Archiv der Kategorie: Radikalismus

Priester: „Ich bekomme Hass-SMS von einem Dämon“

Bild: Bill Flavell, FB

Bild: Bill Flavell, FB

Ein polnischer Priester behauptet, ein Dämon schicke ihm hasserfüllte Textnachrichten auf sein Handy. Der Mann Gottes führt das auf einen missglückten Exorzismus bei einer Teenagerin zurück – und schreibt zurück.

FOCUS ONLINE

Pater Marian Rajchel aus der polnischen Stadt Jaroslaw erhält offenbar teuflische Nachrichten auf sein Mobiltelefon – und glaubt auch schon zu wissen, wer dahinter steckt: ein Dämon. Das berichtet die britische Zeitung „Mirror“.

Rajchel bringt die hasserfüllten Botschaften demnach mit einem missglückten Exorzismus bei einem jungen Mädchen in Verbindung. „Sie wird nicht aus dieser Hölle kommen. Sie gehört mir. Jeder, der für sie betet, wird sterben“, zitiert „Mirror“ aus einer der Nachrichten an den Priester.

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„Herr der Ringe“ ist ein Genre für sich

Vor 60 Jahren schrieb Tolkien den Herr der Ringe. Das christliche Weltbild sei in der Trilogie klar vorhanden, meint Christian Rendel
Foto: Zanastardust / flickr | CC-BY 2.0

J.R.R. Tolkiens Geschichte „Der Herr der Ringe“ entstand vor 60 Jahren. Fantasy-Experte Christian Rendel über Tolkien und das Weltbild seiner Fantasy-Romane.

pro Medienmagazin

Die britischen Fantasy-Autoren C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien waren nicht nur Kollegen, sondern auch gute Freunde. Beide haben sich sagenhafte Welten ausgedacht und Geschichten über Abenteuer und Machtkämpfe geschrieben. C.S. Lewis steht für die Narnia-Bücher, Tolkien hat den Herrn der Ringe geschrieben, der heute 60 Jahre alt wird. Christian Rendel liebt beide Buchreihen, die Narnia-Reihe hat er sogar ins Deutsche übersetzt. Er ist Mitglied der Inkling-Gesellschaft, die sich besonders mit den Büchern von Tolkien und Lewis beschäftigt.

Herr der Ringe feiert 60. Geburtstag. Was fasziniert Sie an Tolkiens Werk?

Tolkiens „Herr der Ringe“ und das ganze Werk, das als Hintergrund dahintersteht, ist eigentlich ein Genre für sich. Ein absolut einzigartiges Werk. Es ist eine riesige Erzählung, aber es ist noch viel mehr als das. Tolkien hat eine Welt mit einer eigenen Sprache, eigener Geschichte bis hin zur Kosmologie geschaffen.

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Beschneidung: Grausame Mutprobe in den Bergen

Initiation beim Volk der Xhosa: Nach einer Fastenwoche in der Einsamkeit taucht der Beschneider bei den Jungen auf. Sein Messer säubert er nie. ©AFP

Beim Beschneidungs-Ritual werden junge Südafrikaner zu Krüppeln – oder sterben sogar. Doch die Regierung kuscht vor den so genannten Chiefs. Denn diese haben großen Einfluss in ihrer Region.

Von Thomas ScheenFrankfurter Allgemeine

Es war der elfte Tag seiner Initiation, an dem Asanda beinahe gestorben wäre. Seit drei Tagen hatte er kein Wasser mehr lassen können, und sein Penis sah aus wie ein faules Stück Fleisch. Dann schwollen seine Knie an, seine Beine. Asanda bekam Fieber. Er beklagte sich über heftige Schmerzen, doch die Gruppe beschimpfte ihn als „Mädchen“. Irgendwann verlor er das Bewusstsein, und als er wieder zu sich kam, lag er in einem Krankenhausbett. Daneben stand ein Arzt und brachte dem jungen Mann mühsam bei, dass er ihm gerade das Glied amputiert hatte.

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Blut von Johannes Paul II. kommt nach Hessen

Frei nach Da Vinci, Quelle: BadA$$Mood

Frei nach Da Vinci, Quelle: BadA$$Mood

Die Gemeinde St. Thomas Morus in Obertshausen (Kreis Offenbach) bekommt Blut vom heiliggesprochenen Papst Johannes Paul II. „Am Montag erhalten die Obertshäuser Pfarreien ein kostbares Geschenk“, schreibt Pfarrer Norbert Hofmann auf der Homepage der Gemeinde. Im Pfarramt war niemand erreichbar.

FOCUS ONLINE

Ein polnischer Pater sollte die Reliquie aus Krakau nach Hessen bringen. Um 18.00 Uhr sollte sie bei einem Dankamt in der St. Thomas-Morus-Kirche überreicht werden. Das Blut stamme aus einer Eigenblutspende des gestorbenen Papstes, schreibt die Gemeinde. Nach seinem Tod sei die Ampulle nach Polen gebracht worden, wo sie auf Leintücher getropft wurde. Auch andere Orte in Deutschland besäßen eine solche Blutreliquie.

“Neue antisemitische Welle ist eine Ente”

Bild: wdr5.de

Zahlreiche Medien sehen in dem Demos gegen den Gaza-Krieg ein “Sammelbecken von Hass und Antisemitismus”. Walter van Rossum kommt in seiner Kolumne zu einem ganz anderen Ergebnis. Er hält die Darstellung für eine Erfindung, mit der vom eigentlichen Skandal abgelenkt werde.

Von Walter van RossumWDR5

Bild-Chefredakteur Kai Dieckmann kräht pathetisch “Nie wieder!” und begründet beinhart: “Diese Verpflichtung, die uns unser Verleger Axel Springer mitgegeben hat, erfüllen wir aus voller Überzeugung und mit Leidenschaft.”

Eine journalistische Ente

Nur zur Erläuterung: Springer-Journalisten geloben in ihrem Arbeitsvertrag Treue zu den Vereinigten Staaten und Israel. Ich versuche, mich des Ausmaßes der neuen antisemitischen Welle zu vergewissern. Wie viele Leute sind das? Was ist neu? Das ist allerdings nicht ganz leicht. Tatsächlich gibt es Zeugen, die erklären auf zwei Demonstrationen in Berlin und auf einer in Essen hätten palästinensische Jugendliche abstoßende Slogans skandiert. In den Tagesthemen belegt die Reporterin die antisemitischen Ausschreitungen mit Plakaten, auf denen tote Kinder unter der Überschrift: “Israel Kindermörder!” zu sehen sind. Ich habe ausführlich recherchiert und komme beim besten Willen allenfalls auf ein halbes Dutzend Fälle, wo kleine Gruppen palästinensischer Jugendlicher Parolen skandiert haben, die man als antisemitisch interpretieren könnte. Mit anderen Worten: die neue antisemitische Welle ist eine journalistische Ente – und vermutlich keine ganz unschuldige, wie der renommierte Antisemitismus-Forscher Wolfgang Benz in einem Zeitungsinterview vermutet: “Ich sehe überhaupt keine neue Qualität. Ich würde auch gerne die Wortwahl antisemitische Ausschreitungen hinterfragen. Es haben sich zum Teil seltsame Leute zusammengerottet. Einige haben blödsinnige Parolen gerufen. Das wird von Interessenten mit großem Widerhall als Wiederaufflammen des Antisemitismus dargestellt. Ich beobachte diese Szene seit 30 Jahren. Seit 30 Jahren wird damit Politik und Stimmung gemacht.”

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Ask Richard: Atheist with Terminal Cancer Faces Several Decisions

By Richard WadeFriendly Atheist

Dear Richard,

Two days ago, I was diagnosed with brain cancer for the 3rd time in 14 years. To make a long story short, my cancer has evolved from a grade II Astrocytoma, to the most aggressive form, grade IV Glioblastoma Multiforme. Glioblastoma is incurable and I probably won’t survive past 15 months.

My family is Lutheran and very conservative. Both of my parents disapprove of gay people, atheists, and non-Christians, so telling them I’m atheist on top of my recent diagnosis, and eldest sister’s recent death will absolutely crush them. Now that the rest of my family has been told of my fate, the ‘I will pray for you’ s and the constant church visits are non-stop. My parents are trying to push herbal treatments on me now and they are trying to get me into the Burzynski Clinic, which is a gigantic scam towards cancer patients. They are also trying to plan a trip to someplace like Hawaii, but I don’t exactly want that. My also atheist brother is trying to help me with everything, but he is scared that he will probably tip off my parents about us.

I need help with a lot of things:

. Should I or should I not tell them about my atheism?
. Should I start college this fall?
. How should I ask for a non-church, non-Lutheran funeral?
. Should I tell the rest of my family?
. Should I accept treatment (survival without treatment is 3-4 months)
. How am I supposed to die with grace?

The last one is most important to me. I don’t want to die with medicines constantly being shoved into my mouth and trips all around the world. I just want to spend time with my family like I normally would: Sitting together around a dinner table, making each other laugh and making google eyes at my brother while we’re supposed to be at church.

Thank you for everything,
The Cancer Chick

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7 Things to Consider Before Choosing Sides in the Middle East Conflict

Bild: Public Domain

Bild: Public Domain

Are you “pro-Israel” or “pro-Palestine”? It isn’t even noon yet as I write this, and I’ve already been accused of being both.

Huffington Post – Ali A. Rizvi

These terms intrigue me because they directly speak to the doggedly tribal nature of the Israeli-Palestinian conflict. You don’t hear of too many other countries being universally spoken of this way. Why these two? Both Israelis and Palestinians are complex, with diverse histories and cultures, and two incredibly similar (if divisive) religions. To come down completely on the side of one or the other doesn’t seem rational to me.

It is telling that most Muslims around the world support Palestinians, and most Jews support Israel. This, of course, is natural — but it’s also problematic. It means that this is not about who’s right or wrong as much as which tribe or nation you are loyal to. It means that Palestinian supporters would be just as ardently pro-Israel if they were born in Israeli or Jewish families, and vice versa. It means that the principles that guide most people’s view of this conflict are largely accidents of birth — that however we intellectualize and analyze the components of the Middle East mess, it remains, at its core, a tribal conflict.

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US-Bericht: Religionsfreiheit ist „universales Gut“

us_flagge_bibel_kreuzDie amerikanische Regierung hat die Verfolgung von Gläubigen in vielen Teilen der Welt beklagt. Der Bericht zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit prangert unter anderem die Glaubensfreiheit in Nordkorea, dem Iran und Irak an.

pro Medienmagazin

Nordkorea stehe für die absolute und brutale Unterdrückung religiöser Aktivität, erklärte US-Außenminister John Kerry bei der Vorstellung des Berichts am Montag. Religiöse Minderheiten würden aus ihren Familien herausgerissen und in Arbeitslager gesperrt. „Sie werden gefangen genommen, geschlagen, gefoltert und getötet“, sagte Kerry. Schon der Besitz einer Bibel könne mit Haftstrafen belegt werden. Auch die Situation in China prangerte Kerry an. Dort würden Christen verfolgt und tibetanische Buddhisten würden schon eingesperrt, wenn sie nur ein Foto des Dalai Lama besäßen. Uigurische Moslems dürften ihre Kinder zudem nicht religiös erziehen und während des Ramadan nicht fasten. In Usbekistan gebe es vermehrt Razzien bei Versammlungen von Gläubigen, außerdem werde religiöse Literatur konfisziert und zerstört.

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Marienprozession in Palermo huldigt Mafiaboss

Bild: hiphop 'n'more

Bild: hiphop ‘n’more

Süditalienische Bruderschaften oft von der Mafia unterwandert – Papst hatte in der Mafia-Hochburg Caserta dazu aufgerufen, Kirchenfeste auf ihren religiösen Kern zu beschränken

kathweb

In Süditalien hat erneut eine kirchliche Prozession einem Mafiaboss gehuldigt. In Palermo hielt ein Umzug mit einer Marienstatute einige Minuten vor dem Bestattungsinstitut eines inhaftierten Clan-Chefs an, wie die italienische Tageszeitung “La Repubblica” am Dienstag berichtete. Vor dem Haus hätten Verwandte des Mafioso den Trägern der Madonnenstatue zwei Kinder gereicht, die das Standbild küssen sollten. Die Prozession im Stadtteil Ballaro fand demnach am Sonntag statt. Der 41 Jahre alte Alessandro D’Ambrogio gilt laut der Zeitung als einer der gefährlichsten Mafiabosse von Palermo.

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Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/63781.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

Facebook-Eintrag kostet Leben

Facebook Welt 2010

Facebook Welt 2010

Ein Eintrag im sozialen Netzwerk Facebook hat drei Menschen in Pakistan das Leben gekostet. Eine Frau und zwei kleine Kinder sind dort wegen eines blasphemischen Facebook-Eintrags getötet worden.

pro Medienmagazin

Dutzende sunnitische Männer überfielen in der Nacht zu Montag eine Wohnsiedlung in der Stadt Gujranwala im Osten des Landes und setzten die Häuser mit Benzin in Flammen. Eine Frau Mitte 50 und ihre ein- und siebenjährige Enkelinnen kamen dabei ums Leben, wie die pakistanische Polizei mitteilte.

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Harlem pastor: God curses ‘homo’ supporters with ‘cancer HIV syphilis’ — then hell

Image: therawstory.com

A New York pastor warned last week that church members who supported LGBT people would be cursed by God with “cancer HIV syphilis stroke madness itch then hell.”

By David EdwardsThe Raw Story

On the sign in front of his Atlah World Missionary Church in Harlem, Rev. James David Manning backed up an anti-gay message by pointing to 1 Corinthians 6:9, which says that men who have sex with men will not “inherit the kingdom of God.”

“All churches & members that support homos cursed by thou with cancer HIV syphilis stroke madness itch then hell,” the sign reads. A photo of the sign was posted by Twitter user @HIVstories, and then later called out by the blog Joe My God.
Just two days before the photo of the sign was shared on Twitter, Manning had published a YouTube video warning church members to pull their children out of public schools because they were “under a massive attack by the homosexual lobby.”“They should not be pressured into making a decision to become homosexual,” he said.

Manning argued that the solution was for parents to enroll students in his Atlah schools.

“There is at present pressure on children to choose to glorify homosexuality,” the pastor insisted. “God disapproves of it. Don’t let anyone tell you that homosexuality is not wrong, and then Jesus never said anything about it.”

At that point in the video, Manning showed images of an earlier controversial church sign, which read, “Jesus would stone homos.”

“I’m not here promoting stoning, I’m simply countering the homosexual mafia’s statements that are inaccurate, and that are flat-out lies against Jesus,” he concluded.

Papst bittet Evangelikale um Vergebung für Verfolgungen

Verehrungswürdige Puppe.

Verehrungswürdige Puppe.

Franziskus bei Besuch in Caserta: “Ich bitte euch um Vergebung für jene katholischen Brüder und Schwestern, die nichts verstanden haben”

kathweb

Papst Franziskus hat evangelikale Christen und Pfingstkirchen um Vergebung für Übergriffe und Verunglimpfungen durch Katholiken gebeten. “Unter jenen, die die Mitglieder der Pfingstgemeinden verfolgt oder verurteilt haben, als ob sie Verrückte seien, die die Menschheit zerstören, waren auch Katholiken”, sagte der Papst am Montag vor rund 200 Evangelikalen im italienischen Caserta nördlich von Neapel. Franziskus fuhr fort: “Ich bin der Hirte der Katholiken und bitte euch deshalb um Vergebung für jene katholischen Brüder und Schwestern, die vom Teufel besessen waren und nichts verstanden haben”. Er sei gekommen, um “Brüder” zu treffen, die ihn seinerseits vorher besucht hätten.

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Katholiban-Kongress: Christliche Neugestaltung statt “perverser” Bildungspläne

Ratzinger_Homo

Unter dem Zeichen des Kreuzes will das “Forum Deutscher Katholiken” Rechte für Schwule und Lesben bekämpfen

1.000 Teilnehmer haben bei einem katholischen Treffen in Fulda gefordert, den offenen Umgang mit Homosexualität in Deutschland zurückzudrängen.

QUEER.DE

Am Wochenende haben 1.000 Teilnehmer der jährlichen Konferenz des “Forums Deutscher Katholiken” in einer Resolution gefordert, dass sich die deutsche Gesetzgebung mehr an der Bibel orientieren müsse, und dabei Mitglieder von CDU/CSU in die Pflicht genommen. In der von der Konferenz unter dem Titel “Freude am Glauben” verabschiedeten Resolution heißt es: “Das Forum Deutscher Katholiken appelliert an die Gesellschaft, sich wieder stärker Gott zuzuwenden und an den Zehn Geboten zu orientieren. Dies muss auch in der Gesetzgebung seinen Niederschlag finden. Vor allem Politiker christlicher Parteien müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und ihr Gewissen schärfen, um nicht Etikettenschwindel zu betreiben”.

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ISIS: Christen rufen zum Krieg auf

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Gemeinsame Erklärung von Spitzenvertretern der christlichen Kirchen in Österreich: Vorgehen gegen Christen in Mosul ist “Anschlag auf die Grundlagen der Zivilisation, der Menschenwürde und der Menschenrechte”

kathweb

Die christlichen Kirchen in Österreich fordern ein internationales koordiniertes Vorgehen gegen den Terror der ISIS-Truppen (“Islamischer Staat im Irak und Syrien”) im Irak. Die österreichische Regierung sei aufgerufen, gemeinsam mit weiteren EU-Ländern bei den Vereinten Nationen für “zweckdienliche Maßnahmen” einzutreten, um den Terror zu beenden und im Irak den Aufbau eines Staatswesens zu ermöglichen, “das auf gleichen Rechten für alle Bürger, unabhängig von ihrer religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit, basiert”, heißt es in einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von Spitzenvertretern der christlichen Ökumene. Weiters befürworte man Sanktionen seitens der USA und der EU, die die ISIS finanziell treffen.

Unterzeichnet wurde die Erklärung von Kardinal Christoph Schönborn, dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios (Kardamakis), dem evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker, dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), Superintendent Lothar Pöll, sowie dem Präsidenten der ökumenischen Stiftung “Pro Oriente”, Johann Marte.

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Rechtspopulismus: Akif Pirinçci provoziert Mordaufruf

Akif Pirincci hat es gern etwas lauter. Bild: imago / teutopress

Ein Bestsellerautor hetzt auf Facebook gegen eine Professorin und erntet Beifall. Die härtesten Kommentare sind aber schon wieder gelöscht.

Von Simone Schmollacktaz.de

 

„Noch vor dreißig Jahren hätte man so eine Alte in den Knast gesteckt und sie solange dort behalten, bis sie verrottet wäre. Heute werden die Eltern der Kinder, welche diese Arschfick-Affine ganz offiziell verderben darf, von unserer ebenfalls arschgefickten Regierung gezwungen, mit ihren Steuergeldern ihr monatlich einen Gehalt (sic!) in Höhe eines Chefarztes zu zahlen – sonst kommen sie ins Gefängnis.“ Wer schreibt so etwas?

 

Akif Pirinçci. Der ist Schriftsteller. Und Bestsellerautor. Mit seinem neuen Buch „Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ hat er eine Hass-Debatte angefacht.

 

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Kongress warnt vor gottloser Gesellschaft—zurück ins Mittelalter

iamatheistZum Abschluss des diesjährigen Kongresses des Forums Deutscher Katholiken hat der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen vor einem Zurückdrängen des Christentums in Deutschland gewarnt.

kath.net

In einer Gesellschaft ohne Gott, in der Kreuze aus Klassenzimmern und Gerichtssälen verbannt würden, gerate die Welt in einen „Zustand des Unheils“, sagte der Bischof am Sonntag im Fuldaer Dom. Er rief die Katholiken dazu auf, in der säkularen Gesellschaft offensiv für christliche Werte einzutreten, etwa im Widerstand gegen eine Freigabe aktiver Sterbehilfe.

Die rund 1.000 Teilnehmer des 14. Kongresses „Freude am Glauben“ appellierten an alle Katholiken, sich weniger mit innerkirchlichen Streitthemen auseinanderzusetzen als vielmehr ihren Glauben in überzeugender Weise zu verkünden und weiterzugeben. „In einer Zeit, in der sich kulturelles Leben und Glaube immer weiter voneinander entfernen, bleiben Christen herausgefordert, erkennbar an einer christlichen Neugestaltung der Welt mitzuwirken“, heißt es in einer am Sonntag verabschiedeten Resolution.

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Im Ersten Weltkrieg predigten Pfarrer den heiligen Krieg

Die Gemeinde der Scharfmacher, Ernst von Heydebrand: "Dieser Erzherzog starb uns wirklich sehr gelegen!" -- in Vorwärts 1914 (gemeinfrei)

Die Gemeinde der Scharfmacher, Ernst von Heydebrand: “Dieser Erzherzog starb uns wirklich sehr gelegen!” — in Vorwärts 1914 (gemeinfrei)

Pfarrer verstanden sich zur Kaiserzeit als eine Art religiöse Staatsbeamten, sagte der Historiker Manfred Gailus im DLF. So wurden von der Kanzel im Ersten Weltkrieg sehr nationalistische Predigten gehalten – und mit absehbarem Ende des Krieges auch schnell die Schuldigen ausgemacht.

Deutschlandfunk

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs spricht niemand mehr vom gerechten Krieg. Vor 100 Jahren war das anders: Auch die Kirchen bezeichneten den Krieg als heilig, von den Feinden aufgezwungen.

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Es gibt ja genug Gründe, uns Juden nicht zu mögen

jesus_schaukel “Wir” haben die Vielweiberei abgeschafft, Jesus ans Kreuz genagelt, den Kommunismus und den Ödipuskomplex erfunden. Und jetzt beklagen wir uns auch noch, weil “Feuerwerkskörper” auf Israel fliegen!

Von Henryk M. BroderDIE WELT

Ein flüchtiger Bekannter, der früher ein Versandantiquariat betrieb, hat sich vor Kurzem mit einer Mail bei mir in Erinnerung gebracht: “Henryk, 435 Tote? Reicht Euch das nicht? 18 israelische Soldaten ebenfalls tot? Warum konnte Dein Netanjahu das nicht vermeiden? Geopfert auf dem Altar des Friedens oder des Krieges?”

Wenig später schickte er eine Mail an das Simon Wiesenthal Center und setzte mich ins CC: “Dear Simon Wiesenthal Centre in New York, if you (Israel) kill/murder 500 people (mostly innocent, even babies) in a couple of days, destroy hospitals etc, then please, don’t be surprised how the ,mob’ in the streets reacts.”

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“Wir Muslime lehnen Antisemitismus ab”

So sollte es sein.

So sollte es sein.

Erneut werden Demonstrationen gegen die Offensive Israels in Gaza erwartet. Der Koordinierungsrat der Muslime empfindet Kritik am Vorgehen Israels für berechtigt – lehnt “Menschenhass” jedoch ab.

stern.de

Der Vorsitzende des Koordinierungsrates der Muslime, Ali Kizilkaya, sieht unter den in Deutschland lebenden Muslimen kein besonderes Antisemitismus-Problem. Im Kontext des Gaza-Krieges gebe es bei Protesten lediglich “Überreaktionen, die nicht akzeptabel sind”, sagte er der “Mitteldeutschen Zeitung” . “Die Kritik am Vorgehen Israels ist berechtigt. Aber antisemitische Ausfälle sind es auf keinen Fall. “Wir Muslime lehnen Antisemitismus ab”, sagte Kizilkaya. “Jede Art von Menschenhass – sei es Antisemitismus oder antimuslimischer Rassismus – ist inakzeptabel und gehört abgelehnt.”

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Papst in Mafia-Hochburg: Nein zu Illegalität und Korruption

Bild: hiphop 'n'more

Bild: hiphop ‘n’more

Papst Franziskus hat bei einem Besuch in der süditalienischen Mafia-Hochburg Caserta alle Formen von Korruption und Illegalität verurteilt. Man müsse Gott die Ehre geben und Nein sagen zu allem Bösen, zu aller Gewalt und aller Unterdrückung, sagte er am Samstagabend bei einer Messe vor rund 200.000 Gläubigen. “Wir alle kennen die Namen dieser Illegalität!”, rief er unter dem Applaus der Anwesenden.

kathweb

Insbesondere gehe es darum, das Leben und die Gesundheit der Mitmenschen zu schützen und die Umwelt und die Natur “in diesem schönen Land” zu bewahren, forderte der Papst mit Blick auf die Camorra, die in der Zone zwischen Neapel und Caserta im großen Stil illegal giftige Abfälle verbrennt – mit gravierenden gesundheitlichen Folgen für die Bewohner. Die Region ist als “Terra dei fuochi”, als “Land der Feuer” auch in die internationalen Schlagzeilen geraten.

Schon beim Anflug auf Caserta kreiste der Hubschrauber des Papstes über den Müllhalden. “Es ist schrecklich, dass ein so schönes Land so ruiniert wird”, kommentierte der Papst laut Radio Vatikan. Auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes nahmen an der Messe vor dem Königlichen Schloss von Caserta auch Eltern teil, deren Kind unlängst an einer Tumorerkrankung infolge der Umweltbelastung gestorben war.

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