Archiv der Kategorie: Islam

Al-Nusra-Front erpresst die Vereinten Nationen

UN-Posten in Syrien, Golan Höhen. Bild: RF

UN-Posten in Syrien, Golan Höhen. Bild: RF

Radikale Rebellen der Al-Nusra-Front in Syrien erpressen die Vereinten Nationen: sie wollen unter anderem von der Terrorliste gestrichen werden. Im Austausch würden die auf den Golanhöhen gefangenen UN-Blauhelmsoldaten freigelassen. Der Al-Kaida-Ableger erhofft sich eine Rehabilitierung.

FOCUS ONLINE

Eine Gruppe radikaler Islamisten auf den Golanhöhen fordert für die Freilassung Dutzender UN-Blauhelmsoldaten die Streichung von einer internationalen Liste von Terror-Organisationen. Die Al-Kaida-nahen Rebellen wurden im Mai 2013 vom UN-Sicherheitsrat aufgrund ihrer Verbindung zu Al-Kaida als Terrororganisation eingestuft. Zudem verlange die mit der Al-Kaida verbündete Nusra Front Entschädigung für den Tod von drei Kämpfern bei Gefechten mit den UN-Soldaten, teilte am Dienstag der Armeechef von Fidschi mit, Mosese Tikoitoga.

Der missbrauchte Islam

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Ein einfaches, aber falsches Weltbild hat derzeit mächtig Auftrieb: Der demokratiefeindliche, gewalttätige Islam habe die Politik fest im Würgegriff. Das Gegenteil ist richtig: Die Religion ist Beute politischer Banditen geworden.

Von Frank VollmerRP ONLINE

Es scheint so etwas wie ein Allheilmittel für die ach so dummen Muslime zu sein. An allen Ecken des politischen Spektrums wird es derzeit feilgeboten: Der Islam brauche eine Aufklärung, ist zu lesen oder zu hören, die Politik müsse sich aus dem Würgegriff einer gewaltversessenen Religion befreien. In dem Rat, der meist aus Europa oder Amerika kommt, schwingt stets der Unterton mit: Macht es wie wir! Wir wissen, was gut für euch ist!

Der Anlass ist verstörend: die bestialischen Gräuel des “Islamischen Staats” in Nahost und die antisemitischen Pöbeleien von Muslimen bei Demonstrationen in Deutschland. Die empörenden Szenen bestätigen vielen ihre alte Vermutung: Das also ist die hässliche Fratze des Islam, eines immer noch mittelalterlichen Wüstenkults mit einer blutrünstigen heiligen Schrift. Welch ein Unterschied zu unseren pazifistischen, rationalen, angeblich tief christlich geprägten Gesellschaften im Westen.

weiterlesen

Extremisten-König warnt vor Extremisten(IS)

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Saudischer König warnt: Europa und Amerika sind die nächsten Ziele.

kath.net

In der islamischen Welt mehrt sich der Widerstand gegen sogenannte „Heilige Krieger“ wie die Terrorgruppen „Islamischer Staat“ (IS), Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) und El Shabab (Die Jugend). Mit brutalsten Mitteln setzen sie im Nahen und Mittleren Osten sowie in West- und Ostafrika ihre Vorstellung von einem „Gottesstaat“ durch. Opfer sind vor allem Christen, Jesiden und gemäßigte Muslime. Der saudische König Abdullah hat jetzt gewarnt, dass der Westen das nächste Ziel der „Dschihadisten“ sein werde.

weiterlesen

Waffen sollen Leben retten—ist wie Vögeln für die Jungfräulichkeit!

religion_warDeutschland liefert viel mehr Waffen als erwartet an die Kurden im Irak. Kanzlerin Angela Merkel sieht darin einen wichtigen Schritt, um Menschenleben zu retten und weitere Massenmorde zu verhindern.

Von Birgit BaumannderStandard.at

Zehn Tage lang haben deutsche Militärexperten und Regierungsmitglieder im Fundus der Bundeswehr gestöbert, beraten und überlegt, wie man die Kurden im Irak am besten für ihren Kampf gegen die Terrorgruppe “Islamischer Staat” ausrüsten könnte.

Herausgekommen ist eine lange Liste von Waffen – viel länger, als erwartet worden war. Die Peschmerga-Armee von Kurden-Präsident Massud Barzani bekommt ?8000 Sturmgewehre G3, ?8000 Sturmgewehre G36, ?40 Maschinengewehre MG3, ?8000 Pistolen P1, ?30 “Milan”-Panzerabwehrwaffen mit 500 Raketen, ?200 Panzerfäuste (Typ “3”), ?40 schwere Panzerfäuste, ?10.000 Handgranaten und ?100 Signalpistolen.

weiterlesen

Zweischneidiges Schwert: Humanitäre Hilfe und Waffenlieferungen

Der Bundestag will am Montag über „Humanitäre Hilfe für Flüchtlinge im Irak und Kampf gegen die Terrororganisation IS“ beraten Foto: Oleg Zabielin|fotolia

Am Montag tritt der Bundestag in Berlin zur einer Sondersitzung zusammen. Die Abgeordneten beraten dann über Waffenlieferungen zum Kampf gegen IS und humanitäre Hilfe.

pro Medienmagazin

Thema der Sondersitzung am Montag ist die „Humanitäre Hilfe für Flüchtlinge im Irak und Kampf gegen die Terrororganisation IS“. Bereits vor einem Monat hatten Vertreter aller Fraktionen das brutale Vorgehen der IS im Irak verurteilt. Nun will die Bundesregierung die terrorisierten Kurden im Irak neben humanitärer Hilfe auch mit Waffen unterstützen und erwägt, diese Entscheidung mit einem Beschluss durch das Parlament zu stützen. Formal ist die Regierung nicht darauf angewiesen und könnte die Waffenlieferung auch ohne das Votum der Parlamentarier veranlassen. Den symbolischen Wert einer breiten Zustimmung für die Waffenlieferung an die Kurden durch die Volksvertreter halten Beobachter jedoch für beachtlich. Bislang galt in der deutschen Außenpolitik: Keine Lieferung von Waffen in Kriegsgebiete. Für Spiegel-Autor Jakob Augstein lässt die Bundesregierung „Grundsätze deutscher Politik in atemberaubendem Tempo hinter sich“. Die Änderung der Außenpolitik bringt auch Kirchenvertreter in Erklärungszwang. Über Jahre galt nach Auffassung der Tagesschau in der Kirche unangefochten „grundsätzlicher und fundamentaler Pazifismus“.

weiterlesen

Jihad 3.0: Die Terror-Propaganda der IS birgt einige Überraschungen

is_prop

Die IS-Propaganda zeigt etwa, wie nach Kämpfen in Swimming Pools “gechilled” wird, Screenshot:derStandard.at

Medienkampagne der Terroristen ist laut CIA “State of the Art“ – Drohungen gegen den Westen kommen kaum vor, dafür viel Bürokratie.

Von Fabian SchmidderStandard.at

Abgetrennte Köpfe, Videos von Massenerschießungen: Mit diesen Inhalten schafft es die blutige Propaganda des “Islamischen Staats“ in die westlichen Medien. Kein Wunder: Die Entrücktheit und Brutalität der IS-Medienkampagne ist ihr herausragendstes Merkmal – doch nur die Spitze des Eisbergs. Denn abseits der grausamen Fotos und Videos verbreitet die IS eine Vielzahl an anderen propagandistischen Botschaften, die durchaus einige Überraschungen aufweisen.

Social Media-Verbot für Kämpfer

Und das mit harter Kontrolle durch die “Social Media-Verantwortlichen“ der IS, die den Output ihrer Kämpfer genau kontrollieren. So war auf dem Facebook-Profil des österreichischen IS-Kämpfers Firas H. vergangene Woche zu lesen, dass ihm seine “Brüder“ verboten hätten, Videos von der Eroberung des syrischen Militärflughafens nahe Raqqa zu teilen. Sein Profil ist mittlerweile von Facebook verschwunden.

weiterlesen

„Dodo Hahne“: EKD redet über Hilfe zum Selbstmord anstatt über ihre Geschwister

800px-Peter_Hahne1Kritik an der Passivität der Kirchen in Deutschland angesichts der Ereignisse in Syrien und im Nordirak haben am 31. August Gäste der Sendung „Peter Hahne“ geübt. Sie stand unter dem Thema „Flüchtlingselend im Irak – Helfen jetzt nur noch Waffen?“.

kath.net

Moderator Peter Hahne zitierte eingangs den Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, wonach die Krise in Syrien und im Irak zum größten humanitären Notfall unserer Zeit geworden ist. Derzeit seien die Hälfte des gesamten syrischen Volkes und rund 430.000 Jesiden auf der Flucht. Nach Worten des Diplominformatikers und syrisch-orthodoxen Christen Namroud Yahkup (Aschaffenburg) verbrennt unter dem Wüten der islamistischen Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) gerade die Wiege des Christentums. Erstmals in der Geschichte des Irak höre man dort kein Glockenläuten mehr.

weiterlesen

Berlin: Jordanier soll Moschee angezündet haben

Schwarz vom Ruß: die Moschee in der Skalitzer Straße nach dem Brand. Foto: AP/dpa

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt einen aus Jordanien stammenden Mann, das Feuer in der Mevlana-Moschee gelegt zu haben. Der Tatverdächtige sitzt bereits wegen eines anderen Branddelikts in Untersuchungshaft. Die Islamische Föderation bezweifelt die Täterschaft des Mannes.

Von Andreas KopietzBerliner Zeitung

Knapp drei Wochen nach dem Feuer in der Mevlana-Moschee in Kreuzberg gibt es einen Tatverdächtigen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen aus Jordanien stammenden Mann. „Er wird beschuldigt, das Feuer in der Moschee gelegt zu haben“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Sonntag. Gegen den Mann gebe es einen „einfachen aber keinen dringenden Verdacht“, so Steltner. Ein politischer Hintergrund der Tat sei noch völlig offen. Näheres zu Alter und Identität konnte Steltner nicht sagen.

weiterlesen

Warum bedrohte Christen(Menschen) jetzt Hilfe brauchen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Heute wird das Bundeskabinett wohl Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak beschließen. Den Schrecken selber aber werden die Waffen nicht vertreiben – die Christen in der Region fürchten, dass sich die Gewehre am Ende auch gegen sie richten. Deshalb zählt zur Hilfe auch, verfolgte Christen großzügig in Deutschland aufzunehmen.

Von Matthias DrobinskiSüddeutsche.de

Ein arabisches “N” malen sie den Christen auf die Hauswand, die Männer, die da angeblich im Namen Gottes das Land heimsuchen. Nasrani, Nazarener, so heißen die Christen im Koran. Und wen die Killer des Islamischen Staates als Nazarener brandmarken, der muss seinem Glauben abschwören oder eine Kopfsteuer zahlen. Oder er stirbt. Oft genug helfen weder Schwur noch Geld, oft genug machen die muslimischen Nachbarn von gestern mit, in dieser Mischung aus Angst und Gier, die auch die Nazis nutzten, um die Juden auszurauben und zu ermorden.

weiterlesen

Israel auf dem Weg in den “Faschismus”?

Der Haaretz-Journalist Gideon Levy muss in Israel um sein Leben fürchten. Bild: Ludwig Watzal

In Berlin soll es am 14. September 2014 eine Solidaritätsveranstaltung gegen “Judenhass” und für den Staat Israel geben, an der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnehmen und sprechen will.

Von Ludwig Watzal—BETWEEN THE LINES

Anlass seien die jüngsten Fälle von antisemitischen Äußerungen bei Demonstrationen gegen den mörderischen Einsatz der israelischen Armee gegen die Bevölkerung des Gaza-Streifens. Bei diesem Einsatz hat die israelische Besatzungsarmee über 2 100 Palästinenser/innen getötet, davon fast 80 Prozent Frauen, Kinder und ältere Menschen. Fast 500 000 wurden in die Obdachlosigkeit gebombt. Eine Spur der Zerstörung und Verwüstung wurde von der “moralistischen Armee der Welt” (Ehud Barak) hinterlassen. Bei diesem Amoklauf der “moralischsten Armee der Welt” kamen auch 65 israelische Soldaten ums Leben.
Dieses Massaker hat aber in Deutschland zu einer der bizarrsten Debatten geführt, und zwar gegen Antisemitismus. Dagegen hat nun der Zentralrat der Juden in Deutschland zu einer öffentlichen Kundgebung in Berlin aufgerufen. Angebrachter und glaubwürdiger wäre jedoch, zu Demonstrationen gegen die rechtsnationalistische Regierung in Israel aufzurufen. In Israel werden bei Demonstrationen immer wieder Nazi-ähnliche Parolen wie “Tod den Arabern” oder “Araber ins Gas” von zehntausenden skandiert. Wäre hier nicht Handlungsbedarf angesagt?

20 frühere Bundeswehr-Soldaten bei Dschihadisten

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Etwa 400 islamistische Kämpfer aus Deutschland sollen nach Syrien und in den Irak eingereist sein. Besonders wertvoll für die Dschihadisten sind ehemalige deutsche Soldaten. Die Terrorgruppe “Islamischer Staat” soll inzwischen verstärkt jesidische Frauen an Kämpfer verkaufen.

Süddeutsche.de

  • Im Irak und in Syrien kämpfen inzwischen 400 Islamisten aus Deutschland, darunter offenbar auch 20 ehemalige Bundeswehr-Angehörige.
  • Die irakische Armee versucht, die belagerte Stadt Amerli zu befreien, Unterstützung erhält sie dabei von der US-Luftwaffe.
  • Bei der geplanten Waffenlieferung an die Kurden im Nordirak stößt die Bundesregierung einem Bericht zufolge auf Schwierigkeiten.
  • Die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) soll Frauen verschleppen und an Kämpfer verkaufen.

weiterlesen

Afrika: Boko Haram verübt Massaker an Christen

boko_haramTerrormilizen der islamistischen Boko Haram haben im Osten Nigerias eine katholische Kirche überfallen und Häuser von Christen besetzt. Dutzende Christen seien getötet und Kirchengebäude niedergebrannt worden.

kath.net

Terrormilizen von Boko Haram haben im Osten Nigerias eine katholische Kirche überfallen und Häuser von Christen besetzt. Dutzende Christen seien getötet und Kirchengebäude niedergebrannt worden, erklärte ein Sprecher des Bistums Maiduguri laut der nigerianischen Zeitung «The Punch» (Onlineausgabe Freitag). Die Kämpfer hätten Männer geköpft sowie Frauen zum Übertritt zum Islam gezwungen und zwangsverheiratet.

weiterlesen

Syrien: Bischof von Aleppo sieht auch positive Entwicklung

Aleppo, Bild: wikimedia.org/CC 3.0 Unported,

Georges Abou Khazen im “Radio Vatikan”-Gespräch: Assad-Regime gilt bei vielen mittlerweile als das kleinere Übel, auf lokaler Ebene laufen Versöhnungsinitiativen

kath.net

Mit westlichen Waffenlieferungen nach Syrien ist niemandem gedient. Das sagte der Apostolische Vikar (Bischof) von Aleppo in Syrien, Georges Abou Khazen, im Gespräch mit Radio Vatikan. Stattdessen solle der Westen in Syrien bei der Versöhnung helfen. Der Kirchenmann sah auch Anzeichen einer positiven Entwicklung in seinem Heimatland: Das Assad-Regime gelte bei vielen mittlerweile als das kleinere Übel, auf lokaler Ebene laufen Khazens Angaben zufolge Versöhnungsinitiativen, Rebellen geben ihre Waffen ab. Am Rande des internationalen Rimini-Treffens zeichnete der Apostolische Vikar von Aleppo ein Bild der derzeitigen Lage.

weiterlesen

Islam: Das Ende falscher Toleranz

Gebet-islam

Welchem Islam hängen die in Österreich lebenden Muslime eigentlich an? Das muss uns interessieren.

Von Martina SalomonKurier.at

Bis zum Jahr 2051 wird jeder fünfte Österreicher Muslim sein. Derzeit sind es schon 11,6 Prozent (1971: 0,4 Prozent). Das offizielle Österreich ging immer von friedlicher Koexistenz der Religionen aus. Doch die jüngsten Nachrichten zeigen, dass sich weltweit erschreckend große Teile der Muslime ins Mittelalter zurückentwickeln. Ihre Brutalität gegenüber Andersdenkenden (bis hin zu bestialischen Morden), ihren Imperialismus, ihre Unterdrückung von Frauen und Homosexuellen und die Herrschaft der Religion über die Politik lesen sie aus dem Koran heraus.

Schon in den letzten Jahrzehnten lief, wer den Islam öffentlich kritisierte oder auch nur karikierte, Gefahr, sich eine Todes-Fatwa einzuhandeln. Selbst ernannte “heilige Krieger” töten und vertreiben Christen in aller Welt. Dennoch appellierten westliche Regierungen stets an die Toleranz. Das mag in der (falschen) Auslegung eines Jesus-Wortes wurzeln: “Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halte ihm auch die andere hin.” In der biblischen Szene bleibt der Angeklagte Jesus standhaft und verlangt Respekt. Das müssen auch wir für unsere Kultur und Werte tun. Denn selbst in Diskussionen mit gebildeten Muslimen wird oft ihre Verachtung gegenüber unserer liberalen Gesellschaft spürbar.

weiterlesen

Diskussion, Leserbriefe zum Artikel

Lebenslange Haft statt Todesstrafe für Muslimbrüder-Chef

Mohammed Badie jubelt über die Umwandlung des Urteils / Bild: (c) APA/EPA (KHALED ELFIQI)

Ein ägyptisches Strafgericht hat Todesurteile für Mohammed Badie und sieben weitere Angeklagte in Haftstrafen umgewandelt. Sechs weitere Muslimbrüder wurden zum Tode verurteilt.

Die Presse.com

Ein ägyptisches Strafgericht hat Todesurteile für den Chef der Muslimbrüder, Mohammed Badie, und sieben weitere führende Islamisten in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Sechs andere Angeklagte verurteilte das Gericht in Abwesenheit zum Tode. Zu ihnen gehört mit Assem Abdel Maged auch ein Anführer der radikalen Al-Gamaa Al-Islamiya.

weiterlesen

«Diese Faszination des Tötens bleibt ein Leben lang in Erinnerung»

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Ein nicht unwesentlicher Teil der IS-Kämpfer stammt aus dem Westen. Weshalb zieht es diese, meist noch sehr jungen Männer, in den Krieg? Thomas Elbert, Psychologe mit Fokus auf Trauma-Forschung gibt Auskunft.

Von Kian RamezaniAARGAUER ZEITUNG

Tausende Europäer und Amerikaner kämpfen in den Reihen des Islamischen Staats. Was treibt die jungen Männer in die Arme der Terroristen? Der Konstanzer Psychologe Thomas Elbert hat viele Konfliktgebiete bereist und mit Kämpfern über ihre Motivation gesprochen. Religion spielt eine Rolle, ist aber nicht allein ausschlaggebend, sagt er im Interview.

Was läuft in unseren Gesellschaften falsch, dass junge Männer sich dem Islamischen Staat anschliessen?

Thomas Elbert: Um das im Detail zu beantworten, müsste man diese Gruppe systematisch befragen können. Wir wissen aber über Gewaltbereitschaft, dass sie vor allem von zwei Faktoren beeinflusst wird: Zum einen eigene Erfahrungen von Gewalt und emotionaler Vernachlässigung in Kindheit und Jugend. Zum anderen die Erziehung zu moralischen Hemmschwellen der Gewalt, die bei Personen anderer Gruppen, anderer Religion oder Ethnie nicht greift.

weiterlesen

Lauder: IS-‘Mordkampagne’ gleicht Wüten der Nazis

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Präsident des Jüdischen Weltkongresses kritisiert Schweigen der Vereinten Nationen und die Untätigkeit der “sozialen Antennen” und der “schönen Prominenten” zur Christenverfolgung im Nahen Osten und in Afrika

kath.net

Entsetzt über das weltweite Schweigen zur Verfolgung von Christen im Nahen Osten und Teilen Afrikas hat sich der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, in der Tageszeitung “Die Presse” geäußert. “Schamlos” sei die allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der Terrorgruppe “Islamischer Staat” (IS) mit seinen “Massenhinrichtungen von Christen und seiner tödlichen Auseinandersetzung mit Israel”. Historiker würden sich möglicherweise einst im Rückblick auf die heutige Gegenwart “fragen, ob die Menschen ihre Orientierung verloren haben”.

weiterlesen

“Wir haben noch nie gegen solche Fanatiker gekämpft”

Quelle: APA, Spiegel

Quelle: APA, Spiegel

Kommandant Rashid trägt die Verantwortung für 17 kurdische Peschmerga-Soldaten. Um die IS-Miliz jenseits der Brücke schlagen zu können, bräuchte er Hilfe von außen.

Von Çiğdem AkyolderStandard.at

Die Totenstille dauert nur wenige Sekunden. Dann ist es wieder zu hören, dieses Rattern. Wie bei einer Baumaschine: ein Maschinengewehr. Es ist nicht klar, ob die Peschmerga oder die Islamisten jenseits der Brücke schießen.

Für Adel Rashid ist das noch lange kein Grund, seinen Monolog über Kriegsführung zu unterbrechen. Die selbsternannten Gotteskrieger des “Islamischen Staates” (IS) – sie sollen Rashids Freund bei lebendigem Leib die Nase und die Ohren abgeschnitten haben – liegen in nur wenigen hundert Metern Entfernung auf der Lauer, um seine kleine Peschmerga-Stellung zu überrennen. “Die warten nur darauf, uns umzubringen”, sagt der Oberst. Und weil die Schießerei dann doch nicht aufhört, geht er hinaus, um nachzuschauen. Drei seiner Männer zielen. Atmen aus. Drücken ab. Bleiben ruhig. Alles in Ordnung.

weiterlesen

Saddam Husseins Tochter finanziert jetzt IS-Kämpfer

Raghad Hussein, Bild: Facebook

Raghad Hussein, Bild: Facebook. Saddam Husseins Tochter Raghad unterstützt mittlerweile wohl die islamistischen IS-Milizen

Nicht nur von Islamisten bekommt IS regen Zulauf – im Irak hat die Terrorgruppe inzwischen auch die Überreste des Regimes von Saddam Hussein absorbiert. Selbst die einst säkular geprägte Hussein-Tochter Raghad finanziert jetzt die Glaubenskrieger.

FOCUS ONLINE

Der Vormarsch der Terrororganisation IS im Irak hat zu vielen unerwarteten Allianzen geführt – bei den Gegnern, aber auch unter den Islamisten selbst. Wie die „New York Times“ schreibt, haben sich viele ehemalige Getreue von Saddam Hussein dem „Islamischen Staat“ angeschlossen.

Darunter sind Funktionäre der ehemals herrschenden Baath-Partei und Militärführer des untergegangenen Regimes. Offenbar steht nun sogar Husseins Tochter Raghad fest auf der Seite der Extremisten.

weiterlesen

Islamophobie und Antisemitismus: Die neuen alten Juden

moscheeWarum „Islamophobie“ in Europa nicht mit Antisemitismus gleichgesetzt werden kann. Weder im Wesen noch im Ausmaß. Ein Gastbeitrag.

Von James KirchickFrankfurter Allgemeine

Vor dem Hintergrund, dass heftige Angriffe auf jüdische Glaubensgemeinschaften in ganz Europa zunehmen, lohnt es sich, eine der albernen Behauptungen noch einmal anzuschauen, die sich im Laufe der vergangenen zehn Jahre in der öffentlichen Diskussion festgesetzt hat: Muslime sind „die neuen Juden“.

Vor einem Jahrzehnt bekam diese Behauptung neue Popularität, als Frankreich in Schulen das Tragen auffälliger religiöser Symbole  – darunter auch den islamischen Gesichtsschleier – verbat. In Dänemark lösten im darauffolgenden Jahr Zeitungscartoons, die den Propheten Mohammed porträtierten, Unruhen aus. Der gleichzeitige Aufstieg rechtspopulistischer Parteien, die oft antimuslimische Botschaften verbreiteten, verstärkte die Sicht- und Erzählweise, dass Muslime eine bedrohte Minderheit seien.

weiterlesen