Archiv der Kategorie: Religion

Kardinal Kasper: Keine zweite sakramentale Ehe möglich

Walter Kasper, Bild. bostonglobe.com

Mit Nachdruck unterstrich Kasper die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe. Sie gründe auf der Botschaft Jesu, und die Kirche könne dies nicht ändern. Daher sei eine zweite sakramentale Ehe nicht möglich, solange der erste Partner noch lebe.

kath.net

Der deutsche Kardinal Walter Kasper (Foto) erhofft sich von der bevorstehenden Bischofssynode einen aufrichtigen Meinungsaustausch über die Situation der Familie und die Frage eines Kommunionempfangs für wiederverheiratete Geschiedene. Man brauche keine vorgefertigten Antworten, sondern vertiefte Klärungen in einer Atmosphäre des Zuhörens; dafür habe man bis zur endgültigen Entscheidung bei der Bischofssynode 2015 ein Jahr lang Zeit, sagte Kasper der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Rom.

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Future of UN force on Golan in doubt as Syria crumbles

Members of the United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) stand on an armored vehicle near an IDF soldiers in the Israeli Golan Heights near the Quneitra crossing between Israel and Syria, on August 30, 2014. (photo credit: Flash90)

Members of the United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) stand on an armored vehicle near an IDF soldiers in the Israeli Golan Heights near the Quneitra crossing between Israel and Syria, on August 30, 2014. (photo credit: Flash90)

All 1,200 UNDOF peacekeepers now crowded into base on Israeli side of border; ‘their mandate is just not relevant anymore,’ ex-liaison officer says.

By Aron HellerTHE TIMES OF ISRAEL

For four decades, a multinational United Nations mission has quietly monitored the sleepy Golan Heights — providing a symbol of stability between bitter enemies as it enforced a truce between Israel and Syria.

But as Syria has plunged into civil war and the peacekeepers themselves have become targets of al-Qaeda-linked rebels, the UN observer force has begun to fall apart, leaving its future — and the prospects for ever establishing peace in this rugged area of the Middle East — in doubt.

Since Israel seized the Golan Heights from Syria in the 1967 Mideast war, a withdrawal from the strategic plateau was seen as the key to any peace agreement. But as Syria continues to disintegrate, the odds of Israel giving up the Golan — never a popular prospect among Israelis — appear to be dimming by the day.

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Witz: Wahhabiten-“Gelehrte” erlassen Fatwa gegen IS-Terroristen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Terrorismus sei das Gegenteil dessen, was der Islam verkörpere: Mit dieser Begründung haben saudische Religionsgelehrte eine Fatwa gegen die Terrormiliz IS erlassen. Sie unterstützen damit Amerika.

Frankfurter Allgemeine

Hochrangige saudi-arabische Religionsgelehrte haben in einer Fatwa, einem Rechtsgutachten, den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gutgeheißen. Terrorismus sei ein „abscheuliches Verbrechen“ und das Gegenteil dessen, was der Islam verkörpere, begründete der Rat der Höchsten Religionsgelehrten nach Angaben der saudi-arabischen Nachrichtenagentur Spa am Mittwoch seine Entscheidung. Demnach gab der Rat auch den Plänen der saudischen Regierung seinen Segen, die Vereinigten Staaten im Kampf gegen die IS-Milizen zu unterstützen.

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Richard Dawkins has lost it: ignorant sexism gives atheists a bad name

dawkinsHe may have convinced himself that he’s the Most Rational Man Alive, but if wants to be the face of a welcoming movement, he’s doing a terrible job.

By Adam Leetheguardian

I became an atheist on my own, but it was Richard Dawkins who strengthened and confirmed my decision. For a long time, I admired his insightful science writing, his fierce polemics, his uncompromising passion for the truth. When something I’d written got a (brief) mention in The God Delusion, it was one of the high points of my life.

So, I’m not saying this is easy, but I have to say it: Richard Dawkins, I’m just not that into you anymore.

The atheist movement – a loosely-knit community of conference-goers, advocacy organizations, writers and activists – has been wracked by infighting the last few years over its persistent gender imbalance and the causes of it. Many female atheists have explained that they don’t get more involved because of the casual sexism endemic to the movement: parts of it see nothing problematic about hosting conferences with all-male speakers or having all-male leadership – and that’s before you get to the vitriolic and dangerous sexual harassment, online and off, that’s designed to intimidate women into silence.

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Ukraine: Mit Nazis gegen Putin

Links das Emblem des Bataillon Asow und rechts 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“

Links das Emblem des Bataillons Asow und Rechts 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“

Das ZDF lässt Hakenkreuze auf den Helmen des Asow-Bataillons unkommentiert.

Von Armand PresserJüdische Allgemeine

Am Montag, den 8. September, berichtete das ZDF in der Nachrichtensendung »Heute« über die neuesten Entwicklungen im Ukraine-Konflikt. Dabei wurden Soldaten des Asow-Bataillons gezeigt, die für die ukrainische Regierung die Stadt Mariupol beschützen sollen. An ihrer Montur und ihren Helmen waren deutlich Hakenkreuze und SS-Runen zu sehen.

Dies blieb völlig unkommentiert im Beitrag des öffentlich-rechtlichen Senders. Wo ist die journalistische Sorgfaltspflicht des ZDF geblieben? Wo bleibt der Aufschrei aller 77 gesellschaftlich relevanten Mitglieder, die im Fernsehrat vertreten sind? Dürfen die derzeitigen Leitlinien der deutschen Außenpolitik durch eine eindeutige Kommentierung in einem Fernsehbeitrag ad absurdum geführt werden? Die Antwort lautet anscheinend eindeutig: Nein.

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Woman Beaten to Death After Being Accused of Witchcraft on Facebook

Image: io9

At last Facebook has brought us back to the middle ages, just as we knew it would. A woman in the Brazilian city Guarujá, near São Paolo, was beaten to death last week after Facebook rumors circulated that she was a witch.

By Annalee Newitzio9

A local news outlet, Guarujá Alerta, posted a rumor on its Facebook page that Fabiane Maria de Jesus was kidnapping children for black magic rituals. They included a picture of the woman, who was subsequently beaten to death by people who had read about her online. One of them even filmed the beating (you can see the video here — but be warned that it is very disturbing).

De Jesus was a housewife in her early thirties, and police say she has no criminal record and has not ever been reported for kidnapping. Guarujá Alerta has taken down the post about her from their Facebook page, but page administrators told the Brazilian newspaper Folha de São Paulo that they were merely passing along the story as a “rumor” and that they couldn’t be held responsible.

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Lebensschutz: Wenn die Vernünftigen schlafen, gehen die Monster auf die Straße

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin

Zahlreiche Vertreter der römischen-katholischen Kirche rufen zum Marsch für das Leben am 20. September 2014 in Berlin auf: Papst Franziskus, Kardinal Müller, Kardinal Woelki, Bischof Zdarsa, Bischof Voderholzer, Bischof Hanke u.a

kath.net

Vertreter der römischen-katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland
rufen zum Marsch für das Leben am 20. September 2014 in Berlin auf. In ihren Grußworten bringen sie zum Ausdruck, wie wichtig der Lebensschutz für die Glaubwürdigkeit einer humanen Gesellschaft sei. Auch Papst Franziskus unterstützt den Marsch für das Leben und betont in seiner Botschaft: „Das Recht auf Leben ist Grundlage der Kultur und des verfassten Gemeinwesens. Jeder Mensch hat eine unverbrüchliche Würde. Er darf nicht zur Wegwerfware werden“ Gerhard Kardinal Müller bedankt sich bei den Organisatoren und Teilnehmern des Marsches „für Ihr mutiges Zeugnis“ und betont: „Das Maß effektiven Lebensschutzes ist zugleich der Gradmesser authentischer Humanität einer Gesellschaft.“

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Juristentag debattiert Klitorisvorhautbeschneidung

beschneidung

Ein Thesenpapier und ein eine Thesenverkürzung

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Diese Woche treffen sich Rechtswissenschaftler aus der gesamten Bundesrepublik im Kongresszentrum Hannover, wo der 70. Deutsche Juristentag stattfindet. Beschlüsse, die auf Juristentagen behandelt werden, nehmen Politiker und Beamter später häufig als Vorlage für Gesetze, weshalb das Treffen auch bei der Publikumspresse auf Interesse stößt. Vor allem dann, wenn die Rechtswissenschaftler über kontroverse Themen sprechen.

Ein Thesenpapier der Berliner Strafrechtsprofessorin Tatjana Hörnle, das den Titel “Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft” trägt, machte deshalb bereits im Vorfeld Schlagzeilen: Der Grund dafür war vor allem, dass sich die Juristin darin versucht, die 2012 erlaubte Geschlechtsteilbeschneidung bei Jungen mit dem Verbot bei Mädchen und Frauen zu vereinbaren.

Deshalb muss ihr zufolge bei der Rechtsauslegung darauf geachtet werden, dass nicht alle “Veränderungen an weiblichen Genitalien” als “Verstümmelungen” im Sinne des StGB-Paragrafen § 226a StGB verstanden werden. Wird nur die Klitorisvorhaut entfernt, dann wäre dieser Tatbestand ihrer Ansicht nach nicht erfüllt. Außerdem empfiehlt sie, “den Tatbestand geschlechtsneutral zu fassen, indem die Worte ‘einer weiblichen Person’ durch ‘eines Menschen’ ersetzt werden”.

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Wirbel um Islamgesetz: Initiative fürchtet “Beschneidungslegalisierung”

justiz_grossAufregung herrscht um den vorläufigen Entwurf für ein neues Islamgesetz: Die Initiative “Religion ist Privatsache” läuft dagegen Sturm. So befürchtet die laizistische Organisation eine endgültige Legalisierung der religiösen Beschneidung junger Männer und Kinder.

vienna.online

Zudem glaubt die Initiative, dass Muslime mit dem Gesetz vor verdeckten Ermittlungen geschützt werden sollen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Ende der Beschneidungsdebatte?

Die Initiative stößt sich insbesondere an Paragraf 11 des vorläufigen Entwurfs, welcher vorliegt. “Islamische Religionsgesellschaften und ihre Mitglieder sind berechtigt, Kinder und Jugendliche durch alle traditionellen Bräuche zu führen und entsprechend den religiösen Geboten zu erziehen”, heißt es dort in Absatz 4. Dadurch solle die “ohnehin zaghaft geführte Beschneidungsdebatte” endgültig beendet werden, fürchtet Initiative-Sprecher Eytan Reif.

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Protest gegen Esoterik an der Volkshochschule Mainz

Bild: svz.de

Bild: svz.de

Esoterische Angebote im Programm der VHS Mainz haben massive Proteste ausgelöst. Anlass war der Kurs „Pendelpraxis“, der versprach: „Mithilfe des Pendels werden Sie in der Lage sein, Ihre Lebensmittel, Medikamente, Kosmetika und mehr auf Verträglichkeit und biologische Qualität zu testen.“

Von Dr. Kai FunkschmidtEvangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)

Die Kritik kam anfänglich aus Reihen der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung der Parapsychologie (GWUP) und weitete sich aus, bis Dutzende empörte Stimmen den „unwissenschaftlichen Unfug“ anprangerten. Neben dem Pendelkurs gerieten auch andere Angebote ins Kreuzfeuer. So bietet die VHS Kurse in Astrologie, Tarot und Wünschelrutengehen, zu Schüßler-Salzen, Erdstrahlen, Tai Chi und Ernährung „auf feinstofflicher Basis“. Die Kritiker weisen im Zusammenhang des Pendelkurses auf die Gefahr hin, dass Menschen womöglich verschriebene Medikamente nach negativem Pendelergebnis nicht einnähmen oder ihren Kindern vorenthielten. Dabei ist die VHS Mainz keineswegs einzigartig. Viele der 924 deutschen VHS bieten Kurse zu esoterischen Themen an.

Die Idee der Volkshochschulen wurde von dem dänischen Pfarrer N.F.S. Grundtvigs Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt, um die Bürger durch Bildung zur Nutzung ihrer demokratischen Mitbestimmungsrechte zuzurüsten. Die einzelnen VHS sind autonom und in der deutsch-föderalen Vielfalt sehr unterschiedlich aufgestellt. Die VHS Mainz gehört zu einer Minderheit: Sie wird zu 80 Prozent aus Teilnehmergebühren finanziert und ist damit besonders auf nachfrageintensive Angebote angewiesen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) knüpft an Grundtvigs Tradition an, wenn er erklärt, die „Erfolgsgeschichte [der VHS] ist untrennbar verbunden mit gelebter Demokratie. Ihren Bildungsauftrag leiten sie aus den Prinzipien der Aufklärung und den universalen Menschenrechten ab.“

Am 2.9.2014 veröffentlichte die VHS Mainz eine Stellungnahme gegen „einige Personen“, die die VHS „abwerten“. Man sehe sich demnach als „Abbild der pluralen Gesellschaft“, stehe für Offenheit und Toleranz und daher „allen Menschen offen“.

Wichtiger als die Zahl der esoterischen Angebote ist – hier ist den Kritikern Recht zu geben – die Signalwirkung. Was in einer öffentlichen Bildungseinrichtung (teilweise als offiziell anerkannte Weiterbildung) angeboten wird, wird als qualitätsgeprüft und seriös wahrgenommen. Festgeschriebene Kriterien zur Grenzziehung zu inakzeptablen und unseriösen esoterischen Angeboten gibt es seitens der VHS nicht. Man kann daher fragen: Bedeutet die unbestrittene „Offenheit für alle“ auch eine umstrittene „Offenheit für alles“? Sollte sich Weiterbildung wirklich vor allem an der Nachfrage ausrichten und als Abbild der Gesellschaft verstehen? Besteht Bildung nicht gerade im Überwinden von Aberglauben durch wissenschaftliche Methoden und Vernunft? Irritierend ist es, wenn von den Kritisierten derartige Fragen zu den Grenzen des öffentlichen Bildungsauftrags als „Ruf nach Zensur“ geächtet werden. Andererseits ist der meist polemische Duktus der GWUP-Kritiker wenig gesprächsfördernd.

Anders positionierten sich nach ähnlichen Diskussionen im November 2013 die Österreichischen VHS: „Wir haben uns österreichweit ganz bewusst entschieden, eine Esoterik-Richtlinie einzuführen. Wir bieten keine Kurse an, die keinen wissenschaftlichen Hintergrund haben”. Allerdings bindet dies die einzelnen VHS nicht.

Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn ein solches Signal für Bildung im Sinne der Aufklärung und des kritisch-analytischen Denkens von den deutschen VHS erginge. Auch aus evangelischer Sicht ist die Trennung von Glaube und Vernunft festzuhalten. Uns ist aufgegeben mit der gottgegebenen Vernunft die Welt zu erfassen. Wer den kategorialen Unterschied zwischen dieser Vernunft und den auf Übernatürliches zielenden Pseudowissenschaften vermischt, verrät nicht nur die Aufklärung, sondern auch die Unterscheidung von Schöpfer und Schöpfung.

70. Deutscher Juristentag: NSU kein Thema, dafür islamische Paralleljustiz

Hannover Congress Centrum in Hannover © Hannover Congress Centrum 2011

Rund 2.500 Experten diskutieren derzeit beim 70. Deutschen Juristentag. Schwerpunktthema ist islamischer Paralleljustiz; NSU ist kein Thema. Immerhin erinnerte Justizminister Maas in seiner Auftaktrede an das „Versagen des Rechtsstaates“.

MiGAZIN

Rund 2.500 Juristen aus ganz Deutschland kommen vom 16. bis 19. September in Hannover zum 70. Deutschen Juristentag zusammen. Eines der zentralen Themen in diesem Jahr ist der Umgang mit islamischer Paralleljustiz unter Zuwanderern im Strafrecht.

Islamische Streitschlichter seien häufig parallel zu staatlichen Strafprozessen aktiv, ohne dass der Richter etwas davon wisse. Eine Einigung der Prozessbeteiligten hinter dem Rücken der deutschen Justiz könne dann dazu führen, dass bestimmte Zeugen nicht mehr aussagen.

NSU kein Thema
Ein Verhalten, das man derzeit vor allem im NSU Prozess vor dem Münchener Oberlandesgericht beobachten kann. Die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) und die über ein Jahrzehnt andauernden sogenannten Ermittlungspannen, auch die der Justiz, sind aber kein Thema des Juristentages. Auch bei der letzten Zusammenkunft vor zwei Jahren stand der NSU Komplex nicht auf der Tagesordnung.

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Volker Kauders Kreuzzug

Volker Kauder: Nichts ist wichtiger als Religion (= Christentum)CDU/CSU-Bundestagsfraktion veranstaltete Tagung zum Schutz verfolgter Christen

kath.net

In vielen islamischen Ländern ist es bisher für Muslime nicht möglich, den Glauben zu wechseln. Das berichtete der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, bei einem Kongress seiner Fraktion am 15. September in Berlin. Die Veranstaltung mit 250 Teilnehmern befasste sich mit dem Thema „Menschenrecht Religionsfreiheit – Wie schützen wir verfolgte Christen?“ Kauder zufolge gibt es in zahlreichen muslimischen Staaten das Recht, zum Islam überzutreten, nicht jedoch vom Islam in eine andere Religion. So stehe die Abkehr vom Islam in Pakistan unter Todesstrafe. Der Einsatz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Religionsfreiheit werde fälschlicherweise oft als Kritik am Islam verstanden, so Kauder. Es gehe jedoch nicht um einen Kampf gegen den Islam, sondern um den Kampf für die Glaubensfreiheit. Weltweit würden etwa 100 Millionen Christen diskriminiert. Es gebe heute zunehmend Staaten, die nicht mehr die Macht hätten, Religionsfreiheit zu garantieren. Dies gelte etwa in Nigeria, wo die Terrorgruppe Boko Haram tätig ist, sowie in Syrien und im Irak, wo die Terrormiliz „Islamischer Staat“ ihr Machtgebiet mit Gewalt ausweitet.

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Leipzig: 700 Millionen Euro Schulden—eine Million für die Katholen

Bild: gbs Hochschulgruppe Jena

Bild: gbs Hochschulgruppe Jena

Leipzig ist hochverschuldet, was den Stadtrat nicht daran hindert eine Million Euro für den 16. Katholikentag bereitzustellen. Da nur 4% der Leipziger katholisch sind, finanzieren alle anderen das Gottes-Happening einer kleinen Sekte. Rational ist das nicht begründbar, mit Toleranz hat das nichts zu tun. Grenzenlose katholische Gier, bezahlt von Nicht-Katholiken. Eine Schande.

SpON

Die Stadt Leipzig wird den 100. Deutschen Katholikentag 2016 mit einer Million Euro unterstützen. Der Stadtrat beschloss am Mittwochabend den Zuschuss, über den zuvor monatelang heftig diskutiert worden war.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hatte für die Unterstützung des Katholikentages plädiert, aber in den Reihen der Stadträte gab es unter anderem wegen der schwierigen Finanzlage der Kommune heftigen Widerstand. Die Stadt drückt ein Schuldenberg von 700 Millionen Euro.

Der Katholikentag findet vom 25. bis 29. Mai 2016 statt, das Gesamtbudget wird auf 9,9 Millionen Euro veranschlagt. Nur etwas mehr als vier Prozent der Leipziger bekennen sich zum katholischen Glauben.

Streit über Katholikentag 2016 in Leipzig: Teure Toleranz

Bild: gbs Hochschulgruppe Jena

Bild: gbs Hochschulgruppe Jena

Ausgerechnet im armen Leipzig soll 2016 der Deutsche Katholikentag stattfinden – und mit einer Million Euro von der Stadt unterstützt werden. Seit Monaten gibt es deswegen Streit, nun muss der Stadtrat entscheiden.

Von Jeniffer StangeSpON

Plötzlich stand Moses auf dem Leipziger Marktplatz. Nicht der leibhaftige Prophet aus der Bibel, sondern sein übergroßes Ebenbild aus Pappmaché verkündete auf einer nachgebauten Steintafel das 11. Gebot: “Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen.”

Da wussten viele Bürger nicht mal, dass der 100. Deutsche Katholikentag 2016 in Leipzig gefeiert werden soll. Ganz zu schweigen von der Summe, die das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) bei der Stadt für die Organisation des Festes beantragt hat: eine Million Euro.

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AfD: Von Professoren und Proleten

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)

Die Alternative für Deutschland besteht im Grunde aus zwei Parteien. Die Professoren an der Spitze verlieren längst die Kontrolle über die Proleten. Auch in Bezug auf das Christliche.

Von Sebastian MollThe European

„Sag‘ nicht, wir hätten dich nicht gewarnt!“ Also gut, ich sage es nicht. Man hatte mich gewarnt. Gewarnt, die FDP zu verlassen und mich der Alternative für Deutschland anzuschließen. Ich habe es dennoch getan, jetzt muss ich die Folgen tragen. Dabei möchte ich gar nicht behaupten, dass die Erfahrung völlig sinnlos war. Wer ständig nur von außen alles besser weiß, setzt sich, selbst wenn er Recht haben sollte, zwangsläufig dem Vorwurf der Voreingenommenheit aus. Was auch immer passiert ist oder noch passieren wird, ich kann zumindest sagen, dass ich mir ein eigenes Bild dieser Partei gemacht habe.

Ebenso, wie es Warnungen aus der einen Richtung gab, mangelte es natürlich auch nicht an Ermutigungen der anderen Seite, ich solle mich doch nicht von diesen plumpen Nazivorwürfen beeindrucken lassen. Diese Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung beherrscht die AfD seit ihrer Gründung. Während Führungspersönlichkeiten wie Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel nach wie vor den Eindruck erwecken, als wüssten sie gar nicht, wie man das Wort ‚rechtsextrem‘ überhaupt schreibt, gibt es in der übrigen Partei zunehmend Funktionäre, die sich zweifellos mit diesem Etikett versehen lassen. Liegt die Wahrheit also vielleicht irgendwo in der Mitte? Nach meinen Erfahrungen ist die Situation eine andere.

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Niedersachsen: CDU warnt vor Homosexuellen an Schulen

CDU-Schulexpertin Karin Bertholdes-Sandrock hat Angst um Schüler, die mit Homosexuelle alleine in einem Raum gelassen werden Bild: Wiki Commons / Martin Rulsch / CC-BY-SA-3.0-DECC-BY-SA-4.0

Mit dumpfen Argumenten machen die Christdemokraten Stimmung gegen Aufklärung an Schulen – es wird etwa davor gewarnt, Homosexuelle ohne Aufsicht an Schüler heran zu lassen.

QUEER.DE

In Niedersachsen bringt sich die CDU in Stellung gegen die Pläne der Landesregierung, über sexuelle Vielfalt an Schulen aufzuklären. Rot-Grün hatte einen entsprechenden Antrag (Drucksache 17/1333) bereits im März in den Landtag eingebracht. Damit soll festgelegt werden, dass Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität “an der Schule verbindlich thematisiert werden [muss], um alle Kinder und Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität zu unterstützen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Diskriminierung durch Ausgrenzung und Mobbing vorzubeugen”.

Die CDU lehnt dieses Ansinnen kategorisch ab. Zwar unterstütze man das Ziel, “zu Toleranz zu erziehen”, erklärte CDU-Schulexpertin Karin Bertholdes-Sandrock gegenüber der “Nordwest-Zeitung”. “Aber Kinder und Jugendliche dürfen auch nicht überfordert werden”, so die Lehrerin. Es sei falsch, Antworten zu Themen zu geben, “die die Kinder gar nicht beschäftigen”.

Für die Politikerin sind Homosexuelle dabei offenbar gefährliche Personen, die in Gegenwart von Schülern immer beaufsichtigt werden müssten: “Auf keinen Fall”, warnte die 62-jährige Landtagsabgeordnete, “kann es sein, dass beispielsweise Schwule und Lesben in den Klassen allein gegenüber den Kindern auftreten”.

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Ägypten: Muslimbrüder unter Druck – Erdoğan—Sie sind bei uns willkommen

muslimbrotherhoodDie Türkei will den unter Druck geratenen ägyptischen Muslimbrüdern im Exil in Katar gegebenenfalls Zuflucht gewähren. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sagte laut türkischen Medien (Dienstag), sein Land werde Aufenthaltsgesuche Fall für Fall prüfen.

Deutsch Türkisches Journal

Wenn es keinen Hinderungsgrund gebe, seien Muslimbrüder ebenso wie andere ausländische Gäste in der Türkei willkommen, sagte Erdoğan auf dem Rückflug von einem zweitägigen Staatsbesuch in Katar vor Journalisten.

Katar hatte führenden Mitgliedern der dem politischen Islam zuzurechnenden Muslimbruderschaft nach dem Sturz von Ägyptens Staatspräsident Muhammad Mursi im Juli 2013 Aufenthalt gewährt. Die Gastgeber gerieten in der Folge unter diplomatischen Druck durch Ägypten wie auch Saudi-Arabien und andere Golfstaaten.

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Creationist radio host: Bacon proves that America is a Christian nation

(Credit: bonchan via Shutterstock)

The American Family Association’s Bryan Fischer puts a lot of stock in our tolerance of pork products.

By Joanna Rothkopf—Salon

Bryan Fischer, the Director of Issue Analysis for Government and Public Policy at the American Family Association, hosts a daily radio show called “Focal Point,” described on its website as the “home of muscular Christianity,” which sounds very tough.

On Monday’s show, Fischer presented indisputable proof that the United States is a Christian nation:

“Do you want one single item of proof that America is a Christian nation? And not a Jewish nation? And not an Islamic nation? One single bit of proof is all you need. We freely allow restaurants and grocery stores to sell and to serve bacon. That can only happen in a Christian country. You can’t do that in Israel. I’ve been to Israel. You go into the hotel to eat dinner; you go into a restaurant… you can’t get bacon there! You’re not gonna get it! Because it is a Jewish country. You go to a Muslim country, you are not going to get pork; you’re not going to get bacon; you’re not going to get a ham sandwich anywhere. Why? Because it is a Muslim land. The sheer fact that we clearly allow the consumption of bacon is absolute proof that we are in fact a Christian nation.”

Other than, like, my wanting to be included in what constitutes the United States, that argument has me sold!

Kardinäle gegen Öffnung der Kirche für Geschiedene

Gerhard L. Müller links im Bild

Gerhard L. Müller links im Bild

Fünf hochrangige Kardinäle, darunter der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, der Deutsche Gerhard Ludwig Müller, haben sich gemeinsam gegen Zugeständnisse der Kirche an geschiedene Katholiken ausgesprochen.

nordbayern.de

«Christus verbietet unzweideutig die Scheidung sowie die Wiederheirat», heißt es in dem Vorwort zu einem Buch der Kardinäle, über das am Mittwoch die italienische Zeitung «Corriere della Sera» berichtete. Papst Franziskus hatte mehrmals Zeichen gegeben, den Umgang mit Geschiedenen zu überprüfen.

«In der Wahrheit von Christus bleiben», so der italienische Titel, soll am 1. Oktober erscheinen – wenige Tage vor Beginn eines Bischofstreffens zu Fragen der Familie und Sexualmoral in Rom.

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Islamic State Bans Darwin’s Evolution from School Curriculum in Mosul

foto: ap/militant video Abu Bakr al-Baghdadi alias Kalif Ibrahim (Videoaufnahme einer Predigt) ist der Anführer der Gruppe "Islamischer Staat"

foto: ap/militant video
Abu Bakr al-Baghdadi alias Kalif Ibrahim (Videoaufnahme einer Predigt) ist der Anführer der Gruppe “Islamischer Staat”

The Islamic State’s aversion to other religions and ideologies is well-known, and it is on display once again, with the jihadist outfit vowing to keep Charles Darwin’s evolution theory out of textbooks in Iraqi schools.

By Mugdha VariyarInternational Business Times

The Islamic State has issued new rules to schools, which it has publicised through bulletins in mosques and markets in Mosul, a part of which reads – “good news of the establishment of the Islamic State Education Diwan by the caliph who seeks to eliminate ignorance, to spread religious sciences and to fight the decayed curriculum.”

Schools will now have to substitute references to ‘Iraq’ or ‘Syria’ with ‘Islamic State’, and teachers along with students will be segregated on the basis of gender.

While the theory of evolution was reportedly never taught in Iraqi schools, the IS has explicitly banned it, an attitude also often associated with far-right Christian propagandists.

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