Archiv der Kategorie: Brights

Atheismus: Mit Gott geht der Sinn

Bild: TheEuropean

Der Atheismus schöpft seine Legitimation aus der Wissenschaft. Diese versucht, die Grundfragen der menschlichen Existenz restlos zu klären. Doch wer beantwortet die neuen Fragen, die sich dadurch stellen?

Von Wolfgang HuberTheEuropean

Religion gibt es in der Neuzeit nur mit Widerspruch. Der Glaube an Gott wird stets von Protest begleitet. Kein Wunder, dass die sprachmächtigsten Atheisten häufig gelernte Christen waren. Damit, dass Martin Luther das Recht der Geistlichen zur Heirat durchsetzte, schuf er nicht nur der Glaubenskultur, sondern auch dem Atheismus einen Nährboden: das evangelische Pfarrhaus.

Niemand zeigt das eindrucksvoller als Friedrich Nietzsche, der sich mit einer „Umwertung aller Werte“ von dem befreien will, was sein Leben so lange prägte. Doch auch er wird die Frage nach Gott nicht los und schickt deshalb einen „tollen Menschen“ aus, der mit einer Laterne nach Gott sucht: „Gott ist tot. Wir haben ihn getötet.“

Heute tritt der Atheismus nicht nur mit dem Anspruch auf, eine Spielart der Gottessuche von vielen zu sein. Vielmehr fordert er eine absolute Geltung ein, wie sie zuvor nur von bestimmten Formen der Religion vertreten wurde. Die neuen Atheisten nennen sich die „Brights“, die Erleuchteten. Mit den Mitteln der Wissenschaft wollen sie den Gottesglauben als bloßen Wahn entlarven. Der Traum, die Religion zum Verschwinden zu bringen, ist noch nicht ausgeträumt. Heute begegnet er uns in der Gestalt eines kämpferischen Atheismus, der ein Monopol in Glaubensfragen reklamiert.

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Dodo Monat April 2013: Bayrischer Rundfunk-Redaktion Wissenschaft

Dodo des Monat April 2013

Dodo des Monat April 2013

brHomöopathie ist die sanfte Art der Heilung. “Schulmedizin” aggressiv, harte, nicht unbedingt wirksame Drogen, zweifelhafter Heilungserfolg zumal noch evidenzbasiert. Das will Mensch nicht, Mensch will glauben und so gläubig wie die Wissenschaftsredaktion des Bayrischen Rundfunks wird man nur im homöopathischen Vollrausch. Homöopathisches Petroleum könnte die Ursache sein. Diejenigen, die von der Gabe des homöopathischen Mittels Petroleum profitieren, neigen dazu sehr reizbar, ärgerlich und streitsüchtig zu sein. Sie können verwirrt sein und sich sogar in gewohnter Umgebung verlaufen. Manchmal empfinden sie eine Dualität in ihrer Persönlichkeit, was sich in dem eigenartigen Gefühl zeigt, sie seien “doppelt” oder in der Mitte geteilt. Fälle von Komasaufen sind noch nicht berichtet worden.
Der Homöopath übernimmt die Rolle des Priesters und Arztes, der Patient, welcher der aggressiven “Schulmedizin” so kritisch skeptisch gegenübersteht, lässt sich vom Allmachtglauben einlullen, Zuckerkügelchen tun nicht weh und im Zweifelsfall schaden sie nicht.
Geradezu dumm-dreist vermittelt die Redaktion in der Sendung den Eindruck, Homöopathie helfe, da sie auch in der Tiermedizin Erfolge vorweise. Über die Konditionierung des Verhaltens von Tieren denken die Herrschaften gar nicht nach. Wissen wird im Bayrischen Rundfunk außerordentlich verdünnt, hochpotenziert und natürlich geschüttelt eingesetzt.  Wissensvermittlung wird hier in C30 Verdünnungen produziert. Das Informationsbit der Sendung hat sich dann irgendwo im Sonnensystem befunden.

Der Moderator der Sendung, Gunnar Mergne, schwurbelt dann auch, bar jeder Vernunft:

“Wenn die HP eine Wirkung hat, dann ist sie mit naturwissenschaftlichen Gesetzen nicht zu erklären”[...]die Logik der Zahlen scheint übermächtig zu sein.“

Die Wissenschaftsbankrotteure des Bayrischen Rundfunks auf einer intellektuellen Schmalspurbahn. Beim Bayrischen Rundfunk hat das gute Tradition, am 22. Mai 1986 blendete sich der Bayerische Rundfunk für die Dauer der Ausstrahlung einer Folge der Kabarettsendung Scheibenwischer aus dem gemeinsamen Fernsehprogramm der ARD aus, nachdem sich Helmut Oeller, der Fernsehdirektor des BR, der an einigen Passagen des Manuskriptes Anstoß nahm, mit seiner Forderung nach Absetzung der Folge nicht hatte durchsetzen können. Diese Maßnahme rief bundesweite Proteste hervor.

Staatsnähe, CSU-Hörigkeit, Parteilichkeit, Wissensfeindlichkeit, man möchte den Machern des Senders ein freundliches saludos amigos zurufen. Im Rundfunkbeirat sind die Kirchen gut vertreten. Der Münchner Domdekan und sein evangelischer Kollege wachen darüber, dass der Bayerische Rundfunk seine Aufgaben gemäß dem Gesetz erfüllt. Seine Mitglieder sind verpflichtet, sich für die Interessen des Rundfunks und seines Publikums einzusetzen.

Ich meine, wenn Politiker ihre Familien-Clans im Parlament beschäftigen und so in die öffentlichen Töpfe greifen, warum sollte sich nicht die Homöopathen-Lobby in Bayern mal so eine kleine Sendung kaufen, wertneutral bezuschussen.

Niemand von den “Wissenschaftsredakteuren” kommt auf die Idee nachzufragen, wie denn die Grundlagen der Mikrobiologie, der Physiologie oder der Biochemie funktionieren, wenn Homöopathie funktionieren soll. Leben, wie wir es kennen, wäre schlicht unmöglich.

Kritik, skeptischen Meinungen wurden in der besagten Sendung überhaupt nicht dargestellt. Im Bayrischen Rundfunk wurde das Hohelied der Homöopathie gegrölt, Herbert Hackl, der Macher der Sendung, die letzte noch verbliebene Gehirnzelle beanspruchend beantwortet die Frage eines Kommentators der Sendung, warum nicht Edzard Ernst zu Worte gekommen ist:

Mit Herrn Ernst wollte ich nicht sprechen! Er wiederholt nur immer die gleichen Argumente und geht seinerseits nicht auf neuere Studien ein. Übrigens hat Herr Ernst früher selbst zu Homöopathie geforscht. Allerdings nach allgemeiner wissenschaftlicher Meinung methodisch ziemlich schlecht.

Das ist Idiotie(Punkt)

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Wahl Dodo des Monats April 2013

Dodo des Monat April 2013

Dodo des Monat April 2013

Es scheint als ob Politik und Kirchenvertreter im Monat April darüber stritten, wer von ihnen den größten polit-religiösen Blödsinn von sich gibt. Hier eine Auswahl:
  1. Winfried Kretschmann, “Kirche soll sich stärker einmischen.”
  2. Bayrischer Rundfunk, “…und die homöopathischen Wissensfeinde.”
  3. Bundesarbeitsgericht, “…christliche Parallelwelten.”
  4. Holger Doetsch, “Der homosexuelle Friede mit der katholischen Kirche.”
  5. Siegfried Kauder, “Straftat Genitalverstümmelung.”
  6. Andreas Laun, “Himmeldumm und homophob.”
  7. Fa. Ströer, “ …Kundenbeschwerden bei Ströer.”
  8. Reinhard Marx, “Religiös motivierte Gewalt ist Blasphemie.”
  9. Joachim Meisner,”Roma sind in unsere Zivilisation nicht zu integrieren.”
  10. Präsidium CDU, “Wenn die Politik mit der Kirche ins Bett geht.”
  11. Joachim Herrmann, ” Innenminister mit Gottvertrauen.”
  12. Norbert Lammert, “Der liberale Staat braucht religiöse Begründungen.”
  13. Angela Merkel, “Zu Gast beim Homo-Heilern.”
  14. Julia Klöckner, “…das fehlende Kreuz im NSU-Gerichtssaal.”
  15. Reinhard Junker, “Wo Biologie mit der Bibel unterrichtet werden soll.”
  16. BAG Grüne ChristInnen, “ …auf Kifferjagd.”
  17. P€€r Steinbrück, “…will getrennten Schulsport für Muslime.”
  18. Christa Meves, “Schwule sind unnatürliche Konstrukte.”

Die Wahl ist bis zum 07.Mai 2013 18:00 befristet. Der Gewinner wird am 08. Mai in einer Laudatio, hier auf dem Blog, gewürdigt. Viel Spaß.

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Dodo März 2013: Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF)

Dodo des Monat März 2013

Dodo des Monat März 2013

ZDFImmer dann wenn der HERR über den Mainzer Lerchenberg fliegt wird sein bis dahin gleitender Flug eine Flucht. Zum einen gehen ihm die naiv-blöden Mainzelmännchen gehörig auf die Nüsse, die er auch noch in einem Chorfenster der Karmeliterkirche in Mainz, seit ca.1970, zu sehen bekommt, zum anderen ist es die dumpfe religöse Servilität des zweiten öffentlich-rechtlichen Funktionärsfernsehen, die ihn ungöttlich verängstigt.

50 Jahre ZDF hieß es am 1.April 2013. 50 Jahre Glaube, Kirche und Christentum, Mission im Programm, mit Steuergeldern nunmehr finanziert, rauscht die Märchen-und Sagenwelt der Bibel durch den Äther. Häufiger als in anderen Kanälen tauchen christliche Glaubensinhalte sogar in den Nachrichtensendungen auf. Es gilt die christliche Leidkultur unters Volk zu bringen. Eine Studie im März 2012 bestätigt, das „heute-journal“ berichtet deutlich öfter über Glaubensinhalte als z.B. die ARD.
Zum 85. Geburtstag der römischen Spukgestalt kam die lange Papstnacht zum Zuschauer. Die Dauer-Kontroverse zwischen Küng und Ratzinger war dem ZDF eine eigene Doku wert. Die  EKD-Lutherbotschafterin Margot Käßmann vor der Kamera
der Doku-Reihe „Terra X“. Bibelrätsel, die von Wissenschaftlern untersucht werden, “Sterbehilfe” aus Sicht der Händefalter in den Redaktionsstuben des Senders. Und am Karfreitag das abolute Highlight des Osterfestes, Christenverfolgung, 2000 Jahre lang, über die Verfolgten der Christen wird nichts gesagt. Der Dreißigjährige Krieg wird im ZDF ausgefochten, gut christliche Unterschiede machte nur Guido Knopp in seiner Sendung “History Quiz” deutlich, hagere Intellektuelle aus protestantischem gegen wohlgenährte, barocke Frohnaturen aus katholischem Stall, Wortseligkeit gegen Ritenfrömmigkeit, dozierende Karfreitags- gegen singende Fronleichnamsmenschen.

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Atheisten als gefühllose Fanatiker – freiheitsgefährdenter Atheismus

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Kontra Kirchenprivilegien: Atheismus und Religionsfreiheit. Mit religiöser Inbrunst führen die neuen Atheisten ihren Kampf gegen Religion.

Von Ulricht H.J. KörtnerDie Presse.com

Seit einigen Jahren macht ein neuer Atheismus von sich reden. Auch in Österreich geht er in die Offensive, wie aktuell das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien gezeigt hat. In einem Artikel sprach der US-Journalist Gary Wolf 2006 von einer neuen „Kirche der Atheisten“ und ihren Oberhäuptern Richard Dawkins, Sam Harris und Daniel Dennett. Zu ihnen wird noch Christopher Hitchens gezählt.

Man gab den vier den Beinamen „the four horsemen“, der auf die vier apokalyptischen Reiter in der Johannesoffenbarung anspielt. Interessanterweise sind es nicht nur die Gegner der neuen Atheisten, die ihr Auftreten in apokalyptisch aufgeladenem Ton kommentieren, sondern diese führen selbst ihren Kampf gegen alle Religion mit geradezu religiöser Inbrunst.

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Zensur bei Twitter – @nickpol Ostern im Twitterjail

twitter_suspendTwittern macht Spaß, sollte man meinen. Man folgt anderen und hat seine Follower. Quatscht mit ihnen, Belangloses, Privates, Neuigkeiten. Man verbindet seine Blogs und Webseiten mit dem Twitteraccount und die Inhalte werden automatisch in die virtuelle Welt geschickt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Freitag ist ein besonderer Tag, da pflegt der Twitterer seine Kontakte, zeigt ihnen, Hallo Leute, ich hab nicht auf eure Tweets geantwortet, aber ich hab euch gesehen, man bedankt sich, teilt mit. Als Twitterer hat man seine Twitter-Beziehungen, die man sorgfältig pflegt. Der Blog hier hat über 8.000 Follower auf Twitter. Am Karfreitag war dann alles anders. Nach der Kontaktpflege, dem #FollowFriday noch etwas Lustiges in die Timeline geschickt: “No Easter this year, they have found the Body.” Danach war alles anders. Konto gesperrt, Follower weg, das euphemistische Angebot einigen völlig fremden Twitteren zu folgen. Makaber, keine Information von Twitter, hinsichtlich irgendwelcher Vorwürfe, die zur Sperrung des Kontos führten. Dann hab ich eine Protestmail an Twitter abgesetzt und die Freischaltung des Accounts gefordert. Keine Reaktion. Langsam dämmerte der Verdacht auf, dass es sich um die Verletzung “religiöser Gefühle”, im Rahmen der Osterfeierlichkeiten, gehandelt haben muss. Also, zweiten Twitteraccount hergestellt, diesmal unter dem Namen @PIINGILAAQ, Eskimo-Sprache und bedeutet Geist eines Toten. Zwitschern mit den eigenen Followern und dann den o.g. Spruch noch einmal in die Timeline von Twitter geschickt. Keine Überraschung, der Zweit-Account wurde ebenso blockiert, ab in den Twitterjail.
Ich gehe mittlerweile von der Tatsache aus, dass Twitter Inhalte filtert, in meinem Fall religionskritische Äußerungen unterdrückt hat. Automatisch, sehr wahrscheinlich, oder es hat Beschwerden von Religioten gegeben. Das Recht der freien Rede, die Meinungsfreiheit ganz bewusst unterdrückt.

Nur weil die christliche Sagen-und Märchenwelt von der Existenz eines Gottessohnes ausgeht, dessen Ermordung durch die Menschen göttlich gebilligt wurde, muss ich diesem Obskurantismus nicht folgen. Und ich nehme mir das Recht heraus diesen Unglauben auch kund zu tun und öffentlich zu vertreten. Muss ich doch im umgekehrten Sinne auch Glockengeläut, Fernsehpredigten und jede Menge religiösen Müll im Internet in Kauf nehmen. Die Unterdrückung respektive Zensur antireligiöser Botschaften durch Twitter zeigt die religiotische Kontaminierung unserer Umwelt aufs deutlichste.

Pünktlich zum Ende der Osterfeierlichkeiten dann die Nachricht von Twitter:

Twitter

Hallo,

dieser Account wurde suspendiert, weil zahlreiche Nachrichten versendet wurden, die @Antworten und/oder Erwähnungen enthielten. Diese Funktionen sollen die Kommunikation mit anderen Menschen auf Twitter vereinfachen. Twitter überprüft die Verwendung dieser Funktionen, um sicherzugehen, dass sie so verwendet werden, wie es beabsichtigt ist, und sie nicht missbraucht werden. Die Verwendung beider Funktionen zum Versenden von unerwünschten oder bösartigen Nachrichten an eine Vielzahl von Nutzern wird als Missbrauch angesehen und führt zur Suspendierung eines Accounts.

Mehr Informationen über diese Funktionen findest Du auf unserer Hilfe-Seite zu @Antworten und Erwähnungen: http://support.twitter.com/articles/14023

Die Suspendierung Deines Accounts wird innerhalb von 24 Stunden aufgehoben. Bitte beachte, dass es eine Stunde oder so dauern kann, bis die Anzahl Deiner Follower und derer, denen Du folgst, wieder hergestellt ist.

Bitte lies Dir aufmerksam die Twitter-Regeln durch, denn wiederholte Verletzungen dieser Regeln können zu permanenter Suspendierung führen: http://twitter.com/rules

Vielen Dank!

Support

Twitter Support

Der Vorwurf ist geradezu lächerlich zu nennen. Die Erwähnungen und @Antworten des #FollowFriday hätten zur Sperrung des Accounts geführt.

Meine Empfehlung an das Twitter-Management, geht Beichten, Euer Gott wird Euch das Lügen verzeichen. Ich nicht.

Für die erwiesene Solidarität möchte ich mich ganz besonders bei @Liekedeeler, @Piratenmaps, @eineMorgensonne, @Almwichterl, @Glamypunx, @mikell1601, @Suzimiya, @deppentoeter, @xhdroelf, @TheoRettich bedanken.

Wahl Dodo des Monats März 2013

Dodo des Monat Februar 2013

Dodo des Monat Februar 2013

Die Zumutungen des Monats März, im religiösen Sinne, waren für säkulare, ungläubige Geister besonders hart. Die Impertinenz religiöser, insbesonderer katholischer Medieninhalte war bedrückend. Hier nun einige der bedeutensten religiotischen Leistungen der vergangenen vier Wochen:

  1. Wolfgang Huber, “Huber kritisiert Gegner des Tanzverbots an Karfreitag.”
  2. Joachim Meisner, “Dodo-Meisner im österlichen Selbstmitleid.”
  3. ZDF, “Zentrales Deutsches Kirchenfernsehen.”
  4. Robert Zollitsch, “Kein weiter so, wie bisher – natürlich nicht für seine Kirche.”
  5. Thomas Nonte, “Gott hat Freude am Sport und etwas Doping?
  6. Deutsche Evangelische Allianz, “Evangelikale laufen Sturm gegen Grüne.”
  7. Brigitte Hahn, “Expertin der Katholen-Sekte warnt vor Satanisten-Sekte.”
  8. Aiman Mazyek, “...über religiöse und atheistische Fundamentalisten.”
  9. Alois Glück, “Deutsche Katholiken protestieren gegen Papst-Artikel “Alter Sack” in der “taz”.”
  10. Landtag Brandenburg, “Theologen-Ausbildung für das “Fliegende Spaghetti-Monster” demnächst in Brandenburg.”
  11. Ilse Aigner, “Linke und Grüne kritisieren Kruzifix im Bundesverbraucherministerium.
  12. Thomas Söding, “Weil die Bibel existiert muss Jesus gelebt haben!.”
  13. Katherina Reiche, “Volladoptionsrecht: „Sie verhalten sich da verfassungswidrig”.”
  14. Horst Seehofer, “(Hete) und katholische Treue in der Ehe.”

Die Wahl ist bis zum 07. April 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Gewinner wird am 08. April 2013, hier auf dem Blog, in einer Laudatio gewürdigt.

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Gerhard Ludwig Müller: Dodo des Monats Februar 2013

Dodo des Monat Februar 2013

Dodo des Monat Februar 2013

In der Geschichte der Stadt Berlin gab es einen Vorfall, bei dem die erbosten Bürger der Stadt, katholisch, ihren Bischof erschlagen haben. Über 20 Jahre wurde in Berlin geboren, geheiratet und gestorben ohne den Segen der katholische Kirche. Es ging.

Ein Pogrom? Nein, Volkes Zorn entlud sich in einer spontanen Reaktion, der Apostel der Stadt wurde, ohne Eingreifen des Allmächtigen, einfach erschlagen.

Was ist ein Pogrom? Das Wort selbst entstammt der russischen Sprache. Im zaristischen Russland wurde es verwendet, wenn man von Judenverfolgungen sprach; heute im allgemeinen für Ausschreitungen gegen religiöse, nationale und rassische Minderheiten. Pogrome sind meistens mit Plünderungen verbunden und wurden in der Regel vom Staat toleriert. Es gab Hexenpogrome, na Herr Präfekt, dämmert da etwas auf im Oberstübchen, es gab Pogrome gegen Homosexuelle usw. und so fort. Die schlimmste Pogrome waren jene die unter dem gesetzlichen Deckmantel der Nürnberger Gesetze gegen Juden in Deutschland begangen wurden.

Gerhard Ludwig Müller:

“Gezielte Diskreditierungs-Kampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert.”

Kognitive Dissonanzen? Verlust der Wahrnehmung der Realität? Nein, ganz bewusste Klitterung von Geschichte und aktuellen Ereignissen. Tausende von Missbrauchsfällen, Verschleierung, Vertuschung, Rechtsbeugung durch die römische-katholische Kirche, respektive durch Täter und Mitwisser, Priester, Bischöfe, Kardinäle und Päpste. Alle haben geschwiegen. Wohl wissend, dass die Institution Kirche moralisch-ethisch völlig versagt hat. Bigott allein die Tatsache, dass sich die RKK in den säkularen Gemeinwesen unserer Gesellschaft selbst als moralisches Korrektiv sieht. Göttlich will man sein, den Weg zu Gott ebnen und begleiten, mit dem Himmelsgeist auf Du und Du. Das ging ja nun ungöttlich und profan völlig in die Hose.

Ist es nicht erstaunlich, dass die tausenden Opfer von sexuellem Missbrauch, Gewalt, durch katholische Priester, sich so ruhig verhalten. Wäre es nicht menschlich verständlich, wenn es zu Tätlichkeiten gegen geistliche Würdenträger gekommen wäre? Aber ja doch, vernichtete Jugend, Existenzen, Lebenswege, zerstörtes Urvertrauen und die Erkenntnis, Gott lässt das alles zu. Bigott und frech, wenn sich dann ein Papst hinstellt und für die Opfer betet, er hätte rechtzeitig für die Verhinderung solcher Verbrechen sorgen sollen und nicht die Zeit der Opfer mit sinnlosen Gebeten verschwenden.

Herr Müller nun, Präfekt der Glaubenskongregationen unterliegt der Diktatur des Relativismus umfänglich. Angepöbelte Priester, na und, da müssen die Pfaffensäcke durch. Übelst ist die Relativierung von Pogromen durch Müller selbst. Dieser willkürliche Vergleich mit den Opfern des Holocaust, diese Banalisierung von Opfern wirklicher Pogrome. Müller will seine Kirche in den Opferstatus bringen, er will etwas abhaben von der Achtung und dem Respekt den man den Opfern zeitgenössischer Gewalt entgegenbringt. Er verhöhnt die Opfer kirchlicher Gewalt, in dem er die Kirche selbst als Opfer sehen will.

Und dann wettert er weiter,

In Blogs und “auch im Fernsehen” würden “Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum.”

Die totalitäre Ideologie des Katholizismus beschimpft, in der Person Müller, all jene, die sich kritisch mit der Institution Kirche auseinandersetzen. Dem Reinen ist alles rein, den Schweinen alles schwein. Das ist als wenn der Dieb ruft, haltet den Dieb und die Meute sich auf einen Unschuldigen stürzt.

Euch Pfaffen gehört ein paar auf die Pfoten, dafür sind die Blogs, weltanschaulichen Gemeinschaften mit ihren Netzwerken da. Die Zeiten, wo die RKK schalten und walten konnte, nach Gutdünken sind vorbei und sie kommen nie wieder. Vielleicht erhört ER ja eurer Flehen.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo Nr. 3.

Wahl Dodo des Monats Februar 2013

Dodo des Monat Januar 2013

Dodo des Monat Februar 2013

Hier sind die Kandidaten für die Wahl des Dodos, Monat Februar 2013. Einige hätten auf Grund ihrer rückwärtsgewandten Weltsichten mehrfach genannt werden müssen. Sollte dies beim Gewinner der Fall sein, wird dies in der Laudatio berücksichtigt.

  1. Reinhard Hempelmann, “Weltanschauungs”experte”: Der Atheismus wird immer missionarischer.”
  2. Christine Haderthauer(CSU), “ Gesetz zur genitalen Verstümmelung überfällig.”
  3. Gerhard Ludwig Müller, “...sieht Pogrom-Stimmung gegen die katholische Kirche.”
  4. Norbert Geis(CSU), “Ist die CSU naturgemäß? Etwas neurechter, blauweißer Rassismus.”
  5. Joachim Meisner, “Dodo-Meisner und der Vertrauensverlust.”
  6. Ralf Meister, “Religiöser Analphabetismus…
  7. Volker Jung, “Glaube gehört an den Küchentisch oder aufs Klo.”
  8. Volker Kauder(CDU), “Homoehe ist Fehlentwicklung.”
  9. Franz-Peter Tebartz-van Elst, “Hilfe, die homophoben Zölibaten wollen die Ehe schützen.”
  10. Gregor Maria Hanke, “Gender-Theorie gefährdet den Wertekanon der Gesellschaft.”
  11. Lothar Bauerochse, “Christenverfolgung gehört in die Politik und Panzer nach Saudi-Arabien.”

Die Umfrage ist bis zum 07. März 2013 18:00 befristet. Der Gewinner wird am 08. März in einer Laudatio, hier auf dem Blog, gewürdigt. Viel Spass.

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St. Vinzenz-Hospital: Dodo des Monats Januar 2013

Dodo des Monat Januar 2013

Dodo des Monat Januar 2013

vinzenz_koeln

Portal,St.Vinzenz

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gehört zu den Grundrechten eines Menschen im Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik. Soweit so gut. Dieses Grundrecht wird individuell durch Gewaltstraftaten gegen Leib und Leben eines Menschen verletzt.

Vergewaltigungen sind Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Opfer dieser Straftaten brauchen die Hilfe und Unterstützung der Gesellschaft, uneingeschränkt. Um so schlimmer, wenn Teile der Gesellschaft hier versagen. Versagen weil moralische und arbeitsrechtliche Bestimmungen dem grundgesetzlichen Schutz der Menschenwürde zuwider laufen. Eine Reihe von Männern, die alle einmal das schnellste Spermium im Ejakulat ihres Vaters gewesen sind, maßen sich an über Leben und Tod bestimmen zu können. Auf der Grundlage einer äußerst fragwürdigen, irrationalen Glaubenspraxis.

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Wahl Dodo des Monats Januar 2013

Dodo des Monat Januar 2013

Dodo des Monat Januar 2013

Die Kandidaten, für die Wahl zum Dodo des Monats, sind nachfolgend gelistet:

  1. Hans-Peter Friedrich, “Staat braucht positive Kraft der Religion.”
  2. Peter Gauweiler, “Nicht der Euro, sondern das Kreuz vereint das Abendland.”
  3. Michael Herbst, “Jesus passt in jedes Milieu.”
  4. BKK-IHV, “Religiösen Fundamentalismus von Pro-Life finanziert.”
  5. Angela Merkel, “BuKa Merkel bejubelt evangelikale Homo-Heiler.”
  6. Heinz Buschkowsky, “…Religions-Bullshistic-christlich-jüdische Tradition.”
  7. St.Vinzenz-Krankenhaus Köln, “Kirche im Mittelalter.”
  8. Deutsche Bischofskonferenz, “Katholische Wahrheit: Lügen, tricksen, verschleiern, bescheißen.”
  9. Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, “Keine Zusammenarbeit mit Humanisten...”
  10. Reinhard Marx, “ …dilettiert über aggressiven Atheismus – Blödsinn vom Feinsten.”

Die Wahl ist bis zum 07. Februar 2013, 18:00 befristet. Der Gewinner wird am 08.Februar 2013, mit einer Laudatio, hier auf dem Blog, gewürdigt. Mehrfachauswahl ist möglich.

Viel Spaß!

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BMI Friedrich bestellte neuen Dekan für die Seelsorge der Bundespolizei

Hans-Peter Friedrich, Bild: BMI

Helmut Blanke wird neuer Dekan für die evangelische Seelsorge in der Bundespolizei. Der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, hat jetzt den 56-jährigen Superintendenten aus Buxtehude (Niedersachsen), bestellt.

EKD

Die Ernennung des promovierten Theologen erfolgte aufgrund des Personalvorschlages, den der Beauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Seelsorge in der Bundespolizei, Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke (Bückeburg), vorgelegt hatte.

Die Ernennung von Dr. Helmut Blanke erfolgte im Einvernehmen mit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und in Abstimmung mit dem Rat der EKD.

Zum 1. April 2013 tritt Blanke die Nachfolge von Peter Jentsch, der rund 12 Jahre als Dekan in der Bundespolizei tätig war, an. Am 14. März 2013 werden in einem Gottesdienst in der Berliner Friedrichstadtkirche die Amtseinführung von Helmut Blanke und die Verabschiedung von Peter Jentsch stattfinden.

Dem Dekan obliegt die Dienstaufsicht über die 17 haupt- und nebenamtlichen Geistlichen. Außerdem ist er verantwortlich für die Leitung und Koordination der Seelsorgearbeit in allen Dienststellen der Bundespolizei. Dienstsitz ist das Bundespolizeipräsidium Potsdam.

Landesbischof Manzke wünschte Blanke anlässlich seiner Bestellung Gottes Segen und hob dabei hervor: „Die Tätigkeit der Bundespolizei hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Ihre Angehörigen tun Dienst in aller Welt und unter teilweise sehr schwierigen Bedingungen. Sie können sich darauf verlassen, dass die  evangelische und katholische Kirche den Angehörigen der Bundespolizei bei diesem Dienst verlässlich und vertrauensvoll zur Seite stehen.“

Hannover, 29. Januar 2013

Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick

Homo-Ehe oder warum Männer Babys stillen könnten

Erzbischof Salvatore Cordileone, San Francisco Bild: thinkprogress LGBT.

Kircheninformationen, die so tagtäglich durch Netz schwirren bringen unglaubliche Inhalte zu tage. Manchmal zweifelt der eigene Verstand, ob der wahnwitzigen Neuigkeiten aus dem Parallel-Universum des Christentums.

Feststellbar ist, die evangelische Kirche produziert weniger religiösen Müll. Ist durchdachter und näher an der Vernunft und Realität. Bei den evangelikalen Fundis fängt dann schon die  Retardierung der Vernunft an, die sich dann auch schon mal im evangelikalen Rassismus manifestiert. Ganz schlimm wird es bei der katholischen Kirche, je höher stehend, in der Hierarchie, bringen die Nachfolger der Apostel Argumente, die an der intellektuellen Evolution des Menschen  zweifeln lassen. Da fragt man sich, spricht hier der letzte Affe oder der erste Mensch?

Allen gemeinsam ist die schon fast antagonistische Abneigung der Homosexualität. Schwule, Lesben, Bisexuelle bringen die perfekte Schöpfung des Herrn durcheinander. Sie sind der wandelnde Beweis des göttlichen Pfuschs.

Salvatore Cordileone, Erzbischof von San Francisco ist nun ein ganz besonderes Exemplar des evolutionären Verlustes von Vernunft. Für sich selbst beansprucht er der Urheber des Volksentscheids zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in den Vereinigten Staaten(Proposition 8) zu sein. Um es kurz zu sagen, er ist ein verbissener, inhumaner, reaktionärer Vertreter seiner Apostel-Zunft. Als Erzbischof von San Francisco betet er in einer Stadt, die wegen ihrer Schwulen-Kultur schon mal “Gay-City” genannt wird. Es gibt wohl kaum eine Stadt in unserer Welt die so sehr von der Homosexualität geprägt ist wie Frisco. Sexuelle Vielfalt, Kultur und identische Lebensformen existieren hier. Diskriminierung erfährt man, wenn man sich mit den religiösen Spinnern abgeben muss. Die Schlimmsten sind die Katholen. Jene Hierarchie von Männern, die die Welt glauben lassen wollen, dass sie im Zölibat leben, eigene homosexuelle Neigungen unterdrückt, oder sie eben an Minderjährigen, mangels Sexualpartner, austobt. Männer die sich anmaßen über Sexualität den Stab zu brechen, keine Ahnung haben, inkompetent sind und von einer verlotterten Moral die jedem Menschen den Angstschweiß auf die Stirn treiben sollte.
Ein neuer Höhepunkt religiöser Idiotie wurde durch Cordileone erklommen:

Salvatore Cordileone:

Wer gleichgeschlechtliche Ehen legalisiert, sollte auch das Stillen durch Männer legalisieren.

Ein saudummer Vergleich. Dabei übersieht der Schwarzkittel eine Tatsache. Es gibt Männer, die soweit Frau sind, dass sie Stillen können(Transgender), die Anzahl derer, die dazu in der Lage sind, dürfte nicht allzu groß sein, aber es gibt sie.

Es bleibt zu sagen, religiöse Idiotie, wie von Cordileone gezeigt, ist ihrem Wortsinn entsprechend unvernünftig, eine schwere Minderung der Intelligenz und somit eine geistige Behinderung. Besonderes schwere Fälle sollten stationär behandelt werden, in jeder Hinsicht sollte sich aber niemand von Behinderten seine sexuelle Identität vorschreiben lassen.

US-Kardinal Roger Mahony hat pädophile Priester gezielt geschützt

Kardinal Roger Mahony

Kardinal Roger Mahony

Kardinal Roger Mahony hatte offenbar 1986/87 mit einem damaligen kirchlichen Missbrauchsreferenten eine Strategie entworfen, um drei Priester den polizeilichen Ermittlungen zu entziehen. Diese Priester hatten der Kirchenleitung Pädophilie gestanden.

kath.net

Der US-amerikanische Kardinal Roger Mahony (Foto) soll kircheninternen Akten zufolge pädophile Priester gezielt vor Strafverfolgung geschützt haben. Laut den Dokumenten von 1986 und 1987, aus denen die Zeitung «Los Angeles Times» (Montagnachmittag Ortszeit) zitierte, entwarfen Mahony als damaliger Erzbischof von Los Angeles und der für Missbrauchsfälle zuständige Referent Thomas Curry eine Strategie, um drei Priester, die der Kirchenleitung sexuellen Missbrauch von Kindern gestanden hatten, polizeilichen Ermittlungen zu entziehen.

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Größte irische Pro-Life-Kundgebung aller Zeiten!

Thousands marched down O’Connell Street today as part of the All-Ireland Rally for Life. Photo Mark Stedman/Photocall Ireland. Bild: the journal.ie

Mindestens 30.000 bis 35.000 Menschen nahmen am Samstag am Abend in Dublin an der größten Pro-Life-Kundgebung aller Zeiten in Dublin teil und wehrten sich gegen ein mögliches Aufweichen der irischen Pro-Life-Gesetzgebung

kath.net

Nur wenige Tage nach der Mega-Kundgebung gegen die “Homo-Ehe” hat mit Irland ein weiteres Land der EU gezeigt, dass christliche Werte nach wie vor gefragt sind. Am vergangenen Samstag haben in Dublin 30.000 bis 35.000 Menschen, davon viele Jugendliche und Familien, gegen eine geplante Aufweichung des irischen Abtreibungsverbots demonstriert. Die Kundgebung für den Lebensschutz war laut Beobachter die größte Lebensschutzkundgebung, die jemals in Irland stattfand. Derzeit ist in Irland Abtreibung grundsätzlich verboten. Laut den Veranstaltern der Kundgebung ist Fine Gael, die größere Partei der derzeitigen irischen Regierungskoalition, derzeit dabei, das Lebensschutzgesetz aufzuweichen. Offiziell soll es beispielsweise bei einer Gefahr von Selbstmord eine Abtreibungsmöglichkeit geben.

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BMI Friedrich: “Staat braucht positive Kraft der Religion”

Bundesinnenminister Dr. Friedrich bei seiner Rede Quelle: Thomas Kretschel

Der Kongress christlicher Führungskräfte ging am Samstag, 19. Januar 2013, mit einem Plädoyer für eine Wiederentdeckung der Werte des Abendlandes zu Ende. Vor dem Plenum des Kongresses betonte Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich: “”Der Staat ist angewiesen auf die positive Kraft der Religion. Sie bewahrt vor Selbstüberschätzung und Utopien.”" Friedrich sprach vor mehr als 3.200 christlichen Unternehmern aus ganz Deutschland.

Bundesministerium des Innern

Bundesinnenminister Friedrich nannte die Finanz- und Wirtschaftskrise eine Folge von “egoistischen Auswüchsen” und “Verantwortungslosigkeit”. In der globalisierten Welt, in der die Möglichkeiten und Auswirkungen unseres Handels so vielfältig seien wie noch nie, steige die Bedeutung an ethischer Orientierung, so Friedrich. Friedrich forderte daher eine Rückbesinnung auf die Werte des Christentums: “Wir Christen haben ein Menschenbild, mit dem wir die humane Gesellschaft von morgen entwickeln können. Es ist der Glaube, dass Gott jeden Menschen als Person mit unverlierbarer Würde geschaffen hat.”

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USA: Ein Segenswunsch, zwei Schwüre, drei Bibeln und ein Präsident

Barack Obamas Inauguration, 2013 Bild: REUTERS

Der mächtigste Mann der Welt war bei der Generalprobe für seine Amtseinführung nicht dabei. Statisten mit Ansteckern “President Obama” und “First Lady Michelle Obama” spielten den Ablauf der am Montag stattfindenden Amtseinführung durch, denn bei diesem Ereignis darf nichts schief gehen. Wenn Barack Obama, der 44. Präsident der USA, seinen Amtseid vor dem Kapitol in Washington leisten wird, fährt die Nation das ganz große Besteck auf.

Von Barbara Mayrhofer - kathweb

Die offizielle Einführung eines US-Präsidenten in sein Amt ist in der Geschichte der Vereinigten Staaten zum bühnenreifen Großereignis geworden, erläutert die Historikerin Heike Bungert. Die Nordamerika-Spezialistin von der Universität Münster hat zahlreiche historische Dokumente über Amtseinführungen analysiert und festgestellt: “Allen Feiern ist gemeinsam, dass sie politische Programme legitimieren und nach einem aggressiven Wahlkampf die US-Gemeinschaft stärken sollen.” Der Faktor Religion spiele dabei “eine zentrale Rolle” – trotz der verfassungsrechtlichen Trennung von Staat und Kirche.

Nach Ansicht Bungerts hat das religiöse Element mit dem spezifisch amerikanischen Nationalgefühl zu tun. Die Gründerväter hätten sich als das “auserwählte Volk Gottes” verstanden. Dies zeige sich auch bei der Amtseinführung der Präsidenten. So schworen fast alle auf die Bibel, obwohl dies nicht vorgeschrieben sei. Obama hat für die zwei Amtseinführungen – eine im kleinen Kreis am Sonntag im Weißen Haus und die offizielle Zeremonie am Montag – gleich drei Bibeln ausgewählt.

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Evangelikale ehren Katholen-Dodo Lütz

Der katholische Theologe, Mediziner und Bestsellerautor Manfred Lütz. Foto: PR

Wenn wir Jesus Christus als Zentrum des christlichen Glaubens haben, werden konfessionelle Unterschiede unwichtig. Davon ist der katholische Theologe, Mediziner und Bestsellerautor Manfred Lütz (Köln) überzeugt. Christus sei das Wesentliche überhaupt.

idea.de

Weil das viele evangelikale Christen begriffen, hätten sie innerhalb der Ökumene auch den größten Schritt im Miteinander mit katholischen Christen getan. Er selbst fühle sich von Evangelikalen oft mehr verstanden als von Besuchern von Katholikentagen, sagte Lütz am 15. Januar im Christlichen Gästezentrum Württemberg in Schwäbisch Gmünd. Dort wurde ihm vom Evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg, die Apis, der „Hoffnungsträger-Preis 2012“ verliehen.

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Religiot Bill Donohue: Barack Obama sollte auf “Das Kapital” schwören

Bill Donohue, Bild: atheistnexus

Bill Donohue, Bild: atheistnexus

Der Präsident der Katholischen Liga der USA ist ein ausgesprochen idiotischen Exemplar seiner katholischen Zunft. Der Hassprediger, der auch schon mal Kindesmissbrauch durch katholischen Pfaffen begründet, ist für seine klaren Feindbilder bekannt. Barack Obama hat die Ehre ein erklärter Feind des Katholiban zu sein.  Obamas Unterstützung für gleichgeschlechtliche Ehen ist dem Herrn ein Dorn im Auge.

Homosexuelle sowieso. Sind sie doch lebende Exemplare einer unvollkommenen Schöpfung. Das imago dei hat mehrere Risse, Schwule und Lesben sind für einige verantwortlich.

In einer Presseerklärung, vom Ende der letzten Woche, fordert Donohue nun, Obama solle auf Karl Marx’ “Das Kapital” schwören, statt auf die Bibel. Der Zusammenhang zwischen der berühmten Analyse der politischen Ökonomie, der Bibel und vor allem Homosexualität erschließt sich nicht so recht. Da muss man die gedrehten und gespleissten Gedankengänge eines Katholen-Hirns besitzen. Rational ist das nicht begründbar.

Wie die New Civil Rights Movement bekanntgab, ist die Presseerklärung des Religioten auf die öffentliche Kontroverse um den Pastor Pastor Louie Giglio zurückzuführen. Giglio war auserwählt worden den Segen bei der Inauguration des Präsidenten zu sprechen. Mit Bekanntwerden einer antischwulen-Predigt, aus den 90iger Jahren, trat er vom Amt zurück. Homosexualität ist Sünde, so wird es in der Bibel dargestellt. Donohue sieht nun Giglio als Opfer, als christliches noch dazu, weil er für die Positionen der Bibel steht und nichts anderes. Wer Homosexuelle als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft einstuft, versündigt sich an der Bibel und sollte nicht auf sie schwören. Für Donohue ist Homosexualität gleichbedeutend mit Inzest, genauso sündig und verboten. Alternative Lebensformen sind abzulehnen. Die Ehe zwischen Mann und Frau sind der Standard, den es gilt einzuhalten.

Eins wird deutlich, ein Land, dass sich solch obskurer Rituale wie den Bibel-Schwur bedient, hat es nicht besser verdient.

Bernard Fellay(Pius): “Juden sind die Feinde der Kirche”

Bernard Fellay, Bischof der Pius-Bruderschaft. Bild: tacheles, das Jüdische Wochenmagazin

Während sich in Deutschland seit Tagen die Medien um den “Antisemitismus” des Herrn Augstein echauffieren, hat der Leiter der Pius-Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay “die Juden als die Feinde der Kirche” definiert. Stattgefunden hat das ganze bereits am 28. Dezember 2012, in einem Interview mit einer kanadischen Rundfunk-Station. Antisemitische Intentionen seiner Aussage lehnt der Traditions-Kasper der Katholiken ab.

Es ist das alte Klagelied der Katholiken, “die Juden sind Gottesmörder, ist doch auf deren Veranlassung Jesus Christus zum Tode durch Kreuzigung verurteilt worden.

1500 Jahre Antisemitismus gipfelten in Auschwitz und vielen anderen Vernichtungslagern der Nazis. Der selbsternannte Vollstrecker göttlichen Willens, Adolf Hitler ist bis heute bei den Katholen wohl gelitten. Die Auseinandersetzung der Protestanten, mit dem Antisemitismus eines Martin Luther, wird halbherzig oder gar nicht geführt.

Fellay geht weiter in der Benennung der Feinde der Kirche, zu den Juden gesellen sich die Freimaurer und Modernisten. In dem jüdische “Führer” das Zweite Vatikanische Konzil unterstützen, lassen sie erkennen, dass das Konzil eben eine Sache der Juden sei und nicht der katholischen Kirche. So ist das Konzil ja letztlich auch die Ursache für die Gründung der reaktionären und Demokratie-feindlichen Bruderschaft St. Pius. An den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils seien Juden schuld, betonen Vertreter der Bruderschaft.

Der Antisemitismus der Bruderschaft hat eine kontinuierliche Tradition. Der Gründer, Erzbischof Marcel Lefebvre, erkannte die Juden, Kommunisten und Freimaurer als die Feinde des Glaubens. Richard Williamson leugnete schlicht die Ermordung von Millionen Juden während der Nazizeit. Nach seinen Aussagen seien höchstens 200.000 bis 300.000 Juden ermordet wurden.

Wer schweigt stimmt anscheinend zu. Und der Vatikan schweigt zu den Äußerungen des Traditionalisten-Bischofs. Hat man doch einst über die Rattenlinien, gemeinsam mit dem Roten Kreuz, anerkannte Nazis, Mörder und Gewaltverbrecher gedeckt nach Südamerika bringen lassen. Mit Humanismus hat das alles nicht zu tun. Antikommunismus, Antisemitismus sind der Klebstoff der die katholischen Gottesknechte zusammenhält.

Vielleicht überarbeitet das Simon-Wiesenthal-Center seine Antisemitismus-Liste ja noch einmal und setzt den Papst, nebst seiner obskuren Organisation auf Platz 1 der Liste.