Schlagwort-Archive: Hessen

Loccumer Hexen sollen rehabilitiert werden

Themenbild: NDR.de

850 Jahre wird das Kloster Loccum in diesem Jahr alt – und alles könnte so schön, heiter und feierlich sein. Wenn da nicht dieser “dunkelste Punkt in der Geschichte des Klosters Loccum und der Evangelischen Landeskirche Hannover” wäre.

NDR.de

Als solchen bezeichnet der pensionierte evangelische Pfarrer Hartmut Hegeler die Hexenverfolgung auf den Stiftsgebiet – und hat nun von Landesbischof Ralf Meister gefordert, die Opfer zu rehabilitieren.

Insgesamt 54 belegte Verfahren wegen Hexerei

Rund 33 Menschen seien im frühen 17. Jahrhundert im Zuständigkeitsbereich des Klosters Loccum in Hexenprozessen hingerichtet worden, heißt es in dem Brief, den auch ein weiterer pensionierter evangelischer Pfarrer aus Göttingen, die Autorin einer Schrift zur Hexenverfolgung und ein Historiker unterzeichnet haben. Insgesamt 54 belegte Verfahren wegen Hexerei habe es zwischen 1581 und 1661 gegeben. Und die Loccumer evangelische Geistlichkeit habe bei alldem eine “fatale Rolle” gespielt, so Hegeler.

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Evangelikale Ärztin: Schwulsein ist heilbar – mit staatlicher Förderung

Screenshot brightsblog

Screenshot brightsblog

Schwulsein ist heilbar, meint eine Ärztin der evangelikalen “Offensive Junger Christen”. Der Verein wurde vom Land Hessen und dem Bund finanziell unterstützt, weil er Jugendarbeit betreibt. Ein Skandal, findet der Grüne Kai Klose. Die Evangelische Kirche reagiert mit Zurückhaltung.

Von Annette LangerSpON

Die Welt der Christl Ruth Vonholdt ist überschaubar. Jahrelang hat sie extensiv zu Homosexualität geforscht und Folgendes dabei herausbekommen: Schwule sind untreu, leiden häufiger unter “sexuellen Süchten und sexueller Nötigung” als Heterosexuelle und sind öfter psychisch oder physisch krank. Lesbische Frauen leiden unter “Beziehungsverwundung” und “Identitätsunsicherheit”. Aber all das ist kein Problem, denn: Homosexualität ist heilbar, meint Vonholdt.

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Hessen: Muslime für Abschaffung der Sargpflicht

Muslim-Organisationen werben für die Abschaffung der Sargpflicht – Kommunen und Koalition im hessischen Landtag lehnen dies aber ab. ©DPA

Die Sargpflicht abzuschaffen – diese bitte haben der Zentralrat der Muslime und Islamische Religionsgemeinschaft Hessen im Landtag vorgetragen. Vertreter der großen christlichen Kirchen machten keine Einwände geltend.

Frankfurter Allgemeine

Die in Hessen lebenden Muslime haben für die Abschaffung der Sargpflicht bei Beerdigungen geworben. „Heimat ist da, wo man leben und auch sterben darf“, sagte Hamza Wördemann vom Zentralrat der Muslime Deutschland bei einer Anhörung im Wiesbadener Landtag. Er befürwortete damit eine entsprechende SPD-Initiative. Bestattungen in weißen Tüchern, wie es im Islam üblich sei, werde die Identifikation der Einwanderer mit Deutschland verstärken.

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Rabbiner wegen Kinder-Beschneidung angezeigt

Bild: BR Studio Franken

Wegen Beschneidung von Kindern wurde ein Rabbiner aus Hof von einem Arzt aus Hessen angezeigt. Es dürfte die ersten Anzeige wegen des religiösen Beschneidungsrituals in Bayern sein.

Bayrischer Rundfunk Studio Franken

Die Staatsanwaltschaft Hof bestätigte dem Bayerischen Rundfunk, dass die Anzeige eines Arztes eingegangen ist – ob ein Ermittlungsverfahren gegen den Rabbiner aus Hof eröffnet wird, steht allerdings noch nicht fest, erklärte Hofs Leitender Oberstaatsanwalt. Der Rabbiner erfuhr erst vom BR von der Strafanzeige. Er wertet sie als “Antisemitismus”.

Mann führte bereits 3.000 Beschneidungen durch

Auf seiner Internet-Seite verweist der Rabbiner auf das jüdische Beschneidungsritual. Nach eigenen Angaben hat er bislang rund 3.000 Beschneidungen an Kindern und Erwachsenen durchgeführt. In Hof liege die letzte Beschneidung allerdings schon Jahre zurück, erklärte er dem BR.

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Hessen will Islamunterricht einführen

Wappen

Deutschlandradio Kultur

Hessen will zum Schuljahr 2013/2014 islamischen Religionsunterricht einführen.

Dafür prüft das Land sowohl einen erweiterten Ethikunterricht als auch einen bekenntnisorientierten Unterricht. Wie Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn nach einer Kabinettsitzung erklärte, starten beide Pilotfächer zunächst an jeweils 25 Grundschulen in der ersten Klassenstufe. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei acht Schülern. Unterrichten sollen muslimische Lehrer, die für den Religionsunterricht eine Weiterbildung erhalten. Hahn sagte weiter, Hessen baue mittelfristig auf Absolventen des Zentrums für Islamische Studien, das im vergangenen Jahr an den Universitäten Frankfurt und Gießen gegründet wurde.

Karfreitag: Piraten wollen tanzen – Pfaffensäcke greinen

Bild: cinemotion-kino.de

Bewusste Provokation der Piratenpartei gegenüber den Christen.

kath.net

Mit einer Tanzdemonstration am Karfreitag will die Piraten-Partei in Gießen gegen das im hessischen Feiertagsgesetz festgeschriebene Tanzverbot an kirchlichen Feiertagen protestieren.

Der zur hessen-nassauischen Kirchenleitung gehörende Gießener Propst Matthias Schmidt sieht darin eine „Provokation“. Über die kirchliche Kritik hinaus ist um das Vorhaben in der Universitätsstadt eine Kontroverse entbrannt. Der Stadtverordnete der Piraten, Christian Oechler, will mit der Aktion „Tanzen gegen das Tanzverbot“ um 18.30 Uhr auf den Kirchenplatz auch für die Trennung von Kirche und Staat demonstrieren. Während das Ordnungsamt die Demonstration bisher nicht genehmigen will, wollen die Piraten mit einem Eilantrag die Rechtslage vom Verwaltungsgericht Gießen klären lassen.

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Die Egelsbacher Kreuze und vom “Afterdienst Gottes”

Bild: forum.brights-deutschland.de

Im Süden Hessens wird der religiöse Kulturkampf Deutschlands ausgefochten. Egelsbach, im Landkreis Offenbach gelegen praktiziert offensichtlich einen etwas fundamentalistischen Umgang mit religiöser Symbolik im öffentlichen Raum.

Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz, für die Einen das Instrument an dem der “Erlöser” starb, für die Anderen ein Tötungsinstrument, welches über Jahrhunderte zum Vollstrecken von Todesurteilen Verwendung fand. Wir alle können froh sein, dass Jesus, so es ihn denn jemals gegeben hat, am Kreuz starb, nicht unterm Fallbeil, auf dem elektrischen Stuhl oder mit einem gespritzen Giftcocktail. Nein das Kreuz. Man stelle sich vor, in unseren Städten und Gemeinden würden symbolhaft modifizierte Guillotinen, Richtblöcke oder elektrische Stühle stehen und angebet. Den 6.000 Rebellen des Spartacus, die an Kreuze genagelt die Via Appia von Rom nach Capua säumten, dürfte das Kreuz in keiner guten Erinnerung sein.

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Hessen: Christentum ohne Christen

Bibelfest? Eine Studie im Auftrag des Hessischen Rundfunks erfragt die Religiosität der Hessen. Foto: dpa

“Was glauben die Hessen?” Eine Studie fördert Erstaunliches zutage: Christen sind inzwischen zu einer Minderheit geworden und selbst Kirchenmitglieder stimmen zentralen Aussagen ihrer Religion in erheblichen Teilen nicht mehr zu.

Von Joachim FrankFrankfurter Rundschau

Es ist bloß ein harmloser Packen Papier, aber er enthält Sprengstoff. Zumindest gilt das für die Kirchen und alle, die sich mit der Zukunft des Christentums in Deutschland befassen. Denn zentrale Befunde einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung lauten: Im Land Hessen sind Christen inzwischen zu einer Minderheit geworden. Selbst Kirchenmitglieder stimmen zentralen Aussagen ihrer Religion zu erheblichen Teilen nicht mehr zu. Damit ist ein „Christentum ohne Christen“ kein Paradox, sondern gelebte Realität.

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Der Staat und die religiöse Vielfalt

Zentralmoschee in Köln: Eine Dauer-Baustelle soll es nicht geben (©dapd)

Die islamischen Verbände in Deutschland streben weiter nach der Anerkennung als Religionsgemeinschaft. Faktisch seien sie es schon jetzt, sagte der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime, Bekir Alboga. Im Interview spricht er über die Erwartungen der Muslime im neuen Jahr.

domradio.de

KNA: Herr Alboga, 2012 werden erstmals islamische Theologen, Imame und Religionslehrer an vier deutschen Universitätsstandorten ausgebildet, Nordrhein-Westfalen beginnt als erstes Bundesland mit flächendeckendem Religionsunterricht für Muslime. Wird es ein historisches Jahr für den Islam in Deutschland?
Alboga: So weit würde ich nicht gehen. Die Entwicklung der islamischen Ausbildung an Schule und Universität ist gut. Ich rechne damit, dass 2012 auch Hessen, Niedersachsen, Hamburg und Bremen den Weg für islamischen Bekenntnisunterricht an den Schulen freimachen. Letztlich passt sich der deutsche Staat aber nur an eine Wirklichkeit an, die seit Jahren existiert. Dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen.

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Das Kreuz und die Schlagbäume

Quelle: idea.de

Mit Gottesdiensten und Feierlichkeiten haben Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Politik am 3. Oktober an die deutsche Wiedervereinigung von 1990 erinnert. In einem ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung der zentralen Feierlichkeiten in Bonn beklagte der Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner, dass die Schlagbäume der deutschen Teilung aus den Köpfen und Herzen vieler Menschen auch 21 Jahre später noch nicht verschwunden seien. Bei anderen habe er den Eindruck, dass sie sich zu sehr an die deutsche Einheit gewöhnt hätten und diese als selbstverständlich betrachteten.

idea.de

Gemeinsam mit dem EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), rief Meisner zu Dankbarkeit für das Geschenk der deutschen Einheit auf. Schneider ermutigte Christen dazu, sich auch im Alltag am Wort Gottes zu orientieren. Es schenke Zuversicht und biete Halt. Wer sich hingegen vom Wort Gottes abwende, gehe in die Irre. Das habe das Volk Israel im Alten Testament erfahren müssen. Und das gelte auch heute. An dem Festgottesdienst in der evangelischen Kreuzkirche nahmen unter anderem Bundespräsident Christian Wulff und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) teil.

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Islam-Unterricht: FDP-Politiker provoziert CDU

Bild: © picture-alliance/dpa - Archiv

Im Streit um den Islam-Unterricht provoziert FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn die Kritiker in der CDU. Er deutete an, auch der christliche Religionsunterricht könnte in Frage stehen. Der Regierungssprecher sieht darin keine Kontroverse.

hr-online

In der vergangenen Woche hatte Hahn zunächst von CDU-Fraktionschef Christean Wagner hören müssen, dass die CDU den Koalitionsvertrag mit der FDP im Punkt Islamunterricht doch eher widerwillig umsetzt. Dann sagte der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Irmer, der “Frankfurter Neuen Presse” (FNP), nach seiner festen Überzeugung komme der bekenntnisorienierte islamische Religionsunterricht in dieser Wahlperiode nicht mehr.

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Dalai Lama: Der Glückskeks als ideale Projektionsfläche

Quelle: op-online.de

Der Dalai Lama besucht Hessen und wird im Landtag empfangen. Was macht den Mann und seine Lehre so anziehend?

op-online.de

Herr Eissler, warum mögen so viele Menschen den Dalai Lama?

Friedmann Eissler: Man kennt den Dalai Lama vor allem lächelnd. Ich glaube, dass viele diese scheinbare Gelassenheit und Leichtigkeit mit einer eigenen Sehnsucht sehen. Der Dalai Lama ist eine ideale Projektionsfläche für eigene Sehnsüchte und Wünsche.

Warum gelingt das den christlichen Kirchen weniger gut?

Eissler: Wir leben in einer Zeit starker Individualisierung und Pluralisierung. Das heißt: Die individuelle Beziehung zur Religion, also das, was Religion mir sagt und gibt, ist wichtig. Hier bietet der Dalai Lama eine mundgerecht zurechtgestutzte Spiritualität. Es ist keine dogmatische Spiritualität, wie sie im Christentum erlebt wird, sie verpflichtet auch zu nichts. Es ist im Grunde eine vage, angenehme Sache. Es geht darum, sich selbst und das eigene Dasein zu meditieren. Da muss man nicht „an etwas glauben“. Der Dalai Lama hat die Botschaft: Das Wichtigste im Leben sind Liebe und Glück. Wer wollte das nicht? Die Frage ist nur: Was ist darunter zu verstehen? Wie fremd und kompliziert die Welt des tibetischen Buddhismus‘ eigentlich ist, wird weithin gar nicht gesehen.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Der Traum aller Gottes-Kirchen-Macht-Apologeten
[...]Warschau (kath.net/KAP) Erfolg für Abtreibungsgegner in Polen: Fast eine halbe Million Bürger haben ein Volksbegehren für ein totales Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen unterschrieben. Das Bürgerkomitee “Wähle das Leben” übergab die Unterschriften am Donnerstag in Warschau dem Parlamentsbüro. Die Abgeordneten müssen nun über das eingereichte Gesetz abstimmen. Die Zahl der Unterstützer ist etwa fünfmal so hoch wie für einen solchen Antrag an das Parlament erforderlich. Ziel des Volksbegehrens ist, dass Schwangerschaftsabbrüche künftig auch bei schweren Missbildungen des Fötus, nach einer Vergewaltigung und bei Gefahren für Gesundheit oder Leben der Mutter verboten sind. Die Zahl der Abtreibungen lag in Polen nach offiziellen Statistiken zuletzt bei etwa 500 im Jahr. In fast allen Fällen lag demnach eine schwere Missbildung des Fötus vor. An der Unterschriftensammlung für das totale Verbot beteiligten sich auch katholische Laienorganisationen[...]

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Serkan Tören: Boykottaufruf ist Unfug

Serkan Tören, Quelle: FDP-Fraktion

Der FDP-Integrationsexperte Serkan Tören kritisiert den SPD-Boykottaufruf der Islamkonferenz. Er sieht deren Integrationspolitik durch entsprechende Äußerungen der Integrationsbeauftragten Aydan Özuguz disqualifiziert. Einen Boykott zu fordern, sei “grober Unfug”. “Die Dialogbereitschaft zwischen Staat und Muslimen muss gewahrt bleiben. Die Politik muss eine vollständige Integration des Islams in Deutschland anstreben”, so Tören.

FDP im deutschen Bundestag

Die SPD-Integrationsbeauftragte Aydan Özuguz hatte gefordert, Muslime sollten die Deutsche Islamkonferenz (DIK) unter der Leitung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) boykottieren. Diese Forderung kritisierte Tören scharf. “Die Islamkonferenz als Plattform für die gesellschaftliche Verankerung des Islams in Deutschland ist unerlässlich und sollte nicht parteipolitisch missbraucht werden”, so Tören.

Vollständige Integration des Islams in Deutschland erreichen

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Apokalypse jetzt

AFP/JGSDF

Wir sollten uns schämen: Nirgends sonst wird so rücksichtslos und falsch über das Atomunglück in Japan geredet wie hier. Eine Empörung.

Von Reinhard ZöllnerWELT ONLINE

Wir haben die Freundschaft der Japaner in ihrer größten Krise nach dem Zweiten Weltkrieg bitter enttäuscht. Es stimmt: In vielen Ländern reagierten die Medien und die Menschen verstört, schockiert, ungläubig auf die Ereignisse in Japan. Aber Hysterie, Unprofessionalität und vor allem Gefühl- und Taktlosigkeit bis zum Zynismus: das war das ganz besondere Markenzeichen der deutschen Reaktion. Und zwar nicht nur der Medien. Die deutsche Haltung zu Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe war eine Aneinanderreihung von peinlichen Desastern.

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Regierung rückt vom DITIB ab

Bild: © picture-alliance/dpa Islam-Unterricht mit Partner DITIB - die Landesregierung ist skepisch.

Beim islamischen Religionsunterricht geht die Landesregierung auf Abstand zur Muslimverband DITIB. Integrations-Staatssekretär Rudolf Kriszeleit (FDP) kritisierte am Samstag deren Nähe zum türkischen Staat.

hr-online.de

“Ein Religionsunterricht, dessen Grundsätze wesentlich durch einen anderen Staat beeinflusst sind, entspricht nicht dem Grundgesetz”, sagte Kriszeleit auf der Veranstaltung des hessischen Landesverbandes der “Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion” (DITIB) am Samstag in Schmitten im Taunus. Der Verband hatte beim Land beantragt, der religöse Partner für den islamischen Religionsunterricht werden zu dürfen.

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Kindergarten gründen, ganz einfach; christlich natürlich

Quelle: schulen_luzern.ch

Die Bürgermeister sind dankbar für jeden Kita-Gründer

Nie zuvor war es so einfach, eine christliche Kindertagesstätte zu gründen. Diese Ansicht vertrat der Journalistikdozent und ehrenamtliche Geschäftsführer des christlichen Kindergartens Woltersdorf (bei Berlin), Prof. Wolfgang Stock, am 29. Januar in einem Seminar zum Thema „Wie gründe ich einen Kindergarten?“ in Woltersdorf.

kath.net

Wie er ausführte, habe ab 2013 jedes dritte Kind unter drei Jahren einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertagesstätte. Damit das umgesetzt werden könne, müssten viele dieser Einrichtungen erst noch gegründet und gebaut werden. „Das schaffen die Kommunen nicht allein. Deshalb sind kluge Bürgermeister dankbar für jeden Kita-Gründer“, sagte Stock vor den 60 Teilnehmern des Seminars. Bund, Länder und Kommunen stellten für die zusätzlichen Plätze zusammen zwölf Milliarden Euro zur Verfügung.

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Integration – ein rassistischer Kampfbegriff

Die hessische Landtagsabgeordnete Mürvet Öztürk (Grüne) sagt, Thilo Sarrazin habe das Wort "Integration" rassistisch belegt. Quelle: welt.de

Der Begriff “Integration” solle nicht mehr verwendet werden, sagt Grünen-Politikerin Mürvet Öztürk (Grüne). Schuld daran sei Thilo Sarrazin.

WELT ONLINE

Vertreter aus der Politik, Wissenschaft und Jugendbildung haben in Frankfurt am Main die Abschaffung des Begriffs “Integration“ gefordert. Die hessische Landtagsabgeordnete Mürvet Öztürk (Grüne) sagte bei einer Rede auf der “Statt-Integrationskonferenz“ des Deutsch-Türkischen Jugendwerks, das Wort sei seit der von Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin vom Zaun gebrochenen Debatte um Muslime in Deutschland ein “politischer Kampfbegriff”.

Die Termini “Integration“ und auch “Migrationshintergrund“, wie sie Sarrazin benutze, seien “diskriminierend und rassistisch“, sagte die kurdisch-stämmige Islamwissenschaftlerin Öztürk vor etwa 160 Teilnehmern. Denn Menschen mit Migrationshintergrund seien für den SPD-Politiker ausschließlich Muslime. Deswegen schlug Öztürk vor, den Terminus “Integration“ durch Begriffe wie Vielfalt, gesellschaftliche Teilhabe, Pluralität oder Demokratie zu ersetzen.

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Parallelgesellschaft Diakonie

Der Ärger und die Wut unter den rund 450.000 Beschäftigen bei Diakonischen Werken wachsen. Seit Jahren klagen Sie über systematisches Lohndumping durch die Auslagerung von Mitarbeitern in Leiharbeitsfirmen und die Absenkung von Löhnen, gerade in den unteren Lohngruppen.

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Soziale Verhältnisse

Prof. Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V.

Menschen mit und ohne Migrationshintergrund weisen die gleiche Deliktsbelastung auf, wenn sie einen ähnlichen familiären, sozialen und wirtschaftlichem Hintergrund haben. Dies stellte Prof. Pfeiffer bei der Enquetekommission Integration in Hessen klar.

MIGAZIN

Am vergangenen Freitag tagte die Enquetekommission Migration und Integration in Hessen. Einer der geladenen Gäste war Prof. Dr. Christian Pfeiffer, ehemaliger niedersächsischer Justizminister und Direktor des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Er stellte klar, dass die höhere Deliktsbelastung unter Migranten sich im Vergleich zu Deutschen völlig ausgleicht, wenn man Menschen mit ähnlichem familiärem, sozialem und wirtschaftlichem Hintergrund vergleicht.

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