Schlagwort-Archive: USA

Umfrage: Zwei Drittel der Amerikaner glauben an den Himmel

us_flagge_bibel_kreuzZwei Drittel der US-Amerikaner glauben einer Umfrage zufolge, dass es den Himmel im religiösen Sinne wirklich gibt.

evangelisch.de

Bei der Hölle hätten die Befragten ein wenig mehr Zweifel, berichtete das baptistische Institut “Lifeway Research” am Dienstag (Ortszeit) in Washington. 61 Prozent der US-Bürger halten demnach die Hölle für real. Besonders ausgeprägt sei dieser Glaube bei schwarzen Protestanten (86 Prozent) und bei Evangelikalen (87 Prozent).

Von den Katholiken glaubten 66 Prozent an die Existenz der Hölle und 75 Prozent an den “Himmel”, hieß es weiter. In den protestantischen Volkskirchen zeigten sich 67 Prozent überzeugt, dass es den “Himmel”  gibt, 55 Prozent glaubten an die Hölle.

weiterlesen

Jeder dritte US-Amerikaner beim FBI aktenkundig

usaTaktik der Polizei und Null-Toleranz-Politik haben in den letzten 20 Jahren zu mehr als einer Viertelmilliarde an Verhaftungen geführt.

Von Rainer SommerTELEPOLIS

Wie das Wall Steet Journal berichtet (auch hier zu lesen) liegt mittlerweile beim FBI über annähernd jeden dritten US-Amerikaner eine Akte auf.

Over the past 20 years, prompted by changing police tactics and a zero-tolerance attitude toward small crimes, authorities have made more than a quarter of a billion arrests, the Federal Bureau of Investigation estimates. Nearly one out of every three American adults are on file in the FBI’s master criminal database.” (WSJ)

Verantwortlich sei die geänderte Taktik der Polizei und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber geringfügigen Vergehen, die laut FBI in den letzten 20 Jahren zu mehr als einer Viertelmilliarde an Verhaftungen geführt habe. So würden Aktionen, die vor 20 Jahren allenfalls mit Nachsitzen bestraft worden wären – wie zu viel Make-up oder eine freche Antwort an die Lehrer – heute zusehends im Polizeigewahrsam enden. 2012 wurden rund 260.000 Schüler der Polizei übergeben.

weiterlesen

Rituelle Beschneidung: An vorderster Stelle

Beschneidung jüdisch: Szerne aus dem amerikanischen Serie »Bubala please« © JMB

Das Jüdische Museum beleuchtet in »Haut ab« Haltungen zur rituellen Beschneidung in Judentum, Islam und Christentum.

Von Michael WuligerJüdische Allgemeine

Als ob das Land keine anderen Probleme hätte, steigerte sich Deutschland vor zwei Jahren in einen Akt kollektiver Erregung hinein. In Politik, Medien und Internetforen wurde heftig über die rechtliche und moralische Zulässigkeit der rituellen Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen gestritten – oft mit explizit antisemitischer Tendenz, obwohl Beschneidungen hierzulande, rein von der Zahl der Betroffenen her, eigentlich eine primär islamische Angelegenheit sind.

Die neue Ausstellung Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung, die diese Woche im Jüdischen Museum Berlin eröffnet, will diese Debatte nicht fortführen, schreibt Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Hauses, in ihrem Geleitwort zum Katalog der Schau. Man wolle stattdessen »dem Thema … Tiefe geben« und einen Beitrag zu der Frage leisten, »wie kulturelle Differenzen wahrgenommen und von der säkularen Gesellschaft bewältigt werden«.

weiterlesen

Das absurd-drakonische Strafsystem Amerikas

Insassen eines Gefägnisses in Florida führen ihre Hunde aus. Foto: picture alliance / AP Images

Kein Land der Erde hat so viele Strafgefangene wie die USA. 80 Milliarden Dollar zahlt der Staat für ein drakonisches System, in dem die Rückfallquote dennoch steigt. Jetzt formiert sich der Protest.

Von Ansgar GrawDIE WELT

Eine Zigarette, die er auf eine vielbefahrene Straße in Albuquerque schnippte, brachte Brandon Amburgey für eine Woche hinter Gitter. Anfang des Jahres beobachtete ein eifriger Polizist den 31-Jährigen bei der Ordnungswidrigkeit und verhaftete ihn. Gegen die Zahlung einer Kaution von fünf Dollar wäre Brandon freigekommen. Aber der Drogenkonsument hatte kein Geld und kam daher ins Gefängnis. Bei einem Haftprüfungstermin nach einer Woche ordnete der erkennbar überraschte Richter Daniel Ramczyk die Freilassung des Mannes an. “Wegen eines anderen Vergehens werden Sie nicht festgehalten?”, fragte er. “Nein, Sir”, antwortete Brandon.

weiterlesen

Hinrichtung Geisteskranker: “Unzivilisiert und unmenschlich”

Der Raum für die letale Injektion im San Quentin State Prison. Bild: wikimedia.org/PD

Die Hinrichtung Geisteskranker ist völkerrechtlich tabu. Doch eine Handvoll Staaten exekutieren auch weiter psychisch gestörte Delinquenten – darunter die USA. Menschenrechtler schlagen Alarm.

Von Marc PitzkeSpON

Mit seinen letzten Worten bat Ramiro Hernandez-Llanas um Vergebung. “Was ich getan habe, tut mir leid”, murmelte er auf Spanisch. “Ich schaue auf den Engel Gottes.” Dann begann der Gift-Cocktail zu wirken, und er schloss die Augen. Elf Minuten später, um 18.28 Uhr, setzte sein Herz aus.

Die Hinrichtung des 44-jährigen Mexikaners im texanischen Huntsville im April schien makabre Routine in einem US-Staat, der mehr Menschen exekutiert als alle anderen. Hernandez-Llanas war der sechste Mörder, der 2014 in Texas durch die Giftspritze starb, seither folgten drei weitere.

weiterlesen

So funktioniert die Pastafari-Religion

Die “Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters” predigt Spaß am Glauben. Wirklich ernst nehmen kann man den Kult jedoch nicht.

Von Kerstin HenseB.Z.Berlin

Hinter dem was für einen Außenstehenden so albern wirkt, verbirgt sich für die 120 Gemeindemitglieder eine “kritisch-satirische” Religion. “Wir sind die einzig wissenschaftliche Religion weltweit”, behauptet Rüdiger Weida (62). Der ehemalige Sozialarbeiter hat die Kirche zum Fliegenden Spaghettimonster bereits 2006 gegründet. Die Welle schwappte aus den USA rüber und war nach eigenen Angaben eine Gegenbewegung zu Evangelikalen und Kreationisten in den USA.

weiterlesen

Rechtsstreit in USA: Darf eine Angestellte “Gott segne Sie” sagen?

us_flagge_bibel_kreuzIn den USA hat eine 34-Jährige ihren Ex-Arbeitgeber verklagt. Der hatte ihr verboten, Kunden mit dem Satz “God bless you” zu verabschieden. Ein Angriff auf die Religionsfreiheit?

SpON

“Have a good day, God bless you”, “Einen schönen Tag noch, Gott segne Sie”: Mit diesen Worten verabschiede Cynthia Fernandez jeden Fahrer, der bei ihr an der Mautstelle vorbeifuhr. Ihrem Arbeitgeber aber, einer Behörde der Autobahn Garden State Parkway im Bundesstaat New Jersey, gefiel das gar nicht. Fernandez’ Vorgesetzter, so erzählt sie es dem US-Sender CBS 2, habe ihr verboten, den Satz zu sagen. Manche könnten sich schließlich beleidigt fühlen.

weiterlesen

Amerikas ärgste Terrorfeinde sind Weiße

Image: The Observer

Seit fast 150 Jahren terrorisiert der Ku-Klux-Klan weite Teile der USA. Zweimal wurde er zerschlagen, formierte sich aber wieder. Eine N24-Reportage über die Putschpläne von Amerikas Rechtsradikalen.

Von Florian StarkDIE WELT

Berichte über Schüsse und eine Messerattacke auf das Weiße Haus haben gerade wieder gezeigt, dass die größte Gefahr für die Sicherheit des US-Präsidenten aus Amerika selbst kommt. Nicht umsonst hat sich die Zahl der Drohungen gegen den Inhaber des höchsten Staatsamtes verdreifacht, seit es mit Barack Obama von einem Afroamerikaner bekleidet wird.

Für die selbst ernannten “Patrioten” des Ku-Klux-Klans (KKK) war Obamas Wahl der ultimative Sündenfall, der mit der Niederlage der sklavenhaltenden Südstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg 1865 begann. Der amtierende Präsident der Demokratischen Partei personifiziert für die Klansleute alles, was sie für den Niedergang Amerikas verantwortlich halten: Einwanderung, Schwulenemanzipation, Gesundheitsreform. Immobilien- und Wirtschaftskrise sind der ideale Nährboden für den Klan, neue Kampfgenossen zu rekrutieren. Wie, zeigt der Informationssender N24 in seiner Reportage “USA Top Secret: Der Ku-Klux-Klan” am Mittwoch und Donnerstag.

weiterlesen

Die Evangelikalen brauchen eine Reformation

Der evangelikale Vordenker und Schriftsteller Os Guinness. Foto: PR

Die Evangelikalen brauchen eine Reformation und eine Erweckung. Besonders in den USA sind sie weltlich geworden und haben sich der Konsumkultur angepasst. Dieses Urteil spricht der evangelikale Vordenker und Schriftsteller Os Guinness.

idea.de

Zwar bildeten Christen eine Mehrheit in den Vereinigten Staaten, doch ihr Einfluss auf die Kultur sei viel geringer als die Wirkung zahlenmäßig kleinerer Gruppen wie Juden oder Homosexuelle, sagte Guinness der Internetzeitung Christian Post. Die Seichtheit der Evangelikalen sei vergleichbar mit der Korruption der Kirche vor der Reformation im 16. Jahrhundert. „Wir lassen uns mehr von der amerikanischen Kultur prägen als vom Evangelium, und das ist unser Problem“, erklärte der 72-jährige Brite, der seit 30 Jahren in den USA lebt. Was vielen amerikanischen Christen fehle, sei die „Unterscheidung der Geister“. Zwar könnten sie einen Säkularisten auf 30 Meter Entfernung erschnüffeln, aber sie fielen immer wieder auf die Konsumkultur herein. Als Folge fielen oberflächliche „Namenschristen“ in Scharen von den Kirchen und Gemeinden ab, und das sei auch gut so, denn es trage zur Klärung bei. In Europa sei das schon seit den sechziger Jahren geschehen. Dort sei es nicht so „billig“, ein bekennender Christ zu sein.

weiterlesen

Amerikaner wollen mehr Religion in der Politik

Religionsführer sollen sich öfter zu politischen Themen äußern und Politiker mehr von ihrem Glauben zeigen. Das ist der Wunsch von immer mehr Amerikanern Foto: Pete Souza | Public Domain

Immer mehr US-Amerikaner wünschen sich, dass Religion in der Politik eine wichtigere Rolle spielt. Das ergab eine Studie des Pew-Instituts. Die Kluft zwischen Religiösen und Religionslosen wird jedoch immer größer.

pro Medienmagazin

Fast drei Viertel der Amerikaner glauben, dass Religion ihren Einfluss auf die Politik der Vereinigten Staaten verliert. Die meisten von ihnen finden das nicht gut. Laut einer Studie des amerikanischen Pew Research Centers wünschen sich die Hälfte der US-Bürger, dass sich dies ändert und dass sich geistliche Leiter aus Kirchen oder anderen Religionsgemeinschaften mehr zu politischen und sozialen Themen äußern. Die andere Hälfte der Befragten möchte das nicht. Aber deren Anteil ist seit den Kongresswahlen 2010 um vier Prozentpunkte gefallen, während die Befürworter eines stärkeren religiösen Einflusses auf die Politik seitdem sechs Punkte zulegten.

weiterlesen

Transwasser und Homöopathie

Image: Carmen/Pinterest

Gentechnisch verändertes Wasser aus den USA wird bald zu uns herüberschwappen – mit unabsehbaren Folgen für unsere Gesundheit und Wunschkultur.

Von Leo Fischertaz.de

Groß war die Aufregung, als herauskam, dass das geplante Freihandelsabkommen TTIP unter anderem auch die Zulassung von Chlorhühnchen aus den USA vorsieht. Viele Verbraucher sind zu Recht besorgt, dass ihre guten deutschen Batteriehühnchen nun mit einer fremdländischen Substanz („chlorine“) in Kontakt kommen, ihren typischen Geschmack verlieren und nach Schwimmbad riechen.

Doch enthält das ohnehin schon streng geheime TTIP-Abkommen noch geheimere Zusatzprotokolle, die unter anderem eine völlige Liberalisierung des Wassers vorsehen. Dabei können auch gentechnisch veränderte Wasser, sogenannte Transwasser oder Wassermischgetränke, in den deutschen Handel gelangen – ohne Kennzeichnungspflicht für den Hersteller.

weiterlesen

 

IS-Terroristen drohen Twitter mit Anschlägen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Mutmaßliche Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) haben Twitter mit Anschlägen gedroht. Der Grund: Das Online-Netzwerk sperrt Konten der Extremisten.

pro Medienmagazin

Mit mehreren Tweets haben Kämpfer des IS angedroht, Mitarbeiter von Twitter zu ermorden und das Unternehmen anzugreifen. Das meldete Bild Online am Mittwoch unter Berufung auf die amerikanische Nachrichtenseite Vocativ.com, das die arabischen Posts ins Englische übersetzte.

Die Terroristen antworten nach eigener Aussage auf die „virtuelle Kampagne“ von Twitter, Konten zu sperren, von denen aus islamistische Propaganda verbreitet wird. Wenn das Unternehmen diese Praxis nicht stoppe, würden „einsame Wölfe“ der Organisation in Europa und den USA den Krieg zu ihm in die reale Welt bringen.

weiterlesen

Die neuen Allianzen im Nahen Osten

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Die Wucht des Islamischen Staats wirbelt das Freund-Feind-Denken im Nahen Osten durcheinander: Der Iran schließt eine Allianz mit den USA nicht aus. Und könnte vielleicht Baschar al Assad helfen?

Von Niels Krusestern.de

Im Nahen Osten gilt seit langer Zeit: Jeder gegen jeden und alle gegen Israel. Auf den jüdischen Staat als Feindbild konnten sich die meisten arabischen Länder bislang einigen, selbst wenn sie sich gegenseitig nicht ausstehen konnten oder können, wie etwa Iran und Saudi-Arabien. Die Nischen, in denen sich die beiden großen Vertreter der wichtigsten islamischen Strömungen eingerichtet hatten, sind in den letzten Jahren unbequemer geworden – vor allem mit Beginn des Arabischen Frühlings. Seitdem aber die Dschihadisten des (sunnitischen) “Islamischen Staats” die Macht in Teilen Syriens und dem Irak an sich gerissen haben, ist die Unbequemlichkeit einer Panik gewichen, die längst über die Region hinauswirkt.

weiterlesen

Zehnerallianz gegen das Salafistenkalifat

Magog, biblischer Dämon. G.W.Bush zog mit biblischer Prophetie in den Irak, um die Dämonen Gog und Magog zu zerstören. technogypsie.com

Auf dem NATO-Gipfeltreffen im walisischen Casnewydd hat der amerikanische Außenminister John Kerry eine “Kern-Allianz” von zehn Staaten angeregt, die der Ausbreitung des Kopfabschneiderkalifats seiner Ansicht nach ein Ende setzen könnte. Dem Bündnis sollen neben den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Dänemark, Polen auch Deutschland und die Türkei angehören.

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Dass die Türkei mit einbezogen wird, ist insofern bemerkenswert, als Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie in der Vergangenheit bei Grenzübertritten von Salafisten beide Augen zudrückte, um damit im Nachbarland Syrien den gewaltsamen Sturz der Regierung zu fördern: Nach bisherigen Erkenntnissen westlicher Behörden reisten fast alle der mindestens 800 französischen, mindestens 500 britischen und mindestens 400 deutschen Dschihadisten über die Türkei in das Salafistenkalifat ein, das auf syrischer Seite zwei Grenzabschnitte kontrolliert.

Bis zum Juni wurde die Sekte von Ankara nicht als terroristische Organisation eingestuft und noch heute werden in türkischen Städten offen Devotionalien und Kleidungsstücke mit ihren Symbolen angeboten und Spenden für sie gesammelt. Die Anhänger, die die Sekte unter türkischen Sunniten hat, könnten sich im Falle eines halbwegs wirksamen Engagements schnell und direkt gegen die eigene Regierung wenden.

Hinzu kommt, dass die Kopfabschneider zahlreiche Mitarbeiter des türkischen Konsulats in Mosul als Geiseln gefangen halten, deren Leben gefährdet ist, wenn sich der “Islamische Staat” von der Türkei verraten sieht. Im Gegensatz zu den USA, wo man die vorhandenen Geiseln bereits geköpft hat, reichen die etwa 50 Angestellten aus der Türkei noch für viele Videoaufnahmen, die die dortige Regierung unter Druck setzen können.

weiterlesen

USA umschmeicheln die Todfeinde von einst

Quelle: GQ Article

Quelle: GQ Article

Die USA kündigten an, mit aller Schärfe gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) vorzugehen. Bei ihrem Kampf setzen sie nach Recherchen des ARD-Magazins „Panorama“ auch auf die einstigen Todfeinde im Umkreis von Saddam Hussein.

Von Stefan BuchenCicero

Seit einigen Monaten ist Raad al-Hamdani ein gefragter Mann. Emissäre der Macht, die ihn vor elfeinhalb Jahren aus dem Amt gebombt haben, klopfen jetzt bei ihm an, um ihn als Verbündeten zu gewinnen. US-Militärs, Diplomaten und Geheimdienstler wollen wissen, wie der General a.D. helfen kann, die Lage im Irak in den Griff zu bekommen.

Raad al-Hamdani war bis April 2003 General der Revolutionsgarden von Saddam Hussein. Nach dem Einmarsch hatten die US-amerikanischen Besatzer Leuten wie ihm keine aktive Rolle im neuen Irak zugedacht. Der damalige Vizeverteidigungsminister Paul Wolfowitz begründete das Abseits mit den Worten, Hamdani und seinesgleichen seien „Sunni Nazi generals“ – sunnitische Nazigeneräle. Die irakischen Streitkräfte wurden aufgelöst und die Baath-Partei verboten. Mit „Order Number One“ und „Order Number Two“ schaffte der US-Statthalter Paul Bremer im Mai 2003 das alte Regime ab.

Vom „sunnitischen Nazigeneral“ zum Partner

weiterlesen

Wie Facebook Antisemiten gewähren lässt

facebook-welt-karte

Trotz Kritik in den USA und in Europa lässt das soziale Netzwerk eine Seite zu, die die Ritualmordlüge über die Juden verbreitet

Von Irene BricknerderStandard.at

Dass die sich globalisierende Menschheit – also jener Teil, der Zugang zum Internet hat – zunehmend miteinander vernetzt ist, wird allgemein als Fortschritt gesehen. Auch die von Facebook und anderen sozialen Medien eröffnete Möglichkeit, weltweit Inhalte miteinander zu teilen, wird großteils als positiv gewertet.

Doch dieser intensive Austausch geht mit einer dunklen Seite einher, auf die nur unzureichend reagiert wird. Gemeint ist der Umgang mit hetzerischen, ja gesellschaftlich brandgefährlichen Inhalten, denen Facebook, eines der größten und wichtigsten sozialen Medien, eine Plattform mit Abermillionen potenziell ansprechbaren Teilnehmern und Teilnehmerinnen bietet.

weiterlesen

Die Gruppe bei Facebook, so wie sie sich gestern darstellte:

Facebook Gruppe: Jewish Ritual Murder. Bild. BB

Facebook Gruppe: Jewish Ritual Murder. Bild. BB

Polizeistaat USA

Ferguson: Einsatzkräfte gingen mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Demonstranten vor. (Foto: AFP)

Ganz egal wie man den Showdown zwischen Anwohnern und Gesetzeshütern in Ferguson, Missouri, auch bewertet, es lässt sich die Tatsache nicht bestreiten, dass die örtliche Polizei den Protestlern wie ein Ableger des Militärs entgegengetreten ist. Leider werden wir uns im Polizeistaat, wie er im modernen Amerika nun einmal existiert, immer wieder in Ferguson wieder finden. Nämlich immer dann, wenn ein unbewaffneter Bürger durch einen bis zur Halskrause bewaffneten Polizisten niedergeschossen wird. Oder wenn ein Polizist dazu neigt, erst zu schießen, um danach Fragen zu stellen. Oder wenn ein Polizist sich derart besorgt um ihre persönliche Sicherheit zeigt, dass alles und jedermann zu einer potenziellen Bedrohung heranreift. Wir werden uns in Ferguson wiederfinden.

Von John W. WhiteheadTELEPOLIS

Menschen kämpfen für ihre Freiheit und gewinnen diese mittels einer sehr harten Schule. Ihre Kinder, aufgewachsen in Gelassenheit, lassen sie sich wieder entgleiten, diese armen Narren. Und deren Enkel avancieren einmal mehr zu Sklaven”.

D.H. Lawrence

Hierbei gibt es stets eine Sache zu bedenken. Ob über solche Vorfälle nun berichtet wird oder nicht, ob dadurch soziale Proteste, Protestmärsche oder handgreifliche Auseinandersetzungen mit der Polizei mit stetig wachsendem Aggressionspotenzial ausgelöst werden, oder ob diese Entwicklung nun Empörung unter den Bürgern hervorruft oder nicht – Ferguson spielt sich laufend um uns herum ab.

Derartige Dinge geschehen sowohl in Klein- als auch Großstädten, und zwar jedes Mal, wenn ein amerikanischer Bürger durch die Polizei angehalten und gefilzt wird, angeblich nur deshalb, weil er einen “verdächtigen Eindruck” erweckte. Das passiert auch auf unseren Autobahnen und Bundesstraßen aufgrund einer nahezu unbändigen Gier, unter dem Vorwand der Straßensicherheit Geld von Autofahrern einzunehmen, die das Pech haben, über eine rote Ampel gefahren oder in eine Radarfalle geraten zu sein.

weiterlesen

Christlicher Lehrer wollte schwulen Jugendlichen mit Homo-Sex “heilen”

Die Baptistenschule wurde 1971 gegründet und verlangt von Eltern pro Jahr rund 4.000 Dollar Schulgeld, Bild: QUEER.DE

In einer Baptistenschule in den USA soll ein Lehrer über Jahre einen Jugendlichen vergewaltigt haben, damit er sexuelles Interesse an Frauen entwickelt.

QUEER.DE

Ein 32 Jahre alter schwuler Mann hat am Dienstag seine ehemalige Schule im Nordwesten von Mississippi angezeigt, weil er darin drei Jahre lang von einem Lehrer sexuell missbraucht worden sei. Kläger Jeff White behauptet, dass der Lehrer der Bethel Baptist School im 2.000 Einwohner zählenden Städtchen Walls die sexuellen Übergriffe als “Therapie” gegen Homosexualität bezeichnet habe. “Er hat mich vergewaltigt, weil ich schwul war, und gesagt, so würde ich lernen, Männer zu hassen und mich zu verändern”, erklärte White gegenüber der LGBT-Zeitung “Washington Blade”. Der Lehrer arbeitet heute als Pfarrer.

White hatte 1996 als Siebtklässler sein Coming-out gegenüber seinen christlich-konservativen Eltern, die dann die Baptistenschule um Rat fragten. Die Schule empfahl wöchentliche Beratungsgespräche mit dem beschuldigten Lehrer. Der Lehrer habe sich dann bis 1999 immer wieder an dem Jugendlichen vergangen.

weiterlesen

Göring-Eckardt ist für Militäreinsatz

Gott_mit_uns_1WKMit den IS-Kämpfern könne man nicht verhandeln, sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Waffenlieferungen lehnt die Politikerin dagegen ab. Sie könnten in falsche Hände kommen. Humanitäre Hilfe sei oberstes Gebot.

evangelisch.de

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat sich für ein militärisches Eingreifen im Nordirak ausgesprochen. Göring-Eckardt sagte am Donnerstag dem Radiosender MDR Info in Halle, die IS-Kämpfer seien keine Gruppe, mit der man verhandeln könne. “Die muss man bekämpfen – sowohl politisch als auch militärisch.” Sie finde es daher “richtig, dass die USA dort eingegriffen haben”. Die Vereinigten Staaten hätten auch eine besondere Verantwortung.

weiterlesen

Stolze U.S.-Admiräle kapitulieren vor evangelikalen Fundamentalisten

us_flagge_bibel_kreuzAktivisten, Veteranen und Aktive verteidigen in der Armee den 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, in dem die Einführung einer Staatsreligion und die Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Religionen untersagt sind.

Von petrapezRadio Utopie

Eigentlich müssten sich die mit Orden und Sternen geschmückten Generäle und Admiräle der U.S-Armee, allen voran diejenigen in der U.S. Navy, vor Wut in die Finger beissen, nachdem sie ihre bunten Epauletten von den Schultern gerissen haben.

Da ruft der Vorsitzende des U.S.-Generalstabs General Martin E. Dempsey zu den Waffen, um als Vorwand, im Irak immer noch ein Wörtchen mit zu reden, die mitfinanzierten I.S.-Milizen zur Strecke zu bringen anstatt die Verfassung in seiner Truppe durchzusetzen.

Es ist eine Offenbarung einer Niederlage, nicht die biblische, auch wenn es in diesem Fall um dieses heilige Buch der Christen geht.

Nach jahrzehntelangem Kampf erreichten Zehntausende einschliesslich Veteranen und aktive Militärangehörige, dass die Bibel nicht mehr in jedem der 24000 Zimmer der Kasernen und Unterkünfte der Militärstützpunkte innerhalb der U.S.A. und Übersee ausgelegt werden. Die Bücher wurden von den eifrigen Missionaren der The Gideons International gespendet.

weiterlesen