Archiv der Kategorie: Religion

Dodo Marx: Muslimische Welt muss islamistischen Terror ächten

Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, ist einer der Unterzeichner des Aufrufs

Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, ist einer der Unterzeichner des Aufrufs

Mit Blick auf islamistische Terroristen im Irak und anderen Teilen der Welt vermisst der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, klare Worte aus der muslimischen Welt.

kath.net

Mit Blick auf islamistische Terroristen im Irak und anderen Teilen der Welt vermisst der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, klare Worte aus der muslimischen Welt. «Ich bin mir sicher, dass auch Muslime entsetzt darüber sind, wie diese Terroristen den Islam vereinnahmen», sagte Marx am Sonntag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). «Aber ich würde mir wünschen, dass sie das noch etwas deutlicher zum Ausdruck bringen, besonders auch die religiösen Autoritäten.»

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Das Schweigen der Lämmer

Bild: DW, bearb.:BB

Bild: DW, bearb.:BB

In der Süddeutschen Zeitung vom 11.09. gab es einen interessanten Beitrag von David Ranan mit dem Titel ´Das Schweigen der Diaspora`. Ranan schrieb: „Ist es also Sache des Zentralrats der Juden in Deutschland, Israels Politik, deren Handlungen und Feldzüge zu verteidigen? Oder sollte er nicht vielmehr deutlich machen, dass die Vertretung der deutschen Juden eben kein Ansprechpartner sein kann in Fragen, die Israel betreffen“?

Von Abi MelzerDER SEMIT

Selbst diese harmlose Bemerkung, die man nicht einmal als Kritik verstehen kann, rief Henryk M. Broder auf die Barrikaden. Man fragt sich verwundert, was ihn dazu bewegt hat, jemanden, den er offensichtlich nicht kennt, wegen seiner von Broders Ideologie abweichenden Meinung, so zu beleidigen. Er beeilte sich auch der “Achse des Guten”, das wie folgt zu kommentieren: “Wo findet die SZ nur immer wieder ihre nützlichen Idioten?” Er muss aber aufpassen, dass nicht er selbst zum nützlichen Idioten der israelischen Propaganda wird. Solche zynischen und hämischen Kommentare sind zwar sein Markenzeichen, es wird aber der Tag kommen, an dem sie wie ein Bumerang auf ihn zurückfallen werden. Ich warte darauf und hoffe es, dies noch zu erleben, dass die führenden deutschen Zeitungen und Zeitschriften nichts mehr von diesem zionistischen Zyniker und, nach eigenen Worten, “reaktionären” annehmen.

Ich bin jederzeit bereit, die Meinungsfreiheit meines Gegners zu verteidigen, aber einen anderen Journalisten als „nützlichen Idioten“ zu bezeichnen, hat mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun. Es ist eine Herabwürdigung und Diffamierung Andersdenkender und wenn diesem Treiben per Gesetz keine Grenzen gesetzt werden, dann sollten wir es tun, und Broder ignorieren und isolieren und ihm vor allem keine Bühne für seine Giftpfeile mehr geben. Broder jedenfalls handelt seit Jahren nach seinem Motto: Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht. Er zieht es vor, so oft es geht, persönlich zu antworten und die Kritiker israelischer Politik, die er immer auch als persönliche Feinde betrachtet, unter der Gürtellinie zu treffen. Broder, so verstehe ich seine Rolle, die er seit mehr als zehn Jahren in diesem Land spielt, ist die ebenfalls eines „nützlichen Idioten“. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Cui bono?

Broder ist schon lange ein einzigartiges Phänomen in der deutschen Presselandschaft. Kein anderer Journalist kann und darf sich das leisten, was Broder sich leistet. Er genießt Narrenfreiheit.

Er hat nach seinem Schulabschluss 1966 versucht, Rechtswissenschaften, Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Erziehungswissenschaften, Statistik und Sozialpsychologie zu studieren, hat aber überall vorzeitig abgebrochen. Im Durchschnitt hat er also jedes Fach vier Monate studiert, inklusiv Semesterferien.

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Papst Franziskus traut Paare mit Kindern

Bild: youtube

Bild: youtube

Erstmals leitete der Papst eine Hochzeitsmesse im Petersdom. Zugelassen waren auch Paare, von denen ein Partner schon verheiratet war.

Die Presse.com

Papst Franziskus hat erstmals eine Hochzeitszeremonie im Petersdom geleitet und dabei auch Paare mit bereits vorhandenen Kindern getraut. Zu den 20 Paaren, die für die Trauung am Sonntag ausgesucht wurden, gehörten auch welche, die schon zusammenleben. “Das sind Paare wie alle anderen”, erklärte die Diözese Rom zur Auswahl. Zugelassen wurden auch Hochzeitspaare, von denen ein Partner schon einmal verheiratet war und dessen Ehe annulliert wurde.

Anfang Oktober will eine Bischofssynode in Rom über die Lehren der katholischen Kirche zu Familie und Sexualmoral beraten. Dabei zeichnet sich ab, dass einige Regeln auf den Prüfstand gestellt werden sollen. Päpstliche Trauungen sind im Vatikan selten. Johannes Paul II. hatte in seiner Amtszeit zwei Hochzeitsfeiern zelebriert, Benedikt XVI. gar keine.

For Those Praying for Protection Against the Islamic State…

Cartoonist Michael Leunig points out the irony:

Image: Friendly Atheist

Justiz kann Dschihadisten kaum belangen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Gegen Dutzende Dschihadisten aus Deutschland laufen Ermittlungsverfahren. Doch gibt es ein großes Problem: Mangels Präzedenzfällen ist teilweise nicht mal klar, ob die Fanatiker belangt werden können.

Von Florian FladeDIE WELT

Der Weg in den Dschihad begann für Kreshnik B. mit einer langen Busfahrt. Mit sechs Glaubensbrüdern reiste der Deutsch-Kosovare im Juli 2013 von Mannheim nach Istanbul, von dort aus weiter in den Süden der Türkei. Das Ziel der Reisegruppe: Syrien. Der 20-jährige Sohn kosovarischer Einwanderer, geboren in Bad Homburg, aufgewachsen im Frankfurt, wollte in den “Heiligen Krieg” ziehen. Kämpfen und vielleicht sogar sterben für Allah. “Ist besser, dass Mama nicht weiß, dass ich kämpfen gehe”, schrieb er seiner älteren Schwester via Internet.

Bis vor wenigen Jahren hatte Kreshnik B. im jüdischen Fußballverein Makkabi Frankfurt gekickt, im Sommer 2013 schwor er den Dschihadisten des späteren Islamischen Staates (IS) den Treueeid. Laut Staatsanwaltschaft erhielt er vor Ort eine Waffenausbildung, leistete Wachdienste für die Terrorgruppe, strebte eine Karriere als Scharfschütze an.

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Gesundheit in christlicher Geiselhaft

Hermann Gröhe, Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0-de/Laurence Chaperon

Gesundheitspolitik in Deutschland wird leider unter religiösen Prämissen gestaltet, vor allem wenn Politiker ihre Glaubensinhalte zur politischen Maxime erheben. Planung, Organisation, Steuerung und Finanzierung des Gesundheitssystems ist Aufgabe der Gesundheitspolitik. In Gesetzen und Verordnungen werden die Beziehungen von Verbänden der Krankenkassen, der Krankenhausträger, der Ärzte und Apotheker und der Pharmaindustrie ausgehandelt und geregelt. Der Bürger, Subjekt der Gesundheitspolitik, sollte Nutznießer der politischen Ausgestaltung des Gesundheitsbereichs sein. Die Realität ist eine andere.

Politiker, christliche Moralapostel, egal ob evangelisch oder katholisch, beeinflussen die Gesundheistpolitik mit ihren, teils bigotten, religiösen Vorstellungen. Das geht soweit, dass man Gesundheitspolitik mit dem Strafgesetzbuch verwirklicht. Der mündige Bürger wird kriminalisiert. Gottgefälliges Saufen ist legal, Rauchen ebenso, ökonomische Zwänge, Lobbyismus und jede Menge Geld stehen dahinter. Drogenpolitik ist Gesundheitspolitik die mittels Strafgesetzbuch verwirklicht wird. Über die Unsinnigkeit dieses Konstrukts bestehen seitens der Politik keine Einwände. Politik wird unsinnig. Jeder Erwachsene sollte selbst entscheiden können, ob und welche Drogen er einnehmen will, ohne dafür kriminalisiert zu werden. Die Entmüdigung der gesellschaftlichen Individuen ist signifikant und auf Dauer betrachtet nicht von Erfolg gekrönt.

Geht es um Sexualität und mögliche Folgen ist es ganz aus, obskure moralische Vorstellungen finden Eingang in den Prozess politischer Willensbildung. Ein Beispiel, die Pille-danach. In den meisten europäischen Ländern ist die Notfallkontrazeption rezeptfrei zu haben. Selbst Spanien verweigert sich nicht vernünftiger Gesundheitspolitik. Die Widerstände in Deutschland sind groß, aber nicht weil man Frauen schützen will.
Die Pille danach gilt als das Verhütungsmittel für den Notfall: Nicht nur, wenn das Kondom versagt hat, sondern auch, wenn eine Frau vergewaltigt wurde. Bisher ist das Medikament auf der Basis von Levonorgestrel in Deutschland verschreibungspflichtig. Kritische Situationen in Sachen Verhütung, ob nun nach einer Vergewaltigung, dem Versagen des Kondoms, werden verwaltunsgrechtlich mit dem Rezept geregelt.
Seit mindestens 2003 tobt nun eine Debatte um die Entlassung der Pille-danach aus dem rechtlichen Strafvollzug. Bereits 2010 kam die Weltgesundheitsorganisation zu dem Schluss, dass das Präparat ohne ärztliche Beratung eingenommen werden kann.
Den Bundesrat wollten Länderpolitiker aus der SPD und den Grünen im Frühjahr 2013 nutzen, um die Rezeptfreiheit der Pille danach endlich zu erreichen. Die Regierungen von Baden-Württemberg (Grüne/SPD) und Nordrhein-Westfalen (SPD/Grüne) bereiteten einen entsprechenden Antrag für die rezeptfreie und kostenlose Abgabe von Levonorgestrel vor. Im November stimmte der Bundesrat mehrheitlich für diesen Antrag. Die Bundesregierung wurde darin aufgefordert, eine entsprechende Verordnung zu erlassen.

CDU-Gesundheitsminister Gröhe lehnt ab, Kerl der er ist, maßt er sich an über die Befindlichkeiten von Frauen zu entscheiden. Frauen bevormundend, schränkt er deren Rechte, auf der Grundlage seiner religiösen Überzeugungen ein. Notlagen interessieren ihn nicht.
Im April legte das Bundesgesundheitsministerium dem Bundesrat erneut eine Verordnung vor, in der die Anerkennung von Rezepten aus anderen EU-Mitgliedstaaten geregelt wird. Der Bundesrat hatte diese Umsetzung einer EU-Richtlinie daran gebunden, dass die Frage der Pille danach ebenfalls neu geregelt wird, und die Verordnung deshalb seit November 2013 blockiert. Diese Blockade hob der Gesundheitsausschuss des Bundesrates im Mai auf. Jedoch schob der Bundesrat mit der Mehrheit von elf Ländern sofort einen neuen Antrag zu Levonorgestrel nach.

Mit der derzeitigen Bundesregierung und dem christlichen Gewühl in den Gebärmüttern dürfte eine Änderung in absehbarer Zeit nicht möglich sein.
Zumal noch wirtschaftliche Aspekte eine nicht unbedetende Rolle spielen. Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wird in Deutschland pro Jahr 400 000 mal die Diagnose »Notfallkontrazeption« gestellt. Allein für die Beratung können die Ärzte in diesem Fall 7,19 Euro abrechnen, kombiniert mit einer Untersuchung dann 11,45 Euro. Unter dem Strich könnte bei Rezeptfreiheit zumindest ein Teil der bisher gesicherten 2,9 Millionen bzw. 4,6 Millionen Euro wegfallen.
Gesundheit ist Ware, moralische Wertigkeiten, zumal noch christlich determiniert, die Verpackung zur Entmündigung der Bürger, hier der Frauen.

Ebenso bigott ist die von Gröhe geführte Debatte zum Thema Sterbehilfe. Religiöse Dogmen werden politisch festgeschrieben, getreu dem Motto, weil ich die Macht habe und die moralischen Voraussetzungen lege ich fest, wie gestorben wird. Die Menschen haben eigene und vor allem andere Vorstellungen, wie auch durch Umfragen belegt ist. Die politischen Gottesknechte berührt das nicht. Gesundheitspolitik unter christlicher Zwangsverwaltung.

„Antisemitismus ist Gotteslästerung“

Bei einer Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin … Foto: pro

In Berlin haben Prominente aus Kirche und Politik Antisemitismus scharf verurteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nannte die jüngsten antijüdischen Proteste in Deutschland einen „ungeheuren Skandal“, Protestant Nikolaus Schneider zeigte sich selbstkritisch.

pro Medienmagazin

Tausende waren am Sonntag dem Aufruf des Zentralrats der Juden in Deutschland gefolgt, und hatten vor dem Brandenburger Tor gegen Antisemitismus demonstriert. Zu den Rednern der Kundgebung „Steh auf! Nie wieder Judenhass“ gehörten neben der Bundeskanzlerin und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit (SPD), der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, und der Präsident des World Jewish Congress, Ronald S. Lauder.

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Antisemitismus: Eskalation der Feindseligkeit

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Im Windschatten teils inakzeptabler Entscheidungen der israelischen Regierung hat sich alter Judenhass neu formiert. Für viele sind die „Zionisten“ ein willkommenes Feindbild.

Von Joachim FrankFrankfurter Rundschau

Die Metaphorik scheint identisch zu sein, und doch hat sich die Tonalität geändert, seitdem das politische, gesellschaftliche und kulturelle Establishment in Deutschland 2000 zum „Aufstand der Anständigen“ gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus blies. Es war die typische Rhetorik in den frühen Jahren der Ära Schröder-Fischer: immer auf dem kühnen Höhenflug, immer ein bisschen zu vollmundig, immer eine Spur zu viel Testosteron. Und bei genauem Hinhören doch seltsam blutleer, unbeteiligt.

Heute, 14 Jahre später, ruft der Zentralrat der Juden wieder zu einer Demonstration: „Steh auf!“, heißt es diesmal, schon aktiver, direkter, drängender. Und dann: „Nie wieder Judenhass.“ Das fasst Erfahrungen drastisch ins Wort, die Juden in Deutschland – und anderswo – in jüngster Zeit als zunehmend beängstigend wahrnehmen: ungebremste Verbalattacken, offene Feindseligkeit bis zu angedrohter und verübter Gewalt. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats und gemeinhin ein distinguierter Mann, hat daraufhin von der schlimmsten Zeit seit der Nazi-Ära gesprochen.

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Christen-Fundis wollen Macht über die Gebärmütter

Die Linke will Abtreibung als Frauenrecht etablieren Foto: pro

Kurz vor dem diesjährigen „Marsch für das Leben“ macht die Linke gegen Abtreibungsgegner mobil. Aber wie ticken eigentlich die Gegner der Gegner? pro war bei einer Informationsveranstaltung der Partei dabei.

Von Anna Lutzpro Medienmagazin

In einer Woche werden Christen und Konservative mit weißen Holzkreuzen schweigend durch die Straßen Berlins ziehen. Vier- bis fünftausend Abtreibungsgegner kommen regelmäßig im September zusammen, um darauf aufmerksam zu machen, dass sich jährlich laut Statistischem Bundesamt über hunderttausend Frauen dazu entscheiden, ihre Schwangerschaft vorzeitig abzubrechen. Doch die Lebensrechtler sind nicht allein. Gegendemonstranten gibt es jedes Jahr, 2013 kamen Hunderte aus dem Umfeld eines „Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung“ zusammen. Dabei bleiben die Gegner der Abtreibungsgegner nicht immer friedlich. Immer wieder haben sie den Demonstranten in den vergangenen Jahren zum Beispiel gewaltsam Kreuze entrissen und in die Spree geworfen.

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Jugend-TV – Rechte Esoterik für den Nachwuchs

Ein mal täglich verbreiten die Macher von jugend-tv.net kindgerechte Verschwörungstheorien. Quelle: Screenshot jugend-tv.net

Die Kamera ist auf ein blondes Mädchen gerichtet. Von ihrer Moderationskarte liest sie die Nachricht des Tages vor und nutzt dabei kindgerechte Sprache. Die minderjährigen Zuhörer*innen werden bei „Jugend-tv“ mit „du“ angesprochen, die Informationen sind gerne einmal „voll krass“. Was zunächst über die Aufmachung wie das engagierte Jugendprojekt eines Lokalsenders wirkt, ist aber das Projekt eines fundamentalistischen Predigers aus der Schweiz. Auf jugend-tv.net wird antisemitische und homophobe Hetze ebenso wie Verschwörungstheorien „kindgerecht“ verpackt.

Von Marc LatschNetz-gegen-Nazis

So berichtet denn auch das Mädchen im oben genannten Video, wie Schulen mit ihrem Aufklärungsunterricht homosexuelle Propaganda betreiben und angeblich Kinder zur Gleichgeschlechtlichkeit erziehen. Jugend.tv bietet auf seiner Website und auf YouTube  eine Vielzahl Filme, sie sind voller problematischer bis offen demokratiefeindlicher Inhalte. Der Nachwuchs lernt hier sämtliche Spielarten der verschwörungstheoretischen Szene kennen und soll so bereits in frühen Jahren die „Lügen des Mainstreams“ kritisch hinterfragen.

Revisionismus, Verschwörungstheorien und Antisemitismus aus Kindermündern

Auf jugend-tv.net begegnet den Zuschauerinnen alles, was sie  auch auf den verschiedenen Portalen und Blogs rechter Verschwörungstheoretikerinnen finden  – bloß wird es vorgetragen von etwa 8- bis 20-Jährigen. In einem Video erklärt der Moderator die „Wahrheit“ über den Ukraine-Konflikt – und zieht dabei Parallelen zwischen den Jahren 1939 und 2014. Hierbei vollbringen die Moderatoren das Kunststück, Adolf Hitler und Wladimir Putin auf eine solche Art zu vergleichen, dass es so  klingt, als hätten beide längst den Friedensnobelpreis verdient.

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Syrian rebels said to control most of the border with Israel

Smoke rises following an explosion in Syria’s Quneitra province as Syrian rebels clash with President Bashar Assad’s forces, seen from the Israeli-controlled Golan Heights, on August 28, 2014. (photo credit: AP/Ariel Schalit, File)

UN evacuates equipment from main HQ into Israel as insurgents capture two more towns; Qatar reportedly paid high ransom for release of Fijian troops

By Times of Israel

Syrian rebels are in control of almost the entire Syrian border with Israel, a monitoring group and the Al-Arabiya news network reported Saturday.

According to the report quoted by Israel’s Channel 10, rebel forces on Friday gained control of two additional villages near Quneitra, the war-torn nation’s solitary border crossing with Israel, leaving only one village in the Syrian army’s hands

The report added that the towns of Rawadi and Hamidiyah were taken after heavy fighting between the rebels and the army, loyal to President Bashar Assad.

“The regime is on the retreat before the advancing rebels,” Syrian Observatory for Human Rights director Rami Abdel Rahman told AFP. “The regime has now lost control of about 80 percent of towns and villages in Quneitra province.”

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Vorbild Mohammed

Von Kurt Westergaard

Von Kurt Westergaard

Wenn im Namen des Islam Grausamkeiten begangen werden, heißt es immer,die Terroristen pervertierten eine friedliche Religion. Stimmt das wirklich?

Von Leon de WinterDIE WELT

Langsam werden wir in eine Diskussion gezogen, die wir vermeiden wollten. Es ist eine Diskussion, die die westliche Welt eigentlich seit der Aufklärung mehr oder weniger beerdigt hatte. Jetzt ist sie wieder da mit voller Wucht. Die industrielle Revolution gab uns die Werkzeuge, um Herr unseres eigenen Schicksals zu werden, und trotz schlimmster Rückfälle in die Barbarei während des 20. Jahrhunderts schritten wir voran zu Individualisierung, Säkularisierung, Wohlstand. Auf dem Weg ist uns die Vorstellung abhanden gekommen, dass wir wachsam und entschlossen sein müssen, wenn wir die Werte und Überzeugungen bewahren und aufrechterhalten wollen, die uns voran gebracht haben. So entstand die Idee, dass wir keine Feinde mehr haben. Wir konnten uns leisten, unentschlossen zu sein. Aber wir gingen noch weiter. Beschämt von den Massakern des 20. Jahrhunderts begannen wir, an den Ideen der Aufklärung zu zweifeln, die uns so weit gebracht hatten.

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Yasmin Fahimi erklärt den Islam

Yasmin Fahimi verbittet sich die Bezeichnung „radikal-islamisch” für den IS Foto: Susie Knoll/SPD

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi will nicht, dass die Terrorgruppe IS als „radikal-islamisch“ bezeichnet wird. Das beleidige die Muslime.

pro Medienmagazin

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) sollte in der öffentlichen Debatte nicht als „radikal-islamisch“ bezeichnet werden. Das forderte Fahimi am Montag nach einer Sitzung der Parteispitze in Berlin. Wer diese Terroristen als Vertreter der islamischen Religion darstelle, beleidige die Muslime, warnte sie.

Die Politikerin sagte: „Dies ist eine Zuweisung, die die Muslime hier in Deutschland in ihrer Ehre berührt.“ Fahimi betonte, von der Gruppe IS gehe eine große Gefahr aus, weil hier eine Terrorgruppe versuche, sich eine staatliche Basis zu schaffen. Die IS-Terroristen kontrollieren inzwischen Teile Syriens und des Iraks.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland und muslimische Theologen hatten sich in den vergangenen Wochen zum Teil mehrfach von der IS distanziert.

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Wenn Tierrechtler dogmatisch werden

picture alliance

Auch Wissenschaftler sind nicht frei von Dogmatismus. Gerade in der aktuellen Diskussion um Tierrechte ist eine Art Ideologisierung darwinistischer Positionen zu beobachten.

Von Timo SteinCicero

Auf den Stufen vor dem Berliner Bahnhof Friedrichstraße sitzt sie. Beziehungsweise steht sie. Und hackt. Die einbeinige Krähe kämpft mit den Überresten einer Stulle. Eine Taube wackelt herbei, hält ehrfürchtig Abstand. Einbeinige Krähe schlägt zweibeinige Taube. Eine zweite Taube taucht auf. Immer noch kein Eingreifen. Sie stehen zu zweit da und gucken blöd. Einbeinige Krähe schlägt zwei zweibeinige Tauben. Und wir reden hier von Bahnhofstauben, also den verruchten, zotteligen, nimmersatten, eigentlich mit allen Wassern gewaschenen Tauben.

Schließlich sind es fünf bescheuert glotzende Bahnhofstauben, die der einbeinigen Krähe das Futter überlassen. Einbeinige Krähe schlägt fünf zweibeinige Tauben. Die Gleichung ließe sich beliebig fortsetzen. Und während ich mich frage, wie viel dämliche Bahnhofstauben es wohl braucht, um einer einzigen einbeinigen Krähe das Futter streitig zu machen, schießt ein dicker Spatz ins Bild und pflückt sich wieselflink eine Brotkrume heraus. Die Krähe zuckt kurz. Die Tauben gucken weiter blöd.

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Wir müssen streiten, auch mit dem imaginären Freund

Foto: Joachim Fieguth

Ahmad Mansour über Islamismus und Antisemitismus in der muslimischen Community Deutschlands.
Der israelische Palästinenser Ahmad Mansour lebt seit 2004 in Deutschland. Er trinkt gern Tee, aber wartet nicht ab, bis junge Muslime sich radikalisieren.

Von Christina MatteND

Herr Mansour, am kommenden Montag werden Sie mit dem Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit ihr Wirken für Aufklärung, Toleranz und gegen Antisemitismus in der muslimischen Community Deutschlands. Wenn man weiß, dass Sie ein palästinensicher Israeli sind, horcht man erst einmal auf.
Für Aufklärung, Toleranz und gegen Antisemitismus setze ich mich ein, weil ich in meiner Jugend selbst unaufgeklärt, intolerant und antisemitisch war. Aufgewachsen bin ich in der arabisch geprägten Kleinstadt Tira bei Tel Aviv. In der Schule war ich gut, ein bisschen ein Streber, weshalb ich schwer Anschluss an Gleichaltrige fand. Deshalb war ich sehr froh, als der Imam mich auswählte und sagte: Komm zu uns. Zu uns, das waren die Muslimbrüder. Dort fand ich junge Leute mit den selben Interessen wie ich, den selben Zielen. Wir trafen uns in der Moschee, spielten zusammen Fußball, fuhren zu großen islamischen Veranstaltungen in andere Städte. Damals war ich 13.

Von welchen Zielen sprechen Sie?
Zunächst, aus dem Elternhaus rauszukommen und den Koran zu studieren. Langsam wurde die Ideologie zu unserem Ziel: Leute zu missionieren, Frauen in ihre Schranken zu weisen, den Islam zum Sieg zu führen und zu einer politischen Macht zu machen. Das war keine rein religiöse, sondern eine politisch orientierte Gruppierung. Für mich eine Zeit, in der ich gegen meine Eltern rebellieren konnte, ein Ziel hatte – und sehr glücklich war.

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Deutsche Bischöfe wollen die Kirche deutlich öffnen

Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, ist einer der Unterzeichner des Aufrufs

Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz,

Die Vorschläge der Geistlichen sehen einen “menschlicheren” Umgang gegenüber Geschiedenen vor. Es gelte auch, Abschied vom Selbstbild der Volkskirche zu nehmen: “Wir sind eine Minderheit”.

Hamburger Abendblatt

Vor der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie im Oktober im Vatikan haben die deutschen katholischen Bischöfe eigene Reformvorschläge mit Kardinal Gerhard Ludwig Müller diskutiert. Bei dem Gespräch mit dem Präfekten der Glaubenskongregation im Vatikan sei es insbesondere um den Umgang der Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen gegangen, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx am Freitag.

Die Mehrheit der deutschen Bischöfe wolle dabei “in eine Richtung gehen, wie sie Kardinal Walter Kasper vorgeschlagen hat”, sagte der Erzbischof von München und Freising. Kasper hatte bereits mehrfach für einen “Weg der Barmherzigkeit” gegenüber Menschen geworben, die nach einer gescheiterten Ehe eine zweite Zivilehe eingehen. Einen entsprechenden Text wollen die deutschen Bischöfe in die Beratungen der Synode einbringen.

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Dschihadistinnen sollen Bordelle für den Gottesstaat betreiben

Diese junge Britin ist nach Syrien gekommen, um sich am Dschihad zu beteiligen Screenshot Channel 4

Diese junge Britin ist nach Syrien gekommen, um sich am Dschihad zu beteiligen
Screenshot Channel 4

Die Brutalität der IS zieht immer weitere Kreise. Und es mischen immer mehr radikale Dschihadistinnen mit. Einige sollen nun Bordelle betreiben, in denen sie entführte Frauen zwangsprostituieren. Die Dschihadistinnen gehören zu einer weiblichen Terrormiliz, der Al-Khanssaa-Brigade.

FOCUS ONLINE

„Sie glauben die Kämpfer können die Frauen benutzen wie sie wollen, sie sind ja keine Muslima“, mit dieser Aussage beschreibt ein Zeuge die Zustände mit denen verschleppte jesidische Frauen in Bordellen im syrischen Raqqa für die IS gehalten werden. Das berichtet der „Daily Mirror“ mit Berufung auf Augenzeugen.

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De Maiziere verbietet Terrormiliz «Islamischer Staat»

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

De Maziere erklärte dazu, in Deutschland sei kein Platz für eine terroristische Organisation, die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung und gegen den Gedanken der Völkerverständigung richte.

kath.net

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) hat am Freitag die Betätigung der Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS) in Deutschland verboten. Mit der Verfügung dürfen Kennzeichen des IS öffentlich, bei Versammlungen oder in Schriften, Ton- oder Bildträgern, Abbildungen oder Darstellungen nicht mehr verwendet werden, wie das Ministerium am Freitag mitteilte.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte: „Jetzt ist klar: Wer für IS in Deutschland aktiv wird, verletzt unsere Gesetze und macht sich strafbar. Mit dem Betätigungsverbot ist nun auch klargestellt, dass in Deutschland die IS-Flagge nicht gezeigt werden darf. Die Dschihadisten der IS, die selbsternannten Gotteskrieger, und ihre Sympathisanten sollen sich nicht täuschen: Wir sind ein liberales und tolerantes Land. Wer sich aber mit unserem freiheitlichen Staat anlegt und ihn bekämpft, dem treten wir mit Härte und Schärfe entgegen. Gerade die Anschläge vom 11. September 2001 lehren uns, dass wir nicht zu nachsichtig mit den Feinden unserer Demokratie umgehen dürfen.“

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Diakonie und ver.di erzielen mit Tarifvertrag Durchbruch

Bild: tilly

Bild: tilly

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die Gewerkschaft ver.di und die Arbeitgeber der evangelischen Diakonie in Niedersachsen auf einen Tarifvertrag für rund 37.000 Beschäftigte geeinigt.

evangelisch.de

Es sei ein “Durchbruch” gelungen, teilten ver.di und der Diakonische Dienstgeberverband Niedersachsen am Freitag in Hannover mit. Der Vertrag soll am kommenden Freitag offiziell unterzeichnet werden. Dann wollen beide Partner auch Details der neuen Regelung bekanntgeben.

Die Verhandlungen seien “zum Teil schwierig, aber konsensorientiert” verlaufen, hieß es. Diakonie und Gewerkschaft hatten sich im Juni 2013 im Grundsatz auf Tarifgespräche geeinigt und im vergangenen März eine Vereinbarung für eine Sozialpartnerschaft unterzeichnet.

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Sarah Palin: ‘I owe America a global apology because John McCain should be our president’

Sarah Palin grüßt "Die Freiheit"Appearing on Thursday night’s edition of Hannity, former vice presidential nominee and party crasher Sarah Palin issued a “global apology” to America because her 2008 running mate, Sen. John McCain, is not the President of the United States.

By Tom Boggioni—The Raw Story

Invited on by host Sean Hannity to share her reaction to President Barack Obama’s ISIS speech, the former half-term governor of Alaska criticized the president for previously saying ISIS could be “managed,” saying, “No, Barack, you manage your golf foursome perhaps, you don’t manage a threat like this, you destroy the threat.”

“To claim last night, also, our president saying ISIS is not Islamic, um, ISIS says they’re Islamic,” Palin continued. “They are so full of deception that America should be concerned with the policies that are going on. And, as I watched the speech last night, Sean, the thought going through my mind is ‘I owe America a global apology. Because John McCain, through all of this, John McCain should be our president.’ He had the advice, today, still giving it to Barack Obama, and he will not listen to it, about the residual forces that must be left behind in order to secure the peace in Iraq that we had fought so hard for.”

Discussing the cities in Iraq currently held by ISIS, Palin added, “That triangle, of course, the foundation in the region of their power, for it to be taken over by the bad guys, that could have been avoided had Barack Obama listened to the best military advice, and that was ‘Barack, you have to leave that residual force in order to continue what it is we are doing.’ We don’t have to have combat troops over there at that time, but that residual force in order to secure….but, no, and now here we are saying, uh, well, it’s going to take boots on the ground to win this thing, and yet, we’re not going to send boots on the ground? We’re going to contract this thing out when there is no mightier power than the red, white, and blue?”

Asked by Hannity if ISIS is trying to create their vision of am Islamic caliphate in the Middle East, Palin agreed and warned that the US is next.

“Sean, it’s not just a vision that’s so obvious, it’s an articulated mission that they’re on,” she excitedly replied.”That is the caliphate, that is a takeover of the region, and guess what? We’re next on the hit list.”

Watch the video below uploaded to YouTube by Maria Navarro: