Archiv der Kategorie: Humanismus

Pfingstmission: Besser ohne Gott

©Haas

Pfingsten ist das Fest der Missionen: Wolf Steinberger ist überzeugter Atheist.

Von Louisa T. Braun und Michael HaasMekur-online.de

Wolf Steinberger, 59, hat Humor. Und er provoziert gerne. Vor ein paar Jahren, da ließ er eine „Heidenspaß-Party“ steigen, für Nichtgläubige, am tanzfreien Karfreitag. Das gab Ärger, bis heute dauert der Rechtsstreit an. Dann, 2008, rief er den Blasphemie-Preis „Der freche Mario“ ins Leben, der religiöse Karikaturen prämiert. Ganz schön respektlos.

„Ich würde aufhören, wenn sie mich in Ruhe ließen“, sagt der Atheist aus Wolfratshausen. Kruzifixe in Klassenzimmern, Glockengeläut: Er fühlt sich belästigt von der Beeinflussung des Alltags durch Religion. Er will mehr Toleranz, weniger „blinden Gehorsam“ der Gläubigen. „Wir lassen die ja auch in Ruhe beten.“

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Karlheinz Deschner und Sturzbäche von Blut

Karlheinz Deschner 1999 Foto: Georg Pöhlein

Gespräch mit Gabriele Röwer. Über das Werk des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner, den Abschluß seiner »Kriminalgeschichte des Christentums« und seine Prognose für den neuen Papst

Interview Stefan Huth -jW

Joseph Ratzinger trat unlängst als Papst Benedikt XVI. zurück. Wenn ein kirchenkritischer Historiker wie Karlheinz Deschner zurückblickt – welchen Platz nimmt dieser Papst in der Geschichte der Päpste ein?

Die bedeutendsten Päpste des 20. Jahrhunderts waren, wie Deschner in seiner über 1000 Seiten umfassenden »Politik der Päpste« darlegt, stark politisch orientiert: Leo XIII (1878-1903) – »Ego sum Petrus«, »ich will eine große Politik führen« – die Faschistenpäpste Pius XI. und Pius XII. sowie schließlich Johannes Paul II. Dessen Nachfolger aber, Joseph Ratzinger, vordem Tübinger Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie, dann Präfekt der Glaubenskongregation (vor Zeiten »die heilige Inquisition«) setzte als Benedikt XVI. die Machtpolitik seiner Vorgänger nicht fort. Vielmehr suchte er durch Systematisierung und Festigung des Dogmengebäudes ein Bollwerk zu schaffen gegen die Gefahr wachsender Erodierung seiner Kirche, die in Westeuropa immer mehr Mitglieder an säkulare Strömungen verlor, in der restlichen Welt vor allem an die Evangelikalen.

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Südafrika: 23 Jungen sterben bei Beschneidung

Bild: dpa(Symbolfoto)

Drama in Südafrika: Bei der traditionellen Beschneidung von Jungen sind in der Provinz Mpumalanga innerhalb von nur zwei Wochen 23 Jugendliche gestorben.

Berliner Kurier

In 22 Fällen sind mittlerweile Mordermittlungen eingeleitet worden. Die Todesumstände des 23. Opfers werden von den Behörden noch überprüft.

Der Beschneidungsritus gilt bei den meisten südafrikanischen Völkern als Einstieg der Jugendlichen ins Erwachsenenleben. Jährlich werden zehntausende Jugendliche beschnitten.

Wegen des oft unsachgemäß durchgeführten Eingriffs mit zahlreichen Verletzungen und Todesfällen wird die Praxis in Südafrika mittlerweile kontrovers diskutiert.

Auch der Unglaube ist letztlich nur ein Glaube

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Um Halbglaubende und Nichtglaubende ins Gespräch zu bringen, ist eine Rückbesinnung auf das Zweite Vatikanische Konzil und dessen kritisch-konstruktiven Dialog mit dem Atheismus auch 50 Jahre danach noch immer lohnend.

Von JAN-HEINER TÜCKDie Presse

Schon länger ist bekannt, dass das Verblassen des Gottesglaubens in der späten Moderne nicht zum Absterben von Religion geführt, sondern neue Formen von Religiosität freigesetzt hat. Die blühende Landschaft von Wellness und Esoterik war in den vergangenen Jahren ein Indiz dafür, dass der Abschied von Gott religiöse Praktiken keineswegs ausschließt.

Weichere Varianten der Gottlosigkeit schienen den kämpferischen Atheismus beerbt zu haben. Auf den Trümmern der atheistischen Systeme breitete sich eine „religionsfreundliche Gottlosigkeit“ (J. B. Metz) aus, die das Bedürfnis nach religiösem Wohlgefühl bediente, ohne sich um die intellektuelle Möglichkeit des Gottesglaubens näher zu kümmern. Bekennende Atheisten waren rar geworden. Dies hat sich geändert.

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Britischer Lokalpolitiker fordert Tötung behinderter Kinder

Colin Brewer, Bild: telegraph.co.uk

Behinderte Kinder kosteten die Öffentlichkeit zu viel. In Zeiten knapper Budgets müsse man ein ‚Gleichgewicht’ zwischen Dienstleistungen für (behinderte) Einzelpersonen und für die Gesellschaft finden, meint ein Politiker der Grafschaft Cornwall.

kath.net

Der britische Lokalpolitiker Colin Brewer hat erneut verlangt, behinderte Kinder unter bestimmten Umständen töten zu können. Er bestätigte seine bereits 2011 gemachte Aussage, Behinderte, die ihr Leben lang vom nationalen britischen Gesundheitssystem versorgt werden müssten, kosteten der Öffentlichkeit einfach zu viel Geld.

Er sprach sich zwar für mehr Einrichtungen für Behinderte in Cornwall aus, damit diese nicht in teure Institutionen außerhalb der Grafschaft geschickt werden müssten. Allerdings sei er über die hohen Summen „besorgt“, die für die Versorgung einzelner Behinderter aufgewendet würden, fuhr er gegenüber der Nachrichtenagentur „Disability News Service“ (DNS) fort, die sich auf Nachrichten zum Thema Leben mit Behinderung spezialisiert hat.

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Atheisten-Happening in London: Gottesdienst ohne Gott

Auch viele Menschen, die nicht an einen Gott glauben, sehnen sich nach jenen Ritualen, die eine Kirchengemeinde zusammenschweißen. Das zeigt ein Beispiel aus Großbritannien: In London finden regelmäßig Sonntagsversammlungen für Ungläubige statt – mit Gesang und Predigt, aber ganz ohne Gott.

Von Christina KüfnerDeutschlandradio Kultur

Eine knappe Stunde noch, dann wird die Conway Hall – ein holzgetäfelter Festsaal im Zentrum von London – zu einem völlig gottlosen Ort. Sanderson Jones steht auf der Bühne und geht mit seinen Musikern noch einmal durch, wie alles ablaufen soll.

Erst die Begrüßung, dann einige Lesungen. Dazwischen Musik und Gesang, zum Schluss eine Ansprache. Vom Ablauf her ist die “Sunday Assembly”, die Sonntagsversammlung für Ungläubige, einem Gottesdienst verblüffend ähnlich. Das sei auch gar nicht verwunderlich, sagt Sanderson Jones während er sein Manuskript sortiert. Denn bis auf die Sache mit Gott laufe in den Kirchen ja eigentlich auch alles richtig.

“Es werden Lieder gesungen und Vorträge gehalten, die einen dazu bringen über sein eigenes Leben nachzudenken. Außerdem ist da dieses tolle Gemeinschaftsgefühl. Nur leider steht im Zentrum von alldem etwas, an das ich einfach nicht glauben kann.”

Sanderson Jones sieht – paradoxerweise – aus wie ein Bilderbuch-Jesus: Knapp zwei Meter groß, blondes langes Haar, dazu ein rauschender Vollbart. Von Beruf ist der 32-jährige Brite Komiker. Zusammen mit einer Kollegin aus der Londoner Comedy-Szene hat er die Sonntagsversammlungen für Atheisten ins Leben gerufen. Nicht, um sich über die Kirche lustig zu machen. Sondern weil er findet, dass man keinen Glauben haben muss, um gemeinsam singen, feiern und nachzudenken zu können.

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Atheismus: Mit Gott geht der Sinn

Bild: TheEuropean

Der Atheismus schöpft seine Legitimation aus der Wissenschaft. Diese versucht, die Grundfragen der menschlichen Existenz restlos zu klären. Doch wer beantwortet die neuen Fragen, die sich dadurch stellen?

Von Wolfgang HuberTheEuropean

Religion gibt es in der Neuzeit nur mit Widerspruch. Der Glaube an Gott wird stets von Protest begleitet. Kein Wunder, dass die sprachmächtigsten Atheisten häufig gelernte Christen waren. Damit, dass Martin Luther das Recht der Geistlichen zur Heirat durchsetzte, schuf er nicht nur der Glaubenskultur, sondern auch dem Atheismus einen Nährboden: das evangelische Pfarrhaus.

Niemand zeigt das eindrucksvoller als Friedrich Nietzsche, der sich mit einer „Umwertung aller Werte“ von dem befreien will, was sein Leben so lange prägte. Doch auch er wird die Frage nach Gott nicht los und schickt deshalb einen „tollen Menschen“ aus, der mit einer Laterne nach Gott sucht: „Gott ist tot. Wir haben ihn getötet.“

Heute tritt der Atheismus nicht nur mit dem Anspruch auf, eine Spielart der Gottessuche von vielen zu sein. Vielmehr fordert er eine absolute Geltung ein, wie sie zuvor nur von bestimmten Formen der Religion vertreten wurde. Die neuen Atheisten nennen sich die „Brights“, die Erleuchteten. Mit den Mitteln der Wissenschaft wollen sie den Gottesglauben als bloßen Wahn entlarven. Der Traum, die Religion zum Verschwinden zu bringen, ist noch nicht ausgeträumt. Heute begegnet er uns in der Gestalt eines kämpferischen Atheismus, der ein Monopol in Glaubensfragen reklamiert.

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Atheismus und Rituale: Ohne Gott in die Kiste

cc by cc by sa mugley

Eines der größten Mankos des Atheismus ist, dass er kein vernünftiges Bestattungsritual kennt. Es bräuchte einen Dichter oder Philosophen, um diese Lücke zu füllen – er könnte sich ruhig bei der Religion bedienen.

TheEuropean

Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht“, schreibt Wittgenstein und spielt damit auf den griechischen Denker Epikur an: „Solange wir da sind, ist der Tod nicht da, wenn aber der Tod da ist, dann sind wir nicht da.“

Recht haben beide. Diejenigen von uns, die nicht plötzlich oder im Schlaf sterben, werden den Tod zwar erleben, aber nicht überleben: Nach dem letztem Atemzug bleibt nichts zurück außer dem Körper. Es gibt keine Seele, die diese Hülle verlässt. Der Tod ist die komplette und endgültige Auslöschung des Bewusstseins. Wir sind Tiere, wenngleich außergewöhnliche, und damit physikalische Wesen. Wenn der Körper schlapp macht, dann gibt er – im wahrsten Sinne des Wortes – den Geist auf. Danach ist nichts. Game over.

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Richard Dawkins wants to revive the Victorian establishment

Wpa Pool/Getty Images

The arch-secularist’s proposal for the House of Lords harks back to a time when the Church of England had bite

by Andrew Browntheguardian/Andrew Brown’s Blog

Richard Dawkins is at it again. He says he wants the bishops out of the House of Lords, which is not a complete surprise. The novelty is that he wants them replaced with elected members of the secular professions instead: philosophers, doctors, scientists, academics and so on.

“Replace bishops in Lords by representatives elected by Royal Society, British Academy, Roy Coll Physicians, RA etc” he tweeted, and suggested “The Noble Lady the Member for the Royal Society of Literature”, “the Royal College of Nursing”, “For Oxbridge”, “For the Police Federation”.

The electorates, of course, would be the other members of these professions, not the vulgar public. “Commons electorates are limited to geographically resident adults. My proposed Lords electorate would be limited to non-geographic elites.

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‘Jews a Race’ Genetic Theory Comes Under Fierce Attack by DNA Expert

getty images

Scientists usually don’t call each other “liars” and “frauds.”

by Rita RubinThe Jewish Daily Forward

But that’s how Johns Hopkins University post-doctoral researcher Eran Elhaik describes a group of widely respected geneticists, including Harry Ostrer, professor of pathology and genetics at Yeshiva University’s Albert Einstein College of Medicine and author of the 2012 book “Legacy: A Genetic History of the Jewish People.”

For years now, the findings of Ostrer and several other scientists have stood virtually unchallenged on the genetics of Jews and the story they tell of the common Middle East origins shared by many Jewish populations worldwide. Jews — and Ashkenazim in particular — are indeed one people, Ostrer’s research finds.

It’s a theory that more or less affirms the understanding that many Jews themselves hold of who they are in the world: a people who, though scattered, share an ethnic-racial bond rooted in their common ancestral descent from the indigenous Jews of ancient Judea or Palestine, as the Romans called it after they conquered the Jewish homeland.

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Menschliche Überreste: Das Grab in der Vitrine

© rem, Foto: Jean Christen

Zwischen Forschung und Pietät: Wie halten es Museen und Akademien mit menschlichen Überresten?

Von Urs Willmann - ZEIT ONLINE

Es sind nicht wenige. Allein das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité besitzt noch immer rund 10.000 pathologisch-anatomische Feucht- und Trockenpräparate. Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen, Hauptsitz des German Mummy Projects, bergen in ihren Gewölben eine ganze Reihe mumifizierter Körper. Die anthropologische Sammlung der Goethe-Universität in Frankfurt am Main zählt 12.000 menschliche Skelette und Skelettteile, das Dresdner Völkerkundemuseum circa 6.100. Umso erstaunlicher, dass die grundsätzliche Frage, welchen Umgang die deutschen Museen und Sammlungen mit menschlichen Überresten pflegen sollten, nie groß diskutiert worden sind.

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Kreuze in Wiener Volksschule abgehängt

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

An einer Wiener Volksschule wurden nach einer anti-christlichen Kampagne einer atheistischen Mutter in allen Klassenzimmern die Kreuze entfernt.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Frau hatte die Kreuze als „religiöse Bevormundung“ qualifiziert und so lange auf die Schulleitung eingewirkt, bis diese die christlichen Symbole abnehmen ließ. Unterstützt wurde sie dabei von der linken Initiative „Religion ist Privatsache“, die sich vor allem gegen die christliche Religionsausübung wendet. Die Wiener Schulverwaltung beugte sich dem Diktat der Mutter, ohne für das Abhängen der Kreuze auf eine rechtliche Grundlage verweisen zu können. Das Wiener Schulgesetz sieht vor, daß an Pflichtschulen, an denen die Mehrheit der Schüler christlichen Glaubens ist, in allen Klassen das Kreuz aufzuhängen ist.

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Schmidt-Salomon: “Grundsätzlich verfehlt ist es, kulturelle Identitäten zu stärken”

Bild: heise.de

Der Philosoph und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon über Aufklärung als Weltkulturerbe, die Kritische Islamkonferenz und warum “Integrationspolitik” vornehmlich als “Emanzipationspolitik” verstanden werden sollte.

Von Alexander DillTELEPOLIS

Nachdem mehrere Verbände ihre Teilnahme an der Deutschen Islamkonferenz des Innenministeriums abgesagt haben, wird unter dem Motto “Selbstbestimmung statt Gruppenzwang!” am 11. und 12. Mail 2013 in Berlin eine sogenannte “Kritische Islamkonferenz” stattfinden. Mitveranstalter ist der 1967 geborene Philosoph Michael Schmidt-Salomon. Dieser gilt mit seiner These “Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind” als radikaler Kritiker nicht nur der Kirchen, sondern auch des Christentums und der christlich-bürgerlichen Moral.

Die von ihm geleitete Giordano-Bruno-Stiftung versteht sich selbst als Stiftung “zur Förderung des evolutionären Humanismus” und wird überwiegend von Biologen und Wissenschaftstheoretikern beraten. Die Münchner Ortsgruppe rief dieses Jahr zu einem “Hasenfest” auf, um gegen den Feiertag Ostern zu protestieren.

Der Bestsellerautor hat zuletzt mit seiner Streitschrift “Keine Macht den Doofen” die ansonsten unpolitische Philosophieszene aufgemischt. Auf der dazugehörigen Webseite steht, die Schrift wende sich gegen den “globalen Irrsinn” und die “Religiotie”.

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Atheism to Defeat Religion By 2038

Die atheistische Bedrohung

Die atheistische Bedrohung

Countries with the best standard of living are turning atheist. That shift offers a glimpse into the world’s future.

by Nigel BarberHuffington Post

Religious people are annoyed by claims that belief in God will go the way of horse transportation, and for much the same reason, specifically an improved standard of living.

The view that religious belief will give way to atheism is known as the secularization thesis. The specific version that I favor (1) is known as the existential security hypothesis. The basic idea is that as people become more affluent, they are less worried about lacking for basic necessities, or dying early from violence or disease. In other words they are secure in their own existence. They do not feel the need to appeal to supernatural entities to calm their fears and insecurities.

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16-Year-Old Girl Arrested and Charged With a Felony For Science Project Mistake

Photo Credit: WTSP-TV

No one was hurt. Nothing was damaged. The criminalization of school kids has gone too far.

By Steven HsiehAlternet.org

A Florida teen with an exemplary record is facing federal charges after conducting what a classmate calls “a science project gone bad.”

16-year-old Kiera Wilmot is accused of mixing housing chemicals in a small water bottle at Bartow High School, causing the cap to fly off and produce a bit of smoke. The experiment was conducted outdoors, no property was damaged, and no one was injured.

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Homo-Heiler Wahnsinn: Three teens starved, tortured and killed at ‘gay conversion camp’

credits: sosogay.co.uk

Three ‘gay and effeminate’ teens have died after being starved and tortured at a camp designed to turn them into ‘men’.
Raymond Buys, 15, is shown right in a picture taken in April 2011 as undernourished, withered figure battling for his life.

by Jamie ClarkeSOSO GAY

Only ten weeks prior to this photo being taken, the teen’s parents enrolled him at the Echo Wild Game Rangers training course in South Africa in perfect health.

When he was admitted to hospital, Buys was severely malnourished, dehydrated, his arm was broken in two places and there were burns and wounds all over his body. He stayed in intensive care for four weeks until he died.

Camp leader, Alex De Koker, 49, and employee Michael Erasmus, 20, are on trial for charges of murder, child abuse and neglect, along with two cases of assault with intent to do grievous bodily harm in relation to Buys’ death.

‘I sent my son on this course to make him a better man, to give him a better future,’ Buys’ mother said. ‘I trusted Alex De Koker with his life.’

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Religionsmonitor Bertelsmann: Leben ohne Gott

picture alliance

Die Religiosität der Bevölkerung geht in Deutschland seit Jahrzehnten zurück. Das belegt auch der neueste „Religionsmonitor“ der Bertelsmann-Stiftung. Was bedeutet das für den Zustand der Gesellschaft?

Von Matthias SchlegelCicero

In den alten Bundesländern geben gerade noch 22 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst, einen Tempel oder das Freitagsgebet zu besuchen oder an sonstigen spirituellen Handlungen teilzunehmen. Im Osten Deutschlands sagen das gar nur noch zwölf Prozent, also etwa halb so viele, über sich. 24 Prozent der Befragten im Westen beten nach eigenem Bekunden regelmäßig, also täglich – genauso viele gaben dort an, niemals zu beten. Im Osten liegt die Zahl der regelmäßig Betenden bei zwölf Prozent – zwei Drittel der Befragten tun das niemals. Immerhin glaubt im Westen noch etwa jeder Zweite „ziemlich“ beziehungsweise „sehr“ daran, dass Gott, Gottheiten oder etwas Gottähnliches existieren.

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Humanistentag: »Gut ohne Gott« – Kundenbeschwerden bei Ströer?

Symbolbild


Alle Jahre wieder: Ungleichbehandlung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und das vorauseilende Einknicken von Werbe-Unternehmen vor möglichen Beschwerden seitens der Kirche. Wegen des Mottos „Gut ohne Gott“ wird Werbung für den Humanistentag in den Hamburger U-Bahnen abgelehnt. Zudem gibt es keine öffentlichen Zuschüsse.

Humanistischer Pressedienst

Nachdem bereits der Vertrag für die Werbung zum Deutschen Humanistentag (DHT) im Fahrgastfernsehen der Hamburger Hochbahn abgeschlossen war, meldete sich bei dem für diese Werbung Verantwortlichen vom DHT die „Ströer –deutsche städte medien“ und forderte, dass der Slogan „Gut ohne Gott“ gestrichen würde: „ …für die Freigabe müsste Ihre Vorlage leicht abgeändert werden.
Könnten Sie auf den Claim GUT OHNE GOTT verzichten? Der zweite Satzteil “Auf den Menschen kommt es an!” könnte ja evtl. auch allein stehen, oder?
Ansonsten wären nach unseren Erfahrungen Kundenbeschwerden vorprogrammiert, was wir gern vermeiden möchten.
Vielen herzlichen Dank.“

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“The Falls”: Die Liebe zweier schwuler Mormonen

Bild: Pro-Fun Media

In dem Drama “The Falls” müssen sich zwei junge Männer zwischen ihrem Glauben und ihren wahren Gefühlen entscheiden.

QUEER.DE

RJ und Chris sind Anfang zwanzig – und Mormonen. Bevor sie sich um ihre berufliche Karriere kümmern können, werden sie von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, wie die Glaubensgemeinschaft mit vollem Namen heißt, auf Missionierungs-Einsatz in die weite Welt geschickt.

Als typisches Doppelteam müssen die beiden jungen Männer zwei Jahre lang nicht nur ein Zimmer miteinander teilen – was natürlich nicht ohne Konflikte und unerwartete Entwicklungen bleibt. Zum einen fühlen sich weder RJ noch Chris wirklich zum großen Bekehrer berufen, beide werden bei ihren Gesprächen auf der Straße und an Haustüren nachlässig. Zum anderen – und das ist viel dramatischer – erwachen auch noch Gefühle zwischen den beiden Missionaren.

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CDU-Heten sauer über CSD-Ausschluss

Die CDU ist sauer über den Ausschluss ihrer Partei beim Berliner Christopher Street Day (CSD, 22. Juni)

Berliner Kurier

„Das ist völlig unverständlich. Wir setzen uns mit Nachdruck gegen alle Formen der Diskriminierung und Homophobie ein“, zürnte CDU-General Kai Wegner. Die CSD-Veranstalter hatten „wegen des Kurses der CDU bei der Gleichstellung von Homosexuellen“ die Partei vom Umzug ausgeschlossen.