Schlagwort-Archive: Glaube

Der Kirchgang ist kein Glücksfaktor

Bild: heise.de

Theologe sieht keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Glaube und Glück

kath.net

Die Deutschen sind dort am glücklichsten, wo der Gottesdienstbesuch statistisch betrachtet am geringsten ist. Das ergibt ein Vergleich des aktuellen „Deutschen Glücksatlas“ und der jüngsten EKD-Statistik. Der Glücksatlas wurde von der Deutschen Post in Auftrag gegeben. Danach liegt der deutschlandweite durchschnittliche Glücksindex derzeit bei 7,0 – und damit etwa auf gleicher Höhe, wie in den Vorjahren. Am glücklichsten sind die Norddeutschen. An der Spitze rangiert mit einem Index von 7,30 Schleswig-Holstein, gefolgt von Hamburg mit 7,18 und Niedersachsen mit 7,15. Gerade in dNorddeutscheniesen Bundesländern ist der durchschnittliche Gottesdienstbesuch am geringsten. In der Nordkirche gehen 2,5 Prozent der Kirchenmitglieder an einem normalen Sonntag in die Kirche; nur in Bremen und Oldenburg sind es mit jeweils 2,4 Prozent noch weniger. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Gottesdienstbesuch in der EKD-Mitgliedskirchen liegt bei 3,6 Prozent. Am höchsten ist er mit 6,8 Prozent in der sächsischen Landeskirche. Aber in dieser Region gehören die Bürger mit einem Glücksindex von 6,76 zu den Unzufriedensten. Nur in Thüringen (6,71), Mecklenburg-Vorpommern (6,67), Sachsen-Anhalt (6,64) und Brandenburg (6,60) ist die Lebenszufriedenheit noch geringer. In den östlichen Bundesländern gehören lediglich 15 Prozent der Bevölkerung einer Kirche an.

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Norbert Lammert betätigt sich als Narr

“Dem Christentum sind sind die Felle davongeschwommen”, sagt Kurt Flasch Foto: pro

Kurt Flasch hat ein vielbeachtetes Buch geschrieben, in dem er erklärt, warum er den christlichen Glauben ablehnt. Am Donnerstag bemühten sich Bundestagspräsident Norbert Lammert und Autorin Felicitas Hoppe, ihn zu widerlegen.

pro Medienmagazin

Für den Historiker Kurt Flasch ist das Christentum wenig mehr als ein „höherer Optimismus“, der sich aus einer Religion speist, der die „Felle davon geschwommen sind“. „Glaubt ihr wirklich, was im Glaubensbekenntnis steht?“, fragte er am Donnerstag die versammelte Hörerschaft bei der Katholischen Akademie zu Berlin. Eine Antwort verlangte diese Frage nicht, der Autor reagierte zugleich auf beide möglichen Entgegnungen. In heutigen Zeiten sei ein Gott als metaphysischer Weltenschöpfer nicht mehr erklärbar, die Wissenschaft stehe dem im Weg. Wer aber nicht an den ursprünglich in der Bibel dargestellten Gott glaube, der könne es auch gleich lassen.

Den Beginn des Untergangs christlicher Weltdeutungshoheit verknüpft Flasch mit der Erfindung der historisch-kritischen Bibelanalyse. Wer nicht mehr an den Teufel oder gar an die Auferstehung Jesu glaube, der könne sich schwerlich Christ nennen. Wer sich aber als solcher bezeichnet und besagtes Credo gewissentlich mitspricht, ist für Flasch ebenfalls ein Narr.

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Saarland: Gerichtspräsident lässt auch letztes Kreuz abhängen

Keine Kreuze mehr beim Oberverwaltungsgericht Charles Clegg @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Sollte Rechtsprechung in einem neutralen Raum stattfinden? Der Gerichtspräsident des Oberverwaltungsgerichts im Saarland sagt Ja und lässt das letzte verbliebene Kreuz entfernen. Damit gibt er der Beschwerde eines jüdischen Antragstellers statt. Die Kirche zeigt sich enttäuscht.

MiGAZIN

Die Entfernung des letzten verbliebenen Kreuzes aus den Sälen des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Saarlouis hat im überwiegend katholischen Saarland eine Diskussion unter Kirchen und Parteien ausgelöst. Gerichtspräsident Michael Bitz hatte unter Berufung auf Urteile des Bundesverfassungsgerichts der Beschwerde eines jüdischen Antragstellers stattgegeben, der sich durch das christliche Symbol in seinem Grundrecht auf ein neutrales Verfahren gestört fühlte. Das Kreuz im Saal 1 des Gerichts wurde vor einigen Wochen abgehängt.

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Glaube an Schutzengel macht vorsichtig

Bild: stupidedia.org

Sie glauben an Schutzengel? Dann haben Sie wohl besonders viel Angst und handeln vorsichtiger als andere. Eine Studie legt nahe, dass gerade die Draufgänger nichts von mythischen Beschützern halten.

SpON

Es wäre ziemlich praktisch einen Schutzengel zu haben. Man könnte unbekümmert Dinge tun, die Spaß machen, aber gefährlich sind: Von Ahnungslosen gesammelte Pilze essen, durch dicht befahrene Straßen rasen oder sich bei Gewitter aufs offene Feld stellen. Doch so einfach ist es nicht, wie eine Untersuchung mit Menschen zeigt, die an Schutzengel glauben. Trotz ihres imaginären Beschützers, verhalten sie sich im Alltag vorsichtiger als Vergleichspersonen.

Graz: Kunstprojekt in Kirche über Entstehung des Weltalls

Entwicklungsphasen des Universums. Bild: NASA, WMAP Science Team/public domain

Entwicklungsphasen des Universums. Bild: NASA, WMAP Science Team/public domain

Ein Kunstprojekt in der Grazer Pfarre St. Andrä soll ab 9. Oktober das Diskursfeld zwischen Glaube und Wissenschaft ausloten. Im Zentrum steht die Komposition “Expansion of the Universe” des jungen Wiener Komponisten Rudolf Wakolbinger, die “die Evolution des Universums akustisch abbildet”, wie es in einer Ankündigung heißt.

kathweb

Die Komposition wird durch eine Klanginstallation aus 216 von der Kirchendecke herabhängenden Lautsprechern in St. Andrä aufgeführt und kann zwischen 10. Oktober und 11. November von den Besuchern der Kirche selbst gestartet werden.

Für den Eröffnungsabend am 9. Oktober haben sich die Initiatoren Pfarrer Hermann Glettler, die Präsidentin der Akademie Graz, Astrid Kury, und Konzertveranstalter Martin Schlögl etwas Kontroversielles zum Thema Weltentstehung einfallen lassen: Glettler trifft ab 20 Uhr auf den deklariert atheistischen Astrophysiker und “Science Buster” Heinz Oberhummer sowie auf den Ordinarius für Physik an der Uni Graz, Arnold Hanslmeier. Nach Kurzvorträgen über deren jeweilige Sicht der Entstehung des Universums wollen die Beteiligten in einen Dialog eintreten.

Glettler und Oberhummer sowie der Grazer Künstler Markus Wilfling begegnen einander auch am 10. November bei der abschließenden Finissage in der Kirche St. Andrä.

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“MOVO”—das christliche Männermagazin

Mitte Oktober 2014 startet das neue christliche Männermagazin MOVO vom SCM Bundes-Verlag
Foto: SCM Bundes-Verlag / Montage: pro

„Männer lesen doch“. Davon ist der SCM Bundes-Verlag überzeugt und startet im Oktober eine christliche Zeitschrift, die sich vor allem an Männer richtet.

pro Medienmagazin

„Movo“ lautet der Name des neuen christlichen Männermagazins vom SCM Bundes-Verlag in Witten. Im Untertitel heißt es: „Was Männer bewegt. Was Männer bewegen.“

Ab Mitte Oktober soll das Heft vier Mal im Jahr erscheinen. Die Themen kreisen um Job, Technik, Wirtschaft, Sport, Glaube, Kirche, Ehe, Freundschaft, Familie, Psychologie und Wissenschaft, teilt der Verlag mit. Die erste Ausgabe von Movo werde mit einer Auflage von 250.000 Exemplaren im gesamten deutschsprachigen Raum über Multiplikatoren, christliche Buchhandlungen, (Kirchen-) Gemeinden, Vereine und Netzwerke vertrieben. Ein Jahres-Abonnement kostet 19,80 Euro. Dem Beirat des Magazins gehören 28 christliche Männer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

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Apostel Oster: ‘Ein Leben aus dem Glauben wäre der beste Schutz vor Aids!’

nuclear_facepalmBischof Stefan Oster erläuterte auf Facebook einige Aussagen rund um Aids, Empfängnisverhütung und kirchliche Lehre – Passauer Jusos kritisierten seine Aussagen.

kath.net

„Uns ist (hoffentlich) klar, dass ein Leben aus dem Glauben der beste Schutz vor Aids wäre!“ Dies hatte Stefan Oster, Bischof von Passau und zuvor Dogmatikprofessor an der PTH Benediktbeuern, in einem ausführlicheren Eintrag auf seinem Facebookauftritt geschrieben. „Denn wenn die Partner warten würden mit der vollzogenen Sexualität bis zur Ehe und dann in der Ehe ihre Sexualität als Geschenk leben würden und könnten in Treue und Verbindlichkeit, dann würde sich Aids nicht verbreiten.“ Die Facebook-Thesen des Bischofs wurden inzwischen von der Juso-Hochschulgruppe und der Juso-Stadtverband Passau kritisiert. Nach Angaben der „Passauer Neue Presse“ zeigten sich die Jusos „irritiert“ und forderten ein „Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“. Oster hatte im Einzelnen erläutert:

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Altkanzler Schröder räumt Zweifel an Glaube und Religion ein

Gerhard Schröder, Bild: HP

Gerhard Schröder, Bild: HP

Zweimal im Jahr bittet die Marktkirche in Hannover Prominente auf die “Bürgerkanzel”, um einen Bibeltext auszulegen. Diesmal kam der frühere Bundeskanzler Schröder (SPD) und fand offene Worte zu Glaube, Moral und Politik.

evangelisch.de

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat am Sonntag in einer “Bürgerpredigt” in Hannover auf sein politisches Handeln zurückgeblickt und Einblicke in persönliche Überzeugungen gewährt. “Die Beteiligung der Bundeswehr an den Kampfeinsätzen im Kosovo und in Afghanistan waren die schwierigsten Entscheidungen in meinem politischen Leben”, sagte er vor rund 800 Besuchern von der Kanzel der evangelischen Marktkirche in Hannover.

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Lasset uns plaudern über Glaube, Zweifel, Wissenschaft und ID

science_beliefIch lese im Netz immer mal wieder wie Natur-wissenschaftler wie zum Beispiel auch Roy Spencer mit „ad hominem“- Argumenten angegangen werden, weil sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen.

Von Günter HeßScienceSkepticalBlog

Mich würde deshalb die Meinung der Leser dieses Forums zu dem Thema Glaube und Naturwissenschaft interessieren. Deshalb starte ich mal mit meiner Meinung und starte eine Plauderecke zu dem Thema.

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Wie kommt eigentlich Kirchliches ins Fernsehen?

Wieso gibt es eigentlich kirchliche Sendungen im Fernsehen? Diese Frage versucht dieses Video zu beantworten. Sehen Sie ab sofort regelmäßig an dieser Stelle kurze Filme, die Fragen rund um die Themen Glaube, Medien und Gesellschaft beantworten. Als nächstes: Welche Freikirchen gibt es in Deutschland?

pro Medienmagazin

Mit der neuen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro startet aber nicht nur diese Video-Reihe, Sie finden dort noch viel mehr. In dieser Ausgabe lesen Sie, was eine gelingende Ehe ausmacht. Dazu haben wir den ehemaligen Ratspräsidenten Wolfgang Huber mit seiner Frau Kara interviewt sowie das Sängerpaar Cae und Eddie Gauntt.

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Bullshistic: Hipp über Geld und Gottgefallen

Claus Hipp spricht im Magazin Euro über Glaube und Unternehmertum Foto: HiPP

Reiche Menschen müssen sich anstrengen, Gott zu gefallen. Das zumindest findet der Unternehmer Claus Hipp. In dem Finanzmagazin Euro spricht er über Geld, Glauben und wirtschaftliche Verantwortung.

pro Medienmagazin

In der Fernsehwerbung für Babynahrung der Firma Hipp spricht der Unternehmer Claus Hipp selbst für seine Produkte. Aber er bekennt sich auch öffentlich als Katholik. Sein Glaube hat Einfluss auf seine Unternehmensführung. Er sei der Ansicht, dass ein gläubiger Unternehmer „einen Vorteil gegenüber einem Atheisten hat, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen“. Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Euro ergänzt Hipp: „Er wird aufgrund seines Glaubens fester in seiner Entscheidung sein. Das ist ein Vorteil.“

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“Hoffnung Mensch”: Das Hohelied vom Homo sapiens

Das Leben kommt uns kurz und ungerecht vor. Trost bietet vielen die Religion und der Glaube ans ewige Leben. Doch Glaube, Hoffnung, Liebe bietet auch der religionsfreie Humanismus, erklärt der Philosoph Michael Schmidt-Salomon in seinem neuen Buch.

Von Markus C. Schulte von DrachSüddeutsche.de

Mit dem kleinen Wort am Ende seines neuen Buches “Hoffnung Mensch” hat Michael Schmidt-Salomon die Szene der Säkularen in Deutschland irritiert: “Amen” steht dort unter einem Glaubensbekenntnis, das unter anderem lautet: “Ich glaube an den Menschen/Der die Hoffnung der Erde ist.” Ist der bislang durch teils heftige Religionskritik aufgefallene Philosoph mit seinem neuen Buch “Hoffnung Mensch” ins Lager der Religiösen gewechselt?

Nicht wenn es um die traditionellen Religionen geht. Aber was klingt, als würde es theistische Religionen durch eine humanistische ersetzen wollen, löst in der Szene Abwehrreaktionen aus. “Ein Autor, der sich innerlich gedrängt sieht, ein derartiges Glaubensbekenntnis öffentlich abzulegen, hat die Nabelschnur zur Religion seiner Herkunft noch nicht völlig durchtrennt”, schreibt etwa der Philosoph und Religionskritiker Joachim Kahl im Magazin diesseits.de.

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Warum Religion gut tut—die Macht des Placebos

religiöses_ParalleluniversumTherapeuten, Mediziner, Hirn- und Sozialforscher sagen: Glauben tut gut. Wer fromm ist, lebt gesünder, wiegt weniger und hat einen niedrigeren Cholesterinspiegel als Ungläubige. Der Glaube als Teil der Wellness- und Fitness-Bewegung? Eine gruselige Vorstellung.

Von Matthias DrobinskiSüddeutsche.de

Die Frau lässt sich nicht wegdrängen. Sie muss zu ihm, egal, welche Anstandsregel das jetzt verletzt und wie peinlich die Sache werden könnte. Zwölf Jahre schon hat sie diese Blutungen, jeden Monat. Sie scheinen gar nicht mehr aufzuhören, sie zehren sie aus, bis sie gar nicht mehr sie selbst ist vor Müdigkeit und Blutverlust. Ein Vermögen hat sie schon ausgegeben für Ärzte, die ihr erst von der neuesten Methode erzählten, dann ratlos den Kopf wiegten und schließlich achselzuckend die Rechnung schrieben.

Und jetzt ist sie da, diese unglaubliche Hoffnung, die Gewissheit: Ich muss den Saum seines Gewandes berühren, dann wird alles gut. Sie schafft es, den Zipfel der Verheißung zu packen. Sie spürt die Kraft und weiß: Sie ist geheilt. Sie spürt diese Kraft so sehr, dass auch dieser Jesus sie spürt, der da ohne Heimat durch die Gegend zieht und von einem Vater im Himmel erzählt. Er dreht sich um. Sie erzählt ihm, zitternd, ihre Geschichte. Er sagt: “Dein Glaube hat dir geholfen.”

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Die Gefahren des ‚weichen Atheismus’

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Auch der sogenannte ‚weiche Atheismus’ sieht in den Religionen ein irrationales Phänomen. Obwohl er dem Glauben eine gewisse Nützlichkeit für die Gesellschaft zugesteht hält er sie letztlich für überflüssig.

kath.net

Kardinal Newman habe Mitte des 19. Jahrhunderts darum gerungen, die Vernünftigkeit des Glaubens zu verteidigen. Dieselbe Auseinandersetzung sei auch heute zu führen. Das Wirken der „neuen Atheisten“ wie Richard Dawkins sei dafür der Beweis, schreibt Pater Robert Barron. Konkreter Anlass für seinen Artikel auf dem Blog Strange Notions ist ein Interview mit Philip Kitcher in der New York Times.

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Denver radio host Dan Caplis means: “All racists are, at the end of the day, atheists”

Dan-CaplisDenver radio host on Donald Sterling: ‘All racists are, at the end of the day, atheists`. A Denver talk radio host suggested that it wasn’t possible to believe in God and still be racist.

By Travis Gettys THE RAW STORY

Dan Caplis, of KNUS-AM, made the comments Monday morning during a discussion of Los Angeles Clippers owner Donald Sterling, who made bigoted comments against black people during a recorded phone call.

“The roots of this kind of racism, this kind of attitude where somebody really thinks they’re superior to somebody, just because of the color of the other person’s skin? First, what it tells me — you know, my constitutionally-protected opinion about that person — is they don’t believe in God,” Caplis said.

The Friendly Atheist blog posted audio clips of the program, along with excerpted comments.

“Nobody who believes in God can be a racist, in my view, because once you believe God made us, you mean, God made junk?” Caplis continued. “God made somebody lesser just by virtue of the color of their skin? So my starting point is always: All racists must be atheists. They can’t possibly believe in God.”

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Gebetsfrühstück in der Bundesbank

Gibt es im Frankfurter Bankenviertel viele Christen? Die Welt am Sonntag hat Antworten Foto: Barbara Müller-Walter (flickr) | CC-BY-ND 3.0

Die harte Welt der Banken und der Glaube – das sind zwei Welten, die nicht gut zusammen zu passen scheinen. Doch die Autorinnen Anne Kunz und Nina Trentmann haben für die Welt am Sonntag mehrere Banker gefunden, die offen ihren Glauben bekunden – mit mehr oder weniger Erfolg.

pro Medienmagazin

Die Wochenzeitung Welt am Sonntag (WamS) geht unter der Überschrift „Betende Banker“ der Frage nach, ob es gläubige Banker der oberen Führungsetagen gibt und kommt zu dem Ergebnis: „Viele Bankmanager sind religiös. Der Glaube beschert ihnen zwar immer wieder Probleme – kann sich aber auch als echter Vorteil erweisen.“ Weiter schreiben die Autorinnen Kunz und Trentmann: „In Vorstand und Aufsichtsrat von Deutscher Bank und Commerzbank gibt es mehrere aktive Christen. In der Bundesbank lädt Vorstandsmitglied Rudolf Böhmler regelmäßig zum Gebetsfrühstück. Auch (Michael) Stark lud im März einige seiner Kunden und Mitarbeiter zu einer Diskussionsrunde mit Kardinal Reinhard Marx in München ein.“

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Britische Intellektuelle: Großbritannien kein christliches Land

Großbritanniens Premier David Cameron hat das Land, das er regiert, als christlich bezeichnet – und damit den Widerspruch von 50 britischen Intellektuellen herausgefordert. Sie sagen, Cameron würde damit die Spaltung der Gesellschaft schüren.

Mehr als 50 britische Intellektuelle haben Premierminister David Cameron wegen dessen Aussage, das Königreich sei ein christliches Land, kritisiert. In einem offenen Brief, der am Montag in der britischen Zeitung “Daily Telegraph” veröffentlicht wurde, werfen sie ihm vor, mit dieser Haltung “Entfremdung” zu schüren. Zu den Unterzeichnern des Briefes zählen die Bestseller-Autoren Sir Terry Prachett und Ken Follett, der Chemie-Nobelpreisträger Harold Kroto sowie weitere Wissenschaftler, Journalisten, Akademiker und Philosophen. Einer der Hauptunterzeichner ist Jim Al-Khalili, Präsident der Britischen Humanistischen Vereinigung.

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Hoppel Dich frei – Düsseldorfer Atheisten rufen zum Kirchenaustritt auf

onlineImage…die Austrittsgebühr wird selbstverständlich erstattet. 

Aktion in Düsseldorf
Atheisten rufen zum Kirchenaustritt am Gründonnerstag auf

DA Düsseldorfer Aufklärungsdienst

Düsseldorf (idea) – Die atheistische Initiative „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ ruft zu kollektiven Kirchenaustritten am Gründonnerstag (17. April) auf. Wer dies tut, bekommt anschließend von der Organisation 30 Euro geschenkt. Damit will sie den Ausgetretenen genau die Summe geben, die beim Amtsgericht für diesen Schritt als Gebühr gezahlt werden muss. Die Aktion steht unter dem Motto „Hoppel dich frei“ – Ostern bezeichnet die Initiative dabei als „Hasenfest“. Ferner veranstaltet sie vom 4. bis 10. April die Aktionswoche „Sieben Tage lang gottlos glückliches Beisammensein“. Außerdem werden religionskritische Filme im „humanen Weltladen“ der Organisation gezeigt. Auf der Fensterscheibe des Ladens heißt es: „Wir sind gottlos glücklich. Halb Düsseldorf ist konfessionslos.“ Wie die Initiative auf ihrer Facebook-Seite verkündet, will sie informieren, dass „Düsseldorf „nun mehrheitlich religionsfrei lebt und es somit von säkularem Interesse ist, dass sich auch die Kommunalpolitik von religiösen Institutionen aller Art emanzipiert“.

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Die “wahren” Diskriminierten des neuen intoleranten Paradigmas

Die-neuen-DiskriminiertenWas Brendan Eich und Phelim McAleer gemeinsam haben und die verrückte Kehrseite der Viktimisierung .

Vergangene Woche schafften es der Amerikaner Brendan Eich und der Ire Phelim McAleer ungewollt auf die Titelseiten aller führenden internationalen Tageszeitungen. Die Gründe dafür scheinen auf den ersten Blick ganz unterschiedlich, sind aber in der Substanz identisch. Beide Fälle sind Ausdruck derselben ideologisch motivierten Intoleranz gegen Andersdenkende. Die Betroffenen werden ganz unerwartet Opfer von Kampagnen. Die existenzbedrohenden Kampagnen können theoretisch jeden treffen, weshalb die beiden Fälle Symbolcharakter für das aktuell vorherrschende kulturelle Klima haben.

Brendan Eich wurde gezwungen, nach wenig mehr als einer Woche den Posten des geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden des Internet-Giganten Mozilla wieder zu räumen, eines Unternehmens, das er selbst mitbegründet und aufgebaut hatte. Das Unternehmen entwickelte und produziert den beliebten Internetbrowser Firefox. Für das Unternehmen spielte letztlich weder seine Position in der Unternehmensentstehung und –geschichte eine Rolle noch die Tatsache, daß er als einer der Besten in seinem Fachbereich gilt. Von ihm stammt die Erfindung der Programmiersprache Javascript. Ausschlaggebend für seine Entlassung war letztlich nur, was die Homo-Lobby aufgrund ihres ideologischen Scheuklappenblickes forderte. Die LGBT-Jünger warfen Eich nämlich vor, „homophob“ zu sein. Grund war eine 2008 getätigte Spende von 1.000 Dollar für die kalifornische Initiative Proposition 8, die durch eine Volksabstimmung die Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau in der Verfassung des US-Staates verankerte. Die Initiative war erfolgreich und löste den unerbittlichen Zorn der Homosexuellen aus. In der Zwischenzeit wurde die Verfassungsänderung gekippt, weil US-Richtern die Ideologie einer Homo-Minderheit wichtiger ist, als eine demokratische Wählerentscheidung. Obwohl die Proposition 8 also getilgt wurde, zeigen sich die Homo-Ideologen rachsüchtig. Brendan Eich wurde ein prominentes Opfer, an dem ein Exempel statuiert wurde. Wer sich gegen die Homo-Interessen stellt, dem ergeht es wie dem Kurzzeit-CEO von Mozilla.

Der zweite Fall betrifft Phelim McAleer, einen irischen Journalisten und Autor von politisch nicht korrekten Dokumentationen darunter Not Evil Just Wrong als Gegenaufklärung zu den „unbequemen Wahrheiten“ des ehemaligen US-Vizepräsidenten und linksliberalen Lieblings Al Gore über das „global warming“. Ebenso von FrackNation über eine neue Fördertechnik für Erdöl, Erdgas und Wasser. Man mag über McAleers Thesen unterschiedlicher Meinung sein. Tatsache ist, daß er sein journalistisches Handwerk versteht und den Mut hat, gegen den Strom zu schwimmen.

In den vergangenen Tagen landete auch er auf den Titelseiten verschiedener großer Tageszeitungen wegen seiner jüngsten politisch nicht korrekten Arbeit, der Dokumentation Gosnell – The True Story About America’s Biggest Serial Killer über den amerikanischen Abtreibungsarzt Kermit Gosnell. McAleer wurde zum Opfer einer ideologisch motivierten Zensur durch die beliebte crowdfunding Seite Klickstarter, die frühere Arbeiten des Journalisten noch mitfinanziert hatte.

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“24h Jerusalem” – Eine Stadt, viele Wahrheiten

1101460826_400” Es ist der Nahost-Konflikt, auf den kleinsten, banalsten privaten Nenner gebracht: Meine Wahrheit, mein Glaube ist richtiger als deiner. Jerusalem ist schön, aufreizend, nervig, modern, aber vor allem ein Ort der Erkenntnis, dass es keinen Ausweg, keine Lösung gibt. “

Nach “24h Berlin ” strahlt arte am 12.April 2014 von 06:00 Uhr bis 06:00 Uhr des 13.April 2014 ein weiteres Stadtporträt “24h Jerusalem” des deutschen Regisseurs Volker Heise aus. Das Porträt wird durch Second-Screen-Inhalte um eine weitere interaktive Dimension ergänzt.

http://www.24hjerusalem.tv/de

„24h Jerusalem“ erzählt die Heilige Stadt durch die Augen der Menschen, die in ihr leben und die in ihre Widersprüche verstrickt sind: Juden, Muslime und Christen, Israelis, Palästinenser und Ausländer, Frauen und Männer, Immigranten und Alteingesessene, Gläubige und Atheisten, Nachteulen und Frühaufsteher. 70 Filmteams begleiteten rund 90 Protagonisten mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten bei der Arbeit und in der Freizeit, in enge Wohnungen und großzügige Villen, in Tempeln, Moscheen und Kirchen, in israelischen Siedlungen und palästinensischen Flüchtlingscamps. In ganzen 24 Stunden eröffnen sich dem Beobachter die faszinierenden Facetten von Jerusalem. “

” Die Einheit der Stadt Jerusalem war nur in unserem Schneideraum möglich “
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