Schlagwort-Archive: Tod

John Lennox: Der Atheismus ist im wörtlichen Sinn eine hoffnungslose Philosophie.

John Lennox, “Gott im Fadenkreuz. Warum der neue Atheismus nicht trifft”, SCM R. Brockhaus, Witten, 2013, 318 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-417-26535-4.

Der bekannte Oxforder Mathematiker John Lennox gibt dem neuen Atheismus in seiner Argumentation keine wirkliche Chance, wenn er schreibt: “Der Atheismus hat keine Antwort auf den Tod, keine letzte Hoffnung zu spenden. Er ist eine leere und sterile Weltanschauung, die uns in einem geschlossenen Universum zurücklässt, das irgendwann die letzte Spur unserer Existenz verbrennen wird.

Von Wolfgang Tulaszewski -EANN

Er ist eine leere und sterile Weltanschauung, die uns in einem geschlossenen Universum zurücklässt, das irgendwann die letzte Spur unserer Existenz verbrennen wird. Der Atheismus ist im wörtlichen Sinn eine hoffnungslose Philosophie. Seine Geschichte endet im Grab. Doch die Auferstehung Jesu öffnet die Tür zu einer größeren Geschichte. Es liegt an jedem Einzelnen von uns zu entscheiden, ob sie die wahre Geschichte ist oder nicht.”

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Der Tod ist ein Meister in katholischen Krankenhäusern

Foto: picture alliance / empics

Weil ihr eine Abtreibung verweigert wurde, starb eine 31-Jährige in einer irischen Klinik an Blutvergiftung. Nun wird der Fall vor Gericht verhandelt – und im katholischen Irland heiß diskutiert.

Von Stefanie BolzenBerliner Morgenpost

Es war der Morgen des 21. Oktober vergangenen Jahres, ein Sonntag. Savita Halappanavar war in der 17. Woche schwanger, ein Wunschkind für sie und ihren Mann Praveen.

Das indische Paar hatte 2008 geheiratet und lebte im irischen Galway, sie arbeitete als Zahnärztin, er als Ingenieur. Savita war gesund, die Schwangerschaft gut verlaufen, bis zu diesem Morgen. Sie klagte über unerträgliche Rückenschmerzen, weshalb die beiden zur Universitätsklinik von Galway fuhren.

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EKD-Ratsvorsitzender für faireren Umgang in der Politik

Nikolaus Schneider , AFP

Der Vorsitzende des Rats der evangelischen Kirche in Deutschland, Schneider, hat in der Osterbotschaft zu einem faireren Umgang im politischen Leben aufgerufen. Viele Menschen hätten “das gegenseitige Niedermachen um billiger Triumphe willen satt.”

UNTERNEHMEN-HEUTE.de

Aus Anlass der Osterfeiertage hat der Vorsitzende des Rats der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, zu einem faireren Umgang miteinander aufgerufen. Bei allem Wettstreit um die besten politischen Lösungswege müsse es auch einen “Wettstreit um den fairsten und barmherzigsten Umgang” der politisch Verantwortlichen miteinander und der Medien mit Verantwortlichen geben, sagte Schneider in seiner Osterbotschaft.

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R.Marx: Weihnachtliches Christkind ist besser als der Osterhase vermittelbar

Kardinal_Reinhard_MarxFür Reinhard Marx ist Ostern schwieriger zu vermitteln als das Weihnachtsfest mit dem Kind in der Krippe.

Deutschlandradio Kultur

Der Münchner Kardinal sagte der “Deutschen Presse-Agentur”, der Auferstandene sei nicht so einfach zu greifen. Das könne man schwer in Bildern vorstellbar machen. Die zentrale Botschaft sei, dass der Tod nicht das letzte Wort habe, sondern die Liebe. – In Rom werden die Osterfeierlichkeiten heute mit dem traditionellen Kreuzweg fortgesetzt. Angeführt wird die Prozession, die an die Leidensstationen Jesu erinnert, von Papst Franziskus.

Evangelikale Extremisten beklagen “furchtbare Zerrbilder”

Ein “evangelischer Christ pietistischer Prägung”: Der Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener. Foto: pro

In Deutschland existieren “furchtbare Zerrbilder” von Evangelikalen. Das beklagte der Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener, auf dem Symposium “Evangelium und Erfahrung” am Freitag in Marburg. Der Historiker Hartmut Lehmann kritisierte, in ihrer Gründungszeit habe die Gnadauer Bewegung eine Chance vertan.

pro Medienmagazin

Das gehe sogar so weit, dass Evangelikale mit Extremisten und Salafisten gleichgesetzt würden. Auch wenn Evangelikale sich für den Lebensschutz von der Zeugung bis zum Tod einsetzten, habe er schon von kirchlicher Seite unangemessene Kritik wahrgenommen. Ein Klischee laute: “Die Frommen (die Evangelikalen, Anm. d. Red.) kümmern sich um die Kinder vor der Geburt, wir kümmern uns um die Kinder nach der Geburt.”

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IBKA: „An der Grundschule wird missioniert“

Noch bis Donnerstag ist das Kreuz in der Philipp-Keim-Schule. Dann zieht es weiter nach Marxheim in den Anne-Frank-Hort. Foto: nie

 

Darf eine staatliche Schule im Rahmen einer Aktion auch mal ein Kreuz aufstellen? Ein Atheisten-Verein regt sich darüber auf.

Höchster Kreisblatt

Dass das Kreuz manchem Nicht-Christen als “Ärgernis” und “Torheit” gilt, ist nichts Neues. Von dieser “Anstößigkeit” berichtet schon der Apostel Paulus im Ersten Korintherbrief. Für den Rat Christlicher Gemeinden liegt hier sogar ein Motiv, das Hinrichtungsinstrument, das für Christen zum Zeichen ihrer Erlösung und der Überwindung von Leid und Tod wurde, in der Passionszeit ganz bewusst in den Blick zu rücken. Mit der Aktion “Das Kreuz auf dem Weg. Hofheim 2013″ wollten die Kirchengemeinden zum zweiten Mal in der Zeit vor Ostern zu Gespräch und Auseinandersetzung einladen. Partner fand man in fünf kirchlichen Einrichtungen, aber auch das Landratsamt und die Philipp-Keim-Schule in Diedenbergen nehmen an der Aktion teil. Das rief jetzt allerdings den Landesverband Hessen des Internationalen Bunds der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) auf den Plan.

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Komplott-Quiz: Fallen Sie auf die Verschwörung rein?

Rembrandts “Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp” (1632): Auf der Suche nach Wahrheit, Corbis

Kam Aids aus dem Labor und die Pest aus verseuchten Brunnen? Erfindet die Pharmaindustrie Krankheiten, um neue Arzneien zu vermarkten? Mit Verschwörungstheorien haben Menschen schon immer versucht, Not und Tod zu erklären. Testen Sie im Komplott-Quiz Ihr Wissen über die abstrusen Ideen.

Von Thomas GrüterSpON

Zu fast jeder Katastrophe gehört eine Verschwörungstheorie. Das gilt für ungeklärte Todesfälle ebenso wie für Seuchen wie Aids oder für den Schwarzen Tod im Mittelalter. Beide Epidemien hatten sich schnell verbreitet. Hatte da etwa jemand nachgeholfen? Waren die Erreger schlagkräftige Waffen in einem Glaubenskrieg? Ist HIV in einem US-amerikanischen Labor geschaffen worden, um Schwarze auszurotten?

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Elefanten: Christlicher Glaube soll Bio-Diversität einschließen

Elefantenherde in freier Wildbahn. (Foto: Flickr, carlesmicro, 2013)

Vatikansprecher Federico Lombardi hat in seinem Antwortschreiben an das Magazin “National Geographic” mitgeteilt, dass der Vatikan nie zum Gebrauch von Elfenbein in der Kirche ermutigt habe. Der christliche Glaube schliesse die Biodiversität mit ein, so Lombardi. Dies meldete “Radio Vatikan” am Freitag auf seinem Blog.

kipa-apic

“Der Vatikan verteidigt Elefanten, die kirchliche Soziallehre und seinen eigenen Namen.” So beginnt ein Artikel auf der Webseite einer italienischen Zeitung über einen Austausch zwischen der Zeitschrift “National Geographic” und dem Vatikan. Ursache war ein Artikel des Magazins im vergangenen Oktober, der der Kirche allgemein und dem Vatikan im Besonderen vorwarf, nichts gegen den Elfenbeinschmuggel zu tun und damit Verantwortung zu tragen für den Tod und das Aussterben des Elefanten.

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U.Parzany über ProChrist: Glaube an Gott ist Kopfsache

Ohne den Tod wäre das Leben ein Horror

Sargträger bei einer Beerdigung: Mitten im Leben vom Tode umfangen zu sein, ist nichts Selbstverständliches mehr – der Gedanke, dass der Mensch sterben muss, wird ausgesperrt dpa

Es ist schwer, sich mit der Willkür des Todes abzufinden. Heutzutage wird er hinter einem Schleier der Diskretion verborgen. Und doch muss sich der Mensch mit der Sterblichkeit versöhnen.

Von Eckhard FuhrDIE WELT

Wir wissen, dass wir sterben müssen. Das macht uns zu Menschen. Im Lichte der Wissenschaft ist nicht viel übrig geblieben von den angeblich prinzipiellen Unterschieden zwischen Mensch und Tier.

Nach der zoologischen Systematik handelt es sich beim Homo sapiens um eine von drei derzeit auf der Erde existierenden Schimpansenarten. Je weiter wir die vielstimmige Schrift der Genetik entschlüsseln, desto fragwürdiger wird die von uns Menschen beanspruchte Sonderstellung in dem, was auch in aufgeklärten Zeiten von vielen trotzig noch “Schöpfung” genannt wird.

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Warum lässt ER die Hölle auf Erden zu

Armin Kreiner beim Vortrag im Neuen Museum. Bild: Gommeringer

In seinem Drama “Dantons Tod” lässt Georg Büchner Thomas Payne folgende Worte sagen:

…Das leise Zucken des Schmerzes, und rege es sich nur in einem Atom, macht einen Riss in der Schöpfung von oben bis unten.(3.Akt, 1. Szene)

„Der Glaube an Gott in einer Welt voller Übel und Leid“ lautete das Thema, über das Armin Kreiner beim Ökumenischen Gesprächsforum im Neuen Museum des Schlosses Salem sprach.

Von Hugo GommeringerSüdkurier

Am Anfang seines Vortrags erklärte Kreiner die klassische Theodizee-Frage: „Warum lässt Gott das Leiden zu, wenn er allmächtig und gütig ist?“ Der Referent erinnerte an Georg Büchner, dem zufolge die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes „der Fels des Atheismus“ ist. Kreiner wies neben Epikur und Leibniz auch auf den in der Gegenwart berühmten Atheisten Richard Dawkins und seine Lehre hin.

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„Anglicanorum coetibus“ für Lutheraner?

Bild: katholisches.info

Nach den Anglikanern folgt Martin Luther? – Papst Benedikt XVI. und die Rückkehr der Lutheraner nach Rom

Von Il Foglio/Giuseppe NardiKatholisches Magazin für Kirche und Kultur

„Nach den Anglikanern Martin Luther”, so bringt der Vatikanist Paolo Rodari eine wichtige Agenda Papst Benedikts XVI. auf den Punkt. „Das Undenkbare könnte bald Wirklichkeit werden“, und das während des Pontifikats eines deutschen Papstes: die Rückkehr der Lutheraner zur Einheit mit Rom. „Könnte es für die evangelischen Christen eine ähnliche Lösung geben wie „Anglicanorum coetibus“ für die Anglikaner?“ Das wurde vor wenigen Tagen Kurt Kardinal Koch, als Deutschschweizer ebenfalls aus dem deutschen Sprachraum stammend, der in der Kirche vielfach noch heute als Land der Reformation gesehen wird, von der Nachrichtenagentur Zenit gefragt. Kardinal Koch ist als Nachfolger von Walter Kardinal Kasper, womit sich der „deutsche Kreis“ zum Thema Reformation passend schließt, im Vatikan für die Ökumene zuständig.

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Stiftung fördert Studie über Unsterblichkeit der Seele mit 5 Millionen Dollar

Detail aus “Der Flug zum Himmel” (Hieronymus Bosch, etwa 1500). | Copyright: gemeinfrei

Die Josh Templeton Foundation hat den Philosophen Professor John Fischer mit Fördergeldern in Höhe von fünf Millionen Dollar ausgestattet, um die Frage nach der Unsterblichkeit der menschlichen Seele zu ergründen. Zu den Forschungsinteressen der Studie sollen unter anderem Nahtoderfahrungen und philosophisch wie theologisch der Glaube an ein Leben nach dem Tode gehören.

grenz|wissenschaft-aktuell

Nachdem schon alleine Millionen von US-Amerikanern von eigenen Nahtoderfahrungen oder außerkörperlichen Erfahrungen berichtet haben und die meisten der Weltreligionen den Glauben an ein Leben nach dem Tode, Reinkarnation, Wiederauferstehung und/oder die Unsterblichkeit der Seele als Grundelemente verinnerlichen, soll sich die Studie erstmals umfassend und streng wissenschaftlich diesen Erfahrungen und Glaubensvorstellungen nähern.

“Schon immer haben sich die Menschen mit der Frage nach der Unsterblichkeit beschäftigt”, kommentiert Fischer die bevorstehende Arbeit im Rahmen des sogenannten “Immortality Projects”. “Wir Menschen haben ein tiefes Bedürfnis danach, zu erfahren, was nach dem Tode passiert. Die meiste Rezeption dieser Frage findet sich entweder in der Fantasy- und Science-Fiction-Literatur oder im Kontext der Frage nach einem Leben nach dem Tod, Himmel, Hölle, dem Fegefeuer oder Karma in der Theologie. Bislang hat sich aber noch niemand dem Thema auf eine Art und Weise genähert, wie sie Wissenschaft mit Theologie und Philosophie zusammenbringt.”

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Joachim Kahl: Humanistische Spiritualität ohne Gott

Bild: kle-point.de

Philosoph Joachim Kahl in Vortragsreihe zur Spiritualität

kle-point

Am Montag, 4. Juni, um 19.30 Uhr wird die Klever Reihe „Spiritualität – Spurensuche in und neben den Religionen“ fortgesetzt. Im VHS-Haus an der Hagschen Poort spricht der bekannte Philosoph Joachim Kahl über „Weltlich-humanistische Spiritualität – Seele des Atheismus“.

Was kann man von einem Humanismus ohne Gott lernen? Kahl versteht Spiritualität als eine allgemein menschliche Dimension des Gemüts, die eine religiöse oder aber auch eine nicht-religiöse, weltlich-humanistische Ausgestaltung finden kann. In einer zunehmend sinn-leeren Welt kann es immer wieder gelingen, ohne weltanschauliche Vorgaben einer Religion Inseln von Sinn und Menschenfreundlichkeit für sich und andere zu schaffen. Unter anderem bieten Motive aus den Lebenskunstphilosophien des Altertums, besonders der Stoiker und Epikureer, brauchbare Hilfen bei der heutigen Suche nach Sinn. In der Auseinandersetzung mit dem Tod als absolutem Ende des Lebens erweist sich die Radikalität der humanistischen Philosophie, die jedoch keineswegs Hoffnunsglosigkeit bedeutet.

Joachim Kahl (Foto) erwarb sich früh große Bekanntheit durch die 1968 erschienene Streitschrift „Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott“. Heute vertritt der in Marburg lebende Ex-Theologe, Philosoph und Buchautor einen weltlichen Humanismus, der seinen atheistischen Kern nicht verleugnet, aber auch nicht bekenntnishaft vor sich herträgt, sondern den Dialog sucht.

Die Veranstaltungsreihe in Kooperation von VHS, Evangelischen Forum und Katholischen Bildungswerk Kleve wird im Herbst fortgesetzt. Der Eintritt beträgt 5,– EUR an der Abendkasse. Infotelefon 02821-723118.

Apokalypse: Die Welt geht im Kopf unter

Fasziniert die Menschheit seit je: Die Apokalypse. Sie liefert auch einen schier unerschöpflichen Stoff für spektakuläre Filme (im Bild: Ausschnitt aus «2012»).
Bild: PD / Sony Pictures

Am 21. Dezember läuft der Maya-Kalender aus. Apokalyptiker und Esoteriker prophezeien den Weltuntergang. Unser Autor – er hat soeben ein Buch zum Thema verfasst – wettet dagegen.

Von Hugo StammBerner Zeitung

Das Wort Apokalypse hat einen besonderen Klang. Es löst Assoziationen aus, man erinnert sich an schaurige Szenen aus der Bibel, Untergangsbilder und Endzeitfilme. Sie alle haben sich tief in unser Unterbewusstes gebrannt.

Zu diesen Vorstellungen kommen die realen Nachrichten von Naturkatastrophen und Kriegen hinzu. Auch sie sind Sinnbilder für den Weltuntergang, wie er uns in der Johannes-Offenbarung drastisch prophezeit wird.

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US-Pastor Terry Jones droht Koranverbrennung an

Bild: nydailynews.com

Der evangelikale US-Pastor Terry Jones hat erneut eine Koranverbrennung angedroht. Er wolle damit gegen die Inhaftierung des Geistlichen Youcef Nadarkhani im Iran protestieren, sagte Jones laut der US-Zeitung “The Christian Post”.

RP ONLINE

Die Verbrennung solle am Samstagnachmittag vor seiner Kirche Dove World Outreach Center in Gainesville in Florida stattfinden, wenn Nadarkhani nicht bis dahin freigelassen sei. Jones kündigte an, er wolle zuvor in einem Gottesdienst über “die vergangenen 1400 Jahre islamischer Verfolgung von Christen, Gläubigen, Ungläubigen, Homosexuellen und Frauen” sprechen. Nadarkhani stehe “für den Tod und die Zerstörung, die durch den Islam verursacht wird”, so der Pastor weiter: “Wenn unsere Regierung mehr Druck auf den Iran ausüben würde, könnten wir mehr tun.”

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Damien Hirst: Kunst ist meine Religion

For the Love of God by Damien Hirst (2007) Bild: wikipedia

Dieses Augenzwinkern, der schmale, lächelnde Mund, zu ironischer Selbstabwertung bereit, wie Briten das gerne praktizieren, zur Tarnung ihres inhärenten Überlegenheitsgefühls.

Von Thomas KielingerWELT ONLINE

Aber ein Mann mit Freude am Leben, auch Freude an seinem Reichtum, “das Kommerzielle ist doch Teil des Ganzen”, sagt Damien Hirst. In der Tate Modern in London, dem Tempel zeitgenössischer Kunst, wurde am Dienstag die große Hirst-Retrospektive eröffnet, die erste ihrer Art. Sie ist Teil der “Kunst-Olympiade”, die London, in diesem Jahr Gastgeber der Spiele, aufführt.

Hirst hat im Vorfeld seiner Show gemeint, sie handele “mehr vom Leben als vom Tod”, sie verbreite “Optimismus, Spaß, ist putzmunter”. Allein die satten Goldringe an drei Fingern seiner rechten Hand, mit edlen Totenköpfen gekrönt, verraten etwas von diesem spielerischen Umgang mit den thematischen Motiven, die man dem 46-jährigen Mann aus Yorkshire, dem ehemaligen Enfant Terrible der “BritArt”, labelgerecht aufklebt: Tod, Verfall, Vergänglichkeit.

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Warum wir ewig leben wollen

Der Mensch wird in seinem Körper wieder auferstehen, meinten die frühen Christen. (Bild: picture alliance / Klaus Rose)

Manche streben nach großen Taten für den ewigen Ruhm, andere lassen ihren Körper tiefgefrieren: Der Wunsch nach Unsterblichkeit prägt unsere Zivilisation. Warum? Weil die Angst vor dem Tod ganz natürlich ist, schreibt der britische Diplomat und Philosoph Stephen Cave.

Von Adolf StockDeutschlandradio Kultur

Was tun wir nicht alles für die Unsterblichkeit: Wir lassen uns tiefgefrieren, um eines Tages wieder aufzuerstehen, wir ziehen in grausame Kriege für den ewigen Ruhm, wir meditieren Tag für Tag, um die Ewigkeit zu spüren, oder führen ein gottgefälliges Leben, in der Hoffnung auf Himmelsfreuden und Seelenheil.

“Die Frage ist, warum haben wir diese Todesangst überhaupt? Wir haben diese Todesangst nicht, weil sie wahr ist, weil sie objektiv begründet ist, sondern weil sie nützlich ist, weil nur die Wesen, die Angst vor dem Tod haben, lange genug überleben, um sich fortzupflanzen, ihre Gene weiterzugeben. Also, es ist tief in allen unseren Knochen, dass wir Angst vor dem Tod haben.”

Das sagt Stephen Cave, Verfasser des Buchs “Unsterblich”, in dem er versucht, unseren Wunsch nach dem ewigen Leben zu verstehen. Dieser Wunsch, so Cave, entspringt einem Paradoxon: Wir wissen um die Unendlichkeit, und gleichzeitig wissen wir auch, dass wir sterben müssen. Um das ewige Leben zu finden, haben die Menschen mehr oder weniger kluge Strategien entwickelt. Dabei unterscheidet Cave vier grundsätzliche Wege, die zur Unsterblichkeit führen sollen.

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Theater am Aegi: Gott vs. Photoshop

Nur wenige Sitze blieben leer am Montag in Hannover. Im “Theater am Aegi” begann um 16.30 Uhr die erste von 2 Vorstellungen mit dem Titel “Die Schöpfung – Die Erde ist Zeuge”.

Von Anna Beniermann – AG EvoBio

Der Saal ist gefüllt – vor allem mit Senioren und jungen Familien. Es sind viele Kinder anwesend an diesem Montagnachmittag. Nach ein paar einleitenden Worten eines Sprechers der Adventgemeinde Hannover-Süd betritt der Initiator des Films Henry Stober die Bühne.

Er ist jung, dynamisch und charismatisch und erzählt begeistert von der Entstehung seines Films, seinem christlichen Elternhaus und von dem Kindheitstraum Australien zu entdecken. Er berichtet fasziniert von der Variation der Flora und Fauna Australiens um zu der Frage überzuleiten, ob all das wirklich zufällig entstanden sein kann. Er fragt energisch in die Runde: “Wer von euch glaubt ein Produkt des Zufalls zu sein?” Den wenigen Menschen, deren Hände sich heben – ich zähle 3, inklusive meiner – verspricht er, sich im Anschluss an die Vorstellung mit ihnen zu unterhalten, sodass keiner nach Hause gehen und noch an die Evolution glauben muss.

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Angebliches Mordkomplott gegen Papst Benedikt XVI.

Mit einem Bericht über einen angeblichen Mordkomplott gegen Papst Benedikt XVI. sorgt die italienische Tageszeitung „Il Fatto Quotidiano“ für Wirbel. Sie beruft sich dabei auf ein „streng vertrauliches“, auf Deutsch verfasstes Dokument vom 30.12.2011. Die wichtigsten Passagen im Wortlaut.

Kölner Stadt Anzeiger

„Betrifft: Reise von Paolo Kardinal Romeo (*20. Debruar 1938 in Acireale, Provinz Catania, Italien), Erzbischof von Palermo, nach Peking im November 2011

Kardinal Romeo prophezeite bei seinen Gesprächen in China den Tod von Papst Benedikt XVI. innerhalb der nächsten 12 Monate. Die Aussagen des Kardinals waren als möglicher Wissensträger eines ernstzunehmenden Mordkomplotts so selbstsicher und konsequent vorgetragen, dass seine Gesprächspartner in China aufgeschreckt annahmen, dass auf den Heiligen Vater ein Attentat geplant ist. (…) Kardinal Romeo kritisierte Papst Benedikt XVI. heftig. Er befasse sich überwiegend mit der Liturgie und vernachlässige das ‘Tagesgeschäft’. Dies überlasse Papst Benedikt XVI. Tarcisio Kardinal Bertone, dem Kardinalstaatssekretär der römisch-katholischen Kirche.

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