Archiv der Kategorie: Islam

Saudi-Arabien: Erneut Übergriff der Polizei gegen Christen

Von Kurt Westergaard

Von Kurt Westergaard

In Saudi-Arabien ist es wieder zu einem Übergriff der “Religionspolizei” (“Komitee zur Förderung der Tugend und zur Bekämpfung des Lasters”) gegen Christen gekommen.

kathweb

Wie die Nachrichtenagentur “Mideast Christian News” (MCN) berichtet, wurde in der Ölstadt Khafji an der Grenze zu Kuwait ein Haus umstellt, der Eigentümer – ein Inder – und 26 weitere Personen mit “Migrationshintergrund” wurden verhaftet, weil sie zu einem christlichen Gebetsgottesdienst zusammengekommen waren. Unter den Festgenommenen waren auch Frauen und Kinder. Bibeln und Musikinstrumente wurden konfisziert. Ein Nachbar hatte den Religionspolizisten den Tipp gegeben, dass es im Haus des Inders im Stadtteil Al-Aziziya christliche Gebetstreffen gebe.

Wegen der Arbeitsplätze in der Ölindustrie haben sich in Khafji viele Arbeitsmigranten aus asiatischen Ländern angesiedelt, nicht wenige von ihnen sind Christen. Sie haben keine Möglichkeit, ihren Glauben zu leben. In Saudi-Arabien besteht keine Religionsfreiheit; jeder christliche Gottesdienst (auch in Privathäusern) ist untersagt, ebenso die Einfuhr von Bibeln, Gebetbüchern, Kreuzen oder Ikonen.

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Verletzung von Kinderrechten in Deutschland – Wie viel darf´s denn sein?

beschneidung

MOGiS e.V.

“Zu der in § 1631d Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) geregelten Beschneidung von Jungen äußerte sich der ehemalige Marburger Universitätsprofessor Dieter Rössner. Die Regelung sei ein „religionspolitisches Basta“ gewesen. Der Gesetzgeber habe vorschnell gehandelt und die empirischen Hintergründe nicht ausreichend ermittelt.

Dies stellten freilich in der anschließenden Diskussion sowohl der am Gesetzgebungsverfahren beteiligte ehemalige grüne Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag als auch der Richter am Bundesgerichtshof (BGH) und Abteilungsreferent Prof. Henning Radtke in Frage. Radtke mahnte insgesamt „etwas mehr Nüchternheit in der Diskussion“ an. Über das elterliche Erziehungsrecht würden irrationale religiöse Gründe rationalisiert, so Dieter Rössner. Die Regelung stehe in eindeutigem Widerspruch zum Recht der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung. Schließlich sei es entwürdigend, wenn aus religiösen Motiven dem Einzelnen für sein ganzes Leben lang eine Kennzeichnung seiner Religionszugehörigkeit beigebracht werde.

Dem wurde aus dem Teilnehmerkreis entgegengehalten, dass auch hygienische Gründe für eine Beschneidung ausreichend sein müssten. Anders als es das Gutachten von Prof. Tatjana Hörnle fordere, müsse die Motivation der Eltern keine tragende Säule von deren Erziehungskonzept sein. Der Gutachterin wurde auch vorgeworfen, sie überspanne die Anforderungen an die Hygiene, wenn sie Beschneidungen nur in Arztpraxen und Operationssälen zulasse. Schließlich machten Ärzte auch Hausbesuche und leisteten eine hygienisch einwandfreie Notversorgung bei Unfällen.

Hinsichtlich der in § 226a StGB unter Strafe gestellten Verstümmelung weiblicher Genitalien sprach sich die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes Ramona Pisal deutlich gegen die vom vorgelegten Gutachten vorgeschlagene geschlechtsneutrale Formulierung der Vorschrift aus. Frauen und Mädchen seien in besonderer Weise betroffen, hob Pisal hervor. Außerdem plädierte sie für die Anhebung des Strafrahmens. In diesem Kontext betonte Gutachterin Hörnle in Reaktion auf eine Falschmeldung des Berliner Kurier, dass sie nicht die Beschneidung von Mädchen erlauben wolle, sondern sich vielmehr für eine Erhöhung der Strafe ausspreche.”

Man mag sich langsam die Frage stellen, ob es möglich ist, sich mit Verweis auf ein geplantes Jurastudium schon in den unteren Schulklassen vom Biologieunterricht freistellen zu lassen – so absurd sind wieder einmal die Vergleiche, die uns zum Thema Vorhautamputation bei Minderjährigen erreichen – diesmal vom 70. Deutschen Juristentag in Hannover.

Hier ist es allen Ernstes der Hinweis auf eine angebliche “Überspannung der Hygienevorschriften” bei einem Arztpraxenvorbehalt und der Vergleich mit Notversorgung bei Unfällen sowie ärztlichen Hausbesuchen.

Um vorab das eigentlich Selbstverständliche klarzustellen: eine Vorhautamputation ist ein chirurgischer Eingriff und unterliegt damit nach geltenden Vorschriften selbstverständlich dem Vorbehalt, in einer Arztpraxis bzw. Operationssaal ausgeführt zu werden. Des weiteren handelt es sich bei dieser Operation nicht um einen Notfall. Sehr wohl aber gibt es (wie bei jeder Operation) die Gefahr von Komplikationen, die eine Notversorgung erforderlich machen können, die wiederum nur in einer Klinik sicher gewährleistet ist.

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Sufi Holy Man Is Arrested For Killing Volunteer He Failed to Bring Back to Life During Promised ‘Miracle’

Image: Friendly Atheist

Pakistan’s Express Tribune reports that in Mubarakabad, Punjab, a pir (Sufi master) named Muhammad Sabir was so convinced he could perform miracles, he asked for a volunteer he could murder. Not to worry, Sabir told his followers: after killing his victim, he would reanimate the dead man and make him as good as new.

By Terry FirmaFriendly Atheist

He announced that he could breathe life back into a dead man. The pir gave the condition that the victim must be married and have children.

I mean, who doesn’t like a high-stakes bet, amirite?

When told of this amazing opportunity, 40-year-old Muhammad Niaz, described as “a daily wage worker and father of six children,” decided to give it a go.

On Wednesday, Niaz was placed on a table in a square and his hands and legs were bound. [A] police spokesman said Sabir then sliced his throat as people looked on. Meanwhile, an anonymous caller informed the police about ‘the miracle.’ By the time police reached [the scene], Niaz had died. Witnesses said Sabir uttered some words to bring him back to life. They said when he realized his ‘miracle’ had not worked, he tried to flee. He was detained by the villagers and handed over to the police.

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George Weigel: Rechtfertigung für Papst Benedikts Regensburger Rede

George Weigel Blog, Screenshot: BB

George Weigel Blog, Screenshot: BB

Benedikt XVI. habe in seiner Regensburger Rede zwei Schlüsselfragen angesprochen: Kann der Islam Argumente für religiöse Toleranz und für die Trennung von Politik und Religion finden? Diese Themen seien heute höchst aktuell, schreibt George Weigel.

kath.net

In seiner „Regensburger Rede“ hat Papst Benedikt XVI. zwei Schlüsselfragen angesprochen, deren Antworten den „Bürgerkrieg innerhalb des Islam“ ebenso entscheidend beeinflussen werden wie die weltweiten Bedrohungsszenarien. Das schreibt der Theologe und Papst-Biograph George Weigel auf dem Blog First Things.

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Zur Erinnerung. Am 12. September 2006 vor Wissenschaftlern an der Universität Regensburg eine Vorlesung.

Das als Papstzitat von Regensburg bekannt gewordene Diktum ist eine Äußerung in dieser Vorlesung.

B16

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er (der Kaiser) sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“

B16 selbst zitiert den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos (1350-1425), der während eines Gesprächs mit islamischen Gelehrten, diese Aussagen getroffen haben soll.

Islamisten und Faschisten: „Sie teilen den Hass“

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Zu einem Tag gegen den Hass rufen die deutschen Islamverbände für Freitag, 19. September, auf. Zu spät, zu halbherzig, nicht glaubwürdig – das sagt der deutsch-ägyptische Politologe und Buchautor Hamed Abdel-Samad. Islam, Krieg und Terror – für Abdel-Samad gibt es hier einen engen Zusammenhang:

Von Tibor PeszaHNA.de

Seiner Ansicht nach ist der politische Islam genauso faschistisch wie es die Nazis waren. HNA-Nachrichtenchef Tibor Pézsa sprach mit ihm.

Herr Abdel Samad, warum sagen Sie, dass der Islam dort, wo er politisch wird, faschistisch ist?

Hamed Abdel Samad: Weil die Parallelen mit Händen zu greifen sind. Der politische Islam wie auch der italienische Faschismus und der deutsche Nationalsozialismus sind auf den Trümmern des ersten Weltrkieges entstanden. Beide teilten das Gefühl der Erniedrigung. Aber auch den Traum von der Weltherrschaft.

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Zentralrat der Muslime verurteilt Extremismus

Aiman_MazyekAm Freitag finden bundesweit Veranstaltungen gegen Rassismus und Extremismus statt. Anlass sind antisemitische Übergriffe und islamistische Aktionen – beides hat der Zentralrat der Muslime verurteilt.

stern.de

Anlässlich eines bundesweiten Aktionstages am Freitag hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, Hass gegen Juden und Terror im Namen des Islam verurteilt. “Wir wollen nicht schweigen, wenn hierzulande aus Rassismus Brandanschläge auf Moscheen und Synagogen verübt werden”, sagte Mazyek der “Bild”-Zeitung.

Man dürfe auch nicht schweigen, “wenn Menschen den muslimischen Glauben missbrauchen, um Unrecht zu begehen. Das sind in Wahrheit Terroristen und Mörder, die den Islam in den Dreck ziehen und den Menschen – auch ihren eigenen Glaubensbrüdern – Hass und Leid bringen, in Syrien, im Irak und an anderen Orten.”

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Paralleljustiz bereitet Juristen Kopfzerbrechen

justiz_grossDie Hinterzimmer-Justiz islamischer Friedensrichter machen den Experten auf dem Deutschen Juristentag zu schaffen. Gibt es eine Paralleljustiz, kann sie gar die Gerichte entlasten – oder unterläuft sie das staatliche Rechtssystem?

evangelisch.de

Statt staatliche Gerichte bitten sie einen islamischen Friedensrichter um Hilfe – oder schlichten Konflikte unter ihren Familienclans. Die unter dem Reizwort Paralleljustiz oder Scharia-Gerichtsbarkeit kritisch beäugte Praxis vor allem von Migranten hat für Konfliktstoff auf dem 70. Deutschen Juristentag in Hannover gesorgt.

Den Experten, die rätselten, ob die Paralleljustiz das Rechtssystem nun entlastet oder bedroht, gab der Bremer Richter Klaus-Dieter Schromek bereitwillig Nachhilfe. “Diese Schlichtungen behindern die Justiz massiv”, bilanzierte Schromek seine Erfahrungen aus einer Prozessserie um eine blutige Banden-Schießerei auf der Bremer Discomeile. Mit der herkömmlichen Vorstellung von außergerichtlicher Streitschlichtung hätten die Regelungen der Clans nichts gemein.

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Future of UN force on Golan in doubt as Syria crumbles

Members of the United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) stand on an armored vehicle near an IDF soldiers in the Israeli Golan Heights near the Quneitra crossing between Israel and Syria, on August 30, 2014. (photo credit: Flash90)

Members of the United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) stand on an armored vehicle near an IDF soldiers in the Israeli Golan Heights near the Quneitra crossing between Israel and Syria, on August 30, 2014. (photo credit: Flash90)

All 1,200 UNDOF peacekeepers now crowded into base on Israeli side of border; ‘their mandate is just not relevant anymore,’ ex-liaison officer says.

By Aron HellerTHE TIMES OF ISRAEL

For four decades, a multinational United Nations mission has quietly monitored the sleepy Golan Heights — providing a symbol of stability between bitter enemies as it enforced a truce between Israel and Syria.

But as Syria has plunged into civil war and the peacekeepers themselves have become targets of al-Qaeda-linked rebels, the UN observer force has begun to fall apart, leaving its future — and the prospects for ever establishing peace in this rugged area of the Middle East — in doubt.

Since Israel seized the Golan Heights from Syria in the 1967 Mideast war, a withdrawal from the strategic plateau was seen as the key to any peace agreement. But as Syria continues to disintegrate, the odds of Israel giving up the Golan — never a popular prospect among Israelis — appear to be dimming by the day.

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Witz: Wahhabiten-“Gelehrte” erlassen Fatwa gegen IS-Terroristen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Terrorismus sei das Gegenteil dessen, was der Islam verkörpere: Mit dieser Begründung haben saudische Religionsgelehrte eine Fatwa gegen die Terrormiliz IS erlassen. Sie unterstützen damit Amerika.

Frankfurter Allgemeine

Hochrangige saudi-arabische Religionsgelehrte haben in einer Fatwa, einem Rechtsgutachten, den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gutgeheißen. Terrorismus sei ein „abscheuliches Verbrechen“ und das Gegenteil dessen, was der Islam verkörpere, begründete der Rat der Höchsten Religionsgelehrten nach Angaben der saudi-arabischen Nachrichtenagentur Spa am Mittwoch seine Entscheidung. Demnach gab der Rat auch den Plänen der saudischen Regierung seinen Segen, die Vereinigten Staaten im Kampf gegen die IS-Milizen zu unterstützen.

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Juristentag debattiert Klitorisvorhautbeschneidung

beschneidung

Ein Thesenpapier und ein eine Thesenverkürzung

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Diese Woche treffen sich Rechtswissenschaftler aus der gesamten Bundesrepublik im Kongresszentrum Hannover, wo der 70. Deutsche Juristentag stattfindet. Beschlüsse, die auf Juristentagen behandelt werden, nehmen Politiker und Beamter später häufig als Vorlage für Gesetze, weshalb das Treffen auch bei der Publikumspresse auf Interesse stößt. Vor allem dann, wenn die Rechtswissenschaftler über kontroverse Themen sprechen.

Ein Thesenpapier der Berliner Strafrechtsprofessorin Tatjana Hörnle, das den Titel “Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft” trägt, machte deshalb bereits im Vorfeld Schlagzeilen: Der Grund dafür war vor allem, dass sich die Juristin darin versucht, die 2012 erlaubte Geschlechtsteilbeschneidung bei Jungen mit dem Verbot bei Mädchen und Frauen zu vereinbaren.

Deshalb muss ihr zufolge bei der Rechtsauslegung darauf geachtet werden, dass nicht alle “Veränderungen an weiblichen Genitalien” als “Verstümmelungen” im Sinne des StGB-Paragrafen § 226a StGB verstanden werden. Wird nur die Klitorisvorhaut entfernt, dann wäre dieser Tatbestand ihrer Ansicht nach nicht erfüllt. Außerdem empfiehlt sie, “den Tatbestand geschlechtsneutral zu fassen, indem die Worte ‘einer weiblichen Person’ durch ‘eines Menschen’ ersetzt werden”.

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Wirbel um Islamgesetz: Initiative fürchtet “Beschneidungslegalisierung”

justiz_grossAufregung herrscht um den vorläufigen Entwurf für ein neues Islamgesetz: Die Initiative “Religion ist Privatsache” läuft dagegen Sturm. So befürchtet die laizistische Organisation eine endgültige Legalisierung der religiösen Beschneidung junger Männer und Kinder.

vienna.online

Zudem glaubt die Initiative, dass Muslime mit dem Gesetz vor verdeckten Ermittlungen geschützt werden sollen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Ende der Beschneidungsdebatte?

Die Initiative stößt sich insbesondere an Paragraf 11 des vorläufigen Entwurfs, welcher vorliegt. “Islamische Religionsgesellschaften und ihre Mitglieder sind berechtigt, Kinder und Jugendliche durch alle traditionellen Bräuche zu führen und entsprechend den religiösen Geboten zu erziehen”, heißt es dort in Absatz 4. Dadurch solle die “ohnehin zaghaft geführte Beschneidungsdebatte” endgültig beendet werden, fürchtet Initiative-Sprecher Eytan Reif.

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70. Deutscher Juristentag: NSU kein Thema, dafür islamische Paralleljustiz

Hannover Congress Centrum in Hannover © Hannover Congress Centrum 2011

Rund 2.500 Experten diskutieren derzeit beim 70. Deutschen Juristentag. Schwerpunktthema ist islamischer Paralleljustiz; NSU ist kein Thema. Immerhin erinnerte Justizminister Maas in seiner Auftaktrede an das „Versagen des Rechtsstaates“.

MiGAZIN

Rund 2.500 Juristen aus ganz Deutschland kommen vom 16. bis 19. September in Hannover zum 70. Deutschen Juristentag zusammen. Eines der zentralen Themen in diesem Jahr ist der Umgang mit islamischer Paralleljustiz unter Zuwanderern im Strafrecht.

Islamische Streitschlichter seien häufig parallel zu staatlichen Strafprozessen aktiv, ohne dass der Richter etwas davon wisse. Eine Einigung der Prozessbeteiligten hinter dem Rücken der deutschen Justiz könne dann dazu führen, dass bestimmte Zeugen nicht mehr aussagen.

NSU kein Thema
Ein Verhalten, das man derzeit vor allem im NSU Prozess vor dem Münchener Oberlandesgericht beobachten kann. Die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) und die über ein Jahrzehnt andauernden sogenannten Ermittlungspannen, auch die der Justiz, sind aber kein Thema des Juristentages. Auch bei der letzten Zusammenkunft vor zwei Jahren stand der NSU Komplex nicht auf der Tagesordnung.

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Volker Kauders Kreuzzug

Volker Kauder: Nichts ist wichtiger als Religion (= Christentum)CDU/CSU-Bundestagsfraktion veranstaltete Tagung zum Schutz verfolgter Christen

kath.net

In vielen islamischen Ländern ist es bisher für Muslime nicht möglich, den Glauben zu wechseln. Das berichtete der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, bei einem Kongress seiner Fraktion am 15. September in Berlin. Die Veranstaltung mit 250 Teilnehmern befasste sich mit dem Thema „Menschenrecht Religionsfreiheit – Wie schützen wir verfolgte Christen?“ Kauder zufolge gibt es in zahlreichen muslimischen Staaten das Recht, zum Islam überzutreten, nicht jedoch vom Islam in eine andere Religion. So stehe die Abkehr vom Islam in Pakistan unter Todesstrafe. Der Einsatz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Religionsfreiheit werde fälschlicherweise oft als Kritik am Islam verstanden, so Kauder. Es gehe jedoch nicht um einen Kampf gegen den Islam, sondern um den Kampf für die Glaubensfreiheit. Weltweit würden etwa 100 Millionen Christen diskriminiert. Es gebe heute zunehmend Staaten, die nicht mehr die Macht hätten, Religionsfreiheit zu garantieren. Dies gelte etwa in Nigeria, wo die Terrorgruppe Boko Haram tätig ist, sowie in Syrien und im Irak, wo die Terrormiliz „Islamischer Staat“ ihr Machtgebiet mit Gewalt ausweitet.

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Ägypten: Muslimbrüder unter Druck – Erdoğan—Sie sind bei uns willkommen

muslimbrotherhoodDie Türkei will den unter Druck geratenen ägyptischen Muslimbrüdern im Exil in Katar gegebenenfalls Zuflucht gewähren. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sagte laut türkischen Medien (Dienstag), sein Land werde Aufenthaltsgesuche Fall für Fall prüfen.

Deutsch Türkisches Journal

Wenn es keinen Hinderungsgrund gebe, seien Muslimbrüder ebenso wie andere ausländische Gäste in der Türkei willkommen, sagte Erdoğan auf dem Rückflug von einem zweitägigen Staatsbesuch in Katar vor Journalisten.

Katar hatte führenden Mitgliedern der dem politischen Islam zuzurechnenden Muslimbruderschaft nach dem Sturz von Ägyptens Staatspräsident Muhammad Mursi im Juli 2013 Aufenthalt gewährt. Die Gastgeber gerieten in der Folge unter diplomatischen Druck durch Ägypten wie auch Saudi-Arabien und andere Golfstaaten.

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Islamic State Bans Darwin’s Evolution from School Curriculum in Mosul

foto: ap/militant video Abu Bakr al-Baghdadi alias Kalif Ibrahim (Videoaufnahme einer Predigt) ist der Anführer der Gruppe "Islamischer Staat"

foto: ap/militant video
Abu Bakr al-Baghdadi alias Kalif Ibrahim (Videoaufnahme einer Predigt) ist der Anführer der Gruppe “Islamischer Staat”

The Islamic State’s aversion to other religions and ideologies is well-known, and it is on display once again, with the jihadist outfit vowing to keep Charles Darwin’s evolution theory out of textbooks in Iraqi schools.

By Mugdha VariyarInternational Business Times

The Islamic State has issued new rules to schools, which it has publicised through bulletins in mosques and markets in Mosul, a part of which reads – “good news of the establishment of the Islamic State Education Diwan by the caliph who seeks to eliminate ignorance, to spread religious sciences and to fight the decayed curriculum.”

Schools will now have to substitute references to ‘Iraq’ or ‘Syria’ with ‘Islamic State’, and teachers along with students will be segregated on the basis of gender.

While the theory of evolution was reportedly never taught in Iraqi schools, the IS has explicitly banned it, an attitude also often associated with far-right Christian propagandists.

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Schweizer Bischöfe auf Kuschel-Kurs mit Salafisten?

islamischer_Zentralrat

Islamischer Zentralrat Schweiz, Facebook, Screenshot: BB

Das Forum für einen fortschrittlichen Islam nannte es tragisch, dass die Schweizer Bischofskonferenz auch „eine salafistische Sekte“ angeschrieben habe, „ohne zu überlegen, für welchen Islam diese stehen“.

kath.net

Moderate Muslime kritisieren den Offener Brief der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) an muslimische Organisationen, wie das Schweizer Medienportal „blick.ch“ berichtete. Das „Forum für einen fortschrittlichen Islam“ monierte, dass die Schweizer Bischofskonferenz den Brief auch an den Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) geschickt habe. Der IZRS gelte aber als Sammelbecken für radikale Muslime und ihr Präsident Nicolas Blancho vertrete die salafistische, ultrakonservative Strömung des Islam. Einzelne Mitglieder des IZRS werden vom Nachrichtendienst beobachtet. Saïda Keller-Messahli vom „Forum für einen fortschrittlichen Islam“ sagte: „Der Islamische Zentralrat ist eine gefährliche Organisation“. Keller-Messahli nannte es tragisch, wenn selbst die Bischofskonferenz, „die es besser wissen sollte, eine salafistische Sekte anschreibt, ohne zu überlegen, für welchen Islam diese stehen“.

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Israels Politik beschädigt das Judentum

© Gettyimages

Deligitimiert, dämonisiert, doppelter Standard: Was anderen als Antisemitsmus vorgeworfen wird, macht Israel mit den Palästinensern schon lange. Noch schlimmer wird das Ganze, wenn noch ein viertes „d“ hinzu kommt: Deutschland.

Von Rolf VerlegerThe European

Ist Kritik an Israels Politik antisemitisch? Die Frage ist seltsam. Ab wann ist kritisches Denken antisemitisch, mithin nicht mehr statthaft? Kritisches Denken ist immer statthaft!

Israel ist eine ethnisch abgestufte Demokratie. Die meisten Rechte haben jüdische Bürger, dann kommen nichtjüdische Bürger und dann nichtjüdische Jerusalemer. Danach kommen die Rechtlosen: Über die vielen nichtjüdischen Bewohner des besetzten Westjordanlands herrscht Israels Militärdiktatur. Die Bewohner Gasas hat Israel seit 2006 eingekerkert und bringt sie alle paar Jahre wieder zu Hunderten um.

Die wesentliche Frage ist allein, ob diese Beschreibung den Tatsachen entspricht. Was zählt, sind Fakten. Die Person, die diese Fakten nennt, einen „Antisemiten“ zu nennen, wäre ein reines „ad hominem“-Argument, also Herabsetzen der Person, um nicht sachlich argumentieren zu müssen.

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Warnung vor Scharia in Deutschland

justiz_grossDer frühere nordrhein-westfälische Verfassungsrichter Michael Bertrams warnt vor den Folgen einer Paralleljustiz nach dem islamischen Rechtssystem der Scharia für den deutschen Rechtsstaat.

evangelisch.de

Die Anwendung der Scharia insbesondere in familienrechtlichen Streitigkeiten und im Strafrecht führe “zu einer inakzeptablen Selbstjustiz, bei der Friedensrichter ‘von Gottes Gnaden’ die Gebote Allahs an die Stelle des staatlichen Rechts setzen”, sagte Bertrams dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Mittwochsausgabe).

Der Deutsche Juristentag in Hannover befasst sich in dieser Woche unter anderem mit den Folgen von Paralleljustizen. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) wandte sich zu Beginn des Kongresses am Dienstag gegen Provokationen von Islamisten durch eine “Scharia-Polizei”. “Im Rechtsstaat ist kein Platz für eine Sharia-Police”, sagte er. Der Staat dürfe und werde so etwas nicht dulden.

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Hamas said to arrest mortar launchers

Illustrative photo of a rocket fired from Gaza City towards Israel, Saturday, August 9, 2014. (photo credit: AP/Dusan Vranic)

Gaza’s rulers deny they fired first projectile at Israel since conflict ended, reportedly take perpetrators into custody.

By Stuart Winer and Yifa YaakovThe Times of Israel

Hamas has arrested those responsible for firing a mortar toward Israel on Tuesday evening, Israeli security sources said late Tuesday.

Ynet quoted the sources saying that after the mortar was fired, Hamas relayed a message to Israel saying it would arrest the perpetrators, which it did later on Tuesday.

According to the sources, Israel told Hamas — which denied that it had fired the projectile — that if it didn’t take action against the forces who violated the ceasefire between Israel and the Gaza Strip, Israel would have to intervene.

Earlier Tuesday evening, a mortar shell was fired from the Gaza Strip towards Israel, the Israel Defense Forces confirmed, the first since a ceasefire agreement between Israel and Hamas went into effect on August 26.

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Todes-Fatwa: Bruder des IS-Kalifen Baghdadi wurde Christ

foto: ap/militant video Abu Bakr al-Baghdadi alias Kalif Ibrahim (Videoaufnahme einer Predigt) ist der Anführer der Gruppe "Islamischer Staat"

foto: ap/militant video
Abu Bakr al-Baghdadi alias Kalif Ibrahim (Videoaufnahme einer Predigt) ist der Anführer der Gruppe “Islamischer Staat”

IS-Kalif Abu Bakr al-Baghdadi verlas persönlich die Todes-Fatwa über seinen Bruder: „Er ist so wenig mein Bruder wie die ungläubigen Amerikanerschweine, die wir täglich schlachten.“

kath.net

Mohammed Bakr al-Baghdadi, Bruder des Anführers der Terrororganisation Islamischer Staat (IS), wurde Christ. Dies hat der arabische Nachrichtensender „Al-Jazeera“ am Montag vermeldet, wie die in den USA ansässige „Assyrian International News Agency“ berichtete. Der Kalif Abu Bakr al-Baghdadi verlas daraufhin vor einer Schar seiner Anhänger die Todes-Fatwa über seinen Bruder: „Er ist so wenig mein Bruder wie die ungläubigen Amerikanerschweine, die wir täglich schlachten.“

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