Schlagwort-Archive: US-Kongress

Verwaltungspanne: Mississippi schafft Sklaverei erst jetzt ab

Bild: hna.de

Im US-Bundesstaat Mississippi ist wegen einer Verwaltungspanne erst in diesem Monat die Sklaverei offiziell abgeschafft worden. Jahrelang haben die Behörden den Fauxpas nicht bemerkt – erst ein Professor hat sie darauf gebracht.

FOCUS ONLINE

Es sei schlicht vergessen worden, das Ergebnis einer Abstimmung zum formalen Ende der Sklaverei an höhere US-Behörden weiterzuleiten, berichtet das Magazin „Time“. Die fehlende Akte sei am 7. Februar offiziell nachgereicht worden – 148 Jahre nachdem der Besitz von Sklaven im Rest des Landes für illegal erklärt wurde.

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Charles Darwin kämpft um Platz im US-Kongress

Etwa 4.000 Stimmen hat Charles Darwin, der im 19. Jahrhundert lebte, bei den Wahlen ins Repräsentantenhaus des US-Kongresses bekommen.

radio Stimme Russlands

Am Wahltag, den 6. November, trugen die Wähler des 10. Wahlbezirks in Georgia den Namen von Charles Darwin in den Wahlzettel ein und machten ein Kreuz rechts von seinem Namen.

Der Anlass zur Aktion wurde die Erklärung des Kongressmitgliedes von der Republikanischen Partei Paul Brown. Beim Treffen mit seinen Anhänger sagte er, die Lehre von Darwin und andere wissenschaftliche Theorien, die den Ursprung des Lebens auf der Erde erklären, seien „Lügen, die aus der Hölle selbst stammen“. Im Bezirk, wo der kämpferische Kongressmann gewählt wurde, wurden seine Aussagen als Obskurantismus ausgelegt.

USA: Nuns on the bus

Bild: ARD

Nonnen mit “radikal-feministischen Ideen”? So sieht es der Vatikan und ermahnte die Schwestern. Doch von der Rüge ließen sich die Frauen nicht einschüchtern, sie wollen sich weiter Themen wie soziale Gerechtigkeit und Armut kümmern. Jetzt tourten sie 14 Tage durch die USA.

Von Sabine MüllerHR-Hörfunkstudio Washington

Diese Nonnen wissen, wie eine gute Inszenierung aussieht: Aus Lautsprechern dröhnt Musik aus dem Boxer-Film “Rocky”, ein großer, himmelblauer Tour-Bus mit der Aufschrift “Nuns on the Bus” biegt in die Seitenstraße hinter dem US-Kongress ein. Als ein paar grauhaarige Frauen in Alltagskleidung aussteigen, werden sie empfangen wie Rockstars.

Etwa 200 Menschen jubeln und schwenken Plakate auf denen: “Wir lieben Euch, Schwestern”, er “Ich unterstütze die Nonnen” steht. Da bleibt selbst der resoluten Schwester Simone Campbell fast die Sprache weg -und das passiert der Cheflobbyistin der amerikanischen Nonnen nicht oft. Vielleicht hat es auch mit der Müdigkeit zu tun. In zwei Wochen sind die Nonnen im Bus mehr als 4300 Kilometer durchs Land gefahren und haben in 25 Städten gegen Kürzungen bei Sozialprogrammen protestiert.

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Bibellektüre und der Gesundheitsglaube

Die Gründerin der "Christian Science Church", Mary Baker Eddy, auf einem handkolorierten Holzschnitt. Foto: akg / North Wind Picture Archives

Heil, Heilung, Heiland? Mary Baker Eddy war eine ungewöhnliche Frau mit ungewöhnlichen Themen. Die Gründerin der “Christian Science” wurde vor 190 Jahren, am 16. Juli 1821, im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. In Deutschland hat Eddys Gedankengut heute noch rund 2.000 Anhänger. Unterschiede zum herkömmlichen Glauben sind unübersehbar.

Von Andreas Finckeevangelisch.de

Mary Baker Eddy schrieb ein bis heute sehr einflussreiches Buch zum Thema Heil und Heilung. Diese Frage war ihr Lebensthema. Schon als Kind litt sie an schweren Krankheiten. So fragte sie immer wieder nach dem Zusammenhang von Glaube und Gesundheit. Ist nicht unser Herr und Erlöser auch als Heiland, das heißt als heil beziehungsweise gesund machender Gott bekannt? Müssten nicht “fromme” Menschen auch gesunde Menschen sein? Kann Krankheit in Gottes Heilsplan überhaupt vorkommen?

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Mit der Bibel gegen den Klimawandel

Kongressabgeordneter Shimkus: "Der Mensch wird die Erde nicht zerstören." AP

Wirre Thesen aus den USA – “as thick as two short planks”

Der Klimawandel ist kein Grund zur Sorge, denn nur Gott kann die Welt zerstören: Diese These des US-Abgeordneten John Shimkus sorgt jetzt für Schlagzeilen – denn er will ausgerechnet Chef des Energie- und Handelsausschusses im Repräsentantenhaus werden.

SpON

Er hofft auf den Chefsessel des Energie- und Handelsausschusses im US-Repräsentantenhaus. Doch fraglich ist, ob er mit seinen kruden Thesen so weit kommt: John Shimkus, republikanischer Kongressabgeordneter, ist der Meinung, die Angst vor dem Klimawandel sei komplett unbegründet.

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