Schlagwort-Archive: “Dritter Weg”

Kirchengewerkschaft will künftig bundesweit agieren

kirchengewerkschaftenEine neue Kirchengewerkschaft will in den jahrelangen Streit um das kirchliche Arbeitsrecht Bewegung bringen.

Von Jörg Nielsenevangelisch.de

Die bislang nur in drei evangelischen Landeskirchen aktive Kirchengewerkschaft will sich nun in ganz Deutschland aufstellen, sagte der Bundesvorsitzende Günter Dolezich am Dienstag in Schleswig im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). An diesem Donnerstag will die Kirchengewerkschaft einen Landesverband in Niedersachsen gründen.

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Diakonie Hessen: Arbeitnehmer sperren sich gegen kirchliches Arbeitsrecht

Die für Donnerstag geplante Wahl einer Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) der Diakonie Hessen ist gescheitert. Ein Großteil der Delegierten habe sich wegen angeblicher Formfehler für eine Vertagung auf Dezember ausgesprochen, sagte die Pressesprecherin der Diakonie Hessen, Kathleen Niepmann, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die ARK regelt das kirchliche Arbeitsrecht. In Gießen sollten eigentlich die Vertreter der Arbeitnehmerseite bestimmt werden.

evangelisch.de

Am Vormittag hatten rund 100 Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Gießen gegen die Wahl demonstriert. “Wir sind gegen die Neuwahl der Kommission und wollen nicht, dass sie ihre Arbeit aufnimmt”, sagte ver.di-Sekretär Fabian Rehm am Rande der Kundgebung dem epd. Die Wahl ist notwendig, weil die beiden diakonischen Werke in Hessen Anfang Juli zu einer gemeinsamen Diakonie Hessen fusioniert sind.

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A.Glück: Katholische Kirche ist nicht auf dem Rückzug

Alois Glück (© dr )

ZdK-Präsident Alois Glück spürt in der katholischen Kirche eine positive Eigendynamik. Im Vergleich zu den Erschütterungen nach dem Missbrauchsskandal gebe es nun eine wesentlich offenere Gesprächskultur.

domradio.de

KNA: Herr Glück, das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat mit seiner jüngsten Entscheidung Streiks in kirchlichen Einrichtungen unter bestimmten Bedingungen erlaubt – eine Niederlage für die Kirchen?
Glück: Insgesamt haben die Richter den sogenannten Dritten Weg, also die arbeitsrechtliche Sonderstellung der Kirchen, bestätigt. Gleichzeitig wurde ein Akzent gesetzt im Hinblick auf die Rechte der Mitarbeiter, indem Streiks als letzte Möglichkeit akzeptiert werden. Was das im Einzelnen aber zu bedeuten hat, lässt sich erst nach der Lektüre der schriftlichen Urteilsbegründung sagen.

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BAG: Kirchliche Arbeitnehmer dürfen streiken

Foto: DAPD

Bundesarbeitsgericht lockert kirchliches Streikverbot
Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen dürfen künftig unter bestimmten Umständen für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Das entschied das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in Erfurt.

FRANKENPOST

Ausgeschlossen bleiben Arbeitskämpfe der deutschlandweit rund 1,3 Millionen Mitarbeiter bei den Kirchen und Wohlfahrtsverbänden aber, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Einigung unter sich finden. Allerdings müssen künftig bei diesem sogenannten Dritten Weg anders als bisher die Gewerkschaften eingebunden werden. Sowohl kirchliche Arbeitgeber wie Gewerkschaften feierten das Urteil als Sieg.

Bislang waren bei Diakonie und Caritas – den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden – Arbeitskämpfe verboten. Dumpinglöhne und Leiharbeit im Sozialsektor hatten aber vor allem die Diakonie in Verruf gebracht. Geklagt hatten nun kirchliche Arbeitgeber, die der Gewerkschaft Verdi und dem Marburger Bund den Aufruf zum Streik untersagen lassen wollten.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Zollitsch: Luther war doch ein Katholiban, daran sollte man sich erinnern
[...]Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, lädt die Katholiken ein, den Kirchenreformator Martin Luther (1483-1546) neu zu sehen. Das 500-jährige Jubiläum der Reformation 2017 biete auch für katholische Christen eine Gelegenheit, sich mit Luther zu beschäftigen und in ihm einen “zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken”, sagte er dem Nachrichtenmagazin “Focus”. Die von Luther nie gewollte Spaltung der Christen habe “zu viel Unglück in Deutschland geführt”, fügte der Freiburger Erzbischof hinzu. Der Papst habe bei seinem Deutschlandbesuch keinen Zweifel daran gelassen, “dass es Martin Luther mit seiner immensen geistigen Kraft um den Glauben an Jesus Christus, um einen Gott der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe zu tun war”.[...]
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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Italien: Katholiban erhält mehr als 6 Milliarden Euro!
[...]Die Union der rationalistischen Atheisten und Agnostiker präsentierte eine detaillierte Aufstellung der staatlichen Kirchenfinanzierung in Italien. Sie umfasst Direktzahlungen wie auch Zuschüsse, Steuern und Subventionen zugunsten der katholischen Kirche. Der aktuelle Stand: mehr als 6 Milliarden Euro. Nachzulesen auf der neuen Website http://www.icostidellachiesa.it. Solche Zahlen muten angesichts der gegenwärtig von der Regierung aufgeglisteten drakonischen Sparmaßnahmen besonders abstoßend an. Ohne diese milliardenschweren Privilegien und Zuwendungen an die Kirche fielen die Kürzungen, die die Regierung im Rahmen der Haushaltssanierung beschlossen habe, insbesondere zulasten der Jugend und Arbeitslosen, wesentlich geringer aus. Während der Bevölkerung in Krisenzeiten immer wieder große Opfer abverlangt werden, blieben die Pfründe der katholischen Kirche bisher unangetastet. “Sechs Milliarden pro Jahr sind wirklich zu viel, die Regierung Monti hat versprochen, die Last auf alle Schultern zu verteilen,“ kommentiert Raffaele Carcano, Sekretär der UAAR, das Resultat der aufwändigen Erhebung. „Wir zeigen den Politikern, wo man anfangen kann, Ausgaben und Verschwendungen zu streichen.“[...]

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Arbeitsrecht: Evangelische Kirche kritisiert Grünen-Beschluss

Mit Enttäuschung und scharfer Kritik hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf den Beschluss des Grünen-Parteitags reagiert, dass die Partei das kirchliche Arbeitsrecht des sogenannten Dritten Weges mit seinem Streikverbot in Diakonie und Caritas außerhalb vom «engeren Bereich der Verkündigung» abschaffen und hierüber «einen Dialog mit den Kirchen führen» will.

jesus.de

Ich finde es interessant, dass die Grünen einen Dialog mit den Kirchen erst dann führen wollen, wenn sie einen eindeutigen Beschluss schon gefasst haben», sagte der EKD-Beauftragte bei der Bundesregierung, Prälat Bernhard Felmberg, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung «Die Welt» (Montagsausgabe).

Felmberg kritisierte auch, dass der Grünen-Vorstand die Kirchen über den Beschluss-Plan nicht vorab informiert hatte und zudem den Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, auf dem Grünen-Parteitag in Kiel am Samstag eine Gastrede halten ließ, in der Bsirske den Dritten Weg scharf kritisierte.

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Ver.di: “Da hilft kein Beten”

Quelle: hamburg.verdi.de

Der Glaube versetzt bekanntlich Berge, aber ob das von der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 9. November in Magdeburg verabschiedete Streikverbot für die Beschäftigten in den kirchlichen Einrichtungen auch noch vor dem Bundesarbeitsgericht Bestand haben wird, ist offen. Bereits seit 2009 beschäftigt verschiedene Arbeitsgerichte die Frage, ob Mitarbeiter der Kirchen streiken dürfen. Jetzt wird das Bundesarbeitsgericht im kommenden Frühjahr darüber entscheiden. Und weil es ein irdisches Gericht ist, wird dort die Frage, ob man Gott bestreiken darf oder nicht, gar nicht interessieren. Entschieden werden wird, ob durch das kirchliche Arbeitsgesetz gegen das Grundrecht auf Streik verstoßen wird. So argumentiert ver.di: „Streikrecht ist ein Menschenrecht“, sagt Ellen Paschke, zuständig im ver.di-Bundesvorstand unter anderem für die Wohlfahrt und Kirchen.

Von Petra WelzelVerdi.de

Bislang war das Streikverbot in den Kirchen ein ungeschriebenes Kirchengesetz. Und zum Teil ist es das trotz des Magdeburger Synodenbeschlusses auch immer noch. Denn das jetzt abgesegnete innerkirchliche Gesetz gilt zunächst nur für die Beschäftigten des Diakonischen Werks auf Bundesebene. Dort arbeitet rund die Hälfte der insgesamt 450000 Beschäftigten der Evangelischen Kirche. Auf Ebene der Landeskirchen verhandelt ver.di schon seit längerem Tarifverträge, so zum Beispiel in der nordelbischen Landeskirche und bei der Diakonie Berlin-Brandenburg. Ende Juli konnte sogar der erste Tarifvertrag in einem diakonischen Krankenhaus in Hamburg mit einem Streik durchgesetzt werden.

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Was zu erwarten war: EKD beschließt Streikverbot

Quelle: agmav-wuerttemberg.de

Synode in Magdeburg
Evangelische Kirche beschließt Streikverbot

MDR

Die Evangelische Kirche in Deutschland ( EKD ) hält am Streikverbot in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen fest. Das Kirchenparlament verabschiedete zum Abschluss seiner Jahrestagung in Magdeburg am Mittwoch ein kirchliches Gesetz, in dem der Sonderweg im Arbeitsrecht festgeschrieben wird.

Bei dem sogenannten “Dritten Weg” sollen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern besetzte Kommissionen einvernehmlich über die Gehälter entscheiden. Hintergrund ist, dass vor allem in der Diakonie das festgelegte Lohnniveau in einigen Einrichtungen über Ausgründungen und Zeitarbeit unterlaufen wird. Gegen schwarze Schafe will die Kirche nun aber entschieden vorgehen. In einem Entschluss des Kirchenparlaments heißt es, Missstände wie ersetzende Leiharbeit und nicht hinnehmbare Niedriglöhne müssten zu ernsthaften Konsequenzen wie dem Ausschluss aus dem Diakonischen Werk führen.

Die Gewerkschaft Ver.di bezeichnete das EKD-Gesetz hingegen als skandalös und sprach von einem “vordemokratischen Akt”. Streikrecht sei ein Grundrecht. Die Kirche indes verwies auf ihr in der Verfassung verankertes Recht, ihre Angelegenheiten eigenständig zu regeln und warf der Gewerkschaft vor, im kirchlichen Bereich auf Mitgliederfang zu gehen. Ver.di macht sich bereits seit längerem für klassische Tarifverhandlungen bei der Kirche stark.

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Ver.di-Chef Bsirske greift die Kirche an

FOTO: PICTURE ALLIANCE / DPA/DPA Trotz vieler Gemeinsamkeiten mit der Evangelischen Kirche ist Ver.di-Chef Frank Bsirske Gegner des kirchlichen Streikverbots

In der evangelischen Diakonie gilt ein Streikverbot. Das hat mit dem besonderen kirchlichen Arbeitsrecht zu tun. Die Gewerkschaft protestiert dagegen.

Von Matthias KamannWELT ONLINE

Normalerweise sind die Gewerkschaft Ver.di und die Evangelische Kirche enge Verbündete. Ob beim Kampf für Mindestlöhne oder bei der Kritik an Managern, stets zieht man an einem Strang. Doch am Freitag griff Ver.di die Kirche frontal an und forderte die Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts in der Diakonie, die rund 450.000 Menschen in der Alten-, Kranken- und Jugendpflege beschäftigt.

“Theologisch-fundamentalistisch” nannte Ver.di-Chef Frank Bsirske vor rund 1500 demonstrierenden Kirchenmitarbeitern in Madgeburg jenes Arbeitsrecht, das Streiks untersagt. “Das Streikrecht ist ein Menschenrecht”, rief Bsirske und forderte die Abschaffung des sogenannten Dritten Weges, mit dem die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände ihre Arbeitsverhältnisse auf eigene Weise regeln.

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Fromme Sonntagsreden – menschenverachtende kirchliche Sozialkonzerne

Quelle: denkladen.de

Fromme Sonntagsreden – kirchliche Sozialkonzerne
Die Auswirkungen neoliberaler Unternehmensformen in der Evangelischen Kirche anhand eines aktuellen Beispiels aus dem Ruhrgebiet. Hier haben sich zwei Unternehmen zu dem größten evangelischen Arbeitgeber im Ruhrgebiet zusammengeschlossen. Sie beweisen, wie man sich evangelisch nennen kann, Sonntags schöne Reden hält, gleichzeitig demokratische Rechte von Arbeitnehmern beiseite lässt und selbstgemachte Kirchenregeln nicht beachtet.

Humanistischer Pressedienst

Aus aktuellem Anlass hat das Plenum des Herner Sozialforum einen Beitrag veröffentlicht, in dem es zu den aktuellen Vorgängen im Evangelischen Kirchenkreis Herne Stellung nimmt.

Die Last unter dem Kreuz

Die Arbeits- und Sozialstandards in kirchlichen Betrieben erreichen immer wieder mal öffentliche Aufmerksamkeit, wenn es um spektakuläre Fälle wie die Entlassung eines geschiedenen und wiederverheirateten Organisten oder einer aus der Kirche ausgetretenen – und dafür gemaßregelten – Erzieherin geht. Doch erleben immer mehr bei den Kirchen Beschäftigte ihre Situation als alltägliche Last und Ungerechtigkeit. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bemüht Gerichte und engagiert sich seit Jahren – sie sollte nicht allein bleiben. Die arbeitsweltlichen Realitäten in kirchlichen Einrichtungen betreffen uns alle und nicht nur die ca. 900.000 dort Beschäftigten. Deshalb brauchen wir einen öffentlichen Diskurs. Dazu will das Sozialforum Herne mit diesem Papier einen Beitrag leisten.

Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft verursacht große qualitative und quantitative Veränderungen unserer Arbeitswelt. Dabei gewinnen die Sozial- und Gesundheitsdienste als traditionelle und zugleich innovative Wachstumsbranchen zu Recht eine zunehmende Bedeutung. Unter dem Druck der neoliberalen Politik und Wirtschaftsideologie entstehen gerade hier „Märkte“, auf denen vormals öffentliche Güter zu marktgängigen Waren werden, die von zunehmend mehr privaten Unternehmen mit gewinnorientiertem Interesse angeboten werden.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

 

Quelle: bruedergemeinde.de

David Berger:
[...]Berger: Erst jüngst gab es Bestrebungen, etwa von Christoph Kardinal Schönborn in Wien, darüber nachzudenken, ob man homosexuelle Partnerschaften, wenn sie auf einen langen Zeitraum ausgelegt sind und ähnlich wie heterosexuelle Ehen funktionieren, tatsächlich als Sünde bezeichnen könne – also, ob man seinen Segen dazugibt. Doch sein Chef wollte es gänzlich anders: Joseph Ratzinger hat, bevor er Papst geworden ist, als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre einen Weg zurück eingeschlagen, in dem er dazu übergangen ist, allein die bloße homosexuelle Veranlagung als widergöttlich und satanisch zu bezeichnen. Eine deutliche Tendenz dazu ist in einer seiner ersten päpstlichen Erklärungen von 2005 gegeben, die besagt, dass homosexuell Veranlagte auf keinen Fall Priester werden dürfen, auch wenn sie den Zölibat halten. Begründung: Homosexuelle seien unfähig, ein gesundes Verhältnis zu anderen Menschen aufzubauen. Ähnliche Aussagen, die bereits die homosexuelle Veranlagung als widergöttlich und sündhaft bezeichnen, finden sich in in seinem Ende 2010 veröffentlichten Buch „Licht der Welt“[...]

Kardinal Marx: “Homosexuelle sind nicht gescheiterte Menschen, aber welche, die pastorale Begleitung brauchen” ????
[...]Homosexuelle sind keine gescheiterten Menschen. Das betont Kardinal Reinhard Marx in einem aktuellen Interview mit der Münchner Kirchenzeitung. Chris­ten leb­ten in dem Glau­ben, dass für Men­schen immer wie­der ein Neu­an­fang mög­lich sei. Le­bens­ent­wür­fe könn­ten schei­tern, nicht aber der Mensch als Eben­bild Got­tes. Zwar sage die Kir­che klar, dass die Se­xua­li­tät in die Ehe von Mann und Frau ge­hö­re. Sie nehme aber auch wahr, dass das vie­len nicht ge­lin­ge. Diese Men­schen müsse man auf ihrem Le­bens­weg po­si­tiv pas­to­ral be­glei­ten, so Marx.[...]

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Die unerträglichen Machenschaften der Diakonie – “Rummelsberger Anstalten”

Quelle: blog.consilia-sozial.de

Die Kirche ist keine Firma
Die Rummelsberger Anstalten haben sich über Jahre als Sozialkonzern aufgestellt. Das ist der Diakonie-Einrichtung schlecht bekommen. Nun soll gegengesteuert werden.

Von Joachim DankbarFrankenpost

Bad Alexandersbad – Nichts fürchten große Unternehmen mehr als die Beschädigung dessen, was sie der Öffentlichkeit als ihren “Markenkern” vermittelt haben. Genau dies ist den “Rummelsberger Anstalten” widerfahren, mit rund 5000 Beschäftigten einer der zehn größten diakonischen Dienstgeber in Deutschland und der zweitgrößte in Bayern. Ins Licht einer breiten Öffentlichkeit waren “die Rummelsberger” 2008 gerückt, als ihr damaliger Rektor Karl-Heinz Bierlein von einem Tag zum anderen seinen Stuhl räumen musste. Wenig später wurde er wegen sexueller Bedrängung und körperlicher Misshandlung von Diakonen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

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Diakonie pocht auf Kirchenrecht bei Fusion mit Kreiskrankenhaus Hagenow

Kreiskrankenhaus Hagenow Quelle: ladiges.de

Krankenhausfusion: Kampf der Weltanschauungen
Offiziell ist mit der Fusion des Kreiskrankenhauses Hagenow mit dem Stift Betlehem eigentlich alles in Ordnung. Hinter den Kulissen brodelt es jedoch mächtig in der Belegschaft.

Von Mayk Pohle - Schweriner Volkszeitung

HAGENOW/LUDWIGSLUST – Offiziell ist mit der Fusion des Kreiskrankenhauses Hagenow mit dem Stift Betlehem eigentlich alles in Ordnung. Hinter den Kulissen brodelt es jedoch mächtig in der Belegschaft.

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Caritas & Co: Christliche Werte heißen Ausbeutung, Lug und Betrug

Quelle: buecher.de

Katholische Kirche hält Dritten Weg weiter für richtig

Domradio.de

Die Caritas und die katholischen Bischöfe halten den sogenannten Dritten Weg im Arbeits- und Tarifrecht trotz der Kritik von Gewerkschaften weiter für zeitgemäß. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) sagte der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Jesuitenpater Hans Langendörfer, die Beschäftigten im kirchlichen Dienst würden bei diesem Sonderweg bei den Löhnen nicht schlechter gestellt. Caritas-Präsident Peter Neher erklärte in der Zeitung, für die Mitarbeiter führten die Vereinbarungen häufig zu wesentlich besseren Ergebnissen als durch Gewerkschaften und Arbeitgeber im Zweiten Weg ausgehandelte Tarife.

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