Schlagwort-Archive: Islam

“24h Jerusalem” – Eine Stadt, viele Wahrheiten

1101460826_400” Es ist der Nahost-Konflikt, auf den kleinsten, banalsten privaten Nenner gebracht: Meine Wahrheit, mein Glaube ist richtiger als deiner. Jerusalem ist schön, aufreizend, nervig, modern, aber vor allem ein Ort der Erkenntnis, dass es keinen Ausweg, keine Lösung gibt. “

Nach “24h Berlin ” strahlt arte am 12.April 2014 von 06:00 Uhr bis 06:00 Uhr des 13.April 2014 ein weiteres Stadtporträt “24h Jerusalem” des deutschen Regisseurs Volker Heise aus. Das Porträt wird durch Second-Screen-Inhalte um eine weitere interaktive Dimension ergänzt.

http://www.24hjerusalem.tv/de

„24h Jerusalem“ erzählt die Heilige Stadt durch die Augen der Menschen, die in ihr leben und die in ihre Widersprüche verstrickt sind: Juden, Muslime und Christen, Israelis, Palästinenser und Ausländer, Frauen und Männer, Immigranten und Alteingesessene, Gläubige und Atheisten, Nachteulen und Frühaufsteher. 70 Filmteams begleiteten rund 90 Protagonisten mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten bei der Arbeit und in der Freizeit, in enge Wohnungen und großzügige Villen, in Tempeln, Moscheen und Kirchen, in israelischen Siedlungen und palästinensischen Flüchtlingscamps. In ganzen 24 Stunden eröffnen sich dem Beobachter die faszinierenden Facetten von Jerusalem. “

” Die Einheit der Stadt Jerusalem war nur in unserem Schneideraum möglich “
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Sunniten vs. Schiiten: Was trennt Muslime?

Bild: br.de

Unterschiede im Glauben gibt es nicht nur im Christentum. Auch im Islam kämpfen Richtungen um Einfluss. Das zeigt sich verstärkt seit der Gründung der “Islamischen Republik Iran” am 1.April vor 25 Jahren. Sie ist eine Republik der Schiiten.

BRαlpha

Mit Sunniten und Schiiten sind bei Muslimen wie in der Kirche zwei große Glaubensrichtungen entstanden. Auslöser war ein religiöser Streit im siebten Jahrhundert. Aber bis heute werden Konflikte und politische Bündnisse im arabischen Raum von dieser Spaltung bestimmt.

Dabei sind die beiden Gruppen längst nicht homogen. In vielen Ländern haben sich Untergruppen, Sekten und Strömungen entwickelt und manchmal auch politische Macht gewonnen. So wie die Wahhabiten in Saudi-Arabien. Sie alle glauben an Allah und den Koran, aber mit großen Unterschieden. Wir stellen vier wichtige Strömungen des Islam vor:

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Islam: Die faschistoide Religion

Hamed Abdel-Samad hält den Islam für faschistoid Foto: Raimond Spekking | CC-BY-SA 3.0

Wer den Politologen und Buchautor Hamed Abdel-Samad reden hört, versteht schnell, warum islamische Geistliche es auf ihn abgesehen haben. Der Islam, so sagt er, hat faschistoide Züge. Deshalb kam der gebürtige Ägypter unter Polizeischutz zu einem Interview in Berlin.

pro Medienmagazin

Der Islam verbiete es, bestimmte Dinge zu denken oder auszusprechen, sagte Hamed Abdel-Samad am Dienstag im Maxim-Gorki-Theater und ist selbst der beste Beweis dafür. Seit 2013 gibt es eine Fatwa, ein islamisches Todesurteil, gegen ihn, das ihn praktisch zu Freiwild macht. Deshalb lebt er unter Polizeischutz. Im April erscheint Abdel-Samads neues Buch „Der islamische Faschismus“. Diesen Titel, der zugleich die These ist, wegen der Islamisten ihn tot sehen wollen, will er verbreiten und warf den Veranstaltern des Interviews in Berlin vor, dem Abend aus Angst vor der Diskussion die vergleichsweise zahme Überschrift „Welche Religion wollen wir?“ gegeben zu haben. Er sei gegen das „Zu-Tode-Relativieren“ und gegen die Kritik an den Islamkritikern. „Damit tun sie den Muslimen keinen Gefallen!“ Stattdessen müssten die Krankheiten der Religion benannt und Lösungen gefunden werden.

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The Path Between Pseudo-Spirituality and Pseudo-Science

religiöses_ParalleluniversumI am often asked what will replace organized religion. The answer, I believe, is nothing and everything. Nothing need replace its ludicrous and divisive doctrines—such as the idea that Jesus will return to earth and hurl unbelievers into a lake of fire, or that death in defense of Islam is the highest good.

By Sam HarrisThe Blog

These are terrifying and debasing fictions. But what about love, compassion, moral goodness, and self-transcendence? Many people still imagine that religion is the true repository of these virtues. To change this, we must begin to think about the full range of human experience in a way that is as free of dogma, cultural prejudice, and wishful thinking as the best science already is. That is the subject of my next book, Waking Up: A Guide to Spirituality Without Religion.
Authors who attempt to build a bridge between science and spirituality tend to make one of two mistakes: Scientists generally start with an impoverished view of spiritual experience, assuming that it must be a grandiose way of describing ordinary states of mind—parental love, artistic inspiration, awe at the beauty of the night sky. In this vein, one finds Einstein’s amazement at the intelligibility of Nature’s laws described as though it were a kind of mystical insight.

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Christlicher Fundamentalismus: Kritik an Gottesdienst der Baptisten

Foto: brightsblog

Foto: brightsblog

Eine christlich-fundamentalistische Glaubensgemeinschaft der Baptisten feiert regelmäßig Gottesdienste in der Gesamtschule Weilerswist. Bei den Bürgern sorgt der Umstand für Missmut, doch die Gemeinde hat keine Handhabe.

Von Heike NickelKölner Stadt-Anzeiger

Nicht bei jedem Bürger der Gemeinde Weilerswist stößt es auf Verständnis, dass eine christlich-fundamentalistische Glaubensgemeinschaft ausgerechnet in den Räumen einer Schule ihre Überzeugungen verbreitet.

Jeden Sonntag um 10 Uhr treffen sich in der Aula der Gesamtschule Weilerswist Mitglieder der christlichen Baptistengemeinde, um ihren Gottesdienst zu feiern. Dazu wurden jüngst Weilerswister Bürger herzlich eingeladen – sie fanden in ihrem Briefkasten ein Faltblatt der Glaubensgemeinschaft, dessen Titel „Was Darwin noch nicht wissen konnte!“ bereits Hinweis auf deren inhaltliche Ausrichtung gibt.

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Rheinische Kirche: Keine strategische Missionierung bei Muslimen

Spitzenvertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrats der Muslime kamen am Dienstag (25.06.2013) in Berlin zu einem Gespräch zusammen. © KRM

Die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland und auch bei ihren regionalen Kirchen wecken Hoffnungen für den interreligiösen Dialog. Die Kirche denkt über ihre Standpunkte zum Thema Missionierung nach.

IslamiQ

Toleranz und Respekt, beiderseitige Einladungen, Auftritte von muslimischen und kirchlichen Vertretern in Kirchen und Moscheen, Grußbotschaften zum Ende des Ramadans und zu Weihnachten, muslimische Kinder in kirchlichen Kitas und Schulen. Das alles ist längst selbstverständlich. Der interreligiöse Dialog zwischen Christen und Muslimen scheint angesichts solcher Praktiken völlig normal und etabliert zu sein.

Doch der Schein trügt. Noch immer verläuft der Dialog zwischen beiden Seiten nicht auf Augenhöhe. Ein besonderer Streitpunkt ist das Thema Missionierung. Es ist weiterhin nicht geklärt, ob die direkte Missionsarbeit gegenüber Muslimen durch die evangelische Kirche betrieben werden kann und soll. Hier kommt es auch immer wieder zu Verwerfungen im interreligiösen Dialog.

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Jüdischer Kongress kritisiert praktisches Schächtungs-Verbot in Dänemark

Wjatscheslaw Mosche Kantor (2009), Bild:wikimedia.org

Ein neues Gesetz stellt das Fortbestehen des jüdischen Gemeindelebens in Dänemark in Frage.

Deutschlandradio Kultur

So sieht es Moshe Kantor, Vorsitzender des Europäischen Jüdischen Kongresses. Kantor kritisierte in Brüssel die neuen Regeln für dänische Schlachthäuser: Künftig müssen Tiere ausnahmslos betäubt werden, bevor sie geschlachtet werden. Eine Betäubung widerspricht aber den Regeln des rituellen Schächtens, wie sie im Judentum und im Islam gelten. Mit dem neuen Gesetz werde jegliches rituelles Schlachten in Dänemark praktisch unmöglich, kritisierte Kantor.

2012 hat Polen ein ähnliches Gesetz eingeführt.

KiKA: Dodo des Monats Januar 2014

Dodo des Monats Januar 2014

Dodo des Monats Januar 2014

kikaAls Tahsins Beschneidungsfest beim KiKA über den Ticker rutschte verspürte ich erste Anzeichen einer einsetzenden Schnappatmung. Und die aufdämmernde Gewissheit, dass ist eine gewollte Sendung, ich hörte die wohltönenden Worte interreligiöser Dialog, Kultur, Tradition, dieses ganze euphemistische Gelabere, welches uns, gerade in der Beschneidungsdebatte um die Ohren gehauen wurde. Der KiKA ist als Spartenprogramm der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werbefrei und bietet ein zielgruppenorientiertes Programm für 3- bis 13-jährige Zuschauer. Trick- und Realprogramme werden neben Serien und Spielfilmen, Magazinen und Informationsprogrammen ausgestrahlt. So liest sich das völlig neutral und doch ist gerade beim KiKA eine gehörige Portion religiöse Indoktrination Mittel zum Zweck.
Als Erwachsener ist man ja die Vergottung des Programms der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schon fast gewöhnt, Nonnen, Priester, Bischöfe und sehr seltsam aussehende Monsignori fleuchen über die Mattschscheibe, dass es nur eine Pracht ist. Mörder wollen Priester werden und Theologie studieren, der Bischof bekommt eine Gewissenskrise, die völlig unverständlich ist. Sein Kirchengründer Paulus war ein vielfacher Mörder, der sich auch noch krimineller Methoden bediente. Bevor wir nun in Resignation verfallen drücken wir die Fernbedingung und schicken die digitale Leidkultur des Christentums ins Nirwana.
Kinder sind noch nicht so sensibilisiert, sie sehen nicht die falschen und verlogenen Botschaften der Götterwelt ihrer Eltern.
Als wenn es keine Schutzrechte gibt, die besonders bei Kindern anzuwenden sind, völlig unkritisch nölt die KiKA-Redaktion ein anatolisch-islamisches Beschneidungsfest den Kleinen um die Ohren. Zu mindestens die Männer in besagter Redaktion müssten es wissen, die Vorhaut macht einen nicht zum Mann und ihre Abwesenheit erst recht nicht. Die Traditionen und Kultur bronzezeitlicher Götzenverehrung sollte und darf heute keine Rolle mehr spielen. Alles was dieser kleine Junge von sich gab, hat er zigfach von seinen Eltern gehört, eine Alternative für ihn gab es nicht. Der Vater wollte es so.

Die Redaktion des KiKA schreibt an den Herausgeber der Plattform Humanist News u.a. folgendes:

Sie beziehen sich auf die Ankündigung der Sendung “Tahsins Beschneidungsfest” aus der Reihe “Schau in meine Welt!” und befürchten eine verherrlichende Darstellung.

“Schau in meine Welt!” ist ein Format, das – wie es der Titel bereits ankündigt – unsere jungen Zuschauer einlädt, Lebenswelten von Kindern in der ganzen Welt kennenzulernen. Dabei stellen die Protagonisten ihre Lebenswelt selbst vor: Gezeigt wird die Innensicht und das, was für die Kinder selbstverständlich und normal ist: Saskham hat uns seine Welt als Hinduist in Berlin miterleben lassen. Sanjanya zeigte uns sein Leben als Mönch im Buddhistischen Kloster. Omer lud uns zu seiner Bar Mitzwa-Feier in Jerusalem ein. Und auch Lydia hat als Aborigine in Australien religiöse Überzeugungen, die dem hiesigen Zuschauer nicht geläufig sind.

In der von Ihnen angesprochenen Sendung berichtet Tahsin, ein elfjähriger muslimischer Junge, wie er sich zusammen mit seiner Familie auf das aus seinem religiösen Kontext heraus wichtige Sünnet-Fest in der Türkei vorbereitet. Er lässt uns teilhaben an seinen Gedanken, an seiner Vorfreude, an seinen Bedenken, und bietet jedem Einzelnen an, einen unverstellten Blick in sein Leben zu erhalten. Für ihn ist das Beschneidungsfest eines der Ereignisse seines Lebens, das er nie vergessen wird.

Aha, die Macher vom Kinderkanal wollen tatsächlich weismachen, dass die Lebenswelten der Kinder buddhistisch, hinduistisch, jüdisch manifestiert sind. Diese Kindern spielen nicht, haben keine anderen Hobbys, Interessen, Leidenschaften als ihre Religion. Wie blöd muss man sein um das zu glauben, KiKA-blöd. Das ist die Essenz des Formats. Religiöse Lebensinhalte, die scheinbar zu den bestimmenden Perspektiven kindlicher Weltsicht gehören.

Da ist ja Malala klüger, ein Mädchen, der die Taliban in den Kopf geschossen hatten, weil sie in die Schule wollte. Solche Informationen passen aber nicht zu Verdummungsfaktor des Formats.
Das Leben eines kleinen Atheisten wird wohl im Format nicht gezeigt, warum auch? Passt nicht zur Religionisierung nachwachsender Generationen. Statt Aufklärung und Wissensvermittlung erfolgt die religiöse Unterweisung von Kindern.

Zum Abschluß noch Immanuel Kant auf den Weg:
“Ich nehme erstlich folgenden als einen keines Beweises benötigten Grundsatz an: alles, was  außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.”(Kant, Werke, Bd. 7, Darmstadt 1968, S.842.)

Schau in meine Welt ist Afterdienst. Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Sexualität in den Weltreligionen

Bild: Südkurier

Weltreligionen wie das Judentum, das Christentum, der Islam, der Buddhismus und der Hinduismus erheben den Anspruch, Menschen Orientierung zu bieten. Folglich geben sie auch vor, wie Sexualität von ihren Anhängern idealerweise gelebt werden soll.

Von Susanne EbnerSÜDKURIER

Im Islam gibt der Koran zwar Vorgaben, wie Sexualität gelebt werden kann, in der Auslegung sind sich die Gelehrten jedoch nicht einig. Immerhin in der wichtigsten Grundregel stimmen sie überein: Sex ist nur innerhalb der Ehe erlaubt. Und im Idealfall ist die Hochzeitsnacht jener Zeitpunkt, zu dem ein Mensch zum ersten Mal Geschlechtsverkehr hat. In vielen anderen Bereichen gehen die Deutungen jedoch auseinander. So ist Polygamie nach islamischen Regeln beispielsweise zwar erlaubt, gilt aber in Pakistan weitgehend als Tabu. Wie streng Vorgaben zur Sexualität sind, hängt also oft von der Glaubensrichtung und dem jeweiligen gesellschaftlichen Kontext ab.

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Pat Robertson Explains Divine Genocide

Genocide is okay if its purpose is to stop man-animal sex, Pat Robertson explained today on the 700 Club.

By Brian TashmanRIGHTWINGWATCH

When a viewer asked the televangelist about Old Testament accounts “where God told his people to wipe out cities and take their lands,” noting that it “sounds like Islam to me,” Robertson responded that God was actually showing mercy on the annihilated peoples because otherwise they would pass their sinful ways onto their children and grandchildren.

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Bibelbelt Sachsens: Demokratiefeindlich, gegen Schwule und Moslems

Einen “Bibel-Gürtel” ähnlich dem im Süden der USA mit großer Bedeutung der Kirchen hat die Journalistin Jennifer Stange in Sachsen ausgemacht Foto: Joachim S. Müller (flickr) | CC-BY-NC-SA 3.0

Evangelikale Christen haben eine vom Mainstream oft abweichende Sexualmoral, sind gegen Homosexualität, für das klassische Familienbild und skeptisch gegenüber dem Islam. Die Journalistin Jennifer Stange hat in einem 36-seitigen Beitrag für die Heinrich-Böll-Stiftung in Sachsen zusammengetragen, was ihrer Meinung nach für „christliche Fundamentalisten“ beachtenswert ist.

pro Medienmagazin

„Weiterdenken“ heißt der sächsische Teil des Verbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen und steht nach eigener Aussage in seinen Wertorientierungen Bündnis 90/Die Grünen nahe. Die Organisation mit Sitz in Dresden hat einen „Debattenbeitrag“ der Journalistin Jennifer Stange veröffentlicht, der sich kritisch mit den „Evangelikalen“ besonders in Sachsen auseinandersetzt. Stange, die als freie Journalistin in Leipzig arbeitet und unter anderem für Die Zeit, den Freitag und die Tageszeitung (taz) schreibt, stellt darin zwei Thesen auf: „Ein christlich-fundamentalistischer Glaube unterscheidet nicht zwischen religiöser Gewissheit und staatsbürgerlichen Freiheiten“. Sie fügt hinzu: „Bibeltreue Christen vertreten und verbreiten eine kompromisslose Glaubensauffassung, die sich zum Teil massiv von einem aufgeklärten Glauben, wie zum Beispiel dem liberalen Protestantismus, unterscheidet.“ Der Absolutheitsanspruch der Evangelikalen untergrabe die Religionsfreiheit als Freiheit von der Religion, schreibt Stange. Zweitens ist sie überzeugt: Fundamentalistische Glaubensauffassungen finden sich auch in den Reihen der Evangelikalen innerhalb der sächsischen Landeskirche beziehungsweise in ihrem direkten Umfeld wieder.

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A Conversation Between Two Atheists From Muslim Backgrounds (Part 1)

I met Faisal Saeed Al Mutar recently, just months after he arrived in the United States for the first time from Iraq. Both of us grew up in Middle Eastern countries where non-belief can often carry grievous penalties, and eventually migrated to North America.

By Ali A. Rizvi – THE BLOG/Huffington Post

Both of us have encountered a lot of interest in our experiences. We recently decided to have an extended email conversation to share them with those who may not be familiar with them. Here is the first part of our conversation.

Betrayal from Western liberals, corresponding with Christopher Hitchens, and more.

Hi Faisal,

I’m fascinated by your story. I’ve read your writing, seen your talks, and I’m glad we’ve become such good friends in a very short time. When I think about it, we have a lot of things in common. We’re both from Shia Muslim backgrounds, we both grew up in the Middle East — you in Iraq, me in Libya and Saudi Arabia — and we both had personal journeys that led us to non-belief.

But we also have markedly different personal stories. You spent half your life under Saddam’s rule and the other half under the US occupation. You lost your brother and a friend (who was mistaken for you by Al Qaeda, if I remember correctly) to religious violence, and constantly lived under danger and death threats, running from country to country, until you landed in the United States.

We’ll get to the details later, but my first question to you is – with everything that you’ve been through, how do you manage to stay optimistic?

Ali

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Nicht gläubig im Sinne von Christentum, Judentum und Islam

Uwe Lehnert, Bild: uwelehnert.de

„Heiliger Hickhack. Münster bildet als erste deutsche Universität muslimische Theologen aus – doch es gibt Streit um Personen und Strukturen“ vom 13. Januar

Von Uwe LehnertDER TAGESSPIEGEL

Den Ärger mit den staatlich finanzierten theologischen Lehrstühlen gäbe es nicht, wenn die Religionsgemeinschaften die Ausbildung ihrer Verkünder an eigenen, selbst finanzierten Ausbildungsstätten betreiben würden. Schließlich gehört Theologie nicht an eine Universität. Der Theologie fehlt die Ergebnisoffenheit ihrer Forschung und die von Kirche und Islamverbänden unabhängige Lehrfreiheit. Beide Kriterien kennzeichnen sie als eine Disziplin, die im Auftrag von Organisationen an einer Universität tätig ist und die in erster Linie ein nicht wissenschaftliches Interesse verfolgt, nämlich die Ausbildung von Glaubensverkündern nach vorgegebenen, sogenannten heiligen Schriften.

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Islamischer Theologe verteidigt Marx und Homosexuelle

Nur wenige überzeugte Muslime unterstützen die Ideen von Karl Marx. (Foto: Flickr/Karl Marx, painted portrait _DDC2787/Abode of Chaos/CC BY 2.0)

Der türkische Islamtheologe Recep İhsan Eliaçık glaubt an einen islamischen Sozialismus. Er kritisiert die marktwirtschaftlich ausgerichtete Politik der Partei Erdoğans. Macht und Geld haben seiner Meinung nach das islamische Lager korrumpiert.

DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

Nach dem muslimischen Koran-Gelehrten Recep Ihsan Eliaçık steht der Islam der sozialistischen Weltordnung nahe. Kapitalistische Elemente seien im Islam nicht vorherrschend. Eliacik stützt sich bei seiner Behauptung auf die Vision alttestamentarischer Propheten, die das Paradies als einen Ort ohne Grenzen und Klassen ansähen.

Im Gegensatz zur gängigen Koraninterpretation ist İhsan Eliaçık der Meinung, dass die Propheten bereits auf Erden ein klassenloses Paradies umzusetzen versuchten. Dies sei nach seiner eigenen Auffassung kein religionsreformerischer, sondern interpretationsreformerischer Ansatz.

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Richard Dawkins takes on Islam on Al Jazeera TV