Schlagwort-Archive: Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz

Macht Dodo-Meisner den Brüderle in der “heute show”

screenshot: brightsblog

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Die “heute show” des ZDF hat sich den Ärger der katholischen Kirche zugezogen. Die “heute show”-Reporterin Carolin Kebekus hatte den Kölner Kardinal Meisner am Rande einer Pressekonferenz der deutschen Bischöfe nach der Rolle der Frau in der katholischen Kirche gefragt und versucht, ihm eine Bewerbungsmappe als “Päpstin” zu überreichen. Meisners Antwort: “Da haben sie nicht die Figur dazu.” Laut Spiegel versuchte die Kirche, die Ausstrahlung zu verhindern.

MEEDIA

Der Spiegel schreibt mit Verweis aufs ZDF, dass ein Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz noch vor Ort versucht habe, darauf hinzuwirken, dass die Szene nicht ausgestrahlt wird. Vergeblich: Am vergangenen Freitag war die Szene in der “heute show” zu sehen. Man sieht dabei auch, wie ein Mitarbeiter versucht, sich zwischen Kardinal Meisner und die “heute show”-Reporterin zu schieben und die Frage zu verhindern.

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Die besagte Szene ab 19:20

Suizidbeihilfe: Die Moral der Unmoralischen

Bild: katholisch.de

Die deutschen Bischöfe begrüßen die neuerlichen Beratungen über den umstrittenen Gesetzentwurf zur Suizid-Beihilfe.

domradio.de

Die deutschen Bischöfe begrüßen die neuerlichen Beratungen über den umstrittenen Gesetzentwurf zur Suizid-Beihilfe.

Es handle sich um eine “gute Regierungsentscheidung”, sagte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Donnerstagabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn.

Kopp nannte es erfreulich, “dass offenbar ein neuer Prozess des Nachdenkens über Sterbehilfe einsetzt, in den auch die Kritiker stärker einbezogen werden”. Es dürfe jedoch nicht bei einer bloßen Rücknahme des Gesetzes bleiben, betonte der Sprecher der Bischöfe.

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Pränataldiagnostik: KK und Unions-Christen kritisieren “Selektion” Behinderter

Drei Ultraschall-Untersuchungen gehören zum Standard-Programm der Frauenärzte. (© picture-alliance, dpa)

Unionspolitiker und die katholische Kirche haben davor gewarnt, dass die Pränataldiagnostik zunehmend zur Selektion von Behinderten führt. “Es gibt einen Druck zur Pränataldiagnostik und bei auffälligem Befund zur Abtreibung”, sagte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe (CDU) der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”.

FinanzNachrichten.de

Er beklagte die Doppelgesichtigkeit der Debatte. Einerseits werde beschworen, dass Menschen mit Behinderungen unser Leben bereichern. Andererseits würde mit Leid und Verzweiflung der Eltern behinderter Kinder argumentiert. “Die Pränataldiagnostik befördert in unserer Gesellschaft eine Mentalität der vorgeburtlichen Selektion”, sagte ein Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz.

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Katholische Kirche kritisiert Gesetzentwurf zu Sterbehilfe

Das Betäubungsmittel Natrium-Pentobarbital: Wer einem Angehörigen ein solches Suizidmittel beschafft, soll nicht bestraft werden. Bild: dpa

In der Debatte um die Strafbarkeit der Sterbehilfe hat die katholische Kirche massive Kritik am Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) geübt.

WELT ONLINE

«Man kann nur hoffen, dass sich der Entwurf des Bundesjustizministeriums nicht im Kabinett durchsetzt», sagte Matthias Kopp, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, den «Stuttgarter Nachrichten».

Dem Entwurf zufolge soll gewerbliche Sterbehilfe mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Ungeahndet bleiben soll dagegen Beihilfe durch Angehörige und andere nahestehende Personen, auch wenn diese Ärzte oder Pflegekräfte sind. Man könne davon ausgehen, «dass jede Form der Sterbehilfe, nicht nur die gewerbsmäßige, (…) zur Normalisierung der Inanspruchnahme einer solchen Dienstleistung beiträgt», kritisierte der Sprecher der Bischofskonferenz.

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Pappa verklagt ratzfatz die TITANIC

PRESSEMITTEILUNG TITANIC

Benedikt XVI. fühlt sich durch das aktuelle Titelbild in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt

Papst Benedikt XVI. hat das Satiremagazin TITANIC zu einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Anlaß ist das aktuelle Titelbild: “Halleluja im Vatikan – Die undichte Stelle ist gefunden!” Wegen “Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte” hat Erzbischof Angelo Becciu im Namen von Benedikt XVI. die Bonner Kanzlei Redeker/Sellner/Dahs mit der Durchsetzung der Unterlassung beauftragt. Gegenüber TITANIC bestätigte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, den Vorgang; man werde sich “intensiv mit der Angelegenheit beschäftigen”.

In einer ersten Stellungnahme weist die Redaktion der TITANIC die Vorwürfe zurück. “Benedikt muß uns mißverstanden haben”, erklärte Chefredakteur Leo Fischer. Der Titel zeige einen Papst, der nach der Aufklärung der Spitzelaffäre (“Vatileaks”) feiert und im Überschwang ein Glas Limonade über seine Soutane verschüttet hat: “Es ist allgemein bekannt, daß der Papst ein großer Freund des Erfrischungsgetränks ‘Fanta’ ist.” Man hoffe nun auf ein persönliches Gespräch mit dem Heiligen Vater, um das Mißverständnis auszuräumen. Die Unterlassungserklärung werde man einstweilen nicht unterzeichnen.

Es ist das erste Mal, daß ein Papst zivilrechtlich gegen TITANIC vorgeht.

Bei domradio.de gibts den katholischen Lagefilm zur Blasphemie.