Schlagwort-Archive: B16

“Viele Vatikan-Mitarbeiter vermissen Benedikt XVI.”

Das Papst-OrakelDie Reformpläne von Papst Franziskus für die Kurie treffen nach den Worten von Publizist Albert Link auf Widerstände im Vatikan. Dies sei bis hinunter auf die unteren Ebenen spürbar, sagte Link am Montag dem Internetportal katholisch.de.

RP ONLINE

“Die kleinen Angestellten haben den Eindruck, dass durch den Einzug der Unternehmensberater von McKinsey, durch Gerüchte über eine Verkleinerung der Kurie und eine Abschaffung der Altersvorsorge an ihnen das Beispiel der Kirche der Armen statuiert werden soll.”

Es gebe zwar nach wie vor eine “Grundsympathie” für Franziskus, aber viele Mitarbeiter vermissten Benedikt XVI. als “väterlichen Arbeitgeber” und verspürten Zukunftsängste, so Link weiter.

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Es herrscht Krieg im Vatikan

Franziskus – Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan

Als der neue Papst gewählt ist, hört das Handy von Andreas Englisch nicht mehr auf zu klingeln. Es sind keine Auftraggeber, die den Journalisten und Vatikanexperten erreichen wollen. Es sind Kollegen. Alle wollen sie das Gleiche von ihm wissen: “Wie zum Teufel konntest du den Tag und die Uhrzeit vorhersagen, wann der neue Papst gewählt wurde?” So erzählt Andreas Englisch die Geschichte jedenfalls in seinem Buch.

Von Lucas WiegelmannDIE WELT

Er habe eben schon vor dem Konklave gewusst, “dass es eine Revolution gegen die Kurie geben würde, der Zorn der Kardinäle war gewaltig, ein Anti-Kurie-Mann würde kommen”, so Englisch. Was er nicht schreibt: Während des Konklaves hatte er noch ganz anders geredet. Ein Kandidat der Italiener werde sich durchsetzen, hatte er prophezeit. Sein Papst-Tipp damals, im März 2013, hieß Angelo Scola. Der ist Erzbischof von Mailand und das Gegenteil von einem Anti-Kurie-MAnti-Kurie-Mannann. Neben Scola sah Englisch noch ein paar andere Favoriten. Jorge Mario Bergoglio gehörte nicht dazu.

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Theologie ohne Absolutheitsanspruch

Bild: noz.de

Der katholische Theologe Paul Knitter, Professor für Religionswissenschaft in New York, gilt als führender Vertreter des religiösen Pluralismus. Er geht davon aus, dass keine Religion die absolute Wahrheit für sich beanspruchen kann. Knitter versteht daher den Dialog der Religionen als Dialog der Suchenden.

Von Michael HollenbachDeutschlandfunk

Dass Paul Knitter heute ein pluralistischer Theologe ist, ein Katholik, der den Dialog mit allen Religionen sucht, das hängt mit seinen Anfängen als Priester zusammen. Denn damals – Mitte der 60er-Jahre – musste er sich als Mitglied der Steyler Missionare intensiv mit anderen Religionen auseinandersetzen:

“Das hat mich zur Einsicht gebracht, dass diese Religionen voll von der Gegenwart Gottes waren, und das war am Anfang eine gewisse Verwirrung: Gott in den anderen Religionen? Ich habe gedacht, dass nur in der katholischen Kirche Gott ist wirklich zu finden.”

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Vatileaks-Affäre möglicherweise noch nicht beendet

Vati-Leaks-logoAuch knapp anderthalb Jahre nach der Affäre könnten nach Einschätzung des früheren Kardinalstaatssekretärs weitere vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit gelangen

kathweb

Auch knapp anderthalb Jahre nach der Vatileaks-Affäre könnten nach Einschätzung des früheren Kardinalstaatssekretärs Tarcisio Bertone(79) weitere vertrauliche Dokumente aus dem Vatikan an die Öffentlichkeit gelangen. “Ich hoffe, dass dies Kapitel abgeschlossen ist”, sagte Bertone dem privaten italienischen Fernsehsender tgcom24. Es sei allerdings möglich, dass “immer noch Dokumente zurückgehalten werden, um sie herauszuwerfen”, so Bertone. “Ich denke jedoch, dass sich die Zeiten, die Atmosphäre und das Netz der Beziehungen bereits sehr verändert haben”. Der Wortlaut des Interviews wurde am Freitag auf dem Internetauftritt des Senders veröffentlicht.

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Kurt Flasch: “Die wissen ja noch nicht einmal, ob es die Hölle gibt”

Kritisch gegenüber dem Christentum und der Kirche: Kurt Flasch Foto: Bücherknecht/wikipedia/CC BY-SA 3.0

Der Moral des Christentums möchte er gerne etwas abgewinnen – aber glauben, das kann er nicht. Der Spiegel hat den Philosophen und Augustinus-Experten Kurt Flasch interviewt. Besonders kritisch sieht dieser die katholische Kirche.

pro Medienmagazin

Kurt Flasch hat den Glauben im Laufe seines Lebens abgelegt, sagt er: „Ich habe einen gewissen Respekt vor dem alten Christentum, das sagt, entweder du glaubst, oder du kommst in die Hölle. Damit kann ich etwas anfangen, mit dem heutigen Drumherumreden vieler Theologen nicht. Die wissen ja noch nicht einmal mehr, ob es die Hölle gibt.“ Zugleich ist er der Meinung, die Kirchen unterdrückten das Zweifeln. “Selbst in der evangelischen Kirche darf man nicht sagen, das Grab Jesu sei nicht leer gewesen.”

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„Focus“ über wachsenden Widerstand gegen Papst Franziskus – „Dieser Papst macht unsere Kirche kaputt“

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

Vom „Aufstand gegen den Papst“ schreiben Focus-Korrespondentin Eva Kallinger und Focus-Redakteur Gregor Dolak in der neuen Ausgabe des Wochenmagazins. Während Papst Franziskus die Kirche auf einen „grundlegenden Kurswechsel“ vorbereite, „wächst der Widerstand gegen seine forsche Art“.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Und das nicht nur im Vatikan, sondern auch unter Bischöfen und katholischen Gruppen rund um den Erdball. Es sei zudem eine „schleichende Sehnsucht“ nach Benedikt XVI. feststellbar.

Die beiden Journalisten berichten von „schwärmenden Massen“ am Petersplatz und von einem „meßbaren“ Zuwachs bei Gottesdienstbesuchen und Beichten. Eine Angabe, die im vergangenen Frühjahr verschiedentlich behauptet wurde, unmittelbar nach der Wahl, als es empirisch noch kaum meßbar sein konnte. Seither war davon weniger zu hören. Meßbar zugenommen haben die Teilnehmer bei den Mittwochskatechesen. Ob „Francesco“ der neue Modenamen für neugeborene Jungen ist, werden die Statistiken der kommenden Jahre zeigen.

Stimmung im Vatikan „mies“ wegen „forscher Art“ des neuen Papstes

Jedenfalls sei laut Focus im Vatikan „die große Euphorie für den neuen Papst dagegen längst verflogen“. Die Stimmung wird als „mies“ beschrieben. Öffentlich sagen traue sich das aber keiner. Der Grund liegt auf der Hand, denn alle seien verunsichert, „weil niemand weiß, was morgen mit ihm und der Kirche geschieht“.

Jüngster Tiefpunkt sei die Kritik des Papstes an seinen Mitarbeitern im Vatikan via Medien gewesen. Durch das berühmt-berüchtigte Interview von Eugenio Scalfari für die Tageszeitung La Repubblica fühlen sich die Vatikan-Mitarbeiter vor den Kopf gestoßen. Der Papst schwadronierte vor dem begeistert lauschenden Atheisten Scalfari: „Die Führer der Kirche waren oft narzißtisch, von Schmeichlern umgeben und von ihren Höflingen zum Üblen angestachelt. Der Hof ist die Lepra des Papsttums . . .“.

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Wahl Dodo des Monats September 2013

Dodo des Monats September 2013

Dodo des Monats September 2013

Es ist wieder einmal soweit in den letzten 4 Wochen haben sich reichlich ewiggestrige Äußerungen angesammelt, die wohl wichtigsten befinden sich in der Auswahl:
  1. Joachim Meisner, “warnt vor der Entchristlichung Europas.”
  2. Manfred Lütz, “Seelsorge ist mehr als Psychotherapie.”
  3. Michael Blume, “dilettiert über Evolutionsbiologie.
  4. Rentner-Papst Benny, “über Mathematik als Religion.
  5. Winfried Weinrich, “warnt vor Lockerung des Beichtgeheimnisses.”
  6. Aiman Mazyek, “will den Begriff des “Islamismus” abgeschafft haben.”
  7. Hans-Gert Pöttering, “christliche Werte sind zentral für Europa.”
  8. Thilo Sarrazin, “Vorsicht, auch die Tunte kann sehr tüchtig sein.”
  9. Franz-Peter Tebartz-van Elst,”Protestbrief für den Fürst-Bischof.”
  10. ZDF-Fernsehgottesdienst, “…aus dem Busch.”
  11. Forum Deutsche Katholiken, “hat Angst vorm Heidentum in der Kirche.”
  12. Gabriele Kuby, “Hetze gegen Homos bei katholischem Kongress.”

Die Wahl ist bis zum 07. Oktober 2013, 18:00 Uhr befristet. Der Gewinner wird auf dem Blog, am 08.10.2013 gewürdigt werden. Viel Spaß.

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“Alles nur Science Fiction”: Religionswissenschaftler Blume dilettiert über Evolutionsbiologie

Dawkins_Benny Papst Benedikt XVI. kontra Richard Dawkins: Der emeritierte Pontifex kritisiert in einem Brief den Bestseller des Atheisten als “Science Fiction”. Ein Experte pflichtet dem Papst nun bei:

merkur-online.de

Papst und Religionskritik im Dialog: Einen aufsehenerregenden elfseitigen Brief hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. dem italienischen Mathematiker und radikalen Atheisten Piergiorgio Odifreddi geschrieben. Die Zeitung „La Repubblica“ veröffentlichte Ausschnitte aus dem Schreiben. Odifreddi hatte im Jahr 2011 unter dem Titel “Caro Papa, ti scrivo” (“Lieber Papst, ich schreibe Dir”) einen an Benedikt gerichteten “Brief” in Buchform veröffentlicht. Darin will Odifreddi einen unüberwindbaren Graben zwischen Naturwissenschaft und Religion aufzeigen. In seiner Antwort formuliert der zurückgetretene Papst eine umfassende Kritik an Odifreddis Thesen.

Quasi im Vorbeigehen bzw. Vorbeischreiben geht Benedikt auch mit dem englischen Evolutionsbiologen und radikalen Religionskritiker Richard Dawkins hart ins Gericht. Der zu einem Popstar des Atheismus avancierte frühere Oxford-Professor hatte in den letzten Jahren desöfteren gegen den Papst geschossen und diesen unter anderem als “Feind der Menschlichkeit”, “Feind der Wissenschaft” sowie als “anzüglich grinsenden alten Schurken in einem Kleid” beschimpft. Bislang hatte der Papst die Attacken ignoriert. Jetzt kommt die mehr als deutliche Antwort:  Der ehemalige Theologie-Professor Ratzinger bezweifelt schlichtweg die wissenschaftliche Seriosität des Biologen Dawkins.

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B16 und die »mystische Erfahrung« seines Rücktritts

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Der emeritierte Papst spricht in Gesprächen mit ausgewählten Gästen in seinem Refugium von einer “mystischen Erfahrung”.

Die Presse.com

Sechs Monate nach seinem Aufsehen erregenden Rückzug hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. zu dessen Hintergründen Stellung genommen. Er habe die Entscheidung nach einer “mystischen Erfahrung” getroffen. “Gott hat es mir gesagt”, erklärte Ratzinger nach Angaben von “Zenit”, einer Nachrichtenagentur, die auf die Berichterstattung über den Papst, den Heiligen Stuhl und die römisch-katholische Kirche spezialisiert ist.

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Zwei Päpste, F1 & B16 – spooky

Bild: youtube

Bild: youtube

Privates Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die wunderschöne Umarmung zwischen Benedikt XVI. und Papst Franziskus

kath.net

Papst Franziskus ist am Samstagmittag zu einem Besuch bei seinem Vorgänger Benedikt XVI. in Castel Gandolfo eingetroffen. Gegen 12.15 Uhr landete der Helikopter nach 15-minütigem Flug aus dem Vatikan am päpstlichen Sommersitz in den Albaner Bergen. Benedikt XVI. holte Franziskus am Landeplatz in den den Gärten der Ville Pontificie ab.

Nach einem privaten Gespräch in der Bibliothek des Palastes werden Papst Franziskus und sein Vorgänger gemeinsam zu Mittag essen. Eine Uhrzeit für die Rückkehr des Papstes nach Rom ist nicht geplant.

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Dodo-Meisner: Deutsche haben den Papst nicht geschätzt

meisner_400qNach dem Rücktritt von Benedikt XVI. hat Kardinal Joachim Meisner die Deutschen scharf angegriffen: Es habe ihn “immer verletzt”, wie abschätzig der Papst von seinen Landsleuten behandelt worden sei.

DIE WELT

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat harsche Kritik an den Deutschen für ihren Umgang mit dem scheidenden Papst Benedikt XVI. geübt. “Es hat mich immer verletzt, wie abschätzig, ja hämisch in Deutschland über den Papst gesprochen wurde”, sagte Meisner dem Online-Auftritt der “Frankfurter Rundschau”.

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Vom völkischen Größenwahn des Katholizismus

Vorige Woche im Vatikan. Der Papst ernennt 6 Kardinäle und nutzt die Gelegenheit, in Arroganz und Impertinez kaum zu übertreffender Art, den weltumspannenden Anspruch der katholischen Kirche zu betonen.

B16:

[...] Die Kirche sei “katholisch”, weil sich die christliche Botschaft an allen Menschen richte, [...]Zwar habe sich Jesu Mission zu Lebzeiten auf das jüdische Volk beschränkt. Von Anfang an sei sie jedoch darauf ausgerichtet gewesen, “allen Völkern das Licht des Evangeliums zu bringen”.

Die katholische Kirche sei im Auftrag Jesu verpflichtet jede ethnische, nationale und religiöse Spaltung zu überwinden. Tränen in den Augen knien die Katholen darnieder. Der Pappa gibt ihnen Größe zurück, verbal. Nach den Schlüpfrigkeiten unter priesterlicher Soutane, vor allem gegen Kinder, endlich wieder eine Frohbotschaft. Es kann nur eine Kirche Christi geben, natürlich die katholische. Ihre Universalität gründe letztlich auf der Universalität des “einzigen göttlichen Heilsplans für die Welt”.

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Vom Märchenonkel mit den roten Schuhen

Hmm, da schreibt einer drei Bücher über eine fiktive Gestalt und verkauft die Schwarten auch noch als Tatsachenbericht. Die Schreiberlinge, einschlägiger Medien überschlagen sich und sprechen bereits jetzt von einem Weltbestseller. Eine Jesus-Trilogie schreibt der Märchenonkel. Reine Fiktion, Respekt für diese herausragende Leistung. Man nimmt einen beliebigen Ansatz und sieht zu, wo es einen so hinschreibt. Der letzte Band der Trilogie erscheint in einer Auflage von einer Million Exemplaren. Angesichts von 1,3 Milliarden Katholen weltweit, eine Promilleleistung.

Bei der Sache mit Maria verlässt den Vizegott die Logik. Da weiß er nicht mehr so richtig wie er die Geschichte entwickeln soll, vor allem schlüssig.

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Grüßaugust trifft Spukgestalt

Montage: brightsblog

Wie wir den Medien entnehmen konnten plant der Grüßaugust der Deutschen einen Besuch bei der römischen Spukgestalt, in der Zeit vom 05. bis 06. Dezember 2012. Immerhin ein Staatsbesuch. Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland fährt zum Befehlsempfang zum letzten absolutistisch regierenden Monarchen Europas.

Nichts ist dem Heiligen Stuhl ferner als Demokratie, Mitsprache seiner Untertanen, Menschenrechte, Meinungsfreiheit. Permanent verstösst der Kirchenfürst gegen eben jene Rechte, die ein wesentliches Ergebnis der Aufklärung sind. Frauen sind die Einfallspforte des Teufels, mit der billigen Ausrede, Jesu Jünger waren keine Frauen, also könnten diese auch nicht in der Nachfolge der Apostel stehen, redet man sich raus. Homosexualität, gleichgeschlechtliche Ehen und Partnerschaften sind den Autoerotikern des rudimentären Imperium Romanum ein Greuel. Die, die sich offiziell jedweder Beziehung zum anderen Geschlecht entsagen, sehen sich kompetent in Fragen Partnerschaft, Sexualität, Kinder. Letztere liegen ihnen besonders am Herzen, klein und handlich sind sie hervorragend unter der Soutane zu verstecken und erfahren dort oftmals das wahre Christentum. Knirschend beugt man sich dem öffentlichen Druck, pädophile Priester weltlicher Gerichtsbarkeit übergeben zu müssen. Überzeugt ist das katholische Regime in Rom nicht, ist deren Königreich doch nicht von dieser Welt.

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Papst: Dialog von Wissenschaft und Glauben überlebensnotwendig – Für wen?

Bild: evangelisch.de

Vom Dialog von Glaube und Wissenschaft hängt das Schicksal der Menschheit ab. Das hat der Papst an diesem Donnerstag vor Vertretern der päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Vatikan unterstrichen. In einer Grundsatzrede über den Sinn und Zweck des wissenschaftlichen Fortschrittes ging der Papst ausführlich auf das Thema der Plenarsitzung der Akademie ein, die am Mittwoch zu Ende ging: „Komplexität und Analogie in der Wissenschaft: Theoretische, methodologische und epistemologische Aspekte“. Benedikt XVI.:

muenchner kirchenradio

„Im großen menschlichen Unternehmen des Strebens nach Entschlüsselung der Geheimnisse der Menschheit und des Universums bin ich überzeugt davon, dass wir einen fortgesetzten Dialog und weitere Zusammenarbeit zwischen den Welten der Wissenschaft und des Glaubens brauchen, um eine Kultur des Respektes für die Menschheit, die menschliche Würde und Freiheit, die Zukunft der Menschheitsfamilie und für eine langfristige und nachhaltige Entwicklung unseres Planeten aufzubauen. Ohne dieses Zusammenspiel verlassen die großen Fragen der Menschheit den Bereich der Vernunft und Wahrheit und werden dem Irrationalen, dem Mythos, der Gleichgültigkeit preisgegeben, was der Menschheit, dem Weltfrieden und unserem letzten Schicksal sehr schadet.“

„Anglicanorum coetibus“ für Lutheraner?

Bild: katholisches.info

Nach den Anglikanern folgt Martin Luther? – Papst Benedikt XVI. und die Rückkehr der Lutheraner nach Rom

Von Il Foglio/Giuseppe NardiKatholisches Magazin für Kirche und Kultur

„Nach den Anglikanern Martin Luther”, so bringt der Vatikanist Paolo Rodari eine wichtige Agenda Papst Benedikts XVI. auf den Punkt. „Das Undenkbare könnte bald Wirklichkeit werden“, und das während des Pontifikats eines deutschen Papstes: die Rückkehr der Lutheraner zur Einheit mit Rom. „Könnte es für die evangelischen Christen eine ähnliche Lösung geben wie „Anglicanorum coetibus“ für die Anglikaner?“ Das wurde vor wenigen Tagen Kurt Kardinal Koch, als Deutschschweizer ebenfalls aus dem deutschen Sprachraum stammend, der in der Kirche vielfach noch heute als Land der Reformation gesehen wird, von der Nachrichtenagentur Zenit gefragt. Kardinal Koch ist als Nachfolger von Walter Kardinal Kasper, womit sich der „deutsche Kreis“ zum Thema Reformation passend schließt, im Vatikan für die Ökumene zuständig.

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Wie der Vatikan das Evangelium “geistlich verwüstet”

Papst Benedikt XVI. beobachtet “geistliche Verwüstung”. Er sieht aber auch Hoffnung.

Von Paul Kreiner - DER TAGESSPIEGEL

Mit einem feierlichen Gottesdienst auf dem Petersplatz in Rom hat Benedikt XVI. am Donnerstag an das Zweite Vatikanische Konzil erinnert, dessen Eröffnung sich an diesem Tag zum 50. Male jährte. Gleichzeitig leitete der Papst, umgeben von vielen Kardinälen und einigen hundert Bischöfen aus der Weltkirche, ein „Jahr des Glaubens“ ein. Dieses soll neben einer innerkirchlichen Selbstbesinnung auch eine „Neuevangelisierung“ in den zunehmend entchristlichten Teilen der modernen Gesellschaft bewirken und bis zum Ende des regulären Kirchenjahrs im November 2013 dauern.

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Küng: Joseph Ratzinger lebt in einer Scheinwelt

Hans Küng Hans Küng übt scharfe Kritik an Papst und Vatikan. Foto: F. Kraufmann/Archiv

50 Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat der Tübinger Theologe Hans Küng erneut die katholische Kirche und Papst Benedikt XVI. scharf kritisiert. Seit Beginn der 80er Jahre lebe Joseph Ratzinger, der heutige Papst, in einer Scheinwelt,

SÜDWEST PRESSE

sagte Küng der in Ulm erscheinenden “Südwest Presse”. “Verschärft hat er das noch, weil er nur Ja-Sager” als Berater berufen habe. Auf dem Petersplatz in Rom werde “Macht zelebriert, geführt von Jubel-Katholiken”, während die Kirche in den Gemeinden ausblute. Küng hofft auf “eine Reform von unten”. Küng war 1962 als Berater am Zweiten Vatikanischen Konzil beteiligt.

Benny: Theologie verhindert gewalttätige Religion oder Vernunft

Eine Theologie, die wirklich katholisch ist, bewirkt, dass es nicht zu Exzessen einer grausamen, von der Vernunft nicht durchdrungenen Religion kommt, und ebenso nicht zu Exzessen einer Vernunft, die sich gegen die Religion stellt: Das betonte Papst Benedikt XVI. am Freitag vor der Vollversammlung der Internationalen Theologenkommission im Vatikan.

kathweb

Ein Theologe müsse ein “Mensch des Advents” sein, sagte der Papst. Er müsse von der Hoffnung auf ein immer tieferes Verstehen der Glaubengeheimnisse erfüllt sein, wobei unter diesen das schwierige Geheimnis des “trinitarischen Monotheismus” zentralen Stellenwert habe. Es müsse durch die Vernunft und den Glauben in der Tiefe ergründet werden.

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Wahl Dodo des Monats Oktober 2011

Dodo des Monat Oktober 2011

Die Kandidaten für Wahl zum Dodo des Monats Oktober 2011:

  1. Josef(Benny) Ratzinger; “Abwesenheit Gottes ist die Ursache für Gewalt und Konzentrationslager.”
  2. Ludwig Schick; “Schicks Halloween Bullshistic.”
  3. Verwaltungsgericht Freiburg; “Kein Recht auf Ethik-Unterricht.”
  4. Matthias Matussek; “Zum Reformationstag einen Luther-Verschnitt.”
  5. Wilfried Blume-Beyerle; “Rammstein: Kein Konzert zum Totensonntag.”
  6. Gregor Gysi; “Die begrenzte Erkenntnisfähigkeit...”
  7. Günther Beckstein; “Jesus starb für die CSU.”
  8. Iwailo Schmidt; “Heilende Energien in der Kirche.”
  9. Mauro Piacenza; “Wie der Atheismus das Blut der christlichen Botschaft aussaugt.”
  10. Christian Wulff; “Familie der Piusbruderschaft eingeladen.

Die Wahl ist bis zum 07.November 2011 befristet. Nach 18:00 abgegebene Stimmen werden nicht mehr gezählt. Mehrfachauswahl möglich.

Viel Spaß.

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