
El antes y el después del ‘Ecce Homo’.
Fans fordern eine Erhaltung des misslungenen Restaurierungsversuchs
Von Peter Mühlbauer – TELEPOLIS
Letzte Woche ging die Meldung um die Welt, dass die Rentnerin Cecilia Giménez im spanischen Borja ein Jesus-Wandgemälde ausgesprochen misslungen restauriert hatte. Zur Nachricht wurde das Ereignis durch zwei Fotos, die den Zustand des Freskos vorher und nachher zeigen: Das Bild, mit dem die gläubige Katholikin den Schmerzensheiland mit Dornenkrone übermalt hatte, glich nämlich mehr einem Monchichi mit Down-Syndrom als der gewohnten Darstellung der Figur aus der christlichen Mythologie.
Giménez meinte dazu, sie wolle mit ihrer Restaurierung keineswegs provozieren, sondern male, seit sie vier Jahre alt ist, und habe schon viele ihrer Bilder ausgestellt und verkauft. Dazu, wer von dem Vorhaben der Frau und der Entwicklung ihrer Restaurierung wusste, gibt es unterschiedliche Angaben: Der Pfarrgemeinderat behauptet, dass die Frau ohne Erlaubnis gehandelt habe, die Rentnerin dagegen meint, sie habe schon vorher Restaurierungsarbeiten in der Kirche durchgeführt und den Pfarrer sehr wohl informiert.
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