Archiv der Kategorie: Radikalismus

Irland: ‚Politiker, die Abtreibung unterstützen, exkommunizieren sich selbst’

Bild: kipa-apic.ch

Abtreibung treffe ins Herz des Glaubens, weil sie direkt auf das Leben ziele. Jedes menschliche Leben sei heilig und ein Geschenk Gottes. Wer für Abtreibung eintrete, verlasse daher die Gemeinschaft der Kirche, sagt Erzbischofkoadjutor Martin.

kath.net

Politiker die Abtreibung befürworten seien nicht zur Kommunion zugelassen, sagte der Eamon Martin, Erzbischofkoadjutor der irischen Diözese Armagh. In Irland wird derzeit eine Gesetzesvorlage diskutiert, die Abtreibung während der gesamten Schwangerschaft legalisieren würde, wenn die Mutter mit Selbstmord droht.

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Boko Haram und der Kampf für das Recht auf Dummheit

Die islamistische Gruppe Boko Haram bezeichnet sich selbst als “nigerianische Taliban”. Tatsächlich ist die Terrorgruppe ähnlich wie ihr afghanisches “Vorbild” für zahlreiche blutige Anschläge in Nigeria verantwortlich. Auch die Forderung ist dieselbe: Die Scharia, eine islamische Rechtsordnung, im ganzen Land einzuführen.

Kleine Zeitung

In zwölf der insgesamt 36 Bundesstaaten des westafrikanischen Staates herrscht bereits die Scharia – wenig verwunderlich vor allem im muslimisch geprägten Norden (im Gegensatz zum christlichen Süden). Die Rechtsprechung sieht zum Teil drakonische Strafen, wie etwa die Steinigung für Ehebrecher, vor. In neun Bundesstaaten ist die Scharia seit Ende der 1990er gänzlich in Kraft, in drei nur in Gebieten, die mehrheitlich von Muslimen bewohnt sind.

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Australien: Bischof räumt vor Ausschuss Vertuschung ein

Bild: WAZ

Bild: WAZ

Erzbischof von Melbourne, Denis Hart, bei Parlamentsanhörung zum Thema sexueller Missbrauch

kathweb

Der katholische Erzbischof von Melbourne, Denis Hart, hat bei einer Parlamentsanhörung im australischen Bundesstaat Victoria zum Thema sexueller Missbrauch “Geheimniskrämerei und Vertuschung” eingeräumt. “Das hatte sich wie Mehltau über die Kirche gelegt”, sagte Hart am Montag laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur (KNA) unter Berufung auf australische Medienberichte. Die Verantwortungsträger hätten zu lange gebraucht, um zu verstehen, was “eigentlich vor sich ging”. Dies habe sich mit dem Amtsantritt von George Pell als Nachfolger des Melbourner Erzbischofs Frank Little im Jahr 1996 verbessert. Little habe sich einfach “nicht vorstellen können, dass Priester, die das Beste im Menschen repräsentieren sollen”, zu solchen Taten fähig gewesen seien, sagte Hart.

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Salafisten zerstören 80 Mausoleen in Tunesien

Bild. dapd

Salafisten haben in Tunesien etwa 80 Schreine der Sufisten niedergebrannt und verwüstet. Die regierende islamistische Ennahda-Partei lässt die Radikalen häufig ohne Strafverfolgung davon kommen.

Von Detlef UrbanDeutschlandfunk

Die 30 Männer singen und beten schon seit zwei Stunden, ein rhythmischer Gesang. Es sind Sufis von der Bruderschaft Tijaneia, ihr Treffpunkt ist ein mit edlen Kacheln und Fayencen ausgestattetes Mausoleum in der Medina, der Altstadt von Tunis. Verehrt wird hier Sidi Ibrahim, ein Heiliger, zu Lebzeiten Diplomat, Dichter und Gelehrter. Sein Sarg steht im Nebenraum, doch der Heilige selbst wird nicht angebetet. Die Männer chanten bis zur Ekstase. Tausende Male wiederholen sie den Namen Allahs in verschiedenen Varianten: All-Erbarmer, All-Barmherziger, All-Mächtiger.

Der Sufismus verbreitete sich in Tunesien und im Maghreb ab dem 12. Jahrhundert. Es ist der religiös-kulturelle Humus, auf dem sich ein liberaler Volksislam in Tunesien bilden konnte. Scheich Ibrahim Riahi, ein Nachkomme des hier verehrten Sidi Ibrahim, war bis zu seiner Pensionierung Geschäftsführer einer großen Geschäftsbank. Er hat wie viele Sufisten ein asketisches Aussehen, ist fromm, doch äußerst weltgewandt.

“Der Sufismus in Tunesien ist ein guter Gegenpol zum religiösen Extremismus. Ganz allgemein gibt es gegenwärtig eine Tendenz in der islamischen Welt zur Intoleranz und zum religiösen Extremismus. Der Sufismus aber ist von seinem Wesen her Nächstenliebe, wie auch Liebe zu Gott und zu den Propheten.”

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Die Religion der Globalisierung

Bild:dradio.de

Das bevorstehende Pfingstfest erinnert nicht nur an den biblischen Bericht von der Zusage des Geistes Gottes an die verunsicherten Jünger Jesu nach dessen Himmelfahrt.

Von Stefan Reis SchweizerNeue Zürcher Zeitung

Dieser Tag, der in der christlichen Tradition als Gründungsdatum der Kirche gilt, hat auch der weltweiten Pfingstbewegung ihren Namen gegeben, die bei aller Vielfalt die unmittelbare Geist- und Christus-Erfahrung in den Mittelpunkt stellt. Die Pfingstgemeinden konfrontieren die traditionellen christlichen Kirchen mit einer radikalen, urchristlich geprägten charismatischen Glaubenspraxis. Der Heilige Geist gilt ihnen als die einzige Referenzgrösse; als sein Wirken werden auch die persönliche Bekehrung und mehrheitlich das Zungenreden, die Prophetie, Heilungen und Wunder begriffen.

Kein religiöses Randphänomen

Die Emotionalität, mit der dies zumeist einhergeht, mag in den modernen Industriegesellschaften Mitteleuropas fremd erscheinen; hierzulande ist die insgesamt schwer zu fassende Pfingstbewegung zudem öffentlich kaum sichtbar. Dennoch wäre es falsch, das Thema einfach den Sektenbeauftragten zu überlassen.

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Former Drone Pilot Talks Candidly About Attacks

Defence Images (CC BY-NC 2.0)

A veteran Air Force drone pilot has opened up about his unsettling experiences killing alleged militants and probable civilians from an air-conditioned trailer in the American West.

by Alexander Reed Kelly - truthdig

Brandon Bryant, 27, operated drones for several years. He now lives in Montana where he sleeps on the couches of friends and acquaintances while attending college. He has been diagnosed with post-traumatic stress disorder.

In an interview aired Friday on NPR, Bryant described what happened after he was ordered to strike a group of insurgents who had not attacked American soldiers.

“We fired the missile, and 1.2 seconds after the missile fires, it sonic booms,” Bryant said. “And so the sonic boom gets there before the missile does. And the guy in the rear hears this, and he runs forward to the two guys in the front, and then the missile hits. And after the smoke clears, there’s a crater there. You can see body parts of the people.

“But the guy who was running from rear to the front, his left leg had been taken off above the knee, and I watched him bleed out,” Bryant continued. “The blood rapidly cooled to become the same color as the ground, because we were watching this in infrared. Then I eventually watched the guy become the same color as the ground that he died on.”

Serbien: Bischöfe drohen Regierung mit dem Tod

Bild: AP

Zwei Bischöfe haben in Serbien einen handfesten Skandal ausgelöst: Die Geistlichen drohten der Regierung in Belgrad und dem Parlament mit dem Tod, unter anderem mit einer symbolischen Totenmesse. Medien und Regierungsvertreter reagieren mit Empörung.

SpON

Es muss ein gespenstischer Auftritt gewesen sein: Die serbischen Bischöfe Amfilohije und Atanasije lasen am Freitag bei einer Demonstration von Nationalisten in Belgrad eine Totenmesse für die Regierung und das gesamte Parlament.

Sie beließen es nicht bei dem symbolischen Akt, sondern drohten Regierungschef Ivica Dacic direkt mit einem ähnlichen Schicksal wie dem vor zehn Jahren ermordeten ersten demokratischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic.

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NSU-Prozess: Wie christlicher Glaube in den Gerichtssaal hineinwirkt

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und christdemokratische Politiker haben sich am Mittwoch gegen die Forderung eines türkischen Abgeordneten gewandt, das Kreuz im Gerichtssaal des Münchner Prozesses gegen die Mitglieder der deutschen Terrororganisation “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) zu entfernen. “Das Kreuz gehört dahin, wo es hängt: in den Gerichtssaal”, sagte DBK-Sprecher Matthias Kopp laut deutscher katholischer Nachrichtenagentur KNA.

kathweb

CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvize Günter Krings sagte, das Kreuz symbolisiere Nächstenliebe und Toleranz und sei Ausdruck der christlich-abendländischen Wurzeln. “Es ist gut und richtig, auch im Gericht daran erinnert zu werden”, so Krings. Der CSU-Abgeordnete Johannes Singhammer erklärte gegenüber der “Bild Zeitung”: “Es gilt die deutsche Rechtsordnung, das Kreuz bleibt.”

Der Parlamentarier Mahmut Tanal hatte das Kreuz beim NSU-Prozess in München als “Verletzung des laizistischen Rechtsstaates” bezeichnet. Das christliche Symbol sei ein Zeichen der “Bedrohung” für Nichtchristen, sagte Tanal, Abgeordneter der laizistischen Oppositionspartei CHP und Mitglied der türkischen Beobachter-Delegation, laut türkischen Medien am Dienstag. Er forderte seine Entfernung.

NSU-Prozess: Kruzifix im Gerichtssaal ist Bedrohung für alle “Nicht-Christen”

Foto: dpa

Ein türkischer Beobachter beim NSU-Prozess verlangt vom Oberlandesgericht München, dass das Kruzifix aus dem Verhandlungssaal entfernt wird. Das Kruzifix verstoße gegen die Prinzipien des säkularen Rechtsstaates – und sei eine „Bedrohung“ für alle Nichtchristen.

DER TAGESSPIEGEL

Nach dem Auftakt des NSU-Prozesses hat ein türkischer Politiker das Oberlandesgericht in München aufgefordert, das Kruzifix aus dem Verhandlungssaal zu entfernen. Das christliche Symbol stelle einen Verstoß gegen die Prinzipien des säkularen Rechtsstaats dar, sagte der Parlamentsabgeordnete Mahmut Tanal laut Presseberichten vom Dienstag.

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EAK der CDU/CSU wirft Grünen antikirchliche Haltung vor

Bild. kas.de

‘Faktencheck’ zur Bundestagswahl veröffentlicht – Beispielsweise stehen die Partei dem konfessionellen Religionsunterricht ablehnend gegenüber, fordere aber gleichzeitig einen bekenntnisorientierten Religionsunterrichts für muslimische Schüler

kath.net

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU/CSU wirft der Partei Bündnis 90/Die Grünen eine antikirchliche Haltung vor. Das geht aus einem „Faktencheck“ hervor, den der Zusammenschluss der Protestanten in der Union am 6. Mai zur Bundestagswahl am 22. September veröffentlichte.

Darin geht der EAK in fünf Punkten auf die Positionen der Grünen zum christlichen Feiertagsschutz, zu den christlichen Symbolen, zum Religionsunterricht, der Kirchensteuer und der Partnerschaft von Kirche und Staat ein.

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CDU und CSU rechtfertigen Staatsleistungen an Kirchen

Bild: wikipedia

Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, bei Unionsparteienkonferenz in Dresden: Für katholische Kirche ist Union wichtiger Partner, Kirche muss aber zuweilen “lästig” sein

kathweb

Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der CDU und CSU hat sich bei einer Tagung in Dresden einstimmig zu den Staatsleistungen an die Kirchen bekannt. “Wir erkennen die Leistungen und die Bedeutung der Kirchen in Deutschland an und halten an den Staatsverträgen weiterhin fest”, heißt es laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA in dem am Montag verabschiedeten Papier. Die Kirchen leisteten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, der über die materielle Existenz des Menschen hinausweise. Als Beispiele werden in der Erklärung unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hospize und Beratungsstellen, Kindergärten und Schulen genannt.

Zudem spricht sich die Fraktionsvorsitzendenkonferenz für eine Beibehaltung eines bekenntnisorientierten christlichen Religionsunterrichts in den Schulen aus. “Wir wollen, dass unseren Kindern auch in Zukunft ein am Christentum orientiertes Menschenbild und Wertesystem vermittelt wird”, heißt es. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft sei die Präsenz von Kirche in der Welt fundamental mit Blick auf die Wertegrundlage des menschlichen Lebens.

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Äthiopien: Christliche Gruppierungen fordern Todesstrafe für Homosexuelle

Bild: gaystarnews.com

In Äthiopien fordern christliche Gruppierungen, dass die Regierung die Todesstrafe für Homosexuelle einführt. Vor allem evangelikale Gruppen wie etwa “United for Life Ethiopia” stellen sich hinter dieser Forderung.

ShortNews

Die Evangelikalen betreiben regelrechte Hetze gegen Schwule oder Lesben. Diese würden sich inzwischen dermaßen fürchten, dass viele von ihnen sogar aus dem Land flüchten.

Die Forderung nach der Todesstrafe kam auf, nachdem vor einer Woche während eines religiösen Workshops in Adis Abeba die Polizei mitteilte, dass Homosexuelle (und deren Angehörigen) sich im letzten Jahr an 117 Jungen sexuell vergangen hätten.

Ethiopia to introduce death penalty for gays soon, say religious groups

Louisiana counts the cost of teaching creationism – in reputation and dollars

Bild: theguardian.co.uk

GOP Governor Bobby Jindal defends anti-evolution education policy, but it costs his state millions in science-based business

by Zack Kopplin - the guardian

Louisiana Governor Bobby Jindal endorsed teaching creationism in public schools, by way of the state’s creationism law, a misnamed and misguided piece of legislation called the Louisiana Science Education Act. In a recent interview with NBC News, Jindal said:

“Let’s teach them about intelligent design … What are we scared of?”

Governor Jindal, we are scared of the harm to Louisiana students and to our state. The Louisiana Science Education Act has already hurt our economy.

cont’d

Vatikan: Gift und Dolche

m.faz.de

Intrigen, Korruption, Mafiageschäfte: Die römische Kurie sorgt seit Jahren für Negativschlagzeilen. Niemand kann ihre Macht brechen – außer vielleicht Papst Franziskus.

Von Thomas MiggeProfil online

Jorge Mario Bergoglio, seit etwas mehr als einem Monat Papst der Katholischen Kirche, mag es schlicht, er verzichtet auf Gold und allen irdischen Tand. Bei seinem ersten Auftritt trug der Pontifex Maximus keine reich bestickte Stola und keine Mozzetta über den Schultern, sondern eine demonstrativ einfache weiße Kutte. Franziskus ist, modisch gesehen, der Yohji Yamamoto auf dem Papstthron.

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Metropolit Hilarion: Westen für Bischofsentführung verantwortlich

Bild: wikipedia

Metropolit Hilarion, Außenamtschef des Moskauer Patriarchates: Es sei nicht zu rechtfertigen, wenn westliche Regierungen «Mördern, Entführern und Extremisten» Waffen lieferten

kath.net

Die russisch-orthodoxe Kirche gibt westlichen Regierungen eine Mitschuld an der Entführung zweier syrischer Bischöfe. Durch die Unterstützung der Rebellen in Syrien habe der Westen zu dem Geschehen beigetragen, sagte der Außenamtschef des Moskauer Patriarchates, Metropolit Hilarion (Foto), am Dienstag. Die Regierungen sollten diese Unterstützung einstellen.

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Christian Couple Kills Their Second Child… with Prayer

Herbert and Catherine Schaible

In 2009, Kent Schaible, the two-year-old son of Herbert and Catherine Schaible, contracted bacterial pneumonia. Kent could have been saved by doctors, but his parents didn’t give him that chance.

by Hemant Mehta- Friendly Atheist

Instead, they prayed for ten days… and, to nobody’s surprise, that didn’t help. A few doses of Tylenol could have saved Kent’s life, but his parents decided they had a better solution in mind.

The Schaibles belong to First Century Gospel Church of Juniata Park, Pennsylvania. It’s a place where the pastor preaches the gospel of faith-healing — if you have enough faith, God will heal you and those you love. You don’t need a doctor if you just believe hard enough. And if you don’t, you’ll be punished…

cont’d

R. Marx: ‘Religiös motivierte Gewalt ist Blasphemie’

Kardinal_Reinhard_MarxEiner der Vorgänger des Erzbischofs von München und Freising zum Thema:

Michael Kardinal v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising

Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes. Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung

Vor dem Hintergrund des Terror-Anschlags in der US-amerikanischen Stadt Boston hat Kardinal Reinhard Marx religiös motivierte Gewalttaten als „Blasphemie“ und „Perversion Gottes selbst“ bezeichnet.

kath.net

Der Erzbischof zeigte sich erschüttert von den Medienberichten: „Was haben wir in den letzten Tagen wieder schreckliche Bilder gesehen aus einer Stadt, die von Todesangst geprägt war. Spuren des Todes, und das offenbar im Namen der Religion“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntagabend, 21. April, bei einem Gottesdienst, den er mit Geistlichen Gemeinschaften im voll besetzten Liebfrauendom feierte.

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Saudi-Arabien: Leopard-Panzer sind besser als Kirchen

“Als Wiege der heiligen Stätten des Islam können wir nicht die Errichtung von Gotteshäusern anderer Religionen gestatten”

kathweb

Saudi-Arabien will weiterhin keine nicht-islamischen Gebetsstätten zulassen. Als “Wiege der heiligen Stätten des Islam” könne das Königreich nicht die Errichtung von Gotteshäusern anderer Religionen gestatten, zitierte die deutsche katholischen Nachrichtenagentur KNA am Mittwoch aus der Ansprache des saudischen Justizministers Mohammed al-Issa vor Europa-Abgeordneten in Brüssel. Dabei verteidigte al-Issa, dass Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in Saudi-Arabien gewahrt würden. Die Gerichte handelten transparent und seien bereit, sich überprüfen zu lassen.

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ACHTUNG: Bayrischer Innenminister vertraut auf Gott

Bild: wikipedia

350 Gäste beim Jahresempfang der Christlichen Polizeivereinigung – Katholische Unternehmerin Christiane Underberg: Auf Gottes Führung bauen und das Leben im Geiste Jesu Christi gestalten. Dies sei für das ewige Leben entscheidend.

kath.net

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (Foto) hat vor der Illusion gewarnt, die Polizei könne eine absolute Sicherheit garantieren. Der CSU-Politiker sprach auf dem Jahresempfang der Christlichen Polizeivereinigung (CPV) am 18. April in Nürnberg. Daran nahmen mehr als 350 Vertreter von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Behörden, Unternehmen und Kirchen teil.

Nach Herrmanns Worten hat Deutschland dank einer hervorragenden Polizeiarbeit im Vergleich zu anderen Ländern eine geringe Kriminalitätsrate und eine hohe Aufklärungsquote. In der Bevölkerung genieße die Polizei großes Ansehen.

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Frankreich:„Pressesprecherin von Jesus“ gegen Homo-Ehe

Reuters/GONZALO FUENTEs

Die „Ehe für alle“ sorgt für Hysterie. Beamte stoppten Rauferei zwischen den Abgeordneten.

kurier.at

Man weiß nicht, ob man lachen oder sich fürchten soll: Ausgerechnet in Frankreich, das sich als streng säkulare Republik definiert, sorgt die bevorstehende Legalisierung der Homo-Ehe für eine Polit-Hysterie sondergleichen.

Nur das Einschreiten kräftiger Parlamentsbeamter konnte Freitag, gegen ein Uhr Früh, bei Abschluss der Debatte in der Nationalversammlung eine Saalschlacht verhindern. Abgeordnete der bürgerlichen Opposition waren in Richtung der Bänke der Regierung gestürzt, weil sie sich durch „Gelächter“ provoziert fühlten. Schon zuvor waren einige ausgerastet: Die Regierung bestünde aus „Kindsmördern“, weil sie Homosexuellen das Recht auf Adoption einräume.

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