Schlagwort-Archive: Leben

Harun Yahya Verschnitt Öztürk Kalem: “Es gibt keine Evolution”

Ötztürk Kalem, Bild: kreiszeitung.de/bearb.BB

Ötztürk Kalem, Bild: kreiszeitung.de/bearb.BB

Über nichts Geringeres als die „Entstehunghung des Universums und des Lebens“ sprach Ötztürk Kalem auf einer Veranstaltung im Uphuser Hotel Haberkamp.

kreiszeitung.de

Zunächst einmal präsentiert er dort etliche Fotos von Tieren und Pflanzen. Sie wurden neben die Abbildungen Millionen Jahre alter Fossilien gestellt. Ginko-Blätter in grün und in Stein, Ameisen neben in Bernstein konservierten Vorfahren, alles evolutionär erfolgreiche Organismen, die jedoch ihr Erscheinungsbild bis heute nahezu unverändert erhalten haben.

Hiermit sollte die Evolutionstheorie widerlegt werden. Es habe nie eine Evolution gegeben, denn alle lebenden Arten wurden, wie sie sind, erschaffen, betonte der Referent. Und zwar von einem omnipotenten Wesen, einem Schöpfergott. So die Ausführungen von Ötztürk Kalems.

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Homöopathie und alternative Heilmethoden: Globuli stoppen Ebola nicht

Tödlicher Erreger. Ein mutmaßliches Ebolaopfer wird von Helfern abtransportiert. – Foto: Reuters

Der Westen bringt nicht nur Helfer in die betroffenen Regionen, sondern auch allerhand Gerüchte, wie die Krankheit angeblich mit Alternativmethoden geheilt werden kann. Mit verheerenden Folgen: Der Glaube an Homöopathie und anderen Hokus-Pokus kann Leben kosten.

Von Kai KupferschmidtDER TAGESSPIEGEL

Die Krankheit war plötzlich aufgetaucht. Im Sommer 1976, mitten im afrikanischen Dschungel. Die Erkrankten klagten über Kopfschmerzen und hohes Fieber, nach ein paar Tagen begannen sie zu bluten. Dann starben sie. Der Erreger war unbekannt, es gab kein Heilmittel. In einem Missionskrankenhaus im Zentrum der Epidemie versuchten belgische Nonnen, die sterbenden Patienten zu retten. Vergebens.

Beerdigung folgte auf Beerdigung. Und immer mehr Gerüchte verbreiteten sich. Viele Einheimische blieben dem Krankenhaus fern. Das scheint irrational, hat aber manchen vermutlich das Leben gerettet. Forscher stellten später fest, dass fast alle der frühen Opfer von den Nonnen behandelt worden waren, ehe sie erkrankten.

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Leben mit dem Tod – Woher unsere Angst vor dem Tod kommt

Woody Allen

„Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn’s passiert.”

Von Dr. Sandra MaxeinerTHE HUFFINGTON POST

Die Wunde der Sterblichkeit, die uns das Leben einbrennt
Jeder ernsthafte Autor hat sich wohl schon mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit befasst. Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki sagte einmal, dass die Literatur im Grunde nur zwei große Themen kenne: die Liebe und den Tod. Wie viel Wahrheit darin steckt, wissen wohl nicht nur die Literaturfreunde unter Ihnen. Die Furcht vor dem Tod ist jedem menschlichen Wesen eigen: Sie ist unser dunkler Schatten, der uns stets begleitet, und vielleicht ist sie der zuverlässigste Begleiter, den wir im Leben haben. Und dann ist da noch das Bewusstsein um die eigene Sterblichkeit, das uns das Leben einbrennt. Es zeigt sich zunächst – wie eine Verletzung – als kleine offene Stelle, dann wird die Wunde größer, blutet, mitunter schließt sie sich wieder und es bildet sich Schorf, doch irgendwann schließt sie sich nicht mehr.

Begegnungen mit dem Tod
Wohl jeder von uns hatte schon einmal eine Begegnung mit dem Tod, durch die uns die eigene Sterblichkeit bewusst wurde. Es ist wie ein Weckruf. Bis dahin haben wir zwar viele Verluste erlebt, von Bekannten über Todesfälle gehört, aber das war nichts, was uns wirklich nahe ging.

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Naturgeschichte des Glaubens

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Warum glauben Menschen an Gott? Welchen Zweck erfüllt Religiosität? Plausible Antworten darauf finden sich neuerdings aus evolutionstheoretischer und verhaltensbiologischer Perspektive.

Von Franz M. WuketisWiener Zeitung

Religiöser Glaube tritt in sehr unterschiedlichen Ausprägungen auf und ist in allen menschlichen Kulturen beziehungsweise Gesellschaften anzutreffen. Einschließlich der verschiedenen Formen des Aberglaubens, Anbetungen von Kultgegenständen, Weltuntergangsmythen, Beschwichtigungsritualen und so weiter kann dieser Glaube – ähnlich den mit ihm oft verbundenen moralischen Vorstellungen – zu den anthropologischen Universalien gezählt werden.

Homo religiosus
Daher wurde der Mensch auch als ein “Homo religiosus” bezeichnet. Von allen bekannten Lebewesen auf der Erde ist er die einzige Spezies mit einer Disposition zu religiösem Glauben, der sich nicht zuletzt in der Hoffnung auf ein “Weiterleben” nach dem Tod im “Jenseits” manifestiert.

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Woher kommen die Naturgesetze?

Das Gebotsschild von EsoWatch.

Das Gebotsschild von EsoWatch.

Ein häufiger Einwand gegen den Naturalismus lautet: Ohne einen »Gesetzgeber« (= Gott) gäbe es keine Naturgesetze, sondern nur Chaos, damit kein Leben. Außerdem würde man in einem logischen Zirkelschluss voraussetzen, dass es keinen Schöpfer gibt, um daraus zu schließen, dass naturgemäße Regeln auch ohne diesen herrschen. Diese Argumentation möchte ich im Folgenden genauer untersuchen.

Von Volker DittmarRichard Dawkins-Foundation

Zunächst ist die Behauptung eines logischen Zirkels falsch. Für wissenschaftliche Betrachtungen gilt die Regel, dass man keine Voraussetzungen ohne zwingende Notwendigkeit machen sollte (Ockhams Rasiermesser oder Sparsamkeitsprinzip). Diese Regel kann man statistisch begründen. Je mehr ungerechtfertigte Annahmen ich aufstelle, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine davon falsch ist – und damit meine ganzen abgeleiteten Schlussfolgerungen.

Beispiel: Wenn ich einen undurchsichtigen Kasten vor Ihnen auf den Tisch lege, und Sie raten lasse, was darin ist – was ist dann wahrscheinlicher? Dass sich ein Ball darin befindet, oder dass sich ein roter Ball darin ist, oder dass ein roter Ball mit grünen Tupfen und gelben Streifen und der Aufschrift »XY« darin steckt? Je mehr sie vermuten, umso wahrscheinlicher wird es, dass Sie daneben liegen!

Wenn es also keine logisch zwingende Notwendigkeit gibt, einen Schöpfergott als Urheber zu mutmaßen, dann sollte man die Annahme nicht benutzen. Gläubige geben im Allgemeinen zu, dass es ein dazu nötiger Beweis nicht existiert. Hier widersprechen sich die Theisten selbst: Sie setzen Gott als unabdingbar voraus, ohne dafür einen Grund nennen zu können. Im Gegenzug behaupten sie, dass die Naturalisten auch keine Begründung angeben, warum sie auf die nicht notwendige Grundvoraussetzung verzichten.

Vergleichbar wäre dies damit: Im Fall der Box wird derjenige, der sagt »Es ist ein Ball in der Schachtel« kritisiert. Weil er nicht noch grüne Tupfen voraussetzt, denn er hat ja keinerlei stichhaltige Beweise dafür, dass der Ball KEINE grünen Tupfen hat. Wenn man einen minimalen Satz an Grundannahmen aufstellt, muss man nicht für jede dieser Voraussetzungen, die man NICHT postuliert, auch noch eine zusätzliche Begründung liefern, warum diese fehlt.

Da »Gott« in keiner physikalischen Formel je aufgetaucht ist, muss man nicht jedes Mal wieder neu erläutern, warum man auf diesen Bestandteil verzichtet. Man könnte, wenn man die Fallgesetze untersucht, sonst auf dieselbe Weise argumentieren, dass es logisch zirkulär ist, wenn man dabei auch »ziehende Dämonen« ausklammert. Anders gesagt: Analysiert wird immer die Nullhypothese, die mit dem minimalen Satz an Zusatzannahmen auskommt. Erst wenn dies nicht funktioniert kann man sich fragen, was fehlt. Bislang hat Gott noch nie dazugehört.

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Theoretische Unsterblichkeit von Hefe-Zellen

Die Hefe Schizosaccharomyces pombe unter dem Mikroskop. © Schizosaccharomyces pombe / David O. Morgan / wikipedia.org

Alle Lebeweisen verändern sich im Laufe des Lebens und werden älter. Offenbar haben Forscher des Max-Planck-Institut eine Hefeart entdeckt, für die das nicht ganz zutrifft. Bei jeder Zellteilung kann sich die Hefe verjüngen und besitzt damit den genetischen Code der Unsterblichkeit.

Von Andreas S.Forschung und Wissen

Biologen vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Sie haben herausgefunden, dass sich die Hefe Schizosaccharomyces mit jeder Zellteilung verjüngen kann. Diese Eigenschaft macht die Hefe theoretisch unsterblich, so die Forscher.

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Grundrechte: Schickt die Affen auf die Insel

Schimpansin Schika im Kibongo-Freigehege im Erlebnis-Zoo Hannover, Oktober 2013, Bild: Deutschlandradio Kultur

Auch Affen haben Anspruch auf Freiheit, auf Leben und auf körperliche Unversehrtheit. Das findet die Initiative “animal public”. Sie will erreichen, dass die Zoohaltung von Menschenaffen beendet wird. Die Tiere würden dabei psychisch krank.

Von Dieter NürnbergerDeutschlandradio Kultur

Es sei an der Zeit, den rechtlichen Status unserer allernächsten Verwandten zu ändern. Und deshalb sollten – wie es wörtlich heißt – die Personenrechte von Menschenaffen in Artikel 20a des Grundgesetzes verankert werden. Die Initiative, die heute diese Forderung aufstellte, besteht aus Tierschützern, Psychologen und Ethikwissenschaftlern.

Bei den Grundrechten für Menschenaffen denken sie vor allem an einen Rechtsanspruch auf persönliche Freiheit, auf Leben und auch auf körperliche Unversehrtheit. Laura Zimprich ist Vorsitzende der Organisation “animal public”.

“Wir glauben, dass das einfach ein wichtiger symbolischer Schritt ist. Man erkennt somit an, dass die Grenze zwischen Mensch und Tier eine willkürliche ist, die der Mensch einmal gezogen hat. Ähnlich willkürlich, wie früher die Grenze zwischen Mann und Frau oder auch Schwarz und Weiß. Wir müssen anerkennen, dass diese Tiere Bedürfnisse haben und auch so weit entwickelt sind, dass sie eigentlich wie schutzbedürftige Menschen angesehen werden müssen.”

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EKD-Vizepräsident: Kirche muss nicht nützlich sein

Thies Gundlach, Bild:EKD

Der Vizepräsident des Kirchenamts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Thies Gundlach, hat die Kirche davor gewarnt, sich auf ihre Nützlichkeit reduzieren zu lassen.

evangelisch.de

In “geistlich verunsicherten Zeiten” gerieten Glaube und Kirchen in die Tendenz, die eigene Relevanz zu betonen, sagte der Theologe am Montag laut Redemanuskript in einem Vortrag über kirchliche Kommunikationsstrategien in Berlin.

“Man erklärt sich zur ‘Bundesagentur für Werte’ oder liefert Sozialkapital zur Humanisierung des Zusammenlebens”, erläuterte Gundlach. “Kurzum: Man macht sich und den lieben Gott nützlich.” Diese Hinweise seien berechtigt und nötig, doch ohne den Kern des Glaubens bleibe nur eine Hülle übrig, sagte der Vizepräsident. “Manchmal habe ich die Sorge, dass dieses Unbedingt-nützlich-sein-Wollen auch etwas von Anbiederung hat, was den Herrn der Kirche zu klein macht und seine Kirche selbst säkularisiert.”

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Wie Herr Huber die Menschenwürde vergottet – Bullshistic

Theologe Wolfgang Huber: Keine Säkularisierung sollte Mensch vom Glaube abbringen, dass das Leben ein Geschenk ist Foto: pro

Der Mensch könne nicht entscheiden, wann das Leben zu Ende ist, weil es ein Geschenk sei. Diese Ansicht vertrat der Theologe und ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber am Montagabend in Marburg.

pro Medienmagazin

Huber konzentrierte sich in seinem Vortrag über „Die Grundfragen des Lebens von der Geburt bis zum Tod“ auf die Werte Vertrauen, Würde und Verantwortung.

Vertrauen sei nicht nur wichtig im Umgang mit anderen Menschen, sondern auch in der Beziehung zu Gott. „Ich glaube, dass Gott mich geschaffen hat samt allen Kreaturen, mir Leib und Seele, [...], gegeben hat“, zitierte Huber aus Martin Luthers Kleinem Katechismus. Weder Entkirchlichung noch Säkularisierung der Gesellschaft sollten einen Menschen vom Glauben abbringen, dass das Leben ein Geschenk ist. Wie ein Mensch nicht über seine Geburt bestimmen könne, könne er auch nicht entscheiden, wann das Leben zu Ende ist.

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1.700 Jahre Diözese Köln: Dodo warnt vor Entchristlichung

meisner_400qErzbischof von Köln, Meisner: Kultur Europas aus “Symbiose von Gott und Mensch erwachsen”

kathweb

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat vor einer “Entchristlichung” in Europa gewarnt. Gott komme heute in der Gesellschaft kaum noch vor, kritisierte der Erzbischof am Sonntag in Köln. Er wandte sich gegen eine “liberalistische Trennung von Religion und Leben”. So habe man in Europa weithin vergessen, “was Ehe und Familie für unsere Völker in Europa” bedeuteten. Meisner forderte dazu auf, heute alles dafür einzusetzen, “um Europa christlich zu erhalten und zu durchdringen”. Meisner äußerte sich in einem Gottesdienst zum 1.700-Jahr-Jubiläum der Erzdiözese Köln.

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Kreationismus: “Tag der Schöpfung 2013″ in Hamburg

Zur bundesweiten Feier des “Tages der Schöpfung” lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland Christen aller Konfessionen am 6. September zu einer orthodoxen Vesper um 17 Uhr nach Hamburg ein.

EANN.de

Das Geistliche Wort im Gottesdienst hält Bischöfin Kirsten Fehrs (Hamburg und Lübeck) von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Um 18.30 Uhr folgt der Festvortrag mit dem ehemaligen Direktor am Max-Planck-Institut für Metrologie, Professor Dr. Hartmut Graßl.

Das Motto des diesjährigen Schöpfungstages lautet “Gottes Schöpfung – Lebenshaus für alle“. Es beziehe sich auf die Glaubenserfahrung, dass Gott die Erde nicht “wüst und leer“ wollte (Genesis 1,2), sondern Licht, Leben und Ordnung geschaffen habe – eben ein Haus für die ganze Schöpfung, so Marina Kiroudi (Frankfurt/Main), Orthodoxe Referentin der ACK Deutschland. Gottes Schöpfung sei vielfältig, und seine Geschöpfe wären einzigartig. Wasser und Luft, Himmelskörper und Schätze der Erde, Pflanzen und Tiere, Vögel und Fische seien ganz unterschiedlich beschaffen. Ihre jeweiligen Besonderheiten wären notwendig, weil sie sich ergänzten und so zur Lebensfähigkeit der ganzen Schöpfung beitragen würden.

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Stephen King: Kein Nachteil, an Gott zu glauben – wie unchristlich

Foto: pinguino / flickr (CC BY 2.0)

Der amerikanische Bestseller-Autor Stephen King hat sich in einem Interview zu seinem Glauben bekannt: „Ich habe mich entschieden, dies zu glauben. Es gibt keinen Nachteil, der daraus für mich entsteht, wenn ich es nicht tue. Alles, was ich in und an der Schöpfung erlebe, ist aus meiner Sicht ein Beweis dafür, dass es einen intelligenten Schöpfer gibt.“

pro Medienmagazin

Zugleich gebe es viele Situationen, in denen er sich wundere, dass bestimmte Vorkommnisse Gottes Plan seien. Zu bestimmten Zeiten habe er enorme Zweifel an Gott und dem Glauben. Trotzdem ergebe es Sinn, dass hinter der Schöpfung ein intelligenter Schöpfer stehe. Das Konstrukt Intelligent Design stehe und falle mit wissenschaftlicher Beweisführung. Darunter versteht man die Auffassung, dass sich bestimmte Eigenschaften des Universums und des Lebens auf der Erde am besten durch einen intelligenten Urheber erklären lassen und nicht durch einen Vorgang ohne solche Leitung, wie die natürliche Selektion.

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Bullshistic: Kauder sieht keine Einschränkungen bei Jesu-Geboten

Volker Kauder predigt über den Galaterbrief Foto: pro

Die Freiheit durch Christus liegt dem Unionsfraktionsvorsitzenden Volker Kauder am Herzen. Diese Position vertrat der CDU-Politiker am Sonntag während seiner Predigt im Christlichen Gästezentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd. Er sprach über den Bibelvers „Ihr seid zur Freiheit berufen“ aus Galater 5.

pro Medienmagazin

Von der Freiheit im Internet über Sozialleistungen und die Präimplantationsdiagnostik (PID) bis hin zu Panzerlieferungen – in seiner Predigt vor mehr als 650 Teilnehmern bezog Kauder Stellung zu Fragen der aktuellen Politik. Im Zentrum stand aber die christliche Botschaft der Freiheit. Kauder sagte: „Jeder Mensch hat die Freiheit, sich für Gott zu entscheiden. Jesus Christus hat uns durch seinen Opfertod am Kreuz befreit von unseren Sünden. Das macht uns frei.“ Im Galaterbrief mache Paulus deutlich, dass der Mensch allein durch den Glauben befreit ist und nicht durch gute Werke. Die Gebote Jesu stellten keine Einschränkung der Freiheit dar. Vielmehr mache der Glaube frei von Sorge und Angst.

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Sandy-Hook-Grundschulmassaker: Schuld ist die systematische Entfernung Gottes

huckabee_massakerDer ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Mike Huckabee hat eine Erklärung für das Sandy-Hook-Grundschulmassaker

Von Peter Mühlbauer - TELEPOLIS

Mike Huckabee ist ein evangelikaler Prediger, der von 1996 bis 2007 Gouverneur von Arkansas war und sich bei den Vorwahlen 2008 als republikanischer Präsidentschaftsbewerber versuchte. Damals spielte er trotz verhältnismäßig geringer finanzieller Ausstattung relativ lange ganz vorne mit, weil er die den streng religiösen Flügel der Partei praktisch vollständig hinter sich versammeln konnte. Später erregte er unter anderem mit der etwas verklausulierten Forderung Aufsehen, man solle den möglichen Wikileaks-Whistleblower Bradley Manning wegen Geheimnisverrats hinrichten.

Nun verhilft ihm das Sandy-Hook-Grundschulmassaker zu neuen Schlagzeilen. Dem konservativen Boulevardsender Fox News antwortete er auf die Frage, “wie Gott das Massaker geschehen lassen konnte” mit einem Verweis auf Verbote von Schulgebeten und religiösen Materialien im Unterricht:

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Friedensbotschaft: Der Heilige Geist hat dem Papst gekündigt

B16_HexereiPapst veröffentlicht Botschaft zum Weltfriedenstag 2013: Friedensstifter sind diejenigen, die das Leben in seiner Ganzheit lieben, verteidigen und fördern

kath.net

“Der Friede ist kein Traum, keine Utopie: Er ist möglich.” Dies schreibt Papst Benedikt XVI. in seiner diesjährigen Botschaft “Selig, die Frieden stiften” zur Feier des Weltfriedenstages am 1.1. 2013. Der Papst betont, dass “jeder Mensch und jede Gemeinschaft – religiösen wie zivilen Charakters, im Erziehungswesen wie in der Kultur – berufen ist, den Frieden zu bewirken”. Friedensstifter, so schreibt das geistliche Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Menschen, “sind diejenigen, die das Leben in seiner Ganzheit lieben, verteidigen und fördern”, doch “wie kann man denn meinen, den Frieden, die ganzheitliche Entwicklung der Völker oder selbst den Umweltschutz zu verwirklichen, ohne daß das Recht der Schwächsten auf Leben – angefangen bei den Ungeborenen – geschützt wird?” Papst Benedikt kritisiert “die Begünstigung eines angeblichen Rechts auf Abtreibung und Euthanasie” sowie den Versuch, die Ehe zwischen Mann und Frau “rechtlich gleichzustellen mit radikal anderen Formen der Verbindung” und betont weiter die Rolle der Familie als einem “der unverzichtbaren Gesellschaftsträger in der Verwirklichung einer Kultur des Friedens”.

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Ohne den Tod wäre das Leben ein Horror

Sargträger bei einer Beerdigung: Mitten im Leben vom Tode umfangen zu sein, ist nichts Selbstverständliches mehr – der Gedanke, dass der Mensch sterben muss, wird ausgesperrt dpa

Es ist schwer, sich mit der Willkür des Todes abzufinden. Heutzutage wird er hinter einem Schleier der Diskretion verborgen. Und doch muss sich der Mensch mit der Sterblichkeit versöhnen.

Von Eckhard FuhrDIE WELT

Wir wissen, dass wir sterben müssen. Das macht uns zu Menschen. Im Lichte der Wissenschaft ist nicht viel übrig geblieben von den angeblich prinzipiellen Unterschieden zwischen Mensch und Tier.

Nach der zoologischen Systematik handelt es sich beim Homo sapiens um eine von drei derzeit auf der Erde existierenden Schimpansenarten. Je weiter wir die vielstimmige Schrift der Genetik entschlüsseln, desto fragwürdiger wird die von uns Menschen beanspruchte Sonderstellung in dem, was auch in aufgeklärten Zeiten von vielen trotzig noch “Schöpfung” genannt wird.

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Studie: Leben mit christlichen Werten kann vor Krebs schützen

Mumie mit Prostata-Krebs. Bild: n24.de

Ein Leben nach biblischen Grundsätzen kann vor Krebs und frühem Tod schützen. Zu diesem Ergebnis kommt der dänische Mediziner Christoffer Johansen aufgrund von wissenschaftlichen Studien unter Baptisten und Adventisten. Ihr Risiko, etwa an den Folgen des Rauchens, des übermäßigen Alkoholkonsums oder ungesunder Essgewohnheiten zu erkranken, sei deutlich niedriger.

jesus.ch

Zusammen mit dem Theologen Niels Kristian Hvidt (Odense) hat Christoffer Johansen die Lebensdauer dieser Freikirchler mit der übrigen Bevölkerung verglichen. So stürben an Lungenkrebs 34 Prozent weniger als in der Gesamtbevölkerung.

Wie die deutschsprachige Tageszeitung Der Nordschleswiger weiter berichtet, führen die Forscher die Ergebnisse auf die gesündere Lebensweise der Christen zurück. Ihr Risiko, etwa an den Folgen des Rauchens, des übermässigen Alkoholkonsums oder ungesunder Essgewohnheiten zu erkranken, sei deutlich niedriger. Von den 5,5 Millionen Einwohnern Dänemarks leiden etwa 250’000 an einer Krebserkrankung. Rund 85 Prozent der Bevölkerung sind Kirchenmitglieder, vor allem Lutheraner. Die Zahl der Baptisten beträgt etwa 5000, die der Siebenten-Tags-Adventisten etwa 2500. Sie legen Wert auf eine gesunde Lebensweise und verzichten auf Alkohol und Tabak.

Falsche Zeugen: Außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand

Die Religion des Christentums beruht auf Leben, Tod und Auferstehung eines beschnittenen Juden namens Jesus aus Nazaret, der, so die Legende, im Jahre 30 oder 31 von den Römern gekreuzigt wurde. Schriftliche Nachweise seitens der römischen Administration gibt es dafür keine. Die Kirchenväter berufen sich daher auf das sogenannte Neue Testament der Bibel. Doch die Evangelien, die den Gläubigen als Beleg für die Existenz eines Jesus dienen, wurden mit großer Wahrscheinlichkeit erst 40 und deutlich mehr Jahre nach dem beschriebenen Ereignis abgefaßt. Selbst der als älteste schriftliche Quelle geltende Galater-Brief des Apostels Paulus wurde erst 25 Jahre nach dem o.g. Todesdatum abgefaßt. Wobei Paulus seinem Jesus nie begegnet war. Um so mehr bemühen Theologen und christliche Historiker außerchristliche Quellen als Beweis dafür, daß Jesus wirklich gelebt habe.

Freigeist-Weimar

Hermann Detering (Jg. 1953), promovierter evangelischer Theologe mit Forschungsschwerpunkt frühes Christentum, hat in seiner Schrift “Falsche Zeugen” eben jene außerchristlichen Quellen unter die Lupe genommen. Als Kronzeugen für die geschichtliche Existenz eines Jesus aus Nazaret gelten vor allem die antiken Historiker Josephus (37/38 – ca. 100) , Tacitus (ca. 58 – ca. 120), und Sueton (ca.70 – ca. 130/140 sowie der römische Statthalter Plinius der Jüngere (61/62 – 113 o. 115).

Detering wendet sich aber auch anderen angeblichen Zeugen zu, so Mara bar Serapion (vermutlich Ende des 2. Jhd.) und Thallus (vermutlich 2. Jhd.).

Bereits auf den ersten Blick auffallend: Keiner dieser angeführten Zeugen lebte bereits um das Jahr 30 herum und kein einziger lebte in der römischen Provinz Palästina. Und ebensowenig wie der christliche Hauptzeuge Paulus sind auch diese nichtchristlichen Zeugen jemals einem Menschen Jesus aus Nazaret persönlich begegnet.

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Zaubergarten Biologie

Vom brodelnden Tümpel zum Paradiesgarten

In einem „kleinen warmen Tümpel“ könnte das Leben entstanden sein, mutmaßte Charles Darwin privatim einmal. Und tatsächlich: Als sich der heiße Feuerball, der einst unsere Erde werden würde, vor knapp vier Milliarden Jahren abkühlte und keine Meteo­re mehr einschlugen, gab es bereits Leben. Mikrobische Nachfahren dieser Urformen leben heute in kochend heißen Geysiren, ohne dass ihre Proteine zerstört werden.

Von Sebastian Kiefer – Falter.at

„Waren die heißen Krater vielleicht Retorten, in denen unbelebte Materie sich zu Leben formte? Könnte es sein, dass das biblische Paradies fatal der Hölle glich?“, fragt Gottfried Schatz, emeritierter Biochemiker, berühmt für seine (Mit-)Entdeckung, dass die Mitochondrien, die Energielieferanten der Zelle, ein eigenes Genom besitzen und daher ursprünglich eigene Lebewesen waren, die von den frühesten Zellen adaptiert worden sein müssen. Schatz verbrachte ein halbes Jahrhundert im Labor, hat sich doch eine jungenhafte Neugierde auf das unerschöpfliche Werden und Vergehen des Lebens bewahrt.

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Die Bullshistic des Dodo-Lütz über den Atheismus

Gott existiert! Das ist für Manfred Lütz kein persönlicher Glaube, sondern Wahrheit. In seinem Buch “Gott: Eine kleine Geschichte des Größten”, schreibt er daher, nach eigener Aussage, für Atheisten. Eine kleine Bekehrung in Buchform.

Von Rebecca PironGeneral-Anzeiger Bonn

Mit seinem Versuch, Atheisten zu Gott zu führen, tut er nach seiner Vorstellung ein gutes Werk. Denn “wer denkt, Atheismus sei eine lustige Sache, der hat sich geirrt”, meint Lütz. So stellt er eine zunehmende Angst in unserer Gesellschaft fest, die auf die Enge unseres Lebens zurückzuführen sei.

“Der mittelalterliche Mensch lebte viel länger als wir”, behauptet der Kölner. Er habe das diesseitige und das jenseitige Leben gehabt. In einer Welt, in der man höchstens 90 Jahre zu leben hätte, würde sich eine “Heidenangst” breit machen. Daher verkündet er großzügig, Atheismus sei heilbar.

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