Schlagwort-Archive: Sklavenhandel

Ungarn: Antisemitismus und Jesus von den Parthern

Am Nationalfeiertag werden in Ungarn Orden verliehen und Flaggen gehisst© Imre Foldi/DPA

Der ungarische Staat ehrt Rassisten und Verschwörungstheoretiker mit den höchsten Orden des Landes. Der zuständige Minister gerät in Erklärungsnot.

stern.de

Ungarns rechtskonservative Regierung hat hohe staatliche Auszeichnungen an Personen vergeben, die für ihre antisemitischen und rechtsextremen Äußerungen bekannt sind. Nach ungarischen Medienberichten vom Wochenende erhielt der Fernsehmoderator Ferenc Szaniszlo zum Nationalfeiertag am 15. März den Tancsics-Preis, die höchste staatliche Ehrung für Journalisten. Szaniszlo hatte in dem der Regierungspartei Fidesz nahestehenden Sender Echo TV antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet und die Minderheit der Roma als “Menschenaffen” diffamiert. Die staatliche Medienaufsichtsbehörde hatte den Sender deshalb 2011 mit einer Geldstrafe belegt.

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Vom völkischen Größenwahn des Katholizismus

Vorige Woche im Vatikan. Der Papst ernennt 6 Kardinäle und nutzt die Gelegenheit, in Arroganz und Impertinez kaum zu übertreffender Art, den weltumspannenden Anspruch der katholischen Kirche zu betonen.

B16:

[...] Die Kirche sei “katholisch”, weil sich die christliche Botschaft an allen Menschen richte, [...]Zwar habe sich Jesu Mission zu Lebzeiten auf das jüdische Volk beschränkt. Von Anfang an sei sie jedoch darauf ausgerichtet gewesen, “allen Völkern das Licht des Evangeliums zu bringen”.

Die katholische Kirche sei im Auftrag Jesu verpflichtet jede ethnische, nationale und religiöse Spaltung zu überwinden. Tränen in den Augen knien die Katholen darnieder. Der Pappa gibt ihnen Größe zurück, verbal. Nach den Schlüpfrigkeiten unter priesterlicher Soutane, vor allem gegen Kinder, endlich wieder eine Frohbotschaft. Es kann nur eine Kirche Christi geben, natürlich die katholische. Ihre Universalität gründe letztlich auf der Universalität des “einzigen göttlichen Heilsplans für die Welt”.

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Warum die Islamhasser von PI beobachtet werden müssen

Quelle: netz-gegen-nazis.de

Es hat mich interessiert, was die Website Politically Incorrect wohl zu den Aktivitäten der rechtsextremen Terroristen zu sagen hat. Darum habe ich heute vorbeigeschaut, was ich sonst aus Gründen meiner geistigen Gesundheit tunlichst vermeide. Es hat gelohnt.

Von Jörg LauZEIT ONLINE

Die Website ziert eine Meldung über eine Kuh namens Yvonne, die “uns” (das ist in letzter Zeit offenbar hauptsächlich der Blogger mit dem Nick “kewil”) “als die wichtigste heute morgen” erschien.

Das ist eine etwas verklemmte Weise, dem eigenen Publikum zu verstehen zu geben, dass der Terrorismus der Zwickauer Zelle nichts als ein Hype der “linksversifften Medien” ist. PI hat offenbar ein Problem mit der Nachricht von der “neuen Dimension rechtextremistischen Terrors” (so Innenminister Friedrich).

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Antisemitismus und Juden-Hass – Kreuz.net in Bestform

Quelle: mut-gegen-rechte-gewalt.de

Schwarzer Holocaust
Die Juden waren immer und überall nur Opfer – wenn sie nicht gerade Täter waren
Im atlantischen Sklavenhandel und im Niederschlagen von Sklavenaufständen standen Juden – ähnlich wie heute in Palästina – an vorderster Front

Von Hiltrud Hirsemüllerkreuz.net

Etwa dreizehn Millionen Schwarzafrikaner wurden zwischen 1520 bis 1860 als Sklaven nach Amerika deportiert.
Zehn bis fünfzehn Prozent davon starben an den Grausamkeiten während der Deportation.

Das sind halt nur Neger

Die US-Neger sehen in der Leidensgeschichte ihrer Vorfahren zurecht das „Verbrechen des Jahrtausends“.
Sie fordern von den Regierungen in Washington und London eine Entschuldigung und Wiedergutmachung für den „schwarzen Holocaust“.
Aber die ehemaligen Sklavenhalter verweigern sich seit Jahren und zeigen auf andere Schuldige:

• Portugiesen waren mit 4,65 Millionen transportierten Sklaven die größten atlantischen Sklavenhändler.

• Die Briten standen mit 2,6 Millionen Deportierten nur an zweiter Stelle.

• Spanier, Franzosen und Holländer haben ebenso im großen Stil an dem Sklavenraub aus Afrika profitiert.

Wer kennt Aaron Lopez?

Bei den Schuldigen an diesem Menschenhandel wird eine Gruppe regelmäßig vertuscht: die jüdischen Sklavenhändler.
Ihre Namen sind wohl bekannt.
Einer von ihnen war Aaron Lopez († 1782).
Er dirigierte von der nordamerikanischen Hafenstadt Newport aus bis zu dreißig Sklavenschiffe
Lopez verdiente sich mit 347 Sklaventransporten von Afrika in die Karibik eine goldene Nase.
Sklavenhändler Lopez wurde so zum reichsten Steuerbürger in der britischen Kolonialprovinz Rhode Island.

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Was ist schlimmer als Al-Qaida? Abtreibungen, sagt Lord Nicholas Windsor

Lord Nicholas Windsor und seine Frau Paola (Bild: Tim Rooke / Rex Features)

Lord Nicholas, 40, der seinen Platz in der königlichen Geschlechterfolge verlor, als er zum Katholizismus übertrat, hat einen umstrittenen Artikel geschrieben, in dem er behauptet, dass Abtreibung eine größere Bedrohung für Europa ist als Al-Qaida und islamischer Terrorismus.

Er beschreibt Abtreibung als “das schmerzlichste moralische Defizit im zeitgenössischen Leben” und verlangt nach einem “neuen Abolitionismus für Europa”, in dem Abtreibung, wie der Sklavenhandel, abgeschafft werden kann.

Während die Bedrohung durch Terrorgruppen wie Al-Qaida nach einer “robusten und, wo notwendig, tödlichen Antwort verlangt” fordert er in der amerikanischen religiösen Zeitschrift First Things, dass “diese nicht Drohungen sind, die existenziell scheinen und einen echten Sinn der öffentlichen Krise nicht bis jetzt provoziert haben”.

2006 wurde Lord Nicholas, dessen Vater, der Herzog von Kent, ein Vetter der Königin ist, das erste Mitglied der königlichen Familie, dass seit der Reformation im Vatikan heiratete.

http://www.firstthings.com/article/2010/11/caesarrsquos-thumb

via telegraph.co.uk

Santeria Cubana – katholische Mutation

Quelle: BaZ

Katholiken mit Tieropfern und wilden Tänzen

Wie jedes Jahr feiert ein grosser Teil der Bevölkerung Kubas dieser Tage eine Religion, die sich Santeria Cubana nennt. Doch woher stammt dieser Glaube?

Von Julian FalkBasler Zeitung

Bilder von tanzenden und singenden Menschen, seltsamen Körperbemalungen und okkulten Zeremonien sind in diesen Tagen in Kuba keine Seltenheit – für die Anhänger der afrokaribischen Religion Santeria Cubana sind jetzt hohe Feiertage. Die Spuren dieser Religion führen in das Jahr 1791 zurück.

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