Schlagwort-Archive: Präambel Grundgesetz

Integration mit der Ebenbildlichkeit Gottes

©Oliver Schopf(mfG) derStandard.at

Die integrative Wirkung der Religion
Was uns zusammenhält

Von Hans-Gert PötteringThe European

Die Äußerungen Christian Lindners zu den Kirchen sind falsch. Sie tragen nicht zur Lösung der großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen bei.

Unsere Kultur ist seit Jahrhunderten durch das Christentum geprägt, gegründet auf der in der hebräischen Bibel formulierten Vorstellung von der Ebenbildlichkeit Gottes zu den Menschen. Diese Auffassung stand gemeinsam mit dem Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes eindeutig “Pate“ für die in Artikel 1 festgelegte Unantastbarkeit der Menschenwürde. Daraus eine antiislamische Spitze herauszulesen geht am Kern vorbei: Das Christentum ist keine Staatsreligion – die Religiosität jedes Politikers ist Privatsache. Aber ein christlicher Politiker wird sich für Solidarität, für Nächstenliebe und für Menschenrechte einsetzen. Das bezieht gerade die Schwachen, die Bedürftigen, die Fremden, die zu integrieren sind, ein.

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Keine evangeliumsfreie Zone

 

Ludwig Schick, Quelle: stadt.bamberg.de

 

„Vier Millionen Muslime, die sehr unterschiedlich denken und leben, gehören zweifelsfrei zu Deutschland. Sie müssen integriert und gleichberechtigte Mitbürgerinnen und Mitbürger werden. Dazu gehört auch ihre Religionsfreiheit im Rahmen der Verfassung der Bundesrepublik“, so der Erzbischof.

DER NEUE WIESENTBOTE

Der Islam gehört laut Schick aber nicht zur Tradition Deutschlands, das beweist die Geschichte und die Gegenwart. Der Islam vertrete eine andere Definition von Meinungs- und Religionsfreiheit, als in der deutschen Gesellschaft üblich; das Verhältnis von Mann und Frau sei anders bestimmt; es gebe ein anderes Strafrecht und keine Trennung von Staat und Religion, wie in der Verfassung der Bundesrepublik festgeschrieben, sagte der Bamberger Erzbischof.

„Die Verfassung der Bundesrepublik ist auf dem Boden der christlich geprägten Tradition entstanden.“

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