Schlagwort-Archive: Politik

CSU feiert Evangelischen Arbeitskreis

Bild: pro

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Seit 60 Jahren will der Evangelische Arbeitskreis der CSU Brücken zwischen Kirche und Politik bauen. Das haben Amtsträger beider Seiten am heutigen Samstag in Ansbach gefeiert. Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht erklärte beim Festakt: „Es lohnt sich, als Christ in der Politik Farbe für den Glauben zu bekennen.“

pro Medienmagazin

Es sei die Aufgabe der Christen in der Politik und der Kirche, den christlichen Glauben für die Gesellschaft wachzuhalten und zu erklären, führte Lieberknecht in ihrem Vortrag aus. „Wir haben ein Koordinatensystem, einen Kompass, der uns Orientierung gibt. Dies führt dazu, dass wir mit Langmut und Gelassenheit Entscheidungen treffen können, die auf Wurzeln basieren, die uns tragen.“ Lieberknecht betonte die Freiheit und Eigenverantwortung des Menschen, der laut christlicher Auffassung sein Leben selbst gestalten soll und nicht fremdbestimmt, beispielsweise vom Staat.

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Norbert Lammert: Der liberale Staat braucht religiöse Begründungen

Bild: wikipedia

Deutscher Bundestagspräsident eröffnete “Wormser Religionsgespräche”

kathweb

Der liberale Staat kann nach Einschätzung von Bundestagspräsident Norbert Lammert auf religiöse Begründungen nicht verzichten. Die Auffassung, Religion sei belanglos geworden und als überholt zu betrachten, sei ein weit verbreitetes Missverständnis, betonte der CDU-Politiker am Freitagabend in Worms. Er hob hervor, Religionen handelten von Wahrheiten, Politik handele dagegen von Interessen. Eine abschließende Beantwortung der Wahrheitsfrage gebe es nicht. Das mache Politik nötig und Religion möglich.

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Ich war Freimaurer – Das zerstörerische Wirken der Logenbrüder: Der Papst ist Feind Nr. 1

Bild: trade-board.org

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Der französische Arzt und Buchautor Maurice Caillet, ein ehemaliger Freimaurer und Meister vom Stuhl, der sich zum Christentum bekehrte, gab am 20. Februar dem Internetradio Culturacattolica.it ein Interview über die Freimaurerei, deren subversives Wirken und seine Bekehrung.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Caillet, Sohn atheistischer Eltern und von Jugend an erklärter Kirchenfeind, wurde 1969 im Alter von 35 Jahren in Rennes in eine Loge des Grande Orient de France aufgenommen. Eine der ältesten und mächtigsten Logen. Er brachte es dort bis zum 18. Grad der Rosenkreuzer. Er hatte damit Zugang zu den höheren Graden des Schottischen Ritus, die den meisten Logenbrüdern der niederen Grade unbekannt sind. Caillet interessierte sich für Okkultismus, Weiße Magie und Radiästhesie. Er gehörte in den 70er Jahren zu den französischen Pionieren der Familienplanung, und setzte sich für die Verbreitung von künstlichen Verhütungsmitteln und die Legalisierung der Tötung ungeborener Kinder ein. Als Mitglied der Sozialistischen Partei und Freund von Staatspräsident Mitterand konnte er als Stuhlmeister seiner Loge nach dessen Wahl ein explosionsartiges Interesse an Logenmitgliedschaften erleben. Ebenso konnte der aufstrebende Meister den Einfluß der Logenbrüder in Politik, Medien, Wirtschaft und öffentlichem Dienst aus nächster Nähe erleben.

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Moral schlägt Vernunft: Politik als säkulare Religion

Wasser zu predigen und Wein zu trinken, gehört zu den festen Ordensregeln der politischen Priesterschaft Bild: picture alliance

Mündige Bürger wissen, dass sich ihre Wünsche nicht von alleine erfüllen. Dennoch lassen sie sich weismachen, dass ein Kreuzchen an der richtigen Stelle Träume wahr werden lässt. Längst schon ist Politk zur säkularen Religion geworden. Woran liegt es, dass das Eintauchen in die Sphäre der Politik rationale Zeitgenossen in infantile Träumer verwandelt?

Von Rolf W. PusterCicero

[...] niemals wird Erfüllung sein
Den Schwachen, die ihr Blut dem Traum verpfänden,
Und höhnend schlägt das Schicksal Krug und Wein
Den ewig Dürstenden aus hochgehobnen Händen.
(Ernst Stadler)

Manche radikale Staatskritiker machen Lärm mit der These, dass alle Politiker Gauner sind. Dem möchte ich entgegnen: Wenn die Welt nur so einfach wäre!

Leider haben wir mit der politischen Klasse andere und größere Probleme als die Frage, ob ihre Vertreter einen lauteren Charakter aufweisen. Das Interesse, ob Politiker echte Überzeugungen haben oder nur heuchlerisch wohlklingende Phrasen dreschen, ist fehlgeleitet und der Natur des politischen Geschäfts ganz und gar unangemessen. Redlichkeit hat im privaten Umfeld oder im Berufsleben ihr Gewicht. Doch ihr im Feld des Politischen nennenswerte investigative Mühe zu widmen, ist eine Fehlinvestition.

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Christenverfolgung gehört in die Politik und Panzer nach Saudi-Arabien

Wenn Christen verfolgt werden, ist das nicht nur ein Thema für Kirchen, sondern auch für die Politik, findet ein kommentator des “Hessischen Rundfunks” Foto: Open Doors

Die Verfolgung von Christen ist nicht nur ein Problem der Kirchen, sondern sollte auch die Politik beschäftigen. Diese Meinung vertritt der Journalist Lothar Bauerochse in einem Kommentar im Radiosender „hr2-kultur“.

pro Medienmagazin

„Die Zahl ist erschreckend: 100 Millionen Christen werden schätzungsweise weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt“, sagt Lothar Bauerochse von der Kirchenredaktion des Hessischen Rundfunks. In einer Sendung für „hr2-kultur“ stellte der Autor fest: „Wo aber die Religionsfreiheit mit Füßen getreten wird, leiden auch die Menschenrechte.“

Die Zahl stammt aus dem jährlichen Weltverfolgungsindex der freikirchlichen Organisation „Open Doors“. „Die Christen sind damit die weltweit am stärksten bedrohte Glaubensgemeinschaft.“ Das bestätigten auch unabhängige Menschenrechtsorganisationen wie etwa „amnesty international“. „Vier von fünf Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen.“

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„Mission Gottesreich“ oder: Die Kriminalisierung der Evangelikalen

Bild: mission-gottesreich.de

Bild: mission-gottesreich.de

Eigentlich könnte ich mich ruhig zurücklehnen und sagen, dass mich der größte Teil des Buches „Mission Gottesreich“ nicht betrifft. Doch dann gibt es da die platten Aussagen, die so fern der Realität sind.
So heißt es von den Evangelikalen: „Die Gläubigen leben isoliert, Kontakt zur Außenwelt ist nicht erwünscht.“ (MG 9). Das ganze Buch widerlegt das ja, werden doch ungezählte Kontakte zu Politik, Wirtschaft, Medien und Kirchen kritisiert.

Von Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas SchirrmacherDie Evangelikalen

Ich selbst war kürzlich beim Syrisch-orthodoxen Erzbischof im Kloster Warburg, da wir uns für seine Kirche in der Türkei und im Irak einsetzen. Die Tage davor war ich bei einem Symposium der Bundeswehr in Strausberg, einer OSZE-Tagung in Wien, einem Arbeitsgespräch mit dem Vatikan und referierte auf einem Symposium an der Universität Bamberg zwischen katholischen, jüdischen und muslimischen Referenten zur Religionsfreiheit. Sieht so das Arbeitsprogramm eines Menschen aus, der isoliert lebt und keine Kontakte zur Außenwelt wünscht?

Warum dann reagieren? Wenn alles in die Tat umgesetzt würde, was die Journalisten fordern, wäre es morgen praktisch unmöglich, evangelikal zu sein, zumindest in der Öffentlichkeit. Unsere Religionsfreiheit und unsere Meinungs- und Pressefreiheit wäre dahin und zwar ganz gleich, zu welcher der ungezählten, sich teilweise theologisch misstrauenden Richtungen man gehört.

Verfolgung (religiöser) Minderheiten beginnt weltweit mit Desinformation, geht dann in konkrete Diskriminierung über und endet mit konkreter Verfolgung.

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Dodo Hahne über Gott in Auschwitz

Wo war Gott in den letzten Tagen in der Ostküste in den USA, wo in Fukushima in Japan, wo, als ein Bus voll fröhlicher Kinder ungebremst gegen eine Tunnelwand raste, wo, als ein 12-jähriges Mädchen in einem Wald brutal vergewaltigt und grausam getötet wurde?

Radio Vatikan

Mein Gott, warum ? klagte die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ nach dem schrecklichen Erdbeben in der Türkei? Ja, und die Frage aller Fragen: wo war Gott in Auschwitz? Diese Frage stellt sich immer wieder neu. Peter Hahne, prominenter und profilierter Fernseh-Korrespondent, Bestseller-Autor, Spitzen-Journalist beim ZDF und gelernter Theologe bietet keine Patentantworten an, sondern Lebenshilfe. Er ist Kommunikator für ethische Wertvorstellungen in den modernen Medien in den Bereichen Politik, Gesellschaft und Religion. In der Neuauflage seines Bestsellers „Leid – warum lässt Gott das zu?“ geht Peter Hahne auf diese Thematik ausführlich ein.

Herr Hahne, worin besteht Ihre Hauptbotschaft, wenn Sie reden, wenn Sie schreiben, wenn Sie kommunizieren?

„Eigentlich ist mein Hauptanliegen: Hoffnung machen. Hoffnung, das ist für mich so etwas wie der Sauerstoff des Lebens. Wenn die Hoffnung weg ist, dann bleibt nur Verzweiflung. Deswegen bin ich auch in meinem journalistischen Engagement gegen diese Düsternis, die oft mit dem Tremolo der Betroffenheit verbreitet wird. Wir müssen Hoffnung machen und dazu möchte ich beitragen.“

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Deus lo vult! – Ist die Religion schuld?

Bild: MMnews

Mao Tse Tung, Josef Stalin, Adolf Hitler waren große Tyrannen und Massenmörder unserer Menschheitsgeschichte. Sie töteten nicht im Namen der Religion! Allein im Ersten und Zweiten Weltkrieg starben insgesamt mehr als 70 Millionen Menschen. Ihr Blut wurde nicht im Namen der Religion vergossen!

Von Tahir ChaudhryMMnews

Beispielsweise gebrauchte das dritte Reich den Krieg vordergründig, um durch Besetzung verschiedener Territorien den Lebensraum zu erweitern und durch die Aneignung von Besitztümern, den durch die Aufrüstung aus den Fugen geratenen Finanzhaushalt zu stabilisieren. Weitere Kriege im 20. Jahrhundert wie in Korea, Kambodscha, Vietnam oder im Irak zeigen abermals, das aus machtpolitischen, ideologischen, strategischen und wirtschaftlichen Gründen getötet wurde.

“Zwar gibt es auch Radikale in anderen Religionen und politischen Ideologien, aber niemand sprengt sich im Namen der Religion in die Luft! Da seid ihr schon einzigartig!”, so der Vorwurf seitens Religionskritiker gegenüber Muslimen. Die Tamilen-Tiger als stramme Leninisten nutzten gleichermaßen diese Technik aus rein weltlicher Motivation und Ideologie heraus, deren metaphysischer Kern das Versprechen der Freiheit in der Zukunft war. In gleicher Weise verfolgen Radikal-islamistische Selbstmordattentäter  eine rein weltliche Zielsetzung, nämlich die Herrschaft über die Welt. Indessen dient Religion lediglich als Hülle für das nationalistisch-kulturelle oder revolutionär-politische Skelett des Ideologen. Dieses Konstrukt bildet sich dort, wo sich Menschen gedemütigt fühlen, wo die Hilflosigkeit und Wut im Angesicht der Macht des Anderen allgegenwärtig ist.

Alois Glück: Brutale Kommunikationskultur in der katholischen Kirche

Alois Glück, Bild: dradio.de

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat eine bessere Kommunikationskultur in der katholischen Kirche gefordert.

dpa/Bild

Der innerkirchliche Umgang sei «manchmal erschreckend bis brutal», sagte Glück in Essen laut einer Mitteilung des Bistums Essen vom Freitag. Manche Personen in Leitungsfunktionen verfielen, ähnlich wie in der Politik, in autoritäre Reflexe. Glück hatte sich am Donnerstag bei einer Tagung , des obersten Laiengremiums im Bistum, zum derzeit laufenden Dialogprozess in der katholischen Kirche geäußert.

Schweiz: Evangelikale missionieren bei Asylsuchenden

Muslime erhoffen sich mit der Konvertierung zum Christentum grössere Chancen für ein Bleiberecht.

Von Claudia Blumer, Hugo StammBasler Zeitung

Freikirchlich-evangelikale Gruppen intensivieren seit längerem die Kontakte zu Muslimen in der Schweiz, um sie zum Christentum zu bekehren. Besonders fruchtbar sind solche Bemühungen bei Asylsuchenden, die auf eine Bleibebewilligung hoffen und deshalb jede Unterstützung annehmen. Dies machen sich einige Organisationen zunutze. So hat die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit im Juli 2012 eine Beratungsstelle eröffnet für Asylsuchende, die bereit sind, zum Christentum zu konvertieren, oder die dies bereits getan haben.

Betroffene werden juristisch und administrativ beraten, zudem erhalten sie Kontakte zu Medien, Verwaltung und Politik. Doch ganz unbürokratisch ist die Hilfe nicht: Zuerst müssen Antragsteller ihre Zugehörigkeit zum Christentum beweisen.

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Zahl der Konfessionslosen in den USA stark gestiegen

foto: epa/michael reynolds
Obwohl die meisten Kirchen einen Mitgliederrückgang zu beklagen haben, bezeichnen sich noch immer vier von fünf US-Amerikanern als einer Religionsgemeinschaft zugehörig.

Erstmals weniger als die Hälfte der Amerikaner Protestanten

derStandard.at

Abkehr von den großen Kirchen: In den USA ist die Zahl der Konfessionslosen in den vergangenen zwei Jahrzehnten laut einer Studie stark gestiegen. Einer von fünf US-Bürgern fühlt sich demnach keiner althergebrachten Religionsgemeinschaft zugehörig. Diese Menschen seien jedoch nicht alle Atheisten, so die am Dienstag veröffentlichte Studie des Pew Research Center. Viele würden trotzdem an Gott glauben oder beten.

Im Jahr 1990 hätten sich noch etwa acht Prozent als konfessionslos bezeichnet, heute seien es 19,6 Prozent. Bei jungen Menschen unter dreißig sei die Zahl der Konfessionslosen mit knapp dreißig Prozent besonders hoch. Dabei könne es sich um eine Reaktion auf den Aufstieg der religiösen Rechten handeln, sagte der Politikwissenschaftler Robert Putnam der “Washington Post” am Dienstag.

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Allensbach-Analyse: Christliche Werte haben Bestand

Die Zahl der Kirchenbesucher sinkt, die Religiosität geht zurück. Dennoch spielt das Christentum in Gesellschaft und Politik weiter eine bemerkenswert große Rolle. Eine Gleichbehandlung der Religionen lehnt die Mehrheit der Bevölkerung ab.

Von Thomas PetersenFrankfurter Allgemeine

Es ist gar nicht lange her, dass das Christentum und demokratische, freiheitliche Grundsätze als untrennbar zusammengehörig empfunden worden sind. Konrad Adenauer schrieb in seinen Erinnerungen an die Gründerjahre der Bundesrepublik: „Der aus christlichem Ideengut erwachsene Grundsatz, dass die Würde der Person, die Freiheit und die sich daraus ergebenden Folgerungen über allem stehen müssen, konnte allein uns helfen, ein neues politisches Ziel dem deutschen Volk zu weisen, ein neues politisches Leben in ihm zu erwecken.“

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Islamkritik: CDU attackiert Ministerin Öney

Integrationsministerin Bilkay Öney: Islam verträgt keine Kritik Bild: SWP

Zwischen der SPD-Ministerin Öney und der CDU geht es erneut hart zur Sache. Der Anlass: Öneys Äußerungen zur Kritikfähigkeit von Muslimen.

SÜDWEST PRESSE

Die CDU stellt abermals die Eignung von Bilkay Öney als Integrationsministerin infrage. Anlass ist Öneys Einschätzung der Kritikfähigkeit von Muslimen. Der Islam dulde keine Kritik, hatte die SPD-Politikerin der Nachrichtenagentur dpa gesagt. Mit Muslimen in Deutschland könne man aber diskutieren, weil sie relativ gut gebildet seien. “In anderen Teilen der Welt gehen einige auf die Straße und zünden Botschaften an”, sagte die aus der Türkei stammende Ministerin.

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Die Freidenker Galerie

Wir denken tiefer und gehen der Sache auf den Grund, bis wir den Boden verlieren, schweben und irren.©Rainer Ostendorf

Ein Besuch dieser Galerie kann ich nur empfehlen, Philosophie, Nachdenken, Politik, Religion, Satire und Humor. Hagen Rether über den Papst, Josef Hader über Frau und Mann, Helge Schneider, geballter freidenkerischer Witz.Vorsicht, man kann sich dort verlieren. Es lohnt.

Liebe Kunstfreunde,
liebe Freunde der Philosophie,

die Freidenker Galerie zeigt Ihnen mehr als 300 Acrylbilder. Auf den Bildern finden Sie viele lustige Zitate, Sprüche und Weisheiten zum Nachdenken. Lustige und freche Sprüche zur Philosophie, Politik, und Religion finden Sie in 6 verschiedenen Freidenker Galerien. Das Thema Liebe wird in der neuen Ausstellung Was ist Liebe? behandelt. Die von mir gemalten Freidenker kennen keine Tabus, sind philosophisch gebildet und sprechen Klartext mit viel Humor. Sie orientieren sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen und bekennen sich zu einem Humanismus, der nicht religiös geprägt ist. Mit ihren unbequemen, aber klug durchdachten Ansichten stellen sie gewohnte Weltbilder auf den Kopf.

Ob Sokrates oder Platon, Schopenhauer oder Nietzsche – viele schöne Zitate, lustige Sprüche und Weisheiten aus der Philosophie können Sie in dieser Acrylbilder Sammlung entdecken. Mir hat es große Freude bereitet, diese an lustigen Sprüchen reiche Sammlung zu schaffen. Nach dreijähriger Arbeit stelle ich meine Bilder nun erstmalig hier aus. Lassen Sie sich von den Gedanken der Frei- und Querdenker inspirieren. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Schauen und Lesen.

Rainer Ostendorf

Freidenker Galerie München

US-Mormonen: “Früher durfte uns jeder einfach abknallen”

Bild: mormon.beliefs

Mitt Romney spricht nicht über seine Religion. Und die Mormonen wollen von Politik nichts wissen. Doch das neue Interesse an ihrer Kirche freut sie.

Von Eva C. SchweitzerZEIT ONLINE

Auf Mitt Romney lassen Rebecca, Scott und Peter nichts kommen. Steif? Roboterartig? “Überhaupt nicht”, sagt Rebecca. Einmal habe es in ihrer Nachbarschaft einen Brand gegeben, da habe Romney selbst mit angepackt, den Schutt aufzuräumen. “Obwohl er einen gebrochenen Arm hatte.” Ein hartherziger Stellenvernichter soll der republikanische Präsidentschaftskandidat sein, nur an Geld interessiert?

Oh nein, sagt Peter. Romney spende den Zehnten seines Einkommens an die mormonische Kirche. Und was Bain Capital betreffe: Manchmal sei es eben notwendig, Stellen zu streichen, um eine Firma zu retten. Ein “Flip-Flopper”, der seine Meinung mitten im Satz ändert? “So müssen sich Politiker geben, damit sie gewählt werden – leider”, sagt Scott. Und dass Romney auf einer Fahrt nach Kanada seinen Hund auf dem Dach seines Autos transportiert hat? “Ach”, sagt Rebecca. “Das wird nur von den Medien aufgeblasen.”

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Prominente fordern Einheit der Kirchen

©DAPD

Mit einem gemeinsamen Aufruf zur Ökumene wollen mehr als 20 Prominente aus Politik, Kultur und Sport dazu beitragen, die jahrhundertelange Spaltung der beiden großen Kirchen zu überwinden.

WELT ONLINE

Die Unterschiede rechtfertigten eine weitere Trennung nicht, heißt es in dem Appell “Ökumene jetzt”, der am Mittwoch in Berlin präsentiert und gleichzeitig im Internet veröffentlicht wurde. Die Spitzen der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland begrüßten die Initiative, verwiesen jedoch auf die theologischen Differenzen, die für eine Einheit noch zu überwinden seien. Zu den 23 Erstunterzeichnern des Appells gehören unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, Moderator Günther Jauch und Altbundespräsident Richard von Weizsäcker.

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http://www.oekumene-jetzt.de; http://kreuz-und-quer.de/

Aufruf im Wortlaut

Dodo-Thierse predigt: “Christen sollen sich in Politik einmischen”

Wolfgang Thierse (SPD) sprach am Sonntag in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Zoar in Berlin über die Rolle des christlichen Glaubens in der Politik
Foto: pro

Welche Rolle der christliche Glaube in der Politik spielt und warum Christen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen sollten – darüber sprach Wolfgang Thierse, Bundestagsvizepräsident und bekennender Katholik, am Sonntag in einem Gottesdienst in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Zoar in Berlin.

pro Medienmagazin

“Despotismus kommt ohne Religion aus – Freiheit nicht.” Mit diesem Zitat des französischen politischen Philosophen Alexandre de Tocqueville begann Thierse seine Predigt. Dem Satz stellte er den Vorwurf von Kritikern gegenüber, Religion sei freiheitsfeindlich und solle sich aus der Politik heraushalten. Aus Sicht der Bibel sei das eine nicht haltbare Forderung, sagte Thierse: “Es gibt viele Bibelstellen, in denen von christlicher Verantwortung für das Miteinander von Menschen die Rede ist. Deshalb ist nicht allein ein geglaubter christlicher Glaube, sondern vielmehr ein gelebter Glaube notwendig.”

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Das ”christliche Europa”: Eine Fiktion

Bild: Qantara.de

In Bezug auf die Identität Europas wird heutzutage zunehmend auf das christliche oder das christlich-jüdische Erbe verwiesen. Ein Blick in die Geschichtsbücher straft diese These Lügen – und lehrt uns, dass der Islam seit Jahrhunderten Teil von Europas Geschichte ist.

Von Stefan SchreinerQantara.de

Wenn von Europa, seinem Selbstverständnis und vor allem seinen Werten die Rede ist, ist es noch immer weithin üblich – und wie es scheint, heute mehr noch als gestern –, von einem “christlichen” Europa zu sprechen, oder doch zumindest auf seine christlichen Wurzeln zu verweisen und auf einer daraus resultierenden christlichen Prägung zu insistieren. Die political correctness verbietet es zwar, das Wort “christlich” in diesem Zusammenhang exklusiv zu verstehen, und besonders wohlmeinende Stimmen beeilen sich denn auch, stattdessen von einer jüdisch-christlichen Tradition oder dem jüdisch-christlichen Erbe Europas zu reden, was die Sache indessen kaum besser macht.

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Religion dient der Ausgrenzung

«Welcher Kirche oder Religionsgemeinschaft gehören Sie an?», lautete die Frage des Bundesamts für Statistik. 2010 beantworteten sie 38,8 Prozent der Bevölkerung mit «römisch-katholisch». Bild: Keystone/Maurizio Brambatti

Es ist paradox: Immer weniger Menschen in der Schweiz glauben an Gott, doch enervieren sie sich immer öfter öffentlich über Religion. Religion wird vermehrt zur Abgrenzung eingesetzt, haben Forscher festgestellt.

20 minuten online

In punkto Religion wächst in der Schweiz eine Kluft: Ihre Bedeutung im Privaten schrumpft, während sie als Zankapfel in Politik und Medien bedeutsamer wird. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58) in seinem Schlussbericht vom Dienstag.

Religion werde in den Medien, aber auch auf dem Schulhof und in der Politik oft zur Abgrenzung der «einheimischen» von «fremden» Gruppen benutzt, wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in einem Communiqué schreibt. Dies geschehe häufig im Zusammenhang mit gewalttätigem Handeln oder stereotypen Wahrnehmungen von Migranten.

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“Teavangelical”: Buch über die Christen in der Tea-Party

Kundgebung von Tea Party-Aktivisten in Washington D.C.
Foto: Freedom Fan (Public Domain)

Die “Tea Party”-Bewegung hat die Politik in den USA verändert. In wieweit sind Christen Teil dieser Strömung, und was motiviert sie zu ihrem Engagement? David Brody, Politik-Chef des christlichen Fernsehsenders CBN, hat darüber ein Buch geschrieben.

pro medienmagazin

“Teavangelical” setzt sich zusammen aus “Tea” und “Evangelical” und bezeichnet evangelikale Christen, die sich für die Anliegen der Bürgerbewegung Tea Party einsetzen. Von der Hausfrau bis zum Senator seien diese überall in Amerika zu finden, schreibt Brody in seinem neuen Sachbuch. Ihre Ziele seien mehr Verantwortung in der Haushaltspolitik und ein Nein zu neuen Schulden, ein schlanker Staat, der sich möglichst wenig in die Belange seiner Bürger einmischt sowie die freie Marktwirtschaft. Es sei zu beachten, dass die Evangelikalen weder versuchen, die Kontrolle über die Tea Party zu gewinnen, noch, dass sie sich mit allen Zielen dieser Bewegung identifizieren.

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