Schlagwort-Archive: Entführung

China: Razzia gegen Sekte nach Mord bei McDonald’s

Tai Shan in der Provinz Shandong, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Eine polizeiliche Schwerpunktaktion gegen eine Sekte mit dem Namen “Kirche des Allmächtigen Gottes” wird derzeit hauptsächlich in der Provinz Shandong durchgeführt. Allerdings gäbe es keinen Plan, die Aktion auf das ganze Land auszuweiten, sagte das Ministerium für Öffentliche Sicherheit am Dienstag.

China.org.cn

Diese Kommentare folgen auf die Verhaftungen von fünf Personen, die dieser Sekte angehören sollen. Sie werden verdächtigt, am 28. Mai eine Frau mit dem Namen Wu bei einer McDonald’s Filiale in Zhaoyuan erschlagen zu haben. Das Ministerium sagte auch, die chinesische Polizei werde religiöse Kulte “stark attackieren” und diejenigen bestrafen, die sich bei solchen Bewegungen engagieren.

Das Ministerium fügte hinzu, dass einige religiöse Kulte-Mitglieder mit Gerüchten und dem Verbreiten von Aberglauben rekrutieren und kontrollieren würden. Einige werden auch bedroht, um “große Summen an Geld einzusammeln”. Es sei für derartige Sekten immer noch möglich, sich auszubreiten, und es gäbe weltweit tausende solcher Kulte.

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Der islamisch-christliche Frauenmarkt

Maalula, Bild: geo.de/reisen

Syrische Rebellen fodern für Freilassung der Nonnen die Befreiung von 1.000 Frauen aus syrischen Gefängnissen

kathweb

Im Fall der in Syrien entführten Ordensfrauen haben sich mutmaßliche Täter gemeldet. Wie die libanesische Tageszeitung “Daily Star” (Freitag) berichtete, forderte ein Sprecher der Rebellengruppe “Freie Kalamun-Brigaden” im Gegenzug für die Freilassung der zwölf Nonnen die Befreiung von 1.000 Frauen aus syrischen Gefängnissen. Die Geiseln seien an einem sicheren Ort, wird der Sprecher zitiert.

Oberhäupter mehrerer Kirchen verlangen seit Montag die Freilassung der zwölf – nach anderen Angaben fünf – Ordensfrauen aus Maaloula. Papst Franziskus rief zum Gebet für sie auf. Auch der libanesische Großmufti Mohammad Rashid Qabbani schloss sich den Appellen an und warnte davor, Christen und christliche Stätten anzugreifen. Dies könne “ausländischen Mächten” einen Grund für ein Eingreifen im Nahen Osten liefern.

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Vatikan: Aktion gegen Menschenhandel – was ist mit Dum diversas, Inter caetera

Bild: amnesty.ch

Der Papst initiiert ein Expertentreffen, im November diesen Jahres, um einen Aktionsplan gegen Menschenhandel auszuarbeiten.

Auf kathweb lesen wir dazu:

kathweb

Der Vatikan setzt sich für eine verstärkte Bekämpfung des Menschenhandels ein. Wie Radio Vatikan am Donnerstag berichtete, soll eine Gruppe von Fachleuten im November im Vatikan zusammentreffen, um einen Aktionsplan gegen Menschenhandel und moderne Formen der Sklaverei vorzubereiten. Organisatoren des Kongresses vom 2. bis 3. November sind die Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und der Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Weltverband der Katholischen Medizinischen Vereinigungen. Die Zusammenkunft findet laut Radio Vatikan auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus statt.

Ein löbliches Unterfangen, welches die katholische Kirche da in Angriff nimmt. Es wäre der Sache und vor allem der eigenen Redlichkeit geschuldet, wenn sich der Papst und seine Hofschranzen mit der eigenen Vergangenheit auseinandersetzen würden. Es käme Erbärmliches zu tage.

Am 18. Juni 1452 erließ Papst Nikolaus V. eine päpstliche Bulle namens Dum Diversas und verkündete ad perpetuam rei memoriam das der portugiesische König Länder in Westafrika zu erobern, Sarazenen und Heiden zu unterwerfen und  versklaven dürfe. Ganz apostolisch natürlich. Mit dieser päpstlichen Bulle machte sich die katholische Kirche zum Zeremonienmeister des Westafrikanischen Sklavenhandels. Vom gleichen Verbrecher kam dann auch die nächste Bulle, 1455, welche die Besitznahme von nicht-christlichem Land sanktionierte und zur Sklaverei bei der nicht-christlichen Bevölkerung ermutigte, insbesondere in Afrika und in der Neuen Welt. Mit dieser Bulle gab der Pontifex grünes Licht für die Eroberung, Unterwerfung, Auswahl und Ausbeutung von Muslimen, Heiden und aller anderen, Nicht-Christen. Alles im Namen Jesus Christus und nur zu einem Zweck, Profit.

Die Bulle Inter Caetera, von Papst Alexander VI., befahl dem katholischen Spanien alle Bewohner der Neuen Welt im katholischen Glauben zu “unterrichten”.

Inter Caetera

„Damit Ihr ein so großes Unternehmen mit größerer Bereitschaft und Kühnheit, ausgestattet mit der Wohltat Unseres apostolischen Segens, anzugreifen vermöget, schenken, gewähren und übertragen Wir hiermit – aus Unserem eigenen Entschluss, ohne Euren Antrag und ohne das Ersuchen irgendeines anderen zu Euren Gunsten, lediglich aus Unserer eigenen und alleinigen Großmut und sicheren Erkenntnis und aus der Fülle Unserer apostolischen Machtbefugnis, die durch den allmächtigen Gott, durch die Vermittlung St. Petri auf Uns übertragen worden ist, sowie auf Grund der Stellvertreterschaft Jesu Christi auf Erden – an Euch und Eure Erben und Nachfolger, die Könige von Kastilien und León, für alle Zeiten, für den Fall, dass eine der genannten Inseln durch die von Euch ausgesandten Männer und Kapitäne gefunden werden sollte, alle aufgefundenen oder aufzufindenden, alle entdeckten oder zu entdeckenden Inseln und Festländer, mitsamt allen Herrschaften, Städten, Lägern, Plätzen und Dörfern und allen Rechten.“

Alle drei Bullen, immerhin wichtige Rechtsakte der Päpste, mit der Formel “zum immerwährenden Gedächtnis der Sache” eingeleitet, öffneten diese päpstlichen Orders die Schleusentore für alles, was nun folgen sollte, Krieg, Mord, Raub, Vergewaltigung, Plünderung, Entführung, Völkermord und Sklaverei von Millionen. Sie errichteten den Grundstock des Sklavenhandels im 15. und 16. Jahrhundert und bereiteten der kapitalischen Welt, so wie wir sie heute kennen, die Basis.

Das folgende klingt dann auch wie intellektuelle Autoerotik.

katweb

Der Menschenhandel sei ein “schreckliches Verbrechen” gegen die Würde des Menschen, zitierte Radio Vatikan den Kanzler der Päpstlichen Akademie, Marcelo Sanchez Sorondo. Nach Ansicht mancher Beobachter sei er mittlerweile die lukrativste kriminelle Einnahmequelle geworden, noch vor dem Drogen- und Waffenhandel, so Sorondo. Er verwies darauf, das nach Angaben der UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung UNODC jedes Jahr schätzungsweise 20,9 Millionen Menschen Zwangsarbeit leisten müssten. Zwei Millionen würden Opfer sexueller Ausbeutung. 20.000 Personen fielen jährlich dem Organhandel zum Opfer.

Der Vatikan sollte endlich damit beginnen seine eigene Geschichte auzuarbeiten, statt der Öffentlichkeit eine bigotte Moral vorzugaukeln.

Wahrsagerin sagte Tod von entführter Frau voraus – Sie lebt

Medium Sylvia Browne (li.) erklärte Amanda Berry (re.) für tot (Bild: ABC News)

Medium Sylvia Browne (li.) erklärte Amanda Berry (re.) für tot (Bild: ABC News)

Entführung in Cleveland: Hellseherin sagte Tod von Amanda Berry voraus

Yahoo! Nachrichten

Es ist ein Martyrium von unvorstellbarem Ausmaß: Zehn Jahre lang hielt Ariel C. drei Frauen in seinem Haus gefangen, misshandelte und vergewaltigte sie. Eines der Opfer, Amanda Berry, brachte in der Gefangenschaft ein Kind zur Welt. Über die Befreiung der 27-Jährigen am vergangenen Montag hätte sich deren Mutter Louwanna Miller wohl am meisten gefreut. Doch Miller starb bereits 2006 in dem Glauben, ihre Tochter sei nicht mehr am Leben. Ein Medium hatte ihr im Fernsehen den Tod von Amanda Berry prophezeit.

Louwanna Miller muss verzweifelt gewesen sein, als sie 2004 in der „The Montel Williams Show“ auftrat. Damals hatte sie bereits seit einem Jahr kein Lebenszeichen ihrer Tochter Amanda erhalten. Nach einer Schicht in einem Schnellimbiss war die 16-Jährige nicht mehr nach Hause gekommen.

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Vom völkischen Größenwahn des Katholizismus

Vorige Woche im Vatikan. Der Papst ernennt 6 Kardinäle und nutzt die Gelegenheit, in Arroganz und Impertinez kaum zu übertreffender Art, den weltumspannenden Anspruch der katholischen Kirche zu betonen.

B16:

[...] Die Kirche sei “katholisch”, weil sich die christliche Botschaft an allen Menschen richte, [...]Zwar habe sich Jesu Mission zu Lebzeiten auf das jüdische Volk beschränkt. Von Anfang an sei sie jedoch darauf ausgerichtet gewesen, “allen Völkern das Licht des Evangeliums zu bringen”.

Die katholische Kirche sei im Auftrag Jesu verpflichtet jede ethnische, nationale und religiöse Spaltung zu überwinden. Tränen in den Augen knien die Katholen darnieder. Der Pappa gibt ihnen Größe zurück, verbal. Nach den Schlüpfrigkeiten unter priesterlicher Soutane, vor allem gegen Kinder, endlich wieder eine Frohbotschaft. Es kann nur eine Kirche Christi geben, natürlich die katholische. Ihre Universalität gründe letztlich auf der Universalität des “einzigen göttlichen Heilsplans für die Welt”.

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Israel: Christen demonstrieren gegen Zwangskonversion

Dutzende Christen im Gazastreifen haben am Montag gegen erzwungene Konversionen durch Muslime demonstriert. Auslöser war offenbar die Entführung dreier Christen.

kath.net

Dutzende Christen im Gazastreifen haben am Montag gegen erzwungene Konversionen durch Muslime demonstriert. Dies berichtet “Israelnetz.com”. Auslöser war offenbar die Entführung dreier Christen. Die Kundgebung fand vor der Orthodoxen Kirche von Gaza statt. Der griechisch-orthodoxe Erzbischof Alexios teilte laut der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ mit, ein junger Mann namens Ramis al-Amasch sei am Samstag von einer islamistischen Gruppe entführt worden. Zuvor habe diese versucht, ihn zu zwingen, vom Christentum zum Islam überzutreten. Auch zwei Mädchen würden gegen ihren Willen festgehalten.

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Die größten Affären um den Vatikan

Einer seiner engsten Mitarbeiter, der Kammerdiener des Papstes, soll geheime Dokumente gestohlen und der Öffentlichkeit zugespielt haben. Es ist nicht der erste Skandal, der den Vatikan erschüttert.

Von Stefanie ReiffertFOCUS ONLINE

Mordpläne, Hochverrat und Korruption: Besseren Stoff hätte sich auch der Schriftsteller Dan Brown kaum ausdenken können. In seinem Roman „Illuminati“ schreibt Brown über ein Komplott im Inneren des Vatikans. In dessen Mittelpunkt stand der Kämmerer, der Camerlengo des Papstes.

Auch im aktuellen „Vatileaks“-Skandal scheint ein Mann aus dem näheren Umfeld des Papstes eine Hauptrolle zu spielen. Paolo Gabriele ist als Kammerdiener einer seiner engsten Mitarbeitet. Hat er vertrauliche Dokumente aus dem Vatikan an die Medien weiter gegeben? Ist er ein Einzeltäter oder nur das Instrument einer viel größeren Verschwörung?

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Vatikanische Kriminalgeschichte: Die Leiche und das Mädchen

Protest vor der Basilika Sant’Apollinare. Die Familie der bei ihrem Verschwinden 15 Jahre alten Emanuela Orlandi verlangt zusammen mit Unterstützern von der Kirche Auskunft über... - Foto: ROPI

Die Kirche hat heimlich einen Gangsterboss in einer päpstlichen Basilika begraben – dort dürfen aber nur Bischöfe und Päpste liegen. In der Basilika verlieren sich zudem die Spuren eines 15-jährigen Mädchens. Und weil der Vatikan schweigt, gibt es viel Stoff für Verschwörungstheorien.

Von Paul KreinerDER TAGESSPIEGEL

Seinen 58. Geburtstag könnte der Römer Enrico de Pedis demnächst feiern, hätte man ihn nicht im Februar 1990 auf offener Straße erschossen. Ewige Ruhe indes ward ihm nicht beschert. Seit die Öffentlichkeit im Jahr 2005 erfahren hat, an welch exklusivem Ort De Pedis bestattet ist, kehrt die Aufregung um ihn immer wieder. So auch, recht heftig, in diesen Tagen.

De Pedis nämlich liegt in einer Kirche begraben – in der großen, altehrwürdigen, päpstlichen Sant’Apollinare- Basilika mitten in Rom, gleich neben der Piazza Navona. Bis hinauf zum Bürgermeister halten alle das für einen Riesenskandal. Denn De Pedis war Boss jener Rauschgift- und Waffenhändler von der „Magliana-Bande“, die mit Erpressung, Entführung und Mord die italienische Hauptstadt in den achtziger Jahren terrorisiert hat.

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Vatikan im Fall Orlandi: Kein Einsatz und Verschleierung

Emanuela Orlandi, Bild. archivio900

Der Vatikan hat auf Vorwürfe einiger italienischer Medien reagiert, der Heilige Stuhl habe im Fall Emanuela Orlandi nicht alles ihm Mögliche getan, um dem Verschwinden der Vatikanbürgerin auf den Grund zu gehen. Am 22. Juni 1983 war die damals 15-jährige Orlandi entführt worden; sie ist bis heute verschwunden. Der Fall hatte international für Aufmerksamkeit gesorgt, über einen möglichen politischen Hintergrund kursieren Gerüchte. In jüngster Zeit wurde in Italien erneut über den Fall spekuliert, „jemand aus dem Vatikan weiß die Wahrheit“, hieß es in Presseberichten. Es folgte an diesem Samstag die Erklärung des Vatikans.

Radio Vatikan

An eine detailliierte Überprüfung der Ereignisse sei nach so vielen Jahren nicht zu denken, schickt Vatikansprecher Pater Federico Lombardi zu Beginn der dreiseitigen Erklärung vorweg. Es bestand und besteht aber „volle Bereitschaft zur Zusammenarbeit“ der vatikanischen Verantwortlichen mit den italienischen Behörden, sagt Lombardi und führt Beispiele an. So hätten die Ermittler damals Zugang zur vatikanischen Telefonzentrale gehabt, um eingehende Anrufe möglicher Entführer zu hören. Der Vatikan habe auch das Abhören des Telefons der Familie Orlandi erlaubt. Dank der Zusammenarbeit zwischen italienischen und vatikanischen Behörden sei es gelungen, Täuschungsversuche „angeblicher Informanten“ abzuwenden.

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B16, Benny(Benedikt XVI.): Dodo des Monats Oktober 2011

Dodo des Monat Oktober 2011

Oh, diesen Monat haben wir ein besonderes Exemplar, von einem Dodo, für den Paten von Rom. Deutlich hat die römische Spukgestalt gewonnen.

Der Pate aller Katholiken unternimmt also eine Pilgerfahrt nach Assisi um in der Basilika Santa Maria degli Angeli an einer interreligiösen Begegnung teilzunehmen. Selbst Ungläubige sollen dabei gewesen sein. Der Vizegott lässt dann auch niemanden im Unklaren, was er hinsichtlich der Ungläubigkeit denkt.

Benny:

Die Abwesenheit Gottes sei Ursache von Gewalt und sogar von Konzentrationslagern, denn die Leugnung des Göttlichen „verdirbt die Menschen, lässt sie das Maß verlieren, lässt sie die Menschlichkeit verlieren”. Im Gegensatz dazu sei der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion nur „ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“.

In Ordnung, lassen wir mal so stehen. Gehen wir in die Tiefe der Historie des katholischen Glaubens und seiner kriminellen Organisation, genannt Kirche, römisch-katholisch dazu. Die Pfaffen, Bischöfe, Kardinäle und Paten der genannten Organisation waren selbst die Planer, Organisatoren und Vollzieher unglaublicher Gewalttaten. Religiöses wurde weltlich vermanscht und vice versa. Im Namen Gottes war immer und jeder Zeit ein fröhlich Schlachten angesagt. Hätte Benny nun mal in die Liste seiner Vorgänger auf dem heiligen Kackstühlchen geschaut, und sich mit deren Ruhmestaten zum Wohle Gottes, in dessen vollständiger Präsenz, beschäftigt, wäre ihm ein solches intellektuelles Rührei, wie oben angeführt, nicht in der Pfanne verbrutzelt.

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Evangelische Kirche: A. Eichmann mit “grundanständiger Gesinnung”

Eichmann in SS-Uniform, ca. 1942, Quelle: wikipedia

Adolf Eichmann war der Organisator des Holocaust – trotzdem fand die Evangelische Kirche in den sechziger Jahren lobende Worte für ihn. Nach SPIEGEL-Informationen wurde der Massenmörder in einem Brief an die Bundesregierung als “Mann mit gütigem Herz” beschrieben.

SpON

Das Schreiben ist rund 50 Jahre alt, doch es wirft kein gutes Licht auf die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Nach SPIEGEL-Informationen hat sich der Rat der EKD 1960 bei der Bundesregierung unter Konrad Adenauer für den Holocaust-Organisator Adolf Eichmann eingesetzt. Das geht aus Akten im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes hervor. Darin findet sich ein Schreiben des Linzer Superintendenten Wilhelm Mensing-Braun an das kirchliche Außenamt in Frankfurt am Main. Der Superintendent bescheinigte dem im österreichischen Linz aufgewachsenen Massenmörder Eichmann eine “grundanständige Gesinnung” , ein “gütiges Herz” und “große Hilfsbereitschaft”.

Mensing-Braun schreibt, er könne sich “nicht vorstellen”, dass der ehemalige SS-Obersturmbannführer Eichmann “je zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre”.

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