Schlagwort-Archive: Sekretär des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog

“Jedes Land ist Missionsland”

Foto: epd-bild/Annette Zoepf Christliches Zeugnis bedeutet auch Einsatz für Frieden und Verständigung der Religionen – wie hier auf einer Demo in Augsburg im Juli 2014.

Christlich missionieren – ist das noch zeitgemäß? Es kommt darauf an, wie. “Mit Mitgefühl und Demut”, hieß es auf dem Berliner Missionskongress unter dem Titel “MissionRespekt. Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt”. Rund 250 Teilnehmende aus aller Welt trafen sich zwei Tage lang in Berlin – erstmals in großer ökumenischer Breite: Landeskirchliche und freikirchliche Protestanten waren ebenso vertreten wie römisch-katholische und orthodoxe Christen.

Von Thomas Klattevangelisch.de

“Mission gehört zutiefst zum Wesen der Kirche” – fast schon trotzig stellt das gemeinsame ökumenische Wort “Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt” von 2011 diesen Satz an den Anfang. Das Dokument war vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), dem Päpstlichen Rat für interreligiöse Angelegenheiten (PCID) und der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) gemeinsam verabschiedet worden – ein historischer Schritt. Erstmals sehen sich diese Kirchen in ihrer Mission nicht mehr als Konkurrenten, sondern wollen sich künftig respektieren, ja sogar um der Sache Christi willen künftig zusammenarbeiten. Wie das konkret gehen kann, haben sie jetzt auf einem zweitägigen Kongress in Berlin besprochen.

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König-Abdullah-Zentrum: Vatikan weist Kritik zurück

foto: standard/cremer
Die Intiative liberaler Muslime in Österreich protestiert gegen das Zentrum für interreligiösen Dialog.

Das Zentrum für interreligiösen Dialog sei keine Einrichtung “für die Regierung von Saudi-Arabien allein”, heißt es aus dem Vatikan.

Die Presse.com

Der Vatikan hat Kritik an einem angeblich zu großen Einfluss Saudi Arabiens auf das Wiener König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen Dialog zurückgewiesen. Das Zentrum, das am kommenden Montag unter anderem von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in der Wiener Hofburg eröffnet werden soll, sei “eine unabhängige, internationale Institution” und “kein Zentrum für die Regierung von Saudi-Arabien alleine”, erklärte der Sprecher des Vatikans, Federico Lombardi, am Freitag laut Kathpress in einer Pressemitteilung.

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