Schlagwort-Archive: Abschaffung

NRW-Grüne wollen Gebühr für Kirchenaustritt abschaffen

Bild: nrw.saekulare-gruene.de

Einen entsprechenden Beschluss verabschiedeten sie auf ihrem Landesparteitag.

kath.net

Die Grünen in Nordrhein-Westfalen pochen auf die Abschaffung der Gebühr für einen Kirchenaustritt. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedeten sie auf ihrem Landesparteitag in Siegburg, der am Sonntag zu Ende ging. In dem ohne Gegenstimme gefassten Beschluss heißt es: «Wie bei den Kirchensteuererhebungen und bei den Kircheneintritten sind die Kosten, die dem Staat durch die Dienstleistung bei einem Kirchenaustritt entstehen, durch die Kirchen zu erstatten.»

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“Die Kirchensteuer ist eine Zwangsabgabe”

Dr. Jochen Teuffel, Bild: evang-kirche-voehringen.de

Der evangelische Pfarrer Jochen Teuffel hat sich für eine stufenweise Abschaffung der Kirchensteuer ausgesprochen. “Die Kirchensteuer ist eine Zwangsabgabe”, sagte der Theologe im Interview mit der “Zeit”-Beilage “Christ & Welt”. Innerhalb der Kirche dürften aber keine Zwangsverhältnisse herrschen. “Steuern haben ihren legitimen Ort im Staat, nicht in der Kirche.”

evangelisch.de

Teuffel ergänzte: “Die Bibel und die lutherischen Bekenntnisse verbieten es, den Empfang des Abendmahls an eine Leistung wie die Kirchensteuerzahlung zu binden.” Der Pfarrer hatte in seiner Gemeinde im bayerischen Vöhringen bei Ulm einer aus der Kirche ausgetretenen Frau das Abendmahl gegeben und anschließend ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst beantragt. Die Kirchenleitung in München will sich bei ihrer Sitzung vom 12. bis 14. Mai mit dem Fall befassen.

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Kirchengewerkschaft will künftig bundesweit agieren

kirchengewerkschaftenEine neue Kirchengewerkschaft will in den jahrelangen Streit um das kirchliche Arbeitsrecht Bewegung bringen.

Von Jörg Nielsenevangelisch.de

Die bislang nur in drei evangelischen Landeskirchen aktive Kirchengewerkschaft will sich nun in ganz Deutschland aufstellen, sagte der Bundesvorsitzende Günter Dolezich am Dienstag in Schleswig im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). An diesem Donnerstag will die Kirchengewerkschaft einen Landesverband in Niedersachsen gründen.

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‘EMMA’-Kampagne fordert die Abschaffung von Prostitution

emma_titelDie Abschaffung der Prostitution in Deutschland fordern 90 Prominente in einer Kampagne des Frauenmagazins «EMMA».

kath.net

Die Abschaffung der Prostitution in Deutschland fordern 90 Prominente in einer Kampagne des Frauenmagazins «EMMA». Unterzeichnet haben die Forderung unter anderen die Schauspielerin Maria Furtwängler, die Bundesminister a.D. Heiner Geißler (CDU) und Bodo Hombach (SPD), die Ex-Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Margot Käßmann, Künstler wie Senta Berger, Hannes Jaenicke, Wolfgang Niedecken, Dieter Nuhr, Ranga Yogeshwar und Margarethe von Trotta. Auch Schwester Lea Ackermann, Vorsitzende des in Boppard sitzenden Vereins «Solwodi» zur Unetrstützung ausgebeuteter Frauen, gehört zu den Erstunterzeichnern.

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Niederlande: UNO fordert Abschaffung von “Sinterklaas” und “Zwarten Piet”

Bild: wikipedia

Es ist rassistisch, dass der Nikolaus vom (aufgrund seiner Wege durch die Schornsteine) „Schwarzen“ Peter begleitet wird – Zwei Millionen Niederländer protestieren gegen Abschaffung

kath.net

Eine „Expertengruppe“ der Vereinten Nationen fordert die Abschaffung des niederländischen Nikolausfestes. Die Begründung: Es sei als rassistisch zu werten, dass der „Sinterklaas“ (Nikolaus) traditionell vom „Zwarten Piet“ (Schwarzen Peter) begleitet wird. Der „Zwarte Piet“ hilft – ähnlich wie der deutsche Knecht Ruprecht – dem „Sinterklaas“ beim Verteilen der Geschenke. Er ist pechschwarz geschminkt, trägt goldene Ohrringe und eine rote Mütze. Die Legende besagt, dass er die Schornsteine herunter rutscht – daher seine schwarze Gesichtsfarbe.

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Hessen: Muslime für Abschaffung der Sargpflicht

Muslim-Organisationen werben für die Abschaffung der Sargpflicht – Kommunen und Koalition im hessischen Landtag lehnen dies aber ab. ©DPA

Die Sargpflicht abzuschaffen – diese bitte haben der Zentralrat der Muslime und Islamische Religionsgemeinschaft Hessen im Landtag vorgetragen. Vertreter der großen christlichen Kirchen machten keine Einwände geltend.

Frankfurter Allgemeine

Die in Hessen lebenden Muslime haben für die Abschaffung der Sargpflicht bei Beerdigungen geworben. „Heimat ist da, wo man leben und auch sterben darf“, sagte Hamza Wördemann vom Zentralrat der Muslime Deutschland bei einer Anhörung im Wiesbadener Landtag. Er befürwortete damit eine entsprechende SPD-Initiative. Bestattungen in weißen Tüchern, wie es im Islam üblich sei, werde die Identifikation der Einwanderer mit Deutschland verstärken.

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Israel: Eran Sadeh lässt Baby nicht beschneiden

Eran Sadeh (42) forderte im israelischen Fernsehen die Unversehrtheit von Babys Bild: Westfalen Blatt

Als sein Sohn ihn beiläufig fragte, warum er nicht beschnitten sei, antwortete Eran Sadeh: »Du bist so auf die Welt gekommen, und wir wollten dich nicht verändern.«

Von Christian AlthoffWestfalen Blatt

Eran Sadeh lebt in Tuval im Norden Israels. Der Computertechniker und seine Frau gehören zu einer kleinen, aber langsam wachsenden Gruppe jüdischer Eltern, die die Beschneidung ihrer Babys ablehnen und öffentlich für die Abschaffung eintreten. »Das ist durchaus ein Thema in unserem Land«, sagt der 42-Jährige, der seine Position zuletzt in einer israelischen Fernseh-Talkshow vertrat – zufällig an jenem Tag, an dem das Landgericht Köln seine Auffassung verkündete, die rituelle Bescheidung sei Körperverletzung und damit illegal.

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Zukunftsdialog mit der Bundeskanzlerin – Abschaffung theologischer Fakultäten

Screenshot Brightsblog

Abschaffung der theologischen Fakultäten und des Religionsunterrichts an staatlichen Einrichtungen

Von Jonathan Schmidt-Dominédialog-ueber-deutschland.de

Bei der Theologie handelt es sich nicht um eine Wissenschaft: Sie beruht auf Dogmen, deren grundsätzliche Gültigkeit nicht dem wissenschaftlichen Diskurs unterliegt, und akzeptiert Schriftstücke wie die Bibel als unanfechtbar. Dies widerspricht den Grundsätzen der Wissenschaftlichkeit, auf dem der Wohlstand unserer Gesellschaft basiert: Aussagen über die Wirklichkeit haben die Form von Theorien, die sich zuvorderst der Empirie zu beugen haben, das heißt allein dadurch legitimiert sind, in gewissem Rahmen zutreffende und möglichst einfache Erklärungen zu liefern und bislang nicht widerlegt worden zu sein. Außerempirische Aussagen haben allein den grundlegenden menschlichen Denkgesetzen zu unterliegen. Insbesondere die Behauptung absoluter moralischer Notwendigkeiten überschreitet die Kompetenz jeder Wissenschaft.

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Weißrussland: Orthodoxe Kirche mit Todesstrafe einverstanden

Foto: kleinezeitung.at

Wenige Wochen nach zwei jüngsten Todesurteilen in Weißrussland stellt sich die orthodoxe Kirche gegen ein Moratorium für Hinrichtungen.

kath.net

Wenige Wochen nach zwei jüngsten Todesurteilen in Weißrussland stellt sich die orthodoxe Kirche gegen ein Moratorium für Hinrichtungen. Der weißrussische Exarch Metropolit Filaret sagte laut Minsker Medienberichten (Donnerstagabend), «die Kirche sollte nicht kategorisch die Abschaffung der Todesstrafe fordern». Dies gelte besonders in einer Gesellschaft, die mehrheitlich für diese Strafe sei.

In bestimmten Fällen dürfe sich die Kirche allerdings einem Gnadengesuch eines Todeskandidaten anschließen, so Filaret. Ob sie dies in den beiden aktuellen Fällen vorhabe, ließ der Metropolit offen. Ein Minsker Gericht hatte zwei 25-Jährige wegen des U-Bahn-Anschlags vom April in Minsk zum Tod durch Erschießen verurteilt. Bei dem Attentat waren 15 Menschen ums Leben gekommen. Einer der Verurteilten, Wladislaw Kowaljow, richtete inzwischen ein Gnadengesuch an Staatspräsident Alexander Lukaschenko. Darin beteuerte er nach Angaben seiner Mutter, er habe mit dem Verbrechen nichts zu tun.

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Ver.di-Chef Bsirske greift die Kirche an

FOTO: PICTURE ALLIANCE / DPA/DPA Trotz vieler Gemeinsamkeiten mit der Evangelischen Kirche ist Ver.di-Chef Frank Bsirske Gegner des kirchlichen Streikverbots

In der evangelischen Diakonie gilt ein Streikverbot. Das hat mit dem besonderen kirchlichen Arbeitsrecht zu tun. Die Gewerkschaft protestiert dagegen.

Von Matthias KamannWELT ONLINE

Normalerweise sind die Gewerkschaft Ver.di und die Evangelische Kirche enge Verbündete. Ob beim Kampf für Mindestlöhne oder bei der Kritik an Managern, stets zieht man an einem Strang. Doch am Freitag griff Ver.di die Kirche frontal an und forderte die Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts in der Diakonie, die rund 450.000 Menschen in der Alten-, Kranken- und Jugendpflege beschäftigt.

“Theologisch-fundamentalistisch” nannte Ver.di-Chef Frank Bsirske vor rund 1500 demonstrierenden Kirchenmitarbeitern in Madgeburg jenes Arbeitsrecht, das Streiks untersagt. “Das Streikrecht ist ein Menschenrecht”, rief Bsirske und forderte die Abschaffung des sogenannten Dritten Weges, mit dem die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände ihre Arbeitsverhältnisse auf eigene Weise regeln.

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