Archiv der Kategorie: Humanismus

NASA releases actual recordings from space — and they’re absolutely breathtaking

Image: consequenceofsound

Earlier this year, Lefse Records released The Space Project, in which acts like Beach House, Spiritualized, The Antlers, and more used actual recordings from the Voyager space probe to create songs and soundscapes. Though a neat gimmick, with some intriguing submissions, the resulting album didn’t necessarily reflect the true sonic aesthetic of our solar system. For that, we turn to NASA, who has shared actual electromagnetic recordings taken from throughout our very own solar system.

by Chris CoplanCoS

No one may be able to hear you scream in space, but that whole great, black abyss miles above our heads is just teeming with noises. From the brooding, slightly ambient rumblings of Saturn and its rings to the more romantic Neptune, which sounds like sitting on a back porch in Tennesse in mid-July, our solar system’s soundtrack is as emotionally-nuanced as it is almost cinematic. Just wait till you hear what Uranus sounds like, though.

Listen in below. Or, enjoy live, 24-hour sounds via Radio Astronomy.

Religion und Glaube: 7 Dinge, die nur Atheisten verstehen

Die atheistische Bedrohung

Die atheistische Bedrohung

Atheisten kennen dieses Problem: Kaum sagen sie offen, dass sie nicht an Gott glauben, kommen jede Menge Fragen. Wieso bist du dir so sicher? Was ist, wenn du falsch liegst? Was ist mit dir passiert? Ständig will sie jemand davon überzeugen, dass sie falsch liegen. Und das nervt. Deshalb haben sich die YouTuber von “The Atheist Voice” die gängigsten Vorurteile über Atheisten vorgenommen. Hier stellen sie einiges klar:

The Huffington Post

  1. “Wir haben Moral. Sie kommt nur nicht aus einem heiligen Buch. Ich hoffe, dass die Bibel nicht der einzige Grund ist, warum ihr nicht jeden umbringt, der euch über den Weg läuft.”
  2. “Ich glaube nicht an Gott aber an viele andere Dinge. Es gibt vieles, was meinem Leben Sinn verleiht. Freunde, Familie, meine Arbeit, die ich lebe.”

  3. “Atheisten hassen Gott nicht. Sie glauben nur nicht an ihn. Wir hassen übrigens auch keine Einhörner.”

  4. “Wenn ich falsch liege und es doch einen Gott gibt, wird mir gar nichts passieren. Wieso wäre Gott sauer auf mich, wenn ich nach meinen eigenen Antworten suche, statt alles zu glauben?”

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Kripo-Chef: Lasst die Leute doch einfach kiffen!

Jetzt schon werden Cannabis-Konsumenten in Deutschland nicht strafrechtlich verfolgt – illegal ist der Konsum dennoch. Foto: imago stock&people

Als Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) vertritt André Schulz (44) bundesweit 15000 Kripoleute. Er macht sich im KURIER-Interview dafür stark, dass Drogenkonsum in Deutschland künftig straffrei sein soll.

Berliner Kurier

KURIER: Die US-Regierung hat den Drogenkrieg als verloren bezeichnet. Wie ist das in Deutschland?

André Schulz: Wir denken, dass es intelligentere Lösungen gibt, als sie im Rahmen der Drogenpolitik angewendet werden.

Welche?

Wir fragen uns: Bringt ein Drogenverbot etwas? Sind Drogenkonsumenten wirklich Kriminelle? Muss man sie mit dem Strafrecht verfolgen? Oder sind das Bereiche, die nicht strafbar sein sollten und um die man sich zwar kümmern muss, auch unter dem Aspekt des Kinder- und Jugendschutzes. Aber wo das Strafrecht außen vor bleiben sollte. Wir fragen uns, ob eine komplette Prohibition sinnvoll ist.

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Der kurdische Widerstand verkörpert das Gute

Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB

Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB

Die Kurden führen einen Stellvertreterkrieg für den Westen gegen die IS-Barbaren. Sie sind ein ernsthafter säkularer Akteur im Nahen Osten geworden, während die Türkei die Werte des Westens verrät.

Von Andrea SeibelDIE WELT

Gute Kurden, schlechte Kurden. Kaum eine Minderheit, die verfolgt wird, wie es die Kurden besonders in der Türkei erleben mussten, ist rein und ohne Schuld. Gewalt wird zum einzigen Mittel gegen Gewalt und kann zu unheilbaren Verrohungen führen.

Gerade in den Tagen, in denen mit Schlagstöcken und Macheten bewaffnete Kurden sich mit Islamisten auf deutschen Straßen Schlachten lieferten, wurde das klar. Und doch ist diese Minderheit etwas Besonderes, denn die Bürde, die sie bereit scheint, zu tragen, ist enorm.

Nur von amerikanischen Luftschlägen unterstützt, die nicht immer erfolgreich schienen, kämpfen Kurden schon seit Wochen, damit die syrische Stadt Kobani nicht an den IS fällt. Das ist das Gute an den Kurden.

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“Nietzsche war ein politisch unkorrekter Denker”

Friedrich Nietzsche, 1882 (Photographie von Gustav Adolf Schultze) Bild: wikimedia.org/PD

Philosoph Sommer erklärt, warum Nietzsche bis heute aktuell ist

Moderation: Korbinian Frenzel—Deutschlandradio Kultur

Für das politische Tagesgeschäft tauge die Philosophie Friedrich Nietzsches nicht, sagt der Nietzsche-Kenner Andreas Urs Sommer. Doch von dem politisch unkorrekten Denker könne man lernen, eigene Werte in Frage zu stellen.

Korbinian Frenzel: Das mit dem toten Gott, das kennt man, “Gott ist tot”. Friedrich Nietzsche, der deutsche Philosoph, hat ganzen Generationen von Nihilisten und auch von jenen, die sich darin im Aufbrausen in Teenagertagen zumindest mal geübt haben, eine Blaupause geliefert und natürlich noch viel mehr als das.

Sonst gäbe es nicht die Veranstaltung, zu der heute Nietzsche-Kenner aus der ganzen Welt zusammenkommen in Naumburg an der Saale. Ein internationaler Kongress, bei dem der Mann, der den Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt trägt, natürlich nicht fehlt. Jetzt reden wir mit ihm, Andreas Urs Sommer, der Direktor der Friedrich-Nietzsche-Stiftung. Guten Morgen!

Andreas Urs Sommer: Guten Morgen, Herr Frenzel!

Frenzel: Vor 114 Jahren ist Nietzsche gestorben. Erlauben Sie mir die kleine große Frage zum Auftakt: Warum sollte er uns heute außerhalb des Seminarraums noch interessieren?

Sommer: Er ist ein Philosoph, der durch seine Irritationskraft noch immer irritiert und eben die Leute fasziniert. Wenn Sie Nietzsche lesen, dann sind Sie nicht versetzt in den Seminarraum, sondern Sie sind in unendliche Weiten und unendliche Höhen katapultiert.

Und das ist ein Sog, dem man sich auch heute als Leserin oder Leser nur noch schwer entziehen. Wenn Sie ein Nietzsche-Seminar anbieten, haben Sie die Bude normalerweise voll, aber auch wenn Sie auf der Straße jemanden nach Nietzsche fragen, hat sie oder er dann doch eine Idee zu diesem Philosophen. Er ist ein Philosoph, der sich erstaunlich frisch gehalten hat, weil er ein so großes Irritationspotenzial besitzt.

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Das absurd-drakonische Strafsystem Amerikas

Insassen eines Gefägnisses in Florida führen ihre Hunde aus. Foto: picture alliance / AP Images

Kein Land der Erde hat so viele Strafgefangene wie die USA. 80 Milliarden Dollar zahlt der Staat für ein drakonisches System, in dem die Rückfallquote dennoch steigt. Jetzt formiert sich der Protest.

Von Ansgar GrawDIE WELT

Eine Zigarette, die er auf eine vielbefahrene Straße in Albuquerque schnippte, brachte Brandon Amburgey für eine Woche hinter Gitter. Anfang des Jahres beobachtete ein eifriger Polizist den 31-Jährigen bei der Ordnungswidrigkeit und verhaftete ihn. Gegen die Zahlung einer Kaution von fünf Dollar wäre Brandon freigekommen. Aber der Drogenkonsument hatte kein Geld und kam daher ins Gefängnis. Bei einem Haftprüfungstermin nach einer Woche ordnete der erkennbar überraschte Richter Daniel Ramczyk die Freilassung des Mannes an. “Wegen eines anderen Vergehens werden Sie nicht festgehalten?”, fragte er. “Nein, Sir”, antwortete Brandon.

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Stiftung startet Plakat-Kampagne mit Porträts NS-Überlebender

Bild: Ich lebe noch!

Bild: Ich lebe noch!

Mit einer großangelegten Plakatkampagne will die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft um mehr Unterstützung für noch lebende NS-Opfer in Osteuropa werben.

evangelisch.de

Unter dem Motto “Ich lebe noch” werden ab kommendem Montag mehr als 500 Plakate in Berlin zu sehen sein, teilte die Stiftung am Donnerstag mit. Auch an Autobahnen der Region sollen auf großen Leuchttafeln Porträts und Lebensgeschichten von insgesamt sechs Überlebenden gezeigt werden. Nach den Plänen der Stiftung soll die Kampagne auch auf andere Städte im Bundesgebiet ausgeweitet werden. Dazu würden jedoch noch Sponsoren gesucht, sagte Sprecher Wolf Fenner.

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Von wegen Humanismus

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

In Alexander Görlachs Text zur Abtreibung ist viel von Menschlichkeit die Rede. Warum klingt dieser dann so kalt und unempathisch?

Von Julia KorbikThe European

Alexander Görlach ist gegen Abtreibung und sieht die humanistische Gesellschaft in Gefahr, weil ungeborenes Leben als untergeordnet betrachtet wird: „Keine Gemeinschaft wird sich darüber definieren können, wie sie am besten die Geburt des Nachwuchses verhindert.“

Aus Görlachs Text spricht eine gewisse Hilflosigkeit angesichts der Tatsache, dass Frauen schwanger werden und darauf basierend Entscheidungen treffen können, für die sie den an der Zeugung beteiligten Mann nicht um Rat bzw. Erlaubnis fragen müssen. Görlach findet es nicht richtig, dass Frauen über das ungeborene „Leben“ (wenn man es so nennen will) in ihrem Bauch entscheiden dürfen: „Wir befinden uns in einem erbärmlichen Abwärtsstrudel, in dem Menschen sich selbst und mit sich alle anderen als Ware betrachten, mit der man, von Fall zu Fall, nach Belieben verfahren kann.“

Um es ganz klar zu sagen: Wenn eine Frau abtreibt, tut sie das in den meisten Fällen, weil sie gute Gründe hat – und nicht mal eben so, zumal es sich um einen medizinischen Eingriff handelt. In Deutschland sinkt die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit 2004 kontinuierlich. 2013 waren es mit 102.800 Abtreibungen 3,8 Prozent weniger als 2012.

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The accused:

fictionThe Atheist Republic “Religion is Fiction” bumper sticker elicited outrage from a visitor. Apparently, even though very few confirmed facts can be found in religious texts or theology, “fiction” is a word simply too outrageous to bear.

Atheist Republic

ewNO said, “i am so offended by this sticker as i saw it i nearly threw up with such disgrace. If someone wants to believe in religion they can don’t tell them it is false or fiction because you might as well say that everything you believe in is fiction to us because we don’t believe in it we respect you not believing in god but don’t bring us down because we do.”

See all our nauseating bumper stickers

Bundesamt kritisiert Kirchen wegen steigender Kirchenasyl-Zahlen

Screenshot: BB

Screenshot: BB

Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Manfred Schmidt, kritisiert die Kirchen wegen der steigenden Zahl von Kirchenasylen.

Von Jutta Olschewski und Daniel Staffen-Quandtevangelisch.de

Man stelle das Instrument Kirchenasyl nicht generell infrage, sagte Schmidt dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Nürnberg. Allerdings gehe es in etlichen Fällen nicht mehr um den Einzelfall, sondern um eine abstrakte Infragestellung des Dublin-Verfahrens. Das sei vor Jahren noch anders gewesen.

Den Dublin-Verordnungen zufolge müssen Flüchtlinge in dem Land der Europäischen Union, über das sie in Europa einreisen, auch Asyl beantragen. “Wenn jemand ins Kirchenasyl geht, umgeht er damit die vom Gesetz verlangte Überstellung in das EU-Land, in dem er zuerst europäischen Boden betreten, beziehungsweise Asyl beantragt hat”, sagte Schmidt. Deshalb lote seine Behörde nun die rechtlichen Möglichkeiten aus, die steigende Zahl von Kirchenasylen einzudämmen. Es sei bemerkenswert, wenn das Instrument Kirchenasyl “eine generelle Systemkritik generieren soll”.

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Salman Rushdie slams ‘Islamophobe’ label: It’s right to be hostile to extremism

Salman Rushdie, (andersphoto / Shutterstock.com)

In a speech denouncing the Islamic extremist group ISIS (the Islamic State in Iraq and Syria) and the “hate-filled rhetoric” of Islamic extremism, author Salman Rushdie warned that the world must come to grips with what he called “a new age of religious mayhem” perpetrated by Muslim fanatics.

By David FergusonRaw Story

U.K. news daily The Telegraph reported that Rushdie was addressing the audience at the PEN/Pinter Prize lecture, where he was honored for his achievements in literature. His 1989 book The Satanic Verses was considered blasphemy by hardline Muslims and as a result, Iran’s Ayatollah Khomeini declared a fatwa on Rushdie’s life, meaning that by the dictates of the Muslim faith, the author must be killed.

Rushdie spent several years in hiding from zealots and fanatics who were out to silence him. Now, he said in his speech at the British Library on Sunday night, he sees young British Muslims being seduced by what he called “jihadi-cool” and worries that they will be used as foot soldiers to the nascent ultra-extremist movement forming in Syria and its neighbor Iraq.

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Jeder dritte Jurastudent will die Todesstrafe zurück

justiz_grossJurastudenten fordern heute deutlich längere und härtere Strafen als noch vor 25 Jahren – obwohl sie sich subjektiv sicherer fühlen. Rund ein Drittel sieht die lebenslange Freiheitsstrafe nicht als ausreichend an, über die Hälfte würde unter bestimmten Bedingung auch Folter befürworten. Das geht aus einer Studie des Erlanger Strafrechtsprofessors Franz Streng hervor.

Von Constantin Baron van LijndenLegal Tribune Online

Die Grundlage der Studienergebnisse bildet ein Fragebogen, den Streng den Besuchern seiner Vorlesung, zumeist Erst- oder Zweitsemestern, im Zeitraum zwischen 1989 und 2012 zur anonymen Beantwortung vorlegte. Erfasst wurden darin unter anderem die subjektive Einschätzung zur Kriminalitätslage, die Haltung zu den unterschiedlichen Strafzwecken und die Vorstellung zum angemessenen Strafmaß von insgesamt 3.133 Studenten.

Vor allem letztere hat sich über die Jahre drastisch verändert. Für den hypothetischen Fall eines Totschlags im Affekt im Rahmen einer Trennung wollten die Studenten 1989 durchschnittlich rund sechs Jahre Haft verhängen; 2012 war die Zahl auf 9,5 Jahre angestiegen, wobei mit den Jahren auch immer häufiger starke Ausschläge nach weit oben hinzukamen, bis hin zur Forderung einer lebenslangen Freiheitsstrafe.

Überhaupt hat sich die Haltung der Studenten zu dieser Strafform stark gewandelt. In einer vorgelagerten Untersuchung aus 1977 – dem Jahr, in dem das Bundesverfassungsgericht die lebenslängliche Haftstrafe für unter Einschränkungen verfassungsgemäß erklärte – forderte noch jeder Dritte, dass sie vollends abgeschafft werden sollte, nur 6,7 Prozent hielten sie für eine im Einzelfall zu milde Strafe. 2012 hingegen sprach sich nur noch jeder fünfzigste Student für eine Abschaffung aus, demgegenüber sah fast jeder Dritte die lebenslange Freiheitsstrafe als zu milde an.

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Atheisten rüsten zum Suizid

Gibt es ein Recht auf einen pünktlichen Tod? Bild: Cicero/picture alliance

Ein Lobbybündnis wirbt für die Sterbehilfe. Es sind die gleichen, die früher für die Abtreibung mobil machten: Atheisten. Daran wird deutlich, dass es beim begleiteten Suizid weniger um den Tod als um die Gottesfrage geht.

Von Alexander KisslerCicero

Der brachiale Selbstmord des Udo Reiter war der Auftakt zu einem heißen Herbst des Sterbens. Genauer: der Sterbehilfe, denn um diese wird im November der Deutsche Bundestag ringen. Soll wie bisher alle „Suizidbeihilfe“ straffrei bleiben? Generell oder nur dann, wenn Ärzte sich ihrer ausnahmsweise annehmen? Mit welchen Regularien müssen „Sterbehilfe-Vereine“ rechnen, mit Verbot oder Minderem? Ohne Fraktionszwang wollen die Volksvertreter in diesen schwierigen Fragen ihrem Gewissen folgen.

Seit Anfang dieser Woche machen die Befürworter passiver und indirekter Sterbehilfe mobil. Das „Recht der Ärzte, (…) Suizidwilligen zu helfen,“ stehe unter dem Schutz der Verfassung und dürfe nicht eingeschränkt werden. Auf Bussen und an Bahnstationen wirbt ein „Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende“ für die Losung „Mein Ende gehört mir“ – ein Slogan, so direkt wie einst das Motto der Abtreibungsverbotsgegner.

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Erdogan ist der grinsende Spießgeselle des IS

Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)

Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)

Wenn es um einen Einsatz in Kobani geht, ist der türkische Präsident ein Virtuose hinterhältiger Betulichkeit und ein Meister der Entschleunigung. Erdogan freut sich an einer Niederlage der Kurden.

Von Jacques SchusterDIE WELT

Recep Tayyip Erdogan besitzt die Eigenschaften eines Demagogen: den Mut zum äußersten Extrem, die kalte Wildheit, die aus jeder Phrase eine Offenbarung macht, die Stahlhärte der Behauptung, die jedes Anderssein ächtet, und die Beweisführung der Inquisition, die nur Schwarz oder Weiß, jedenfalls kein Mitleid, kennt.

Was hat der damalige türkische Regierungschef und heutige Präsident nicht alles über Israels angebliche Schandtaten im Gazastreifen von sich gegeben. Mithilfe rhetorischer Feuerstöße empfahl sich Erdogan der islamischen Welt als der Schutzherr der Muslime, dem das Schicksal der Geschundenen nahegeht. Spätestens seit den vergangenen Wochen weiß man, was davon zu halten ist. Nichts.

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Religion and Politics… and Science

Carlin_ReligionIn my 1999 book How We Believe I outlined a three-tiered taxonomy of the relationship of science and religion: (1) the Conflicting-Worlds Model holds that science and religion are in a struggle to determine the truth, in which one is right and the other wrong; (2) the Same-Worlds Model contends that science and religion are two equally valid ways of examining reality; and (3) the Separate-Worlds Model argues that each tradition inhabits different domains of knowledge—facts and values—and rarely the twain shall meet. For years I held and defended the Separate-Worlds Model while acknowledging that there are some areas of conflicts; if you believe that the earth is 6,000 years old, for example, your belief is in direct conflict with the geologically dated age of 4.6 billion years.

By Michael ShermerCATO Unbound

More and more, however, I see science and religion in conflict, not only in such factual questions about nature (growing by the year as the sphere of science expands into the ether of religious tenets), but in moral matters as well. In my next book, The Moral Arc: How Science and Reason Lead Humanity Toward Truth, Justice, and Freedom, I argue that morals and values can be established and defended through science and reason. Inspired by Galileo and Newton, Enlightenment thinkers consciously applied the methods of science to solve social, political, economic, and moral problems. The experimental methods and analytical reasoning of science created the modern world of liberal democracies, civil rights and civil liberties, equal justice under the law, free minds and free markets, and prosperity the likes of which no human society in history has ever enjoyed. I claim that we owe this salubrious state of affairs primarily to science and reason—and most emphatically not to religion—and thus I am inclined to join the Classical Liberal position in Kevin Vallier’s instructive four-tiered taxonomy (Libertarian, Religious Conservative, Secular Progressive, and Classical Liberal), albeit for reasons that differ from his.

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Angesichts der Islamisten will man Atheist werden

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Doch dann erinnert man sich daran, dass Gott uns auch um ihretwillen das moralische Gesetz gegeben hat. Überhaupt: Religion und Vernunft müssen sich nicht ausschließen. Die Geschichte beweist es.

Von Hannes SteinDIE WELT

In grauer Vorzeit war das Leben der Menschen arm, viehisch, garstig und kurz. Hilflos waren sie den Naturgewalten ausgeliefert. Also erfanden die Menschen sich die Götter: Wenn es donnerte, machten sie die Himmelsgewalten dafür verantwortlich, wenn ein Vulkan ausbrach, warfen sie sich zu Boden und beteten. Priester beuteten die Furcht der Massen aus und hielten sie in Unwissenheit. Sie verfassten heilige Schriften, kassierten den Zehnten und sorgten dafür, dass niemand sich seines eigenen Verstandes bediente.

Doch dann begann der Aufstieg der Naturwissenschaften. Der Priestertrug wurde durchschaut. Galileo Galilei richtete sein Fernrohr gen Himmel und sah, dass über unseren Köpfen nur Leere war. Heute glaubt zum Glück nur noch eine Handvoll unbelehrbarer Trottel an Götter und heilige Schriften.

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NDR-Doku bringt Evangelikale auf die Therapie-Couch

Die Allianz wird als Reaktion auf die Debatte um den NDR-Beitrag “Mission unter falscher Flagge” Missbrauchsbeauftragte einführen Foto: NDR

Drei Monate nach Ausstrahlung der heiß diskutierten Reportage „Mission unter falscher Flagge“ will die Deutsche Evangelische Allianz einen Schlussstrich unter die Vorwürfe des NDR ziehen. Eines steht fest: Das Thema wird die Evangelikalen noch lange beschäftigen.

Ein Kommentar von Anna Lutzpro Medienmagazin

Auch die Evangelikalen brauchen Missbrauchsbeauftragte. Das hat die NDR-Sendung „Mission unter falscher Flagge“ gezeigt und so hat es Michael Diener am Montag auch eingeräumt. Die Allianz bedauert die problematischen Vorgänge in den ihr zugeordneten Häusern und will Obleute benennen, die als Ansprechpartner für Opfer von Machtmissbrauch fungieren sollen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Vehemenz, mit der Diener in seiner Mitteilung erneut den NDR angreift, verwundert indes. Er wirft dem Sender selbst Machtmissbrauch vor, indem er die Zuschauer durch einseitige Darstellung getäuscht habe. Der kritische Beitrag vom August dieses Jahres, der sich mit Gemeinden und Werken beschäftigt, die der Allianz zugeordnet sind, habe „nicht als Beitrag zu einer Diskussion, sondern als Urteilsspruch über eine bestimmte Frömmigkeitsrichtung“ gewirkt.

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Allianz positioniert sich zu NDR-Film

Der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Evangelischen Allianz mit seinem Vorsitzenden, Michael Diener, hat sich offiziell zum NDR-Film „Mission unter falscher Flagge“ geäußert Foto: pro

Die Deutsche Evangelische Allianz hat sich in einer Erklärung zum NDR-Film „Mission unter falscher Flagge“ positioniert. Sie bedauert Einzelfälle von geistlichem Missbrauch. Opfer sollen sich künftig an Obleute wenden können. Dem Beitrag wirft die Allianz Einseitigkeit vor.

pro Medienmagazin

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) bedauert, dass Menschen durch geistlichen Missbrauch und Manipulation in christlichen Gemeinden und Organisationen des Netzwerkes zu Schaden gekommen sind. Solche Fälle habe es gegeben und seien auch in Zukunft möglich. Jedoch verwahrt sich die DEA dagegen, „dass Machtmissbrauch und Manipulation in den betroffenen Werken grundsätzlich und strukturell angelegt wären“.

Das war der Vorwurf, den der Film „Mission unter falscher Flagge“ gegenüber einzelnen Werken, die der DEA angehören, erhoben hatte. Die DEA ihrerseits wirft dem NDR-Beitrag vor, dass er durch einseitige und undifferenzierte Darstellungen „unter allen Umständen“ ein „negatives und kritikwürdiges Bild der einzelnen Organisationen“ habe zeichnen wollen. Damit habe der Sender selbst seine Macht als öffentlich-rechtliches Medium missbraucht und seine Zuschauer manipuliert.

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Shocker: Leading Atheist Richard Dawkins Finally Admits That Religion ISN’T the Problem in the Mideast

dawkinsThe statement from the evolutionary biologist is a parting of ways with atheists who claim that religion is the primary motivator for terrorist groups.

By Dan ArelAlternet

Is Richard Dawkins changing his tune on Islam and terrorism? In a recent interview with  Russia Today, the evolutionary biologist and noted atheist was questioned about the Islamic religion and its ties to ISIS and just how much responsibility it bears in the brutal beheadings carried out by the terrorist group. Dawkins said:

“Religion itself is not responsible for this… It’s also this feeling of political involvement. It’s a feeling that it’s ‘us against them.’ And I think that quite a large number of young Muslims feel kind of beleaguered against the rest of the world. And so religion in some sense might be just an excuse, but I do think that a dominant part of the motivation for these young men has to be religion.”

Dawkins statement is a huge divergence from the opinions of atheists like Sam Harris and Bill Maher, who continue to claim that religion is the primary motivator for radical terrorist groups like ISIS.

Harris’s anti-Islamic statements have been notable. Back in 2006, he posted a statement on his blog that bordered on xenophobia: “Unless liberals realize that there are tens of millions of people in the Muslim world who are far scarier than Dick Cheney, they will be unable to protect civilization from its genuine enemies.”

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Fold A Piece Of Paper In Half 103 Times And It Will Be As Thick As The UNIVERSE

Photo credit: Planck data, NASA

Did you know that if you could fold a piece of typical paper 42 times you would have a tower that would stretch to the moon? No? It’s just one of the amazing examples of exponential growth given by Nikola Slavkovic in the video below.

By Stephen Luntz—IFLScience

Ahh you say, but it is impossible to fold a piece of paper more than eight times. Turns out, like so many unreferenced claims, that isn’t true. The record is in fact 12. Still that twelve-fold piece of paper isn’t even table height – it’s hard to imagine getting from there to the Moon in 30 folds. That’s because our brains are inclined to think linearly, not exponentially.

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