Schlagwort-Archive: Einwanderer

Ku-Klux-Klan lockt neue Mitglieder mit Süßigkeiten

Die Mitglieder der Ku-Klux-Klans aus Virigina gehen mit seltsamen Methoden auf Mitgliederfang.© Jim Lo Scalzo/EPA

Sie verteilen Süßigkeiten und skandieren Parolen gegen Einwanderer. Der Ku-Klux-Klan kämpft mit kuriosen Methoden gegen Mitgliederschwund

Von Katharina Blaßstern.de

Rund 100 Mitglieder des rassistischen Geheimbundes protestierten in der Stadt Troy im Bundestaat North Carolina gegen Einwanderer. Vor dem Gerichtsgebäude in Troy skandierten sie Parolen gegen “Mischlinge”, während auf der anderen Straßenseite die Verfechter der Zuwanderer Gospellieder sangen. Der Kampf der Weltanschauungen artete in ein stundenlanges “Schrei-Duell” aus, berichten Reporter des Fernsehsenders Fox. Ein Eingreifen der Polizei verhinderte eine Schlägerei.

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Studie: Fundamentalismus unter Europas Muslimen weit verbreitet

Gebet-islam

Für zwei Drittel der Befragen sind religiöse Gesetze wichtiger als staatliche. 45 Prozent trauen keinen Juden. Auch Christen wurden befragt.

Die Presse.com

Religiöser Fundamentalismus ist einer aktuellen Studie zufolge unter Muslimen in Westeuropa kein Randphänomen. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung von Einwanderern und Einheimischen in sechs europäischen Ländern – darunter Österreich – hervor, deren Auswertung das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am Montag vorstellte.

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Heinz Buschkowskys Religions-Bullshistic – christlich-jüdische Traditionen

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister hatte mit seinem Buch “Neukölln ist überall” einen enormen Erfolg. Foto: pro

“Nicht ‘die Einwanderer’ sind das Problem, sondern die soziale Schwäche vieler Einwanderer.” Das erklärte der Bezirksbürgermeister für Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, beim “Kongress christlicher Führungskräfte”. Der Politiker plädierte auch für eine Kindergartenpflicht.

pro Medienmagazin

Buschkowsky führte an, dass es millionenfach gelungene Integration in Deutschland gebe. Allerdings sei die Integrationspolitik in den vergangenen Jahrzehnten konzeptionslos gewesen, anders als beispielsweise in den USA, Kanada und Australien: “Dort fragt man Einwanderer danach, was sie zur Gesellschaft beitragen wollen und ob sie ein Teil der Gemeinschaft werden wollen.” Dies sei in Deutschland verpönt. Dabei sei das eigentliche Problem nicht die Einwanderung, sonder die soziale Schwäche vieler Einwanderer auch in der zweiten und dritten Generation.

Einwanderer aus anderen Kulturkreisen müssten sich bewusst für die freiheitliche Gesellschaft entscheiden: “Wir leben hier nun mal anders als im Südsudan oder in Somalia. Wir haben christlich-jüdische Traditionen, und ich trete dafür ein, dass das auch so bleibt.” Neukölln solle nicht nur geografisch, sondern auch in den Köpfen der Menschen mitten in Europa liegen.

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Hessen: Muslime für Abschaffung der Sargpflicht

Muslim-Organisationen werben für die Abschaffung der Sargpflicht – Kommunen und Koalition im hessischen Landtag lehnen dies aber ab. ©DPA

Die Sargpflicht abzuschaffen – diese bitte haben der Zentralrat der Muslime und Islamische Religionsgemeinschaft Hessen im Landtag vorgetragen. Vertreter der großen christlichen Kirchen machten keine Einwände geltend.

Frankfurter Allgemeine

Die in Hessen lebenden Muslime haben für die Abschaffung der Sargpflicht bei Beerdigungen geworben. „Heimat ist da, wo man leben und auch sterben darf“, sagte Hamza Wördemann vom Zentralrat der Muslime Deutschland bei einer Anhörung im Wiesbadener Landtag. Er befürwortete damit eine entsprechende SPD-Initiative. Bestattungen in weißen Tüchern, wie es im Islam üblich sei, werde die Identifikation der Einwanderer mit Deutschland verstärken.

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Taxifahrer, Gott und der gruppenbezogene Unterschied

„Die vielen Erfolgreichen wenden sich ab, wenn sie wieder über ihre Religion definiert werden” - schreibt Armin Laschet

Schwaben sind klüger, Katholiken sind dümmer, und alle Einwanderer sind Muslime, wenn sie aus Afrika kommen: Thilo Sarrazin denkt sich „gruppenbezogene Unterschiede“ aus, die Migrationsforschung überflüssig machen.

Von Armin LaschetFAZ.NET

Thilo Sarrazin ist wieder da. Diesmal als gefühlter BBC-Reporter, der über den „wahren Frontverlauf“ der „Integrationsfront“ berichtet und für sich und Necla Kelek in Anspruch nimmt, von dem Migrationsforscher Klaus Bade und dessen Kollegen der „Integrationskraftzersetzung“ angeklagt zu werden. „Wollen sich, um im Bilde zu bleiben, Klaus Bade und Kollegen wirklich in die Rolle des ,Reichsfunks‘ begeben, der in kühnen Bildern Probleme kleinredete und die baldige Wende des Kriegsglücks beschwor?“ So fragte Sarrazin am 7. Juli an dieser Stelle. Warum greift der inzwischen schiedsgerichtlich bestätigte Sozialdemokrat Sarrazin stets auf Sprachbilder aus der Zeit des Dritten Reiches zurück, um für seine Thesen zu werben? Integrationspolitik ist kein Krieg mit Frontverläufen, sondern ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit nach fünfzig Jahren „defensiver Erkenntnisverweigerung“ (Bade).

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NRW: Katholische Apartheid

Wie katholische Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen Integration kanalisieren.