Archiv der Kategorie: Wissenschaften

W00t: Gott im Gehirn des Weihbischofs – Beten ist wie Nichtstun

Bild: evangelisch.de

Der Hamburger katholische Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (72) hat keine Angst vor der modernen Wissenschaft. Für eine Untersuchung seiner Hirnaktivität während des Betens ließ er sich in einem Magnetresonanztomografen (MRT) durchleuchten. Das Ergebnis war allerdings bescheiden.

evangelisch.de

“Ich finde, die Hirnforschung ist ein hochinteressantes Feld”, sagte Jaschke am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Hamburg. Und die Wissenschaft insgesamt sei “ein wichtiger Aspekt im Leben”. Vorgenommen wurde der Test von dem Münchner Hirnforscher Ernst Pöppel für einen Report der “Bild”-Zeitung zum Osterfest. Das Ergebnis des sogenannten Gottes-Experiments sei, dass im Gehirn keine messbaren Veränderungen während des Betens auftreten, berichtete das Blatt.

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Vox zeigt die Serie “Die Bibel” – Parforce-Ritt durch das Alte und Neue Testament

Bild: History

Bild: History

Karwoche ist immer auch Bibelwoche. So zeigt der Fernsehsender Vox von Gründonnerstag bis Karsamstag zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr die zehnteilige Eventserie „Die Bibel“. Rund 400 Personen waren 2012 an den sechsmonatigen Dreharbeiten in der marokkanischen Stadt Quarzazade beteiligt. Die Ausstrahlung in den USA vor einem Jahr verfolgten 14,8 Millionen Zuschauer.

Schwäbische – Barbara Waldvogel

Noch hat Martin Luther die Nase vorn: Bei Google taucht sofort der Reformator auf, wenn zum Begriff Bibel der Zusatzbuchstaben M eingegeben wird. Aber erweitert man dieses M zu Mark, dann steht nicht nur das Markus-Evangelium zur Auswahl, sondern auch Mark Burnett, Fernsehproduzent. Vom „Time Magazine“ wurde der gebürtige Brite bereits zu einem der einflussreichsten Menschen der Welt gekürt, denn auf sein Konto gehen zum Beispiel die preisgekrönten TV-Formate wie „Survivor“, „The Voice“ und „Shark Tank“. Hierzulande ist Burnett noch nicht die ganz große Nummer. Doch seine Popularität könnte steigen, wenn jetzt sein neuestes Produkt ausgestrahlt wird: „Die Bibel“. Mehr Titel braucht die Miniserie nicht, auch wenn sie längst nicht die ganze Bibel in bewegten Bildern präsentiert. In zehn Stunden und zehn Episoden rast die Kamera durchs Alte und Neue Testament. Von Noah bis Paulus werden bei diesem Parforce-Ritt mit allen Effekten des modernen Kinos jene Geschichten erzählt, die zu den Essentials der christlichen Religion mit ihren jüdischen Wurzeln gehören.

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Evolution: Robo-Mäuse entwickeln mehrere Paarungsstrategien

Roboter sind zum Studium der Evolution geeignet. © oist.jp

Forscher der Neural Computation Unit am Okinawa Institute of Science and Technology haben mithilfe von nagerartigen Robotern und Computersimulationen die Entwicklung von Paarungsstrategien untersucht.

computerwelt.at

Obwohl man erwarten könnte, dass sich gerade bei Maschinen eine einzelne, objektiv beste Strategie durchsetzt, haben gerade Gruppen der “Cyber Rodents”, die sich sehr erfolgreich virtuell vermehrt haben, oft mehrere verschiedene Ansätze genutzt – ähnlich dem, was aus der Natur bekannt ist. Das Team um Projektleiter Stefan Elfwing sieht in den Ergebnissen auch einen Beleg, dass Roboter wirklich zum Studium der Evolution geeignet sind.

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Funny or Die’s ‘Creationist Cosmos’: God created everything — except for gay people

Creationists who believe God created the entire universe in six days about 6,000 years ago have been aghast at the reboot of Carl Sagan’s legendary “Cosmos” series.

By Eric W. DolanThe Raw Story

Some creationists have demanded their views receive equal airtime on the show to provide balance. Others have complained that astrophysicist and host Neil deGrasse Tyson was promoting “blind faith” in science. Evangelist Ray Comfort was particularly upset that Tyson believed the theory of evolution was scientific, but the Bible was not.

“[The Bible] gives us the basis for all creation, and it passes the scientific method,” Comfort explained. “It’s observable – Genesis – and testable. Evolution is not. You can’t observe something 60 million years old, but you can observe what Genesis says.”

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Meereswärmekraftwerke: Genügend Energie für die ganze Welt

Bild: 4ever.eu

Sonnenenergie aus dem Meer: Die Sonne heizt beständig das Oberflächenwasser des Ozeans auf – doch in der Tiefe ist es kalt. Mit den richtigen Kraftwerken ließen sich daraus Tausende Megawatt Strom gewinnen, ohne dass die Ozeanströmungen aus dem Tritt gerieten. Bild: 4ever.eu

Saubere Energie aus dem Meer: Durch Ozeanwärme ließe sich der Energiebedarf der Menschheit voll decken. Ein erstes Großkraftwerk soll zeigen, ob die Technik schon reif ist. Doch vor allem bei den Umweltfolgen fischen Forscher noch im Trüben.

Von Karl UrbanSpektrum.de

Jules Vernes hatte zuerst über sie fabuliert. Im Roman “Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer” spricht sein Kapitän Nemo über Elektrizität, die sich aus verschiedenen Tiefen des Ozeans gewinnen ließe. Der Physiker Jacques-Arsène d’Arsonval lieferte 1881 die technische Grundlage, deren Umsetzung aber noch fast einhundert Jahre auf sich warten ließ. Zwischenzeitlich unternahm nur der Erfinder Georges Claude einige erfolglose Versuche, Energie aus der Meereswärme zu gewinnen.

Erst als 1973 der Ölpreis um über 70 Prozent stieg, regte das Industriestaaten wie die USA zu enormen Investitionen in erneuerbare Energien an. Was in Kalifornien Wind und Sonne lieferten, sollte im Bundesstaat Hawaii das Meer bereitstellen. Die Inselkette liegt in tropischen Breiten und das Oberflächenwasser wärmt sich hier besonders auf – beste Voraussetzungen für Ocean Thermal Energy Conversion, kurz OTEC.

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Erdbeben: Alle warten auf den großen Knall

Tektonische Platten (Bild: United States Geological Survey/Public Domain)

Tektonische Platten (Bild: United States Geological Survey/Public Domain)

In vielen Regionen der Welt steht die Erdkruste unter gewaltiger Spannung: Ein großes Beben scheint nur noch eine Frage der Zeit. Forscher setzen auf Überwachungsstationen, um früher warnen zu können.

Die Welt – Pia Heinemann

Ein Bison hinter dem anderen trabt den Highway entlang. Eine lange Bison-Schnur stürmt dem Auto entgegen. Die Kamera wackelt, Rinder schütteln sich, blähen die Nüstern. “Die Tiere scheinen etwas Gewaltiges und Tödliches zu spüren”, unkte YouTube-Blogger Tom Lupshu vergangene Woche. Tiere hätten viel feinere Sinne als der Mensch.

In den sozialen Netzen wurde Lupshus Video ein Hit – zusammen mit der Theorie, dass die Bisons den Ausbruch des Supervulkans erahnten. Schließlich stammt das Video aus dem Yellowstone-Nationalpark. Und unter diesem liegt eine riesige Magmakammer.

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The Real Darwin Fish: Why creationists hate Tiktaalik

Roger Smith, left, and Neil Shubin examine a fossil.Photo courtesy PBS

We all know the Darwin fish, the car-bumper send-up of the Christian ichthys symbol, or Jesus fish. Unlike the Christian symbol, the Darwin fish has, you know, legs.

By Chris MooneySlate

But the Darwin fish isn’t merely a clever joke; in effect, it contains a testable scientific prediction. If evolution is true, and if life on Earth originated in water, then there must have once been fish species possessing primitive limbs, which enabled them to spend some part of their lives on land. And these species, in turn, must be the ancestors of four-limbed, land-living vertebrates like us.

Sure enough, in 2004, scientists found one of those transitional species: Tiktaalik roseaea 375-million-year-old Devonian period specimen discovered in the Canadian Arctic by paleontologist Neil Shubin and his colleagues. Tiktaalik, explains Shubin on the latest episode of the Inquiring Minds podcast, is an “anatomical mix between fish and a land-living animal.”

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Schleswig-Holstein: Tiefbraune Talare und priesterliche Spitzel

1933, Bischof Friedrich Coch, Vereinsgeistlicher d. Inneren Mission, Luth. Kirche Sachsen. Themenbild: fundamentalismus debatte .de

1933, Bischof Friedrich Coch, Vereinsgeistlicher d. Inneren Mission, Luth. Kirche Sachsen. Themenbild: fundamentalismus debatte .de

Die evangelische Kirche im Norden will ihre NS-Vergangenheit aufarbeiten und beauftragte dazu einen Wissenschaftler. Dessen Recherchen ergaben ein verheerendes Bild.

Von Dieter HanischND

Ein Buch über den Umgang der Evangelischen Kirche im Norden mit der nationalsozialistischen Vergangenheit schlägt derzeit in Schleswig-Holstein hohe Wellen. Im Zuge seiner Recherchen für das rund 350-seitige Werk ist der Autor Stephan Linck zudem auf eine enge Zusammenarbeit zwischen hohen Kirchenfunktionären und dem Verfassungsschutz gestoßen.

Bei seinen Forschungen über die Geschichte der Landeskirchen in Nordelbien in der Zeit zwischen 1945 bis 1965 befasste sich Linck mit der Frage, inwieweit in das NS-Regime eingebundene Kirchenleute auch nach 1945 in der Kirche aktiv waren. Der Kieler Historiker spürte diverse Beispiele für fortwährenden Antisemitismus, personelle Verstrickungen mit dem Ungeist des Dritten Reiches und Spitzeldienste auf. Überwachung, Misstrauen, politische Vorgaben sowie Vorurteile gehörten demnach während des Kalten Krieges zum Innenleben des Kirchenapparates.

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10²³: Globuli-Überdosis der Skeptiker blieb ohne Folgen

10_23»Homöopathie – nichts drin, nichts dran« riefen 13 Frauen und Männer am Maxplatz, ehe jeder von ihnen ein Fläschchen mit hochdosierten Globuli exte. Zuvor hatten sie der Reihe nach angegeben, was sie zu sich nehmen werden und was ihnen laut homöopathischer Lehre nach der Einnahme droht – von Augenzucken über Malaria bis hin zum Tiefschlaf.

Traunsteiner Tagblatt

Angst vor schädlichen Auswirkungen hatten die Beteiligten nicht. Sie gehören einer regionalen Skeptiker-Bewegung an, die mittels Selbstversuch auf ironische Weise auf die Unwirksamkeit von Homöopathie aufmerksam machen wollte. »Denn das Dilemma ist, dass die naturwissenschaftliche Argumentation an die Wand prallt, wenn es um so emotional besetzte Themen geht«, so Dr. Edmund Berndt, Autor von »Der Pillendreh: Ein Apotheker packt aus«, gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt. Wirklich gelungen ist ihnen das nicht – nur wenige Passanten interessierten sich für die Aktion.

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War Jesus ein Kiffer? Ein Blick auf die Heilige Salbung

Wissenschaftler und Theologen haben Hinweise diskutiert, die darauf hindeuten, daß Jesus Christus in seinen Ritualen Cannabis verwendet haben könnte. War Jesus ein Kiffer?

Zamnesia

Es mag sein, daß Jesus nicht zur modernen Definition eines “Kiffers” passt – aber es gibt Hinweise, daß er die Heilkraft von Cannabis nutzte. Das heilige Salböl, von dem geschrieben wurde, das Jesus es hergestellt und verwendet hat, enthielt eine verdächtige Zutat, die ursprünglich “kahneh-bosem” genannt wurde. Das ursprüngliche hebräische Rezept, das in Exodus (30:22-23) gefunden werden kann, beschreibt, daß das heilige Öl 6 Pfund dieses Krauts enthielt – Anthropologen, Botaniker, Sprachwissenschaftler und Sprachforscher sind sich einig, daß kaneh-bosem Cannabis ist. Es scheint sicher, daß das heilige Öl eine Mischung aus Cannabis und anderen duftenden Kräutern war.

Der Begriff “Christus” selbst ist eine Übersetzung des hebräischen Wortes “Messias,” was der “Gesalbte” bedeutet. Dies würde darauf hindeuten, daß Jesus selbst mit Cannabis gesalbt war. Es ist bekannt, daß Cannabinoide über die Haut aufgenommen werden, wenn auch nicht so schnell und effizient wie bei der Einnahme oder dem Rauchen.

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Vatikan will Schattenseiten der Kirche beleuchten

Headquarter des Konzerns.

Headquarter des Konzerns.

Die Geschichte kann auch heute noch eine Lehrerin sein, besonders der Blick auf den tragischen Ersten Weltkrieg kann uns das lehren. Das sagte Papst Franziskus an diesem Samstag zu den in Audienz empfangenen Mitgliedern des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften.

Radio Vatikan

Die Institution feiert ihr 60-jähriges Bestehen, 1954 hatte Papst Pius XII. das Komitee gegründet. In seiner Ansprache griff der Papst weit zurück, auf die Einsichten des Philosophen, Rhetors und Politikers Marcus Tullius Cicero:

„Der berühmte Satz Ciceros in seiner Schrift „De Oratore“, der Auszugsweise vom seligen Papst Johannes XXIII., einem leidenschaftlichen Historiker, bei der Eröffnung des Konzils zitiert wurde, hat immer noch seine Gültigkeit: „Historia vero testis temporum, lux veritatis, vita memoriae, magistra vitae“, das Studium der Geschichte stellt wirklich einen der Wege der leidenschaftlichen Suche nach der Wahrheit dar, die seit jeher die Seele des Menschen durchzieht. In ihren Studien und Lehren befassen sie sich mit der Kirche auf dem Weg durch die Zeit, mit ihrer glorreichen Geschichte der Verkündigung, ihrer Hoffnung, ihren täglichen Kämpfen, den im Dienst hingegebenen Leben, dem ermüdenden Durchhalten. Aber sie befassen sich auch mit der Untreue, den Verleugnungen, den Sünden.“

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Wenn der Herrgott Blut sehen möchte: Göttliche Heimsuchungen und animalische Triebe

gotteswahn.jpg

Auf dem Papier sind die Kriterien, nach denen ein Täter in Deutschland und in Amerika als unzurechnungsfähig gilt, nicht allzu verschieden. In der Praxis ist diese Verteidigungslinie jenseits des Atlantiks jedoch schwerer durchzufechten. Martin Rath zeichnet die Spuren der “insanity”-Verteidigung vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach.

Legal Tribune – Martin Rath

Zwei Attentate, auf den britischen König George III. und den US-Präsidenten Ronald Reagan, verübt am 15. Mai 1800 und am 30. März 1981, markierten für das angelsächsische Recht bemerkenswerte Wendepunkte in der Wahrnehmung von Straftaten, die im Wahnzustand begangen wurden. Dass damit zwei Staatsoberhäupter ihre Rolle auf der rechtshistorischen Bühne bekamen, deren geistige Gesundheit jeweils selbst aus guten Gründen in Zweifel stand – der britische Monarch aus der berüchtigten hannoveranischen Adelsfamilie fiel psychisch völlig aus, Reagan wurde noch vor seiner manifesten Demenz-Erkrankung auffällig – zählt dabei zu den freundlichen, wenn auch randständigen Ironien des Wahns im Recht.

Gar nicht ironisch und noch weniger freundlich ist die – vermutlich vorsichtige – Schätzung, der zufolge von den rund 2,5 Millionen Strafgefangenen der USA über 280.000 als schizophren oder manisch-depressiv diagnostiziert werden müssten und weitere knapp 550.000 psychisch Kranke unter strafrechtlicher Bewährungsaufsicht stehen, statt primär behandelt zu werden.

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Studie “When God Demands Blood: Unusual Minds and the Troubled Juridical Ties of Religion, Madness, and Culpability”

Years of Living Dangerously (Dokumentarserie über den Klimawandel)

Years of Living Dangerously ist eine 9-teilige Doku-Serie des US-Senders Showtime zur Klimakrise. Die erste Folge wurde am 13. April 2014 ausgestrahlt und ist als Online-Stream verfügbar.

Executive Producer der Serie sind u.a. James Cameron, Jerry Weintraub und Arnold Schwarzenegger. Die Folgen zeigen berühmte Hollywood Schauspieler die als sog. “Korrespondenten” in den USA und weltweit von den Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung berichten. Dabei sprechen sie sowohl mit Experten (Klimaforschern) als auch normalen Bürgern die von den Auswirkungen der Klimakrise bereits betroffen sind. Unter den Korrespondenten sind Harrison Ford, Matt Damon, Jessica Alba, Don Cheadle, America Ferrera, Arnold Schwarzenegger, Lesley Stahl, Mark Bittman, Ian Somerhalder, Olivia Munn und Michael C. Hall. Als wissenschaftliche Berater der Serie arbeiten zahlreiche international anerkannte Klimaforscher, u.a. Joseph Romm und Heidi Cullen als “chief science advisors” sowie Michael Oppenheimer, Prof. James E. Hansen der ehemalige Leiter des NASA Goddard Institute for space studies, Prof. Michael E. Mann dessen bekannte ” Hockeystick Kurve” zu den Grundlagen der Klimaforschung zählt und weitere. Auch bekannte Umweltaktivisten wie die Primatenforscherin Jane Goodall und Greenpeace international Geschäftsführer Kumi Naidoo sind beratend für die Serie tätig. (wikipedia)

Offizielle Webseite, Showtime Webseite

Hoppel Dich frei – Düsseldorfer Atheisten rufen zum Kirchenaustritt auf

onlineImage…die Austrittsgebühr wird selbstverständlich erstattet. 

Aktion in Düsseldorf
Atheisten rufen zum Kirchenaustritt am Gründonnerstag auf

DA Düsseldorfer Aufklärungsdienst

Düsseldorf (idea) – Die atheistische Initiative „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ ruft zu kollektiven Kirchenaustritten am Gründonnerstag (17. April) auf. Wer dies tut, bekommt anschließend von der Organisation 30 Euro geschenkt. Damit will sie den Ausgetretenen genau die Summe geben, die beim Amtsgericht für diesen Schritt als Gebühr gezahlt werden muss. Die Aktion steht unter dem Motto „Hoppel dich frei“ – Ostern bezeichnet die Initiative dabei als „Hasenfest“. Ferner veranstaltet sie vom 4. bis 10. April die Aktionswoche „Sieben Tage lang gottlos glückliches Beisammensein“. Außerdem werden religionskritische Filme im „humanen Weltladen“ der Organisation gezeigt. Auf der Fensterscheibe des Ladens heißt es: „Wir sind gottlos glücklich. Halb Düsseldorf ist konfessionslos.“ Wie die Initiative auf ihrer Facebook-Seite verkündet, will sie informieren, dass „Düsseldorf „nun mehrheitlich religionsfrei lebt und es somit von säkularem Interesse ist, dass sich auch die Kommunalpolitik von religiösen Institutionen aller Art emanzipiert“.

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Studie über Klimaskeptiker wegen Klagedrohungen zurückgezogen

klimawandel

Psychologen weisen anhand von Onlinebeiträgen nach, dass Klimaskeptiker zu Verschwörungstheorien neigen. Wegen angeblicher Verleumdung wird der Befund nun nicht veröffentlicht.

Tages-Anzeiger

Es waren nur wenige, die mit einer Verleumdungsklage drohten. Doch das reichte den Herausgebern der Open-­Access-Plattform «Frontiers in Psychology»: Sie zogen den entsprechenden wissenschaftlichen Beitrag zurück und entfernten ihn aus dem Internet. Die offizielle Begründung der Herausgeber lautet unter anderem: «Der gesetzliche Kontext ist ungenügend klar.»

Die Drohungen waren von Exponenten der Klimaskeptiker ausgesprochen worden. Diese akzeptieren den wissenschaftlich anerkannten Befund nicht, dass der Klimawandel durch das Verhalten des Menschen verursacht wird und dadurch ein Risiko für die Gesellschaft besteht. Im zurückgezogenen Artikel fühlten sich verschiedene Skeptiker in ihrer Persönlichkeit angegriffen.

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Die zurückgezogene Studie als PDF.