Archiv der Kategorie: Naturalismus

How Many Stars Are In The Universe?

A Hubble Space Telescope image of the distant universe.
Credit: NASA.
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Looking up into the night sky, it’s challenging enough for an amateur astronomer to count the number of naked-eye stars that are visible. With bigger telescopes, more stars become visible, making counting impossible because of the amount of time it would take. So how do astronomers figure out how many stars are in the universe?

By Elizabeth HowellSpace.com

The first sticky part is trying to define what “universe” means, said David Kornreich, an assistant professor at Ithaca College in New York State. He was the founder of the “Ask An Astronomer” service at Cornell University.

“I don’t know [the answer] because I don’t know if the universe is infinitely large or not,” he said. The observable universe appears to go back in time by about 13.7 billion light-years, but beyond what we could see there could be much, much more. Some astronomers also believe that we may live in a “multiverse” where there would be other universes like ours contained in some sort of larger entity.

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Ist die Sonne wirklich gasförmig?

Screeshot Video “Dr. Pierre-Marie Robitaille: The Cosmic Microwave Background”

Warum ein Radiologieprofessor aus Ohio eine Revolution der Astrophysik auslösen könnte.

Von Alexander UnzickerTELEPOLIS

In den zahlreichen Youtube-Kommentaren zu den Vorträgen von Pierre-Marie Robitaille, Professor an der Ohio State University, findet sich eine etwas aus der Reihe fallende Bemerkung: Die Tochter einer Patientin bedankt sich überschwänglich, dass dank einer von Robitaille entwickelten Technik der Tumor ihrer Mutter so frühzeitig entdeckt worden sei, dass sie geheilt werden konnte. In der Tat hielt Robitaille zeitweise sogar den “Weltrekord” in hochauflösender Kernspintomographie.

Man möchte meinen, dass ein Forscher an der Spitze der wissenschaftlichen Hierarchie nicht freiwillig in einem anderen Gebiet ganz unten anfängt. Dennoch widmet sich Robitaille seit mehr als zehn Jahren der der Grundlagenphysik, und seine Ergebnisse könnten dazu führen, dass Teile der Astrophysik neu geschrieben werden müssen. Aber der Reihe nach.

Stimmt ein uraltes Gesetz?

Robitailles Untersuchungen beginnen unspektakulär bei einem fast vergessenen Gesetz der Thermodynamik. Es wurde 1860 von Gustav Kirchhoff aufgestellt und besagt, dass die durch Wärme bedingte Lichtabstrahlung eines Körpers nicht von den Materialeigenschaften abhängig ist. Robitaille argumentiert, dass es in dieser Allgemeinheit nicht zutrifft.

Als ich zum ersten Mal den Artikel überflog, war mir dessen Relevanz völlig entgangen – man muss als Physiker unter Hunderten von Artikeln schnelle Bauchentscheidungen treffen, wofür man seine Zeit investiert, und hier schien mir in etwas altbackener Weise eine eher uninteressante Frage untersucht. Erst durch den Vortrag folgte ich Robitailles Argumentation zum Kirchhoffschen Gesetz näher.

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Maher to Neil deGrasse Tyson: Republicans hate you for being black and smarter than them

Image: The Raw Story

Friday night on HBO’s Real Time with Bill Maher, Maher asked astrophysicist Neil deGrasse Tyson why it is that Republicans seem to dislike him so much.

By David FergusonThe Raw Story

As evidence, Maher showed Tyson the National Review Neil deGrasse Tyson cover story called “Smarter Than Thou,” in which writers for the conservative news organ bemoaned the burgeoning “puffed-up ‘nerd’ culture” in the U.S. as people speak out on behalf of science and against religious quackery and superstition.

Maher opined that Republicans dislike Tyson because “you’re a scientist and you’re a black one” and it upsets them that Tyson is demonstrably “smarter than they are, so it’s terrible, it’s like Obama: a black person taking a white person’s job because they’re better at it, how dare he!”

Tyson said, “There appears to be some jealousy that the ‘nerd’ set, the geek set tends to vote Democrat and I think they want some of those geeks.”

“I didn’t get that,” Maher said. “I think one thing that they really don’t like something that ‘Cosmos’ gets at almost every week, is that we are very insignificant. And somehow this offends them, which seems stupid.”

Insignificance could “depress you, sure,” said Tyson, but if you look more deeply, he said, you see how everything is connected.

Christenträume: Wissenschaftler entdecken—es gibt keine Atheisten

Bild: jesus.ch

Während Atheisten glauben, dass es nichts Göttliches gibt, haben Wissenschaftler nun herausgefunden, dass es Atheisten gar nicht gibt. Laut der Forscher sind metaphysische Gedankenprozesse so tief im menschlichen Gehirn verankert, dass sie nicht auszulöschen sind.

jesus.ch

Die Behauptung, dass jeder Mensch an etwas Höheres glaubt, geht aus Studien verschiedener Wissenschaftler hervor. «Wenn man das menschliche Denken untersucht, muss man erkennen, dass Atheismus physisch gesehen nicht möglich ist», so Graham Lawton aus London, selbst Atheist, in der Zeitschrift «New Scientist». «Die Studien zeigen, dass auch überzeugte Atheisten an religiösen Mustern festhalten.»

Laut den Untersuchungen werde der Mensch bereits gläubig geboren. Von Anfang an suche er nach religiösen Mustern, nach Karma, Gott, Schicksal oder kosmischer Gerechtigkeit. «Die kognitiven Eigenschaften des Gehirns tragen die Veranlagung zu glauben in sich», erklärt der Wissenschaftler Pascal Boyer, Professor der Washington-University in St.Louis, USA. «Doch Menschen sind sich ihrer religiösen Meinungen und Ideen nur teilweise bewusst.»

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Warum auch ein Atheist tiefe religiöse Gefühle haben kann

batman_atheistDer amerikanische Philosoph Ronald Dworkin plädiert für ein Umdenken in unserem Verständnis von Religion.

Von Pierfrancesco BasileTages Anzeiger

2011 hielt Ronald Dworkin an der Universität Bern die prestigeträchtigen Einstein Lectures. Da er bald danach starb, konnte er seinen Vorlesungen nicht den letzten Schliff geben. Was er hinterlassen hat, ist allerdings kein Fragment, sondern eine stilistisch reife Abhandlung mit einer provozierenden These: Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir einsehen würden, wie wenig der Glaube an einen personalen Gott mit wahrer Religiosität zu tun hat.

Denn auch das Leben eines Ungläubigen, meint Dworkin, könne von tiefen religiösen Gefühlen durchdrungen sein. Albert Einstein ist sein Paradebeispiel eines «religiösen Atheisten»: Dieser behauptete zwar, dass Gott nicht würfle; damit meinte er aber lediglich, dass das Universum ein in sich geschlossenes Ganzes sei, das keine Zufälle dulde.

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Symphony of Science — We Are Stardust

We are star dust, reaching out to the universe. The 15th Symphony of Science video featuring Neil DeGrasse Tyson, Richard Feynman and Lawrence Krauss. Materials used are from:

Cosmic Quandaries with Neil DeGrasse Tyson
10 Questions for Neil DeGrasse Tyson
Beyond Belief 2006 with Neil DeGrasse Tyson
The Most Astounding Fact
A Universe from Nothing – Lawrence Krauss
Feynman “Fun to Imagine” Interviews
Journey to the Edge of the Universe
Finding Life Beyond Earth (NOVA)
Wonders of the Universe (BBC)
Sunshine

via Troythulu

Atheist TV Promo – Launching July 29 at 7 pm Eastern

American Atheists is excited to announce what is believed to be the first atheism-dedicated television channel, Atheist TV. 

In partnership with internet-streaming service Roku, which offers devices similar to cable boxes to bring hundreds of channels of content to your TV, American Atheists will bring together dozens of atheist content creators, including The Richard Dawkins Foundation, to present the first on-demand television station that presents exclusively atheist, humanist, and freethought programming.

In addition, American Atheists is making available its recently-digitized historic video archives spanning more than 50 years of activism.

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Read the full press release announcing Atheist TV here.

Read the full press release announcing the launch date of July 29 and the launch party here.

Human Brain Project Meinung: Eine Milliarde Euro für ein Hirngespinst?

Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project

Graphic courtesy of Vimeo, Human Brain Project

Das ambitionierte Human-Brain-Projekt steht zunehmend in der Kritik. Ein Hirnforscher vom Max-Planck für Experimentelle Medizin fasst die grundsätzlichen Einwände zusammen.

Von Nils BroseSpektrum.de

Ein Großprojekt, das die Hirnforschung in völlig neue Dimensionen führen wird, kündigten die Protagonisten an. “Radikal unreif”, “zum Scheitern verurteilt” und “reine Geldverschwendung”, urteilen nun die Skeptiker. Weniger als ein Jahr nach seinem Stapellauf ist das Human-Brain-Projekt, ein so genanntes Flaggschiff der europäischen Wissenschaftsförderung, in schwere See geraten. In einem offenen Brief an die Europäische Kommission haben im Juli mehrere hundert Forscher das Management des eine Milliarde Euro teuren Vorzeigeprojekts kritisiert und eine stärkere Kontrolle eingefordert.

Zweifel am Human-Brain-Projekt sind nichts Neues. Dessen in vielen Vorträgen und PR-Auftritten der Projektleiter formulierte Kernidee, das menschliche Gehirn mit Hilfe von Supercomputern zu simulieren, hat schon während des umfangreichen Lobbyings dafür zahlreiche Kritiker auf den Plan gerufen. Und auch das Flaggschiff-Förderprinzip der Europäischen Kommission, milliardenschwere Megaprojekte mit dutzenden Instituten und Laboren an Stelle einzelner exzellenter Wissenschaftler zu unterstützen, wurde von Anfang an grundsätzlich in Frage gestellt.

Doch die Kritik der wissenschaftlichen Welt in Europa und anderswo verhallte ungehört. Seit 2013 fließen die EU-Millionen in das von Henry Markram an der Schweizer École Polytechnique Fédérale in Lausanne koordinierte Projekt – und werden in den Sand gesetzt, wie viele Neurowissenschaftler meinen. Ihnen geht der offene Brief an die Europäische Kommission mit seinem Fokus auf das Management des Großvorhabens, die zu eng gefasste thematische Ausrichtung auf die Informationstechnologie und die fehlende Transparenz und Kontrolle bei strategischen Entscheidungen über die genaue Projektausrichtung noch nicht weit genug. Die Kritik der Hirnforscher ist viel fundamentaler.

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Elchspucke gegen Pilzgift und Magenverstimmung

Kontrahent Nummer 1: Ein hungriger Elch
Elche (Alces Alces) haben einen stabilen Magen, selbst sie vertragen aber größere Mengen an giftigen Alkaloiden in der Nahrung nicht gut. Offenbar versuchen sie daher, mit ihrem Speichel an häufig genutzen Fraßstellen dafür zu sorgen, dass Alkaloid produzierende Pilze langsamer wachsen. © pixabay / David Mark / CC0
CC0

Pflanzen sind nicht passiv und wehrlos: wer sie anknabbert, muss damit rechnen vergiftet zu werden. Was macht man dagegen, als Elch, Rentier oder hungriger Vegetarier?

Von Jan OsterkampSpektrum.de

Oft enden Pflanzen im Magen eines Pflanzenfressers – so oft, dass Grünzeug im Laufe der Evolution allerlei Gegenstrategien entwickelt hat. In der Folge entstanden viele Arten, die sich gegen das Verzehrtwerden mit selbst produzierten Gift- und Bitterstoffen wappnen, oder solche, die giftigen Untermietern Unterschlupf bieten, welche dann für die fraßabschreckende Wirkung sorgen. Hungrigen Tieren bleibt dann kaum etwas übrig, als wählerisch zu werden – oder ihrerseits mit Abhärtung zu reagieren, sich also eine möglichst hohe Toleranz gegen viele unterschiedliche Giftstoffe beizubringen. Es muss aber auch eleganter gehen, dachten sich Andrew Tanentzap von der University of Cambridge und seine Kollegen.

Auf Essen spucken

Den aufmerksamen Forschern war zunächst aufgefallen, wie freigiebig große Pflanzenfresser beim Fressen mit ihrem Speichelvorrat umgehen: Statt schlicht Spucke im Maul zum Einweichen ausgerupfter Halme und Blätter zu nutzen, applizieren Reh, Kuh und Co Speichelfäden und -tröpfchen quasi ständig wie nebenbei über die Vegetation unter ihnen. Und das großflächig und, so vermuteten die Forscher, eben nicht grundlos: Pflanzenfresser, so ihre These, reinigen mit den Enzymen ihres Speichels die Pflanzen von Giftstoffen und deren Produzenten. Klingt zunächst plausibel: Tatsächlich finden sich im Speichel ja antibakterielle und neutralisierende Wirkstoffe wie Lysozyme und Lactoferrin-Peptide.

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The Tides Bring Lego Pieces to This UK Beach

Photo: Kent News & Pictures Ltd.

A container filled with millions of Lego pieces fell into the sea off Cornwall in 1997. But instead of remaining at the bottom of the ocean, they are still washing up on Cornish beaches today – offering an insight into the mysterious world of oceans and tides.

By Mario CacciottoloThe Daily Catch

“Let me see if I can find a cutlass,” says Tracey Williams, poking around some large rocks on Perran Sands with a stick.

She doesn’t manage that, but does spot a gleaming white, pristine daisy on the beach in Perranporth, Cornwall. The flower looks good for its age, seeing as it is 17 years old.

It is one of 353,264 plastic daisies dropped into the sea on 13 February 1997, when the container ship Tokio Express was hit by a wave described by its captain as a “once in a 100-year phenomenon”, tilting the ship 60 degrees one way, then 40 degrees back.

As a result, 62 containers were lost overboard about 20 miles off Land’s End – and one of them was filled with nearly 4.8m pieces of Lego, bound for New York.

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Ken Ham wants to end the U.S. space program because the aliens are all going to hell

Ken Ham, Quelle: Answers Outreach

Ken Ham, Quelle: Answers Outreach

45 years after the Apollo 11 moon landing, creationism hits a new low

By Sarah GraySALON

On July 20, 1969, Neil Armstrong took those famous first steps on the Moon’s surface, uttering the well-known words: “That’s one small step for man, one giant leap for mankind.”

Sunday marked the 45th anniversary of that momentous Apollo 11 mission. The event left some pondering the next steps for U.S. space exploration.

Not everyone, however, is so thrilled about the U.S. space program.

On Sunday, Ken Ham, president and founder of the creationist organization Answers in Genesis (best known for debating Bill Nye), wrote a blog post calling for the end of the U.S. space program.

Why? Well, according to Ham, who also runs the Creation Museum in Kentucky, there’s no point in spending money on finding extraterrestrial life for a couple of reasons: First, the search is a deliberate rebuking of God, and second because aliens are already damned to hell.

“I’m shocked at the countless hundreds of millions of dollars that have been spent over the years in the desperate and fruitless search for extraterrestrial life,” Ham wrote.

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Climate Change Already Having Profound Impacts on Lakes in Europe

Lake Maggiore in Italy is an example of a lake already feeling the effects of climate change. In the 1990s, the population of coldwater fish species such as trout and whitefish declined dramatically. Photo Credit: mbdortmund, Wikimedia Commons.

For perspective on how climate change is affecting lakes, those of us here in the U.S. can just look across the pond, where scientists and the agencies involved in meeting the European Union’s Water Framework Directive have amassed an impressive body of research on the topic.

By Lisa BorreNational Geographic

Not only are extreme weather events such as droughts and intense rainstorms becoming more common, climate warming is leading to increased algal growth and more frequent toxic algal blooms. It also affects the entire aquatic food web, including the number, size and distribution of freshwater fish species, according to the latest research.

New evidence from studies in Europe shows that a warming climate, in particular, is already having a profound impact on lakes, according to Dr. Erik Jeppesen at Aarhus University in Denmark. As I have noted in earlier posts, this is an important issue because other studies show that lake temperatures are on the rise throughout the world.

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Risse im Periodensystem

Bild: ptable.com/

Bild: ptable.com/

Seit Mendelejew vor 150 Jahren das Periodensystem der Elemente aufstellte, enthielt es Lücken. Erst kürzlich konnten Physiker die letzten davon schließen. Doch mit seiner Vollendung scheint das berühmte Schema ironischerweise einen Teil seiner Vorhersagekraft verloren zu haben.

Von Eric ScerriSpektrum.de

Vor vier Jahren berichteten Jurij Oganessian und seine Mitarbeiter am Vereinigten Institut für Kernforschung in Dubna nahe Moskau über die Synthese der ersten Atomkerne von Element 117. Vorläufig mit lateinischen Zahlen als Ununseptium (Uus) bezeichnet, hat es noch keinen richtigen Namen; denn vor der Taufe eines neuen Elements muss es nach altem Brauch zunächst unabhängig bestätigt werden. Das gelang für Uus vor wenigen Monaten am Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt. Damit ist demnächst mit der offiziellen Anerkennung und Namensgebung zu rechnen. Vor 2010 waren schon alle Elemente bis einschließlich 116 sowie die Nummer 118 entdeckt worden. Das Periodensystem ist nun also erstmals in seiner Geschichte vollständig in dem Sinn, dass alle Reihen lückenlos bis zum letzten Platz gefüllt sind. Das gilt zumindest so lange, bis Kernphysiker eventuell noch schwerere Elemente synthetisieren und damit eine weitere Reihe eröffnen.

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Erste Kommunion im Weltraum

Buzz Aldrin betrat am 21. Juli 1969 als zweiter Mensch den Mond Foto: NASA | Public Domain

Vor 45 Jahren landeten die ersten Menschen mit der Apollo-11-Mission auf dem Mond. Astronaut Buzz Aldrin feierte die erste Kommunion auf dem Erdtrabanten.

pro Medienmagazin

Mit den Worten „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“ setzte Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. Etwa 20 Minuten später folgte ihm sein Kollege Buzz Aldrin. Zuvor hatte Aldrin, der damals Mitglied einer presbyterianischen Kirche war, in aller Stille Kommunion gefeiert. Dazu hatte der Astronaut neben Brot und Wein auch einen kleinen silbernen Abendmahlskelch seiner Kirche als Teil seines minimalen persönlichen Gepäcks mit an Bord des Landefahrzeuges „Eagle“ genommen. Im Vorfeld hatte der Pastor seiner Kirche geklärt, dass aus theologischer Sicht keine Einwände gegen diese spezielle Kommunionsfeier bestehen. Wegen eines Rechtsstreites mit religiösem Hintergrund, den die NASA zu dieser Zeit mit einer Atheistin führte, las Aldrin vor der Kommunion die Bibelstelle aus Johannes 15, 5 („Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“) nur im Stillen. Er hatte sich die Bibelstelle auf einem kleinen Zettel notiert.

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First pictures from inside the ‘crater at the end of the world’

The first scientific expedition has just returned from the site, now the experts are working with satellite pictures to fix the moment when the crater has formed. Pictures: Marya Zulinova, press service of the Governor YaNAO

Experts examine the newly-discovered hole in the earth in Siberia.

By Anna LiesowskaThe Siberian Times

The crater on the Yamal Peninsula was caused by aliens, a meteorite, a stray missile, or an explosive gas cocktail released due to global warming, according to various theories in recent days.

Images of the remarkable phenomenon have gone round the world since The Siberian Times highlighted helicopter images of the giant hole earlier this week.

The first expedition to the scene – the scientists have just returned – took these epic pictures of the hole, including the darkening pattern on the inner rim.

Now they are using Russian satellite pictures to fix the moment when it suddenly formed.

They found the crater – around up to 70 metres deep – has an icy lake at its bottom, and water is cascading down its eroding permafrost walls.

It is not as wide as aerial estimates which suggested between 50 and 100 metres.

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Biologists discover electric bacteria that eat pure electrons rather than sugar

Image: ExtremeTech

Some intrepid biologists at the University of Southern California (USC) have discovered bacteria that survives on nothing but electricity — rather than food, they eat and excrete pure electrons.

By Sebastian AnthonyExtremeTech

These bacteria yet again prove the almost miraculous tenacity of life — but, from a technology standpoint, they might also prove to be useful in enabling the creation of self-powered nanoscale devices that clean up pollution. Some of these bacteria also have the curious ability to form into ‘biocables,’ microbial nanowires that are centimeters long and conduct electricity as well as copper wires — a capability that might one day be tapped to build long, self-assembling subsurface networks for human use.

As you may recall from high school biology, almost every living organism consumes sugar to survive. When it gets right down to it, everything you eat is ultimately converted or digested into single molecules of glucose. Without going into the complexities of respiration and metabolism (ATP!), these sugars have excess electrons — and the oxygen you breathe in really wants those electrons. By ferrying electrons from sugar to oxygen, a flow of electrons — i.e. energy — is created, which is then used to carry out various vital tasks around your body (triggering electrons, beating your heart, etc.)

 

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Freihandelsabkommen TTIP: Angriff auf den Klimaschutz

Bild: fuer-mensch-und-umwelt.de

Eine Studie zeigt: Die Ölindustrie will das geplante Freihandelsabkommen TTIP nutzen, um Klimaschutz-Vorschriften auszuhebeln. Vor allem die mächtige Lobby aus den USA legt sich dafür kräftig ins Zeug.

Von Silvia LiebrichSüddeutsche.de

Klimaschutz gehört nicht gerade zu den obersten Prioritäten der Ölindustrie. Die mächtige Lobby versucht immer wieder, strengere Vorschriften zum Schutz der Umwelt aufzuweichen oder gar ganz zu verhindern. Genau deshalb haben die Vertreter der Energiekonzerne nun offenbar auch das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union ins Visier genommen.

Das geht zumindest aus einer Studie (PDF) hervor, die von den Umweltschutzorganisationen Friends of the Earth, Greenpeace und anderen nun veröffentlicht wurde.

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Researchers: Children exposed to religion have difficulty distinguishing fact from fiction

["Child praying" on Shutterstock]

A study published in the July issue of Cognitive Science determined that children who are not exposed to religious stories are better able to tell that characters in “fantastical stories” are fictional — whereas children raised in a religious environment even “approach unfamiliar, fantastical stories flexibly.”

By Scott KaufmanThe Raw Story

In “Judgments About Fact and Fiction by Children From Religious and Nonreligious Backgrounds,” Kathleen Corriveau, Eva Chen, and Paul Harris demonstrate that children typically have a “sensitivity to the implausible or magical elements in a narrative,” and can determine whether the characters in the narrative are real or fictional by references to fantastical elements within the narrative, such as “invisible sails” or “a sword that protects you from danger every time.”

However, children raised in households in which religious narratives are frequently encountered do not treat those narratives with the same skepticism. The authors believed that these children would “think of them as akin to fairy tales,” judging “the events described in them as implausible or magical and conclude that the protagonists in such narratives are only pretend.”

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Reduktionismus: Forschung und Sinnfrage

Karl Jaspers, Bild: idw.online.de

Die Debatte zwischen der reduktionistischen Naturwissenschaft und der Philosophie führt meist nicht sehr weit, da es keinen gemeinsamen denkerischen Boden gibt.

Von Paul R. TarmannWiener Zeitung

Die Frage nach dem Verhältnis von Naturwissenschaften und Philosophie ruft immer wieder emotionsgeladene Antworten hervor. In der Debatte fällt auf, dass Philosophie und Wissenschaft meist nicht als unterschiedliche Zugänge zur selben Wahrheit, also als Einheit, sondern als grundsätzlich unversöhnliche Gegensätze gedacht werden.

Die Frage nach der wissenschaftlichen Zuständigkeit ist stets aktuell, da die verschiedenen Zugänge zu ein und demselben Thema durch unterschiedliche Hinsichten motiviert und Missverständnisse scheinbar vorprogrammiert sind. Manche Fragen, wie jene nach dem Warum, dem Sinn und damit verbundenen Aufgaben bleiben ausgeklammert.

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Apollo: 10 Mythen über die Mondlandungen

©NASA,JSC

Die Mondlandungen seien eine einzige große Verschwörung, Vertuschung, Fälschung, Lüge, Inszenierung – auch heute noch behaupten Skeptiker, dass wir gar nicht auf dem Mond waren. Wir haben die 10 skurrilsten Verschwörungstheorien der Mondlandung untersucht.

Von Janina HorstSpektrum.de

Heiß / Kalt

Als Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch einen Fuß auf den Mond setzte, gab es noch keine Digitalkameras. Stattdessen hatten die Astronauten umgebaute Hasselblad-Kameras dabei, in denen Kodak-Ektachrome Diaflime benutzt wurden. Diese Zelluloid-Filme haben einen relativ niedrigen Schmelzpunkt von knapp 64 Grad Celsius. Wie konnten damit Bilder auf dem Mond gemacht werden, dessen Oberfläche sich auf über 100 Grad Celsius aufheizt?

Auf der Erde wird die zum Beispiel wohlige Wärme eines Ofens über die Moleküle der Luft übertragen. Da auf dem Mond keine Atmosphäre vorhanden ist, deren Moleküle Wärmeenergie übertragen könnten, bleibt nur die Sonnenstrahlung. Und sobald diese weg ist, wird es auf dem Mond auch richtig kalt. Da die Astronauten die Kameras nicht auf dem heißen Boden abgelegt haben, bleibt die Frage, wie stark die Kameras die Wärmestrahlung absorbieren. Die Hasselblad Kameras besaßen eine weit gehend silberfarbene Außenhaut und reflektierten das Sonnenlicht so gut, dass sich die Kameras nicht stärker als auf durchschnittlich 30 Grad Celsius aufheizten. Zudem wurden sie im Schatten auch immer wieder abgekühlt.

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