Schlagwort-Archive: Deutschlandbesuch

Glückskeks will Kanzlerin treffen

Foto: brightsblog

Foto: brightsblog

Der Dalai Lama würde bei seinem geplanten Deutschlandbesuch im kommenden Jahr gerne Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen.

ZEIT ONLINE

“Sehr gern, aber es liegt bei ihr”, sagte das geistliche Oberhaupt der Tibeter dem Magazin “Focus”. “Ich möchte ihr keine Schwierigkeiten bereiten”, fügte der Dalai Lama hinzu. Merkel hatte ihn 2007 im Kanzleramt empfangen – und damit Verärgerung der chinesischen Führung ausgelöst, die mehrere Treffen mit deutscher Beteiligung abgesagte. “Ich betrachte sie als langjährige Freundin”, sagte der Dalai Lama dem Magazin weiter.

Katholiken lassen Sakramente für Wiederverheiratete zu

Foto: Getty Images/iStockphoto/zimmytws
Wiederverheiratete Katholiken dürfen nun zumindest in der Diözese Freiburg wieder am katholischen Leben teilnehmen.

Katholiken, die nach einer Scheidung wieder geheiratet haben, fühlen sich von der Kirche oft ausgeschlossen. Die neue Ehe gilt als Sünde. Nun reicht die katholische Kirche Betroffenen die Hand: Die Diözese Freiburg gibt Wiederverheirateten Zugang zu Sakramenten und kirchlichen Ämtern.

evangelisch.de

Nach jahrelanger Diskussion will sich die katholische Kirche in Deutschland um Wiederverheiratete bemühen. Die Diözese Freiburg veröffentliche eine entsprechende Handreichung für Seelsorger, wie das Seelsorgeamt der Diözese am Montag der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Sie werde diese Woche versandt und habe deutschlandweit Signalcharakter. Freiburg ist die zweitgrößte der 27 deutschen Diözesen.

weiterlesen

Update:

Vatikan: Dokument über wiederverheiratete Geschiedene hat “keinen Einfluss”

Der Vatikan hat zurückhaltend auf den geänderten Umgang der Erzdiözese Freiburg mit wiederverheirateten Geschiedenen reagiert. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat es begrüßt, dass wiederverheirateten Geschiedenen im Erzbistum Freiburg die Heilige Kommunion ermöglicht werden soll.

evangelisch.de

Das Dokument, das diesen Personenkreis zu Sakramenten wie der Kommunion und der Beichte zulasse, gehe nicht auf den Diözesanadministrator Erzbischof Robert Zollitsch zurück, betonte der stellvertretende Vatikansprecher Ciro Benedettini der römischen Tageszeitung “La Repubblica” vom Dienstag zufolge.

weiterlesen

 

A.Glück: Katholische Kirche ist nicht auf dem Rückzug

Alois Glück (© dr )

ZdK-Präsident Alois Glück spürt in der katholischen Kirche eine positive Eigendynamik. Im Vergleich zu den Erschütterungen nach dem Missbrauchsskandal gebe es nun eine wesentlich offenere Gesprächskultur.

domradio.de

KNA: Herr Glück, das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat mit seiner jüngsten Entscheidung Streiks in kirchlichen Einrichtungen unter bestimmten Bedingungen erlaubt – eine Niederlage für die Kirchen?
Glück: Insgesamt haben die Richter den sogenannten Dritten Weg, also die arbeitsrechtliche Sonderstellung der Kirchen, bestätigt. Gleichzeitig wurde ein Akzent gesetzt im Hinblick auf die Rechte der Mitarbeiter, indem Streiks als letzte Möglichkeit akzeptiert werden. Was das im Einzelnen aber zu bedeuten hat, lässt sich erst nach der Lektüre der schriftlichen Urteilsbegründung sagen.

weiterlesen

Stoiber: Kirche soll mehr missionieren

Der Privatsekretär des Papstes, Georg Gänswein (r.), mit Bayerns ehemaligem Ministerpräsidenten Edmund Stoiber .Bild: dpa

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber mahnt zu einem selbstbewussten Vertreten des christlichen Glaubens in Deutschland. Im Gespräch mit FOCUS Online wünscht sich Stoiber zudem mehr Missionierung durch die Kirche in unserer Gesellschaft.

Von Martina FietzFOCUS ONLINE

FOCUS Online: Sie erinnern sich in Ihrem Beitrag für das Buch „Prominente über den Papst“ daran, dass Sie in Ihrer Eigenschaft als bayerischer Ministerpräsident Benedikt XVI. 2006 bei seinem Heimatbesuch auf dem Flughafen in München begrüßt haben. Was ist Ihnen damals durch den Kopf gegangen?

Edmund Stoiber: Das war für mich ein sehr bewegendes Ereignis. Ich kenne Josef Ratzinger seit 1969. Ich bin ihm in seinen verschiedenen Positionen begegnet – als Professor, als Erzbischof von München und Freising, als Vorsitzender der Glaubenskongregation und als Papst. Wenn dieser weltumspannende und polyglotte Mann seine Heimat besucht, die er so sehr liebt, keine offizielle Deutschland-Visite abstattet, sondern explizit einen Besuch zu Hause, dann ist das ein hoch emotionales Ereignis…

weiterlesen

Dekanatsmännertag: Christentum erlebt schmerzliche Prüfung

Beim Dekanatsmännertag in der Schlierbachhalle in Neuler hielt Pater Eberhard von Gemmingen (Zweiter von rechts) einen vielbeachteten Vortrag über die Zukunft des Christentums. Mit dabei waren (von links) Klaus Panni, der zweite Vorsitzende des Dekanats, (Foto: Volckart)

Pater Eberhard von Gemmingen ist ein typischer Vertreter seines Ordens: Offen, direkt und oft auch unkonventionell malt er in seinem vielbeachteten Vortrag beim Dekanatsmännertag in der vollbesetzten Schlierbachhalle „Die Zukunft des Christentums trotz großer Kirchenstürme“ an die Wand und dieses oft auch pessimistische Bild hat ganz einfache Lösungen parat, wenn der ehemalige Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan sagt: „Jesus würde das wahrscheinlich so machen“.

schwäbisch.de

Von Gemmingen beklagt, dass die Weitergabe des Glaubens in Europa nur noch äußerst schleppend funktioniert, führt das auf die zunehmende Säkularisierung zurück, weil das Berufsleben oder die Freizeitgestaltung ihre Funktion übernommen haben. Auch über den Zölibat müsse nachgedacht werden, wenngleich sich damit im Verhältnis zu den Gläubigen wohl wenig ändern würde, Jesus das aber sicherlich so gewollt hätte. Den Politikern und im öffentlichen Leben Stehenden empfiehlt er, das Evangelium nicht zu vergessen, zumal Europa durch Gottes Wort zu dem wurde, was es heute ist.

weiterlesen

w00t: Marx hält Kirche auch ohne Kirchensteuer für überlebensfähig

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hält eine Finanzierung der deutschen Bistümer auch ohne die Kirchensteuer für möglich. Die Kirche könne “selbstverständlich” auch ohne Kirchensteuern überleben, doch “man müsste dann diskutieren, welche Aufgaben für das Gemeinwesen die Kirche künftig nicht mehr schultern soll”, sagte Marx.

DERWESTEN

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat eine Diskussion über die Zukunft der Kirchensteuer angestoßen. Die Kirche könne selbstverständlich auch ohne Kirchensteuern überleben, sagte Marx der Wochenzeitung “Die Zeit” in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview. Doch es müsse dann diskutiert werden, “welche Aufgaben für das Gemeinwesen die Kirche künftig nicht mehr schultern soll”.

Der Erzbischof von München und Freising fügte hinzu: “Es wäre ja wirklich abenteuerlich, zu meinen, die katholische Kirche würde ohne Kirchensteuer untergehen. Dann müsste die Weltkirche ja längst untergegangen sein.”

weiterlesen

Norbert Hoerster bricht mit Giordano-Bruno-Stiftung und tritt aus

Norbert Hoerster, Quelle: wikibooks

Norbert Hoerster (74), emeritierter Professor für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität Mainz, ist aus dem Beirat der antireligiösen Giordano-Bruno-Stiftung ausgetreten.

kath.net

Zur Begründung führte er in einem Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Samstag) das von der Stiftung vertretene Verständnis von «Aufklärung» und «Philosophie» an. Unter anderem wertete er die Äußerung der Organisation im Zusammenhang mit dem Deutschlandbesuch Papst Benedikt XVI. «als geradezu abwegig», dass dieser «Abermillionen von Menschen weltweit zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit Todesfolge anstiftet».

Auch der von der Stiftung propagierte «Neue Atheismus» in Anlehnung an den Biologen Richard Dawkins sei «wenig überzeugend», so Hoerster. «Ich sehe nicht, wieso ausgerechnet die Evolutionstheorie den Gottesglauben widerlegen, ja ersetzen kann», betonte der Philosoph, der selbst immer eine skeptische religionsphilosophische Position vertreten hat. Über den Sprecher der Stiftung meinte Hoerster: «Ein sich als Philosoph ausgebender Denker wie Schmidt-Salomon, von der Presse als ‘Deutschlands Chef-Atheist’ bezeichnet, sollte jedoch im Sinne der Aufklärung die Religionsphilosophie etwas gründlicher in Angriff nehmen.»

ZdK-Präsident Glück fordert europäisch Debatte über Werte und Leitbilder

Alois Glück, Quelle: wikipedia

Eine einseitige Ausrichtung auf materielle Werte, ein egoistischer Anspruch auf Freiheit ohne Verantwortung und ein kurzfristiges Erfolgsdenken sind nach Überzeugung des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, die Quellen vieler gegenwärtiger Krisen.

Presseerklärung

Dies gelte auch für die Schuldenkrise in Europa, betonte Glück vor der Herbstvollversammlung des ZdK am Freitag, dem18. November 2011. Hier zeige sich besonders drastisch ein Grundübel und eine zunehmende Selbstgefährdung der westlichen Zivilisation. “Wir geben ständig mehr aus als wir erarbeiten und einnehmen”, so der ZdK-Präsident wörtlich. “Wenn wir uns vor Augen halten, dass wir trotz Rekordeinnahmen im Staatshaushalt mit einer höheren Verschuldung für das kommende Jahr planen, haben auch wir auch keinen Grund zu deutscher Selbstgerechtigkeit.”

In diese Situation hinein sei die Eigendynamik der ökonomischen Krise, insbesondere die Verselbständigung der Finanzwirtschaft auch zum politisch kaum mehr beherrschbaren Problem geworden. Die Schuld dafür dürfe man aber nicht allein den Akteuren in den Märkten zuschieben. Die Marktkräfte hätten mit harter Klarheit und Konsequenz erzwungen, was die Politik seit Jahren nicht schafft, nämlich die Folgen der Überschuldung und die damit verbundenen Konsequenzen offengelegt. Die Herrschaft der Märkte mit dem Maßstab des augenblicklichen Nutzens und der Möglichkeit der strategischen Spekulation auf potenzielle Gewinne sei zu einem zentralen Problem des politischen Handelns und des weiteren Vertrauens in die Demokratie und die politischen Akteure geworden, warnte Glück. Er kritisierte, dass inzwischen die Rating-Agenturen die mächtigsten Bewertungsinstanzen politischer Entscheidungen sind, ohne selber eine Verantwortung zu haben.

Es sei auch nicht hinzunehmen, dass die Gewinne privatisiert und ohne eigene Risiken eingefahren würden, Verluste aber von allen anderen getragen werden müssten. Solche Situationen und Entwicklungen halte auf Dauer kein Gemeinwesen aus.

Weiterlesen

Vom Rätsel der Entweltlichung

Zwei Wochen nach dem Papstbesuch rätseln Kirchenangehörige, was Benedikt XVI. eigentlich sagen wollte.

Bei seinem Deutschlandbesuch hat der Papst harte, womöglich folgenschwere Sätze gegen den Katholizismus losgelassen. Hiesige Kirchenvertreter treibt nun die Frage um: Was sollen wir ändern?

Von Paul KreinerPotsdamer Neueste Nachrichten

Als Benedikt XVI., zwei Stunden vor dem Rückflug nach Rom, seine Rede im Freiburger Konzerthaus hielt, da waren die Zusammenfassungen der viertägigen Deutschlandreise schon geschrieben. Die Leitartikel waren erstellt und die Scheinwerfer schwächer geworden. Umso mehr wird jetzt diskutiert, zwei Wochen später. Denn der Papst hat harte, womöglich folgenschwere Sätze gegen den Katholizismus in seiner Heimat losgelassen. Auch die Deutsche Bischofskonferenz fragte sich diese Woche auf ihrer Herbstvollversammlung in Fulda: Was wollte Benedikt uns sagen? Was sollen wir ändern?

weiterlesen

Der Bundespräsident, ein Prälat und der Größenwahnsinn

Foto: dpa/DPA

Prälat Imkamp spricht von „Grenzüberschreitungen”. Christian Wulff habe persönliche Probleme mit der katholischen Kirche beim Papst angesprochen.

Hamburger Abendblatt

Der Direktor des schwäbischen Wallfahrtsorts Maria Vesperbild, Prälat Wilhelm Imkamp, hat Bundespräsident Christian Wulff für seine Begrüßungsrede beim Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. scharf kritisiert. „Wenn der katholische Christ Wulff sein politisches Amt und dessen Möglichkeiten dazu benutzt, seine persönlichen Probleme mit und in der Kirche zu thematisieren, könnte man durchaus von einer gewissen Grenzüberschreitung sprechen“, sagte Imkamp dem „Focus“. Wulff ist geschieden und wieder verheiratet und daher nach katholischem Verständnis von der Kommunion ausgeschlossen.

weiterlesen

Papstbesuch: Evangelikale und Freikirchen ziehen Bilanz

Die evangelischen Reaktionen sind weithin positiv – Bekennende Gemeinschaften: Ein Gewinn für alle

kath.net

Ein weithin positives Fazit des Deutschlandbesuchs von Papst Benedikt XVI. haben führende Vertreter der theologisch konservativen Protestanten und der Freikirchen gezogen. Sie äußerten sich in Beiträgen für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), würdigte das „unerschütterliche Eintreten“ des Papstes für die Erneuerung des Glaubens und der Umkehr zu Gott. Damit sei der Besuch für alle Christen in Deutschland bei aller konfessioneller Verschiedenheit Ermutigung und Gewinn gewesen. Kein Papst habe den Reformator Martin Luther (1483-1546) so gewürdigt wie Benedikt XVI., sagte Rüß zur Begegnung mit evangelischen Kirchenvertretern am 23. September im Erfurter Augustinerkloster, wo Luther sechs Jahre als Mönch lebte. Dort bekannte der Papst, dass auch ihn die zentrale Lebensfrage des Reformators „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“ immer wieder neu treffe.

weiterlesen

Ministrantinnen bei Papstmesse in Freiburg

Quelle: gemeinde-hirschhorn.de

Der Vatikan hat grünes Licht für Ministrantinnen beim Papstbesuch in Freiburg gegeben.

kathweb

Neun Ministrantinnen und acht Ministranten aus der Erzdiözese Freiburg werden am 24. und 25. September das Jugendgebet und den Abschussgottesdienst des Deutschlandbesuchs von Benedikt XVI. mit gestalten, wie die Diözese am Freitag mitteilte. Bei Papstgottesdiensten im Vatikan sind üblicherweise keine Ministrantinnen beteiligt. Dagegen gestalteten auch beim Bayernbesuch Benedikts XVI. im Jahr 2006 Ministrantinnen die Gottesdienste mit. Der Papst besucht vom 22. bis 25. September Berlin, Erfurt, das Eichsfeld und zum Abschluss Freiburg.

Zunächst war in Freiburg überlegt worden, beim großen Papstgottesdienst vor allem Priesteramtskandidaten als Ministranten einzusetzen. Beworben hatten sich in Freiburg mehr als 100 Ministrantinnen und Ministranten aus der gesamten Diözese. Bei der Auswahl spielte auch das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren eine Rolle.

Ministranten sind Helfer des Priesters. Sie nehmen mit Handreichungen liturgische Hilfsdienste wahr, etwa bei der Gabenbereitung. Zudem sind sie für eine festlichere Gestaltung des Gottesdienstes mit Weihrauch und Kerzen zuständig.

Evangelischer Bettelbrief an B16

Erwartet von Papst Benedikt XVI. ein Engagement für die Evangelisation "über die Kirchengrenzen hinweg": Ulrich Parzany Foto: Privat

Bei seinem Deutschlandbesuch will Papst Benedikt XVI. auch das Augustinerkloster in Erfurt besuchen, in dem Martin Luther mehrere Jahre gelebt hatte. 18 evangelische Christen, darunter Ulrich Parzany, Christine Schirrmacher und Martin Dreyer, nehmen dies zum Anlass, in persönlichen Briefen an den Papst konkrete Erwartungen zum konfessionellen Miteinander und zum Kampf gegen aktuelle Probleme zu äußern. Die Briefe erscheinen am 22. August im säkularen Knaur Verlag in dem Buch “Lieber Bruder in Rom”. pro nennt vorab wesentliche Wünsche.

pro-Medienmagazin

So zahlreich die Autoren sind, so vielfältig scheinen auch die Anliegen ihrer Briefe. Nicht immer diplomatisch zeigen sie auf, wo die drängenden Fragen der Ökumene liegen. In ihren Essays behandeln sie “Herzschlagthemen zwischen Luther und Benedikt, zwischen evangelisch und katholisch und zwischen Kirche und Gesellschaft”, wie Dominik Klenk, Medienpädagoge, Journalist und Leiter der “Offensive Junger Christen”, als einer der Herausgeber im Vorwort des Buches schreibt. Die Briefesammlung dokumentiert die Suche nach Einheit in den großen und kleinen Themen des kirchlichen Lebens.

weiterlesen

Wird Luther katholisch?

Die Ökumene steht weiter vor großen Herausforderungen, aber da und dort ist sie weiter als gedacht. So ist die Verdammung Martin Luthers (1483-1546) durch die katholische Kirche längst aufgehoben. Der Reformator wird vielmehr als “Lehrer im Glauben” anerkannt. Gute Voraussetzungen für das Gespräch der Konfessionen beim bevorstehenden Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. sowie für eine ökumenische Prägung des Reformationsjubiläums 2017.

Von K. Rüdiger Durthevangelisch.de

Ist Luther, der von Papst Leo X. exkommuniziert wurde, ein “irrsinniger Häretiker”, wie Papst Pius VI. noch 1791 meinte, oder aber ein “Lehrer im Glauben”, wie Papst Johannes Paul II. 1980 bei seinem ersten Deutschlandbesuch gegenüber dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) betonte? Und ist der Papst für die Protestanten noch der Antichrist oder ein “vermummter und leibhaftiger Teufel”, wie Luther nicht müde wurde zu betonen – oder doch der Mann, von dem die evangelische Kirche im Rahmen des Deutschlandbesuches von Papst Benedikt XVI. im September ein deutliches Zeichen hin zur Einheit der Christenheit erwartet?

Weiterlesen

B16: Der Pappa mit Hybridantrieb und Fluchtfähigkeit

Papamobil 2007, Quelle: wikipedia

Für den viertägigen Besuch von Papst Benedikt XVI. Ende September in Deutschland baut Mercedes-Benz laut «Wirtschaftswoche» derzeit ein neues Papamobil mit umweltfreundlichem Hybridantrieb.

Von Stefan LiebingElektronik Praxis

Wie das Magazin am Samstag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, wird das neue Papamobil «im Kundenauftrag des Vatikan» in Sindelfingen unter strengster Geheimhaltung in Handarbeit aufgebaut.. Es baue angeblich auf der neuen M-Klasse von Mercedes auf und werde wie schon seine Vorgänger perlmutt-weiß lackiert.

Eine an der Steckdose in 60 Minuten wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie und ein 60 PS starkes Hybrid-Modul erlaubten es dem Heiligen Vater, bis zu 30 Kilometer weit emissionsfrei zu fahren. Die Technik habe Mercedes erstmals auf der IAA 2009 im Konzeptfahrzeug Vision S500 Plug-in realisiert.

weiterlesen

Ich bin die göttliche Ewiggestrigkeit!

Gerhard L. Müller links im Bild

Regensburger Bischof Müller veröffentlicht eigenes Hirtenwort zum Papstbesuch: In Wahrheit aber muss die Kirche nicht weltlicher, sondern christlicher werden! Nur so kann sie für die Welt von Bedeutung sein.

kath.net

Kath.net dokumentiert das Hirtenwort zum Deutschlandbesuch des Papstes von Bischof Gerhard Ludwig Müller:

Liebe Schwestern und Brüder!

1. Im September dieses Jahres wird unser Heiliger Vater Papst Benedikt XVI. zum dritten Mal nach Deutschland kommen. Seine Pastoralreise wird ihn zuerst in die deutsche Hauptstadt führen. Von Berlin aus geht es über Erfurt und das Eichsfeld weiter zum Abschluss in Freiburg im Breisgau.

Weiterlesen

Papstbesuch: Bitte keine Eierwürfe

Bild: brightsblog

Wenn der Papst im September nach Berlin kommt, werden nicht nur jubelnde Gläubige die Straßen säumen. Ein Bündnis aus Lesben und Schwulen, Kirchenkritikern und Atheisten bereitet Protestaktionen vor.

taz

taz: Am 1. April machte die Meldung die Runde, der Papst werde sich bei seinem Berlinbesuch im September mit Lesben und Schwulen treffen. Herr Steinert, haben Sie sich diesen Scherz ausgedacht?

Jörg Steinert: Sagen wir, die Idee wurde hier im LSVD spontan geboren. Der Berliner Landesverband hatte so etwas noch nie gemacht. Aber wir dachten, man muss ja Themen nicht immer nur todernst angehen.

Weiterlesen

Küng: B16 soll Luthers Exkommunikation aufheben

Ein Problem der katholischen Kirche: Der Priestermangel. Der Theologe Hans Küng sagt: "Die Bischöfe sollten sich dafür einsetzen, dass alle geeigneten Männer und Frauen zu Priestern ordiniert werden könnten." Foto: fotolia

Nach dem Missbrauchskandal im vergangenen Jahr blickt die katholische Kirche wieder optimistisch nach vorne: Der Deutschlandbesuch des Papstes soll neue Begeisterung für die Kirche wecken, ein Dialogprozess soll unzufriedene Mitglieder zurück an Bord holen. Der Tübinger Theologe Hans Küng hat allerdings Zweifel, ob das gelingen wird, wie er im Interview der Nachrichtenagentur dpa sagte.

Von Marc Herwigevangelisch.de

Was glauben Sie: Wird die von den Bischöfen angestoßene Dialogoffensive der Kirche die nötigen Impulse geben?

Küng: Nur wenn es ein echter, ergebnisoffener Dialog sein wird und nicht ein Placebo für’s Kirchenvolk, das Reformen hinauszögern soll.

Weiterlesen