Archiv der Kategorie: Fundamentalismus

Woelki warnt vor «falschen Hoffnungen» in Bezug auf Geschiedene

Rainer Maria Woelki (2011), Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Der Kölner Kardinal Woelki: Eine generelle Gleichbehandlung mit Nichtgeschiedenen werde es «wahrscheinlich niemals» geben.

kath.net

Der neue Kölner Kardinal Rainer Maria Kardinal Woelki hat vor «falschen Hoffnungen und Erwartungen» in Bezug auf das Thema Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene gewarnt. Denn es gehe schließlich auch um das Gebot Jesu, dass die Ehe unauflöslich ist, sagte er in Neuss. Zugleich betonte er, dass sich auch wiederverheiratete Geschiedene «als vollgültige Mitglieder der Gemeinde» sehen sollen. «Es geht dabei nicht nur um die Sakramente.» Am Sonntag beginnt in Rom eine außerordentliche Bischofssynode zum Thema Familie, bei der es auch um diese Frage geht.

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Wolfgang Benz: “Was früher Talmud-Hetze war, ist jetzt Koran-Hetze”

Wolfgang Benz, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Der Antisemitismusforscher über gefährliche Ausgrenzung, hartnäckige Vorurteile, falsche Maßnahmen und den “Bodensatz” in der Gesellschaft.

Interview | Peter Mayr, Marie-Theres EgyedderStandard.at

STANDARD: Österreich und Deutschland planen gesetzliche Maßnahmen gegen radikalen Islamismus. Ist das ein richtiger Schritt?

Benz: Das schürt die Feindbilder. Wobei es gar keinen Zweifel daran geben kann, dass man Extremisten das Handwerk legen muss. Kriminelle Handlungen können nicht hingenommen werden. Ich glaube aber nicht, dass man dazu die Gesetze verschärfen muss.

STANDARD: Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich befürchtet eine “Lex Islam”.

Benz: Offizielle Vertreter haben Angst davor, dass die Mehrheitsbevölkerung sämtliche Muslime pauschal in Verdacht nimmt. Ausnahmegesetze sind gefährlich, weil sie Unschuldige zu Feinden definieren. Es müsste mit dem normalen Strafrecht gehen.

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The Kapparot Problem

Image: Friendly Atheist

This Friday, as Yom Kippur begins, some orthodox Jewish people will practice a ritual called “Kapparot” (also spelled “Kaparot” or “Kaparos”) in which they’ll swing a live chicken around their heads three times in order to transfer their sins to it. Because that makes perfect sense. Afterwards, they’ll slaughter the chicken and supposedly donate it to the poor (though the chicken is often just disposed of).

By Hemant MehtaFriendly Atheist

I’m vegetarian, but what drew me to this issue wasn’t the slaughter (maybe I’m just immune to that by now)… it was that the swinging of the chickens around the head is arguably causing them pain. As this video suggests to those practicing the ritual, “You have been told that holding a chicken by its wings that way will make the bird calm and relaxed. This is not true! The bird is terrified…”

What makes this ritual particularly puzzling is that a chicken isn’t even required. You could easily just substitute a small bag of coins instead. So why not just do that? It makes no sense to me.

As it turns out, there’s a group working to end the use of chickens in this ritual, appropriately called the Alliance to End Chickens as Kaporos (which is part of a larger organization called United Poultry Concerns).

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Salafismus: Wenn die Jugend in den Krieg zieht

Anhänger jubeln in Frankfurt am Main dem umstrittenen Prediger Vogel zu. Der vielfach als islamistisch eingestufte salafistische Prediger hatte zu einer Demonstration unter dem Titel “Islam – die missverstandene Religion !” aufgerufen. picture alliance

Ein Großteil gewaltbereiter Salafisten kommt aus Nordrhein-Westfalen. Das Land hält dagegen. Es setzt auf eine Doppelstrategie aus Repression und Prävention. Doch warum ziehen junge Deutsche in den Krieg? Eine Spurensuche

Von Stefan LaurinCicero

Nirgendwo in Deutschland leben so viele Menschen muslimischen Glaubens wie in Nordrhein-Westfalen. Und nirgendwo in Deutschland ist die Bevölkerungsdichte so hoch wie in NRW. Diesen Umstand nutzen viele gewaltbereite Salafisten. Das Land hält dagegen. Es setzt auf eine Doppelstrategie aus Repression und Prävention. Neben der akuten Gefahrenabwehr werden deswegen auch Projekte unterstützt, die ein Abgleiten von muslimischen Jugendlichen in den Hass verhindern wollen.

Stadtteile wie Dinslaken-Lohberg gibt es viele im Ruhrgebiet. Die Zeche, die früher Tausenden einen Arbeits- und Ausbildungsplatz gab, ist seit 2005 geschlossen und heute ein sogenanntes Kreativquartier. Jobs gibt es seitdem so gut wie keine mehr. Auf dem Marktplatz der Siedlung lungern ein paar Trinker herum. Um die Altpapier- und Glascontainer am Rand häuft sich der Müll. Lohberg ist die Heimat einer der bekanntesten Salafistengruppen Deutschlands. Knapp zehn der mehrere Dutzend Anhänger großen Clique an militanten Gläubigen sind längst in den Irak gezogen. Einer von ihnen, Philipp B., hat im August einen Selbstmordanschlag verübt, bei dem 21 Menschen starben.

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Medienbischof setzt auf Cross- und Multimedialität

Bild: telekom-presse.at

Der Medienbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Ulrich Fischer, hat angesichts des digitalen Wandels die konfessionelle Publizistik als einen beständigen Faktor in der Medienbranche bezeichnet. Trotz der zum Teil erheblichen Auflagenverluste in den vergangenen zehn Jahren gebe es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik (GEP) am Mittwoch in Berlin.

evangelisch.de

So solle etwa das evangelische Magazin “chrismon” crossmedial und multimedial weiterentwickelt werden, kündigte Fischer bei einem Festakt aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Fachverbandes Konfessionelle Presse an. “In all unseren Verlags- und Medienhäusern wird daran gearbeitet, zukunftsfest zu werden”, fügte der badische Altbischof hinzu. Als Beispiel für die Beständigkeit kirchlicher Publizistik verwies Fischer auf die mehr als hundertjährige Geschichte des Evangelischen Pressedienstes (epd), der sich “aller Veränderungen und Unkenrufe zum Trotz bester Gesundheit” erfreue.

Die auf die Zukunft gerichtete Arbeit werde im Evangelischen Medienverband in Deutschland (EMVD) koordiniert, einem Dachverband mit derzeit 45 Mitgliedern. Die 13 Produkte der evangelischen Wochenpresse haben den Angaben zufolge aktuell eine verkaufte Auflage von rund 220.000 Exemplaren, die von mehr als einer halben Million Menschen gelesen werden.

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Monty Python’s John Cleese Nails Just How Stupid Fox News Really Is

If you’ve ever happened upon a particularly mind-numbingly stupid edition of a Fox News show – be it the time Eric Bolling mocked a female fighter pilot by asking if she could be considered “boobs on the ground” or when Sean Hannity claimed Halloween was a liberal holiday because it teaches children to “ask for handouts.” – and asked yourself “How is this level of stupidity possible?” Actor and Monty Python alum John Cleese has a simple, yet startlingly accurate assessment: Fox News hosts are so dumb, that they aren’t even smart enough to recognize how dumb they are.

By Jameson ParkerAddicting Info

He says the problem with stupidity is that it breeds further stupidity.

“If you’re very, very stupid,” he explains, “How can you possibly realize that you’re very very stupid? You’d have to be relatively intelligent to realize how stupid you are.”

He then backed up this claim with some actual scientific data by a researcher named David Dunning at Cornell (if Sean Hannity is reading this, “scientific data” are those number-y things that make you angry). According to Dunning, knowing how good you are at something “requires exactly the same skills” as it would to actually be good at that thing. To put it another way, you could call it the “it takes one to know one” effect.

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Missbrauch: Vatikan ermittelt gegen weiteren Bischof

missbrauch_katholNach dem ehemaligen Nuntius in der Dominikanischen Republik ist nun der Bischof von Kansas City in den USA im Visier, wegen Vertuschung.

Die Presse.com

Das von Papst Franziskus angeordnete harte Vorgehen in Missbrauchssfällen trägt Früchte: Nach der Verhaftung des früheren Nuntius in der Dominikanischen Republik, Jozef Wesolowski, wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen, wird nun gegen Bischof Robert Finn aus Kansas City in den USA ermittelt, wie die Tageszeitung „La Repubblica“ am Mittwoch berichtete. Die Informationen wurde vom vatikanischen Pressesprecher, Pater Federico Lombardi, nicht kommentiert.

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Wegen „Schwulenheiler“: Einstweilige Verfügung gegen NDR

Der NDR darf heimlich gedrehte Szenen nicht mehr ausstrahlen, in denen sich ein schwuler Redakteur von einem Arzt angeblich heilen lassen will Foto: Mktp / flickr | CC-BY-NC-SA 2.0

Ein Hamburger Arzt hat eine einstweilige Verfügung gegen die NDR-Sendung Panorama erwirkt. Die in dem Beitrag „Die Schwulenheiler“ gezeigten – und mit versteckter Kamera gefilmten – Szenen, die den Mediziner zeigen, dürfen ab sofort nicht mehr ausgestrahlt werden.

pro Medienmagazin

Die Sendung Panorama strahlte im Mai heimlich gedrehte Filmszenen aus. Konkret geht es um Szenen in dem Beitrag „Die Schwulenheiler“. Der nach eigener Aussage schwule NDR-Reporter Christian Deker wollte sich von dem Arzt Arne Elsen wegen seiner Homosexualität behandeln lassen. Die Behandlung bestand darin, dass Elsen seinem Patienten den „Geist der Homosexualität“ mit Gebet und Handauflegung austreibt. Danach „versiegelt“ er die möglichen Eintrittsstellen mit Öl.

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Dodo Käßmann: Befreiender Glaube schützt vor Fundamentalismus

Margot-KässmannDie Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat den Beitrag evangelischer Schulen für einen “gebildeten Glauben” gewürdigt.

evangelisch.de

Kirchliche Schulen sowie der Religionsunterricht an staatlichen Schulen trügen zu einem befreienden Glauben bei, der vor Fundamentalismus schütze, sagte Käßmann am Dienstag in Stuttgart im Abschlussgottesdienst des Bundeskongresses Evangelische Schule.

Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July nannte Bildung eines der wichtigsten Instrumente gegen Krieg und Rassismus. “Bildungserziehung trägt zu Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung bei – mag es den Ideologen des Hasses und der Unfreiheit passen oder nicht”, sagte der Bischof. Bei dem zweitägigen Kongress diskutierten 300 Teilnehmer über aktuelle Bildungsfragen. Bundesweit gibt es rund 1.100 Schulen in evangelischer Trägerschaft.

Plantu: Französischer Papst-Karikaturist freigesprochen

Die Überschrift lautet: Pädophilie: Der Papst nimmt Stellung – der Junge sagt: “Hört auf euch ficken zu lassen, geht lieber am Sonntag wählen! (Es handelte sich damals um Regionalwahlen in Frankreich)

Urteil: Keine Aufstachelung zu Hass. Ein Pariser Strafgericht urteilte, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken.

kath.net

Der wegen einer Papst-Karikatur angeklagte französische Zeichner Plantu ist vom Vorwurf der Aufstachelung zu Hass freigesprochen worden. Ein Strafgericht in Paris urteilte am Dienstag laut französischen Medienberichten, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken. Der Karikaturist habe lediglich auf die seiner Meinung nach unangemessene Reaktion der Kirche auf Missbrauchsvorwürfe hingewiesen.

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Austria: Unbekannte sperren Bischof ein

Bischof Ägidius Zsifkovics / Bild: APA/ROBERT JAEGER

Nach Vorfall in Großwarasdorf stellt Diözese Eisenstadt fest: „Die Polizei verfolgt sehr konkrete Spuren und hat mitgeteilt, die Staatsanwaltschaft wegen des Delikts der Nötigung einzuschalten“ – Bereits der zweite nötigungsähnliche Vorfall im Ort

kath.net

Bischof Ägidius Zsifkovics (Foto) und andere Geistliche wurden am vergangenen Freitag in einem Pfarrhof absichtlich eingesperrt. Zur Befreiung war ein Polizeieinsatz nötig. Inzwischen wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Das berichtete die „Burgenländische Volkszeitung“. Die Diözese sprach von „einem äußerst bedenklichen Vorfall“.

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“Luthers Juden” und ein mörderischer Hass

luther_1Martin Luthers Judenhass belastet die evangelische Kirche bis heute. Vor dem Reformationsjubiläum 2017 sorgt das brisante Thema für Kontroversen. Nun legt ein Kirchenhistoriker neue, erschreckende Erkenntnisse vor.

domradio.de

Als 1938 die deutschen Synagogen brannten, konnten sich die nationalsozialistischen Brandstifter auf Martin Luther (1483-1546) berufen. Der Reformator hatte schon ein halbes Jahrtausend zuvor verlangt, jüdische Gotteshäuser anzuzünden und die Gläubigen aus Mitteleuropa zu vertreiben. Zwar wird ein direkter Zusammenhang zwischen Luthers Antijudaismus und dem Holocaust meist bestritten, doch drei Jahre vor dem großen Reformationsjubiläum ist Bewegung in die Diskussion gekommen. Diese dürfte durch Thomas Kaufmanns Buch “Luthers Juden”, das am Mittwoch erscheint, neue Nahrung erhalten.

In dem Band listet der Göttinger Kirchenhistoriker alle Äußerungen des Reformators über das Volk der Bibel auf und interpretiert sie. Selbst gut informierte Forscher dürften über manchen Befund erschrecken. Denn Kaufmann kann belegen, dass Luthers Hass durchaus mörderische Züge hat: 1535 rechtfertigt Luther die Tötung eines hessischen Juden namens Jakob aus nichtigen Gründen. Und in einer Auslegung des 109. Psalms schreibt er, nur die Unheilsverheißung des sichtbaren Leides verhindere, dass die Juden “alle auch leiblich ausgerottet sein”. Will heißen: Die Juden sollten nur deshalb am Leben bleiben, um den Christen deren Verworfenheit vor Augen zu führen.

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Mysteriöse „Scharia-Polizei“ provoziert in Leipzig

Die Innenstadt von Osten: links das City-Hochhaus mit dem Gewandhaus am Augustusplatz, auf der anderen Platzseite unterhalb der Bildmitte das Opernhaus, in den Ecken rechts die Red Bull Arena (oben) und das Wintergartenhochhaus (unten), 2008. Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0-de/MartinGeisler

Rätselhafte Aktion in Dresden: Auf dem Marktplatz hat eine Gruppe vermummter Männer eine Tötungsszene des IS nachgestellt. Einer der Männer trug eine Warnweste mit der Aufschrift “Scharia-Polizei”. Ein anderer schwang eine Machete.

FOCUS ONLINE

Mysteriöser “Scharia-Polizei”-Vorfall in Leipzig: Eine Gruppe Vermummter habe am Dienstag auf dem Markt “offenkundig den Terror des IS”, dargestellt, teilte die Polizei mit. Einer habe sich als Getöteter auf den Boden gelegt, ein weiterer habe rote Flüssigkeit verteilt, ein Dritter wild eine Machete geschwungen. Die Unbekannten hätten Flyer an Passanten verteilt, einer von ihnen habe eine orange Warnweste mit der Aufschrift “Scharia-Polizei” getragen. Ein Zeuge habe die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, seien die Vermummten jedoch verschwunden gewesen.

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Neil deGrasse Tyson Explains His Problematic George W. Bush Misquote

A couple of weeks ago, I posted about some questionable statements Neil deGrasse Tyson makes in his presentations.

By Hemant MehtaFriendly Atheist

One of them in particular invoked something President George W. Bush supposedly said after 9/11 (beginning at 1:35):

… Here’s what happens. George Bush, within a week of [the 9/11 terrorist attacks] gave us a speech attempting to distinguish we from they. And who are they? These were sort of the Muslim fundamentalists. And he wants to distinguish we from they. And how does he do it?

… He says, “Our God” — of course, it’s actually the same God, but that’s a detail. Let’s hold that minor fact aside for the moment. Allah of the Muslims is the same God as the God of the Old Testament. So, but let’s hold that aside. He says, “Our God is the God” — he’s loosely quoting Genesis, biblical Genesis — “Our God is the God who named the stars.”

To be clear, according to Tyson, a week after 9/11, Bush said “Our God is the God who named the stars” in order to distinguish us (the good guys) from the fundamentalist Muslims (the bad guys).

He followed that up with a line about how two-thirds of the stars actually have Arabic names (cue audience laughter). Not only are we united in that way, we owe a great debt to Arabic scientists of the past.

The problem was: There’s no evidence Bush actually said that right after 9/11. They only time he says anything close to it is from 2003, after the explosion of the Space Shuttle Columbia, as a phrase intended to unite us all. Watch the 2:45 mark:

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Wahl Dodo des Monats September 2014

Dodo des Monats September 2014

Dodo des Monats September 2014

Der Monat September ist Geschichte und eine Füllen von obskuren, irrationalen, fundamentalistischen Aussagen, Meinungen, aus Politik und Religion, haben sich angesammelt. Die Kandidaten sind letztlich eine Auswahl aus dem ganzen Müll, der  im Laufe eines Monats produziert wird. Hier sind die Kandidaten:
  1. Reinhard Marx, “will Gesundheitspolitik mit dem Strafgesetzbuch regeln.”
  2. WDR, “manipuliert Ukraine-Konflikt mit altem Panzerbild.”
  3. Volker Kauder, “…christlich-völkisches Geburtsrecht.”
  4. Christine Lieberknecht, “mit Bibelversen gegen die AfD.”
  5. Yasmin Fahimi, “erklärt den Islam.”
  6. Karin Bertholdes-Sandrock, “warnt vor Homosexuellen an Schulen.”
  7. Jean-Claude Hollerich, “droht mit Kulturkampf in Luxemburg.”
  8. Malu Dreyer, “wünscht sich gemeinsames Abendmahl.”
  9. Günther Jauch, “gerät der Dschihad-Talk aus dem Ruder.”
  10. Papst Franz, “beschwört den Teufel.”
  11. Peter Frey, “Eklat im ZDF-Fernsehrat.”
  12. Deutsche Bischofskonferenz, “Aufklärung der Missbrauchsfälle kommt nicht voran.
  13. Aiman Mazyek, “Kopftuchurteil ist Rückschlag für Integration.”
  14. Wolfgang Thierse, “Kirche ist Anwalt der Ausgegrenzten.”
  15. Bundesarbeitsgericht, “Kirchliche Einrichtungen dürfen Kopftuch verbieten.”
  16. “Marsch für das Leben”, “Gott macht Müll.”
  17. Martin Walser, “im Gotteswahn.”
  18. Volkshochschule Mainz, “Esoterische Angebote im Programm.”
  19. Stadtrat Leipzig, ” 700 Millionen € Schulden, 1 Million für die Katholen.”

Die Wahl ist bis zum 07. Oktober 2014, 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Gewinner wird am 08.10., hier auf dem Blog, gewürdigt. Viel Spaß!

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Neue Liberale für klare Trennung von Kirche und Staat

Silvia Canel war zunächst FDP-Mitglied und hat jetzt die neuen Liberalen mitgegründet, die sich klar zum Verhältnis von Kirche und Staat positioniert haben Foto: TruthDetective – Eigenes Werk / Wikipedia | CC-BY-SA 3.0

Deutschland ist seit dem Wochenende um eine Partei reicher. Auf einem Parteitag in Hamburg haben sich die „Neuen Liberalen“ gegründet, die zum Teil aus ehemaligen Mitgliedern der FDP bestehen. Dabei haben sie sich auch zur Stellung von Kirche und Staat positioniert.

pro Medienmagazin

Auf ihrem Parteitag beschäftigten sich die Neuen Liberalen unter anderem mit einem Antrag des Mitglieds Andreas Scholz, der eine konsequente Trennung von Kirche und Staat fordert. Dabei geht es den Neuen Liberalen darum, in der Gesellschaft darauf zu achten, keine Religionsrichtung einer anderen vorzuziehen und keiner mehr Rechte als einer anderen einzuräumen.

Staat als Handlanger der Kirchen?

Im Antragstext des Parteitages zu der Thematik heißt es: „Gerade die letzten Vorgänge um den tausendfachen Kindesmißbrauch (sic!) und den Limburger Bischof, in der katholischen Kirche haben gezeigt, dass auch in diesen, sich christlich nennenden, Organisationen Vorgänge stattfinden, die eine Bevorzugung dieser Religionsgemeinschaften nicht rechtfertigen.“

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Journalisten und Medien: Des Terrors nützliche Idioten

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Überall rüsten bärtige Männer zum Kampf und die Medien tragen die Botschaft brav in die Welt. Der Journalismus läuft Gefahr, zu einer Außenstelle der Terrorpropagandisten zu werden.

Von Alexander KisslerCicero

Es war ein herrlicher Spätsommersonntag in Deutschland, der Oktober will golden werden. Doch die Seele wird auf November gedimmt, die Welt stehe am Abgrund. So wird es mir minütlich in die Ohren gehämmert. Wer in diesen Tagen auch nur einen Blick wirft auf Smartphone oder Tablet, wer Zeitung liest, Fernsehen schaut, Radio hört, dem wird beklommen zumute. In fast jeder Ecke dieser schönen Welt rüsten bärtige Männer zum Kampf gegen unser aller Leben. Den Tod wollen sie, die Freiheit hassen sie, Liebe kennen sie nicht.

Ja, ich weiß, es ist furchtbar bestellt um diese schöne Welt an immer mehr Stellen. Ja, es wird gemordet und gemetzelt, kein Gott will sich erbarmen. Doch steht die Welt am Abgrund? Und falls sie es tut: Ist sie dem Abgrund näher als anno 1917 oder 1944 oder inmitten des zu schlimmsten Bestialitäten sich auftürmenden Dreißigjährigen Krieges? Nein, das ist sie nicht. Wohl aber wird uns, wird mir jede Gräueltat brühwarm ins Haus geliefert, reicht die stets sich erneuernde Blutspur bis in unsere Wohnzimmer und Schlafstuben. Und, schlimmer noch: Auch die bloße Ankündigung eines Gräuels zählt zum Standard im Nachrichtengeschäft. Der Journalismus läuft Gefahr, sich in eine Außenstelle der Terrorpropagandisten zu verpuppen.

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Deichmann: Schuhverkäufer mit christlicher Mission

Der Unternehmer Heinz-Horst Deichmann ist privat Mitglied einer freikirchlichen Brüdergemeinde Foto: pro Martina Schubert

Der Schuhunternehmer Heinz-Horst Deichmann feiert am Dienstag seinen 88. Geburtstag. Kürzlich wurde er von der EKD für sein theologisch begründetes Lebenswerk geehrt. Im pro-Interview spricht der studierte Theologe und Mediziner über seine Haltung zur Sterbehilfe und das Entscheidende an der Ökumene.

pro Medienmagazin

pro: Diesen Herbst will sich der Bundestag mit dem Thema Sterbehilfe befassen – welche Meinung haben Sie zu organisierter Sterbehilfe?

Heinz-Horst Deichmann: Gott ist der Herr über unser Leben, vom Beginn bis zum Ende. Das sollten wir nicht vergessen. Es ist nicht unsere Aufgabe, Leben zu beenden.

Sicher gibt es aber Situationen, in denen man nicht mehr alles tun muss, was medizinisch möglich ist, um Leben noch zu verlängern. Ich kann nur jedem empfehlen, für diesen Fall seinen Willen schriftlich festzuhalten, damit die behandelnden Ärzte wissen, was der Wille des Patienten ist. Das ist aber ein anderes Thema und hat nichts mit organisierter Sterbehilfe zu tun.

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Muslim kündigt ‘große Schlacht’ gegen Christen an

Von Kurt Westergaard

Von Kurt Westergaard

Londoner Hassprediger mit acht Anhängern festgenommen

kath.net

Obwohl muslimische Gelehrte und Dachverbände die Gräueltaten radikal-islamischer Terrorgruppen wie etwa des „Islamischen Staates“ (IS) als unislamisch verurteilt haben, verteidigen einzelne Salafisten den „Heiligen Krieg“ gegen „Ungläubige“. So kündigte der Londoner Prediger Anjem Choudary eine „große Schlacht“ gegen Christen in Syrien an, in dem die Muslime siegen würden. Diese Äußerung steht im Widerspruch zu kirchlichen Stellungnahmen, wonach es sich bei den Kämpfen von IS im Mittleren Osten sowie von Terrorgruppen wie Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) in Nigeria oder El Shabab (Die Jugend) in Ostafrika keinesfalls um „Religionskriege“ handele. Der 47-jährige Rechtsanwalt Choudary wurde am 25. September mit acht Anhängern festgenommen. Der Londoner Zeitung „The Times“ zufolge ermittelt die Polizei, ob sie junge Muslime für IS rekrutiert haben. Zu Choudarys Anhängern gehörten die Extremisten Michael Adebolajo und Michael Adebowale, die den 25-jährigen Militärmusiker Lee Rigby am 22. Mai 2013 im Londoner Stadtteil Woolwich mit einem Beil zu Tode gehackt hatten, kath.net hat berichtet. Die vom Christentum zum Islam konvertierten Männer mit nigerianischen Wurzeln riefen dabei: „Allah ist groß!“

Erdogan für Pflichtfach „Sunnitische Religion“

Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)

Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Forderung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), islamisch-sunnitischen Religionsunterricht als Pflichtfach zu streichen, zurückgewiesen.

religion ORF.at

Wenn der verpflichtende Islamunterricht als Pflichtfach in den Lehrplänen an türkischen Schulen abgeschafft werde, werde „die Lücke von Drogen, Abhängigkeit und Gewalt gefüllt“, sagte Erdogan nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Anadolu vom Montag. Der EGMR in Straßburg hatte die Türkei in einem Urteil Mitte September aufgerufen, den Schülern im Land die Möglichkeit zu geben, sich vom bisherigen Pflichtfach Religion befreien zu lassen, ohne dass die Eltern ihre Religionszugehörigkeit offenlegen müssten. Der Staat müsse in religiösen Dingen neutral bleiben.

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