Gottes schwule Schöpfung

Bild: n-tv

Schmusende Killerwal-Männchen oder Delfin-Weibchen, die mit der Schnauze das Geschlechtsteil der Partnerin zärtlich stimulieren. Gleichgeschlechtliche Liebe ist bei über 1500 Tierarten nachgewiesen. Wissenschaftliche Studien sollen nachgewiesen haben, dass 80% der Bergschimpansen bisexuell sind. Und wir wissen, auch Tiere haben Spaß beim Sex, genauso wie das Tier Mensch. Gleichgeschlechtliche Partnerbeziehungen sind im Tierreich also kein Problem, in der menschlichen Gesellschaft schon. Kommt dann noch Religion dazu ist es ganz aus. Völlig egal dabei, ob Gott nun evangelisch oder katholisch ist.

Katholische Ärzte wissen wie das in der Schöpfung gelaufen ist. Homosexuell wird man durch frühkindliche, psychische Entwicklungsstörungen, gestörte Vater-Mutter-Beziehungen und epigenetische Vererbung bei syphilitischer Belastung. Syphilis bei Killerwalen, oder schmusenden Hyänen, wie im Bild dargestellt.
Man kann ja Syphilis auf Affen übertragen, im Folgenden beschrieben:

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Aus Vatikan verschwundene 15-Jährige – Ermittlungen gegen Priester

Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit verschwundenen 15-jährigen Emanuela Orlandi gegen den Priester Don Pietro Vergari, berichteten nationale Medien am Samstag. Vergari war früher für die Basilika Sant’Apollinaire zuständig.

DAZ online

In dieser Basilika war vor wenigen Tagen das Grab eines berüchtigten Mafia-Bosses geöffnet worden. Es hatte Gerüchte gegeben, der Leichnam der seit 29 Jahren vermissten 15-jährigen Tochter eines Vatikan-Angestellten könnte mit in dessen Sarg liegen.

In Vergaris Wohnung habe es ein Durchsuchung gegeben, dabei sei ein Computer sichergestellt worden. „Ich bin absolut ruhig, ich habe nichts zu verstecken“, sagte Vergari laut Nachrichtenagentur Ansa.

Bei der Öffnung des Sarges des „Renatino“ genannten Mafioso Enrico De Pedis am Montag waren nur dessen sterbliche Überreste gefunden worden. Knochen, die in der Nähe entdeckt wurden und nicht zu dem Leichnam Renatinos gehörten, werden noch auf ihre DNA hin untersucht. Das Ergebnis soll Ende Juni oder Anfang Juli vorliegen. Jedoch hieß es bereits, es könnten die Gebeine von früher in der Krypta beigesetzten Verstorbenen sein.

“Missionarischer Eifer der neuen Atheisten”

Der evangelische Schuldekan Ulrich Schmidt im Gespräch mit der katholischen Gemeindereferentin Barbara Löffelbein Foto: Stefanie Wehrstein

Der evangelische Schuldekan Schmidt beschäftigt sich bei ökumenischer Veranstaltung mit Herausforderungen für den Glauben.

Badische Zeitung

Der “ökumenische dies” (lat. für Tag), ein Zusammentreffen von Hauptamtlichen in der Gemeindearbeit der evangelischen und katholischen Dekanate, ist im Kreis mittlerweile zu einer guten Tradition geworden. Neben dem pragmatischen Aspekt, Absprachen auf Dekanatsebene zu erleichtern, fördert es auch den ganz persönlichen Austausch. Das Thema “Der neue Atheismus”, das in Königsschaffhausen auf der Tagesordnung stand, war für Vertreter beider Kirchen von großem Interesse. Damit beschäftigte sich der evangelische Schuldekan Ulrich Schmidt. Atheismus habe es laut Schmidt “schon immer” gegeben. Das “Neue” an der vorgestellten Form sei der aggressive und missionarische Eifer gegen die Gläubigen, so der Schuldekan. Neuer Atheismus wolle die Religion offensiv bekämpfen, erklärte er bei seinem Vortrag.

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Katholikentag zwischen Reformen und Wut

Eine Ordensschwester steht in der Sultan-Selim-Moschee während des 98. Katholikentags. Quelle: dpa

Die katholische Kirche kommt nur in kleinen Schritten voran, wenn es um Reformen geht. Beim Katholikentag prallten konträre Weltsichten aufeinander: Die der Reformer – und die der Kirchenoberen.

Handelsblatt

Katholiken in Feierlaune – aber die Kritik an der Amtskirche und der Wunsch nach Reformen sind unüberhörbar: Nach dem 98. Katholikentag hoffen die Laien auf neue Impulse bei der Suche nach Auswegen aus der Kirchenkrise.

„Wir haben eine lebendige, glaubensstarke und vitale Kirche erlebt“, bilanzierte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück. Allerdings sei bei vielen der 80.000 Besucher, die bis Sonntag unter dem Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ in Mannheim weilten, auch Unruhe und Anspannung deutlich geworden, wie es mit ihrer Kirche weitergeht.

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Champions League: Kirchenvertreter kritisieren Sat.1-Werbung

Mit einem Werbeteaser für die Ausstrahlung des Champions-League-Finalspiels zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea hat Sat.1 den Unmut der evangelischen Kirchen auf sich gezogen. Für den Spot hatte der Privatsender kurzerhand das “Vater Unser” zum Gebet an den Fußballgott umgetextet.

DiGITAL fernsehen

In einer Mitteilung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom Mittwoch bezeichnete der Ratsvorsitzende der (EKD), Nikolaus Schneider, den Werbespot als “geschmacklose Grenzüberschreitung”. Schneider wurde vom Evangelischen Pressedienst mit der Aussage zitiert: “Wir erleben den Tanz ums Goldene Kalb: Alles ist Gegenstand der Kommerzialisierung und wird zur Ware gemacht, sogar das Vater Unser.” Der Spot verletze mit dem Ziel der Produktwerbung die religiösen Gefühle der Christen. Auch der EKD-Sportbeauftragte Bernhard Felmberg ärgerte sich über den Teaser: “Es ist einfach eine Distanzlosigkeit, wenn man seine eigen Marke, nämlich den Hinweis auf dieses große Finale, nur dadurch aufpeppt, dass man es religiös überlädt”.

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Wie Ayaan Hirsi Ali Breiviks Massenmord erklärt

Die niederländische Publizistin und Politikerin Ayaan Hirsi Ali
picture alliance

Anlässlich des 100. Geburtstages des Verlagsgründers wurde Ayaan Hirsi Ali vom Axel-Springer-Verlag mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. In ihrem Dankesvortrag sprach die Publizistin und Politikerin über die „Anwälte des Schweigens“, eine „informelle Zensur“ und machte sich die Argumentation des norwegischen Massenmörders Breivik zu eigen. Ein Skandal, der beinahe unbemerkt blieb

Von Stefan BuchenCicero

Schlagzeilen machte vergangene Woche die diesjährige Verleihung des Henri-Nannen-Preises in Hamburg. Drei Journalisten der Süddeutschen Zeitung sorgten für einen Eklat. Sie lehnten einen der Preise ab, weil sie nicht zusammen mit zwei Journalisten der Bildzeitung ausgezeichnet werden wollten. Zeitgleich, aber unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich im Verlagshaus der Bildzeitung in Berlin ein Skandal, bei dem nicht zwei Springer-Journalisten diffamiert wurden, sondern Springer der Diffamierung eine große Bühne bot. Dieser Skandal reicht weiter, weil es dabei um Leben und Tod geht.

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Verleihung des Ehrenpreises: Die in diesem Artikel kritisierte Passage ihres Dankesvortrages findet sich ab Minute 32:30.

Sarrazin im Faktencheck: Frisierte Datenbasis

Thilo Sarrazin bringt ein neues Buch auf den Markt.
Foto: dapd

Für Sonntag ist der Start der zweiten Sarrazin-Debatte angesetzt: Der Ex-Bundesbanker stellt bei Günther Jauch sein neues Buch vor. Am Beispiel seines Mega-Beststellers „Deutschland schafft sich ab“ zeigt jetzt ein neuer Wissenschaftsband, wie wertvoll Sarrazins Thesen tatsächlich sind.

Von Steven Geyer - Frankfurter Rundschau

Ring frei: Am Sonntag startet der Bestsellerautor, Ex-Bundesbanker und Ex-Politiker Thilo Sarrazin als Gast von ARD-Talker Günther Jauch den Versuch, mit einer zweiten Streitschrift – diesmal ein Angriff auf den Euro – für medialen Trubel, öffentliche Debatten und üppige Verkäufe zu sorgen. Für Herbst ist zudem ein Buch seiner Gattin angekündigt, das noch einmal die Reflexe der ersten Sarrazin-Debatte bedienen will.

Da lohnt es sich, rechtzeitig vor Ausbruch des neuen kalkulierten Streits, noch einmal zum Ausgangspunkt des ersten Aufruhrs zurückzukehren und sich eins der meistverkauften deutschen Sachbücher der Nachkriegsgeschichte, „Deutschland schafft sich ab“, noch einmal ganz ernsthaft und unaufgeregt abzusehen: Dazu haben die Kommunikationswissenschaftler Michael Haller und Martin Niggeschmidt elf Autoren eingeladen, die mitbringen, was den meisten Diskutanten der Sarrazin-Debatte fehlte: Sachverstand auf genau den Feldern, die der Bundesbanker beackerte. Ihr Auftrag: Sarrazins Quellen, Fakten und Schlüsse seriöser wissenschaftlicher Prüfung zu unterziehen.

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Ein Glückskeks in Österreich

Bild: (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)

Das Geistliche Oberhaupt der Tibeter begann seine Reise in Hüttenberg, der Kärntner Heimatgemeinde von seinem mittlerweile verstorbenen Lehrer und Freund Heinrich Harrer. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm.

Die Presse

Groß ist die Kärntner Marktgemeinde Hüttenberg nicht, doch sie hat einen großen Fan: den Dalai Lama. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter besuchte zum Auftakt seines elftägigen Österreich-Besuchs am Feiertag Christi Himmelfahrt die rund 1600 Seelen starke Gemeinde im Bezirk Sankt Veit an der Glan. Bereits zum vierten Mal reiste er in das entlegene einstige Bergbaudorf, um seinem mittlerweile verstorbenen Lehrer und Freund Heinrich Harrer die Ehre zu erweisen. Harrer hätte heuer seinen 100. Geburtstag. Im Jahr 2006 hatte der Dalai Lama in Hüttenberg den Grundstein für das Tibetzentrum gelegt, das heute zu den Hauptattraktionen des Ortes zählt.

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Sacha Baron Cohen musste sich auf der Toilette verstecken

© Paramount Pictures

Sacha Baron Cohen (40), der derzeit als ‘Dikator’ die Kinos aufmischt, musste während der Dreharbeiten zum Film “Brüno” um sein Leben rennen, weil eine Gruppe von chassidischen Juden (Chassidismus: eine unabhängige Bewegung im Judentum) ihn verfolgten und mit Steinen bewerfen wollten.

klatsch-tratsch.de

Der britische Star verärgerte die Truppe, als er während eines Besuchs in Jerusalem eine Version ihrer traditionellen Tracht trug. Er musste sogar um sein Leben fürchten, als er von dem steinwerfenden Mob gejagt wurde.

Cohen, der gerade von seiner Promoreise in Europa in die USA zurückgekehrt ist, erzählte dem ‘Daily Mirror dazu: “Eine Gruppe von chassidistischen Juden war mir auf den Fersen und ich musste mich in einer Toilette verstecken. Normalerweise habe ich in gefährlichen Situationen ein Fluchtauto. Aber als ich in Richtung Auto lief, ist es gerade weggefahren. Ich musste also die Straße runterlaufen. Ich bin um mein Leben gerannt, weil ich von diesen chassidischen ‘Spinnern’ gejagt wurde. Ich habe mich umgedreht und wollte sie beruhigen. Ich habe auf Hebräisch geschrien: ‘Ich bin jüdisch!’”

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Norwegen will Staatskirche abschaffen

Bild: ORF.at

In Norwegen geht die jahrhundertealte Tradition der evangelisch-lutherischen Staatskirche zu Ende. Am Montag will das Parlament über eine Verfassungsänderung abstimmen, die Voraussetzung für ein neues Kirchengesetz ist. Dabei wird mit einer breiten Zustimmung gerechnet. Bereits vergangenen Dienstag hatte der zuständige parlamentarische Ausschuss für Kirche, Ausbildung und Forschung den Gesetzentwurf einstimmig gutgeheißen.

ORF.at

Die neuen Regelungen sehen unter anderem vor, dass anstelle des Staates künftig die norwegische Kirche Bischöfe und Pröpste ernennen kann. Der Staat ist nicht mehr „konfessionsgebunden“; der Status des lutherischen Bekenntnisses als „öffentliche Religion“ wird abgeschafft. Auch die Kirchensteuer in ihrer heutigen Form wird abgeschafft. Minister müssen nicht mehr Kirchenmitglieder sein.

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Richard Dawkins liest Hass-Mails

Gelebte Nächsten-und Feindesliebe. Der Abschaum aus Gottes unendlichen Zoo kommt hier zu Wort. Das Richtige für einen gemütlichen Kamin-Abend.

Christliche Aktivisten(Fanatiker) greifen Gay Pride in Tiflis an

Tiflis, Bild: wikipedia

Orthodoxe Priester hindern Homosexuelle an Protestmarsch

WELT ONLINE

In Georgien haben christliche Aktivisten eine Gruppe von Schwulen und Lesben daran gehindert, anlässlich des internationalen Tags gegen die Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen einen Gay Pride Umzug abzuhalten. Rund 20 Menschen hatten sich mit selbstgemalten Schildern und Regenbogenfahnen im Zentrum der zutiefst konservativen Hauptstadt Tiflis versammelt, um gegen Homophobie zu protestieren, als sich ihnen orthodoxe Priester mit ihren Unterstützern in den Weg stellten.

Lammert: Bischöfen fehlt der Mut

Norbert Lammert, Bild: wikipedia

Bundestagspräsident Norbert Lammert ist Katholik. Mit seiner Kirche aber geht er hart ins Gericht. Auf dem Katholikentag in Mannheim fand er deutliche Worte.

Deutsche Welle

Zurzeit herrsche in der katholischen Kirche Stagnation statt Aufbruch und das Festhalten an Lehrsätzen habe Vorrang vor der Seelsorge, beklagte der CDU-Bundestagspräsident.

“… geben ihre Einsichten an der Pforte ab

Die Bischöfe setzten sich zu wenig für die Belange der deutschen Katholiken ein. Es gebe etliche Streitfragen, “in denen die Bischöfe regelmäßig ihre eigenen Einsichten an der Klosterpforte des Vatikans abgegeben haben. Ich vermisse bei ihnen den Mut, den sie von Laien in ähnlichen Fällen wöchentlich einfordern” – so Lammert wörtlich.

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Piusbrüder: Vatikan tritt die Bremse

Die römische Glaubenskongregation hält eine Einigung mit Ultrakonservativen noch nicht für möglich. Diese Entscheidung steht in auffallendem Gegensatz zu den jüngsten Verlautbarungen der Traditionalisten.

Von Paul KreinerDie Presse

Im Streit zwischen dem Vatikan und der ultrakonservativen Piusbruderschaft tritt der Vatikan in Gestalt der römischen Glaubenskongregation nun auf die Bremse. Nach einer Sitzung am Mittwoch teilte der Vatikan kryptisch mit, die 30 versammelten Kardinäle und Bischöfe hätten „Anmerkungen für die weitere Diskussion formuliert“.

Ferner hat die Glaubenskongregation die Piusbruderschaft nun praktisch gespalten oder deren innere Spaltung nachvollzogen: Als Ansprechpartner betrachtet Rom nur mehr den offenbar konsenswilligen Generaloberen Bernard Fellay. Die drei anderen, die „oppositionellen“ Bischöfe der Bruderschaft, darunter der Holocaust-Leugner Richard Williamson, sollen „gesondert und einzeln behandelt“ werden.

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6. World Skeptics Congress – Auftakt mit Kreationismus

Der 6. World Skeptics Congress in Berlin hat begonnen.

In seiner Eröffnungsansprache betonte der GWUP-Vorsitzende Amardeo Sarma den universellen Charakter von Wissenschaft.

Begriffsschöpfungen wie “Christliche Wissenschaft”, “Chinesische Medizin” oder “vedische Mathematik” seien dagegen pure Ideologie und müssten bei jedem kritisch denkenden Menschen die Alarmglocken läuten lassen.

Von Bernd Harder- GWUP

Sarma führte weiter aus, Skeptizismus sei keine intellektuelle Spielerei für passionierte Besserwisser – vielmehr erbrächten die organisierten Skeptiker-Bewegungen auf der ganzen Welt eine wichtige Dienstleistung für die Gesellschaft: nämlich Information über und damit Schutz vor Scharlatanerie, welche in einigen Bereichen (wie etwa der Pseudomedizin) auch zur Gefahr für Leib und Leben werden könne.

Als erste Referentin trat Eugenie Scott vom US-amerikanischen National Center for Science Education ans Rednerpult.

Sie referierte über “Creationism In and Outside the USA” und machte dabei vor allem das Erstarken des evangelikalen Protestantismus für den weltweiten Vormarsch des Anti-Evolutionismus verantwortlich.

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Weltskeptiker-Konferenz – derFreitag

Berliner Morgenpost

Vatikan und Benetton beenden Streit um küssenden Papst

Der Vatikan und der italienische Modekonzern Benetton haben ihren Streit um eine Werbekampagne mit einem küssenden Papst beendet.

Es sei ein vorläufiges Abkommen zwischen beiden Seiten geschlossen worden, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi am Mittwoch im Vatikansprecher Federico Lombardi . Benetton werde das Motiv nie wieder nutzen und auch helfen, die Verwendung der umstrittenen Bilder durch Dritte – vor allem im Internet – zu unterbinden. In dem Streit ging es um eine Fotomontage, in der sich Papst Benedikt XVI. und ein Imam küssen.

WELT ONLINE

Studie: Was Meinungsmacher über Religion denken

Meinungsmacher, Bild: dw.de

Chefredakteure halten Ideologiekritik am Christentum für überholt – Islam kritisch bewertet / Untersuchung „Religion bei Meinungsmachern“ von Wissenschaftlern des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster

idw-online

Führende deutsche Journalisten halten Ideologiekritik an den christlichen Kirchen laut einer neuen Studie mehrheitlich für überholt. „Die meisten Meinungsmacher sehen eine kulturelle Renaissance der christlichen Religion – in Abgrenzung zum Islam“, heißt es in der Untersuchung „Religion bei Meinungsmachern“ von Wissenschaftlern des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Uni Münster. Die befragten Chefredakteure und Kommentatoren betrachten das Christentum, unabhängig von ihrer eigenen Religiosität, als legitime Kraft zur Sicherung der öffentlichen Moral und der gesellschaftlichen Integration. „Negative Bewertungen von Religion gelten dagegen der ‚Fremdreligion’ des Islams, der oft mit Gewalt in Verbindung gebracht wird.“ Alle Befragten sehen eine beträchtliche Zunahme der öffentlichen Sichtbarkeit von Religion.

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Lady-Gaga-Konzert: Veranstalter kämpfen weiter für Genehmigung

Sie nennt ihre Fans liebevoll “kleine Monster”, diese Protestler aus Indonesien halten Lady Gaga selbst für eins© Oscar Siagian/AFP

Die Veranstalter des verboteten Lady-Gaga-Konzerts in Jakarta wollen sich mit dem Verbot nicht abfinden. Doch die Islamisten drohen weiter: Findet der Auftritt statt, könne sich die indonesische Hauptstadt auf “Chaos” gefasst machen.

stern.de

Die Organisatoren eines für Anfang Juni geplanten Auftritts der Pop-Ikone Lady Gaga in der indonesischen Hauptstadt Jakarta wollen gegen das kurzfristig verhängte Verbot vorgehen. “Wir kämpfen weiter”, heißt es in einer Twitter-Nachricht der Produktionsfirma Big Daddy vom Mittwoch. Die “kleinen Monster” – so nennt die Sängerin ihre Fans – sollten noch etwas Geduld haben. “Wir halten euch auf dem Laufenden”, versprach Big Daddy. Die Polizei hatte zuvor das Konzert nach Protesten von Islamisten gegen die freizügige Kleidung und die provokativen Texte von Lady Gaga abgesagt.

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“Die Kirche hat enorm an Einfluss verloren”

Bischofskreuz: Das Gottesbild in Westeuropa verändert sich. (Bild: dapd

Der Münsteraner Soziologe Detlef Pollack hält die Zahl der Kirchenaustritte in Deutschland für nicht dramatisch. Das Religiöse habe eine große “Beharrungskraft”, sagt er. Das Verhältnis der Deutschen zur Kirche beschreibt er als “konventionell”.

Deutschlandfunk

Köhler: In Mannheim hat der Katholische Kirchentag begonnen. Und das ist naturgemäß auch ein Forum für den Laienkatholizismus, nicht nur über die Liturgie. Sondern gerade auch über strittige Themen zu sprechen. Der Klerus, etwa Kardinal Joachim Meisner, ist von zu viel Säkularisierung in der Kirche gar nicht begeistert, wen wundert das. Kirche ist jetzt überall nämlich modern. Und wo sie die willige Bevölkerung nicht mitnimmt, da verliert sie sie. Ich habe mit dem Münsteraner Religionssoziologen, Detlef Pollack, über Prozesse der Säkularisierung gesprochen und habe ihn gefragt: Hat die Kirche heute – verglichen mit früheren Jahren – an gesellschaftlicher Prägekraft verloren.

Pollack: Also ich denke, wenn man die Situation der Kirchen in den 90er-Jahren und auch jetzt nach 2000 mit der Situation in den 50er- oder 60er-Jahren vergleicht, dann ist das überhaupt keine Frage. Die Kirche hat enorm an Einfluss verloren, an Prägekraft verloren. Also bei den evangelischen Kirchentagen in den 50er-Jahren – 1954, 55, 56 -, da saßen Hunderte, Tausende von jungen Menschen zu Füßen der Bischöfe und haben gelauscht, wenn die eine Bibelauslegung gemacht haben, haben mitgeschrieben. Das ist heutzutage geradezu unvorstellbar, dass man also das Wort der Kirche so ernst nimmt, dass man meint, davon Wegweisung zu bekommen. Für viele ist das natürlich nach wie vor von Bedeutung, aber ich glaube, für die Mehrheit ist das sehr stark in den Hintergrund getreten.

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Stoiber: Kirche soll mehr missionieren

Der Privatsekretär des Papstes, Georg Gänswein (r.), mit Bayerns ehemaligem Ministerpräsidenten Edmund Stoiber .Bild: dpa

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber mahnt zu einem selbstbewussten Vertreten des christlichen Glaubens in Deutschland. Im Gespräch mit FOCUS Online wünscht sich Stoiber zudem mehr Missionierung durch die Kirche in unserer Gesellschaft.

Von Martina FietzFOCUS ONLINE

FOCUS Online: Sie erinnern sich in Ihrem Beitrag für das Buch „Prominente über den Papst“ daran, dass Sie in Ihrer Eigenschaft als bayerischer Ministerpräsident Benedikt XVI. 2006 bei seinem Heimatbesuch auf dem Flughafen in München begrüßt haben. Was ist Ihnen damals durch den Kopf gegangen?

Edmund Stoiber: Das war für mich ein sehr bewegendes Ereignis. Ich kenne Josef Ratzinger seit 1969. Ich bin ihm in seinen verschiedenen Positionen begegnet – als Professor, als Erzbischof von München und Freising, als Vorsitzender der Glaubenskongregation und als Papst. Wenn dieser weltumspannende und polyglotte Mann seine Heimat besucht, die er so sehr liebt, keine offizielle Deutschland-Visite abstattet, sondern explizit einen Besuch zu Hause, dann ist das ein hoch emotionales Ereignis…

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Studiengemeinschaft “Wort und Wissen: Dynamische Denkweise trifft auf statische Denkweise

Eine “Studiengemeinschaft” zieht Bilanz

Von Wolfgang JähnigAG Evolutionsbiologie

Es ist einmal interessant, näher zu beleuchten, wie der Leitungskreis der Studiengemeinschaft “Wort und Wissen”, sowie einige sich als “Wissenschaftler”(1) bezeichnende Mitarbeiter ein Wirken zur Außenwelt präsentieren. 1996 hat die Studiengemeinschaft ein erstes Konzept mit dem Titel “Die naturwissenschaftliche Forschung von “Wort und Wissen” – eine Bilanz” veröffentlicht (2). 16 Jahre später liegt nunmehr eine aktualisierte Darstellung vor mit dem Titel “Naturwissenschaft bei Wort und Wissen – eine zweite Bilanz” (3).

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Gesinnungstaliban: FC Islam gegen VfB Katholische Kirche

Screenshot ARD

Vorgestern Abend bei Maischberger: Gesinnungstaliban jeder Couleur debattieren darüber, ob die Salafisten nun kommen oder nicht. Auf diesem Niveau hat der Kulturkampf zwischen Christen und Moslems keine Verlängerung verdient

Von Alexander MarguierCicero

Fußball ist bekanntlich eine Religion, und wer das nicht glaubt, konnte sich gestern Abend beim Relegationsspiel von Hertha BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf vom Gegenteil überzeugen: Wildgewordene Gläubige rannten noch während des Gottesdienstes auf den heiligen Rasen, um in wahnhaftem Eifer die eine oder andere Reliquie zu ergattern, zum Beispiel den Elfmeterpunkt. Halleluja!

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Reformen sind nicht gleich Protestantisierung

Vom 16. bis 20. Mai 2012 werden viele aktuelle gesellschaftliche und innerkirchliche Fragen auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim diskutiert. Rund 60.000 Glaeubige werden zum groessten Laientreffen der Katholiken in Deutschland erwartet. Der rote Rucksack stellt das Symbol der Veranstaltung dar. ©DAPD

Der Katholikentag ist die erste große Etappe auf dem Weg zu einem innerkirchlichen Dialog. Hier wird sich zeigen, ob sich eine Aufbruchsstimmung entwickelt, welche die bleierne Zeit überwindet.

Von Gernot FaciusWELT ONLINE

Jedes Event hat sein Symbol. Beim 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim mit dem etwas ungelenken Motto “Einen neuen Aufbruch wagen” ist es ein roter Rucksack. Das robuste Gepäck versinnbildlicht in seiner Schlichtheit das Konzilswort vom pilgernden Gottesvolk, die Botschaft: Kirche in ihrer tradierten Sozialgestalt ist nicht das letzte Wort. Pilgerschaft ist immer Bewegung und Erneuerung.

Die katholische Kirche in Deutschland müht sich seit Monaten, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Unter dem Eindruck des Missbrauchsskandals sind im Jahr 2010 mehr als 180.000 Katholiken ausgetreten. Es ist nicht zu viel gesagt: Ohne diese Erschütterungen hätten sich die Bischöfe nicht zu dem Dialogprozess über den Reformstau durchgerungen.

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Von der Quantenphysik zur Quantenreligion

Glauben ist Alles, auch bei den Esos! ©Brightsblog

Wie mit einer mysteriösen Theorie alles Mysteriöse erklärt wird

Von Eduard KaeserNZZOnline

Seit einiger Zeit erstreckt sich der Erklärungsanspruch der Quantentheorie über die naturwissenschaftlichen Grenzen hinaus: Sie nimmt den menschlichen Geist ins Visier. Versuch einer Zeitdiagnose.

Die Quantentheorie – weiss man mittlerweile – ist paradox: Einerseits ist sie das bisher erfolgreichste Instrument zur Erklärung der Natur; andererseits ist sie unverständlich, wenn man sie aus der Sicht des gesunden Menschenverstands interpretieren möchte. In dieser Notlage riet der Physiker David Mermin seinen Kollegen: «Mund halten und rechnen!»

Es lockt das Bewusstsein

Diesen Rat schlagen die Physiker in den Wind. Sie rechnen zwar fleissig, halten den Mund aber immer weniger zu Fragen, mit denen sich traditionell eher die Philosophen abmühen. Zum Beispiel hat es ihnen das Bewusstsein angetan. Das zeigte sich kürzlich an der Tagung «Das Grosse, das Kleine und der menschliche Geist» im Verkehrshaus Luzern, organisiert von der Neuen Galerie Luzern. Anlässlich der 9. Schweizer Biennale zu Technik, Wissenschaft und Ästhetik diskutierten Physiker, Neurowissenschafter und Molekularbiologen über die Frage nach der «mysteriösen Brücke» zwischen Quantenwelt und unserer klassischen Alltagswelt.

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Veröffentlicht in Ökonomie, Bildung, Esoterik, Evolution, Freidenker, Gesellschaft, Gesundheit, Humanismus, Kultur, Medien, Naturalismus, Parawissenschaften, Psychologie, Religion, Umwelt, Wissenschaften. Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . 3 Kommentare »

Pontifikat der Scharlatane

Kleinbürgerliche Heimathorizonte und das Ende der katholischen Weite: Der Papst aus Bayern und der Zentralkomitee-Katholizismus sind den Herausforderungen des 3. Jahrtausends nicht gewachsen. – Eine fromme Polemik

Von Peter BürgerTelepolis

Zum Fest Christi Himmelfahrt findet in Mannheim der 89. deutsche Katholikentag statt. Die wohl bedeutendste katholische Gestalt aus Mannheim ist der von den Nationalsozialisten hingerichtete Jesuit Alfred Delp. Er war (trotz seiner Nähe zu einigen deutsch-katholischen Ideologiekomplexen) ein kompromissloser Gegner der Faschisten. Einen Monat vor seiner Ermordung schrieb dieser Märtyrer in sein Gefängnistagebuch über den Selbsterhaltungstrieb der Kirchenmächtigen: “Wir haben die kirchenpolitische Apparatur überschätzt und sie noch laufen lassen zu einer Zeit, wo ihr schon der geistige Treibstoff fehlte. […] Es kommt einzig darauf an, welche innere Mächtigkeit die Kirche als Religion in den betreffenden Räumen besitzt. Und hier geschah die große Täuschung.” Die Diagnose ist, wenn auch unter ganz anderen Vorzeichen, hochaktuell. Der Papst aus Deutschland hat geistigen Treibstoff für ein Christentum des 3. Jahrtausends allzu offenkundig nicht zu anzubieten. Der deutsche Katholizismus, der mit ihm kirchenpolitisch keineswegs immer am gleichen Strang zieht, steht leider ebenso wenig für überzeugende Alternativen einer prophetischen Kirche. Es dominieren kleine Horizonte.

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Konkordatslehrstühle: Kirche macht Staat

Eng verbunden. Um der katholischen Kirche Einfluss auf die Wertevermittlung zu sichern, erlaubte ihr Bayern vor Jahrzehnten die Mitsprache bei bestimmten Berufungen. – Im Bild… – Foto: picture-alliance/ dpa

In Bayern redet der Bischof bei 21 weltlichen Lehrstühlen mit, unter anderem für Erziehungswissenschaften und Philosophie. Jetzt klagt eine Professorin dagegen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Von Anna-Lena ScholzDER TAGESSPIEGEL

Zu den höchsten Gütern der deutschen Scientific community gehört die viel zitierte Freiheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre – siehe Grundgesetz Artikel fünf, Absatz drei. Und damit diese Freiheit bei der universitären Stellenbesetzung gewahrt bleibt, sichert Artikel 33 zu, dass die Zulassung zu öffentlichen Ämtern „unabhängig vom religiösen Bekenntnis“ zu geschehen habe: „Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen.“ Eine kleine aber intrikate Besonderheit an bayrischen Universitäten rückt diese Grundsätze nun ins Blickfeld des Bundesverfassungsgerichts: die sogenannten Konkordatslehrstühle.

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Streit um das “Kelchwort”

Kurz vor Beginn des Katholikentages in Mannheim schwelt unter deutschen Gläubigen weiter der Streit über die vom Papst angeordnete Änderung der Kelchworte in der Messfeier.

Kölner Stadt-Anzeiger

Es ist mehr als nur der Austausch eines Wortes: Papst Benedikt XIV. hat durch die Anordnung, die deutschen Bischöfe müssten den Gebetstext der Worte Jesu beim letzten Abendmahl ändern, für eine hitzige Debatte unter deutschen Katholiken gesorgt. Ein auf ksta.de veröffentlichter Kommentar von Joachim Frank hat dabei vor allem konservative Vertreter des Katholizismus auf den Plan gerufen.

Worum geht es?

In einem Schreiben an die deutschen Bischöfe verlangt Papst Benedikt XVI., die Wiedergabe der Worte Jesu beim letzten Abendmahl ändern zu lassen.

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Vatikan: Grab von Mafioso geöffnet

Mafioso Enrico De Pedis – genannt “Renatino” – wird die seltene Ehre zuteil, an der Seite von Kardinälen und anderen hohen Kirchenmännern beerdigt zu werden. (Foto: picture alliance / dpa)

Vor fast 30 verschwindet die Tochter eines Hofdieners von Papst Johannes Paul II. im Vatikan. Seitdem wird immer wieder vermutet, der Vatikan habe die Finger im Spiel. Gerüchten zufolge soll die 15-Jährige zusammen mit einem erschossenen Mafia-Boss beigesetzt worden sein. Jetzt wird das Grab geöffnet und bringt Gewissheit an den Tag.

n-tv

Knapp 29 Jahre nach dem spurlosen Verschwinden der Tochter eines Vatikan-Angestellten ist in einer spektakulären Aktion das Grab eines berüchtigten Mafia-Bosses geöffnet worden. Im Sarg befanden sich jedoch entgegen Spekulationen nur die Überreste des “Renatino” genannten Mafioso Enrico De Pedis. Die Ermittler entdeckten neben dem Sarg noch eine Kassette mit Knochen, die nicht zu dem Leichnam gehören – doch inzwischen wird davon ausgegangen, dass es sich möglicherweise um 200 bis 300 Jahre alte Knochen handelt, wie die Ansa berichtet. Denn in der Krypta würden weitere Kistchen mit Knochen Verstorbener verwahrt. Die Überreste sollten nun untersucht werden. Das Verschwinden der 15-jährigen Emanuela Orlandi bleibt aber vorerst ungeklärt.

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Bündnis 90/Die Grünen: Kirchen-in eine Kultursteuer umwandeln

Bild: idea.de

Mit der Forderung, die Kirchensteuer in eine Kultursteuer nach italienischem Vorbild umzuwandeln, haben Politiker aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen eine neue Diskussion über die Kirchenfinanzierung entfacht.

idea.de

Die neun Katholiken, darunter drei Bundestagsabgeordnete, veröffentlichten anlässlich des Deutschen Katholikentages vom 16. bis 20 Juni in Mannheim ein Papier, in dem sie einen neuen Aufbruch der katholischen Kirche fordern. Darin fragen sie: „Ist es sinnvoll zuzuschauen, dass viele Menschen wegen der Kirchensteuer aus unserer Kirche austreten?“ Die Grünen-Politiker – darunter der kirchenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Josef Winkler – plädieren deshalb für eine Kulturabgabe, die alle Bürger an eine gemeinnützige Institution ihrer Wahl entrichten.

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Echter_Aufbruch

Dalai Lama erhält Templeton-Preis – Wissenschaft und Religion

Foto: brightsblog

Der Dalai Lama hat eine Auszeichnung für seinen Beitrag zur Verbindung von Wissenschaft und Religion erhalten. In London wurde dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter der hoch dotierte Templeton-Preis verliehen. Das Preisgeld in der Höhe von 1,3 Millionen Euro wollte er spenden.

FOCUS ONLINE

Der Dalai Lama (76) hat für seinen Beitrag zur Verbindung von Wissenschaft und Religion den hoch dotierten Templeton-Preis bekommen. Die Auszeichnung wurde dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter am Montag in der Londoner St. Paul´s Kathedrale überreicht. Das Preisgeld in Höhe 1,3 Millionen Euro (1,7 Millionen US-Dollar), wollte er an mehrere Organisationen spenden, unter anderem an ein Hilfswerk für unterernährte Kinder in Indien.

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Hinduistischer Christenverfolger bekehrt: Vom Saulus zum Paulus?

Niladri Kanhar, Bild: cwmission.org

Seine Geschichte erinnert an die Geschichte des heiligen Apostels Paulus: Niladri Kanhar aus Orissa, der dafür bekannt war, dass er für Christenverfolgung und Morde an Christen verantwortlich war, bekehrte sich zum Christentum und will nun als aktiver Zeuge und Verkünder des Evangeliums zum Wachstum der christlichen Glaubensgemeinschaft beitragen.

gloria.tv

Wie Beoachter aus christlichen Kreisen in Orissa dem Fidesdienst mitteilten, bekehrte sich Nilandri Kanhar nach der Genesung seiner ältesten Tochter zum christlichen Glauben. Sie war von Ärzten und Heilern bereits totgesagt worden.

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Friedrich beim Katholikentag: “Das Abendland hat Hochkonjunktur”

Überzeugter Protestant: H.-Peter Friedrich. ©dapd

Auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich wird am Katholikentag in Mannheim teilnehmen. Ein Interview mit dem evangelischen CSU-Politiker über seinen Glauben, die Rolle der Kirchen im öffentlichen Raum und die Integration des Islam.

domradio.de

KNA: Herr Minister Friedrich, Sie kommen als überzeugter Protestant zum Katholikentag. Welche Relevanz hat der persönliche Glaube für Ihr politisches Engagement?
Friedrich: Der christliche Glaube bedeutet Zuversicht, auch in schwierigen Phasen, und wenn es ganz hart kommt, auch Geborgenheit. Der christliche Glaube verbindet Freiheit und Verantwortung. Das muss auch die Grundlage für politisches Handeln sein. Für einen Christen bedeutet der Glaube Orientierungshilfe bei der Ausübung der Freiheit. Nächstenliebe und Hoffnung spornen uns an. Sie geben uns Kraft, damit wir uns bestmöglich für unsere Gesellschaft einsetzen.

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Sylvester Stallone seit 500 Jahren im Vatikan

Screenshot Daily mail

Sylvester Stallone wurde in eine Wand des Vatikans gemalt, 1511 vom großen Meister Raffael persönlich. Was jahrhundertelang verborgen geblieben war, hat nun ein Harvardstudent entgedeckt. Stallone spielt in dem Fresco einen Kardinal.

news.de

Dieselben roten Wangen, derselbe Schlafzimmerblick, derselbe wild entschlossene Gesichtsausdruck. Kein Zweifel, er ist es. Sylvester Stallone himself muss dem großen Meister Raffael 1511 im Vatikan Modell gestanden haben, als der eine Szene mit Papst Gregor IX. in den frischen Putz einer Wand malte.

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Spaltung der Pius-Brüder möglich?

Lange Jahre waren die Piusbrüder auf der rechten Außenbahn unterwegs. Kurz vor der erhofften Zielgerade schwenkt der Generalobere der traditionalistischen Bruderschaft, Bernard Fellay, ganz nah auf den Kurs von Papst Benedikt XVI. ein – und schließt dabei eine Spaltung in den eigenen Reihen nicht aus.

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“Wir wollen nicht aggressiv sein, wir wollen nicht provozieren”, sagte Fellay am Wochenende der US-Nachrichtenagentur CNS. In einer Periode wachsenden Einflusses progressiver Kräfte in der Kirche habe die Piusbruderschaft vor allem als ein “Zeichen des Widerspruchs” gedient. Und es klingt wie ein Kniefall vor dem Papst, wenn Fellay erklärt, Benedikt XVI. persönlich habe sich in den vergangenen Jahrzehnten dafür eingesetzt, “fortschreitende Abweichungen” von der katholischen Lehre und Tradition seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) zu korrigieren. Dabei, lobt der Generalobere, sei der Papst sehr behutsam vorgegangen: “Er versucht, nichts zu zerbrechen.”

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Uni Freiburg: Gotteszeichen im Nilpferdmaul

Bild: badische-zeitung.de

Raus aus der Schmuddelecke, rein in die Uni: Erstmals wird Esoterik in Deutschland zum Studienfach. Die Alchemie zum Beispiel mag längst von der Chemie verdrängt worden sein – in Freiburg ist sie nun Unterrichtsgegenstand. Der Wille, seriös zu wirken, eint Lehrende und Studenten schon am ersten Tag.

Von Melanie StaudingerSüddeutsche.de

Wenn Bernhard Uhde erklären will, was Esoterik ist, malt er ein Nilpferd. Genauer gesagt den Kopf des Tieres. Von vorne. Er zeichnet die kugeligen dunklen Augen, die kleinen Ohren und das Maul in Form eines rund geschwungenen Ws.

Die Schnauze erklärt, wie Esoteriker ticken. So sieht es zumindest der katholische Theologe. Esoteriker würden das Maul, das viele Menschen entweder als putzig oder vielleicht noch als bedrohlich wahrnehmen, als doppeltes Gotteszeichen interpretieren. Die Gestalt würde sie erinnern an den griechischen Buchstaben Omega, der mit dem Alpha ein Zeichen für den allumfassenden Gott im Christentum bildet. Oder die Schnauze würde sie an einen arabischen Buchstaben denken lassen, der im Wort Allah vorkommt.

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