Archiv der Kategorie: Protestantismus

Staatsleistungen an die Kirchen: Bundesregierung verweigert Verfassungsauftrag

Pressemitteilung vom 16.04.2014
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert die Erklärung der Bundesregierung, keinen Handlungsbedarf bezüglich einer Ablösung der Staatsleistungen an die Kirche zu sehen.

“Das Grundgesetz sieht vor, dass die sog. Staatsleistungen an die Kirchen abzulösen sind und dass der Bund die Grundsätze hierfür aufzustellen hat. Mit ihrer Erklärung, hier nichts unternehmen zu wollen, verweigert sich die Bundesregierung diesem Verfassungsauftrag”, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.

“Der Hinweis auf eine möglich einvernehmliche Lösung zwischen den Kirchen und den Bundesländern wird dem Verfassungsauftrag nicht gerecht. Von einer einvernehmlichen Lösung ist im Verfassungstext nicht die Rede.
Die einzig angemessene Lösung für die Ablösung der Staatsleistungen ist ihre ersatzlose Einstellung. Der Hinweis auf Entschädigungsansprüche aus den sog. Säkularisationen im Jahr 1803 geht fehl, denn selbst wenn man diese Ansprüche als begründet ansehen wollte, wären sie durch die in diesem langen Zeitraum geleisteten Zahlungen als abgegolten zu betrachten.
Die bestehenden Regelungen führen dazu, dass auch Konfessionslose die Kirchen durch ihre allgemeinen Steuern mitfinanzieren. Dies ist mit einer Trennung von Staat und Kirche unvereinbar.”

Hintergrund:

  • In einer Antwort auf eine Anfrage der Linken erklärte die Bundesregierung, keinen Handlungsbedarf für ein entsprechendes Grundlagengesetz zur Ablösung der Staatsleistungen zu sehen und verwies auf eine einvernehmliche Lösung auf Länderebene.
  • Die Antwort der Bundesregierung im Wortlaut (Elektronische Vorabfassung, PDF)
  • Art. 138 (1) Weimarer Reichsverfassung (WRV), der gemäß Art. 140 Teil des Grundgesetzes ist, bestimmt: (1) Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf.
  • Die jährliche Höhe der Staatsleistungen beläuft sich Schätzungen zufolge auf etwa 480 Millionen Euro. Da sich die Leistungen in unterschiedlichster Form aus zahlreichen öffentlichen Haushalten geleistet werden, sind genaue Zahlen nicht verfügbar.

Über den IBKA

Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte – insbesondere die Weltanschauungsfreiheit – und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.

Ansprechpartner

Rainer Ponitka
Tilsiter Str. 3
51491 Overath
Tel.: 02206 8673261
Mobil: 0170 8122250
E-Mail: rainer.ponitka@ibka.org
Druckfähiges Portrait
Web: http://www.ibka.org

Funny or Die’s ‘Creationist Cosmos’: God created everything — except for gay people

Creationists who believe God created the entire universe in six days about 6,000 years ago have been aghast at the reboot of Carl Sagan’s legendary “Cosmos” series.

By Eric W. DolanThe Raw Story

Some creationists have demanded their views receive equal airtime on the show to provide balance. Others have complained that astrophysicist and host Neil deGrasse Tyson was promoting “blind faith” in science. Evangelist Ray Comfort was particularly upset that Tyson believed the theory of evolution was scientific, but the Bible was not.

“[The Bible] gives us the basis for all creation, and it passes the scientific method,” Comfort explained. “It’s observable – Genesis – and testable. Evolution is not. You can’t observe something 60 million years old, but you can observe what Genesis says.”

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Berliner Religionslosigkeit

Christen sind insgesamt die größte Religionsgruppe in Berlin. Besonders Orthodoxe und Freikirchen sind in den vergangenen Jahren gewachsen Foto: pro (Grafik)

In Berlin gibt es fast doppelt so viele religiöse wie religionslose Menschen – zumindest der Statistik zufolge. Besonders Orthodoxe und Freikirchen haben zugelegt. Das zeigen Daten des Zensus, die Volontäre der Evangelischen Journalistenschule ausgewertet haben.

pro Medienmagazin

Während Katholische und Evangelische Kirche in den vergangenen zwei Jahrzehnten Mitglieder verloren haben, können Orthodoxe und Freikirchen Zuwachs verzeichnen: Gehörten 1990 noch 43.421 zu einer dieser beiden Gruppen, waren es 2011 über 200.000. Auch Muslime gibt es heute mehr als zur Erhebung im Jahr 1990. Ihre Anzahl stieg von 132.055 auf knapp 250.000.

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Nieder mit dem Osterhasen – es lebe das Bilby!

Bilby, Bild: wikimedia.org

Australien sucht ein neues Mottotier für Ostern, weil der Hase ein europäischer Import ist. Das heimische Bilby soll den Osterhasen ersetzen. Und das langnasige Tier hat gute Chancen.

Von Michael Lenzevangelisch.de

Bitsy ist ein besserwisserisches Bilby. Sie lebt an einem Billabong (Wasserloch) im staubigen australischen Outback. Bitsy könnte eine so nette Zeitgenossin sein, wäre sie bloß nicht so dominant. Immer will sie der Boss sein, drängt jedem unerbetene Ratschläge auf. Die Possums raunzt Bitsy an, sie sollten ihre Babys bitte in einem Beutel statt auf dem Rücken tragen. Fledermäuse, findet sie, sollten gefälligst Federn haben und Kakadus lieber singen als kreischen. Dann aber wundert sich Bitsy mit völligem Unverständnis, warum sich die Dinge nicht so ändern, wie sie es gerne hätte.

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The Real Darwin Fish: Why creationists hate Tiktaalik

Roger Smith, left, and Neil Shubin examine a fossil.Photo courtesy PBS

We all know the Darwin fish, the car-bumper send-up of the Christian ichthys symbol, or Jesus fish. Unlike the Christian symbol, the Darwin fish has, you know, legs.

By Chris MooneySlate

But the Darwin fish isn’t merely a clever joke; in effect, it contains a testable scientific prediction. If evolution is true, and if life on Earth originated in water, then there must have once been fish species possessing primitive limbs, which enabled them to spend some part of their lives on land. And these species, in turn, must be the ancestors of four-limbed, land-living vertebrates like us.

Sure enough, in 2004, scientists found one of those transitional species: Tiktaalik roseaea 375-million-year-old Devonian period specimen discovered in the Canadian Arctic by paleontologist Neil Shubin and his colleagues. Tiktaalik, explains Shubin on the latest episode of the Inquiring Minds podcast, is an “anatomical mix between fish and a land-living animal.”

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Barack Obamas Oster-Gebetsfrühstücks Bullshistic

Für US-Präsident Barack Obama sind Nächstenliebe und soziales Engagement untrennbar mit dem christlichen Glauben verbunden Foto: Pete Souza | Public Domain

Obama: „Wir sind alle Kinder Gottes“ - No Sir!
US-Präsident Barack Obama hat am Montag beim Oster-Gebetsfrühstück im Weißen Haus an die Bedeutung der Auferstehung Jesu erinnert. Er rief besonderes zur Nächstenliebe und zum Kampf gegen Intoleranz und Antisemitismus auf.

pro Medienmagazin

Die Auferstehung zeige Gottes Liebe zu den Menschen. „Er liebt uns so sehr, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit wir durch ihn leben können“, sagte Obama in seiner Ansprache vor religiösen Führern verschiedener Denominationen. Ostern erinnere daran, was Jesus erlitten habe, die Verhöhnung der Menge und die Schmerzen der Kreuzigung. „In unserer christlichen Tradition feiern wir die Herrlichkeit der Auferstehung. Alles dafür, damit uns unsere Sünden vergeben werden und uns ewiges Leben sicher ist“, sagte der Präsident nach Angaben der amerikanischen christlichen Zeitung Christianpost.

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Schleswig-Holstein: Tiefbraune Talare und priesterliche Spitzel

1933, Bischof Friedrich Coch, Vereinsgeistlicher d. Inneren Mission, Luth. Kirche Sachsen. Themenbild: fundamentalismus debatte .de

1933, Bischof Friedrich Coch, Vereinsgeistlicher d. Inneren Mission, Luth. Kirche Sachsen. Themenbild: fundamentalismus debatte .de

Die evangelische Kirche im Norden will ihre NS-Vergangenheit aufarbeiten und beauftragte dazu einen Wissenschaftler. Dessen Recherchen ergaben ein verheerendes Bild.

Von Dieter HanischND

Ein Buch über den Umgang der Evangelischen Kirche im Norden mit der nationalsozialistischen Vergangenheit schlägt derzeit in Schleswig-Holstein hohe Wellen. Im Zuge seiner Recherchen für das rund 350-seitige Werk ist der Autor Stephan Linck zudem auf eine enge Zusammenarbeit zwischen hohen Kirchenfunktionären und dem Verfassungsschutz gestoßen.

Bei seinen Forschungen über die Geschichte der Landeskirchen in Nordelbien in der Zeit zwischen 1945 bis 1965 befasste sich Linck mit der Frage, inwieweit in das NS-Regime eingebundene Kirchenleute auch nach 1945 in der Kirche aktiv waren. Der Kieler Historiker spürte diverse Beispiele für fortwährenden Antisemitismus, personelle Verstrickungen mit dem Ungeist des Dritten Reiches und Spitzeldienste auf. Überwachung, Misstrauen, politische Vorgaben sowie Vorurteile gehörten demnach während des Kalten Krieges zum Innenleben des Kirchenapparates.

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Lewitscharoffs seltsame Ansichten über Religion

Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)

Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)

Bei den Deutsch-Israelischen Literaturtagen in Berlin diskutierten Schriftsteller über religiöse Traditionen. Sibylle Lewitscharoff nutzte die Gelegenheit für die Verbreitung ziemlich kruder Thesen.

Die Welt – Jan Schapira

Inzwischen möchte man vor jeder öffentlichen Äußerung Sibylle Lewitscharoffs in den nächsten Graben springen und sich schützend die Hände vors Gesicht halten. Nachdem das selbst erklärte “Diskussionskäsperle” zuletzt mithilfe moderner Reproduktionsmedizin gezeugte Kinder als “Halbwesen” bezeichnete, wandte es sich jetzt gegen den freien Willen: “Mir sind Leute suspekt, die ihre Religion wählen.”

Ein Protestant, der plötzlich Jude oder Katholik werden will, “das finde ich lächerlich”, sagte die Büchnerpreisträgerin: “Quo Geburt wird man in eine Tradition hineingeboren, die man auch annehmen muss.” Dieser Herkunft gegenüber gälte es eine “Haftungsenergie zu entwickeln”.

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Evangelikaler Nahtod die 2. – Der Trip ins Himmelreich auf DVD

1a0a146bedNach dem Tod ist vor dem Tod.
War Eben Alexander im Himmel? Wirklich wissen kann das niemand. Der Neurochirurg aus Virginia erkrankte vor fünf Jahren an einer Hirnhautentzündung, die in den meisten Fällen tödlich endet. Doch anstatt für immer zu sterben, gelangte er in eine übernatürliche Welt und wurde wieder danach gesund. Nun zeigt ein Film ein zweistündiges Interview mit dem Mann, dessen Weltbild vollständig auf den Kopf gestellt wurde. Eine DVD-Rezension von Jörn Schumacher

pro Medienmagazin

Der Fall Eben Alexanders ist schon deswegen besonders, weil er 15 Jahre Professor für Neurochirurgie an der Harvard-Universität und ein international gefeierter Neurowissenschaftler war. Hätte ihm ein Patient in jenen Tagen erzählt, dass er nach einer schweren Hirnerkrankung Engeln und einem hellen Licht begegnet sei, hätte der Mediziner dies mit Sicherheit als Produkt seines im wahrsten Sinne kranken Gehirns abgetan.

Doch dann machte der Neurochirurg Alexander selbst eine Erfahrung, die sein wissenschaftliches Weltbild gründlich erschütterte. Im Jahr 2008 erkrankte er an einer bakteriellen Meningitis, die bei Erwachsenen äußerst selten ist und meistens tödlich verläuft. Am 10. November 2008 fiel er in ein tiefes Koma. Medizinisch gesehen betrug die Wahrscheinlichkeit, dies zu überleben, nur wenige Prozent. Dass Alexander heute noch lebt und nicht einmal Schäden von der Erkrankung davontrug, ist ein medizinisches Wunder. Alexander landete während des Komas in einer Welt, die von Licht und einer universellen göttlichen Liebe durchflutet war. Später schrieb er sein Erlebnis in dem Buch „Proof of Heaven“ („Blick in die Ewigkeit“) auf. Es war 35 Wochen auf der New York Times Bestseller-Liste.

Die DVD zeigt ein zweistündiges Interview mit Eben Alexander.

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Religiöse Vielfalt ist in Asien am größten

Religion verschwindet nicht aus der modernen Welt

Die religiöse Vielfalt ist im Vergleich der Kontinente in Asien am größten. Das geht aus einer am 4. April veröffentlichten Studie des US-Forschungzentrums Pew (Washington) hervor.

Idea

Danach haben im asiatisch-pazifischen Raum Hinduismus und Islam die meisten Anhänger (25 bzw. 24 Prozent der Bevölkerung). Dahinter folgen Buddhisten (zwölf Prozent), Mitglieder von Volksreligionen (neun Prozent) und Christen (sieben Prozent). Der Anteil der Juden liegt unter einem Prozent. Jeder fünfte Einwohner Asiens ist religiös ungebunden (21 Prozent). Andere Teile der Welt sind hinsichtlich der religiösen Zugehörigkeit wesentlich einheitlicher. So bekennen sich im Mittleren Osten und Nordafrika 93 Prozent der Bevölkerung zum Islam und nur vier Prozent zum Christentum sowie zwei Prozent zum Judentum. Der Rest verteilt sich auf andere Religionen und religiös Ungebundene (ein Prozent). In Lateinamerika und der Karibik ist der Anteil der Christen mit 90 Prozent am höchsten. Daneben gibt es acht Prozent Konfessionslose und zwei Prozent Anhänger von Volksreligionen. In Nordamerika liegt der Anteil der Christen bei über drei Viertel (77 Prozent). Jeder Sechste (17 Prozent) ist konfessions- bzw. religionslos. Der Anteil der Juden beträgt zwei Prozent. Muslime, Hindus und Buddhisten stellen jeweils ein Prozent.

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Fight Church: US-Priester prügeln sich im Namen des Herrn

Amerikanische Priester kämpfen im Namen Gottes Youtube

„Die andere Wange“ halten diese Männer wohl nicht hin: US-Geistliche, die sich im Namen Gottes prügeln. Sie glauben, das herkömmliche Christentum habe die Männer verweichlicht – und wollen mit brutalen Käfigkämpfen neue Gemeindemitglieder gewinnen.

FOCUS ONLINE

Ein Mann, kahlköpfig, mit nacktem Oberkörper, ein Kreuz zwischen die breiten Schultern tätowiert schlägt im Ring auf einen anderen ein – und steht wenig später vor einer mit Gläubigen gefüllten Halle und predigt: „Jesus hat auch nie aufgegeben.”

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Für die Religionsfreiheit: Kabinett beschließt Militärmission für Zentralafrika

Vor der Saint-Charles-Lwanga-Kirche in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik | © Fred Dufour/AFP/Getty Images

Die Bundeswehr wird sich an der EU-Militärmission in der vom Bürgerkrieg erschütterten Zentralafrikanischen Republik beteiligen.

evangelisch.de

Das Kabinett stimmte dem Einsatz am Dienstag zu. Deutschland stellt dafür ein Sanitätsflugzeug sowie zwei gemietete Transportflugzeuge vom Typ Antonow (AN-124) zur Verfügung. Außerdem sind zehn Soldaten der Bundeswehr in den Hauptquartieren in Zentralafrika und Griechenland dabei.

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Blödsinn: Kinder werden eine 4,5 Meter hohe Arche bauen

arche_kentucky200 Kinder werden eine Arche bauen, die 15 Meter lang, vier Meter breit, 4,5 Meter hoch und drei Tonnen schwer ist. Das Projekt der Evangelischen Allianz Halver ist spendenfinanziert.

kath.net

In Halver bei Lüdenscheid werden rund 200 Kinder über Christi Himmelfahrt eine Arche aus Holz bauen. Sie ist 15 Meter lang, vier Meter breit, 4,5 Meter hoch und drei Tonnen schwer. Insgesamt sieben Kubikmeter Holz werden benötigt. Auf zwei Etagen haben bis zu 40 Personen Platz. Das Projekt wird von der Evangelischen Allianz Halver auf Anregung der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Bever organisiert. Rund 100 Kinder haben sich seit dem 2. April angemeldet. Ein Zimmermeister aus der FeG Bever hat die Arche geplant.

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Sibylle Lewitscharoff: Dodo des Monats März 2014

Dodo des Monats März 2014

Dodo des Monats März 2014

Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)Souverän hat die hochdekorierte Autorin Sibylle Lewitscharoff den Dodo des Monats März gewonnen. Zu keinem Zeitpunkt bestand Zweifel am Gewinn des Preises. Der Eso-Schwan der SPD hatte keine Chance.

In  der renommierten Veranstaltungsreihe “Dresdner Reden”, im Schauspielhaus der Elbmetropole, passierte es. Die Veranstalter mögen es, wenn zugespitzte Formulierungen das Publikum aus der sonntäglichen Lethargie reißen. Lewitscharoff sollte keine Enttäuschung werden.
So erklärte sie denn dem illustren Publikum das pränatale Diagnostik der blanke Horror sei. Fortpflanzungsmediziner wurden als “Frau Doktor und Herr Doktor Frankenstein” bezeichnet.Das „drastische biblische Onanieverbot“, so Lewitscharoff, erscheine ihr heute „geradezu als weise“, angesichts der ihr grotesk und widerwärtig erscheinenden Vorstellung, dass ein Mann in eine Kabine geschickt werde, um unter Umständen mithilfe von Pornographie an einer Zeugung beteiligt zu werden.

Was sagt uns das? Lewitscharoff scheint eine gespaltene Persönlichkeit zu sein, eine Schriftstellerin, durchaus geschätzt und eine bigotte Frömmlerin, die mal so richtig die Sau raus lässt. Das was sie, durch künstliche Befruchtung gezeugte Halbwesen nennt, ist sie selbst. Auf der einen Seite respektable Literatur und auf der anderen evangelikaler Fundamentalismus, der die Menschen schreiend davon rennen lässt. Janus-Köpfigkeit nennt man das wohl.

Doch nicht genug, halbe Sachen sind Lewitscharoffs Plattitüden nicht. Sie holt die Nazi-Keule heraus und schlägt, Godwin’s Law lässt grüßen, so richtig zu.

Das gegenwärtige Fortpflanzungsgemurkse vergleicht sie mit den “Kopulationsheimen der Nationalsozialisten”. Eingerichtet und betrieben um blonde Frauen mit dem Samen von blonden, blauäugigen SS-Männern zu versorgen.

Sie weiß um das moralische Argument, welches sachlich nicht zu widerlegen ist. So macht sie Ärzte, die in der Fortpflanzungsmedizin tätig sind, zu SS-Männern. Und da man auf ein moralische Argument nur moralisch, scharf erwidern kann: es geht nicht noch dämlicher Frau Lewitscharoff.
Über die Kinder, die mit Hilfe moderner Reproduktionsmethoden geboren werden meint sie:

“Nicht ganz echt sind sie in meinen Augen, sondern zweifelhafte Geschöpfe, halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas.”

Kulturrassismus einer Büchner-Preisträgerin. Das zweifelhafte Geschöpf Lewitscharoff, in perfekter Unzulänglichkeit der eigenen Person, urteilt über Geschöpfe, die sich durch nichts von anders gezeugten Geschöpfen unterscheiden.
Gar nicht auszudenken wie Lewitscharoff, als Wissenschaftsfeindin, mit anderen Errungenschaften von Medizin und Technik umgeht. Es gibt nichts trennenderes als ein gutes evangelikales Menschenbild, da wird der Rassismus vom Heiligen Geist herabgeredet. Alle Menschen sind gleich, bei den Christen nicht, die haben feine Unterschiede. Insofern ist sie eine würdige Vertreterin ihrer Glaubensgemeinschaft.

Vielleicht sollte die Dame es ja mal mit Ohrensex versuchen oder die Droge wechseln.

In dem Sinne zum Büchner-Preis die kotztütenblaue Dronte. Herzlichen Glückwunsch.

“Die Ewiggestrigen: @CDU_BW demonstriert gemeinsam mit AfD in Stuttgart gegen das reale Leben in Baden-Württemberg. Pfui Teufel!”

Peter Friedrich, SPD

In Stuttgart ist es zu einer schweren Entgleisung des SPD-Ministers Peter Friedrich im Zusammenhang mit der friedlichen Demon gegen den umstrittenen Bildungsplanes des Landes Baden-Württemberg gekommen.

kath.net

In Stuttgart ist es offensichtlich zu einer schweren Entgleisung des SPD-Ministers Peter Friedrich im Zusammenhang mit der friedlichen Demonstration gegen den umstrittenen Bildungsplanes des Landes Baden-Württemberg gekommen. Friedrich beschimpfte am Wochenende via Twitter die Demonstranten und die Parteien CDU und AFD, die sich an der Demo beteiligt haben, als “Ewiggestrige”. Wörtlich schreibt der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg.