Archiv der Kategorie: Freidenker

Richard Dawkins has lost it: ignorant sexism gives atheists a bad name

dawkinsHe may have convinced himself that he’s the Most Rational Man Alive, but if wants to be the face of a welcoming movement, he’s doing a terrible job.

By Adam Leetheguardian

I became an atheist on my own, but it was Richard Dawkins who strengthened and confirmed my decision. For a long time, I admired his insightful science writing, his fierce polemics, his uncompromising passion for the truth. When something I’d written got a (brief) mention in The God Delusion, it was one of the high points of my life.

So, I’m not saying this is easy, but I have to say it: Richard Dawkins, I’m just not that into you anymore.

The atheist movement – a loosely-knit community of conference-goers, advocacy organizations, writers and activists – has been wracked by infighting the last few years over its persistent gender imbalance and the causes of it. Many female atheists have explained that they don’t get more involved because of the casual sexism endemic to the movement: parts of it see nothing problematic about hosting conferences with all-male speakers or having all-male leadership – and that’s before you get to the vitriolic and dangerous sexual harassment, online and off, that’s designed to intimidate women into silence.

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Protest gegen Esoterik an der Volkshochschule Mainz

Bild: svz.de

Bild: svz.de

Esoterische Angebote im Programm der VHS Mainz haben massive Proteste ausgelöst. Anlass war der Kurs „Pendelpraxis“, der versprach: „Mithilfe des Pendels werden Sie in der Lage sein, Ihre Lebensmittel, Medikamente, Kosmetika und mehr auf Verträglichkeit und biologische Qualität zu testen.“

Von Dr. Kai FunkschmidtEvangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)

Die Kritik kam anfänglich aus Reihen der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung der Parapsychologie (GWUP) und weitete sich aus, bis Dutzende empörte Stimmen den „unwissenschaftlichen Unfug“ anprangerten. Neben dem Pendelkurs gerieten auch andere Angebote ins Kreuzfeuer. So bietet die VHS Kurse in Astrologie, Tarot und Wünschelrutengehen, zu Schüßler-Salzen, Erdstrahlen, Tai Chi und Ernährung „auf feinstofflicher Basis“. Die Kritiker weisen im Zusammenhang des Pendelkurses auf die Gefahr hin, dass Menschen womöglich verschriebene Medikamente nach negativem Pendelergebnis nicht einnähmen oder ihren Kindern vorenthielten. Dabei ist die VHS Mainz keineswegs einzigartig. Viele der 924 deutschen VHS bieten Kurse zu esoterischen Themen an.

Die Idee der Volkshochschulen wurde von dem dänischen Pfarrer N.F.S. Grundtvigs Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt, um die Bürger durch Bildung zur Nutzung ihrer demokratischen Mitbestimmungsrechte zuzurüsten. Die einzelnen VHS sind autonom und in der deutsch-föderalen Vielfalt sehr unterschiedlich aufgestellt. Die VHS Mainz gehört zu einer Minderheit: Sie wird zu 80 Prozent aus Teilnehmergebühren finanziert und ist damit besonders auf nachfrageintensive Angebote angewiesen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) knüpft an Grundtvigs Tradition an, wenn er erklärt, die „Erfolgsgeschichte [der VHS] ist untrennbar verbunden mit gelebter Demokratie. Ihren Bildungsauftrag leiten sie aus den Prinzipien der Aufklärung und den universalen Menschenrechten ab.“

Am 2.9.2014 veröffentlichte die VHS Mainz eine Stellungnahme gegen „einige Personen“, die die VHS „abwerten“. Man sehe sich demnach als „Abbild der pluralen Gesellschaft“, stehe für Offenheit und Toleranz und daher „allen Menschen offen“.

Wichtiger als die Zahl der esoterischen Angebote ist – hier ist den Kritikern Recht zu geben – die Signalwirkung. Was in einer öffentlichen Bildungseinrichtung (teilweise als offiziell anerkannte Weiterbildung) angeboten wird, wird als qualitätsgeprüft und seriös wahrgenommen. Festgeschriebene Kriterien zur Grenzziehung zu inakzeptablen und unseriösen esoterischen Angeboten gibt es seitens der VHS nicht. Man kann daher fragen: Bedeutet die unbestrittene „Offenheit für alle“ auch eine umstrittene „Offenheit für alles“? Sollte sich Weiterbildung wirklich vor allem an der Nachfrage ausrichten und als Abbild der Gesellschaft verstehen? Besteht Bildung nicht gerade im Überwinden von Aberglauben durch wissenschaftliche Methoden und Vernunft? Irritierend ist es, wenn von den Kritisierten derartige Fragen zu den Grenzen des öffentlichen Bildungsauftrags als „Ruf nach Zensur“ geächtet werden. Andererseits ist der meist polemische Duktus der GWUP-Kritiker wenig gesprächsfördernd.

Anders positionierten sich nach ähnlichen Diskussionen im November 2013 die Österreichischen VHS: „Wir haben uns österreichweit ganz bewusst entschieden, eine Esoterik-Richtlinie einzuführen. Wir bieten keine Kurse an, die keinen wissenschaftlichen Hintergrund haben”. Allerdings bindet dies die einzelnen VHS nicht.

Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn ein solches Signal für Bildung im Sinne der Aufklärung und des kritisch-analytischen Denkens von den deutschen VHS erginge. Auch aus evangelischer Sicht ist die Trennung von Glaube und Vernunft festzuhalten. Uns ist aufgegeben mit der gottgegebenen Vernunft die Welt zu erfassen. Wer den kategorialen Unterschied zwischen dieser Vernunft und den auf Übernatürliches zielenden Pseudowissenschaften vermischt, verrät nicht nur die Aufklärung, sondern auch die Unterscheidung von Schöpfer und Schöpfung.

Scholl-Latour: Wie dreist die westliche Allianz Russland austrickste

scholl_latourIn seinem letzten Buch rechnet die kürzlich verstorbene Reporter-Legende Peter Scholl-Latour mit der Politik des Westens ab. Nach dem Kalten Krieg hätten die USA und ihre Partner die Chance auf einen echten Neustart mit Russland vergeben, indem sie ihre eigenen Versprechen in den Wind schlugen.

Von Linda WursterFOCUS ONLINE

Kurz vor seinem Tod beendete Reporter-Legende Peter Scholl-Latour sein Buch „Der Fluch der bösen Tat“. Auf Basis seiner jahrelangen Erfahrungen und Erlebnisse in den Ländern des Orients analysiert er das Scheitern des Westens – und kommt zu gewohnt kontroversen Schlüssen. In einer Serie fasst FOCUS Online Scholl-Latours Positionen zusammen.

Teil 3: Der Umgang mit Russland nach dem Ende des Kalten Krieges

Er habe keineswegs eine „sentimentale Russland-Vorliebe“ betont Scholl-Latour zu Beginn seiner Ausführungen über Russland. Trotzdem zählt er in seinem Buch die Fehler auf, die der Westen seiner Meinung nach im Umgang mit Russland gemacht hat – und sieht darin einen Teil der Erklärung für das schwierige Verhältnis.

Scholl-Latour verweist zunächst auf die Leistungen des russischen Militärs im Kampf gegen Nazi-Deutschland. Mit dem Vormarsch von Stalingrad bis nach Berlin habe die Rote Armee unter ungeheuerlichen Verlusten die wesentliche Voraussetzung für den Sieg der Alliierten geschaffen. Doch durch die „ideologische oder wie auch immer begründete Verdrängungsstrategie der Atlantischen Allianz“ seien sie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in die Rolle eines Kriegsverlierers versetzt worden.

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Das Schweigen der Lämmer

Bild: DW, bearb.:BB

Bild: DW, bearb.:BB

In der Süddeutschen Zeitung vom 11.09. gab es einen interessanten Beitrag von David Ranan mit dem Titel ´Das Schweigen der Diaspora`. Ranan schrieb: „Ist es also Sache des Zentralrats der Juden in Deutschland, Israels Politik, deren Handlungen und Feldzüge zu verteidigen? Oder sollte er nicht vielmehr deutlich machen, dass die Vertretung der deutschen Juden eben kein Ansprechpartner sein kann in Fragen, die Israel betreffen“?

Von Abi MelzerDER SEMIT

Selbst diese harmlose Bemerkung, die man nicht einmal als Kritik verstehen kann, rief Henryk M. Broder auf die Barrikaden. Man fragt sich verwundert, was ihn dazu bewegt hat, jemanden, den er offensichtlich nicht kennt, wegen seiner von Broders Ideologie abweichenden Meinung, so zu beleidigen. Er beeilte sich auch der “Achse des Guten”, das wie folgt zu kommentieren: “Wo findet die SZ nur immer wieder ihre nützlichen Idioten?” Er muss aber aufpassen, dass nicht er selbst zum nützlichen Idioten der israelischen Propaganda wird. Solche zynischen und hämischen Kommentare sind zwar sein Markenzeichen, es wird aber der Tag kommen, an dem sie wie ein Bumerang auf ihn zurückfallen werden. Ich warte darauf und hoffe es, dies noch zu erleben, dass die führenden deutschen Zeitungen und Zeitschriften nichts mehr von diesem zionistischen Zyniker und, nach eigenen Worten, “reaktionären” annehmen.

Ich bin jederzeit bereit, die Meinungsfreiheit meines Gegners zu verteidigen, aber einen anderen Journalisten als „nützlichen Idioten“ zu bezeichnen, hat mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun. Es ist eine Herabwürdigung und Diffamierung Andersdenkender und wenn diesem Treiben per Gesetz keine Grenzen gesetzt werden, dann sollten wir es tun, und Broder ignorieren und isolieren und ihm vor allem keine Bühne für seine Giftpfeile mehr geben. Broder jedenfalls handelt seit Jahren nach seinem Motto: Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht. Er zieht es vor, so oft es geht, persönlich zu antworten und die Kritiker israelischer Politik, die er immer auch als persönliche Feinde betrachtet, unter der Gürtellinie zu treffen. Broder, so verstehe ich seine Rolle, die er seit mehr als zehn Jahren in diesem Land spielt, ist die ebenfalls eines „nützlichen Idioten“. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Cui bono?

Broder ist schon lange ein einzigartiges Phänomen in der deutschen Presselandschaft. Kein anderer Journalist kann und darf sich das leisten, was Broder sich leistet. Er genießt Narrenfreiheit.

Er hat nach seinem Schulabschluss 1966 versucht, Rechtswissenschaften, Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Erziehungswissenschaften, Statistik und Sozialpsychologie zu studieren, hat aber überall vorzeitig abgebrochen. Im Durchschnitt hat er also jedes Fach vier Monate studiert, inklusiv Semesterferien.

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Deepak Chopra: Richard Dawkins is a bad scientist and his arrogance pisses me off

Image: The Raw Story

A new book details the years-long, highly acrimonious feud between self-help guru Deepak Chopra and evolutionary biologist and skeptic Richard Dawkins.

By David FergusonThe Raw Story

According to Salon.com, Tom Roston’s book The Quantum Prophets: Richard Dawkins, Deepak Chopra and the spooky truth about their battle over God, explains that the longstanding rivalry between the two men began at the 2002 TED Conference and culminated in a public debate in 2013. In an interview with Roston, Chopra explained that Dawkins’ “arrogance” continues to bother him.

“With Dawkins, I am just pissed off. I am pissed off by his arrogance and his pretense of being a really good scientist. He is not,” Chopra told Roston. “And he is using his scientific credentials to literally go on a rampage.”

When Roston said that this kind of resentment is surprising coming from a man who purports to teach millions of others the secrets of inner peace, Chopra, surprisingly, agreed.

“I totally agree,” he said. “It’s my last challenge. It may be a very strange psychological issue.”

Roston went on to say that perhaps Chopra’s resentment of Dawkins and his attacks on people of faith around the world is based in the history of their respective countries.

Chopra’s parents grew up under British colonialism, which Chopra called “two hundred years of enslavement.” It instilled in him a mistrust of high-handed British pomp and snobbery and of “these Oxford and Cambridge pseudo intellectuals. India has a habit of aping them. There are more fans of Dawkins in India than anywhere else. It’s the postcolonial hangover.”

Dawkins has accused Chopra of being a swindler whose practice of “mind-body wellness” bilks millions of people around the world by dazzling them with “magical language” and “bullshit.”

The two men debated in Pueblo, Mexico in 2013, both coming away calling themselves the winner.

“I have to let it go,” Choprah told Roston this year. “I have to recognize it. Mexico should have been the finish.”

Watch the debate from Pueblo in 2013, embedded below via YouTube:

Vorbild Mohammed

Von Kurt Westergaard

Von Kurt Westergaard

Wenn im Namen des Islam Grausamkeiten begangen werden, heißt es immer,die Terroristen pervertierten eine friedliche Religion. Stimmt das wirklich?

Von Leon de WinterDIE WELT

Langsam werden wir in eine Diskussion gezogen, die wir vermeiden wollten. Es ist eine Diskussion, die die westliche Welt eigentlich seit der Aufklärung mehr oder weniger beerdigt hatte. Jetzt ist sie wieder da mit voller Wucht. Die industrielle Revolution gab uns die Werkzeuge, um Herr unseres eigenen Schicksals zu werden, und trotz schlimmster Rückfälle in die Barbarei während des 20. Jahrhunderts schritten wir voran zu Individualisierung, Säkularisierung, Wohlstand. Auf dem Weg ist uns die Vorstellung abhanden gekommen, dass wir wachsam und entschlossen sein müssen, wenn wir die Werte und Überzeugungen bewahren und aufrechterhalten wollen, die uns voran gebracht haben. So entstand die Idee, dass wir keine Feinde mehr haben. Wir konnten uns leisten, unentschlossen zu sein. Aber wir gingen noch weiter. Beschämt von den Massakern des 20. Jahrhunderts begannen wir, an den Ideen der Aufklärung zu zweifeln, die uns so weit gebracht hatten.

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Scholl-Latour zur Ukraine-Politik: „Der Schuldspruch war schon gefällt“

scholl_latourIn seinem letzten Buch rechnet die kürzlich verstorbene Reporter-Legende Peter Scholl-Latour mit der Politik des Westens ab. Im Ukraine-Konflikt hält er eine russische Verletzung des Völkerrechts durch die Annexion der Krim keineswegs für ausgemacht – und bewertet Russlands Vorgehen defensiv statt expansiv.

Von Linda WursterFOCUS ONLINE

Kurz vor seinem Tod beendete Reporter-Legende Peter Scholl-Latour sein Buch „Der Fluch der bösen Tat“. Auf Basis seiner jahrelangen Erfahrungen und Erlebnisse in den Ländern des Orients analysiert er das Scheitern des Westens – und kommt zu gewohnt kontroversen Schlüssen. In einer Serie fasst FOCUS Online Scholl-Latours Positionen zusammen.

Teil 2 – Der Konflikt um die Ukraine

Wehmütig erinnert sich der Autor am Anfang seines Buches an das vergangene Jahr, als eine kriegerische Konfrontation auf europäischem Boden nicht vorstellbar erschien. Nun jedoch sei in der Ukraine der „absurdeste Territorialkonflikt“ überhaupt entbrannt.

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Rap gegen den Glauben

In einem Video bei Kickstarter.com erklärt der Rapper Baba Brinkman, auf welche Botschaft es ihm ankommt: Religionen sind Aberglaube, der offenbar einen evolutionären Vorteil darstellte Foto: kickstarter.com / pro

Der Glaube an Gott basiert nicht auf einer existierenden höheren Macht, sondern hat sich als evolutionärer Vorteil mit dem Menschen entwickelt. Das ist die These vieler Evolutionswissenschaftler. Nun will ein Rap-Album diese Botschaft populärer machen.

pro Medienmagazin

Der kanadische Rapper Baba Brinkman hat auf der Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ versucht, Geld zur Finanzierung seines neuen Albums zusammenzubekommen. Das neue Album soll „The Rap Guide to Religion“ (Die Rap-Erklärung von Religion) heißen und die Botschaft vermitteln: Religion hat sich mit der Evolution des Menschen entwickelt und wird irgendwann überflüssig werden. Am Mittwoch lief die Frist für die Finanzierung aus und der Rapper kann sich freuen: das Soll von 20.000 Dollar ist sogar übertroffen worden.

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Atheisten: Kein Gottesbezug in die Verfassung von Schleswig-Holstein

Pressemitteilung vom 09.09.2014

Gegen die Aufnahme eines Gottesbezugs in die Verfassung von Schleswig-Holstein wendet sich der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). Er fordert die Abgeordneten des Landtags Schleswig-Holsteins auf, einer entsprechenden Verfassungsänderung nicht zuzustimmen.

„Ein Gottesbezug in der Verfassung bedeutet eine weltanschauliche Bevormundung derjenigen Menschen, deren Weltbild ohne Götter oder sonstige übernatürliche Instanzen auskommt“, sagte Tanja Großmann, IBKA-Regionalbeauftrage Schleswig-Holstein.

„Die Berufung auf eine dem Menschen übergeordnete Macht stellt keineswegs einen Schutz gegen staatliche Willkür dar. Die Probleme der Gesellschaft können nur von den Menschen selbst gelöst werden, eine Berufung auf übernatürliche Instanzen ist ein Irrweg. Ein Gottesbezug ist geeignet, politische und Wertefragen dem demokratischen und vernunftgeleiteten Diskurs zu entziehen und öffnet dogmatischen Setzungen und somit der Willkür angemaßter Autoritäten Tür und Tor.“

Hintergrund:

Am 10. September befasst sich der Kieler Landtag in zweiter Lesung mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfassung von Schleswig-Holstein. Umstritten ist, ob ein Gottesbezug („in Verantwortung vor Gott und den Menschen“) in die Präambel der Verfassung aufgenommen werden soll.

Verfassungsreform in Schleswig-Holstein: Oh Gott, oh Gott! (taz)

Gott in die Verfassung? Kieler Politik bald mit neuem Chef (taz)

Fargo Officials Have Spent More Than $120,000 of Taxpayer Money to Defend a Ten Commandments Monument

(Image via Secular News Daily)

A couple of weeks ago, I posted about a Ten Commandments monument in the city of Fargo, North Dakota.

By Hemant MehtaFriendly Atheist

It was donated by the Fraternal Order of Eagles in 1958 and was the only religious monument of its kind on city property. Long story short, it remains there even after two separate legal challenges.

The most recent one involved the Red River Freethinkers offering to pay for their own secular monument to be erected nearby the Ten Commandments one. But rather than allow that to happen, the city council voted on a new policy stating that no one else could put up a monument on the property. If that sounds illegal, that’s because it totally is. Last week, however, an Appeals Court ruled 2-1 in favor of the city.

I’m happy to say that Charles Sawicki, the president of the freethinkers group, says the fight’s not over yet:

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Manipulation und: Selbsttäuschung: Die Macht der Fremdsteuerung

Rainer Sachse Manipulation und Selbsttäuschung Verlag: Springer Berlin, Berlin 2014 ISBN: 9783642548239 19,99 €

„Manipulieren” heißt, einen Menschen zu etwas zu veranlassen, was er eigentlich nicht möchte. Der Begriff war ursprünglich nicht negativ behaftet (lat. manipulus, „etwas in der Hand haben”, übertragen „Kunstgriff”), wird heute aber oft mit unmoralischem Verhalten in Verbindung gebracht.

Von Ruth LachmuthSpektrum.de

Rainer Sachse, Leiter des Instituts für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum, vermittelt in seinem Buch einen fundierten Einblick in Formen der Manipulation und entsprechende Abwehrstrategien. Er erläutert wesentliche Aspekte des Beeinflussens Anderer sowie der Selbsttäuschung.

Schnell wird klar: Wir alle manipulieren ständig und werden manipuliert, meist aber in harmloser Form und überwiegend unbewusst. Dieses Verhalten sei verbreitet und normal, schreibt Sachse, es könne sogar als soziale Kompetenz betrachtet werden. Entscheidend sei die Dosis. Manipulation werde dann zum Problem, wenn sie zu häufig eingesetzt werde oder ernsten Schaden bewirke.

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Non-Religious Students Make Up More Than a Third of Harvard’s New Freshman Class

By Hemant MehtaFriendly Atheist

It’s not a scientific survey by any means, but Harvard’s newspaper, The Crimson, asked incoming freshman to fill out a survey in order to assess various demographic trends. More than 70% of students responded. The section about religious beliefs, in particular, is unbelievable:

Image: Friendly Atheist

The percentage of atheists/Agnostics (35.6%) is almost identical to that of Protestants/Catholics (37%). If you included “Other” in our category, as many surveys often do, it’d be even higher.

I’m not claiming that’s representative of anything beyond just Harvard — which isn’t exactly a run-of-the-mill school — but I wonder how many other colleges are seeing similar trends.

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“Es gibt nichts Besseres, als jeden Krieg zu verraten

Foto: epd-bild / Alasdair Jardine Ludwig Baumann neben dem Mahnmal für den “Unbekannten Deserteur” im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus Bremen-Vegesack.

92 Jahre und kein bisschen leise: In seinem langen Kampf für die Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure wurde der Bremer Ludwig Baumann zur Symbolfigur für den aufrechten Gang. Sein neues Buch liest sich wie ein Vermächtnis.

Von Dieter Sellevangelisch.de

Die Lippe abgeplatzt, die Augen geschlossen. Aus einem Betonquader ragt ein Kopf mit Nato-Stahlhelm. So steht Deutschlands erstes Mahnmal für den “Unbekannten Deserteur” im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus Bremen-Vegesack. Selbst neben der nur 1,20 Meter hohen Stele sieht Ludwig Baumann schmächtig aus. Doch innerlich ist der heute 92-Jährige zum Riesen gewachsen. Zum Riesen mit Rückgrat. Denn vor allem er war es, der über Jahrzehnte trotz massivster Anfeindungen für die Rehabilitierung von Wehrmachtsdeserteuren und sogenannten “Kriegsverrätern” gekämpft hat. Letztlich mit Erfolg.

Der letzte lebende Wehrmachtsdeserteur hat jetzt dem Münchner Journalisten Norbert Joa seine Geschichte erzählt. “Niemals gegen das Gewissen” lautet der Buchtitel, der für den Bremer Baumann auch Leitlinie seines bewegten und bewegenden Lebens ist. Und in dieser Geschichte spielt das Denkmal im Bürgerhaus eine wichtige Rolle. “Es war für mich der letzte Anstoß, mich nicht mehr wegzuducken”, sagt er.

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Coming out für Atheistinnen

Screenshot HP womeninsecularism.org

Screenshot HP womeninsecularism.org

Bei einer Konferenz im Mai redeten Frauen offen von ihrem “coming out”; davon, sich offen zu etwas zu bekennen. Aber das Thema war nicht Sexualität. Stattdessen sprachen die Frauen bei der dritten “Women in Secularism”-Konferenz darüber, Atheistinnen zu sein.

Von Katharina Malikhpd.de

Einige von ihnen sind als Katholiken aufgewachsen, andere jüdisch, wiederum andere protestantisch – aber fast alle beschrieben ihre Reise von der eigenen Anerkennung des Atheismus hin zu dem Bekenntnis vor den Nahestehenden. An die Öffentlichkeit zu gehen war der letzte, meist schmerzhafte Schritt.

Jeder der eine fest zusammengewachsene, glaubensbasierte Gemeinschaft verlässt, riskiert elterliche Enttäuschung, Ablehnung von Freunden und Bekannten und eine Anklage aus Selbsthass. Der Werdegang kann besonders dann schwierig und isolierend für Frauen sein, die als Musliminnen aufgewachsen sind und nun beschuldigt werden, sich in der westlichen Welt zu assimilieren, von der sie verschmäht werden.

“Es war unfassbar schmerzhaft” sagte Heina Dadabhoy, 26, während einer Diskussionsrunde mit dem Thema “Frauen verlassen den Islam”. Dieser Gruppe gehörten auch drei frühere Christinnen und eine ehemals jüdische Frau an, die Romanschriftstellerin Rebecca Newberger Goldstein.

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WDR manipuliert Ukraine-Konflikt mit altem Panzerbild

Die “Aktuelle Stunde” am Dienstag – mit einem sechs Jahre alten Foto aus dem Kaukasus-Krieg als Hintergrundbild im Studio – Screenshot: Tagesspiegel

Erst bebildert der WDR im Internet den Ukraine-Konflikt mit einem alten Foto aus dem Kaukasus-Krieg 2008. Der Sender gibt den Fehler zu. Dann aber schafft es das alte Motiv auch noch ins Fernsehen.

Von Matthias MeisnerDER TAGESSPIEGEL

Der Westdeutsche Rundfunk hat neuen Ärger wegen seiner Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt. Am Wochenende war publik geworden, dass der Sender auf der Internetseite seines Programms WDR 5 einen Bericht über den Krieg mit einem alten Foto illustriert hatte, das 2008 im Kaukasus-Krieg entstanden war – es zeigte einen Panzerkolonne auf wüstenähnlichem Gelände. Die ARD-Anstalt gab zu, einen Fehler gemacht zu haben, tauschte das Foto zunächst aus durch ein neues Panzerbild aus, das im März auf der Krim entstanden war – später am Montag löschte er auch dieses Bild (der Tagesspiegel berichtete).

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5 Crucial Lessons for the Left From Naomi Klein’s New Book

Naomi Klein (2008), Image: wikimedia.org/CC BY 3.0/MariuszKubik

You can’t fight climate change without fighting capitalism, argues Klein in This Changes Everything.

By Ethan Corey and Jessica CorbettIN THESE TIMES

In her previous books The Shock Doctrine: The Rise of Disaster Capitalism (2007) and NO LOGO: No Space, No Choice, No Jobs (2000), Canadian author and activist Naomi Klein took on topics like neoliberal “shock therapy,” consumerism, globalization and “disaster capitalism,” extensively documenting the forces behind the dramatic rise in economic inequality and environmental degradation over the past 50 years. But in her new book, This Changes Everything: Capitalism vs. the Climate (due in stores September 16), Klein casts her gaze toward the future, arguing that the dangers of climate change demand radical action now to ward off catastrophe. She certainly isn’t alone in pointing out the urgency of the threat, but what sets Klein apart is her argument that it is capitalism—not carbon—that is at the root of climate change, inexorably driving us toward an environmental Armageddon in the pursuit of profit. This Changes Everything is well worth a read (or two) in full, but we’ve distilled some of its key points here.

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“Ich halte es für berechtigt, von religiöser Belästigung zu reden”

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Im Interview mit Tink.ch spricht Rainer Ponitka, Sprecher des Internationalen Bunds der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), über die für ihn belästigende Tragweite der Religion, Einschränkungen für Nichtgläubige in der Arbeitswelt und die Abschaffung von obligatorischem Religionsunterricht.

Von Sandro Buchertink.ch

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ist ein Zusammenschluss nichtreligiöser Menschen, mit dem Ziel die allgemeinen Menschenrechte, allen voran die Weltanschauungsfreiheit, sowie die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen.

Tink.ch: Herr Ponitka, sie setzen sich für die Säkularisierung ein. Wo sind aus Ihrer Sicht heute die grössten Baustellen der Trennung von Kirche und Staat?

Rainer Ponitka: Eine Baustelle sind Konkordate und Kirchenverträge, die Religionsgemeinschaften gegenüber anderen Vereinen privilegieren und ihnen Einkünfte aus dem öffentlichen Steueraufkommen sichern. Auch beim staatlich finanzierten Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und nicht zuletzt beim kirchlichen Sonderarbeitsrecht, durch das sich Mitarbeiter der kirchlichen Wohlfahrtsverbände bei Verletzung ihrer sogenannten Loyalitätsobliegenheiten mit Kündigung bedroht sehen, liegen Baustellen.

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All Of Feynman’s Lectures Now Available Online Completely Free

Photo credit: Richard Feynman, immortalised on this stamp, was the author of the most popular physics lectures of all time, now online in HTML.

Richard Feynman is regarded by many as one of the greatest physicists of the 20th Century for his work on, among other things, quantum electrodynamics and superfluidity. On top of these Nobel-winning achievements he is one of the most imitated physics teachers of all time, and now you too can sit in on his classes.

By Stephen LuntzIFLScience!

For visual learners, videos of Feynman in full flight are already available, but now the capacities of the Internet have been put to use to make the lecture notes even better.

HTML versions of the lectures mean you can zoom diagrams in and out and text is easy to read on your smart phone. The “high quality up-to-date copy of Feynman’s legendary lectures,” is a collaboration of The Feynman Lectures Website and Caltech, where Feynman gave these lectures in the first place.

For those studying physics at university this is a great resource, but even if you just want to learn about the world around you Volume 1 will help you understand the way objects move along with a guide included on how radiation and heat work. Volume 2 introduces electromagnetism and light, while Volume three explains (as much as anyone can) quantum mechanics. After studying the last section you will have no excuse for falling for all the pseudoscience dressed up as credible with a few quantum references.

So what are you waiting for? Go and watch!

H/T io9.

Between Godliness and Godlessness

Ben Wiseman, NYT.

ALMOST midway through Sam Harris’s new book, “Waking Up,” he paints a scene that will shock many of his fans, who know him as one of the country’s most prominent and articulate atheists.

By Frank BruniThe New York Times

He describes a walk in Jesus’ footsteps, and the way he was touched by it.

This happened on “an afternoon on the northwestern shore of the Sea of Galilee, atop the mount where Jesus is believed to have preached his most famous sermon,” Harris writes. “As I gazed at the surrounding hills, a feeling of peace came over me. It soon grew to a blissful stillness that silenced my thoughts. In an instant, the sense of being a separate self — an ‘I’ or a ‘me’ — vanished.”

Had Harris at last found God? And is “Waking Up” a stop-the-presses admission — an epiphany — that he slumbered and lumbered through the darkness for too long?

Hardly. Harris is actually up to something more complicated and interesting than that. He’s asking a chicken-or-egg question too seldom broached publicly in America, where religion is such sacred and protected turf, where God is on our currency and at our inaugurals and in our pledge and sometimes written into legislation as a way to exempt the worshipful from dictates that apply to everyone else.

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Wahl Dodo des Monats August 2014

Dodo des Monats August 2014

Dodo des Monats August 2014

Der Monat August hatte es, hinsichtlich Religiotie, Sozialdarwinismus und jede Menge obskuren Äußerungen, in sich. Thematisch bestimmend, Sterbehilfe und natürlich die IS-Barbaren in Syrien und dem Irak. Erstmals eine Doppelnominierung, ließ sich inhaltlich und sachlich nicht vermeiden.

Die Wahl ist bis zum 07. September 2014, 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Gewinner wird am 08.September, hier auf dem Blog, gewürdigt werden.

  1. Anton Losinger,”Pädo-Sekte im Ethikrat.”
  2. Frank Ulrich Montgomery, “Ärzte sind keine Tötungsmedikamentebeschaffer.”
  3. Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.,” Mit Bibel gegen Multikultigedöns.”
  4. Michael Blume(1), “Gottesspuren in Genen und Gehirn.”
  5. Pierre Vogel,”…fodert Jesiden auf zu konvertieren.”
  6. Volker Kauder, “Verantwortung vor Gott.”
  7. Marian Wendt, “Homos sind Vögel, Heteros Fische.”
  8. Andreas Laun, “Antisemitsimus, kognitive Dissonanzen und Geschichtsklitterung.”
  9. James Kirchik, “Islamophobie und Antisemitismus: Die neuen alten Juden.”
  10. Franz Josef Jung, “Lebensschutz ist Gebot des Christentums.”
  11. Nikolaus Schneider, “Frieden schaffen, mit mehr Waffen.”
  12. Silvia Löhrmann, “Jesus wertet nicht.”
  13. Katrin Göring-Eckardt, “ für Militäreinsatz gegen IS.”
  14. Norbert Lammert, “Kirchen sollen Öffentlichkeit verdummbibeln.”
  15. Wolfgang Huber, “Einen Stahlhelm für Sozialethiker Huber.”
  16. Klaus Krämer, “Menschen haben Recht auf christliche Botschaft.”
  17. Norbert Rosenboom, “Regelschule mit ein bisschen Waldorf-Pädagogik.”
  18. Caritas Köln, “Baby zu laut, Familie fliegt aus der Wohnung.
  19. Michael Blume(2), “Atheistische Populationen verebben”:Ohne Religion fehlt es an Kindern.”

Viel Spaß!

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