Archiv der Kategorie: Brights

Torsten Albig: Dodo des Monats Juli 2014

Dodo des Monats Juli 2014

Dodo des Monats Juli 2014



torsten_albigUnglaubliches, Unerhörtes und Unvorstellbares ist im Norden Deutschlands passiert. Schleswig-Holstein wurde am 12. Januar 1950, mit der durch den Landtag verabschiedeten Landsatzung, Bundesland. Eine Landesverfassung wollte man sich mit der Einheit Deutschlands geben. So weit, so gut. Den Autoren der nördlichen Landesverfassung unterlief ein unglaublicher Fehler, die Landsatzung hatte keinen Gottesbezug.

Die Kieler Affäre um den damaligen Ministerpräsidenten Uwe Barschel führte 1990 zu einer umfassenden Verfassungs- und Parlamentsreform, die im Gesetz zur Änderung der Landessatzung für Schleswig-Holstein vom 13. Juni 1990 mündete.
So umfassend war die Reform nicht, Gott hatte immer noch keinen Eingang in die Verfassung des Landes gefunden.
Im April 2013 wurde durch die Fraktionen des Landtages ein Sonderausschuss “Verfassungsreform” eingerichtet, u.a. soll geprüft werden inwieweit man eine Präambel einführen kann. Und diese Präambel soll natürlich einen Gottesbezug erhalten. 64 Jahre kamen die Menschen in Schleswig-Holstein ohne jedweden Gottesbezug in ihrem grundlegenden Landesgesetz aus. Nichts passierte, Gott ließ es zu und die Menschen dachte nicht weiter darüber nach. Nach allgemeiner Einschätzung braucht es keinen Gottesbezug, hat ja auch funktioniert. Das wäre Denkökonomie. In der Debatte zum Gottesbezug in der Landesverfassung scheint es aber nur Wolfgang Kubicki zu sein, der zu rationalem Denken fähig ist.

Torsten Albig nun, im Kieler Landtag:”eine Verfassung ohne Gott sei für ihn “unvorstellbar.” Das ist anstaltsreif. 60% der Menschen in Schleswig-Holstein seien Kirchenmitglieder. Das Land brauche “eine Verfassung, die zu diesem Glaubens- und Wertegerüst passt”. Wieviele von den 60% gehen denn überhaupt noch in die Kirche? Wieviele sind denn nur noch dem Taufregister nach Angehörige ihrer Kirche? Das Kulturchristentum der Menschen braucht keine Kirchen und die Austrittszahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Politiker jedweder Coleur reden den Pfaffen das Wort, negierend, dass sie völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbeireden. Das hat Albig mit den meisten Politikern gemeinsam, Realitäts-und Lebensfremdheit. Gott ist die Präambel der Landesverfassung scheißegal, es ist wieder einmal das Bodenpersonal, welches sich religiös prostituiert.

Nur der weltanschaulich neutrale Staat kann allen Individuen seines Gemeinwesen gerecht sein. Erst jüngst ist die römische Spukgestalt,, katholischer Vize-Gott, beim Spiel mit der Politik grandios gescheitert. Vor rund 8 Wochen wurde im Vatikan ein Friedensgebet für den Nahen Osten installiert. Wochen später waren die Friedenswünsche aller Beteiligten einen Dreck wert. Gebete sind intellektuelle Autoerotik und bei etlichen Menschen wirken sie auch so.

Irdische Gesetze sind für oder gegen die Menschen, aber eben weltlich und befinden sich nicht im göttlichen Erfahrungsraum. Politiker denen Gott in der Politik fehlt, solche Zustände unglaublich finden, sollten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, die Zurechnungsfähigkeit darf angezweifelt werden.

Bliebe noch die Frage zu klären, was mit den 40% Nicht-Christen, Anders-und Ungläubigen passiert? Die haben sich dann den obskuren Gotteswahn-Vorstellungen ihrer Politiker zu unterwerfen. Demokratie sieht anders aus. Albig dilettiert in religiösen Dingen, 40% seiner Bevölkerung sind eine Größe auf die verzichtet werden kann.

Zum Abschluss ein Zitat von Immanuel Kant:

Ich nehme erstlich folgenden Satz als einen keines Beweises benötigten Grundsatz an: alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.

(Kant, Werke Bd.7, Darmstadt 1968, S.842)

Herr Albig, herzlichen Glückwunsch zum Dodo und viel Spaß beim Afterdienst.

Wahl Dodo des Monats Juli 2014

Dodo des Monats Juli 2014

Dodo des Monats Juli 2014

Wenn es um Dummes, Ewiggetriges und Obskures geht, gibt es kein Sommerloch. Hier sind die Kandidaten des Monats Juli:

  1. Landesregierung Niedersachsen, “Kirchgeld von den Ungläubigen.”
  2. Malu Dreyer, “…und die Staatskirchenleistungen.”
  3. Kirchenasyl, “Recht in der christlichen Parallelwelt.”
  4. Lann Hornscheidt, “Professoraler Gender-Blödsinn.”
  5. Burkhard Jung, “…bezahlt den Katholikentag selbst.”
  6. Mario Götze, “dankt Gott.”
  7. Torsten Albig, “Verfassung ohne Gott unvorstellbar.”
  8. ZDF, “manupuliert bei Deutschlands Beste.”
  9. Forum Deutscher Katholiken, “Christliche Neugestaltung statt perverser Bildungspläne.”
  10. Akif Pirinçci, “provoziert Mordaufruf.”
  11. Nicolaus Fest, “nennt Islam Integrationshindernis.”
  12. Eberhard Troeger, “evangelikaler Fundi mit Pseudo-Islam-Kenntnissen.
  13. Norbert Lammert, “solidarisiert sich mit Dodo Schavan.”
  14. Rainer Wink, “Reichsdeutscher Stadtrat der AfD.”

Die Wahl ist bis zum 07. August 2014 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Viel Spaß.
Der Gewinner wird am 08. August hier auf dem Blog gewürdigt.

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Horst Seehofer: Dodo des Monats Juni 2014

Dodo des Monats Juni 2014

Dodo des Monats Juni 2014


seehoferEs ist ein Kreuz mit dem Katholiken Seehofer. Schwadronierte er  doch jüngst auf dem evangelischen Bayerischen Kirchentag über die Grundlagen sittlicher Ordnung im Lande. Genaugenommen können die Christen im blau-weißen Gottesstaat aufatmen, denn mit den Sitten, christlichen noch dazu, hat es der Herr Ministerpräsident nicht so genau. Er lebt in Sünde, ein Dauersünder vor dem Herrn, der sich auch schon mal an den Jesus-Chip heranmogelt. So geschehen am 16. April 2012. B16, Ratzebene feierte seinen 85.Geburtstag und der bayrische Landesvater genoss das zweifelhafte Privileg an den Geburtstagsfeierlichkeiten teilnehmen zu dürfen. Seehofer, geschieden wiederverheirateter Katholik, ließ sich persönlich von der römischen Spukgestalt die Kommunion reichen. Der Keks wurde Fleisch vom Fleische des Gottessohnes und der Wein Blut, so die Mär. Nichts passierte, der imaginäre himmlische Freund ließ den Frevel geschehen. Seehofer ließ das Dogma der katholischen Kirche wackeln, der Vizegott ließ es zu. Gemäß gängiger Interpretation des Kirchenrechts ist die Ehe nach katholischer Lehre unauflöslich. Geschiedene gelten vom Empfang der Kommunion als ausgeschlossen.

Betretenes Schweigen, der Vatikan tat das, was er am besten kann, Schweigen. Die Staatskanzlei des Herrn Seehofer ließ mitteilen, religiöse Privatangelegenheiten. So dumme Antworten kann man nur in Bayern geben, ohne gewaltige politische Konsequenzen befürchten zu müssen.

Zu den christlichen Sitten des Herrn Seehofer gehört auch das Zeugen von außerehelichen Kindern. Katholiken haben hier, gegenüber anderen Christen, einen entscheidenden Vorteil, die Beichte, sind sie mit ihrer Spukgestalt im Reinen ist die Welt wieder in Ordnung, die anderen müssen auf das göttliche Gericht warten.

Horst Seehofer:

„Wir sind seit Jahrhunderten ein christlich geprägtes Land und wollen es auch bleiben – bei allem Respekt vor Muslimen und anderen Religionsgemeinschaften.”

Seehofer ist ein religiöser Eiferer. Deshalb bleiben die Kreuze auf den Berggipfeln, in den Klassenzimmern und den Amtsstuben. Seit Jahrhunderten ist das so. Der angeblich weltanschaulich-neutrale Staat wird von Politikern vereinnahmt, die nichts besseres zu tun haben als ihre religiösen Überzeugungen zur Maxime ihres politischen Handelns zu machen. Obwohl die Mitgliederzahlen der Kirchen schrumpfen, beschwört man das Christentum, gegen den Trend, Politiker haben die Rolle des Feudaladels übernommen, eine Allianz die sich lohnt, für beide Seiten, die Politik und die Kirchen, ausgenommen und für dumm verkauft das gemeine Wahlvolk.
Religion als Privatsache wird nicht akzeptiert, ebenso wenig wird die Tatsache anerkannt, dass rund ein Drittel der Bevölkerung ungläubig ist. Die Durchhalte-Parolen den Christen-Gott zu beschwören erinnern teilweise an die Durchhaltebefehle der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Seehofer selbst ist das lebende Beispiel dafür, dass die Sitten des Christentums für die Mülltonne sind. Die Lebensrealität ist eine andere, weil die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verhältnisse sich geändert haben. Will man diese Veränderungen nicht sehen ist man bestenfalls dumm zu nennen, hat man dem Zustand der Dummheit abgeholfen und besteht weiterhin auf seinen überholten Ansichten wird es gefährlich, entweder man sucht sich professionelle Hilfe oder aber nimmt billig die Verblödung seiner gläubigen Untertanen in Kauf.
Der Gerechtigkeit halber muss man sagen, dass das kein Alleinstellungsmerkmal von Bayern ist, das Land wird hart von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bedrängt. Je geringer die Breitengrade um so größer die Religiotie.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Wahl Dodo des Monats Juni 2014

Dodo des Monats Juni 2014

Dodo des Monats Juni 2014

Der Monat Juni brachte eine Fülle von religiotischer und politischer Ewiggestrigkeit. Hier sind die Kandidaten:

  1. L.Schick, “Kirche leidet unter öffentl. Anklagen.”
  2. PETA, “Trügerische Kampagne zum Autismus.”
  3. Horst Seehofer, “Die Kreuze bleiben in den Klassenzimmern.”
  4. Winfried Kretschmann, “Religion sollte sich im öffentl. Raum bewegen.”
  5. Hannelore Kraft, “…will Verhältnis von Staat und Kirche verbessern.”
  6. Peter Barrenstein, “…findet Kinderarbeit manchmal sinnvoll.”
  7. Joachim Gauck, “Deutschland muss notfalls zu den Waffen greifen.”
  8. Joachim Herrmann, “…möchte Christenflüchtlinge bevorzugen.”
  9. Ulrich Kronenberg, “Gegen das Böse hilft manchmal nur Waffengewalt.
  10. Volker Kauder, “will mit Steuergeldern Christen unterstützen.”
  11. Studiengemeinschaft “Wort und Wissen, “über die Dominanz des Naturalismus.
  12. Peter Frey, “Die Gesellschaft braucht Kirche.”
  13. Katholische Militärseelsorge, “Drohnen als ethischer Fortschritt.”
  14. Franz-Josef Overbeck, “über Gewalt, Zerstörung und Drohnen.”
  15. Nikolaus Schneider, “polit-religiöse Scheinwelt.”
  16. Henk van Benthem, “ CDU-Ratsherr treibts mit pro-Köln.”
  17. Frank-Walter Steinmeier, “warnt vor konfessionellen Spaltungen un Europa.

Die Wahl ist bis zum 07.07. 2014 18:00 Uhr befristet. Der Gewinner wird am 08.07., hier auf dem Blog, gewürdigt werden. Mehrfachauswahl ist möglich. Viel Spaß.

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Andreas Laun: Dodo des Monats Mai 2014

Dodo des Monats Mai 2014

Dodo des Monats Mai 2014



weihbischof-andreas-launIn Anbetracht dessen, was Herr Andreas Laun an Einlassungen zu Tagesthemen, menschlichen Problemen, sozial, persönlich von sich gibt, erlaube ich mir die heutige Laudatio mit einem Bibelvers zu eröffnen.
Matthaeus 5,3(Lutherbibel 1912):

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.

Dem Evangelisten Matthäus werden o.g. Worte unterstellt. Mit Macht drängt sich die Ahnung empor, der hat den Laun gekannt. So einen Prototyp des geistig Armen kann nur der Herr allein persönlich initiiert haben. Ich hoffe für Laun, dass er dereinst in sein Himmelsreich kommt, es ist aber eher zu vermuten, dass er in der Hölle landet, wegen Blasphemie, Zweifel an der Schöpfung seines Meisters und Gottes. Wenn Alles Gottes Schöpfung ist, dann eben auch Schwule, Lesben, Transen und Bisexuelle, beim Nacktaffen Mensch, wie bei anderen Geschöpfen.
Laun, als Hilfsbischof des Erzbischofs von Salzburg, Mitglied der Kinderfickersekte namens katholische Kirche, maßt sich an Teile der göttlichen Schöpfung zu diskreditieren
Andreas Laun

Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen”.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ganze Heerscharen notgeiler Priester haben im Namen des katholischen Gottes, Schutzbefohlene, Kinder, Jugendliche sexuell missbraucht, in einer Intensität, dass ganze Diözesen in den USA Konkurs gehen, weil die finanziellen Forderungen, als materielle Wiedergutmachung, sie in den Ruin treiben. Homosexualität mag bei dem einen oder anderen Priester eine Rolle gespielt haben, aber seine Brüder haben auch jede Menge Pädo-Gelüste, das mag den Autoerotiker Laun nicht anfechten, er sollte sich aber mit den Seinen auseinandersetzen und nicht den Stab, ganz klischeehaft, über andere brechen.

Andreas Laun

“Wer für Adoption von Kindern durch Homosexuelle redet, missachtet Frauen und damit auch seine eigene Mutter!”

Anhand solcher idiotischen Sprüche entsteht der Eindruck des Spiels guter Bulle, böser Bulle. Guter Bulle ist der Erzbischof von Salzburg, böser Bulle, der auch schon mal tiefschlagen darf, Laun. Laun testet aus, wie weit kann man theologisch gehen, er steckt auch die Prügel ein, wenn es denn welche zu verteilen gibt. Der Mann ist habilitierter Moraltheologe, er deutet also Moral in Märchenbüchern und versucht diese in die Realität zu transformieren, so was gehört eigentlich in die Klappse.
Man stelle sich vor, Laun war im Kandidatenkreis der Personen, die den Posten des Erzbischofs von Salzburg bekommen sollten. Das war dann wohl selbst den Vatikan zu blöde und der nicht so ecclesiogen-naiv greinende Lackner bekam den Posten.

Christliche Nächstenliebe, das Menschenbild sind menschenfeindlich. Homosexuelle stören die Reproduktion des Menschen in ganz simpler Christengläubigkeit, also hat man sie über Jahrhunderte verteufelt, ausgegrenzt und da wo nötig ausgemerzt. Wenn dirty ol’man Laun über Kinder, Frauen, Sexualität spricht ist das durchaus herpeserregend. Nach der christlichen Bestimmung über Sexualität, Gebärmütter und beseelte Morulakeime, erwächst das nächste Problem, die ausdifferenzierten Zellhaufen, sprich Kinder, müssen getauft werden und wehe wenn nicht, dann stehen solche Typen wie Laun vor euch, Freddy Krueger ist nichts dagegen.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Wahl Dodo des Monats Mai 2014

Dodo des Monats Mai 2014

Dodo des Monats Mai 2014

Der Monat Mai hatte eine Fülle von obskuren, religiotischen Ereignissen, die Akteure, meistens aus der Politik. Was so nicht verwunderlich ist, die Trennung von Staat und Kirche eine politische Metapher.

Hier sind die Kandidaten:

  1. Angela Merkel,”…in Sorge um die christliche Prägung Europas.”
  2. Joachim Gauck, “Deutschland nicht auf dem Weg in eine gottlose Gesellschaft.”
  3. Aiman Mazyek, “Militante Atheisten polemisch gegen Muslime.”
  4. Kolpingwerk Deutschland, “…beklagt Satire bei ARD und ZDF.”
  5. Christoph Schönborn, “Die Existenz Gottes ist keine wissenschaftliche Frage.”
  6. Margot Käßmann, “…für christliche Symbole im öffentlichen Raum.”
  7. Andreas Püttmann, “Wirtschaft profitiert von religiösen Menschen.”
  8. Manfred Pohl, “Gott die Summe aller Neuronen…
  9. Clemens Discherl, “rügt moralischen Rigorismus in der Tierrechtsszene.
  10. Thomas Feist, “und die Rede eines “Iraners” vor dem Bundestag.”
  11. Rolf Berend, “Religion ist keine Privatsache.”
  12. Volker Kauder, “im christlichen Gottesrausch.”
  13. Dieter Hecking, “Jesus liebt mich gehört auf den Fußballplatz.”
  14. Andrea Nahles, “tut die Kritik von den Kirchen mehr weh als vom DGB.”
  15. Anton Losinger, “und das Kreuz im öffentlichen Raum.”
  16. Papst Franz, “Marsmännchen haben Recht auf Taufe.”
  17. Norbert Lammert, “auch ein liberaler Staat braucht religiöse Bezüge.”
  18. Andreas Laun, “Homosexuelle sind eher Kinderschänder.”

Die Wahl ist bis zum 07.06.2014 18:00 befristet. Mehrfachauswahl ist möglich.

Der Gewinner mit mit einer Laudatio, hier auf dem Blog, am 08.06. gewürdigt werden. Viel Spaß!

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Manfred Lütz: Dodo des Monats April 2014

Dodo des Monats April 2014

Dodo des Monats April 2014


Manfred_LützGünther Beckstein oder Manfred Lütz, ein Kopf an Kopf-Rennen, letztlich haben 5 Stimmen den Sieg von Günter Beckstein verhindert. Der Mann sieht in den 10 Geboten des Christen Gottes die Grundlagen der Politik, ist schon ernüchternd genug, Innenminister und bayrischer Ministerpräsident, da wundert einen doch nicht wirklich was so im Amigo-Ländle alles abgeht.

Gewinner ist Manfred Lütz, katholischer Theologe, Arzt und Bestseller-Autor. Er ist Facharzt für Nervenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie und stellte bereits vor Jahren fest, dass die Falschen behandelt werden. Dem kann man nur beipflichten.

Manfred Lütz

„Wenn wir als Christen wirklich der Überzeugung sind, dass der Glaube an Jesus Christus der wahre Glaube ist und dass er auch zum Glück führt, dann müssen wir das doch anderen Menschen auch mitteilen und nicht egoistisch für uns behalten“…

Jesus Christus, wahrer Glaube, Glück, die Geschichte seines Glaubens sieht anders aus. Abgesehen davon, dass wohl alle Religioten die Auffassung vertreten, dass ihr Glaube der einzig Wahre sei. Dort will ja Lütz fischen gehen, anderen die Pseudo-Boschaften der Bibel und des analphabetischen Herzi-Jesulein verkünden, aus katholischer Sicht gewinnt der Sponti-Spruch, “kommt zu uns, wir haben Kekse” eine ganz besondere Bedeutung.

Lütz nimmt nun die Heiligsprechung zweier Päpste zum Anlass und will dem Christentum zu neuem Glanze verhelfen. Die Fragwürdigkeit des Rituals stört den Psychiater in ihm nicht. Nicht das Hautpartikel, Schuppen oder blutbefleckte Stofffetzen nahezu abgöttisch verehrt werden. Wem so was gefällt der klaut auch Reizwäsche von der Wäscheleine. Fetischismus nennt man das wohl, im katholischen Ritual werden daraus Reliquien. Nimmt man noch die jesufleisch werdenden Kekse und den blutwerdenden Wein hinzu ist man mitten im besten Splattermovie. Vernunftbegabte Wesen können sich glücklich schätzen wenn katholische Gläubige nach dem Ritual wieder zur Normalität zurückkehren und sich durchaus entsprechend verhalten und die Gruselgeschichten aus der Bibel, mit ihren Botschaften, nicht Realität werden lassen.

Erinnern wir uns, Manfred Lütz ist Mitglied im Direktorium der Päpstlichen Akademie für das Leben, er gehört zu den Menschen, die anderen vorschreiben wollen, wie sie sterben wollen. In Ethikkommissionen bringen sie ihre abstrusen moralischen Vorstellungen ein, hoffend, dass es gelingen möge für alle Menschen christliche Regelwerke zu erlassen. Politische Gottesknechte, längst in der Rolle des mittelalterlichen Feudaladels angekommen, dienen sich ihnen als willfährige Erfüllungsgehilfen an. Dem Ungläubigen bleibt dann nur die Flucht, nämlich dorthin, wo selbstbestimmtes Leben und Sterben möglich ist.

Christlicher Egoismus wäre der Gesellschaft in ihrer Gesamtheit sehr förderlich, wenn alle Christen ihren Glauben und die damit verbundenen außerordentlichen Erfahrungen für sich behalten würden, in ihren Gemeinden können sie sich dann untereinander austauschen.

In dem Sinne, herzlichen Glückwunsch zum zweiten Dodo.

Dodo Laun: Homosexuelle sind eher Kinderschänder

weihbischof-andreas-launEin katholischer Bischof aus Österreich packt wieder mal das Klischee vom schmutzigen Schwulen aus, der es auf die Kleinsten abgesehen hat.

QUEER.DE

In einem Beitrag für das Nachrichtenportal kath.net beschuldigt der Salzburger Weihbischof Andreas Laun Schwule und Lesben, eher Kinder zu missbrauchen als Heterosexuelle. “Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen”, so Laun. Daher dürften gleichgeschlechtliche Paare nicht das Recht erhalten, Kinder zu adoptieren.

Der 71-Jährige begründet seinen Vorwurf damit, dass Homosexualität an sich eine “Unordnung” sei. Damit “ist zu erwarten, dass sich diese auch in einer anderen Richtung manifestieren kann, nicht muss, aber eben kann!” Dies sei “kein pauschales moralisches Urteil über alle Homosexuelle”, sondern sage etwas über “die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs” aus.

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Wahl Dodo des Monats April 2014

Dodo des Monats April 2014

Dodo des Monats April 2014

Im Monat April hat sich reichlich Obskures, aus Politik, Religion und Gesellschaft angesammelt, hier sind die Kandidaten:

  1. Günther Beckstein, “10 Gebote sind auch Leitlinien für die Politik.”
  2. Josef Blotz, “Ohne Glauben kann ich kein Soldat sein.”
  3. Margot Käßmann, “Es muss politische Predigt geben.”
  4. Bundesregierung, “Keine Änderungen bei Staatsleistungen.”
  5. Evangelische Allianz Halver, “Kinder werden eine 4,5m hohe Arche bauen.”
  6. Barack Obama, “Oster-Gebetsfrühstück-Bullshistic.”
  7. Bernd Merbitz, “Jesus ist gut für die Polizeikarriere.”
  8. Uwe Becker, “Tanzverbot am Karfreitag.”
  9. Carsten “Storch” Schmelzer, “Das letzte Wort haben nicht die Ärzte, sondern Gott.”
  10. Reinhard Marx, “Nein zu aktiver Sterbehilfe.”
  11. Volker Kauder, “fordert Religionsfreiheit für die Türkei.”
  12. Anton Losinger, “Sterbehilfe – Einbruch in die Kultur des Lebens.
  13. Lann Hornscheidt, “Nichts ist weiblicher als das “X”.”
  14. Helmut Kukacka, “Pastafaris wolen das Zusammenleben der Gesellschaft vergiften.”
  15. Manfred Lütz, “Für eine mehr missionierende Kirche.”
  16. Udo Pollmer, “Vegetarier meinen, sie seien etwas Besseres.”
  17. Rudolf Böhmler, “Gebetsfrühstück in der Bundesbank.”
  18. Udo Di Fabio, “warnt vor der Erosion der Kirchen.”

Die Wahl ist bis zum 07. Mai 2014 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Viel Spaß!
Der Gewinner wird mit einer Laudatio, hier auf dem Blog, am 08.05. gewürdigt werden.

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Dodo Mixa zieht Vergleich von Jesus und Tebartz-van Elst

Quelle: HFR

Quelle: HFR

Ein Ex-Bischof spendet dem anderen Ex-Bischof Trost – passend zu Ostern. Walter Mixa muntert Franz-Peter Tebartz-van Elst mit den Worten auf, auch “Jesus war ungerechtem Urteil und Spott ausgesetzt”.

DIE WELT

Der ehemalige Augsburger katholische Bischof Walter Mixa (72) empfindet großes Mitleid mit seinem Amtsbruder Franz-Peter Tebartz-van Elst (54). “Ich kann mir gut vorstellen, dass sich mein bischöflicher Mitbruder ganz aktuell in einem Gemütszustand großer Verlassenheit und Traurigkeit befindet”, sagte Mixa mit Blick auf den früheren Limburger Bischof in einem Interview der “Bild am Sonntag”.

Da helfe der Glaube und das Wissen darum, dass “Jesus Christus selbst, der ohne Sünde gewesen ist, dennoch ungerechtem Urteil und dem Spott der Menge ausgesetzt war”, sagte Mixa.

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Daniel Dennett’s seven tools for thinking

Daniel Dennett: ‘Often the word “surely” is as good as a blinking light locating a weak point in the argument.’ Photograph: Peter Yang/August

Cognitive scientist and philosopher Daniel Dennett is one of America’s foremost thinkers. In this extract from his new book, he reveals some of the lessons life has taught him

By Daniel Dennetttheguardian

1 USE YOUR MISTAKES

We have all heard the forlorn refrain: “Well, it seemed like a good idea at the time!” This phrase has come to stand for the rueful reflection of an idiot, a sign of stupidity, but in fact we should appreciate it as a pillar of wisdom. Any being, any agent, who can truly say: “Well, it seemed like a good idea at the time!” is standing on the threshold of brilliance. We human beings pride ourselves on our intelligence, and one of its hallmarks is that we can remember our previous thinking and reflect on it – on how it seemed, on why it was tempting in the first place and then about what went wrong.

I know of no evidence to suggest that any other species on the planet can actually think this thought. If they could, they would be almost as smart as we are. So when you make a mistake, you should learn to take a deep breath, grit your teeth and then examine your own recollections of the mistake as ruthlessly and as dispassionately as you can manage. It’s not easy. The natural human reaction to making a mistake is embarrassment and anger (we are never angrier than when we are angry at ourselves) and you have to work hard to overcome these emotional reactions.

Try to acquire the weird practice of savouring your mistakes, delighting in uncovering the strange quirks that led you astray. Then, once you have sucked out all the goodness to be gained from having made them, you can cheerfully set them behind you and go on to the next big opportunity. But that is not enough: you should actively seek out opportunities just so you can then recover from them.

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Sibylle Lewitscharoff: Dodo des Monats März 2014

Dodo des Monats März 2014

Dodo des Monats März 2014

Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)Souverän hat die hochdekorierte Autorin Sibylle Lewitscharoff den Dodo des Monats März gewonnen. Zu keinem Zeitpunkt bestand Zweifel am Gewinn des Preises. Der Eso-Schwan der SPD hatte keine Chance.

In  der renommierten Veranstaltungsreihe “Dresdner Reden”, im Schauspielhaus der Elbmetropole, passierte es. Die Veranstalter mögen es, wenn zugespitzte Formulierungen das Publikum aus der sonntäglichen Lethargie reißen. Lewitscharoff sollte keine Enttäuschung werden.
So erklärte sie denn dem illustren Publikum das pränatale Diagnostik der blanke Horror sei. Fortpflanzungsmediziner wurden als “Frau Doktor und Herr Doktor Frankenstein” bezeichnet.Das „drastische biblische Onanieverbot“, so Lewitscharoff, erscheine ihr heute „geradezu als weise“, angesichts der ihr grotesk und widerwärtig erscheinenden Vorstellung, dass ein Mann in eine Kabine geschickt werde, um unter Umständen mithilfe von Pornographie an einer Zeugung beteiligt zu werden.

Was sagt uns das? Lewitscharoff scheint eine gespaltene Persönlichkeit zu sein, eine Schriftstellerin, durchaus geschätzt und eine bigotte Frömmlerin, die mal so richtig die Sau raus lässt. Das was sie, durch künstliche Befruchtung gezeugte Halbwesen nennt, ist sie selbst. Auf der einen Seite respektable Literatur und auf der anderen evangelikaler Fundamentalismus, der die Menschen schreiend davon rennen lässt. Janus-Köpfigkeit nennt man das wohl.

Doch nicht genug, halbe Sachen sind Lewitscharoffs Plattitüden nicht. Sie holt die Nazi-Keule heraus und schlägt, Godwin’s Law lässt grüßen, so richtig zu.

Das gegenwärtige Fortpflanzungsgemurkse vergleicht sie mit den “Kopulationsheimen der Nationalsozialisten”. Eingerichtet und betrieben um blonde Frauen mit dem Samen von blonden, blauäugigen SS-Männern zu versorgen.

Sie weiß um das moralische Argument, welches sachlich nicht zu widerlegen ist. So macht sie Ärzte, die in der Fortpflanzungsmedizin tätig sind, zu SS-Männern. Und da man auf ein moralische Argument nur moralisch, scharf erwidern kann: es geht nicht noch dämlicher Frau Lewitscharoff.
Über die Kinder, die mit Hilfe moderner Reproduktionsmethoden geboren werden meint sie:

“Nicht ganz echt sind sie in meinen Augen, sondern zweifelhafte Geschöpfe, halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas.”

Kulturrassismus einer Büchner-Preisträgerin. Das zweifelhafte Geschöpf Lewitscharoff, in perfekter Unzulänglichkeit der eigenen Person, urteilt über Geschöpfe, die sich durch nichts von anders gezeugten Geschöpfen unterscheiden.
Gar nicht auszudenken wie Lewitscharoff, als Wissenschaftsfeindin, mit anderen Errungenschaften von Medizin und Technik umgeht. Es gibt nichts trennenderes als ein gutes evangelikales Menschenbild, da wird der Rassismus vom Heiligen Geist herabgeredet. Alle Menschen sind gleich, bei den Christen nicht, die haben feine Unterschiede. Insofern ist sie eine würdige Vertreterin ihrer Glaubensgemeinschaft.

Vielleicht sollte die Dame es ja mal mit Ohrensex versuchen oder die Droge wechseln.

In dem Sinne zum Büchner-Preis die kotztütenblaue Dronte. Herzlichen Glückwunsch.

Wahl Dodo des Monats März 2014

Dodo des Monats März 2014

Dodo des Monats März 2014

Der Monat März ist Geschichte und hier sind die übelsten Kandidaten für den Preis der Ewiggestrigkeit:
  1. Sibylle Lewitscharoff, “…künstliche Befruchtung und Halbwesen.”
  2. Deutscher Presserat, “…rügt FAZ wegen Limburg-Berichten.”
  3. Bill Gates, “Glaube an Gott ergibt Sinn.”
  4. Hartmut Steeb, “Familienschutz und Freiheitsrechte...”
  5. Lothar Käser, “Christliche Kultur und professorale Bullshistic.”
  6. Gesine Schwan, “Esoterische Heilung mit der SPD.”
  7. Bodo Ramelow, “Exegese des Alten Testaments.”
  8. Irmgard Schwaetzer, “Kirche muss sich in die Politik einmischen.”
  9. Forum Deutscher Katholiken, “Politik und Medien dürfen nicht in die Kirche hineinregieren.
  10. Petitionsausschuss Deutscher Bundestag, “Gott bleibt im Grundgesetz.
  11. Ludwig Schick, “Erst kommt die Moral, dann das Essen.”
  12. Frank Otfried July, “fordert revidierten Bildungsplan in B/W.”
  13. Reinhard Marx, “Staat kann keine eigene Religion machen.”
  14. Herman van Rompuy, “…in religiöser Umnachtung.”
  15. Johanna Haberer, “Muslimisches “Wort zum Freitag”.”
  16. Aiman Mazyek, “Muslime und Christen sind Wertegemeinschaft.”
  17. Winfried Kretschmann, “Bildungsplan orientiert sich am christlichen Menschenbild.”

Die Wahl ist bis zum 07. April 2014, 18:00 befristet. Der Sieger wird am 08.04.2014, hier auf dem Blog, in einer Laudatio gewürdigt werden.

Mehrfachauswahl ist möglich. Viel Spaß!

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Matthias Matussek: Dodo des Monats Februar 2014

Dodo des Monats Februar 2014

Dodo des Monats Februar 2014

Matthias_MatussekDer Mentor des Trash-Katholizismus in Deutschland hat gewonnen. Beeindruckend sein Durchmarsch an die Spitze monatlicher Ewiggestrigkeit. Selbstbezeichnend nennt er sich homophob und findet das gut so.  Völlig seinem verdorrten christlichen Weltbild verhaftet hat er keine Ahnung was Humanismus eigentlich meint, selbst die Aussage, dass alle Menschen gleich sind, ist ihm wesensfremd.
Homophobie ist allen abrahamitischen Religionen wesenseigen. Den Widerspruch, dass alle Menschen Gottes-ebenbildlich seien, also auch Homosexuelle, löst man als gläubiger Kathole nicht auf. Matussek spricht gar von homosexueller Ideologie. Solch Schwachsinn kann nur erklären, wer sich von zölibateren alten Männern Eheberatung wünscht. Widerspruchsfrei ist diese Konstruktion nicht denkbar.

Homosexualität ist eine Spielart der Natur. Betroffene können sich nicht ihre sexuelle Identität aussuchen. Im Tierreich, letztlich ist Nacktaffe Matussek gar nicht soweit davon entfernt, existiert Homosexualität bei über 1.500 Tierarten. Flamingos, Giraffen, Delphine, Schimpansen, Pinguine, selbst Löwen können schwul sein. Wenn Matussek einen Arsch in der Hose hätte, würde er in der afrikanischen Savanne schwulen Löwenmännern erzählen wie man sich als Löwenmännchen verhält, dass auch Löwen so etwas nicht tun.  Homosexualität gehört, nach christlichen, jüdischen und islamischen Schriften zur Schöpfung. Die Wahrnehmung ist eine andere. Stigmatisierung, Ausgrenzung, weil Homosexuelle nicht für neuen Religionsnachwuchs sorgen und damit die Macht der Priester brechen.
Homosexualität ist ein sicherer Beweis für die Wirkungslosigkeit von Gebeten. Schlagt Kreuze, betet den Rosenkranz, schmeisst euch in den Dreck, der Schwule bleibt schwul. Während Gott schweigend seine Schöpfung duldet, brüllen seine Anhänger auf. Die Furcht der Machtlosigkeit des imaginären Schöpfers kann nur mit blinden, fanatischen Aktionismus betäubt werden. So wie Gebete keine Naturkatastrophen, Straftaten, Unfälle usw. verhindern, scheitern sie an der Homosexualität klaglos. Die Großmäuligkeit der göttlichen Anhängerschar wird zum Rassismus und genau das ist Matussek, ein Rassist, mit einem erbärmlichen Menschenbild.

Mit seinen dummen, menschenverachtenden Sprüchen zu Homosexualität kann sich das deutsche Episkopat nur über Matussek schämen. Wird in Rom die Neuevangelisierung der Welt beschlossen ist er das Gegenprogramm. Eine Religion die eine Stimme wie Matussek nötig hat ist weltfremd. Die Realität ist eine andere. Gläubige Katholiken halten sich nicht an die Lehrinhalte ihrer Kirche, die Dogmatik wird vom Kirchenvolk belächelt.

Während die Kirchen sich schwer tun die Missbrauchsfälle an Kindern und Jugendlichen lückenlos aufzuklären, maßen sie sich an Menschen wegen ihrer sexuellen Identität Vorschriften zu machen, sie gesellschaftlich auszugrenzen. Instrumente wie Matussek liefern die Argumente, wohl wissend, dass die Lebensverhältnisse der Menschen andere sind.

Die grenzdebile Katholen-Folklore des Herrn Matussek braucht die Welt nicht, DIE WELT schon.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Daniel C. Dennett: The De-Darwinizing of Cultural Change

Think for a moment about a termite colony or an ant colony—amazingly competent in many ways, we can do all sorts of things, treat the whole entity as a sort of cognitive agent and it accomplishes all sorts of quite impressive behavior. But if I ask you, “What is it like to be a termite colony?” most people would say, “It’s not like anything.” Well, now let’s look at a brain, let’s look at a human brain—100 billion neurons, roughly speaking, and each one of them is dumber than a termite and they’re all sort of semi-independent. If you stop and think about it, they’re all direct descendants of free-swimming unicellular organisms that fended for themselves for a billion years on their own. There’s a lot of competence, a lot of can-do in their background, in their ancestry. Now they’re trapped in the skull and they may well have agendas of their own; they have competences of their own, no two are alike. Now the question is, how is a brain inside a head any more integrated, any more capable of there being something that it’s like to be that than a termite colony? What can we do with our brains that the termite colony couldn’t do or maybe that many animals couldn’t do?

It seems to me that we do actually know some of the answer, and it has to do with mainly what Fiery Cushman was talking about—it’s the importance of the cultural niche and the cognitive niche, and in particular I would say you couldn’t have the cognitive niche without the cultural niche because it depends on the cultural niche.

By Daniel Dennettedge.org

The Conversation

Wahl Dodo des Monats Februar 2014

Dodo des Monats Februar 2014

Dodo des Monats Februar 2014

Es ist wieder soweit. Die Wahl für den Dodo des Monats Februar 2014 steht an.
Hier sind die Kandidaten:
  1. Norbert Geis, “und die Missbrauchswelt der katholischen Kirche.”
  2. Hermann Gröhe, “lehnt die Freigabe der “Pille danach” ab.”
  3. Volker Kauder, “und seine Obsessionen.”
  4. Matthias Matussek, “Ich bin wohl dumm...”
  5. Stefan Ackermann, “Mildes Strafe für Missbrauchstäter.”
  6. Anja Wilhelm, “Schamanen-Bachelor in Homöopathie.”
  7. Petra Lorleberg, “Peter Maffay und der Aufschrei der Katholiban.”
  8. Bund deutscher Zeitungsverleger, “Gaby Wentland: Retterin der gefallenen Mädchen.”
  9. Udo Di Fabio, “Zurückhaltung im Gespräch über Religion.”
  10. Schweizer Bundesgericht, “Sauausländer” ist nicht diskriminierend.”
  11. Friedrich-Wilhelm Bieneck, “untersagt Hexenkostüme.”
  12. Thilo Sarrazin, “Männer sind klüger als Frauen.”
  13. Friedhelm Hofmann, “Würzburgs katholische Krämerseelen.”

Die Wahl ist bis zum 07. März 2014 18:00 befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Gewinner wird in einer Laudatio, hier auf dem Blog, am 08. März gewürdigt werden. Viel Spaß!

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Peter Maffay und der Aufschrei der Katholiban

Peter Maffay, Bild: wikimedia.org

Peter Maffay wurde vom Essener Bistumsmagazin Bene interviewt. Die dort von ihm verkündeten Lebenseinstellungen und Weltsichten führen auf kath.net zu katholischer Kritik, sowohl gegen Maffay selbst als auch gegen das Bistumsmagazin.

Die Zugehörigkeit zu einer Konfession

Peter Maffay:

„ist für mich mehr als zweitrangig. Die Festlegung auf eben diese Zugehörigkeit, evangelisch, protestantisch, katholisch, buddhistisch bedeutet mir gar nichts, weil es an der Instanz nichts ändert. Und weil ich natürlich auch ablehne, wenn einer für sich den besseren Gott beansprucht. Das ist, glaube ich, nicht gottgewollt. So hat er uns die Aufgabe nicht gestellt.“

Deutliche Worte, in ihrer Betonung nicht zu überhören. Petra Lorleberg, die Autorin der Kritik auf kath.net hätte nun anderes erwartet.

kath.net:

Das Interview erschien unter dem Titel „Glauben Sie an Gott, Herr Maffay?“. Ein solcher Titel in einer offiziellen Bistumszeitschrift erweckt im Leser die Erwartung, christliches Gedanken- und Glaubensgut präsentiert zu bekommen, wenn schon nicht in breiter Fülle, dann doch wenigstens in einiger Verdünnung. Diese Erwartung wird grundlegend enttäuscht.

Aha, nun outet sich Maffay als einer, den Glauben nicht primär berührt und schon wird der Mensch uninteressant. Der Mensch Maffay, der als Ausländer nach Deutschland kam und dem das Anderssein oft genug zu verstehen gegeben wurde, bis hin zur medialen Ignoranz seiner Musik enttäuscht, weil er nicht gottesfürchtig ist.

Lorleberg geht noch weiter.

Petra Lorleberg

Maffay erläuterte im Interview – ohne jegliche Korrektur durch den Interviewer – seine private Sicht auf Glaube, Kirche und Religion[...]

Der Interviewer hätte nach ihrer Meinung also Maffay korrigieren müssen, gottgewollt und vor allem gottesfürchtig. Seine private(sic) Sicht auf Glaube, Kirche und Religion, danach befragt, interessiert Lorleberg nicht, der Strohmann den sie gebaut hat steckt nicht nur in den Augen sondern blockiert ihr Denksystem.

Maffay persönlicher Glaube interessiert nicht, Lorleberg verlangt institutionalisierte Gottesgläubigkeit, alles andere ist ihr suspekt. Christen müssen in die Kirche gehen, dort wird man aber so wenig Christ, wie man Auto wird, wenn man in eine Garage geht.

Peter Maffay:

„An Gott glaube ich. Aber oft nicht an sein Bodenpersonal, das laufend, wie man ja aus der Presse entnehmen kann, auch heute noch Mist baut, das in den vergangenen Jahrhunderten Menschen unterjocht, Missbrauch betrieben, Elend erzeugt und Kriege heraufbeschworen hat. Das haben die Menschen gemacht. Das hat nicht der liebe Gott gemacht.“

Maffays persönlicher Glaube an einen Gott sei ihm unbenommen. Lorleberg stört sich weiterhin daran, dass im Interview noch nicht einmal das Wort Christ vorgekommen sei. Lorleberg wirkt gegen den 65jährigen Maffay wie eine Schranze vom Katholischen Frauenbund, Kreissäge aufm Kopf und bis zur Unterlippe zugeknöpft, die Frage, ob sie etwas von Rockmusik versteht, getraut man sich dann gar nicht mehr zu stellen. So schreibt die Anti-Mission der Evangelisierungskampagne des Papstes. Wer dann noch katholisch wird, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

KiKA: Dodo des Monats Januar 2014

Dodo des Monats Januar 2014

Dodo des Monats Januar 2014

kikaAls Tahsins Beschneidungsfest beim KiKA über den Ticker rutschte verspürte ich erste Anzeichen einer einsetzenden Schnappatmung. Und die aufdämmernde Gewissheit, dass ist eine gewollte Sendung, ich hörte die wohltönenden Worte interreligiöser Dialog, Kultur, Tradition, dieses ganze euphemistische Gelabere, welches uns, gerade in der Beschneidungsdebatte um die Ohren gehauen wurde. Der KiKA ist als Spartenprogramm der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werbefrei und bietet ein zielgruppenorientiertes Programm für 3- bis 13-jährige Zuschauer. Trick- und Realprogramme werden neben Serien und Spielfilmen, Magazinen und Informationsprogrammen ausgestrahlt. So liest sich das völlig neutral und doch ist gerade beim KiKA eine gehörige Portion religiöse Indoktrination Mittel zum Zweck.
Als Erwachsener ist man ja die Vergottung des Programms der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schon fast gewöhnt, Nonnen, Priester, Bischöfe und sehr seltsam aussehende Monsignori fleuchen über die Mattschscheibe, dass es nur eine Pracht ist. Mörder wollen Priester werden und Theologie studieren, der Bischof bekommt eine Gewissenskrise, die völlig unverständlich ist. Sein Kirchengründer Paulus war ein vielfacher Mörder, der sich auch noch krimineller Methoden bediente. Bevor wir nun in Resignation verfallen drücken wir die Fernbedingung und schicken die digitale Leidkultur des Christentums ins Nirwana.
Kinder sind noch nicht so sensibilisiert, sie sehen nicht die falschen und verlogenen Botschaften der Götterwelt ihrer Eltern.
Als wenn es keine Schutzrechte gibt, die besonders bei Kindern anzuwenden sind, völlig unkritisch nölt die KiKA-Redaktion ein anatolisch-islamisches Beschneidungsfest den Kleinen um die Ohren. Zu mindestens die Männer in besagter Redaktion müssten es wissen, die Vorhaut macht einen nicht zum Mann und ihre Abwesenheit erst recht nicht. Die Traditionen und Kultur bronzezeitlicher Götzenverehrung sollte und darf heute keine Rolle mehr spielen. Alles was dieser kleine Junge von sich gab, hat er zigfach von seinen Eltern gehört, eine Alternative für ihn gab es nicht. Der Vater wollte es so.

Die Redaktion des KiKA schreibt an den Herausgeber der Plattform Humanist News u.a. folgendes:

Sie beziehen sich auf die Ankündigung der Sendung “Tahsins Beschneidungsfest” aus der Reihe “Schau in meine Welt!” und befürchten eine verherrlichende Darstellung.

“Schau in meine Welt!” ist ein Format, das – wie es der Titel bereits ankündigt – unsere jungen Zuschauer einlädt, Lebenswelten von Kindern in der ganzen Welt kennenzulernen. Dabei stellen die Protagonisten ihre Lebenswelt selbst vor: Gezeigt wird die Innensicht und das, was für die Kinder selbstverständlich und normal ist: Saskham hat uns seine Welt als Hinduist in Berlin miterleben lassen. Sanjanya zeigte uns sein Leben als Mönch im Buddhistischen Kloster. Omer lud uns zu seiner Bar Mitzwa-Feier in Jerusalem ein. Und auch Lydia hat als Aborigine in Australien religiöse Überzeugungen, die dem hiesigen Zuschauer nicht geläufig sind.

In der von Ihnen angesprochenen Sendung berichtet Tahsin, ein elfjähriger muslimischer Junge, wie er sich zusammen mit seiner Familie auf das aus seinem religiösen Kontext heraus wichtige Sünnet-Fest in der Türkei vorbereitet. Er lässt uns teilhaben an seinen Gedanken, an seiner Vorfreude, an seinen Bedenken, und bietet jedem Einzelnen an, einen unverstellten Blick in sein Leben zu erhalten. Für ihn ist das Beschneidungsfest eines der Ereignisse seines Lebens, das er nie vergessen wird.

Aha, die Macher vom Kinderkanal wollen tatsächlich weismachen, dass die Lebenswelten der Kinder buddhistisch, hinduistisch, jüdisch manifestiert sind. Diese Kindern spielen nicht, haben keine anderen Hobbys, Interessen, Leidenschaften als ihre Religion. Wie blöd muss man sein um das zu glauben, KiKA-blöd. Das ist die Essenz des Formats. Religiöse Lebensinhalte, die scheinbar zu den bestimmenden Perspektiven kindlicher Weltsicht gehören.

Da ist ja Malala klüger, ein Mädchen, der die Taliban in den Kopf geschossen hatten, weil sie in die Schule wollte. Solche Informationen passen aber nicht zu Verdummungsfaktor des Formats.
Das Leben eines kleinen Atheisten wird wohl im Format nicht gezeigt, warum auch? Passt nicht zur Religionisierung nachwachsender Generationen. Statt Aufklärung und Wissensvermittlung erfolgt die religiöse Unterweisung von Kindern.

Zum Abschluß noch Immanuel Kant auf den Weg:
“Ich nehme erstlich folgenden als einen keines Beweises benötigten Grundsatz an: alles, was  außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.”(Kant, Werke, Bd. 7, Darmstadt 1968, S.842.)

Schau in meine Welt ist Afterdienst. Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Wahl Dodo des Monats Januar 2014

Dodo des Monats Januar 2014

Dodo des Monats Januar 2014

Neues Jahr, neue Dummheiten, hier sind die wichtigsten:

  1. Eckhard Fuhr, “Tierethik: Wer Tierrechte will, bahnt der Euthanasie den Weg.”
  2. Gregor Gysi, “Katholische Kirche ist Teil der APO.”
  3. Joachim Meisner, “…religiöser Kulturrassismus.”
  4. Irmgard Schwaetzer, “Verbot der Suizidbeihilfe.”
  5. Ludwig Schick, “Wer im Dienst der Kirche verspottet wird, hat Teil am Leiden Jesu.”
  6. Hermann Gröhe, “Verbot jeglicher organisierten Suizidbeihilfe.”
  7. Wolfgang Huber, “…über die vergottete Menschenwürde.”
  8. Bundeswehr, “…rekrutiert auch Minderjährige als Soldaten.”
  9. Charles M. Huber, “Homo-Gleichstellung ist Hetero-Diskriminierung.”
  10. KiKA, “Facepalm: Beschneidungsfeier…
  11. Markus Spieker, “Christen sollten sich in den Medien auf Christus konzentrieren.”
  12. Wolfgang Thierse, “… über die diffusen Botschaften von Gotteshäusern.
  13. Oberste Gerichtshof Österreich, “Pädophilie-Vorwurf gegen Mohammed beleidigt Islam.”

Die Wahl ist bis zum 07. Januar 2014 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Sieger wird am 08. Januar, hier auf  dem Blog, in einer Laudatio gewürdigt werden. Viel Spaß!

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Gottes schwule Schöpfung

Homo_KauderAllgemeine Erklärung der Menschenrechte(Auszug)

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Man sollte meinen, dass die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte fixierten Normative ausreichend seien. Die Praxis belehrt uns eines besseren. Zwischen Anspruch und tagtäglicher Umsetzung gibt es erhebliche Widersprüche. Homosexuelle werden als outgroup markiert, ähnliche Verfahren kennen wir aus der Geschichte zur Genüge. In Großbritannien entblöden sich Politiker insofern nicht, dass sie Homosexuelle für Stürme, Fluten und alle anderen möglichen Katastrophen verantwortlich machen. Gott spielt im Szenarium um die Homosexualität eine entscheidende Rolle. Während bis zum Hochmittelalter der “Analverkehr” als Sünde, im christlichen Sinne verstanden wurde, wurde die “Sodomie” ab dem 13. Jahrhundert mit dem Tode bestraft, durch den Scheiterhaufen. Weltliche Gesetze, auf der Grundlage kirchlicher Normen, waren die Wegbereiter für die Verfolgung und Aburteilung homosexueller Männer. In Norditalien, Spanien, aber auch in den Niederlanden, England und Frankreich wüteten die Moralapostel besonders harsch.
Der Begriff der Homosexualität wurde aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt.
Der Grund für die gesellschaftliche Ausgrenzung der Homosexuellen ist einfach. In der Regel begründeten sie keine Familie und entzogen sich damit der Reproduktion neuer Religioten. Sie führten das Sakrament der heiligen Ehe und Familie ad absurdum. Alles sollte sich ändern.
So verabschiedete der Preußische Landtag, am 23. Januar 1874, ein Gesetz über die Einführung der Zivilehe, das auch Scheidungen zuließ. Ein Jahr später wird dieses Gesetz auf das gesamte Deutsche Reich übertragen. Reichskanzler Otto von Bismarck setzte sich auf diese Art gegen den politischen Katholizismus und Papst Pius IX. durch. Kulturkampf nannte man das seinerzeit. Der allmächtige Gott der Christen ließ das heilige Sakrament der Ehe und Familie im preußischen Landtag krachend zu Boden gehen. Kein Blitz, Siechtum und andere Plagen ließen seinen Zorn erkennen. Abgeklatscht fühlte sich wohl nur die römische Spukgestalt.
Preußen war es auch, welches 1794 die auf “Sodomie” festgelegte Todesstrafe in eine Zuchthausstrafe umwandelte. In den folgenden Jahrzehnten wandelt sich Homosexualität von einer Straftat in eine psychische Krankheit um. Homosexuelle wurden als erblich belastete Perverse gesehen, die man notfalls auch Zwangsbehandeln konnte. Und hier kommen wir zu den christlichen Eiferern jedweder Art. Die Religionen kämpfen um den Nachwuchs, sie brauchen neue Religioten. Verlieren sie die Auseinandersetzung um die Selbstbestimmung der Frauen, Kinder zu gebären, gibt es keine Zöglinge mehr. Das ist der Grund weshalb Pfaffen unbedingt in den Gebärmüttern der Frauen beten wollen. Nimmt man den Menschen die Angst vor dem Tod, ist es ganz aus mit den Schwarzkitteln. Selbstbestimmtes Sterben, wer denkt da noch an die letzte Ölung?
Völlig idiotisch wird es, wenn zukünftige Kardinäle Homosexualität mit erhöhtem Blutdruck vergleichen, die Therapierbarkeit Schwulen scheint ihnen wieder Hoffnung zu machen.

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