Schlagwort-Archive: Papst

Papst beklagt Sensationslust der Medien

Papst Franziskus (Bild: AP)

Papst Franziskus (Bild: AP)

Bei Treffen mit katholischen Medienvertretern warnt Franziskus vor “Umweltverschmutzung des medialen Ökosystems”

kathweb

Papst Franziskus hat Sensationslust und Wertefall in Radio und Fernsehen beklagt. Vor allem die großen Sender behandelten wichtige Themen oft effektheischend ohne “den gebotenen Respekt für die betreffenden Personen und Werte”, sagte er am Samstag katholischen Medienvertretern im Vatikan.

Katholische Fernsehsender und Radiostationen müssten dieser Tendenz durch eine ethisch verantwortbare Berichterstattung entgegenwirken, forderte der Papst. Es sei wichtig, dass in ihren Sendungen deutlich werde, dass menschliche Schicksale nicht instrumentalisiert werden dürften.

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PowerPoint für den Papst

papst_jesus_puppeFranziskus krempelt die Finanzen des Vatikans um – und brüskiert damit die Kurie.

Von Arne StornZEIT ONLINE

Der neue starke Mann im Vatikan hat einst Football gespielt und sieht auch so aus. George Pell ist ein kräftiger Typ, spricht Englisch und kommt von weit her, aus Australien, wo er bisher die katholische Diözese Sydney geführt hat. Doch nun, in einem Alter, in dem andere sich zur Ruhe setzen, packt der 72-Jährige seine Sachen und zieht nach Rom.

In der vergangenen Woche hat Papst Franziskus Pell zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats ernannt. In dieser neuen Institution laufen künftig alle wirtschaftlichen Aktivitäten des Heiligen Stuhls und des Vatikans zusammen. Das Sekretariat soll Budgets planen, Zahlen kontrollieren, alles effizienter machen – beaufsichtigt wird es von einem 15 Köpfe zählenden Wirtschaftsrat. Kardinal Pell, sonst ganz “nüchterner Angelsachse”, wie einer seiner Kollegen sagt, zeigte sich in einem Interview “tief geehrt”.

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Gericht: Spende an den Papst nicht absetzbar

Bild: tilly

Bild: tilly

Eine Spende an den Papst kann in Deutschland nicht steuermindernd berücksichtigt werden. Das entschied das Finanzgericht Köln in einem am Montag veröffentlichten Urteil und wies die Klage einer Steuerberatungs-GmbH ab (AZ: 13 K 3735/10).

evangelisch.de

Deren Geschäftsführer hatte dem früheren Papst Benedikt XVI. bei einer Generalaudienz persönlich einen Scheck über 50.000 Euro übergeben. Das Geld sollte osteuropäischen Jugendlichen die Teilnahme am Weltjugendtag 2008 in Sydney ermöglichen. Die GmbH erhielt eine Spendenbescheinigung, die als Aussteller den “Staatssekretär seiner Heiligkeit” und als Ausstellungsort den Vatikan auswies.

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Reliquienkult in den Religionen: Das Blut des Papstes

blutreliquieDer Katholizismus kennt Phänomene, die protestantisch geprägten Gemütern reichlich fremd vorkommen müssen. So war in diesen Tagen vom Diebstahl einer sogenannten Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. aus einer Dorfkirche in den Abruzzen zu lesen.

Von Stefan Reis SchweizerNeue Zürcher Zeitung

Das blutgetränkte Tuch soll aus dem Gewand stammen, das der polnische Pontifex während des Schusswaffenattentats am 13. Mai 1981 trug. Das charismatische Kirchenoberhaupt soll in wenigen Monaten heiliggesprochen werden.Reliquien spielen in der Welt der Religion schon seit langem eine Rolle. So ist etwa dem Buddhismus und dem japanischen Shintoismus der Kult um körperliche Überreste angesehener Menschen nicht fremd.

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Satan, Sünde und Soziologie – teuflisch verblödet

Drachen und Teufel in Marburg (CC-by-sa/3.0 by Sicherlich)

Drachen und Teufel in Marburg (CC-by-sa/3.0 by Sicherlich)

Der beste Trick des Teufels sei, seine eigene Existenz zu verleugnen. Damit sei er in der säkularisierten westlichen Gesellschaft sehr erfolgreich. Der Papst decke diese Täuschung auf, schreibt Anne Hendershott.

kath.net

Vielen Katholiken würde es gut tun, sich die Realität des Teufels erneut bewusst zu machen, schreibt die amerikanische Soziologieprofessorin und Schriftstellerin Anne Hendershott auf dem Blog des Catholic World Report.

Bereits 1950 stellte der christliche Schriftsteller T.S. Eliot fest, dass den Menschen das Bewusstsein für die Sünde abhanden komme. Dieses sei durch eine „Kultur der Therapie“ ersetzt worden, schreibt Hendershott. Wer zuviel trank, Drogen nahm oder sich rücksichtslos verhielt, wurde als Opfer einer Krankheit gesehen, über die er wenig oder keine Kontrolle hatte.

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Schweiz: Huonder will nur noch mit Heiratskurs trauen

Bild: onz.ch

Bischof Huonder will nur noch trauen, wer einen Heiratskurs belegt. Das sei kontraproduktiv, finden die Zürcher Katholiken.

kath.ch

Auslöser war der Papst. Er startete im letzten Jahr eine Umfrage unter seinen Schäfchen zu den Themen Ehe und Familie.
Die Auswertung der Fragebogen fiel im Bistum Chur ernüchternd aus: «Einer Mehrheit der Gläubigen sind wesentliche Inhalte der katholischen Glaubenslehre nicht mehr bekannt», heisst es in einer Mitteilung. Bischof Vitus Huonder reagiert und fordert, dass ungenügend vorbereitete Paare nicht mehr kirchlich getraut werden. Sie sollen zuvor einen Intensivkurs zum Eheleben belegen.

Landtag Brandenburg: Das gesegnete Holz der CDU

Brandenburger Landtag, Bild: MAZ

Im Oktober 2013 war es soweit. Nach über 4 Jahren Planung, Antragsverfahren und Werkelei, erhielt Landtagspräsident Gunter Fritsch(SPD) die Schlüssel fürs neue Haus. Kritiker befürchteten eine Kitschkulisse, immerhin handelt es sich um den Nachbau des ursprünglichen Barockschlosses, das Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786) erbauen ließ.
Nach dreimonatigem Probebetrieb konnten die Landtagsabgeordneten im Dezember 2013 endlich ihre neue Wirkungsstätte in Betrieb nehmen.

Nicht verwunderlich, dass die CDU-Fraktion einen besonderen Aufwand betrieben hat, Grund; die Optimierung der eigenen Arbeit im neuen Parlamentsgebäude. Bereits im Mai 2013 reisten 5 Mitglieder, von 19 Abgeordneten, der CDU-Landtagsfraktion, gen Rom. Zweck dieser Reise, eine Privataudienz bei der römischen Spukgestalt und Segnung des Holzkreuzes, welches für den Beratungsraum der Fraktion bestimmt war. Unter dem Kreuz sollen künftig besonders segensreiche Beschlüsse gefasst werden. Das ist Optimierung. Ein Vollstreckungsinstrument, für die Todesstrafe, wird zukünftig die christdemokratischen Parlamentarier in Brandenburg durch die Wirren ihrer Politik leiten. Fuhren früher ostdeutsche Politiker zum Befehlsempfang in den Moskauer Kreml, fahren sie heute in den Vatikan, um einer fremden Macht zu huldigen. Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes wurde der Raum zwischenzeitlich geweiht. Die Balken des Kreuzes scheinen den Christdemokraten im Gehirn zu stecken. Nachdem nun der christliche Segen herabgefleht wurde gab man kund, dass dieses Flehen für alle Parlamentarier im Hause gelten solle.

Sei die Frage erlaubt, wann das erste Nudelsieb im Potsdamer Stadtschloss an die Wand gepinnt wird?

A.Bierce:

Camel and Christ accept their burdens kneeling.

Glaubenspräfekt Müller will keine stärkeren Bischofskonferenzen

Gerhard L. Müller links im Bild

Gerhard L. Müller links im Bild

“Während der Papst und jeder einzelne Bischof göttlichen Rechts sind, sind die Patriarchate und die Bischofskonferenzen menschlichen Rechts”

kathweb

Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, hat sich mit Nachdruck gegen eine Dezentralisierung der Kirche auf Ebene der nationalen Bischofskonferenzen gewandt. “Die katholische Kirche setzt sich aus Ortskirchen zusammen, aber sie ist eins”, sagte Müller der Tageszeitung “Corriere della sera”: “Es gibt keine ‘nationalen’ Kirchen.”

Die Vorsitzenden des Bischofskonferenzen seien “Koordinatoren, nicht Vize-Päpste”, betonte der oberste Glaubenshüter des Vatikan. Während der Papst und jeder einzelne Bischof “göttlichen Rechts” sind, seien die Patriarchate und die Bischofskonferenzen “menschlichen Rechts”.

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Frido Mann: “Bei Franziskus sehe ich noch kein Wagnis”

Frido Mann, Bild: wikipedia

Der Schriftsteller und Theologe Frido Mann spricht im Interview über seine Abkehr vom Katholizismus, den Papst und die Religion im Haus seines Großvaters Thomas Mann.

Von Wolfgang ThielmannZEIT ONLINE

Frage: Herr Mann, Sie kritisieren den bei allen beliebten Papst Franziskus. Was macht er falsch?

Frido Mann: Er legt das Gewicht zu sehr auf Äußerlichkeiten: einfache Kleidung, Straßenschuhe, ein altes Auto. Immerhin hat er wie noch kein Papst betont, dass der Platz der Christen bei Armen und Kranken ist. Da spricht er aus, was Jesus wollte. Man gewinnt daraus den Eindruck, er sei auch bei der Lehre und der Organisation der Kirche reformfreudig. Doch davon sehe ich nichts. Es ist, als ob er nur bestimmte Dinge anleuchtet. Darum herum bleiben Schatten.

Frage: Wo sehen Sie Schatten?

Mann: Franziskus zeigt auch, worüber er nicht sprechen und was er nicht tun will: Er tastet die Lehre nicht an. Ein neuer Johannes XXIII. ist er jedenfalls nicht. Johannes hat ein Konzil einberufen. Er hat etwas gewagt. Bei Franziskus sehe ich noch kein Wagnis. Er müsste sich zu den Aussagen der Bibel stellen, dem Prunk des Vatikans eine Absage erteilen. Manchmal tut er, als räumte er in erstarrten Strukturen auf. Da überlagern tausend historisch gewachsene Gewohnheiten den Kern der christlichen Botschaft.

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Schisma 2013: Kapitalismus als säkularisierte Religion

Papst Franziskus (Bild: AP)

Papst Franziskus (Bild: AP)

Die hitzigen öffentlichen Diskussionen um die Kapitalismuskritik des Papstes legen offen, dass es sich hierbei im Endeffekt um einen Religionsstreit handelt. Kapitalismus als säkularisierte Religion Teil 1

Von Tomasz KoniczTELEPOLIS

Für viele konservative Kapitalismus-Fans stellt die scharfe Kritik, die Papst Franziskus in seinem apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium am Spätkapitalismus übte, zweifellos eine Art Dolchstoß dar. Aus dieser Richtung, die jahrzehntelang als treuer Verbündeter im Kampf gegen den gottlosen Kommunismus galt, hätten vor allem wertkonservative Kapitalismusapologeten – die in Krisenzeiten gerne eine Rückbesinnung auf Religion und Familie predigen – keine dermaßen radikale Kritik an der bestehenden Gesellschaftsunordnung erwartet.

An eine Realsatire erinnert etwa der Eiertanz, den der einflussreiche amerikanische Radiokommentator Rush Limbaugh bei seiner Papstkritik aufführte, um die Heerscharen gläubiger Katholiken unter seiner erzkonservativen Zuhörerschaft nicht zu verprellen. Bevor Limbaugh den Papst buchstäblich des “Marxismus” bezichtigte, gab er seiner Hoffnung Ausdruck, die Äußerungen des Papstes seien “von Linken”, die es demnach im Vatikan zuhauf geben müsste, absichtlich missverständlich übersetzt worden.

Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes forderte den Pontifex gar auf, dem Kapitalismus endlich mal den notwendigen Respekt zu zollen und etwas “Dankbarkeit” zu zeigen. Die demütige Verbeugung des “Heiligen Vaters” vor den Prinzipien des Kapitals wäre – wie konnte es anders sein – allein aufgrund des geheiligten Wachstums angebracht, das in den vergangenen gut 200 Jahren vom kapitalistischen Weltsystem generiert wurde, so Forbes. Dieses sei “nahezu 60 Mal so hoch wie all das gewesen, was die katholische Kirche hervorbrachte, als sie den Laden schmiss”. Ja, der Forbes-Schreiber projiziert den gegenwärtigen gesellschaftlichen Zustand bis in die Spätantike, um die Katholische Kirche zu einer ineffizienten “sozialistischen” Regierung des Mittelalters mutieren zu lassen.

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Sinnfreies Interview mit dem “Ozean der Weisheit”

Foto: brightsblog

Foto: brightsblog

Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, lobt den neuen Papst und hofft in der Tibet-Frage auf 400 Millionen chinesische Buddhisten

FOCUS ONLINE

„Sie müssen sich durchchecken lassen“, sagt Tempa Tsering, Repräsentant des Dalai Lama in Indien, ein wenig verlegen. „Das will die indische Security so.“ Zwei junge Tibeterinnen stellen einen altmodischen grünen Wandschirm auf. Dahinter streichen sie uns eine Sekunde lang über den Körper, werfen für eine weitere Sekunde einen Blick in unsere Handtaschen, und das war’s. Nur das Handy sollen wir ausschalten. Dann geleitet uns Tempa Tsering in einen Empfangsraum des Dalai Lama. Der geistliche Führer der Tibeter ist in einer Jugendherberge von Rohini, einem Vorort von Neu-Delhi, abgestiegen. Wie immer bei längeren Aufenthalten in Indiens Hauptstadt wohnt er in diesem Gebäude zusammen mit rund 230 tibetischen Studenten, die in Delhi ein Studium absolvieren.

Wir warten über eine Stunde: Seine Heiligkeit empfängt gerade Buddhisten aus China und den USA. Dann dürfen wir in den Audienzsaal. Der Dalai Lama begrüßt uns mit Handschlag, während glückselig lächelnde Besucher den Raum verlassen. „Näher, näher“, sagt er und bietet uns einen Platz auf dem Sofa ganz dicht neben sich an.

Eure Heiligkeit, Sie sind der beliebteste geistliche Führer der Welt. Jetzt haben Sie einen Konkurrenten in Rom.

Das ist toll. Wir brauchen nämlich neue Führer, die mit beiden Beinen auf der Erde stehen. Geistliche neigen dazu, in ihrem eigenen Kokon zu leben. Wir müssen aber mit der Öffentlichkeit kommunizieren. Ich habe gerade Papst Franziskus geschrieben, nachdem er diesen deutschen Bischof suspendiert hatte. Wie hieß der noch?

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Kardinalsrat wird dauernde Einrichtung: Staatssekretariat bald “Päpstliches Sekretariat”

Headquarter des Konzerns.

Headquarter des Konzerns.

Der Kardinalsrat, der so genannte K8-Gipfel, soll den Papst bei der Kurienreform beraten und dauerhaft bestehen bleiben.

domradio.de

Der Kardinalsrat, das wichtigste Beratungsgremium von Papst Franziskus, soll auch über die geplante Kurienreform hinaus weiterbestehen. Das sagte Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga am Samstag dem vatikanischen Fernsehzentrum CTV. Der Honduraner fungiert als Koordinator des Rates, dem acht Kardinäle aus allen Erdteilen angehören, darunter der Deutsche Reinhard Marx (München).

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Kirchenrechtler G. Bier: Wahl durch Kirchenvolk ist nicht vorgesehen

Georg Bier, Bild: theol.uni-freiburg.de

Zwar könne der Apostolische Stuhl jetzt schon zusätzlich zu Domkapitel und Bischöfen auch andere Personen um Vorschläge bitten, dies gewährleiste aber nicht, dass die vorgeschlagenen Personen auch auf der römischen Dreierliste stehen.

kath.net

Eine Beteiligung des Kirchenvolkes an der Wahl eines neuen Kölner Erzbischofs sieht das Konkordat nach den Worten des Freiburger Kirchenrechtlers Georg Bier (Foto) nicht vor. Allerdings könne der Apostolische Stuhl jetzt schon zusätzlich zu Domkapitel und Bischöfen auch andere Personen um Vorschläge bitten, sagte Bier am Donnerstag dem Kölner «domradio». Dies gewährleiste aber nicht, dass die vorgeschlagenen Personen auch auf der Dreierliste stehen, die Rom zusammenstellt und aus der das Domkapitel den Erzbischof wählt.

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Die Kapitalismuskritik des Papstes!

Köln: Katholische Rankünen vor der Bischofswahl

meisner_400qEine “Kölner Kircheninitiative” fordert in einem Brief an den Papst mehr Einfluss für Laien bei der Bischofswahl. Sie hat prominente Unterstützer. Ihr wirkliches Ziel allerdings verrät sie nicht.

Von Lucas WiegelmannDIE WELT

Eigentlich sollte der Dezember noch einmal die Zeit des Kölner Kardinals Meisner werden. Am ersten Weihnachtstag wird er achtzig Jahre alt und will als Erzbischof von Köln zurücktreten, nach fast 25 Jahren Amtszeit. Bis dahin waren Tage und Wochen der Verabschiedung, der Ehrung, der Würdigung geplant. Tage und Wochen, in denen man über vergangene Frontkämpfe im Erzbistum zwischen Hardlinern und Liberalen den Mantel des Schweigens hätte breiten können, wenigstens vorübergehend.

Aber einige Priester können den Abschied des konservativen Meisner nicht abwarten. Und haben jetzt, noch bevor der Bischofsstuhl überhaupt vakant ist, einen Wunschzettel an Papst Franziskus geschickt. Einen offenen Brief, in dem sie schreiben, wie sie sich die kommende Bischofswahl vorstellen. Es geht um einen der mächtigsten Posten, den die katholische Kirche in Europa überhaupt zu vergeben hat. Da können Geistliche mit kirchenpolitischer Agenda Fragen von Pietät und Nachsicht schon mal hinten anstellen. Advent ist was für Sonntagspredigten.

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