Schlagwort-Archive: CDU

C. Lieberknecht: Für was steht heute noch die CDU?

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Die massivste Kritik an der CDU lautet seit Monaten, man wisse nicht mehr, wo sie stehe. Sie habe sich von ihren Hauptprioritäten – wie beispielsweise der Familie – verabschiedet.

kath.net

Eine Spitzenpolitikerin zeigt genau hier Flagge: Christine Lieberknecht (Erfurt). Sie ist seit 2009 die erste christliche Ministerpräsidentin in Deutschland gewesen (Heide Simonis als Ministerpräsidentin in Schleswig-Holstein von 1993 bis 2005 war konfessionslos). Und: Mit der 55-Jährigen wird erstmals ein Bundesland von einer Pastorin geleitet (einen Pastor als Regierungschef gab es bisher nur mit Heinrich Albertz in Berlin).

Seit fast vier Jahren steht die verheiratete Mutter von zwei Kindern dem Freistaat Thüringen vor. Schon seit der Friedlichen Revolution ist sie politisch in vielen hohen Ämtern aktiv. Zuvor war sie von 1984 bis 1990 Pastorin im Kirchenkreis Weimar. Dass ausgerechnet die CDU die Ministerpräsidentin in Thüringen stellt, war nicht selbstverständlich, denn nach der Landtagswahl 2009 wären auch andere Koalitionen möglich gewesen. Dass die SPD mit der CDU zusammen eine Koalition bildete, hängt – wie es heißt – mit der Persönlichkeit Lieberknechts zusammen, der auch von der Opposition hohe Glaubwürdigkeit zugebilligt wird. Mit der Ministerpräsidentin sprach Helmut Matthies.

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Politik ohne C ist auch okay – Kirchen sind peinlich

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Viele Parteien gehen auf Distanz zur Kirche. Das zeigen die Diskussionen um die stillen Feiertage oder das Kirchenarbeitsrecht. Doch was passiert, wenn das Christliche aus der Politik verschwindet?

Von Till-R. StoldtDIE WELT

Was waren das für Zeiten, als linksevangelische Nachrüstungsgegner der CDU noch vorwarfen, wer für Pershing-II-Raketen plädiere, sei kein Christ mehr? Oder knapp 20 Jahre später, als Rote und Grüne dem damaligen bayrischen Innenminister Günther Beckstein (CSU) an den Kopf schmissen, seine Asylpolitik stehe außerhalb des christlichen Wertekanons – was Beckstein mit dem Satz parierte, seine Kritiker verströmten den Duft “selbstgerechten Pharisäertums”.

Die Zeit wilder Schlachten zwischen politisierenden Kirchenleuten und frommen Politikern scheint passé. Jedenfalls wird die Frage nach einer christlichen Politik heutzutage oft so sanft wie großzügig diskutiert.

Das belegte eine Tagung der NRW-CDU zur Frage “Gibt es eine christliche Politik?”. Bei der Bonner Konferenz deuteten sich auch Gründe für diesen bemerkenswerten Temperaturabfall in der früher stets hitzigen Debatte ums C in der Politik an.

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CDU und CSU rechtfertigen Staatsleistungen an Kirchen

Bild: wikipedia

Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, bei Unionsparteienkonferenz in Dresden: Für katholische Kirche ist Union wichtiger Partner, Kirche muss aber zuweilen “lästig” sein

kathweb

Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der CDU und CSU hat sich bei einer Tagung in Dresden einstimmig zu den Staatsleistungen an die Kirchen bekannt. “Wir erkennen die Leistungen und die Bedeutung der Kirchen in Deutschland an und halten an den Staatsverträgen weiterhin fest”, heißt es laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA in dem am Montag verabschiedeten Papier. Die Kirchen leisteten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, der über die materielle Existenz des Menschen hinausweise. Als Beispiele werden in der Erklärung unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hospize und Beratungsstellen, Kindergärten und Schulen genannt.

Zudem spricht sich die Fraktionsvorsitzendenkonferenz für eine Beibehaltung eines bekenntnisorientierten christlichen Religionsunterrichts in den Schulen aus. “Wir wollen, dass unseren Kindern auch in Zukunft ein am Christentum orientiertes Menschenbild und Wertesystem vermittelt wird”, heißt es. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft sei die Präsenz von Kirche in der Welt fundamental mit Blick auf die Wertegrundlage des menschlichen Lebens.

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Mitarbeit im Zentralkomitee der deutschen Katholiken – naiv, banal!

Bild: acp-international.de

Monika Brudlewsky (CDU, langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages) berichtet auf kath.net über ihre Erfahrungen mit dem ZdK: Im Thema Lebensschutz „nicht eindeutig genug“, auch einige Bischöfe hatten „uns ziemlich allein gelassen“

kath.net

Die Katholikin und CDU-Politikerin Monika Brudlewsky (Archivfoto) war von 1990 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1992 bis 1996 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Jetzt berichtete sie gegenüber kath.net in einem Gastkommentar über die Erfahrungen, die sie während ihrer Mitarbeit im ZdK machte:

“Die friedliche Revolution in der DDR war die spannendste Zeit in meinem Leben. Für mich hatte es zur Folge, dass ich ab 1990 – für mich als ehemalige Krankenschwester unfassbar – für die CDU in den Bundestag gewählt wurde. Aber ich fasste dort schnell Fuß und versuchte mich, so gut es ging, einzubringen. Einige Schwerpunkte waren für mich in den zwölf Jahren meiner Tätigkeit als Abgeordnete, gemeinsam mit Leuten wie Werner, Geis und Hüppe, den Schutz des menschlichen Lebens zu verteidigen und – für mich als ehemalige DDR-Bürgerin naheliegend – die Menschenrechte in aller Welt zu bewahren.

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Beschneidung von Mädchen: Straftat Genitalverstümmelung

Bild: zeit.de

Die Idee ist nicht neu, die Erfolgsaussicht jedoch besser: Siegfried Kauder (CDU) fordert einen Straftatbestand für „weibliche Genitalverstümmelung“.

Von Jasmin Kalarickaltaz

Selten kommen Politiker in Regierungsveranwortung und Menschenrechtsaktivisten auf einen gemeinsamen Nenner. Doch beim Thema Genitalverstümmelung von Mädchen scheint es nach jahrelangen und folgenlosen Forderungen von Seiten der NGOs und Opposition eine Ausnahme zu geben.

Am Freitag veranstalteten Siegfried Kauder (CDU), Vorsitzender des Rechtsausschusses im Bundestag, und Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes eine gemeinsame Pressekonferenz.

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CDU-Heten sauer über CSD-Ausschluss

Die CDU ist sauer über den Ausschluss ihrer Partei beim Berliner Christopher Street Day (CSD, 22. Juni)

Berliner Kurier

„Das ist völlig unverständlich. Wir setzen uns mit Nachdruck gegen alle Formen der Diskriminierung und Homophobie ein“, zürnte CDU-General Kai Wegner. Die CSD-Veranstalter hatten „wegen des Kurses der CDU bei der Gleichstellung von Homosexuellen“ die Partei vom Umzug ausgeschlossen.

Christopher Street Day schließt CDU aus

Foto: dpa

Die Veranstalter des Berliner Christopher Street Day haben die CDU wegen ihres Kurses bei der Gleichstellung von Schwulen und Lesben von der Parade am 22. Juni ausgeschlossen.

Berliner Zeitung

Die CDU ist wegen ihres Kurses bei der Gleichstellung von Schwulen und Lesben von der CSD-Parade in Berlin ausgeschlossen. Damit reagierten die Veranstalter des Umzugs am 22. Juni auf „verfassungswidrige Entscheidungen“ des CDU-Parteitages, wie Geschäftsführer Robert Kastl am Dienstag sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des ARD-Hauptstadtstudios.

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Norbert Lammert: Der liberale Staat braucht religiöse Begründungen

Bild: wikipedia

Deutscher Bundestagspräsident eröffnete “Wormser Religionsgespräche”

kathweb

Der liberale Staat kann nach Einschätzung von Bundestagspräsident Norbert Lammert auf religiöse Begründungen nicht verzichten. Die Auffassung, Religion sei belanglos geworden und als überholt zu betrachten, sei ein weit verbreitetes Missverständnis, betonte der CDU-Politiker am Freitagabend in Worms. Er hob hervor, Religionen handelten von Wahrheiten, Politik handele dagegen von Interessen. Eine abschließende Beantwortung der Wahrheitsfrage gebe es nicht. Das mache Politik nötig und Religion möglich.

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Merkel zu Gast bei Homo-”Heilern”

Bild: Wiki Commons / Presse.Nordelbien / CC-BY-2.0

Im Juli eröffnet die Bundeskanzlerin ein Treffen der “Apis”. Den Jugendlichen des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Württemberg wird direkt von Wüstenstrom und anderen Organisationen eingebläut, Homosexualität sei eine veränderbare Persönlichkeitsstörung.

Von Norbert BlechQUEER.DE

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sucht erneut die Nähe zu evangelikalen Befürwortern einer Homo-”Heilung”. Nach einem Grußwort an den Gnadauer Gemeinschaftsverband im Januar (queer.de berichtete) wird sie am 12. Juli das Christliche Gästezentrum “Forum Schönblick” in Schwäbisch Gmünd besuchen.

Dort eröffnet sie das Landesjugendtreffen des “pietistischen Evangelischen Gemeinschaftsverbandes ‘die Apis’”. Dieser ist dem Gnadauer Dachverband angeschlossen, dessen Vorsitzender Michael Diener zugleich Vorsitzender der Evangelischen Allianz ist und sich immer wieder für eine Seelsorge ausspricht, die auch die Möglichkeit einer Veränderbarkeit der Homosexualität umfasst.

Vorsitzender der “Apis” ist Steffen Kern, der sich als Autor von Büchern über das Lebensglück und Mitglied der Landessynode Württemberg der evangelischen Kirche einen Namen gemacht hat. In einem Vorwort des “Apis”-Magazins “Gemeinschaft” aus dem Oktober 2011, das sich dem Thema Homosexualität widmet, beklagt er, dass “homosexuelle Lebensformen massiv gefördert werden”.

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Kirchensteuer: Das Finanzamt als Inkassobüro

Bild: Legal Tribune Online

Ihre Steuern lässt die Kirche nach wie vor vom Staat verwalten. Die FDP Sachsen will das nun ändern, die Kirche soll künftig selbst ihre Gelder eintreiben. Thomas Traub erklärt den status quo, der für beide Seiten ökonomisch sinnvoll ist, und warum der Vorschlag eher von Papst Franziskus als von den Liberalen kommen müsste.

Legal Tribune Online

Jedes Jahr nehmen die Kirchen etwa neun Milliarden Euro Kirchensteuer ein. Berechnet und eingezogen wird dieses Geld ganz überwiegend von den staatlichen Finanzämtern. Auf ihrem Landesparteitag am vergangenen Wochenende haben die sächsischen Liberalen dieses System in Frage gestellt und vorgeschlagen, den Kirchen künftig den Einzug ihrer Steuer selbst zu überlassen.

Der Vorschlag hat wenig Aussicht, umgesetzt zu werden. Verfassungsrechtlich braucht man ihn nicht, vertragsrechtlich ist er höchst problematisch und rechtspolitisch wird er vom sächsischen Koalitionspartner, der CDU, abgelehnt.

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Evolutionsbiologie: Muttis Tunte, Papas Lesbe

Bild: thinkprogress.org

Wie werden Menschen homosexuell? Eine neue Theorie soll das Rätsel der gleichgeschlechtlichen Liebe klären.

Von Ulrich BahnsenZEIT ONLINE

Im Base_camp in der Berliner Mittelstraße sitzt Matthias Seilinger* vor einem Latte macchiato und sieht ziemlich schwul aus: Jeans und Stoppelbart, ein grün-rot klein gemustertes Hemd und darüber eine Weste aus demselben Stoff. »Nein«, er lacht, er hätte kein Problem damit, wenn der Eindruck stimmen würde. Doch Seilinger, 40, ist verheiratet – mit einer Frau – und heterosexuell. Das allerdings war schon mal ein Problem für ihn.

Seilinger, ein Kunsthistoriker aus Österreich, hat zwei homosexuelle Cousins, eine lesbische Cousine, und auch sein Bruder ist schwul. Nicht die gesamte Verwandtschaft goutierte es, als er sich zur Heterosexualität bekannte. Gegenüber der gleichgeschlechtlichen Übermacht– »4:3 in meiner Generation« – habe er sich geradezu rechtfertigen müssen. »Zwischen meinen älteren Cousins ist mir meine Heterosexualität in der Pubertät schwergefallen«, berichtet er. »Wenn die Minderheit zur Mehrheit wird, dann muss auf einmal der Hetero auf Toleranz hoffen. Ist das nicht spannend?«

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Christlich-sozial-demokratisch-unierte Bibelstunde

kircheCSU findet Ideen der evangelischen Kirche “krass”

Christsoziale gegen evangelische Kirche: Der ehemalige CSU-Chef Erwin Huber wirft dem Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider in einem erbosten Brief Mutlosigkeit und Zeitgeisthörigkeit vor.

Von Thomas VitzthumDIE WELT

Der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, hatte vor Kurzem im Interview mit der “Welt” ein Bekenntnis abgelegt: Er und seine Frau hätten Probleme. Probleme bei der Freizeitgestaltung. Frau Schneider lebt offenbar nach der Devise “no sports”. Der Gatte nimmt dies hin. “Ich gehe mit ihr freiwillig eine Einschränkung ein. So soll das sein”, hatte Schneider gesagt.

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Laschet: CDU muss Kirche vor Häme “in Schutz nehmen”

Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet fordert seine Partei auf, die Kirchen gegenüber zunehmende Anfeindungen in Schutz zu nehmen.

kna.de

Der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet fordert seine Partei auf, die Kirchen gegenüber zunehmende Anfeindungen in Schutz zu nehmen. Er erwarte Respekt gegenüber allen, die sich aus christlicher Nächstenliebe für die Schwachen einsetzen, erklärte Laschet vor Journalisten in Düsseldorf. Kritik übte er an der öffentlichen Berichterstattung über den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. Die “Freude und Häme” einiger Medien sei größer gewesen “als nach dem Ende Saddam Husseins und Kim Jong Ils”.

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CDU-NRW: “Säkularisiertes Christentum”

Die CDU muss sich am christlichen Menschenbild orientieren, fordert Armin Laschet. Foto: boellstiftung (CC BY-SA 2.0)

Die CDU muss eine „kritische Verbundenheit“ zu den Kirchen pflegen. Dafür plädiert der Vorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen Armin Laschet. Mit dieser Haltung möchte er Menschen entgegengekommen, die nicht mehr in die Kirche gehen, aber christliche Werte schätzen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) erklärt dessen Vorstellung von Christentum in der Politik.

pro Medienmagazin

Mit der Idee eines „säkularisierten Christentums“ wolle Laschet einer sich zunehmend säkularisierenden Gesellschaft entgegenkommen. Kirchenbesuche nähmen zwar ab, doch seien christliche Werte weiterhin „hochgeachtet“. Aus diesem Grund warne Laschet seine Partei davor, beliebig zu wirken. Das „christliche Menschenbild“ sei zentral für die Programmatik der Union. Damit rede der 52-Jährige jedoch nicht einer „christlichen Politik“ das Wort, sondern meine eine „christlich motivierte und begründete, wertezentrierte Politik“, schreibt die FAZ.

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Wahl Dodo des Monats Februar 2013

Dodo des Monat Januar 2013

Dodo des Monat Februar 2013

Hier sind die Kandidaten für die Wahl des Dodos, Monat Februar 2013. Einige hätten auf Grund ihrer rückwärtsgewandten Weltsichten mehrfach genannt werden müssen. Sollte dies beim Gewinner der Fall sein, wird dies in der Laudatio berücksichtigt.

  1. Reinhard Hempelmann, “Weltanschauungs”experte”: Der Atheismus wird immer missionarischer.”
  2. Christine Haderthauer(CSU), “ Gesetz zur genitalen Verstümmelung überfällig.”
  3. Gerhard Ludwig Müller, “...sieht Pogrom-Stimmung gegen die katholische Kirche.”
  4. Norbert Geis(CSU), “Ist die CSU naturgemäß? Etwas neurechter, blauweißer Rassismus.”
  5. Joachim Meisner, “Dodo-Meisner und der Vertrauensverlust.”
  6. Ralf Meister, “Religiöser Analphabetismus…
  7. Volker Jung, “Glaube gehört an den Küchentisch oder aufs Klo.”
  8. Volker Kauder(CDU), “Homoehe ist Fehlentwicklung.”
  9. Franz-Peter Tebartz-van Elst, “Hilfe, die homophoben Zölibaten wollen die Ehe schützen.”
  10. Gregor Maria Hanke, “Gender-Theorie gefährdet den Wertekanon der Gesellschaft.”
  11. Lothar Bauerochse, “Christenverfolgung gehört in die Politik und Panzer nach Saudi-Arabien.”

Die Umfrage ist bis zum 07. März 2013 18:00 befristet. Der Gewinner wird am 08. März in einer Laudatio, hier auf dem Blog, gewürdigt. Viel Spass.

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Bremen: Karfreitags-Party angesagt

Bremer Bürgerschaft lockert Tanzverbot an „stillen“ Feiertagen

kath.net

An den „stillen Feiertagen“ Karfreitag, Volkstrauertag und Totensonntag ist in Bremen mit der Stille künftig früher Schluss. Die Feiertagsruhe und damit das Tanzverbot in der Öffentlichkeit enden am Karfreitag um 21 Uhr und an den beiden Totengedenktagen um 17 Uhr. In der vorhergehenden Nacht dürfen die Discogänger bis sechs Uhr morgens „Party machen“.

Diese Lockerung des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage hat die Bürgerschaft am 20. Februar mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken in erster Lesung beschlossen; die CDU war dagegen. Ihre Fraktion stehe „ohne Wenn und Aber“ zum Schutz der stillen Feiertage, erklärte die kirchenpolitische Sprecherin, Elisabeth Motschmann.

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Bezahlte Provokateure, ein beschämter Dodo-Meisner und etwas Lächerlichkeit

Erklärungsversuche: Wencke Ruhwedel vom St. Vinzenz Krankenhaus, Hendryk Pilch vom Heilig Geist Krankenhaus in Köln. (Foto: dpa)

Dogmatisches Dilemma
Der Fall der unbarmherzigen Mediziner an zwei katholischen Kliniken in Köln löste bundesweit Empörung aus: Einem Vergewaltigungsopfer war dort eine gynäkologische Untersuchung verwehrt worden. Teil des dogmatischen Dilemmas sind auch militante Abtreibungsgegner, die auf die Moral kirchlicher Krankenhäuser pochen.

Von Matthias DrobinskiSüddeutsche.de

Eine junge Frau fürchtet, bewusstlos vergewaltigt worden zu sein, sie sucht Hilfe im katholischen St.-Vinzenz-Hospital – und wird abgewiesen, auch in einem zweiten katholischen Krankenhaus. Angeblich fürchteten die Ärzte berufliche Konsequenzen, wenn sie der Frau zur “Pille danach” raten.

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Aggressive Abtreibungsgegner schicken Detektive in Kliniken

Von Claudia KellerDER TAGESSPIEGEL

Die Ablehnung einer Vergewaltigten hat eine Vorgeschichte. Eine bezahlte Provokateurin denunzierte beim Erzbistum Ärzte in katholischen Kliniken, die ihr die “Pille danach” verschrieben haben. Aus Angst lehnten die Ärzte daraufhin die Behandlung vergewaltigter Frauen ab.

Hinter dem Skandal um katholische Krankenhäuser in Köln steht eine Kampagne radikaler Abtreibungsgegner. Wie sich jetzt herausstellt, hatte eine von Abtreibungsgegnern angeheuerte Detektivin im Oktober 2011 in vier katholischen Kliniken in Köln um die „Pille danach“ gebeten und Einrichtungen, die ihren Wunsch erfüllten, beim Erzbistum Köln angeschwärzt. Diese Denunziation hat dazu beigetragen, dass es kürzlich zwei katholische Kliniken abgelehnt haben, eine junge Frau zu untersuchen, die mutmaßlich vergewaltigt worden war.

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Kardinal Meisner “beschämt” über Klinik-Abweisung nach Vergewaltigung

kathweb

Kölner Erzbischof entschuldigt sich für Vorgang in katholischen Spitälern – “Es gibt keine kirchliche Anweisung, Vergewaltigungsopfer anders zu behandeln oder abzuweisen”Köln

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat die Abweisung durch die beiden katholischen Kliniken in seiner Stadt bedauert und sich dafür entschuldigt. “Dieser Vorgang beschämt uns zutiefst”, erklärte der Erzbischof am Dienstag, wie die deutsche katholische Nachrichten-Agentur (KNA) meldete. Es gebe keine kirchliche Anweisung, Vergewaltigungsopfer anders zu behandeln oder abzuweisen. Zugleich lehnte der Kardinal jegliche Maßnahmen ab, “welche die Tötung eines möglicherweise schon gezeugten Kindes bedeuten”.

Nach den Worten Meisners darf sich ein solcher Fall nicht wiederholen. “Deshalb muss jetzt genau erforscht werden, was dazu führte, diese Frau nicht aufzunehmen”, sagte der Erzbischof. Die Patientin habe in großer Not Hilfe gesucht und keine Aufnahme gefunden. Eine Vergewaltigung sei ein schlimmes Verbrechen. “Gerade hier müssen wir jede notwendige medizinische, seelsorgliche und menschliche Hilfe leisten”, so Meisner. Dies schließe die Spurensicherung ein.

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“Das ist lächerlich

Von Christoph Arens - kathnet

Katholische Krankenhäuser weisen Kritik der Politik zurück – Im Kölner Fall hatte bereits eine medizinische Erstversorgung stattgefunden, seitens der Staatsanwaltschaft wird nicht ermittelt.

Berichte, nach denen zwei Kliniken in Köln ein Vergewaltigungsopfer abgewiesen haben, haben zu einer heftigen Debatte über katholische Krankenhäuser in Deutschland geführt. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Freiburg wies der Geschäftsführer des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschland (KKVD), Thomas Vortkamp , am Dienstag Drohungen von Bundespolitikern zurück.

KNA: Herr Vortkamp, haben die Ereignisse in Köln dem Image katholischer Krankenhäuser bundesweit geschadet?

Vortkamp: Natürlich hat das Ereignis bundesweit Wellen geschlagen. Und viele der katholischen Kliniken wurden angefragt, ob so etwas auch bei ihnen passieren könnte.

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R. Marx dilettiert über aggressiven Atheismus – Blödsinn vom Feinsten

Foto: dapd Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx

Reinhard Kardinal Marx betont den Segen von Religion. Sie sei nicht unvernünftig, sondern eine Quelle des Friedens und des Fortschritts. Das müsse den Menschen wieder vermittelt werden.

Von Gernot FaciusDIE WELT

Die Welt: Herr Kardinal, mit welchen Erwartungen geht ein Mann der Kirche in das “Superwahljahr” 2013?

Reinhard Kardinal Marx: Ich beobachte seit Jahren, dass gerade im Wahlkampf die Zuspitzungen und Personalisierungen zunehmen und die Programmatik immer stärker in den Hintergrund tritt. Das finde ich bedauerlich. Wir als Kirche werden nicht aufhören, Fragen des Lebensschutzes, der Familie, der Nachhaltigkeit zu thematisieren. Wir treten für eine gerechte Gesellschaft ein, die allen eine Chance geben muss.

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Der, die das Gott: Ungefähr so Frau Schröder

der_die_das_gott

“Das Gott”? Unionsleute streiten über Schröders Idee

Vatikan-Berater attackiert Ministerin Schröder

Junge Union Münster – christdemokratisch Braun

Oben Junge Union Münster, unten ein Naziaufmarsch. Auftretende Ähnlichkeiten sind nicht zufällig. Danke an CDU Watch fürs Foto…

Bild: CDU watch

Bild: CDU watch

BMI-Friedrich befürwortet deutschlandweiten Feiertag zum Reformationsjubiläum

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bei einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) am 12.Dsezember im Jakob-Kaiser-Haus in Berlin. © epd-bild / Rolf Zöllner

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) unterstützt die Forderung nach einem bundesweiten Feiertag zum Reformationsjubiläum 2017. Er würde es begrüßen, wenn die Bundesländer den Tag des 500. Reformationsjubiläums als gesetzlichen Feiertag anordnen würden, sagte Friedrich in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Man sollte den Anlass aber nicht mit dieser Frage überlagern, ergänzte er zugleich.

Von Corinna Buschow und Thomas Schillerepd

Der Reformationstag ist nur in den ostdeutschen Bundesländern mit Ausnahme Berlins gesetzlicher Feiertag. Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hatte im November gefordert, den 31. Oktober 2017 bundesweit zum Feiertag zu machen.

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