Archiv der Kategorie: Religion

Diözese Rottenburg: Bürger stört sich an christlichem Wanderweg

Martinusweg-Schild

Martinusweg-Schild

Petitionsausschuss des Baden-Württemberger Landtags muss klären, ob Beschilderung christlich orientierter Wanderwege gesetzeskonform ist – Es handelt sich um Schilder des 1.200 Kilometer langen Martinusweges der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

kath.net

Der Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg wird an diesem Freitag klären, ob die Beschilderung christlich orientierter Wanderwege gesetzeskonform ist. Das berichtete die „Schwäbische Allgemeine Zeitung“ anhand eines Berichtes der „Stuttgarter Nachrichten“. Dies wurde durch einen Bürger veranlasst, der sich an den religiösen Wanderzeichen stört.

weiterlesen

Jeder dritte US-Amerikaner beim FBI aktenkundig

usaTaktik der Polizei und Null-Toleranz-Politik haben in den letzten 20 Jahren zu mehr als einer Viertelmilliarde an Verhaftungen geführt.

Von Rainer SommerTELEPOLIS

Wie das Wall Steet Journal berichtet (auch hier zu lesen) liegt mittlerweile beim FBI über annähernd jeden dritten US-Amerikaner eine Akte auf.

Over the past 20 years, prompted by changing police tactics and a zero-tolerance attitude toward small crimes, authorities have made more than a quarter of a billion arrests, the Federal Bureau of Investigation estimates. Nearly one out of every three American adults are on file in the FBI’s master criminal database.” (WSJ)

Verantwortlich sei die geänderte Taktik der Polizei und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber geringfügigen Vergehen, die laut FBI in den letzten 20 Jahren zu mehr als einer Viertelmilliarde an Verhaftungen geführt habe. So würden Aktionen, die vor 20 Jahren allenfalls mit Nachsitzen bestraft worden wären – wie zu viel Make-up oder eine freche Antwort an die Lehrer – heute zusehends im Polizeigewahrsam enden. 2012 wurden rund 260.000 Schüler der Polizei übergeben.

weiterlesen

Racial Profiling: “Ihr seid hier nicht in Afrika”

March to end racial profiling © longislandwins @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Vor zwei Jahren wurde Derege Wevelsiep Opfer von Polizeigewalt. Eigentlich eine klare Sache. Dass es zu einem Prozess kommt, grenzt dennoch fast an ein Wunder. Der Fall wirft einmal mehr die Frage auf, inwiefern struktureller Rassismus in der Polizeiarbeit eine Rolle spielt.

Von Philipp WehnerMiGAZIN

Derege Wevelsieps Geschichte hat für viel Aufsehen gesorgt. Mehrere Tausend Menschen gingen im November 2012 in Frankfurt auf die Straßen, um gegen Polizeigewalt im Allgemeinen und die Gewalt gegen Wevelsiep im Speziellen zu demonstrieren. Erst fünf Monate später ist sich die Staatsanwaltschaft überhaupt sicher, dass Wevelsiep am Abend des 17.10.2012 Unrecht geschehen ist.

Nach zwei langen Jahren wird sein Fall nun am 30. Oktober und 6. November 2014 vor Gericht verhandelt. Einer der vier beschuldigten Polizisten muss sich wegen Körperverletzung und Beleidigung im Amt verantworten. Die Anzeige gegen die übrigen drei aufgrund von Hausfriedensbruch, Nötigung und Freiheitsberaubung wurde fallengelassen, weil die Staatsanwaltschaft keinen Tatverdacht sah.

weiterlesen

Papst fordert Abschaffung von lebenslanger Freiheitsstrafe

Bild bearb. BB

Bild bearb. BB

Franziskus fordert vor Strafrechtsexperten auch menschenwürdige Haftbedingungen.

kath.net

Papst Franziskus hat eine Abschaffung der lebenslangen Freiheitsstrafe gefordert. Diese sei eine “heimliche Todesstrafe”, sagte der Papst am Donnerstag vor Mitgliedern der Internationalen Vereinigung für Strafrecht im Vatikan. Zugleich kritisierte er, dass die Todesstrafe weiterhin “auf dem ganzen Planeten” angewendet wird.

Franziskus ist seit seinem Amtsantritt vor anderthalb Jahren bereits mehrfach mit Häftlingen zusammengetroffen. Seine Vorgänger Benedikt XVI. (2005-2013) und Johannes Paul II. (1978-2005) hatten sich zwar ebenfalls für eine Abschaffung der Todesstrafe eingesetzt, nicht direkt jedoch für einen Verzicht auf die lebenslange Freiheitsstrafe. Der Weltkatechismus (Katechismus der Katholischen Kirche/KKK) schließt die Todesstrafe in “schwerwiegendsten Fällen” zum Schutz des Gemeinwohls nicht grundsätzlich aus. Zu lebenslänglicher Haft äußert er sich nicht.

weiterlesen

Vergottete Politiker verkaufen den säkularen Staat

Bild: tilly

Bild: tilly

Politiker von Union, SPD und Grünen im Bundestag haben die bewilligten Ausgaben für das Reformationsjubiläum verteidigt.

evangelisch.de

Der Reformator Martin Luther (1483-1546) sei bei all seiner Widersprüchlichkeit eine wichtige Figur der deutschen Geschichte, sagte der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) am Donnerstag in Berlin bei einem Symposium zum 500. Reformationsjubiläum 2017. Die von der Bundesregierung bereitgestellten rund 42 Millionen Euro für Projekte zu dem Ereignis seien lediglich “ein Zehntel einer Autobahn-Auffahrt”, erklärte CSU-Parteivize Peter Gauweiler. Vielmehr müsse es Kritik daran geben, dass vom Bund nicht mehr Geld fließe.

weiterlesen

Vatikan verlangt von Piusbruderschaft keine Kapitulation

Headquarter des Konzerns.

Headquarter des Konzerns.

Kommission “Ecclesia Dei”-Sekretär Pozzo: Es gebe „keinen Zweifel“, dass die Lehren des Zweiten Vatikanums unterschiedliche Verbindlichkeit hätten, je nach Art des Dokuments. Piusbruderschaft könnte bei Rückkehr mit Personalprälatur rechnen.

kath.net

Guido Pozzo, der Sekretär der Päpstlichen Kommission ‚Ecclesia Dei’, hat in einem Interview mit der französischen Zeitschrift ‚Famille Chrétienne’ mitgeteilt, dass der Vatikan von umstrittenen Piusbruderschaft Pius X. keine Kapitulation verlangen werde. Dies berichtet “Radio Vatikan”. “Der Heilige Stuhl lädt die Piusbruderschaft ein, an seine Seite zu treten in den Rahmen der Lehrfragen, soweit diese für eine dauerhafte Anhänglichkeit an den Glauben sowie an das katholische Lehramt und die Tradition unerlässlich sind.“, teilt Pozzo dann mit. Derzeit gibt es offensichtlich weiterhin Gespräche mit der Piusbruderschaft. Der Sekretär der Päpstlichen Kommission betont dann: “Die Vorbehalte der Piusbruderschaft gegenüber einigen Aspekten und Formulierungen des Zweiten Vatikanischen Konzils und gegenüber einigen daraufhin durchgeführten Reformen, die nicht unverhandelbare Dogmatik- und Lehrfragen betreffen, könnten gleichzeitig untersucht und vertieft werden.“

weiterlesen

“Religionskonflikte sind kein Thema”

CMH Moschee in Jehlam, Pakistan. Bild: Theusmanhabib/CC-BY-SA-3.0

In Pakistan kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen muslimischen Glaubensrichtungen. Auch in Deutschland leben mehrere zehntausend Anhänger der verfeindeten Parteien. Doch offene Konflikte gibt es kaum. Eine Untersuchung der Ruhr-Universität Bochum versucht nun, eine Erklärung für die vermeintliche Toleranz im Ausland zu finden.

Von Thorsten StegemannTELEPOLIS

In Pakistan leben derzeit rund 170 Millionen Muslime, in absehbarer Zeit könnten es mehr als in Indonesien (200 Millionen) sein. Seit Einführung des “Blasphemie-Gesetzes” im Jahr 1986 haben Nicht-Muslime hier einen schweren Stand. Doch auch innerhalb der religiösen Mehrheit sind Anschläge und gewaltsame Auseinandersetzungen mittlerweile an der Tagesordnung – und das nicht nur wegen der Taliban und anderer Extremistengruppen.

1989 wurden in Pakistan 67 “konfessionelle Zwischenfälle” mit 18 Todesopfern gezählt, 2010 kamen bei 57 Anschlägen 509 Menschen ums Leben. Allein zwischen dem 1. Januar und dem 27. Oktober 2013 forderten 91 Attentate 443 Menschenleben.Christophe Jaffrelot

Opfer von Gewalt, Übergriffen und gesellschaftlicher Ächtung sind nicht selten die Ahmadiyya. Die Mitglieder der im 19. Jahrhundert von Mirza Ghulam Ahmad gegründeten Glaubensgemeinschaft werden von den meisten anderen muslimischen Gruppen strikt abgelehnt. Diese befehden sich jedoch auch untereinander, allen voran Schiiten und Sunniten, die über die rechtmäßige Nachfolge des Propheten Mohammed streiten.

Sajida Fazal, Doktorandin am Centrum für religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum, will durch eine Interviewreihe herausfinden, ob und wie sich das Verhältnis der Glaubensgemeinschaften verändert, wenn ihre Mitglieder im Ausland leben. Sie hat bereits pakistanische Muslime in Bonn, Berlin, Stuttgart, Hamburg und Frankfurt befragt, Gespräche in München sollen noch folgen.

weiterlesen

Oben-ohne-Protest im Kölner Dom kommt vor Gericht

femen_kölnDas Amtsgericht Köln hat das Hauptverfahren gegen die inzwischen 21-Jährige eröffnet – Die Staatsanwaltschaft Köln hatte im Sommer gegen die in Hamburg lebende Frau Anklage wegen Störung der Religionsausübung erhoben

kath.net

Wegen ihres Oben-ohne-Protests beim Weihnachtsgottesdienst im Kölner Dom muss sich eine Femen-Aktivistin nun vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Köln hat das Hauptverfahren gegen die inzwischen 21-Jährige eröffnet, wie Gerichtssprecher Marcus Strunk am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln mitteilte. Die Hauptverhandlung sei auf den 3. Dezember terminiert. Bislang sei nur dieser eine Verhandlungstag angesetzt; Zeugen seien nicht geladen. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte im Sommer gegen die in Hamburg lebende Frau Anklage wegen Störung der Religionsausübung erhoben.

weiterlesen

An der Sexualität retardieren die Bibel-Frommen

Handschellen mit Plüschfütterung Foto: Joe Wolf, flickr | CC-BY-SA 1.0

Ein Schulbuch für Sexualerziehung vermischt bei manchen Aufgaben religiöse Gegenstände wie Bibel und Kruzifix mit Dildos und Handschellen. Dieser Mix von Religion und Sex ist ein bewusster Teil der „Gender-Ideologie“, erklärt ein Experte.

pro Medienmagazin

Eheringe, Handschellen, Vibrator, Lederpeitschen, Herren-Tanga, Kopftuch, Kreuz und Bibel, Teddybär und weiteres Sexspielzeug. Aus diesen Gegenständen sollen Jugendliche um das 14. Lebensjahr Dinge auswählen, die für sie unbedingt zur Sexualität dazugehören. Auf die Frage, was nach dem Ende einer Beziehung gegen den Trennungsschmerz helfen könne, sollen die Jugendlichen unter anderem zwischen Schokolade, einem Gebetskreuz und einem Dildo wählen.

„Die Kombination aus religiösen Utensilien und Sexspielzeug entspringt dem Denkmuster des Gender Mainstreaming“, erklärt dazu der Jugendforscher Martin Voigt am Donnerstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er zitiert aus einem Buch der Journalistin Dale O’Leary, die 1995 auf der UNO-Weltfrauenkonferenz beobachtete, wie das Konzept des Gender Mainstreaming verabschiedet wurde.

weiterlesen

Prominente Prostitution des Glaubens

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Presseerklärung EKD

Bereits zum dritten Mal erscheint zum Reformationstag am 31. Oktober 2014 ein „chrismon spezial“. Zwischen dem 25. und 31. Oktober 2014 liegt das 32-seitige Magazin in einer Auflage von 6,7 Millionen Exemplaren bundesweit über 50 Tages- und Wochenzeitungen bei. Zu Wort kommen neben der Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann, zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur. Ergänzt wird das Heft, das im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erscheint, durch die Aktion: „Kennt doch jeder! Mein protestantisches Handgepäck“.

„Martin Luther hatte eine klare Botschaft ‚Mischt euch ein!‘“ (Frank-Walter Steinmeier), „Mit Gott kannst du nicht handeln“ (Uschi Glas), „Mit der Familie Gottesdienste zu besuchen gibt mir Ruhe und Frieden“ (Gundula Gause). Dies sind nur drei Zitate von prominenten Protestanten, die im aktuellen chrismon spezial erzählen, was ihnen das Evangelischsein bedeutet. Die chrismon-Redaktion fragte Menschen aus dem öffentlichen Leben nach ihrem Glauben. Herausgekommen sind persönliche, überraschende und manchmal auch bewegende Geschichten.

Und wenn uns selbst die Worte fehlen? Wie gut wäre es, im Leben ein kleines Handgepäck mit Texten zu haben, die wir mit in unser Leben nehmen können. Und welche sind das? Das Vaterunser? Die Zehn Gebote? Geh aus, mein Herz? Die chrismon-Redaktion macht im chrismon spezial Vorschläge und ruft Leserinnen und Leser auf, „ihre“ Texte einzusenden, die ein Protestant schon einmal gelesen oder gar auswendig gelernt haben könnte.

„Nicht jedem sind heute Glaube und Kirche in die Wiege gelegt“, so der Präsident des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke. „Über die Bekenntnisse der Prominenten und die Bandbreite der christlichen Kerntexte und Lieder wird im aktuellen chrismon spezial jedoch eindrucksvoll sichtbar, wie tief der christliche Glaube in unserer Gesellschaft verankert ist – und was dem geschenkt wird, der sich darauf einlässt.“

Ursula Ott, chrismon-Chefredakteurin: „Von wegen die Deutschen sprechen ungern über ihren Glauben. Stimmt nicht! Sie sprechen gern, sie sprechen ehrlich – und man möchte gerne dazugehören.“

Das evangelische Magazin chrismon erscheint in seinen regulären Ausgaben mit einer Auflage von 1,6 Mio. Exemplaren, die den wichtigsten deutschen Tages- und Wochenzeitungen (u. a. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Die Zeit) monatlich beiliegen. Verlegt wird chrismon vom Hansischen Druck- und Verlagshaus (HDV), einer 100-prozentigen Tochter des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP). Die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) trägt unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), die Rundfunkarbeit der EKD und das Onlineportal evangelisch.de.

Hannover, den 23. Oktober 2014

Pressestelle der EKD

Leipzig: Wieviel Religion braucht ein Gemeinwesen?

Bild: gbs Hochschulgruppe Jena

Bild: gbs Hochschulgruppe Jena

In Leipzig müssen sich die Veranstalter des Katholikentags für öffentliche Zuschüsse rechtfertigen. Pfarrer Giele erlebt die Debatte aber nicht als christenfeindlich. Er ist im Bistum verantwortlich für den Katholikentag.

domradio.de

domradio.de: “Seht, da ist der Mensch” – so heißt das Motto des 100. Katholikentags in Leipzig. Ist das auch ein Motto, das bewusst alle Nicht-Christen in Leipzig miteinbeziehen will?

Pfarrer Gregor Giele (Verantwortlich im Bistum Dresden-Meißen für den Katholikentag): Das hoffen wir zumindest. Für alle Bibelkundigen ist zunächst einmal klar, dass es eine Aussage von Pilatus aus der Passionsgeschichte ist (Joh 19,5). Es wird also zunächst einmal ein Fokus auf den leidenden Menschen, auf den Menschen am Rand gelegt. Ganz im Sinne unseres jetzigen Papstes Franziskus zu den Menschen am Rand zu gehen.

“Sieh, da ist der Mensch” ist auch die Einladung ganz unvoreingenommen, auf jeden Menschen zu zu gehen – ob arm, ob reich, ob glaubend, ob nichtglaubend. Also ein sehr offener Ansatz, der hoffentlich auch den Leipziger Bürger mit anspricht.

Für mich persönlich ist noch ein ganz anderer Aspekt: Es ist auch eine Hilfe an uns katholische Christen, die wir uns da versammeln, mal selbst zu fragen, sind wir bei den Menschen? Kirche hat ja oft in der öffentlichen Wahrnehmung den Eindruck erweckt, dass wir uns von der Wirklichkeit des modernen Menschen etwas entfernt haben. Da mal eine Positionsüberprüfung vorzunehmen, zu sagen, sind wirklich beim Menschen von heute.

weiterlesen

Abbas’s Fatah honors Jerusalem hit-and-run terrorist

A bird's eye view of the Arab neighborhood of Silwan in East Jerusalem (photo credit: Nati Shohat/Flash90)

A bird’s eye view of the Arab neighborhood of Silwan in East Jerusalem (photo credit: Nati Shohat/Flash90)

Silwan branch of PA leader’s party praises ‘hero who ran over settlers'; mother says her son was mentally unstable, it was an accident.

By Elhanan MillerThe Times of Israel

Mahmoud Abbas’s Fatah movement published a poster Thursday celebrating Palestinian terrorist Abdel Rahman Al-Shaludi, who killed three-month-old Chaya Zissel Braun and injured eight other Israelis in a hit-and-run car attack in Jerusalem the previous day.

“The Silwan branch of Fatah honors the heroic martyr Abdel Rahman Al-Shaludi, who executed the Jerusalem operation which led to the running over of settlers in the occupied city of Jerusalem,” read the notice, posted on Fatah’s official Facebook page.

Shaludi, a nephew of slain Hamas explosives expert Mohiyedine Sharif, was believed to be a Hamas supporter based on his militant Facebook posts. But the new Fatah poster may indicate an organizational affiliation with the rival Palestinian organization.

read more

Merkel: „Der Islam gehört inzwischen zu Deutschland“

Gottesstaat Deutschland geführt von Bischöfin MerkelDeutschland sollte die Chancen der Zuwanderung nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel stärker nutzen. Das Land habe die Möglichkeit, „ein tolles Integrationsland“ zu sein, sagte Merkel am Mittwoch bei einer Konferenz ihrer Partei zum Thema Zuwanderung. Migration müsse als Chance verstanden werden.

WESTFALENPOST

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den rund vier Millionen Muslimen in Deutschland den Rücken gestärkt und für mehr Offenheit gegenüber Zuwanderern geworben: „Der Islam gehört inzwischen zu Deutschland“, so wie es der frühere Bundespräsident Christian Wulff gesagt habe, erklärte Merkel in Berlin. „Ein Angriff auf eine Moschee ist ein Angriff auf unsere Grundwerte.“

Die Kanzlerin nannte es ein wichtiges Signal, dass sich die muslimischen Verbände in Deutschland in einem Aufruf gegen Hass und Gewalt gestellt hätten. Erst vor sechs Tagen hatte ein Islamist aus NRW per Video der Kanzlerin gedroht. Dass eine Religion missbraucht werde, gebe es überall, sagte Merkel.

weiterlesen

Rituelle Beschneidung: An vorderster Stelle

Beschneidung jüdisch: Szerne aus dem amerikanischen Serie »Bubala please« © JMB

Das Jüdische Museum beleuchtet in »Haut ab« Haltungen zur rituellen Beschneidung in Judentum, Islam und Christentum.

Von Michael WuligerJüdische Allgemeine

Als ob das Land keine anderen Probleme hätte, steigerte sich Deutschland vor zwei Jahren in einen Akt kollektiver Erregung hinein. In Politik, Medien und Internetforen wurde heftig über die rechtliche und moralische Zulässigkeit der rituellen Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen gestritten – oft mit explizit antisemitischer Tendenz, obwohl Beschneidungen hierzulande, rein von der Zahl der Betroffenen her, eigentlich eine primär islamische Angelegenheit sind.

Die neue Ausstellung Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung, die diese Woche im Jüdischen Museum Berlin eröffnet, will diese Debatte nicht fortführen, schreibt Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Hauses, in ihrem Geleitwort zum Katalog der Schau. Man wolle stattdessen »dem Thema … Tiefe geben« und einen Beitrag zu der Frage leisten, »wie kulturelle Differenzen wahrgenommen und von der säkularen Gesellschaft bewältigt werden«.

weiterlesen

So erbittert streitet Baden-Württemberg über Lehrplan zur sexuellen Vielfalt

20140405_demofueralle_stuttgart_Bildungsplan_2014-567x410Seit Monaten erregen Pläne der grün-roten Landesregierung die Gemüter, in Baden-Württemberg sexuelle Vielfalt auf den Lehrplan zu schreiben. Der Vorsitzende des dortigen Philologenverbands warnte vor einer “Pornografisierung” des Unterrichts. Der zuständige Bildungsminister wehrt sich.

Nach seiner Kritik an einer angeblichen Pornografisierung des Schulunterrichts gerät der Landeschef des Philologenverbandes, Bernd Saur, unter Druck. Kultusminister Andreas Stoch (SPD) warf Saur am Dienstag in einem offenen Brief unverantwortlichen und unfairen Umgang mit dem Thema Akzeptanz sexueller Vielfalt vor. “Mit ihrem Kommentar tragen Sie wesentlich zu einer Verschärfung des öffentlichen Diskurses bei”, schreibt Stoch, der auch oberster Dienstherr des Ulmer Gymnasiallehrers ist.

Minister gibt sich empört

Saur hatte im “Focus” unter der Überschrift “Schamlos im Klassenzimmer” davor gewarnt, Kinder “nicht vertretbaren Übergriffen durch entfesselte, öffentlich komplett enttabuisierte Sexualpädagogen” auszusetzen. Stoch schrieb, er sei empört über Art und Weise der Kritik.

weiterlesen

Religion und Gewalt: Hollywood näher als dem Propheten

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Indem man Tätern wie den IS-Anhängern ihre Behauptung, sie handelten aus religiösen Motiven, abnimmt, sitzt man willig ihrer Selbstinszenierung auf, so Rainer Kampling. Dem müsse vielmehr vehement widersprochen werden.

Von Rainer KamplingDeutschlandradio Kultur

Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat sich die Wahrnehmung der Religion tiefgreifend verändert. In der westlichen Welt wurde sie kaum noch als Beweggrund politischer Aktion in Betracht gezogen, vielmehr oftmals als anachronistisches Element der vormodernen Zeit angesehen, das sich im Prozess weltweiter Säkularisierung gleichsam verflüchtigen würde.

Die Bilder des brennenden World Trade Center in New York wurden so auch zu Ikonen einer Zeitenwende: Gewalttätige Akteure im Namen Gottes betraten die Bühne der Politik und erschütterten die gewohnte Ordnung und die bekannten Denkmuster.

Anders als bei sogenannten religiösen Konflikten wie etwa in Nordirland oder Sri Lanka ging es hier nicht um lokale Konflikte, sondern um eine Symbolhandlung gegen das, was für die Täter der Westen war. Ohne jede Achtung vor anderer und eigenem Leben erwiesen sie sich als das, was sie wohl waren: Menschen verachtend.

weiterlesen

Sears: Hakenkreuz in Mode

Hakenkreuz-Ringe bei Sears, Screenshot Jüdische Allgemeine

Sears und andere verkaufen Produkte mit NS-Symbolen

Von Martin KraussJüdische Allgemeine

Zuletzt war es Mango. Die Modekette offerierte in ihrem Onlinekatalog eine Damenbluse, deren Muster an SS-Runen erinnert. Als »Hemd mit Blitzmuster« hatten es die Verkaufsprofis des in Spanien beheimateten Konzerns vorgestellt und ihm den Namen »Total Look« gegeben. Die Modekette teilte mit, man bedauere »die unglückliche Assoziation, die durch das Design dieser Bluse entstanden« sei.

2013 hatte das Unternehmen auf seiner französischen Website Produkte als »Sklavenarmreif« oder »im Sklavenstil« beworben. In die Schlagzeilen war der Konzern auch gekommen, weil er in der 2013 in Bangladesch eingestürzten Textilfabrik unter scharf kritisierten Arbeitsbedingungen produzieren ließ.

weiterlesen

Dodo Meisner: Bischofssynode hat Johannes Paul II. ausgeschlossen!

meisner_400qEmeritierter Erzbischof übt Kritik an Organisatoren der Bischofssynode: “Der heilige Papst Johannes Paul II. wurde unbegreiflicherweise gleichsam von den Vorbereitungsgremien der Synode ausgeschlossen. Wie soll man sich das erklären?”

kath.net

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat in einem Kommentar in der “Tagespost” Kritik an der außerordentlichen Bischofssynode in Rom geübt, da bei der Synode keine Vertreter des in Rom existierenden kirchlichen Instituts “Heiliger Johannes Paul II.” dabei sein durften. Dies wirke wie ein Ausschluss des heiligen Papstes von der stattgefundenen Synode. Viele Bischöfe haben aber trotzdem die vom heiligen Papst Johannes Paul II. “theologischen Grunddaten über Ehe und Familie” in der Synode zur Sprache gebracht. “Die Kontinuität in der Lehrverkündigung war und ist immer die Garantie und die Solidität unseres Glaubens”, stellte Meisner fest.

weiterlesen

Gericht entzieht “Zwölf Stämme”-Eltern Sorgerecht

zwoelf_staemme_klosterzimmernDie Eltern von sechs Kindern der umstrittenen Sekte “Zwölf Stämme” verlieren ihr Sorgerecht.

evangelisch.de

Bei einem weiteren Kind im Alter von eineinhalb Jahren konnte hingegen eine Gefährdung des Kindeswohls nicht nachgewiesen werden, wie das Ansbacher Familiengericht am Mittwoch weiter mitteilte. Dieses Kind befindet sich bereits seit Dezember 2013 wieder in der Obhut seiner Eltern.

Die Richter hatten den Eltern im September 2013 vorläufig das Sorgerecht entzogen. Hintergrund sind Gewaltvorwürfe. Die Eltern sollen ihre Kinder aus religiösen Gründen “gezüchtigt” haben. Bei einem Polizeieinsatz waren in Wörnitz im Kreis Ansbach sowie am deutschen Hauptsitz der Sekte in Hinterzimmern im Kreis Donau-Ries 40 Kinder in Gewahrsam genommen worden.

weiterlesen

Norwegen: Kirche sucht ein neues Image

Norwegens größte Stabkirche in Heddal. (dpa/picture alliance/Klaus Nowottnick)

Seit 1536 war die evangelisch-lutherische Konfession Staatsreligion in Norwegen. Durch eine Verfassungsänderung im Jahr 2012 wurde die Staatskirche aufgehoben und die Kirchenaufsicht fiel weg. In ihrem Ablösungsprozess vom Staat will die Kirche nun auch ihren Ruf als Moralbehörde loswerden.

Von Ingrid NorbuDeutschlandfunk

Ralf Rückert, Pfarrer aus dem Hessen, hat es wie viele deutsche Geistliche nach Norwegen verschlagen. Seit einigen Jahren beobachtet er dort den Trennungsprozess von Staat und Kirche.

“Im Grunde war es so, dass kirchlicherseits viele die Staatskirche abwickeln wollten. Sicherlich passt es in die norwegische Doktrin einer Gleichbehandlung aller Menschen hinein und es gibt in Norwegen auch Menschen, die der Kirche gegenüber eher nicht nur reserviert, sondern sogar feindlich eingestellt sind, die vielleicht sagen, es ist höchste Zeit, dass die Staatskirche keine Staatskirche mehr ist, aber das Interesse lag eigentlich sehr stark bei der Kirche selbst, die sich vom Staat emanzipieren wollte, während die Politiker da Bedenken hatten, weil sie fürchteten, mit der Aufsicht über die Kirche dann eventuell Teile der Kirche in ein sektiererisches Sondereigenleben hinein zu verlieren. Und die Kirche musste zunächst nachweisen, dass sie bereit ist, die Institution auf einer ganz basisdemokratischen Grundlage zu bilden, bevor der Staat bereit gewesen ist, die Kirche in die Selbstständigkeit zu entlassen.”

weiterlesen