Schlagwort-Archive: Heiligen Stuhls

Bittere Lektion für den Heiligen Stuhl

Medienwirksam vor dem Prozess: Titanic-Team, ©dapd

Einen Tag vor Beginn der Verhandlung vor dem Hamburger Landgericht hat der Vatikan seine Klage gegen das Satiremagazin “Titanic” zurückgezogen. Obwohl das juristische Vorgehen anfänglich auch unter Kirchenfernen Zustimmung fand, überrascht die Entscheidung kaum. Denn gewinnen konnte diesmal nur “Titanic”.

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Die Mitteilung war lakonisch knapp wie fast alle Presseerklärungen aus dem Vatikan. “Nach eingehenden Beratungen ist der Heilige Stuhl zur Entscheidung gelangt, eine Rücknahme des Antrags auf einstweilige Verfügung gegen den Titanic Verlag zu veranlassen. Zugleich werden weitere rechtliche Maßnahmen geprüft, um Angriffen auf die Würde des Papstes und der katholischen Kirche wirksam zu begegnen.”

Zu finden war die Ankündigung am Donnerstagnachmittag auf der offiziellen Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz, am Tag vor dem geplanten Beginn des Prozesses des Heiligen Stuhls gegen das Satiremagazin wegen einer verunglimpfenden Darstellung des Papstes.

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Vatikan ruft auf die „Sünden“ der Lebensmittelkonzerne zu besprechen

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Vatikan hat sich dem Appell angeschlossen, ein außerordentliches G20-Gipfel zum Thema der Lebensmittelprobleme der Welt einzuberufen Wie der Vertreter des Heiligen Stuhls bei der UNO, Erzbischof Silvano Tomasi erklärte sollte ein solches Treffen noch bis Ende dieses Jahres veranstaltete werden

Von Andrei Fedjaschinradio Stimme Russlands

Der Heilige Stuhl mischt sich selten in Wirtschaft ein. Doch der Hunger ist schon sein Thema. Schon jetzt wird es klar, dass der Welt einen Lebensmittelkrise wie vor vier Jahren droht. Damals gab es die Hungertumulte in 30 Staaten der Welt.

Die Dürre in den USA sowie das Unwetter in Asien führten zur Senkung der Getreideernte. Das provozierte ein maßstäbliches Preiswachstum für fast alle Lebensmittel. Laut den Angaben des World Food Programm der UNO wird es auf dem Planeten bis Ende des Jahres um 53 Mio. mehr hungernde Menschen geben.

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Vatikan gegen Diskriminierung von Homosexuellen

Der Vatikan hat sich gegen eine Diskriminierung von Homosexuellen gewandt und zugleich Sonderrechte für bestimmte gesellschaftliche Gruppen ausgeschlossen.

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Der Vatikan lehne eine Diskriminierung jedweder Personen grundsätzlich ab; dies gelte auch für jene, die aufgrund ihres Sexualverhaltens benachteiligt würden, sagte der Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, am Freitag in einem Interview mit Radio Vatikan. Zuvor hatte er sich in diesem Sinne vor dem UN-Menschenrechtsrat geäußert.
Bestrebungen, bestimmten Minderheiten zusätzlich zu den allgemeinen Menschenrechten besondere Rechte zu geben, gingen jedoch „nicht in die richtige Richtung“, sagte der Kirchendiplomat weiter. Dadurch werde die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte infrage gestellt. Zugleich wandte sich der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen gegen die sogenannte „Gender-Theorie“. Diese sei eine „ideologische Konstruktion“, weil sie vorgebe, Männer oder Frauen könnten selbst über ihre sexuelle Identität bestimmen, kritisierte der Italiener.

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