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Vorsitzender der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet (Aachen): Zum christlichen Menschenbild“ „kann auch ein Jude, ein Moslem oder ein Agnostiker ,Ja’ sagen“
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski (Düsseldorf), hat Christen aufgerufen, sich in die Politik einzubringen. Er war auf der Regionalkonferenz der nordrhein-westfälischen CDU am 7. Mai in Bonn Teilnehmer einer Diskussionsrunde zur Frage „Gibt es eine christliche Politik?“. Rekowski sagte: „Sich an Gottes Gerechtigkeit erinnernd einzubringen, ist dran und tut der politischen Kultur sehr gut.“ Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu insgesamt acht Regionalkonferenzen, in denen die Landes-CDU über grundlegende Themen und Grundwerte der Partei diskutiert.
Der Präses äußerte hohen Respekt vor allen, die sich politisch engagierten. Insbesondere in der evangelischen Kirche gebe es unterschiedliche Auffassungen, welche politischen Konsequenzen sich aus dem christlichen Glauben ergeben. Fest stehe: Der Glaube schärfe das Gewissen und gebe orientierende Maßstäbe, die in die politische Diskussion eingebracht werden können: „Aber er kann nach evangelischem Verständnis nicht zu einem Maßnahmenkatalog führen.“ Ein Beispiel sei das Thema Energiewende: „Da können und wollen wir nicht aus der biblischen Tradition Maßstäbe kommunizieren. Die Dinge sind manchmal im Detail sehr kompliziert. Die christliche Orientierung liefert kein Navigationssystem, sondern eher die Kompassnadel, die die Richtung anzeigt.“















































































