Archiv der Kategorie: Religion

20 frühere Bundeswehr-Soldaten bei Dschihadisten

Bild: nationalreview.com

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Etwa 400 islamistische Kämpfer aus Deutschland sollen nach Syrien und in den Irak eingereist sein. Besonders wertvoll für die Dschihadisten sind ehemalige deutsche Soldaten. Die Terrorgruppe “Islamischer Staat” soll inzwischen verstärkt jesidische Frauen an Kämpfer verkaufen.

Süddeutsche.de

  • Im Irak und in Syrien kämpfen inzwischen 400 Islamisten aus Deutschland, darunter offenbar auch 20 ehemalige Bundeswehr-Angehörige.
  • Die irakische Armee versucht, die belagerte Stadt Amerli zu befreien, Unterstützung erhält sie dabei von der US-Luftwaffe.
  • Bei der geplanten Waffenlieferung an die Kurden im Nordirak stößt die Bundesregierung einem Bericht zufolge auf Schwierigkeiten.
  • Die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) soll Frauen verschleppen und an Kämpfer verkaufen.

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Afrika: Boko Haram verübt Massaker an Christen

boko_haramTerrormilizen der islamistischen Boko Haram haben im Osten Nigerias eine katholische Kirche überfallen und Häuser von Christen besetzt. Dutzende Christen seien getötet und Kirchengebäude niedergebrannt worden.

kath.net

Terrormilizen von Boko Haram haben im Osten Nigerias eine katholische Kirche überfallen und Häuser von Christen besetzt. Dutzende Christen seien getötet und Kirchengebäude niedergebrannt worden, erklärte ein Sprecher des Bistums Maiduguri laut der nigerianischen Zeitung «The Punch» (Onlineausgabe Freitag). Die Kämpfer hätten Männer geköpft sowie Frauen zum Übertritt zum Islam gezwungen und zwangsverheiratet.

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Eine Bastille für die Bestie Mensch

Das Monster baut sich seine eigenen Mauern: Man Rays Sade-Porträt nach zeitgenössischen Beschreibungen. / Bild: Beck Verlag

Er wurde als Monster und Staatsfeind behandelt, war Dutzende Jahre hinter Gitter: Das abenteuerliche Leben und das radikale Werk des Marquis de Sade sind auch 200 Jahre nach seinem Tod mit nichts vergleichbar.

Von Anne-Catherine SimonDie Presse

Im Oktober 1763 hat ein junger attraktiver Adeliger in einer Absteige außerhalb von Paris ein Rendezvous mit einer Gelegenheits-Prostituierten, das bald zum Gerichtsfall werden wird. Vor der verängstigten Jeanne Testard schändet er zwei Hostien, ein Kelch wird als Sperma-Gefäß zweckentfremdet, die junge Frau bekommt eine Einladung zum gegenseitigen Auspeitschen sowie wie zur Darmentleerung auf ein Kruzifix. Sie schlägt beides aus, muss sich aber noch obszöne Verse anhören.
Dieser erste amtsbekannte „Akt der Ausschweifung“ des Marquis de Sade gehört nicht zu den Dingen, die einem geistesgeschichtlich zum Jahr 1763 als Erstes einfallen. Bekannter ist zum Beispiel, dass „Wolferl“ Mozart wenige Tage davor der Kaiserin Maria Theresia auf den Schoß gehüpft ist, oder dass Kant in jenem Jahr seine Schrift „Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes“ veröffentlicht hat. In Frankreich verteidigt derweil Jean-Jacques Rousseau sein neues Werk „Emile oder über die Erziehung“, in dem er postuliert: Der Mensch ist von Natur aus gut.
Der Mensch gut? Gott beweisbar? Da konnte Donatien Alphonse François de Sade nur lachen.

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Syrien: Bischof von Aleppo sieht auch positive Entwicklung

Aleppo, Bild: wikimedia.org/CC 3.0 Unported,

Georges Abou Khazen im “Radio Vatikan”-Gespräch: Assad-Regime gilt bei vielen mittlerweile als das kleinere Übel, auf lokaler Ebene laufen Versöhnungsinitiativen

kath.net

Mit westlichen Waffenlieferungen nach Syrien ist niemandem gedient. Das sagte der Apostolische Vikar (Bischof) von Aleppo in Syrien, Georges Abou Khazen, im Gespräch mit Radio Vatikan. Stattdessen solle der Westen in Syrien bei der Versöhnung helfen. Der Kirchenmann sah auch Anzeichen einer positiven Entwicklung in seinem Heimatland: Das Assad-Regime gelte bei vielen mittlerweile als das kleinere Übel, auf lokaler Ebene laufen Khazens Angaben zufolge Versöhnungsinitiativen, Rebellen geben ihre Waffen ab. Am Rande des internationalen Rimini-Treffens zeichnete der Apostolische Vikar von Aleppo ein Bild der derzeitigen Lage.

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Bryan Fischer: Jesus is the Force Holding the Universe Together

Last summer, Bryan Fischer explained how Jesus was the glue holding protons together in the nucleus of an atom. (Take that, Strong Nuclear Force!)

By Hemant MehtaFriendly Atheist

It was the sort of schtick taken direct out of a Chick Tract:

Anyway, it turns out Jesus doesn’t just work on a microscopic level. He holds together the entire universe, too!

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Islam: Das Ende falscher Toleranz

Gebet-islam

Welchem Islam hängen die in Österreich lebenden Muslime eigentlich an? Das muss uns interessieren.

Von Martina SalomonKurier.at

Bis zum Jahr 2051 wird jeder fünfte Österreicher Muslim sein. Derzeit sind es schon 11,6 Prozent (1971: 0,4 Prozent). Das offizielle Österreich ging immer von friedlicher Koexistenz der Religionen aus. Doch die jüngsten Nachrichten zeigen, dass sich weltweit erschreckend große Teile der Muslime ins Mittelalter zurückentwickeln. Ihre Brutalität gegenüber Andersdenkenden (bis hin zu bestialischen Morden), ihren Imperialismus, ihre Unterdrückung von Frauen und Homosexuellen und die Herrschaft der Religion über die Politik lesen sie aus dem Koran heraus.

Schon in den letzten Jahrzehnten lief, wer den Islam öffentlich kritisierte oder auch nur karikierte, Gefahr, sich eine Todes-Fatwa einzuhandeln. Selbst ernannte “heilige Krieger” töten und vertreiben Christen in aller Welt. Dennoch appellierten westliche Regierungen stets an die Toleranz. Das mag in der (falschen) Auslegung eines Jesus-Wortes wurzeln: “Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halte ihm auch die andere hin.” In der biblischen Szene bleibt der Angeklagte Jesus standhaft und verlangt Respekt. Das müssen auch wir für unsere Kultur und Werte tun. Denn selbst in Diskussionen mit gebildeten Muslimen wird oft ihre Verachtung gegenüber unserer liberalen Gesellschaft spürbar.

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Diskussion, Leserbriefe zum Artikel

Beten reicht nicht mehr—van Elst-Hotline in Limburg

Bild: @Kiwi_Gold/twitter

Bild: @Kiwi_Gold/twitter

Die katholische Kirche richtet ein Sorgentelefon für alle Mitarbeiter ein, die durch den Skandal um Tebartz-van Elst persönliche Verletzungen und Kränkungen erlitten haben.

Frankfurter Allgemeine

Bei der Aufarbeitung des Falls Tebartz-van Elst geht die katholische Kirche ungewöhnliche Wege: Im Bistum Limburg soll es ab dem 1. September ein Sorgentelefon für alle Mitarbeiter und aktiven Ehrenamtlichen geben, die durch den Skandal um den ehemaligen Bischof persönliche Verletzungen erlitten haben.

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Die Bibel auf Youtube, Facebook und dem Smartphone

Foto: epd-bild/Markus Niethammer

Die Deutsche Bibelgesellschaft ist über 200 Jahre alt, seit dem Frühjahr hat sie mit Christoph Rösel einen neuen Generalsekretär. Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) erläutert der 50-Jährige, warum selbst Nichtchristen die Bibel lesen sollten und wie seine Organisation das uralte Buch der Bücher der Generation Internet näher bringt.

 

Von Marcus Mocklerevangelisch.de

Herr Rösel, warum sollte ich als aufgeklärter Mensch des 21. Jahrhunderts noch die Bibel lesen?

Christoph Rösel: Weil dieses Buch über Jahrtausende hinweg Menschen geholfen hat, ihr Leben zu verstehen und für ihr Leben eine Perspektive zu finden. Und selbst wenn man zunächst persönlich nichts mit der Botschaft anfangen könnte, wäre es um der vielen anderen Menschen willen, denen die Bibel viel bedeutet, interessant, darin zu lesen. Literatur, Bildende Kunst, Musik im europäischen Raum erschließen sich ohne Bibelkenntnisse nicht.

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Lebenslange Haft statt Todesstrafe für Muslimbrüder-Chef

Mohammed Badie jubelt über die Umwandlung des Urteils / Bild: (c) APA/EPA (KHALED ELFIQI)

Ein ägyptisches Strafgericht hat Todesurteile für Mohammed Badie und sieben weitere Angeklagte in Haftstrafen umgewandelt. Sechs weitere Muslimbrüder wurden zum Tode verurteilt.

Die Presse.com

Ein ägyptisches Strafgericht hat Todesurteile für den Chef der Muslimbrüder, Mohammed Badie, und sieben weitere führende Islamisten in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Sechs andere Angeklagte verurteilte das Gericht in Abwesenheit zum Tode. Zu ihnen gehört mit Assem Abdel Maged auch ein Anführer der radikalen Al-Gamaa Al-Islamiya.

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«Diese Faszination des Tötens bleibt ein Leben lang in Erinnerung»

Bild: nationalreview.com

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Ein nicht unwesentlicher Teil der IS-Kämpfer stammt aus dem Westen. Weshalb zieht es diese, meist noch sehr jungen Männer, in den Krieg? Thomas Elbert, Psychologe mit Fokus auf Trauma-Forschung gibt Auskunft.

Von Kian RamezaniAARGAUER ZEITUNG

Tausende Europäer und Amerikaner kämpfen in den Reihen des Islamischen Staats. Was treibt die jungen Männer in die Arme der Terroristen? Der Konstanzer Psychologe Thomas Elbert hat viele Konfliktgebiete bereist und mit Kämpfern über ihre Motivation gesprochen. Religion spielt eine Rolle, ist aber nicht allein ausschlaggebend, sagt er im Interview.

Was läuft in unseren Gesellschaften falsch, dass junge Männer sich dem Islamischen Staat anschliessen?

Thomas Elbert: Um das im Detail zu beantworten, müsste man diese Gruppe systematisch befragen können. Wir wissen aber über Gewaltbereitschaft, dass sie vor allem von zwei Faktoren beeinflusst wird: Zum einen eigene Erfahrungen von Gewalt und emotionaler Vernachlässigung in Kindheit und Jugend. Zum anderen die Erziehung zu moralischen Hemmschwellen der Gewalt, die bei Personen anderer Gruppen, anderer Religion oder Ethnie nicht greift.

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Berlin: Lange Nacht der Religionen

religion_dark_agesMit über 250 Religionsgemeinschaften gehört Berlin zu den multireligiösen Zentren der Welt. Die „Lange Nacht der Religionen“ will diese Vielfältigkeit und die dazugehörende Toleranz in den Vordergrund rücken.

IslamiQ

Mehrere Tausend Besucher sind in den letzten zwei Jahren in Berlin der Einladung zur „Langen Nacht der Religionen“ gefolgt. 2014 wird nun zum dritten Mal ein Zeichen für religiöse Vielfalt gesetzt. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr zum ersten Mal von Dr. Thomas M. Schimmel koordiniert, der vor allem darum bemüht ist, die positiven Funktionen der Religionsgemeinschaften in der Gesellschaft in den Vordergrund zu rücken. Der Initiativkreis, der multireligiös besetzt ist, möchte mit der „Langen Nacht der Religionen“ eine Plattform für Gespräche, die sonst selten zustande kommen, bieten.

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Did the historical Jesus exist? A growing number of scholars don’t think so

DerverzweifelteJesusMost antiquities scholars think that the New Testament gospels are “mythologized history.”  In other words, they think that around the start of the first century a controversial Jewish rabbi named Yeshua ben Yosef gathered a following and his life and teachings provided the seed that grew into Christianity.

By Valerie Tarico—The Raw Story/Alternet

At the same time, these scholars acknowledge that many Bible stories like the virgin birth, miracles, resurrection, and women at the tomb borrow and rework mythic themes that were common in the Ancient Near East, much the way that screenwriters base new movies on old familiar tropes or plot elements. In this view, a “historical Jesus” became mythologized.

For over 200 years, a wide ranging array of theologians and historians—most of them Christian—analyzed ancient texts, both those that made it into the Bible and those that didn’t, in attempts to excavate the man behind the myth.  Several current or recent bestsellers take this approach, distilling the scholarship for a popular audience. Familiar titles include Zealot by Reza Aslan and  How Jesus Became God by Bart Ehrman

But other scholars believe that the gospel stories are actually “historicized mythology.”  In this view, those ancient mythic templates are themselves the kernel. They got filled in with names, places and other real world details as early sects of Jesus worship attempted to understand and defend the devotional traditions they had received.

The notion that Jesus never existed is a minority position.  Of course it is! says David Fitzgerald, author of Nailed: Ten Christian Myths That Show Jesus Never Existed at All . For centuries all serious scholars of Christianity were Christians themselves, and modern secular scholars lean heavily on the groundwork that they laid in collecting, preserving, and analyzing ancient texts. Even today most secular scholars come out of a religious background, and many operate by default under historical presumptions of their former faith.

Fitzgerald is an atheist speaker and writer, popular with secular students and community groups. The internet phenom, Zeitgeist the Movie introduced millions to some of the mythic roots of Christianity. But Zeitgeist and similar works contain known errors and oversimplifications that undermine their credibility. Fitzgerald seeks to correct that by giving young people interesting, accessible information that is grounded in accountable scholarship.

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Lauder: IS-‘Mordkampagne’ gleicht Wüten der Nazis

Bild: nationalreview.com

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Präsident des Jüdischen Weltkongresses kritisiert Schweigen der Vereinten Nationen und die Untätigkeit der “sozialen Antennen” und der “schönen Prominenten” zur Christenverfolgung im Nahen Osten und in Afrika

kath.net

Entsetzt über das weltweite Schweigen zur Verfolgung von Christen im Nahen Osten und Teilen Afrikas hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, in der Tageszeitung “Die Presse” geäußert. “Schamlos” sei die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Terrorgruppe “Islamischer Staat” (IS) mit seinen “Massenhinrichtungen von Christen und seiner tödlichen Auseinandersetzung mit Israel”. Historiker würden sich möglicherweise einst im Rückblick auf die heutige Gegenwart “fragen, ob die Menschen ihre Orientierung verloren haben”.

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Dodo Laun, Antisemitsimus, kognitive Dissonanzen und Geschichtsklitterung

weihbischof-andreas-launNach jüdischer Einschätzung gibt es heute mehr Antisemitismus denn je seit 1945!

Von Andreas Launkath.net

Es ist kein moralisches Gütesiegel für einen Menschen, wenn man von ihm weiß und hört, dass er gegen Antisemitismus sei, genauso wenig, wie man einen Menschen nicht deswegen rühmt, weil er sich über Völkermord und Kindesmissbrauch „entsetzt“ zeigt. Das sind eigentlich moralische Selbstverständlichkeiten, die niemand öffentlich zu leugnen wagen darf, ohne dass er nicht von der moralischen öffentlichen Meinung der Welt der verurteilt würde. Was nicht heißt, dass es nicht bekennende Pädophile und Antisemiten gäbe, die da und dort gelegentlich ihre Deckung verlassen. Immer wird es Menschen geben, die Verbrechen gegen Juden oder welcher Art auch immer nicht nur begehen, sondern dies auch aus Überzeugung tun und sich dazu bekennen.

Die Erfahrung zeigt: Berichte, Denkmäler, Filme, die von Verbrechen berichten, an sie erinnern oder sie zeigen, verhindern nicht, dass Menschen auch heute das Böse zuerst denken, verteidigen, propagieren und dann auch tun, wenn sie können.

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Rückschlag für Abtreibungsgegner in Texas

Im vergangenen Jahr demonstrierten zahlreiche Texaner gegen eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes Foto: Ann Harkness / flickr | CC-BY 2.0

Ein Bundesrichter in Austin, Texas, hat ein Gesetz verhindert, das die Schließung zahlreicher Abtreibungspraxen zur Folge gehabt hätte. Abtreibungsgegner legten umgehend Berufung ein.

pro Medienmagazin

Der Bundesrichter Lee Yeakel bewirkt mit seinem Urteil den Erhalt zahlreicher Abtreibungskliniken in Texas. Laut einem neuen Gesetz sollten jene Praxen denselben Anforderungen genügen, die allgemein für chirurgische Tageskliniken galten wie Mindestbreite von Fluren oder hochtechnische Ausstattung von Behandlungszimmern. Davon betroffen waren auch Praxen, die Abtreibungen ohne operative Eingriffe, sondern nur mit Tabletten durchführten.

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Hinduismus: Der Elefantengott hat Geburtstag

Ganeshas Schönheit beruht auf seiner Intelligenz. (AFP / Indranil Mukherjee)

Ganesha ist klein und dick, hat einen Elefantenkopf und sitzt auf einer Lotusblüte. Wegen seiner Intelligenz und Stärke gilt die Gottheit als Überwinder von Hindernissen und Garant für Glück und Erfolg. Zehn Tage lang feiern viele Millionen Hindus nun ihren Geburtstag.

Von Margarete BlümelDeutschlandfunk

Ganeshas Vater Shiva ist für den Erhalt und die Zerstörung der Welt verantwortlich. Als Mahadeva – “großer Gott” – hat er einen eigenen Kult und gilt als Herr über alle Welten und alle Wesen, sagt die Indologin Manjiri Bhalerao aus Pune:

“Auch Ganesha wird ein eigener Kult zugesprochen. Anders als Shiva, wird er aber in den altindischen Schriften, den Veden, noch nicht genannt. Erst im dritten Jahrhundert findet Ganesha Erwähnung in den Texten.”

Das hinduistische Pantheon ist überaus komplex. So gibt es etwa Gottheiten wie Shiva, die zugleich für die Zerstörung und für die Erneuerung der Welt verantwortlich sind.

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Ethiker: Freiwillig sterben wollen ist nicht kriminell

Foto: epd-bild/Stefan Arend

Befürworter der aktiven Sterbehilfe und diejenigen, die das Leben unbedingt schützen wollen, stehen sich in der Diskussion gegenüber. Für Professor Michael Quante ist dieses Schwarz-Weiß-Denken falsch. Er hält das Recht auf Selbstbestimmung für ebenso wichtig wie den Ausbau von Hospizen.

Von Carsten Linnhoffevangelisch.de

Der Bundestag will bis 2015 das Gesetz zur Sterbehilfe reformieren. Um was geht es im Kern?

Michael Quante: Wir haben eine lange Tradition des Schutzes des menschlichen Lebens. Unsere Gesellschaft aber verändert sich und das Paradigma der Selbstbestimmung ist längst anerkannt. Und dazu gehört auch die Selbstbestimmung über das eigene Lebensende. Das ist der Grundkonflikt.

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“Wir haben noch nie gegen solche Fanatiker gekämpft”

Quelle: APA, Spiegel

Quelle: APA, Spiegel

Kommandant Rashid trägt die Verantwortung für 17 kurdische Peschmerga-Soldaten. Um die IS-Miliz jenseits der Brücke schlagen zu können, bräuchte er Hilfe von außen.

Von Çiğdem AkyolderStandard.at

Die Totenstille dauert nur wenige Sekunden. Dann ist es wieder zu hören, dieses Rattern. Wie bei einer Baumaschine: ein Maschinengewehr. Es ist nicht klar, ob die Peschmerga oder die Islamisten jenseits der Brücke schießen.

Für Adel Rashid ist das noch lange kein Grund, seinen Monolog über Kriegsführung zu unterbrechen. Die selbsternannten Gotteskrieger des “Islamischen Staates” (IS) – sie sollen Rashids Freund bei lebendigem Leib die Nase und die Ohren abgeschnitten haben – liegen in nur wenigen hundert Metern Entfernung auf der Lauer, um seine kleine Peschmerga-Stellung zu überrennen. “Die warten nur darauf, uns umzubringen”, sagt der Oberst. Und weil die Schießerei dann doch nicht aufhört, geht er hinaus, um nachzuschauen. Drei seiner Männer zielen. Atmen aus. Drücken ab. Bleiben ruhig. Alles in Ordnung.

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Gott will keinen Krieg

Unterstützung für den Ersten Weltkrieg: Gottesdienst der Berliner Jugendkompagnien im Jahr 1915 (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)

1914 riefen auch die Kirchen zum “gerechten Krieg” auf. Doch im Drohnen-Zeitalter kann niemand mehr Gewalt als Werkzeug Gottes sehen. Was heißt das für die Forderung von Bundespräsident Gauck nach mehr Auslandseinsätzen der Bundeswehr?

Von Margot KäßmannSüddeutsche.de

Am 2. August 1914 spricht der Berliner Hof- und Domprediger Bruno Doehring von den Stufen des Reichstags zu einer großen Volksmenge in einem improvisierten Gottesdienst: “Ja, wenn wir nicht das Recht und das gute Gewissen auf unserer Seite hätten, wenn wir nicht – ich möchte fast sagen handgreiflich – die Nähe Gottes empfänden, der unsere Fahnen entrollt und unserm Kaiser das Schwert zum Kreuzzug, zum heiligen Krieg in die Hand drückt, dann müssten wir zittern und zagen. Nun aber geben wir die trutzig kühne Antwort, die deutscheste von allen deutschen: Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt!”

Bei solcher Predigt graust es uns hundert Jahre später. Hier haben Menschen Ideologie und Zeitgeist mehr gehorcht als Gott. Auf allen Seiten waren die Kirchen Europas Teil eines national verblendeten Getöses.

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Linke gegen Lebensschützer

Marsch für das Leben vor dem Kanzleramt: Jedes Jahr organisieren Lebensschützer eine Demonstration, zu der Tausende kommen Foto: Thomas Schneider: AG Welt|flickr | CC-BY-NC-ND 2.0

In einer Anfrage hat sich die Linksfraktion im Deutschen Bundestag über Lebensschützer in Deutschland erkundigt. Offenbar sorgen sich die Politiker über Zulauf der Szene. Anlass ist der diesjährige „Marsch für das Leben“ am 20. September.

pro Medienmagazin

Die Bundesregierung weiß wenig über die Szene der Lebensschützer in Deutschland. Hinweise darauf, dass Abtreibungsgegner Ärzte oder Frauen bedroht oder bedrängt haben, gibt es offenbar nicht. Das zumindest ist das Ergebnis einer kleinen Anfrage der Linksfraktion zum Thema.

Ende Juli befragten die Abgeordneten Cornelia Möhring, Diana Golze und Karin Binder die Bundesregierung offiziell zu deren Wissen über Abtreibungsgegner. Auch die Haltung von Union und SPD zu Schwangerschaftsabbrüchen ist Thema der Drucksache. Die Politiker wollten wissen, wie viele Teilnehmer die Demonstration „Marsch für das Leben“ hat, die jährlich in Berlin stattfindet und von Lebensschützern organisiert wird.

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