
In vielen Ländern ist die Freiheit zur Blasphemie nicht selbstverständlich: Schüler-Protest in Pakistan. Bild: imago/ Ilyas Dean
Wer religionskritische Äußerungen im Netz veröffentlicht, lebt in vielen Ländern gefährlich. Laut einer Studie steigt der Zahl derer, die deshalb verfolgt werden.
Von A. Jikhareva & A.Frommeyer - taz
Die Zahl der Atheisten und nicht-religiösen Menschen, die für kritische Äußerungen im Netz verfolgt werden, steigt offenbar. Der Fall Pussy Riot ist hier nur das prominenteste Bespiel. Einem Bericht der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union zufolge wurden im Jahr 2012 mehr als ein Dutzend Menschen in zehn Ländern aufgrund von blasphemischen Aussagen auf Facebook oder Twitter verurteilt. In den drei Jahren zuvor waren es der Organisation zufolge weltweit lediglich drei Fälle.

















































































