Archiv der Kategorie: Humanismus

Gender-Blödsinn an der HU: „Mitarbeita“, „Doktoxs“

Bild: wien.gv.at

Türöffna, m@n, Studirx – die Vorschläge der Arbeitsgruppe für ʺFeministisch Sprachhandelnʺ der Berliner Humboldt-Universität sorgen für Empörung und Häme. Experten bleiben gelassen: Die deutsche Sprache wird auch diese Attacke politischer Korrektheit überstehen.

FOCUS ONLINE

Eine Broschüre mit „antidiskriminierenden“ Sprachempfehlungen, die eine Arbeitsgruppe für „Feministisch Sprachhandeln“ an der Berliner Humboldt-Universität herausgegeben hat, schlägt unter anderem vor, den „Drucker“ („er!) künftig als „Drucka“ zu bezeichnen, damit Frauen sich nicht mehr diskriminiert fühlen. Wem das nicht gefällt, der ersetzt männliche Endungen einfach durch ein Sternchen oder ein „X“: Aus dem „Doktor“ wird so der „Doktox“, bei der Visite erscheinen künftig mehrere „Doktoxs“. Auch mit dem „@“-Zeichen könnten Irritationen auf Frauenseite verhindert werden, wenn beispielsweise aus „human“ „hum@n“ werde.

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NASA chief touts deep space exploration: We can only survive if we are a multi-planet species

[Image via NASA/Paul E. Alers]

NASA administrator Charles Bolden said Tuesday that humanity faced certain extinction unless it developed the technology to colonize other planets.

By Eric W. Dolan – The Raw Story

“We today are Earth-reliant,” he said at the Humans to Mars Summit 2014, held at George Washington University in Washington. “We are dependent on being on this planet. We are not a multi-planet species yet. I don’t know whether Buzz [Aldrin] is going to talk about it later, but Buzz and I agree on a number of things — one of them is that only multi-planet species survive for long periods of time.”

“Here in the Western world, we think very short-sighted. We think about the time in which we are going to be on this Earth, or in which are kids or grandkids are going to be on this Earth. Many other civilizations think much longer than that, and we need to start thinking that way.”

He warned the Sun — like all stars — had a finite lifespan.

“If this species is to survive indefinitely we need to become a multi-planet species,” he continued. “One reason we need to go to Mars is so we can learn a little about living on another planet, so that when Mikaley my granddaughter is ready to move out of the solar system we will know a lot more about living away from this planet than we know today. Mars is a stepping stone in the approach to other solar systems and other galaxies and things that people have always dreamed of but frequently don’t talk about.”

The NASA chief said a manned mission to Mars was possible if Congress restored the space agency’s budget. NASA plans to send a manned spacecraft to an asteroid by 2025 and then travel to the red planet in the 2030s.

Atheisten gründen ersten Verband in der Türkei

Bild: wikimedia.org

Menschen, die an keinen Gott glauben, haben es in der Türkei nicht immer einfach.

Deutschlandradio Kultur

Mit der Gründung des ersten Atheisten-Verbandes in dem Land wollen sie nun die Verständigung mit Muslimen und Christen verbessern. Der Vorsitzende des Verbandes sagte der Zeitung “Hürriyet”, keiner Religion anzugehören sei befreiend. Sein Verein wolle aber keinesfalls Gläubige Menschen zu Atheisten machen. Derzeit sei man unter anderem damit beschäftigt, Mitgliedern mit juristischen Mitteln zu helfen, die beispielsweise ihren Platz im Studentenwohnheim oder ihre Arbeit verloren hätten, weil sie sich zum Atheismus bekannten.

Offiziell herrscht in der Türkei Religionsfreiheit.

Britische Intellektuelle: Großbritannien kein christliches Land

Großbritanniens Premier David Cameron hat das Land, das er regiert, als christlich bezeichnet – und damit den Widerspruch von 50 britischen Intellektuellen herausgefordert. Sie sagen, Cameron würde damit die Spaltung der Gesellschaft schüren.

Mehr als 50 britische Intellektuelle haben Premierminister David Cameron wegen dessen Aussage, das Königreich sei ein christliches Land, kritisiert. In einem offenen Brief, der am Montag in der britischen Zeitung “Daily Telegraph” veröffentlicht wurde, werfen sie ihm vor, mit dieser Haltung “Entfremdung” zu schüren. Zu den Unterzeichnern des Briefes zählen die Bestseller-Autoren Sir Terry Prachett und Ken Follett, der Chemie-Nobelpreisträger Harold Kroto sowie weitere Wissenschaftler, Journalisten, Akademiker und Philosophen. Einer der Hauptunterzeichner ist Jim Al-Khalili, Präsident der Britischen Humanistischen Vereinigung.

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Rückgang des Glaubens? Keine Bewegung ohne Gegenbewegung

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Auch die Kirchen bleiben von Mitgliederschwund nicht verschont. Die Menschen sind selbstbestimmter und eigenverantwortlicher geworden. Doch Wertebewusstsein und einen tiefen Sinn für Zusammenhalt hat die nachwachsende Generation sehr wohl.

Von Gerd AppenzellerDER TAGESSPIEGEL

Seit 1993 hatte er die Zeitung abonniert, aber nach 21 Jahren packte ihn der Zorn und er kündigte den Bezug des Tagesspiegels. Er habe, schrieb er vor kurzem, „die Tendenz, christliche Positionen zu unterstützen, mit wachsendem Misstrauen zur Kenntnis genommen“. Das Fass zum Überlaufen brachte für ihn eine Doppelseite, auf der Volontäre der Evangelischen Journalistenschule ihre Projektarbeit über Glauben und Unglauben in Berlin vorstellten.

Es war die einzige Kündigung deswegen. Aber die Reaktion eines West-Berliner Lesers spiegelt ein Phänomen wieder, das die jungen Journalisten entdeckt hatten: In den östlichen Stadtbezirken hat sich die Zahl der Christen in den letzten 20 Jahren von einem niedrigen Niveau aus verdoppelt, im Westteil ist sie von einem weit höheren Ausgangspunkt um 30 bis 50 Prozent zurückgegangen.

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Odenwaldschule unter Kinderporno-Verdacht

Odenwaldschule Goethehaus, Bild: wikimedia.org

Der reformpädagogischen Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim droht ein neuer Skandal: Ein Lehrer steht im Verdacht, Kinderpornos gesammelt zu haben.

evangelisch.de

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt habe bei der Durchsuchung seiner Wohnung auf dem Internatsgelände entsprechendes Material sichergestellt, bestätigte die Schule am Samstag. Der Lehrer sei fristlos gekündigt worden.

Nach einem Bericht des “Mannheimer Morgens” waren die Ermittler durch einen Hinweis der australischen Polizei auf den Mathematik-, Physik- und Chemielehrer aufmerksam geworden. Demnach soll die Internet-Adresse dort im Zuge von Ermittlungen gegen einen internationalen Kinderporno-Ring aufgetaucht sein. Odenwaldschüler seien nicht betroffen, heißt es in der schriftlichen Erklärung der Schule. Der Lehrer sei seit 2011 in dem Internat beschäftigt gewesen.

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Jugendweihe beliebter als Konfirmation und Firmung

Jugendfeier in Hannover 2012, Bild: wikimedia.org

Zum feierlichen Start ins Erwachsenenleben ist die Jugendweihe in Berlin beliebter als Konfirmation und Firmung. Wie eine dpa-Umfrage bei den beiden größten Trägervereine ergab, bereiten sich derzeit rund 4200 Jugendliche auf ihre anstehende Zeremonie vor.

Berliner Kurier

Sprecher beider Vereine sagten außerdem, dass der Anteil von Jugendlichen, die zur Jugendweihe gehen, weiter ansteige. So nehmen allein beim Humanistischen Verband dieses Jahr 10,2 Prozent der Berliner Schüler des aktuellen Jahrgangs an der Zeremonie teil. 2011 waren es 8,3 Prozent. Humanistischer Verband und Jugendweihe Berlin/Brandenburg e.V. konkurrieren in Berlin um die Ausrichtung von Jugendweihen.

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Karfreitagsfilm: Das Leben des Brian

»Wir führen auch Enttaufungen durch«

Bild: frei-denken.ch

»Heidenspaß statt Höllenqual« – Atheisten protestieren gegen die Einschränkungen zu Karfreitag. Ein Gespräch mit Petra Daheim

Interview: Gitta DüperthaljW

Petra Daheim ist Landessprecherin des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) in Nordrhein-Westfalen (NRW)

Jedes Jahr der gleiche Ärger: Für Karfreitag wird christliche Besinnlichkeit verordnet – und damit Verzicht auf Tanzen und andere Kulturveranstaltungen. Nichtreligiöse Menschen würden dadurch bevormundet, klagen Atheistenverbände. Was ist denn alles in NRW und anderswo untersagt?

Märkte, Sport- und Tanz – alles verboten! Uns wird vorgeschrieben, wie wir diesen freien Tag zu verbringen haben. Die Stadt Köln z.B. hat auf ihrer Webseite alles mögliche verboten: Veranstaltungen mit unterhaltendem Charakter, öffentliche Umzüge etc. Es ist alles einzeln aufgeführt – bis hin zur Briefmarkentauschbörse. Ausgenommen sind Wissenschafts- und Bildungsveranstaltungen; die sind aber anzumelden, weil man dafür eine Sondererlaubnis braucht. In Bayern gab es sogar das Verbot eines Schachwettbewerbs, der sicherlich keine gottesdienstlichen Handlungen stören würde. In Düsseldorf und Köln waren Kindertheateraufführungen untersagt – sie sollten nicht zur Zeit des Gottesdienstes stattfinden.

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Flüchtlingskind wird von Klinik abgelehnt und stirbt

Hannover, Bild: wikimedia.org

Nach dem Tod eines ghanaischen Flüchtlingskindes in Hannover haben die Eltern Anzeige gegen unbekannt erstattet. Das Baby namens Joshua soll am 10. April als Notfall von einer Klinik in Hannover abgewiesen worden sein.

evangelisch.de

Das Krankenhaus begründete dies den Angaben zufolge damit, dass kein Einweisungsschein vorlag. Die Anzeige werde nun in die Ermittlungen einfließen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Die “Bild”-Zeitung berichtete am gleichen Tag, der Anwalt der Familie habe Anzeige wegen des Verdachts des Totschlags durch Unterlassen gestellt.

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Ethik-Unterricht: Bundesverwaltungsgericht weist Klage ab

Bild: Die Presse.com

Eltern in Baden-Württemberg haben keinen Anspruch auf Ethik-Unterricht für ihre Kinder ab der ersten Schulklasse.

evangelisch.de

Das Bundesverwaltungsgericht wies am Mittwoch in Leipzig die entsprechende Klage einer Mutter aus Freiburg zurück. Diese hatte die Einführung von Ethikunterricht schon in der Grundschule gefordert, da es in Baden-Württemberg auch schon katholischen und evangelischen Religionsunterricht ab der ersten Klasse gibt. Dieser Umstand führe allerdings nicht zu dem Recht auf eine parallele Einführung von Ethik-Unterricht, urteilten die Leipziger Richter in dem Revisionsverfahren (AZ: BVerwG 6C 11.13 – Urteil vom 16. April).

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Staatsleistungen an die Kirchen: Bundesregierung verweigert Verfassungsauftrag

Pressemitteilung vom 16.04.2014
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert die Erklärung der Bundesregierung, keinen Handlungsbedarf bezüglich einer Ablösung der Staatsleistungen an die Kirche zu sehen.

“Das Grundgesetz sieht vor, dass die sog. Staatsleistungen an die Kirchen abzulösen sind und dass der Bund die Grundsätze hierfür aufzustellen hat. Mit ihrer Erklärung, hier nichts unternehmen zu wollen, verweigert sich die Bundesregierung diesem Verfassungsauftrag”, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.

“Der Hinweis auf eine möglich einvernehmliche Lösung zwischen den Kirchen und den Bundesländern wird dem Verfassungsauftrag nicht gerecht. Von einer einvernehmlichen Lösung ist im Verfassungstext nicht die Rede.
Die einzig angemessene Lösung für die Ablösung der Staatsleistungen ist ihre ersatzlose Einstellung. Der Hinweis auf Entschädigungsansprüche aus den sog. Säkularisationen im Jahr 1803 geht fehl, denn selbst wenn man diese Ansprüche als begründet ansehen wollte, wären sie durch die in diesem langen Zeitraum geleisteten Zahlungen als abgegolten zu betrachten.
Die bestehenden Regelungen führen dazu, dass auch Konfessionslose die Kirchen durch ihre allgemeinen Steuern mitfinanzieren. Dies ist mit einer Trennung von Staat und Kirche unvereinbar.”

Hintergrund:

  • In einer Antwort auf eine Anfrage der Linken erklärte die Bundesregierung, keinen Handlungsbedarf für ein entsprechendes Grundlagengesetz zur Ablösung der Staatsleistungen zu sehen und verwies auf eine einvernehmliche Lösung auf Länderebene.
  • Die Antwort der Bundesregierung im Wortlaut (Elektronische Vorabfassung, PDF)
  • Art. 138 (1) Weimarer Reichsverfassung (WRV), der gemäß Art. 140 Teil des Grundgesetzes ist, bestimmt: (1) Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf.
  • Die jährliche Höhe der Staatsleistungen beläuft sich Schätzungen zufolge auf etwa 480 Millionen Euro. Da sich die Leistungen in unterschiedlichster Form aus zahlreichen öffentlichen Haushalten geleistet werden, sind genaue Zahlen nicht verfügbar.

Über den IBKA

Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte – insbesondere die Weltanschauungsfreiheit – und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.

Ansprechpartner

Rainer Ponitka
Tilsiter Str. 3
51491 Overath
Tel.: 02206 8673261
Mobil: 0170 8122250
E-Mail: rainer.ponitka@ibka.org
Druckfähiges Portrait
Web: http://www.ibka.org

New Yorker Polizei löst Einheit zur Überwachung von Muslimen auf

Bild: REUTERS

Die nun aufgelöste Einheit war nach den Terroranschlägen vom 11. September gegründet worden.

Die Presse.com

Die New Yorker Polizei hat eine umstrittene Einheit aufgelöst, die mit Hilfe verdeckter Ermittler örtliche Muslime überwachte. Die Polizei der US-Ostküstenmetropole erklärte am Dienstag, die von der Einheit übernommenen Ermittlungen könnten im Verdachtsfall ebenso durch direkten Kontakt der Beamten zu den betroffenen Gruppen übernommen werden. Dies habe sich bereits gezeigt.

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Berliner Religionslosigkeit

Christen sind insgesamt die größte Religionsgruppe in Berlin. Besonders Orthodoxe und Freikirchen sind in den vergangenen Jahren gewachsen Foto: pro (Grafik)

In Berlin gibt es fast doppelt so viele religiöse wie religionslose Menschen – zumindest der Statistik zufolge. Besonders Orthodoxe und Freikirchen haben zugelegt. Das zeigen Daten des Zensus, die Volontäre der Evangelischen Journalistenschule ausgewertet haben.

pro Medienmagazin

Während Katholische und Evangelische Kirche in den vergangenen zwei Jahrzehnten Mitglieder verloren haben, können Orthodoxe und Freikirchen Zuwachs verzeichnen: Gehörten 1990 noch 43.421 zu einer dieser beiden Gruppen, waren es 2011 über 200.000. Auch Muslime gibt es heute mehr als zur Erhebung im Jahr 1990. Ihre Anzahl stieg von 132.055 auf knapp 250.000.

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Abmahnung: “Gottlos glücklich” sollte aus Schaufenster verschwinden

Bild: DA/Facebook

Bild: DA/Facebook

“Gottlos glücklich” lautet die Botschaft des “Düsseldorfer Aufklärungsdienstes” im Schaufenster eines Ladenlokals an der Friedrichstraße. Der Hausbesitzer hat seinen Mieter dafür abgemahnt und ihn aufgefordert, die Beschriftung von dem Fenster zu entfernen. Ohne Erfolg.

RP Online – Anne Peters

Auf Facebook berichtete der “Düsseldorfer Aufklärungsdienst” (DA) am Montag von einer Abmahnung, die der Mieter des Ladenlokals an der Friedrichstraße, Antiquar Uwe Zappel, erhalten haben soll. Darin wird die atheistische Initiative aufgefordert, die Beschriftung “Halb Düsseldorf ist konfessionsfrei. Wir sind da. Gottlos glücklich” zu entfernen. Und das innerhalb von 24 Stunden, bis Dienstag um 12 Uhr.

Der “Düsseldorfer Aufklärungsdienst” hat daraufhin Anwälte eingeschaltet. “Unsere Anwältin hat schon reagiert und es komplett abgebügelt”, schreibt der Aufklärungsdienst am Dienstag auf Facebook. Ricarda Hinz von der Initiative bestätigt diese Meldung. Man habe damit argumentiert, dass eine so kurzfristige Aufforderung nicht rechtens sei und die Abmahnung erfolgreich abgewiesen.

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