Schlagwort-Archive: Oklahoma

Zu wenig Gift für Spritzen: Oklahoma verschiebt Hinrichtungen

Symbolbild: Tödliche Giftspritze. / Bild: (c) Bilderbox

Der US-Bundesstaat hat Nachschubprobleme. Europäische Hersteller weigern sich, ihre Mittel für Hinrichtungen zur Verfügung zu stellen.

Die Presse.com

Wegen Nachschubproblemen bei tödlichen Injektionsgiften hat ein Gericht im US-Bundesstaat Oklahoma zwei geplante Hinrichtungen verschoben. Die ursprünglich in den kommenden Tagen geplanten Exekutionen sollten nun Ende April stattfinden, entschied ein Berufungsgericht am Dienstag (Ortszeit).

Die beiden betroffenen Todeskandidaten hatten argumentiert, es sei ihr Recht die Zusammensetzung der Todesspritze zu kennen um sicher zu sein, dass sie nicht “grausam und unüblich” bestraft werden.

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USA: Den Henkern geht der Stoff aus

Der Raum für die letale Injektion im San Quentin State Prison Bild: wikimedia.org

Für die Hinrichtung eines Gefangenen im US-Staat Missouri verweigert eine Apotheke die Lieferung der tödlichen Medikamente. Diese sind kaum mehr erhältlich.

taz.de

Die Strafvollzugsbehörden im US-Staat Missouri müssen sich einen neuen Lieferanten für das bei Hinrichtungen eingesetzte tödliche Medikament suchen.

Eine Apotheke in Tulsa im Nachbarstaat Oklahoma verständigte sich mit dem Anwalt eines Todeskandidaten darauf, weder das Medikament Pentobarbital noch eine andere Substanz für die Hinrichtung zu liefern. Das geht aus Gerichtsdokumenten vom Montag hervor.

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Pastafarianer und Jedi-Ritter: Was ist Religion?

Das Science-Fiction-Universum von „Star Wars“ hat weltweit eine große Fangemeinde. Mancherorts gibt es aber auch Menschen, die den daraus entnommenen „Jediismus“ als ihre Religion bezeichnen.Bild: orf.at

In der Diskussion über das Verhältnis zwischen Religion und Staat taucht immer wieder die Frage auf, was denn eigentlich eine Religion ist. Beantwortet ist diese Frage freilich selbst von jenen Wissenschaften, deren Forschungsgebiet die Religionen sind, bis heute nicht.

Von Michael Weiß - religion.ORF.at

Die Satanisten im US-Bundesstaat Oklahoma wollen Gleichberechtigung. Weil christliche Gruppierungen vor dem dortigen Parlament eine Tafel mit den Zehn Geboten aufgestellt haben, wollen sie nun ebenfalls ein Denkmal, nämlich eine Teufelsstatue, aufstellen. Zahlreiche andere Gemeinschaften haben ebenfalls Denkmäler beantragt, nun sind die Gerichte gefragt – mehr dazu in Satanisten stellen Denkmalpläne vor (news.ORF.at).

Was zunächst bloß wie ein Schrei nach Öffentlichkeit aussieht, hat auf juristischer Ebene durchaus einen ernsthaften Hintergrund. Dass unterschiedliche religiöse Gemeinschaften vor dem Gesetz gleichberechtigt sein müssen, leuchtet ein. Aber wer bestimmt, was als Religion zu gelten hat? Nicht nur Staaten, die ihr Verhältnis zu verschiedensten religiösen Gruppierungen bestimmen müssen, sondern auch die Wissenschaft beißt sich an dieser Frage die Zähne aus.

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Nasty Church Volunteers Almost Ruin a Family’s Christmas, But Atheists Save the Day

“Hand over the kid, or NO CHRISTMAS FOR YOU!”

What an odd flare-up! In Chickasha, Oklahoma, Tiffany White and her husband brought their 7-month-old baby to the Bible Baptist Church’s toy shop for Christmas presents that the church gives away for families in need. But things got weird and nasty.

By Paul FidalgoFriendly Atheist

According to the Chickasha News, the church volunteers insisted that Wait hand her baby over, but I can’t make out why. To receive the gift? To be blessed or something? Just to cuddle? I don’t know.

Wait said her baby doesn’t like strangers and she’d prefer to be with him. She said the volunteer said it has to be done this way, or the family wouldn’t be able to participate.

“I stood there, fighting back tears and asked, ‘You would turn a baby away on Christmas,’” said Wait.

The volunteers held their ground, according to Wait and one woman tried to forcibly take her child.

Crazy, right?? As a parent of wee ones, I’m quaking just thinking about this.

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Hindu group wants a monument on Oklahoma Capitol grounds

Hanuman Statue in Kanchipuram (Bild: sowrirajan/Flickr, CC-BY 2.0)

Hanuman Statue in Kanchipuram (Bild: sowrirajan/Flickr, CC-BY 2.0)

A few days after a group of Satanists announced plans to donate a memorial on the grounds of the Oklahoma Capitol, a Hindu organization said it would apply for permission to erect a statue of Hanuman.

Washington Post – Greg Horton

The two groups suggested that Oklahoma legislators opened the door to such displays when they pushed through a bill in 2009 giving permission for a Ten Commandments monument to be placed on the Capitol grounds. The monument, paid for with private funds, was placed there in 2012.

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Oklahoma: Satanisten wollen dem Teufel ein Denkmal setzen

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

Die Sekte Satanic Temple will dem Satan ein Denkmal setzen. Das Denkmal für den Fürst der Unterwelt soll, so der Sektenwunsch, vor dem Parlament des US-Bundesstaates Oklahoma errichtet werden und zwar als „Kinderspiel“: „Wir wollen, daß die Kinder sehen, daß der Satanismus dort ist, wo Spaß herrscht“.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Das Denkmal der Teufelsanbeter werde „geschmackvoll und in Einklang mit den gesellschaftlichen Standards“ sein, wie Lucien Greaves, der Sprecher von Satanic Temple erklärte. Die Satans-Adepten mit Sitz in New York stellten bereits einen entsprechenden Antrag an die Stadt Oklahoma-City.

Trennung von Staat und Kirche: Oklahoma stellte „Absicht der Gründungsväter“ wieder her

Der Staat Oklahoma wurde bekannt dafür, daß er 2009 die Trennung von Staat und Kirche „zur ursprünglichen Intention der Gründungsväter“ zurückführte. Trennung von Staat und Kirche bedeute nicht eine kategorische Ausschließung der Religion durch den Staat, sondern Unterstützung ohne Einmischung des Staates in kirchliche Angelegenheiten. Der republikanische Abgeordnete und Christ Mike Ritze brachte ein Gesetz ein, das seither die Errichtung religiöser Denkmäler im öffentlichen Raum erlaubt. Mit 10.000 Dollar an Privatspenden errichtete er vor dem Capitol Hill, dem Parlamentsgebäude ein Denkmal für die Zehn Gebote.

Nun fordert der Satanic Temple als Akt der Provokation „gleiches Recht“ für alle „Religionen“. Auf der Grundlage des selben Gesetzes stellten die Satanisten den Antrag, ihrerseits ein Satansdenkmal errichten zu können. Eine sekteninterne Kommission prüfe verschiedene „dämonische“ Projekte und werde eines auswählen. Unter den Adepten sollen bereits die 20.000 Dollar gesammelt werden, die für die Errichtung veranschlagt werden. Einer der Vorschläge zeigt ein großes Pentagramm. Lucien Greaves aber erklärte: „Meine bevorzugte Idee ist in diesem Moment ein Spiel für Kinder. Wir wollen, daß die Kinder sehen, daß der Satanismus dort ist, wo Spaß herrscht“.

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Satanist group want statue next to 10 Commandments monument in Oklahoma

Bild: Public Domain

Bild: Public Domain

Lots of lawmakers have been accused of devilish behavior, but Oklahoma’s state capitol may become the first to actually have a monument to Satan.

CNN Belief Blog – Daniel Burke

If a New York-based group called the Temple of Satan gets its way, a statue of the Evil One would sit next to the recently erected 10 Commandments monument on state capitol grounds.

“They said they wanted to be open to different monuments,” said Lucien Greaves, a spokesman for the Temple of Satan, “and this seems like a perfect place to put that to the test.”

Greaves and some legal experts say the Constitution is clear: the government can’t endorse a particular religion. So, if a state capitol has a monument to one faith, it must allow monuments to others as well.

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Nahtoderlebnis: Atheistin trifft nach ihrem Tod auf “Gott”

The Rapture of People out of the world

Crystal McVea aus Oklahoma war minutenlang klinisch tot. Ärzte belebten sie wieder, doch die Lehrerin war nicht mehr dieselbe. Denn bei ihrer Nahtod-Erfahrung traf sie angeblich Engel – und Gott.

Welt – Michael Remke

Es sind Geschichten, die für viele unglaublich klingen. Für andere dagegen sind sie der Beweis, dass der Himmel, dass Gott und ein Leben nach dem Tod wirklich existieren. Nahtoderlebnisse nennt die Wissenschaft das Phänomen, und es beschreibt Berichte von Menschen, die nach einem vorübergehenden Herzstillstand das Jenseits erlebt haben wollen.

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Why Everyone Should Oppose Ten Commandments In Public Schools

ten_commandmentsChristianity is under attack! The sense of Christian victimhood has been ramping up in recent months.

by Paul Brandeis RaushenbushHUFF Post Religion

While conservative Christian intimidation by the rising acceptance of gay marriage has been more in the spotlight, a recent case of Ten Commandments plaques in an Oklahoma public school system has become a new rallying point.

Every classroom in the Muldrow, Oklahoma district has a plaque with the Ten Commandments affixed to the wall. Recently an atheist student named Gage Pulliam contacted the Freedom From Religion Foundation, who then wrote a letter to the district demanding that the plaques be taken down and warning that they represent a violation of the U.S. Constitution.

Pulliam, who originally wanted to remain anonymous and has now revealed his identity, told Patheos that he and his sister have now faced verbal harassment and been threatened with violence. He explains that his intention is not to attack Christianity as local pastors and Christian students have insisted, instead Gage says:

“I want people to know this isn’t me trying to attack religion. This is me trying to create an environment for kids where they can feel equal.”

That seems fair. And he is, of course, completely right that the plaques should be taken down. The establishment clause of the First Amendment is clear in this case.

Posting The Ten Commandments in a public enterprise such as public schools or courtrooms does establish a religious privilege for Christianity (and maybe Judaism… but not really) — especially when unaccompanied by similar central texts from other religious and humanist traditions.

cont’d

Oklahoma: 10 Jahre Kirchgang als Strafe

Bild: huffpo

Seltsame Rechtssprechnung durch einen Bezirksrichter in Oklahoma.

Zwei 16-jährige sind in den Morgenstunden des 04. Dezembers 2011 in einem Pickup unterwegs. Zumindest der Fahrer steht unter Alkohol-oder Drogeneinfluss. Er verliert die Kontrolle über das Fahrzeug und fährt gegen einen Baum. In Folge des Zusammenstosses stirbt sein Freund.

Nun wurde der Fahrer des Autos durch einen Bezirkrichter verurteilt, zu 10 Jahren Kirchgang. Dort soll der Junge durch Gebete lernen seinen Fehler einzusehen, auch wenn das Urteil gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstösst. Darüberhinaus soll er seine Schule beenden. Die Eltern und der Anwalt der Opferfamilie stimmten der richterlichen Entscheidung zu.

Ryan Kiesel,Geschäftsführer der ACLU-Niederlassung in Oklahoma stellt dazu fest, dass dieses Urteil eindeutig gegen den ersten Verfassungszusatz verstoße. So wie es Kiesel versteht, hat der Richter schon in vorhergehenden Gerichtverhandlungen kirchliche Aspekte in die Urteile einfließen lassen. Das gänge eindeutig zu weit.

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Christliche Fundamentalisten und Vorwahlen in den USA

Bild: bezinga.com

„Super Dienstag“: Knapper Verlierer Santorum ist Favorit der theologisch Konservativen

kath.net

Wer wird US-Präsident Barack Obama bei der Wahl am 6. November herausfordern? Diese Frage ist auch nach dem „Super Dienstag“, an dem Republikaner in zehn der 50 Bundesstaaten über ihren Favoriten abstimmen, noch nicht geklärt. Derzeit liegt der Mormone Mitt Romney, der am 6. März sechs Bundesstaaten (Massachusetts, Virginia, Vermont, Idaho, Alaska, Ohio) für sich entscheiden konnte, knapp vor dem theologisch konservativen Katholiken Rick Santorum. Er gewann in drei Bundesstaaten (Oklahoma, Tennessee, Nord Dakota). Aber auch der frühere Präsident des Repräsentantenhauses Newt Gingrich – ebenfalls Katholik – ist noch nicht aus dem Rennen. Er konnte die Vorwahl in Georgia gewinnen. Am „Super Dienstag“ ging es um 419 Delegiertenstimmen beim Nominierungsparteitag der Republikaner, der am 27. August in Tampa (Florida) stattfindet. Insgesamt hat Romney bisher 386 Delegierte auf sich verpflichtet, Santorum 156, Gingrich 85 und der Kongressabgeordnete Ron Paul 40. Es ist also noch nichts entschieden.

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Starb Jesus auch für die Klingonen am Kreuz?

Die Entdeckung intelligenter Außerirdischer würde in vieler Hinsicht unser Denken erschüttern, aber sie könnte für die Weltreligionen ein besonderes Dilemma darstellen, wie Theologen am vorigen Dienstag (am 1. Oktober) beim Nachdenken über interstellare Raumfahrt äußerten.

Von Clara MoskowitzSpace.com

Speziell Christen könnten sich mit solchen Nachrichten schwer tun, weil das christliche Glaubenssystem die Existenz anderer intelligenter Wesen im Universum nicht so einfach akzeptiert, sagten christliche Denker beim Hundert Jahre Raumschiff Symposion, einem Treffen gesponsort von der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) bei der Diskussion über Fragen im Zusammenhang mit interstellaren Reisen.

In anderen Worten, „Starb Jesus auch für Klingonen?“, wie der Philosophieprofessor Christian Weidemann von der Ruhr-Universität Bochum bei einem Forum seinen Vortrag über die philosophischen und theologischen Implikationen beim Besuch anderer Welten betitelte.

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USA: Todesstrafe oft willkürlich und diskriminierend

Quelle: die presse.com

In den USA werden auch 35 Jahre nach der Wiedereinführung der Todesstrafe viele Todesurteile einer Studie zufolge willkürlich und aufgrund von Diskriminierung gefällt.

jesus.de

Ausschlaggebend seien häufig die Rasse des Mordopfers, der soziale Stand des mutmaßlichen Täters sowie geografische und politische Faktoren, kritisierte das Washingtoner Todesstrafen-Informationszentrum in einer zum Jahrestag der Wiedereinführung am Samstag vorgelegten Untersuchung.

Keinesfalls würden nur die «schlimmsten der schlimmen» Mörder zum Tod verurteilt, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Bericht weiter. Im Jahr 1972 hatte das Oberste US-Gericht Todesstrafengesetze mit der Begründung für ungültig erklärt, es gebe keine fairen Regeln und häufig kämen willkürliche und unverhältnismäßige Todesurteile zustande. Am 2. Juli 1976 genehmigte das Gericht jedoch revidierte Todesstrafengesetze, die Vorschriften gegen Diskriminierung und gerichtliche Willkür enthalten.

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