Schlagwort-Archive: Hessen

CDU-Politiker: “Tebartz-van Elst hat mich belogen”

Bild: @Kiwi_Gold/twitter

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Franz-Peter Tebartz-van Elst sieht sich neuen Vorwürfen ausgesetzt. Hessens Ex-Staatsminister Riebel (CDU) klagt, der Limburger Bischof habe ihm unter vier Augen ein “heiliges Versprechen” zu den Schätzen der neuen Residenz gegeben – dabei aber schamlos gelogen.

FOCUS ONLINE

Der frühere hessische Staatsminister Jochen Riebel (CDU) erhebt neue Vorwürfe gegen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Riebel, der dem Vermögensverwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls in Limburg angehört, sagte der „Welt am Sonntag“, von Tebartz-van Elst belogen worden zu sein bei der Frage, wie viele Antiquitäten und künstlerische Figuren für das Diözesane Zentrum angeschafft worden seien.

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Kopftuch-Debatte an Schulen

kopftuchIn Hessen dürfen Lehrerinnen und andere Beamtinnen keine Kopftücher tragen, Referendarinnen hingegen schon. In der Praxis stoßen sie allerdings auf Vorbehalte. Die SPD fordert, das Kopftuch-Verbot nach zehn Jahren auf den Prüfstand zu stellen.

Von Pitt von BebenburgFrankfurter Rundschau

Frauen mit Kopftuch stoßen in Hessen auf Probleme, wenn sie sich zu Lehrerinnen ausbilden lassen wollen. Diese Erfahrung von Musliminnen wird nun durch eine Auskunft des Kultusministeriums teilweise bestätigt.

Danach gebe es „Einzelfälle“, in denen Studienseminare oder Schulen „zur Aufnahme einer Lehrkraft im Vorbereitungsdienst angewiesen“ werden müssten, weil „keine einvernehmliche Lösung“ zustande käme, heißt es in dem Schreiben der Regierung. Es trägt noch die Unterschrift der bisherigen Kultusministerin Nicola Beer (FDP). In einem Fall habe es bei der Einstellung einer angehenden Lehrerin sogar solche Schwierigkeiten gegeben, dass sie ihr Referendariat nicht im Mai, sondern erst im November habe aufnehmen können.

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Peter Tauber(CDU): Evangelischer Eiferer will über Gebärmütter bestimmen

peter_tauberPeter Tauber setzt sich für eine Reform des Abtreibungsparagraphen 218 ein – Ein straffreier Schwangerschaftsabbruch solle nur noch nach einer Vergewaltigung oder bei einer dauerhaften Gesundheitsgefährdung der Frau gewährt werden.

kath.net

Ein bekennender evangelischer Christ aus Hessen wird neuer CDU-Generalsekretär. Der 39-jährige Bundestagsabgeordnete Peter Tauber (Foto) tritt die Nachfolge von Hermann Gröhe an. Tauber schreibt auf seiner Internetseite: „Mein Wertefundament ergibt sich daraus, dass ich gläubiger Christ bin, Historiker und Reserveroffizier.“ Er fügt hinzu: „Das christliche Menschenbild, das Wissen um die wichtige Aufgabe, die wir als Partei für unser Land wahrnehmen und die Bereitschaft zu dienen, sind mir wichtig.“

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Deutscher Minister will Scharia-Recht einführen

Jochen Hartloff, Bild: jochen-hartloff.de

Justizminister Hartloff aus Rheinland-Pfalz sorgt für großen Wirbel: Er hat vorgeschlagen, Teile des islamischen Rechtssystems in Deutschland zu übernehmen – und erntet dafür heftige Kritik.

merkur-online.de

Der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff (SPD) hat mit seinem Äußerungen zum Einsatz von islamischen Scharia-Gerichten in Deutschland für Aufregung gesorgt. Der CSU-Rechtsexperte Stephan Mayer forderte am Freitag in der “Bild“-Zeitung den Rücktritt Hartloffs. “Es ist unvorstellbar, dass ein Justizminister solche Gedanken hegt. Bei uns ist kein Platz für islamisches Recht“, wird der Bundestagsabgeordnete zitiert.

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Salafisten: Vom Pausenhof in den Jihad

Salafisten in Deutschland (Bild: DW)

Salafisten in Deutschland (Bild: DW)

Salafisten versuchen derzeit auf Schulhöfen gezielt Nachwuchs zu rekrutieren. An sechs Frankfurter Schulen seien Anwerbeversuche beobachtet worden, sagt Innenminister Boris Rhein (CDU). Etwa 30 Menschen seien schon von Hessen in den Krieg in Syrien gezogen.

HR Online – Volker Siefert

Am Anfang standen die Koran-Verteilungen in Fußgängerzonen, inzwischen machen radikalislamische Salafisten bei ihrer Nachwuchsanwerbung auch vor Schulen nicht Halt. Rhein berichtete am Freitag in Wiesbaden von einem Fall, in dem Salafisten einen Aktionsstand direkt vor dem Schulgelände platziert hatten.

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Hessen: Homeschooler geben auf

Bild: Wikimedia Commons/Jason Kasper

Bild: Wikimedia Commons/Jason Kasper

Die Kinder der Schulverweigerer sind wieder zu Hause. Jugendamt und Eltern einigten sich vorläufig auf den Besuch einer staatlichen Schule. Wie es zur Eskalation kam, stellen der Anwalt der Familie und das Jugendamt unterschiedlich dar.

Jesus.de

Die vier Kinder der Schulverweigerer aus Hessen sind wieder zu Hause. Das Jugendamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg und die streng religiösen Eltern hätten sich bei einer Anhörung vor dem Amtsgericht Darmstadt am Donnerstag darauf geeinigt, dass die Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren künftig eine staatliche Schule besuchen, teilte der Vizepräsident des Gerichts, Stefan Möller, am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Die Kinder waren vor rund drei Wochen vom Jugendamt in Obhut genommen worden.

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FDP-Politiker: Grüne sind “Ökofaschisten”, “Ökofaschistidioten” und Drecksnazis der linken Szene

Schon einmal antwortete ein FDP-Politiker mit einem Nazi-Vergleich auf die Veggie-Day-Pläne der Grünen Screenshot der Tagesspiegel

Für einen Landkreis-Chef der FDP tragen die Vegetarismus-Vorstöße der Grünen „im Kern faschistische Züge“: Als „Ökofaschistidioten“, „Drecksnazis der linken Szene“ oder „linke SA“ bezeichnet er die Partei im Internet – und erntet Entsetzen.

FOCUS ONLINE

Die Spitze der hessischen FDP ist auf Distanz zu einem liberalen Bundestagskandidaten gegangen, der die Grünen mehrfach als „Ökofaschisten“ bezeichnet hat. Der Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn und Fraktionschef Wolfgang Greilich sagten am Montag dem Radiosender hr-iNFO, die Wortwahl des Marburger Kandidaten Jörg Behlen sei nicht der Stil der FDP Hessen. Personelle Konsequenzen werde es aber keine geben. Die Grünen sehen hingegen „die Grenzen der politischen Auseinandersetzung bei weitem überschritten“.

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Muslime fordern Aufhebung des Kopftuchverbots an niedersächsischen Schulen

Islamische Wissenschaftler, Lehrerinnen und Verbände fordern eine Aufhebung des Kopftuchverbots an niedersächsischen Schulen. Derzeit würden muslimische Lehrerinnen, die ein Kopftuch trügen, nicht mal für islamische Religion eingestellt, sagte Annett Abdelrahman, islamische Religionslehrerin und Lehrbeauftragte am Institut für islamische Theologie in Osnabrück, am Dienstag dem epd. Das Verbot diskriminiere Frauen, die ein Kopftuch tragen wollten. Islamische Religion ist seit diesem Schuljahr erstmals Regelfach an allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen.

evangelisch.de

Zwar gibt es nach Angaben des Kultusministeriums kein generelles Kopftuchverbot. Im Schulgesetz sei allerdings formuliert, dass Lehrerinnen das Kopftuch ausschließlich während des islamischen Religionsunterrichts tragen dürften. Derzeit führe die Landesregierung jedoch intensive Gespräche mit den muslimischen Verbänden über einen Staatsvertrag, sagte Ministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) dem epd. Dabei solle auch eine neue Kopftuch-Regelung Thema sein.

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Moin, Moin, Ihr Insekten!

ahmadiyyaDer Islam gehört zu Hessen: Als erstes Bundesland hat die Landesregierung in Wiesbaden eine muslimische Gemeinschaft rechtlich auf eine Stufe mit den Kirchen gestellt. Damit könnte die Ahmadiyya-Gemeinde künftig eigene Steuern erheben.

In einer Ansprache  von Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, dem Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat lesen wir

Wer Gott verlässt, ist ein Insekt und kein Mensch! Wer Ihn nicht fürchtet, ist tot
und nicht lebendig.“
(Haqiqatul Wahy, Ruhani Khazain Bd. 22, Seite 268, 269)(in der Rede auf Seite 24)

Unter dem Aspekt dass die Ahmadiyya-Gemeinde im nächsten Schuljahr bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht an hessischen Grundschulen begleiten soll, stellt sich die Frage, welches Menschenbild hier vermittelt werden soll.

Auf Seite 15 des o.g. Dokuments steht als Überschrift O Allah, zerstückele und zermalme [die Feinde]

Ich habe Zweifel ob solche fundamentalistischen Aussagen in den Kontext des Grundgesetzes Deutschlands passen, meine aber, Toleranz und Pluralität sind etwas anderes.

hadhrat_mirza_masroor_ahmad-die_wahre_liebe_zum_heiligen_propheten(pdf)

Ahmadiyya-Vereinigung in Hessen: Erstmals muslimische Gemeinde mit christlichen Kirchen gleichgestellt(SpON)

Loccumer Hexen sollen rehabilitiert werden

Themenbild: NDR.de

850 Jahre wird das Kloster Loccum in diesem Jahr alt – und alles könnte so schön, heiter und feierlich sein. Wenn da nicht dieser “dunkelste Punkt in der Geschichte des Klosters Loccum und der Evangelischen Landeskirche Hannover” wäre.

NDR.de

Als solchen bezeichnet der pensionierte evangelische Pfarrer Hartmut Hegeler die Hexenverfolgung auf den Stiftsgebiet – und hat nun von Landesbischof Ralf Meister gefordert, die Opfer zu rehabilitieren.

Insgesamt 54 belegte Verfahren wegen Hexerei

Rund 33 Menschen seien im frühen 17. Jahrhundert im Zuständigkeitsbereich des Klosters Loccum in Hexenprozessen hingerichtet worden, heißt es in dem Brief, den auch ein weiterer pensionierter evangelischer Pfarrer aus Göttingen, die Autorin einer Schrift zur Hexenverfolgung und ein Historiker unterzeichnet haben. Insgesamt 54 belegte Verfahren wegen Hexerei habe es zwischen 1581 und 1661 gegeben. Und die Loccumer evangelische Geistlichkeit habe bei alldem eine “fatale Rolle” gespielt, so Hegeler.

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Evangelikale Ärztin: Schwulsein ist heilbar – mit staatlicher Förderung

Screenshot brightsblog

Screenshot brightsblog

Schwulsein ist heilbar, meint eine Ärztin der evangelikalen “Offensive Junger Christen”. Der Verein wurde vom Land Hessen und dem Bund finanziell unterstützt, weil er Jugendarbeit betreibt. Ein Skandal, findet der Grüne Kai Klose. Die Evangelische Kirche reagiert mit Zurückhaltung.

Von Annette LangerSpON

Die Welt der Christl Ruth Vonholdt ist überschaubar. Jahrelang hat sie extensiv zu Homosexualität geforscht und Folgendes dabei herausbekommen: Schwule sind untreu, leiden häufiger unter “sexuellen Süchten und sexueller Nötigung” als Heterosexuelle und sind öfter psychisch oder physisch krank. Lesbische Frauen leiden unter “Beziehungsverwundung” und “Identitätsunsicherheit”. Aber all das ist kein Problem, denn: Homosexualität ist heilbar, meint Vonholdt.

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Hessen: Muslime für Abschaffung der Sargpflicht

Muslim-Organisationen werben für die Abschaffung der Sargpflicht – Kommunen und Koalition im hessischen Landtag lehnen dies aber ab. ©DPA

Die Sargpflicht abzuschaffen – diese bitte haben der Zentralrat der Muslime und Islamische Religionsgemeinschaft Hessen im Landtag vorgetragen. Vertreter der großen christlichen Kirchen machten keine Einwände geltend.

Frankfurter Allgemeine

Die in Hessen lebenden Muslime haben für die Abschaffung der Sargpflicht bei Beerdigungen geworben. „Heimat ist da, wo man leben und auch sterben darf“, sagte Hamza Wördemann vom Zentralrat der Muslime Deutschland bei einer Anhörung im Wiesbadener Landtag. Er befürwortete damit eine entsprechende SPD-Initiative. Bestattungen in weißen Tüchern, wie es im Islam üblich sei, werde die Identifikation der Einwanderer mit Deutschland verstärken.

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Rabbiner wegen Kinder-Beschneidung angezeigt

Bild: BR Studio Franken

Wegen Beschneidung von Kindern wurde ein Rabbiner aus Hof von einem Arzt aus Hessen angezeigt. Es dürfte die ersten Anzeige wegen des religiösen Beschneidungsrituals in Bayern sein.

Bayrischer Rundfunk Studio Franken

Die Staatsanwaltschaft Hof bestätigte dem Bayerischen Rundfunk, dass die Anzeige eines Arztes eingegangen ist – ob ein Ermittlungsverfahren gegen den Rabbiner aus Hof eröffnet wird, steht allerdings noch nicht fest, erklärte Hofs Leitender Oberstaatsanwalt. Der Rabbiner erfuhr erst vom BR von der Strafanzeige. Er wertet sie als “Antisemitismus”.

Mann führte bereits 3.000 Beschneidungen durch

Auf seiner Internet-Seite verweist der Rabbiner auf das jüdische Beschneidungsritual. Nach eigenen Angaben hat er bislang rund 3.000 Beschneidungen an Kindern und Erwachsenen durchgeführt. In Hof liege die letzte Beschneidung allerdings schon Jahre zurück, erklärte er dem BR.

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Hessen will Islamunterricht einführen

Wappen

Deutschlandradio Kultur

Hessen will zum Schuljahr 2013/2014 islamischen Religionsunterricht einführen.

Dafür prüft das Land sowohl einen erweiterten Ethikunterricht als auch einen bekenntnisorientierten Unterricht. Wie Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn nach einer Kabinettsitzung erklärte, starten beide Pilotfächer zunächst an jeweils 25 Grundschulen in der ersten Klassenstufe. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei acht Schülern. Unterrichten sollen muslimische Lehrer, die für den Religionsunterricht eine Weiterbildung erhalten. Hahn sagte weiter, Hessen baue mittelfristig auf Absolventen des Zentrums für Islamische Studien, das im vergangenen Jahr an den Universitäten Frankfurt und Gießen gegründet wurde.

Karfreitag: Piraten wollen tanzen – Pfaffensäcke greinen

Bild: cinemotion-kino.de

Bewusste Provokation der Piratenpartei gegenüber den Christen.

kath.net

Mit einer Tanzdemonstration am Karfreitag will die Piraten-Partei in Gießen gegen das im hessischen Feiertagsgesetz festgeschriebene Tanzverbot an kirchlichen Feiertagen protestieren.

Der zur hessen-nassauischen Kirchenleitung gehörende Gießener Propst Matthias Schmidt sieht darin eine „Provokation“. Über die kirchliche Kritik hinaus ist um das Vorhaben in der Universitätsstadt eine Kontroverse entbrannt. Der Stadtverordnete der Piraten, Christian Oechler, will mit der Aktion „Tanzen gegen das Tanzverbot“ um 18.30 Uhr auf den Kirchenplatz auch für die Trennung von Kirche und Staat demonstrieren. Während das Ordnungsamt die Demonstration bisher nicht genehmigen will, wollen die Piraten mit einem Eilantrag die Rechtslage vom Verwaltungsgericht Gießen klären lassen.

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