Archiv der Kategorie: Protestantismus

Christopher Street Day: “Und wie hast du es deinen Eltern gesagt?”

Foto: hpunktwerbung – Fotolia

Am 26. Juli ist Christopher Street Day in Stuttgart – dieses Jahr vor dem Hintergrund der der Debatte um den Bildungsplan der Landesregierung. Nicht alle sind damit einverstanden, dass in der Schule mehr über Homosexualität gesprochen wird. Gerade im ländlichen, evangelisch-frommen Württemberg ist das Leben für lesbische und schwule Jugendliche immer noch schwer: Wie soll man zu sich stehen, wenn der Glaube und die Neigung sich scheinbar im Widerspruch zueinander befinden?

Von Anne Kampfevangelisch.de

Seit mehr als 20 Jahren ringen evangelikale und liberale Christen in der württembergischen evangelischen Landeskirche um ihre Haltung zur Homosexualität, zuletzt als es 2010/11 um gleichgeschlechtliche Paare im Pfarrhaus ging. Bisher verläuft die Argumentation am biblischen Zeugnis entlang: Unter Berufung auf die Bibelstellen 3. Mose 18,22 und Römer 1, 26-27 formulieren evangelikale Gemeinden ihre Bedenken gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen.

Die Diskussion ist also nicht neu, aber mit der Bildungsplan-Debatte hat sich der Schauplatz von der Kirche in die Schule verlagert, und als Hauptargument wird dabei nicht die Bibel herangezogen, sondern der Schutz der Kinder vor angeblicher “Propaganda” und “Umerziehung”. 192.000 Menschen haben die Petition gegen den Bildungsplan der grün-roten Landesregierung unterschrieben.

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Michigan mayor says giving atheists equal treatment is like favoring the Nazis or the KKK

Image: Father leading his son in prayer to receive Jesus via Shutterstock]

A Michigan mayor compared atheists to Nazis and the Ku Klux Klan to defend his decision to exclude secular groups from setting up a “reason station” alongside a “prayer station” on public property, reported the Detroit Free Press.

By Travis GettysThe Raw Story

The American Civil Liberties Union and two secular groups have sued the city of Warren and Mayor Jim Fouts on behalf of an atheist resident who asked to set up the booth in a City Hall atrium.

Fouts has allowed a local Christian church group to hand out religious materials and pray with visitors at City Hall since 2009.

But he rejected a proposal by Freedom From Religion member Douglas Marshall to discuss atheism and free thinking alongside the Christian activists.

The federal lawsuit claims Fouts violated Marshall’s First Amendment rights and seeks a court order allowing him to set up the reason station, along with unspecified damages.

“Defendants have favored and are favoring religion over nonreligion, and religious belief over disbelief, in violation of the Establishment Clause of the First Amendment,” the suit argues.

Fouts said the lawsuit was part of a “continuing saga by a group of people who, in my opinion, promote conflict rather than resolution and understanding.”

The mayor said Marshall intended the reason station to stand in opposition to the prayer station, and he said that was disparaging and antagonistic to the prayer group.

“The city has certain values that I don’t believe are in general agreement with having an atheist station, nor in general agreement with having a Nazi station or Ku Klux Klan station,” Fouts said. “I cannot accept or will not allow a group that is disparaging of another group to have a station here.”

„Medien aktivieren antiisraelische Einstellungen “

Medien können durch einseitige und verzerrte Berichterstattung über Israel antisemitische Gefühle auslösen, sagt Monika Schwarz-Friesel, Professorin an der TU Berlin
Foto: Monika Schwarz-Friesel

In der vergangenen Woche wurden auf mehreren Demonstrationen in Deutschland antisemitische Parolen gerufen. Neu sind diese Sprüche nicht, erklärt die Linguistin und Antisemitismusforscherin Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin im Interview – und mahnt die Verantwortung der Medien an.

pro Medienmagazin

pro: Bei pro-palästinensischen Demonstrationen am vergangenen Wochenende wurden unter anderem in Frankfurt und Berlin antisemitische Parolen skandiert. Wie bewerten Sie das?

Monika Schwarz-Friesel: Diese Parolen sind eindeutig antisemitisch und erfüllen somit den Bestand der Volksverhetzung. Dass Äußerungen, wie sie zuletzt von den Nationalsozialisten artikuliert wurden, nun auf Berlins Straßen zu hören sind, ist unerträglich. Ebenso unerträglich ist es, dass die Staatsanwaltschaft nicht den antisemitischen und volksverhetzenden semantischen Charakter darin erkennt – und damit die hasserfüllten judenfeindlichen Parolen bagatellisiert. Phrasen wie „Kindermörder Israel“ werden von Staatsanwälten nicht einmal als Beleidigung gesehen, dabei ist das ein uraltes judeophobes Sterotyp. Wörter wie „Judenschwein“ und der kollektive Gebrauch von „Jude“ in Zusammenhang mit Attributen wie feige, mörderisch, blutrünstig – dies ist verbaler Antisemitismus und geht über Beleidigungen hinaus.

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Statt Gift-Cocktail: US-Richter will die Todesstrafe mit der Guillotine vollstrecken

The Maiden (Scottish guillotine), Bild: wikimedia.org/CC-3.0-unported

Exekutionen sind grauenhaft, meint der prominente US-Bundesgerichtsvorsitzende Alex Kozinski. Doch wenn in Amerika auch künftig Todesurteile vollstreckt werden sollen, dann wenigstens schnell und sicher. Die neueste Forderung: Am besten Kopf ab.

Von Peter GruberFOCUS ONLINE

Alex Kozinski liebt dramatische Rhetorik, besonders dann, wenn es um die Todesstrafe geht. „Exekutionen sind brutale Barbarei und nichts kann das beschönigen“, konstatiert der vorsitzende Richter am neunten US-Berufungsgericht in San Francisco. Anstatt „humane Hinrichtungen“ zu propagieren, sollte sich die Öffentlichkeit deshalb offen zu ihren Tötungspraktiken bekennen: „Wenn wir als Gesellschaft schon für den Vollzug der Todesstrafe sind, dann müssen wir uns auch der Tatsache stellen, dass der Staat hier in unserem Namen eine grauenhafte Brutalität begeht.“

Evangelikalen “Islam-Kenner” steckt die Luther-Rose in beiden Augen

So sollte es sein.

So sollte es sein.

Evangelischer Pfarrer: “Juden würden im Islam nur geduldet, wenn sie „kuschen“, aber überall dort, wo es ihnen wirtschaftlich gutgehe und sie Einfluss hätten, blühe der islamische Antisemtismus”.

kath.net

Der evangelikale Islam-Kenner Pfarrer Eberhard Troeger (Wiehl) hat die jüngste Welle antisemitischer Gewalt in Deutschland verurteilt und Kritik am Islam geübt. „Der Antisemitismus ist tief im Koran verankert“, sagte er im Gespräch mit idea. Juden würden im Islam nur geduldet, wenn sie „kuschen“, aber überall dort, wo es ihnen wirtschaftlich gutgehe und sie Einfluss hätten, blühe der islamische Antisemitismus. Bei den antiisraelischen Protesten kommt es nach Meinung Troegers zu „merkwürdigen Allianzen“ zwischen Muslimen und Linksextremisten. Der Antisemitismus beider Gruppen habe zwar völlig andere Wurzeln: „Dennoch bilden sie immer öfter eine Koalition.“ Auch warnt Troeger davor, gegenüber muslimischen Extremisten zu schnell klein beizugeben: „Zu früh nachzugeben, ermuntert muslimische Radikale.“ Gerade Christen müssten jetzt ihre Verbundenheit mit Israel bekunden.

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CDU-Ratsherr tritt nach judenfeindlicher Äußerung zurück

cdu_tassexcfWegen judenfeindlicher Äußerungen ist ein CDU-Kommunalpolitiker im niedersächsischen Seesen aus der Partei ausgetreten. Er hatte nach dem Rachemord an einem palästinensischen Jungen einen antisemitischen Kommentar auf Facebook gepostet.

Frankfurter Allgemeine

Ein langjähriger CDU-Ratsherr aus Seesen in Niedersachsen ist über eine judenfeindliche Äußerung im Internet gestürzt. Der 62 Jahre alte Werner Mrotz habe sein Mandat niedergelegt und sei aus der Partei ausgetreten, berichtete die “Goslarsche Zeitung“ unter Berufung auf den CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Rudolf Götz am Donnerstag.

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Garnisonskirche Potsdam: »Warum soll die Öffentlichkeit dafür zahlen?«

Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB

Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB

In Potsdam war ein Bürgerbegehren gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche erfolgreich. Ein Gespräch mit Simon Wohlfahrt

Interview: Roland ZschächnerjW

Simon Wohlfahrt ist Sprecher der Bürgerinitiative »Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche«. Informationen: http://www.­­ohne-garnisonkirche.de

Am Montag hat der Wahlleiter der Stadt Potsdam bestätigte, daß 14285 Unterstützer für das Bürgerbegehren und gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche gültig unterzeichnet haben. Wie geht es jetzt weiter?

Wir sind erst einmal froh, daß wir die notwendigen Unterschriften gesammelt haben – rund 1000 mehr als erforderlich. Das ist ein deutliches Zeichen. Wir haben nur dreieinhalb Monate benötigt, wofür wir ein Jahr Zeit gehabt hätten. Das zeigt den großen Widerstand der Potsdamer gegen das Projekt.

Nun wird von den Fraktionen der Linkspartei und »Die andere« in der Stadtverordnetenversammlung eine Sondersitzung am 30. Juli einberufen. Dort wird dann das Bürgerbegehren behandelt. Wir gehen davon aus, daß sich die Mehrheit gegen das Bürgerbegehren aussprechen wird. Wenn das eintritt, kommt es zu einem Bürgerentscheid, bei dem die Potsdamer darüber abstimmen können. Wir hoffen, daß der Termin dafür an die Landtagswahlen im September gekoppelt wird.

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CDU/CSU-Fraktion findet “Menschenvertreibung” in Mossul “abscheulich”

cdu-csu-fraktion-bundestag-logoNach einem Ultimatum der islamistischen Terrortruppe ISIS sind am Wochenende die letzen der dort lebenden Christen aus der nordirakischen Stadt Mossul geflohen. Die Islamisten hatten den Christen, die in ihrer Heimat bleiben und nicht konvertieren wollten, den „Tod durch das Schwert“ angedroht. Ihnen blieben nur Stunden zur Flucht. Die CDU/CSU-Fraktion verurteilt das Vorgehen der ISIS als „abscheuliches Verbrechen“ und „Verstoß gegen das Recht auf Religionsfreiheit“.

CDU/CSU-Bundestagsfraktion

„Mit Entsetzen müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass das ‚Feindbild Christentum‘ im Irak und der gesamten Region des Nahen Ostens so präsent ist wie nie“, erklärte die Vorsitzende der AG Menschenrechte, Erika Steinbach. Sie wies darauf hin, dass die Vertreibung der Christen durch radikal-islamistische Kräfte seit Jahren unvermindert anhalte und mit großer Brutalität fortgesetzt werde. „Die Menschen fliehen, um das bloße Überleben retten zu können.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und religionspolitische Sprecher der Fraktion, Franz Josef Jung, rief die Bundesregierung auf, alle ihr zur Verfügung stehenden diplomatischen Wege zu nutzen, um „ein Ende des Terrorregimes zu erwirken, unter dem vor allem Christen, aber auch Muslime leiden“. Er machte auf die Dimension des Verbrechens aufmerksam: In Mossul werde die christliche Kultur in einer der Wiegen des Christentums in Gänze ausgelöscht.

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USA Sadismus: Hinrichtung wird zu zweistündigem Todeskampf

Der wegen des Mordes an seiner Ex-Freundin und deren Vater im Jahr 1989 verurteilte Joseph Rudolph Wood hat bei der Exekution laut seinem Anwalt “mehr als eine Stunde lang nach Luft geschnappt und geschnaubt” Foto: AP

Wieder gerät eine US-Hinrichtung zu einem Martyrium für den Verurteilten: Fast zwei Stunden dauert der Todeskampf von Joseph Wood. Sein Anwalt spricht von Pfusch. Die Opferfamilie verspürt Genugtuung.

DIE WELT

Bei einer Hinrichtung in den USA ist es offenbar erneut zu Pannen gekommen: Nach fast zweistündigem Todeskampf ist ein verurteilte Mörder im Staat Arizona qualvoll gestorben. Am Mittwoch wurde Joseph Rudolph Wood um 15.49 Uhr (Ortszeit) für tot erklärt, wie das Büro der örtlichen Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Die Exekution begann demnach um 13.52 Uhr.

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Koalition streitet über Sterbehilfe

Soll ein Sterbehilfeverbot nur Vereine betreffen, die damit Gewinn machen wollen? Darüber wollen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages diskutieren. Flatline, Bild: ipscell.com

Sterbehilfe-Verbot oder nicht? Mit dieser Frage will sich der Deutsche Bundestag nach der Sommerpause beschäftigen. Derzeit zeichnen sich zwei Optionen ab: Die organisierte Suizidbeihilfe könnte komplett verboten werden. Oder es könnten Spielräume bleiben.

pro Medienmagazin

Die kirchenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kerstin Griese, machte diese Woche Schlagzeilen damit, dass sie ein strafrechtliches Verbot organisierter Sterbehilfe im Gegensatz zum CDU-geführten Gesundheitsministerium ablehnt. Gegenüber pro erläuterte sie: „Ich suche nach einer mittleren Position zwischen einem unangemessenen harten strafrechtlichen Verbot und einer vermeintlich liberalen Position, die alles zulässt.“

Dorn im Auge sind ihr vor allem jene Vereine, die Menschen die Selbsttötung als Dienstleistung anbieten. Dies geschehe ohne persönliche Bindung zur Person. Besser Zahlende würden bevorzugt behandelt, und: „Besonders schwierig finde ich, dass damit Suizide bei psychisch Kranken und körperlich Gesunden ermöglicht werden. Depression ist behandelbar, die meisten Menschen können Lebensmut zurück gewinnen.“ Nun müsse juristisch geprüft werden, ob solche Angebote mit den Mitteln des Vereins- oder des Betäubungsmittelrechts zu unterbinden seien. Neben solchen Vereinen gibt es zum Beispiel auch ehrenamtliche Sterbehilfeorganisationen.

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Antisemitismus ist Angriff auf Christen!

Der Altar der Jerusalemer Christ Church vereint jüdische und christliche Symbolik. Hass gegen Juden ist auch ein Angriff gegen Christen, findet unser Kommentator
Foto: Flickr/Ian W Scott | CC-BY-SA 2.0

Gedeiht Hass auf Israel nicht nur in Moscheen, sondern auch in linken Kirchenkreisen? Fest steht: Antisemitismus trifft Christen im Besonderen.

Von Egmond Prillpro Medienmagazin

Wer in diesen Tagen die mediale Berichterstattung verfolgt, wer Augen und Ohren aufmacht, wird hören und sehen: In Paris steckten arabische Demonstranten jüdische Geschäfte an und belagerten eine Synagoge; in Berlin schrieen Hamas-Sympathisanten „Jude, Jude, feiges Schwein“, in Bremen schlug ein Pro-Gaza-Demonstrant einen Mann blutig, der sich schützend vor einen bedrohten Journalisten stellte. Halb Europa scheint auf den Beinen. Und Deutschland geht voran. Eben gab es noch fröhliches Feiern im Siegestaumel der Fußball-WM. Über den Fan-Meilen, in Kleingartenanlagen und auf den Straßen flatterten die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold. Ein Fest der Freude über und mit unseren Fußballern nach dem Sieg in Rio.

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Kirchen-Gier: Kirchgeld von den Ungläubigen

Bild: tilly

Bild: tilly

Eingetragene Lebenspartnerschaften in Niedersachsen sollen bei der Kirchensteuer künftig wie Ehepaare behandelt werden. Die rot-grüne Landesregierung stimmte am Dienstag in Hannover einem entsprechenden Gesetzentwurf zu.

evangelisch.de

Demzufolge sollen auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften das sogenannte “Besondere Kirchgeld” zahlen, wenn der Allein- oder Hauptverdiener keiner steuererhebenden Kirche angehört, der Partner mit dem geringeren oder keinem Einkommen aber doch. Bei Ehepaaren wird das Besondere Kirchgeld seit dem Jahr 2000 erhoben.

Dem Gesetzentwurf zufolge sollen Lebenspartnerschaften zudem auch bei der Kirchensteuer wählen können, ob sie gemeinsam oder einzeln veranlagt werden. Ein weiterer Punkt regelt den Einzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge. Ab sofort könnten sich Verbände zu dem Gesetzentwurf äußern, hieß es.

Bürgerentscheid über Potsdamer Garnisonkirche rückt näher

Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB

Bild: Potsdam ohne Garnisonskirche/FB

Während eine Bürgerinitiative bereits 14.000 Unterschriften gegen den Wiederaufbau der Garnisonskirche gesammelt hat, unterstützt die Politik das Projekt weiterhin. In Potsdam läuft alles auf einen Bürgerentscheid hinaus.

evangelisch.de

In Potsdam zeichnet sich ein Bürgerentscheid über den geplanten Wiederaufbau der Garnisonkirche ab. Die Rathauskooperation von SPD, CDU, Grünen, Potsdamer Demokraten und Freien Wählern habe sich auf eine Ablehnung des erfolgreichen Bürgerbegehrens gegen die Garnisonkirche verständigt, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Pete Heuer dem epd am Dienstag in Potsdam. Am 30. Juli ist eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung zum Bürgerbegehren geplant. Wird dabei das Bürgerbegehren abgelehnt, könnte als nächste Stufe ein Bürgerentscheid beantragt werden.

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Jesus Did Not Become the God-Klingon

Image: centerforinquiry.net

Yesterday the president signed an executive order barring federal contractors from discriminating against LGBT folks, and happily did not add a religious exemption, and we expressed our appreciation:

Center for Inquiry/The Morning Heresy

Too often religious beliefs are used as an excuse to avoid obeying laws that apply to everyone else, as the regrettable Supreme Court decision in the Hobby Lobby case illustrates. … [This] is a welcome step in the right direction, toward a secular government in which religion can’t be used as a shield for prejudice and unequal treatment.

Our reaction’s been noted by the Washington Times and the Christian Post.

RNS’s David Gibson calls Obama’s decision to allow religious contractors to use religious beliefs as a hiring criteria (which we’re not happy about) a “split-the-baby” solution. And usually, atheists love those kinds of solutions.

The Navy vs. whales? The militarization of dolphins? It’s covered on the latest Point of Inquiry with guest Joshua Horwitz.

CFI-Indiana’s chief and the head of our Secular Celebrant program, Reba Boyd Wooden, is a guest on the State of Belief radio show, guest-hosted by RNS’s Kevin Eckstrom. They talk about, of course, our big win for Secular Celebrants in Indiana. And if you want to be a Secular Celebrant, now’s your chance. Well, in August is your chance.

New Jersey’s Sen. Cory Booker introduces the Access to Birth Control (ABC) Act, which requires pharmacists to actually do their jobs and dispense birth control to women with prescriptions despite any religious objections.

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Ken Ham wants to end the U.S. space program because the aliens are all going to hell

Ken Ham, Quelle: Answers Outreach

Ken Ham, Quelle: Answers Outreach

45 years after the Apollo 11 moon landing, creationism hits a new low

By Sarah GraySALON

On July 20, 1969, Neil Armstrong took those famous first steps on the Moon’s surface, uttering the well-known words: “That’s one small step for man, one giant leap for mankind.”

Sunday marked the 45th anniversary of that momentous Apollo 11 mission. The event left some pondering the next steps for U.S. space exploration.

Not everyone, however, is so thrilled about the U.S. space program.

On Sunday, Ken Ham, president and founder of the creationist organization Answers in Genesis (best known for debating Bill Nye), wrote a blog post calling for the end of the U.S. space program.

Why? Well, according to Ham, who also runs the Creation Museum in Kentucky, there’s no point in spending money on finding extraterrestrial life for a couple of reasons: First, the search is a deliberate rebuking of God, and second because aliens are already damned to hell.

“I’m shocked at the countless hundreds of millions of dollars that have been spent over the years in the desperate and fruitless search for extraterrestrial life,” Ham wrote.

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Ministerpräsidentin Dreyer verteidigt Staatskirchenleistungen

Bild: tilly

Bild: tilly

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die staatlichen Zahlungen an die Kirchen verteidigt.

evangelisch.de

Die Mittel für Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser oder Altenpflege erhielten die Kirchen, weil sie den Staat bei zentralen Aufgaben als Sozial-, Bildungs- und Rechtsstaat unterstützten, sagte Dreyer am Montagabend in Dickenschied (Rhein-Hunsrück-Kreis).

Dreyer betonte, staatlichen Unterstützungen diakonischer und karitativer Einrichtungen seien keine ungerechtfertigte Finanzierung von Kirchen. Damit werde auch die Vielfalt von Angeboten und zugleich ein sozialer und kultureller Reichtum der Gesellschaft gefördert, sagte sie bei einer Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Beisetzung von Pfarrer Paul Schneider.

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Obama unterzeichnet Dekret gegen sexuelle Diskriminierung

Barack Obama, Bild. wikimedia.org/CC- 2.0 Generic

US-Präsident Barack Obama hat am Montag ein Dekret gegen sexuelle Diskriminierung am Arbeitsplatz unterzeichnet.

evangelisch.de

Firmen mit Regierungsaufträgen dürfen demnach weder bei der Einstellung noch im Arbeitsalltag Menschen wegen ihrer Gender-Identität oder sexuellen Orientierung benachteiligen. Für Millionen Menschen sei diese Diskriminierung ein reales Problem, sagte Obama amerikanischen Medienberichten zufolge in Washington. Sie wachten morgens auf “im Wissen, dass sie ihren Job verlieren könnten wegen ihrer Identität”.

Die neue “Executive Order” schützt erstmals auch Regierungsangestellte ausdrücklich vor Gender-Identität-Diskriminierung. Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung besteht schon seit längerem im öffentlichen Dienst.

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Christliche Botschaft: Israel hält sich an internationales Kriegsrecht

Bild: bilder.t-online.de

Bild: bilder.t-online.de

Internationale Christliche Botschaft Jerusalem übt Kritik an türkischem Regierungschef. Dieser verglich Israelis mit Nazis. “Kein Staat könne es sich auf Dauer gefallen lassen, alle zwei Jahre unter massiven Raketenbeschuss zu kommen”

kath.net

Dem in den meisten Medien erweckten Eindruck, Israels Vorgehen im Gazastreifen sei unverhältnismäßig und brutal, widerspricht die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ). Mit der am 17. Juli begonnenen Bodenoffensive sollen Abschussbasen für Raketen, die inzwischen bis nach Tel Aviv und Jerusalem fliegen, und Tunnelsysteme zerstört werden, um die jahrelange Bedrohung vor allem von Städten und Dörfern im Süden Israels zu beenden. Seither sind rund 500 Palästinenser ums Leben gekommen. Auch 18 israelische Soldaten starben. Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erklärte der Geschäftsführende ICEJ-Direktor, Jürgen Bühler (Jerusalem), dass die Bekämpfung islamischer Terrororganisationen gemäß internationalem Kriegsrecht erfolge. Kein Staat könne es sich auf Dauer gefallen lassen, alle zwei Jahre unter massiven Raketenbeschuss zu kommen.

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Ethikunterricht: Ein Stiefkind in Deutschland

Foto: brightsblog

Foto: brightsblog

Ein Drittel der Einwohner Deutschlands ist konfessionslos. Ein Recht auf das Unterrichtsfach Ethik für ihre Kinder haben sie nicht immer. Religion bleibt privilegiert.

Von AchtermannderFreitag

Spätestens mit der Einschulung zeichnen sich in manchen Bundesländern die ersten Konflikte ab. Der erste Schultag meiner Kinder begann vor einigen Jahren mit einem Gottesdienst: Treffpunkt Kirche. Nach dem Gottesdienst liefen alle gemeinsam zur Schule. Denn jedes Kind fieberte der ersten Unterrichtsstunde entgegen. Können wir unser Kind außen vor lassen, da es ohne Transzendenz erzogen worden ist?, war eine Frage, die wir Eltern uns stellten. Wir könnten. Aber das gerade sechs Jahre alt gewordene Mädchen würde es nicht verstehen, wenn es mit seinen Eltern alleine – auf dem Dorf ist man in dieser Angelegenheit meist alleine – vor der Schule warten sollte bis die anderen kommen. Also beugten wir uns den Zwängen und nahmen mit Kind und Schultüte am Einschulungsgottesdienst teil.

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Kai Diekmann: „Eine Massen-Absolution gibt es nur über die Medien“

„Eine Massen-Absolution gibt es nur über die Medien“, sagt Kai Diekmann, Chefredakteur der BILD, im Rahmen des ökumenischen Internetprojekts „2017 gemeinsam unterwegs“. Immer weniger Menschen gingen zur Beichte in die Kirche und Prominente würden ihre Fehltritte in den Medien vor einem „Millionenpublikum“ preisgeben, „weil unsere Gesellschaft den transparenten Umgang mit Fehlern honoriert.“ Als Beispiel führt der BILD-Chefredakteur die ehemalige Ratsvorsitzende der EKD an: „Selbst im Scheitern war Margot Käßmann für viele noch ein Vorbild.”

EKD

Gegen öffentliche Beichten spricht sich der Jesuitenpater Klaus Mertes aus. „Der Pranger funktioniert nämlich wie das vorgezogene und damit auch angemaßte ‚Jüngste Gericht’”, das Beichtgeheimnis dagegen schütze die Menschen. Geständnisse müssten „nicht notwendig vor laufenden Kameras erfolgen – im Übrigen auch oft im Interesse der Opfer nicht”. Gleichzeitig unterstreicht Mertes, der 2010 als einer der ersten an der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der Kirche mitwirkte, dass die öffentliche Verantwortung von Institutionen im Blick behalten werden müsse. „Die Alternative dazu wäre sonst das Totschweigen der Opfer und somit die Fortsetzung der Sünde.”

Beide Statements können unter www.2017gemeinsam.de nachgelesen und diskutiert werden. Hier äußern sich wöchentlich jeweils zwei Personen des öffentlichen Lebens zu wechselnden Fragestellungen. Das interaktive Internetprojekt „2017 gemeinsam unterwegs“ basiert auf dem ökumenischen Dialog-Dokument „Vom Konflikt zur Gemeinschaft. Gemeinsames lutherisch/katholisches Reformationsgedenken im Jahr 2017“. Das Projekt wird vom Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes und vom Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn getragen.

Hannover, 21. Juli 2014

Dr. Eberhard Blanke
Pressesprecher des DNK/LWB