Schlagwort-Archive: Glaube

Altkanzler Schröder räumt Zweifel an Glaube und Religion ein

Gerhard Schröder, Bild: HP

Gerhard Schröder, Bild: HP

Zweimal im Jahr bittet die Marktkirche in Hannover Prominente auf die “Bürgerkanzel”, um einen Bibeltext auszulegen. Diesmal kam der frühere Bundeskanzler Schröder (SPD) und fand offene Worte zu Glaube, Moral und Politik.

evangelisch.de

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat am Sonntag in einer “Bürgerpredigt” in Hannover auf sein politisches Handeln zurückgeblickt und Einblicke in persönliche Überzeugungen gewährt. “Die Beteiligung der Bundeswehr an den Kampfeinsätzen im Kosovo und in Afghanistan waren die schwierigsten Entscheidungen in meinem politischen Leben”, sagte er vor rund 800 Besuchern von der Kanzel der evangelischen Marktkirche in Hannover.

weiterlesen

Lasset uns plaudern über Glaube, Zweifel, Wissenschaft und ID

science_beliefIch lese im Netz immer mal wieder wie Natur-wissenschaftler wie zum Beispiel auch Roy Spencer mit „ad hominem“- Argumenten angegangen werden, weil sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen.

Von Günter HeßScienceSkepticalBlog

Mich würde deshalb die Meinung der Leser dieses Forums zu dem Thema Glaube und Naturwissenschaft interessieren. Deshalb starte ich mal mit meiner Meinung und starte eine Plauderecke zu dem Thema.

weiterlesen

Wie kommt eigentlich Kirchliches ins Fernsehen?

Wieso gibt es eigentlich kirchliche Sendungen im Fernsehen? Diese Frage versucht dieses Video zu beantworten. Sehen Sie ab sofort regelmäßig an dieser Stelle kurze Filme, die Fragen rund um die Themen Glaube, Medien und Gesellschaft beantworten. Als nächstes: Welche Freikirchen gibt es in Deutschland?

pro Medienmagazin

Mit der neuen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro startet aber nicht nur diese Video-Reihe, Sie finden dort noch viel mehr. In dieser Ausgabe lesen Sie, was eine gelingende Ehe ausmacht. Dazu haben wir den ehemaligen Ratspräsidenten Wolfgang Huber mit seiner Frau Kara interviewt sowie das Sängerpaar Cae und Eddie Gauntt.

weiterlesen

Bullshistic: Hipp über Geld und Gottgefallen

Claus Hipp spricht im Magazin Euro über Glaube und Unternehmertum Foto: HiPP

Reiche Menschen müssen sich anstrengen, Gott zu gefallen. Das zumindest findet der Unternehmer Claus Hipp. In dem Finanzmagazin Euro spricht er über Geld, Glauben und wirtschaftliche Verantwortung.

pro Medienmagazin

In der Fernsehwerbung für Babynahrung der Firma Hipp spricht der Unternehmer Claus Hipp selbst für seine Produkte. Aber er bekennt sich auch öffentlich als Katholik. Sein Glaube hat Einfluss auf seine Unternehmensführung. Er sei der Ansicht, dass ein gläubiger Unternehmer „einen Vorteil gegenüber einem Atheisten hat, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen“. Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Euro ergänzt Hipp: „Er wird aufgrund seines Glaubens fester in seiner Entscheidung sein. Das ist ein Vorteil.“

weiterlesen

“Hoffnung Mensch”: Das Hohelied vom Homo sapiens

Das Leben kommt uns kurz und ungerecht vor. Trost bietet vielen die Religion und der Glaube ans ewige Leben. Doch Glaube, Hoffnung, Liebe bietet auch der religionsfreie Humanismus, erklärt der Philosoph Michael Schmidt-Salomon in seinem neuen Buch.

Von Markus C. Schulte von DrachSüddeutsche.de

Mit dem kleinen Wort am Ende seines neuen Buches “Hoffnung Mensch” hat Michael Schmidt-Salomon die Szene der Säkularen in Deutschland irritiert: “Amen” steht dort unter einem Glaubensbekenntnis, das unter anderem lautet: “Ich glaube an den Menschen/Der die Hoffnung der Erde ist.” Ist der bislang durch teils heftige Religionskritik aufgefallene Philosoph mit seinem neuen Buch “Hoffnung Mensch” ins Lager der Religiösen gewechselt?

Nicht wenn es um die traditionellen Religionen geht. Aber was klingt, als würde es theistische Religionen durch eine humanistische ersetzen wollen, löst in der Szene Abwehrreaktionen aus. “Ein Autor, der sich innerlich gedrängt sieht, ein derartiges Glaubensbekenntnis öffentlich abzulegen, hat die Nabelschnur zur Religion seiner Herkunft noch nicht völlig durchtrennt”, schreibt etwa der Philosoph und Religionskritiker Joachim Kahl im Magazin diesseits.de.

weiterlesen

Warum Religion gut tut—die Macht des Placebos

religiöses_ParalleluniversumTherapeuten, Mediziner, Hirn- und Sozialforscher sagen: Glauben tut gut. Wer fromm ist, lebt gesünder, wiegt weniger und hat einen niedrigeren Cholesterinspiegel als Ungläubige. Der Glaube als Teil der Wellness- und Fitness-Bewegung? Eine gruselige Vorstellung.

Von Matthias DrobinskiSüddeutsche.de

Die Frau lässt sich nicht wegdrängen. Sie muss zu ihm, egal, welche Anstandsregel das jetzt verletzt und wie peinlich die Sache werden könnte. Zwölf Jahre schon hat sie diese Blutungen, jeden Monat. Sie scheinen gar nicht mehr aufzuhören, sie zehren sie aus, bis sie gar nicht mehr sie selbst ist vor Müdigkeit und Blutverlust. Ein Vermögen hat sie schon ausgegeben für Ärzte, die ihr erst von der neuesten Methode erzählten, dann ratlos den Kopf wiegten und schließlich achselzuckend die Rechnung schrieben.

Und jetzt ist sie da, diese unglaubliche Hoffnung, die Gewissheit: Ich muss den Saum seines Gewandes berühren, dann wird alles gut. Sie schafft es, den Zipfel der Verheißung zu packen. Sie spürt die Kraft und weiß: Sie ist geheilt. Sie spürt diese Kraft so sehr, dass auch dieser Jesus sie spürt, der da ohne Heimat durch die Gegend zieht und von einem Vater im Himmel erzählt. Er dreht sich um. Sie erzählt ihm, zitternd, ihre Geschichte. Er sagt: “Dein Glaube hat dir geholfen.”

weiterlesen

Die Gefahren des ‚weichen Atheismus’

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Auch der sogenannte ‚weiche Atheismus’ sieht in den Religionen ein irrationales Phänomen. Obwohl er dem Glauben eine gewisse Nützlichkeit für die Gesellschaft zugesteht hält er sie letztlich für überflüssig.

kath.net

Kardinal Newman habe Mitte des 19. Jahrhunderts darum gerungen, die Vernünftigkeit des Glaubens zu verteidigen. Dieselbe Auseinandersetzung sei auch heute zu führen. Das Wirken der „neuen Atheisten“ wie Richard Dawkins sei dafür der Beweis, schreibt Pater Robert Barron. Konkreter Anlass für seinen Artikel auf dem Blog Strange Notions ist ein Interview mit Philip Kitcher in der New York Times.

weiterlesen

Denver radio host Dan Caplis means: “All racists are, at the end of the day, atheists”

Dan-CaplisDenver radio host on Donald Sterling: ‘All racists are, at the end of the day, atheists`. A Denver talk radio host suggested that it wasn’t possible to believe in God and still be racist.

By Travis Gettys THE RAW STORY

Dan Caplis, of KNUS-AM, made the comments Monday morning during a discussion of Los Angeles Clippers owner Donald Sterling, who made bigoted comments against black people during a recorded phone call.

“The roots of this kind of racism, this kind of attitude where somebody really thinks they’re superior to somebody, just because of the color of the other person’s skin? First, what it tells me — you know, my constitutionally-protected opinion about that person — is they don’t believe in God,” Caplis said.

The Friendly Atheist blog posted audio clips of the program, along with excerpted comments.

“Nobody who believes in God can be a racist, in my view, because once you believe God made us, you mean, God made junk?” Caplis continued. “God made somebody lesser just by virtue of the color of their skin? So my starting point is always: All racists must be atheists. They can’t possibly believe in God.”

read more

Gebetsfrühstück in der Bundesbank

Gibt es im Frankfurter Bankenviertel viele Christen? Die Welt am Sonntag hat Antworten Foto: Barbara Müller-Walter (flickr) | CC-BY-ND 3.0

Die harte Welt der Banken und der Glaube – das sind zwei Welten, die nicht gut zusammen zu passen scheinen. Doch die Autorinnen Anne Kunz und Nina Trentmann haben für die Welt am Sonntag mehrere Banker gefunden, die offen ihren Glauben bekunden – mit mehr oder weniger Erfolg.

pro Medienmagazin

Die Wochenzeitung Welt am Sonntag (WamS) geht unter der Überschrift „Betende Banker“ der Frage nach, ob es gläubige Banker der oberen Führungsetagen gibt und kommt zu dem Ergebnis: „Viele Bankmanager sind religiös. Der Glaube beschert ihnen zwar immer wieder Probleme – kann sich aber auch als echter Vorteil erweisen.“ Weiter schreiben die Autorinnen Kunz und Trentmann: „In Vorstand und Aufsichtsrat von Deutscher Bank und Commerzbank gibt es mehrere aktive Christen. In der Bundesbank lädt Vorstandsmitglied Rudolf Böhmler regelmäßig zum Gebetsfrühstück. Auch (Michael) Stark lud im März einige seiner Kunden und Mitarbeiter zu einer Diskussionsrunde mit Kardinal Reinhard Marx in München ein.“

weiterlesen

Britische Intellektuelle: Großbritannien kein christliches Land

Großbritanniens Premier David Cameron hat das Land, das er regiert, als christlich bezeichnet – und damit den Widerspruch von 50 britischen Intellektuellen herausgefordert. Sie sagen, Cameron würde damit die Spaltung der Gesellschaft schüren.

Mehr als 50 britische Intellektuelle haben Premierminister David Cameron wegen dessen Aussage, das Königreich sei ein christliches Land, kritisiert. In einem offenen Brief, der am Montag in der britischen Zeitung “Daily Telegraph” veröffentlicht wurde, werfen sie ihm vor, mit dieser Haltung “Entfremdung” zu schüren. Zu den Unterzeichnern des Briefes zählen die Bestseller-Autoren Sir Terry Prachett und Ken Follett, der Chemie-Nobelpreisträger Harold Kroto sowie weitere Wissenschaftler, Journalisten, Akademiker und Philosophen. Einer der Hauptunterzeichner ist Jim Al-Khalili, Präsident der Britischen Humanistischen Vereinigung.

weiterlesen

Hoppel Dich frei – Düsseldorfer Atheisten rufen zum Kirchenaustritt auf

onlineImage…die Austrittsgebühr wird selbstverständlich erstattet. 

Aktion in Düsseldorf
Atheisten rufen zum Kirchenaustritt am Gründonnerstag auf

DA Düsseldorfer Aufklärungsdienst

Düsseldorf (idea) – Die atheistische Initiative „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ ruft zu kollektiven Kirchenaustritten am Gründonnerstag (17. April) auf. Wer dies tut, bekommt anschließend von der Organisation 30 Euro geschenkt. Damit will sie den Ausgetretenen genau die Summe geben, die beim Amtsgericht für diesen Schritt als Gebühr gezahlt werden muss. Die Aktion steht unter dem Motto „Hoppel dich frei“ – Ostern bezeichnet die Initiative dabei als „Hasenfest“. Ferner veranstaltet sie vom 4. bis 10. April die Aktionswoche „Sieben Tage lang gottlos glückliches Beisammensein“. Außerdem werden religionskritische Filme im „humanen Weltladen“ der Organisation gezeigt. Auf der Fensterscheibe des Ladens heißt es: „Wir sind gottlos glücklich. Halb Düsseldorf ist konfessionslos.“ Wie die Initiative auf ihrer Facebook-Seite verkündet, will sie informieren, dass „Düsseldorf „nun mehrheitlich religionsfrei lebt und es somit von säkularem Interesse ist, dass sich auch die Kommunalpolitik von religiösen Institutionen aller Art emanzipiert“.

weiterlesen

Die “wahren” Diskriminierten des neuen intoleranten Paradigmas

Die-neuen-DiskriminiertenWas Brendan Eich und Phelim McAleer gemeinsam haben und die verrückte Kehrseite der Viktimisierung .

Vergangene Woche schafften es der Amerikaner Brendan Eich und der Ire Phelim McAleer ungewollt auf die Titelseiten aller führenden internationalen Tageszeitungen. Die Gründe dafür scheinen auf den ersten Blick ganz unterschiedlich, sind aber in der Substanz identisch. Beide Fälle sind Ausdruck derselben ideologisch motivierten Intoleranz gegen Andersdenkende. Die Betroffenen werden ganz unerwartet Opfer von Kampagnen. Die existenzbedrohenden Kampagnen können theoretisch jeden treffen, weshalb die beiden Fälle Symbolcharakter für das aktuell vorherrschende kulturelle Klima haben.

Brendan Eich wurde gezwungen, nach wenig mehr als einer Woche den Posten des geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden des Internet-Giganten Mozilla wieder zu räumen, eines Unternehmens, das er selbst mitbegründet und aufgebaut hatte. Das Unternehmen entwickelte und produziert den beliebten Internetbrowser Firefox. Für das Unternehmen spielte letztlich weder seine Position in der Unternehmensentstehung und –geschichte eine Rolle noch die Tatsache, daß er als einer der Besten in seinem Fachbereich gilt. Von ihm stammt die Erfindung der Programmiersprache Javascript. Ausschlaggebend für seine Entlassung war letztlich nur, was die Homo-Lobby aufgrund ihres ideologischen Scheuklappenblickes forderte. Die LGBT-Jünger warfen Eich nämlich vor, „homophob“ zu sein. Grund war eine 2008 getätigte Spende von 1.000 Dollar für die kalifornische Initiative Proposition 8, die durch eine Volksabstimmung die Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau in der Verfassung des US-Staates verankerte. Die Initiative war erfolgreich und löste den unerbittlichen Zorn der Homosexuellen aus. In der Zwischenzeit wurde die Verfassungsänderung gekippt, weil US-Richtern die Ideologie einer Homo-Minderheit wichtiger ist, als eine demokratische Wählerentscheidung. Obwohl die Proposition 8 also getilgt wurde, zeigen sich die Homo-Ideologen rachsüchtig. Brendan Eich wurde ein prominentes Opfer, an dem ein Exempel statuiert wurde. Wer sich gegen die Homo-Interessen stellt, dem ergeht es wie dem Kurzzeit-CEO von Mozilla.

Der zweite Fall betrifft Phelim McAleer, einen irischen Journalisten und Autor von politisch nicht korrekten Dokumentationen darunter Not Evil Just Wrong als Gegenaufklärung zu den „unbequemen Wahrheiten“ des ehemaligen US-Vizepräsidenten und linksliberalen Lieblings Al Gore über das „global warming“. Ebenso von FrackNation über eine neue Fördertechnik für Erdöl, Erdgas und Wasser. Man mag über McAleers Thesen unterschiedlicher Meinung sein. Tatsache ist, daß er sein journalistisches Handwerk versteht und den Mut hat, gegen den Strom zu schwimmen.

In den vergangenen Tagen landete auch er auf den Titelseiten verschiedener großer Tageszeitungen wegen seiner jüngsten politisch nicht korrekten Arbeit, der Dokumentation Gosnell – The True Story About America’s Biggest Serial Killer über den amerikanischen Abtreibungsarzt Kermit Gosnell. McAleer wurde zum Opfer einer ideologisch motivierten Zensur durch die beliebte crowdfunding Seite Klickstarter, die frühere Arbeiten des Journalisten noch mitfinanziert hatte.

weiterlesen

“24h Jerusalem” – Eine Stadt, viele Wahrheiten

1101460826_400” Es ist der Nahost-Konflikt, auf den kleinsten, banalsten privaten Nenner gebracht: Meine Wahrheit, mein Glaube ist richtiger als deiner. Jerusalem ist schön, aufreizend, nervig, modern, aber vor allem ein Ort der Erkenntnis, dass es keinen Ausweg, keine Lösung gibt. “

Nach “24h Berlin ” strahlt arte am 12.April 2014 von 06:00 Uhr bis 06:00 Uhr des 13.April 2014 ein weiteres Stadtporträt “24h Jerusalem” des deutschen Regisseurs Volker Heise aus. Das Porträt wird durch Second-Screen-Inhalte um eine weitere interaktive Dimension ergänzt.

http://www.24hjerusalem.tv/de

„24h Jerusalem“ erzählt die Heilige Stadt durch die Augen der Menschen, die in ihr leben und die in ihre Widersprüche verstrickt sind: Juden, Muslime und Christen, Israelis, Palästinenser und Ausländer, Frauen und Männer, Immigranten und Alteingesessene, Gläubige und Atheisten, Nachteulen und Frühaufsteher. 70 Filmteams begleiteten rund 90 Protagonisten mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten bei der Arbeit und in der Freizeit, in enge Wohnungen und großzügige Villen, in Tempeln, Moscheen und Kirchen, in israelischen Siedlungen und palästinensischen Flüchtlingscamps. In ganzen 24 Stunden eröffnen sich dem Beobachter die faszinierenden Facetten von Jerusalem. “

” Die Einheit der Stadt Jerusalem war nur in unserem Schneideraum möglich “
weiterlesen

“Heilbarkeit” von Homosexualität – Kongress in Kassel

Schwul-nicht-schwul-470Ex-Gays
Kassel: Evangelische Gruppe will für “Homo-Heilung” werben
Ein vom Weißen Kreuz organisierter Ex-Gay-Kongress soll Ende Mai im hessischen Kassel stattfinden. LGBT-Aktivisten üben scharfe Kritik.

QUEER

Der Evangelische Fachverband für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz e. V. will am 22. Mai eine dreitägige Tagung veranstalten, auf der Redner der Ex-Gay-Bewegung für die Heilung von Homosexualität werben sollen. Zum “Kongress Sexualethik und Seelsorge” (PDF) sind unter anderem Christl Ruth Vonholdt vom “Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)” eingeladen. Sie ist davon überzeugt, dass alle Menschen grundsätzlich heterosexuell sind, manche aber lediglich ein “homosexuelles Problem” hätten. So bezeichnete sie Homosexualität als “Ideologie”.

Als weiterer Redner hat sich Markus Hoffmann vom Homo-Heiler-Verband “Wüstenstrom e.V.” angekündigt. Er will in Kassel ein Seminar mit dem Titel “Sexuelle Identitätsstörungen in der Beratung” abhalten. Die beiden Aktivisten sind die bekanntesten Protagonisten der deutschen Ex-Gay-Szene, die Homosexuelle “heilen” wollen.

weiterlesen

US – Studie : Internet vermindert religiöse Zugehörigkeit

a63da59a50Forscher in den USA haben den Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Religiosität und der Zunahme der Internetnutzung untersucht. Je mehr die Menschen im Internet surfen, umso ungläubiger werden sie.

pro Medienmagazin

Die Untersuchung des Computerwisssenschaftlers Allen Downey zeigt, dass es eine Verbindung zwischen Unglaube und Internetnutzung gibt. Der Wissenschafler kommt nach Angaben des Wissenschaftsmagazins MIT Technology Rewiew zu dem Ergebnis, dass die Zunahme der Internetnutzung in den USA in den beiden vergangenen Jahrzehnten ein signifikantes Absinken der religiösen Zugehörigkeit verursacht hat. Die Studie liefere eine signifikante Korrelation der Werte. Die Studie sagt aus, dass das Internet einen höheren Einfluss darauf hat, ob jemand religiös ist oder nicht, als andere mögliche Einflussfaktoren es tun, wie zum Beispiel Einkommen und Bildung der Person, deren Sozio-ökonomischer Status oder ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnt. „Die Nutzung des Internets verringert die Chance, Mitglied einer Religionsgemeinschaft zu sein“, sagt Downey.

weiterlesen

Homophobe Diskriminierung dank göttlichem Datenmissbrauch.

Kirche und Homosexualität- Gefahr für den Arbeitsplatz ? 664b8f10147f39815363d27f1ea8f6c5

Ehe und Lebenspartnerschaft sollen auch melderechtlich gleichgestellt werden. Im Bundesrat gibt es jedoch Bedenken gegen den Entwurf der Bundesregierung – und zwar wegen der katholischen Kirche.

Es geht nur um eine relativ kleine Gruppe – doch im Bundesrat ist man der Meinung, dass die Bundesregierung deren Interessen nicht missachten dürfe. Es geht um kirchliche Mitarbeiter, die homosexuell sind und in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Und es geht um das Melderecht. Das entsprechende Gesetz muss derzeit an neue Umstände angepasst werden, eine reine Routinesache. Aber für homosexuelle Mitarbeiter der katholischen Kirche könnte das Konsequenzen haben – bis hin zur Kündigung des Arbeitsvertrags. Das ist jedenfalls die Ansicht von zwei Ausschüssen des Bundesrats, dem für Innere Angelegenheiten und dem für Frauen und Jugend.

weiterlesen

Nato-General: Ohne Glauben kann ich kein Soldat sein

Josef Blotz, Bild: outlookafghanistan.net

Der Glaube sei nicht nur pragmatische Krisenhilfe, sondern in erster Linie ein Geschenk. Der General wörtlich: «Ganz konkret hat mir in den schwierigen Einsätzen die Regelmäßigkeit der Glaubenspraxis geholfen.»

kath.net

Für Nato-General Josef Blotz (Foto) gehört der Glaube untrennbar zu seinem militärischen Beruf dazu. «Ohne mein Christ-Sein könnte ich nicht Soldat sein», sagte Blotz, einer der ranghöchsten deutschen Generäle der Brüsseler Nato-Zentrale, am Sonntag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Der Glaube sei nicht nur pragmatische Krisenhilfe, sondern in erster Linie ein Geschenk. Der General wörtlich: «Ganz konkret hat mir in den schwierigen Einsätzen die Regelmäßigkeit der Glaubenspraxis geholfen.» Auch in Afghanistan habe er versucht, jeden Sonntag die Messe zu besuchen.

weiterlesen

S. Wagenknechts Religions-Pragmatismus

Sahra Wagenknecht, Bild: bb

Sahra Wagenknecht, Bild: bb

Bundestagsabgeordnete würdigt in Beitrag für “Zeit”-Beilage Apostolisches Schreiben “Evangelii gaudium” von Papst Franziskus

kathweb

Sahra Wagenknecht (44), Politikerin der deutschen Linken, hält den Glauben für einen einflussreichen Faktor auch wenn sie selbst nicht religiös ist. “Religion nützt der Gesellschaft, wenn sie zum Widerstand ermutigt und die Mächtigen in Wirtschaft und Politik nicht verschont”, schrieb die Bundestagsabgeordnete in einem Gastkommentar für die “Zeit”-Beilage “Christ & Welt” (Donnerstag). “Dann kann Glaube Berge versetzen.”

Die Kirche könne ein “Ort der Begegnung und der Anklage gegen die Macht des großen Geldes” sein, führte Wagenknecht aus. “In Zeiten, wo Menschen durch die Gewalt des herrschenden Wirtschaftssystems, durch die Zerstörung guter und sinnstiftender Arbeit vereinzeln und Gemeinschaft oftmals nur noch über Facebook simuliert wird, kann auch eine Sonntagsmesse aufrütteln.”

weiterlesen

Mit Gott ins Kino – besser nicht

Kinofilme bieten Anknüpfungspunkte für Gespräche über den Glauben Foto: SCM R. Brockhaus

Die Kunstform der bewegten Bilder, die Kinematographie, fasziniert Jung und Alt. Filme bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für Gespräche. Nun hat die Filmwissenschaftlerin Dagmar Petrick ein Andachtsbuch veröffentlicht, das einen Bogen spannt zwischen Kino und Glaube.

Von Norbert Schäferpro Medienmagazin

Das Andachtsbuch mit dem Titel „Mit Gott im Kino“ legt eine Auswahl von 25 erfolgreichen Kinofilmen zugrunde. Darunter befinden sich unter anderem bekannte Kinohits wie „Evan Allmächtig“, „Die Chroniken von Narnia“, „Stadt der Engel“ und „Gran Torino“. Die Palette der Filme reicht von der Komödie bis zum Drama. Petrick formuliert nach einer Kurzbeschreibung des Films mit eigenen Gedanken die Kernaussage, entwickelt Fragen zum Inhalt und stellt ihnen Bibelstellen als Erklärung und sinngebende Antwort gegenüber. „Im Grunde geht es darum, vom Film ausgehend einen Anknüpfungspunkt zu haben, Gott in den Geschichten zu entdecken, die, wie man so schön sagt, das Leben schreibt. Und in denen wir uns wiederfinden“, sagt die Autorin im Gespräch mit pro zur Idee des Buches. „Das Andachtsbuch richtet sich nicht speziell an Cineasten. Ich habe Filme ausgewählt, die ein breites Publikum erreichen und einen kulturellen Bekanntheitsgrad errungen haben“, sagt Petrick. Die Autorin ist Filmwissenschaftlerin und hat zudem evangelische Theologie und Anglistik studiert.

weiterlesen

Heiliger Zorn: Wenn Religion psychisch krank macht

charismatic

Religion kann Ängste oder Schuldgefühle auslösen. Sektenaussteiger und ehemalige Fundamentalisten berichten bei einem Treffen in Köln über ihre Erfahrungen.

Die Welt – Thomas Becker

Er kann sich noch genau an jenen Tag vor mehr als zehn Jahren erinnern, als er aus der katholischen Kirche austrat. Das Gefühl, endlich frei zu sein, übermannte ihn. Als er nach dem Behördengang im Auto saß, genoss er den Blick auf die friedlich daliegende Winterlandschaft im Hunsrück. Dann aber stieg die Angst wieder in ihm auf. Wenn er jetzt von der Straße abkommen sollte, wäre das nicht die gerechte Strafe Gottes?

Der Mann, der hier Markus heißen soll, möchte seinen richtigen Namen nicht nennen. Er ist 47 Jahre alt und brannte einst für seinen Glauben. Über die Jahre hat er eine ekklesiogene Neurose ausgebildet – eine Neurose, die aus religiösen Vorstellungen und kirchlicher Sozialisation herrührt. Psychologen verwenden den Begriff für Menschen, die durch ihren Glauben starke Schuldgefühle, Zwänge oder Frigidität entwickelt haben.

weiterlesen