Schlagwort-Archive: Bistum Essen

Weniger Katholen-Propaganda im Ruhrgebiet

Foto: Bistum Essen

RuhrWort, die Wochenzeitung des Bistums Essen, wird zum Jahresende 2013 eingestellt. Diese Entscheidung gab Generalvikar Klaus Pfeffer am Donnerstag, 20. Dezember, in Essen bekannt.

Bistum Essen

Bereits vor einer Woche hatte er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer Belegschaftsversammlung über das beschlossene Ende der Zeitung  informiert. Betroffen sind 17 Arbeitsplätze in Verlag und Redaktion. Das 1959 begründete RuhrWort schreibt bereits seit einigen Jahren Verluste. Sowohl die Zahl der Abonnenten als auch die Erlöse aus dem Anzeigengeschäft seien stark rückläufig, begründete Generalvikar Pfeffer die Entscheidung für die Einstellung der Wochenzeitung. Von dem Strukturwandel in den Printmedien, so Pfeffer weiter, seien die Kirchenzeitungen besonders betroffen.

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Alois Glück: Brutale Kommunikationskultur in der katholischen Kirche

Alois Glück, Bild: dradio.de

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat eine bessere Kommunikationskultur in der katholischen Kirche gefordert.

dpa/Bild

Der innerkirchliche Umgang sei «manchmal erschreckend bis brutal», sagte Glück in Essen laut einer Mitteilung des Bistums Essen vom Freitag. Manche Personen in Leitungsfunktionen verfielen, ähnlich wie in der Politik, in autoritäre Reflexe. Glück hatte sich am Donnerstag bei einer Tagung , des obersten Laiengremiums im Bistum, zum derzeit laufenden Dialogprozess in der katholischen Kirche geäußert.

Lammert: Religion unverzichtbare Quelle von Werten

Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bischof Franz-Josef Overbeck und Akademiedirektor Dr. Michael Schlagheck (re) bei dem Jahresempfang des Bistums Essen und der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg". Foto: Nicole Cronauge

Werte und Orientierung einer Gesellschaft speisen sich nach Ansicht von Bundestagspräsident Norbert Lammert vor allem aus religiösen Überzeugungen. Der prinzipielle Unterschied zwischen Politik und Religion bestehe darin, dass Politik von Interessen handle, Religion von Wahrheiten, sagte er auf dem Jahresempfang des Bistums Essen und der Katholischen Akademie “Die Wolfsburg” in Mülheim.

pro Medienmagazin

“Die Religion ist nicht die einzige, aber wohl unverzichtbare Quelle von Werten in einer Gesellschaft”, betonte Lammert in seinem Vortrag. Die große Zeit der Religionen sei nicht vorbei, die gerade im westlichen Abendland fortschreitende Säkularisierung kein globaler Trend. In Zeiten rasanter Veränderungen wachse das Bedürfnis der Menschen nach verlässlichen Orientierungen, nach Überzeugungen, an denen man sich festhalten könne, sagte Lammert vor über 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft. Der Bundestagspräsident stellte das Verhältnis von Politik und Religion sowie Staat und Kirche in den Mittelpunkt seines Vortrages.

“Politik ohne verbindliche Orientierung ist Selbstinszenierung”

Für die meisten Menschen sei die Religion eine ganz zentrale Orientierung, so der 63-jährige Christdemokrat. Wenn Werte und Orientierungen auch und gerade für moderne Gesellschaften unverzichtbar seien, dann müsse das allerdings auch für die Politik gelten.

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Gläubige besetzen von Schließung bedrohte Kirche

Mitglieder der St. Barbara-Gemeinde in der besetzten Kirche.dpa / Roland Weihrauch

Gemeindemitglieder der katholischen St. Barbara-Kirche in Duisburg haben am Samstagabend das von der Schließung bedrohte Gotteshaus besetzt. Sie wollten damit erreichen, dass das Bistum seine Entscheidung überdenke, sagte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Angelika Hoffmann.

FOCUS ONLINE

„Der Duisburger Norden darf nicht ganz ohne Kirche dastehen.“ Das Bistum Essen muss wegen nachlassender Katholikenzahlen und geringerer Kirchensteuereinnahmen zahlreiche Kirchen im Ruhrgebiet schließen oder umwidmen.

Der Duisburger Norden gilt als sozial problematisch. Der Anteil an Migranten ist hoch. Im nahe gelegenen Duisburg Marxloh steht eine der größten Moscheen Deutschlands mit einer Begegnungsstätte für Türken und Deutsche.

Beichtgeheimnis: Wenn der Kaplan plaudert

Foto: Matthias Graben / WAZ FotoPool

Wurde in einer Oberhausener Gemeinde das Beichtgeheimnis gebrochen? Der Vatikan beauftragt das Bistum Essen mit der Untersuchung eines brisanten Falles.

Von Klaus BrandtDERWESTEN

Das Bistum schweigt. Kein Sterbenswörtchen. Die hohen Würdenträger bleiben stumm. Doch hinter den Kirchenmauern ist der Fall in aller Munde. Das Beichtgeheimnis soll gebrochen worden sein. Eine Anzeige liegt seit Monaten vor. Beschuldigt: ein Kaplan der Großgemeinde St. Clemens in Oberhausen. Sollte er verurteilt werden, droht die Exkommunikation, der Ausschluss aus der Kirche. Das Erzbistum Köln ermittelt, auf Anordnung des Vatikans.

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Neues aus der katholischen Parallelgesellschaft

Quelle: queer.de

Neues aus dem Bistum von Franz-Josef Overbeck: Eine Mitarbeiterin in einem Kindergarten musste gehen, weil sie eine Homo-Ehe einging.

Von Norbert Blech - queer.de

Ein katholischer Kindergarten des Bistums Essen hat eine Putzfrau entlassen, weil sie eine Lebenspartnerschaft eingegangen ist. Das berichtete die “WAZ” bereits vor einigen Tagen, von schwul-lesbischen Medien und Verbänden zunächst unbeachtet.

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