Schlagwort-Archive: USA

Die unbefleckten Bräute Jesu

Foto: Ican

NEU IM KINO: Die Schweizerin Mirjam von Arx öffnet mit ihrem Dokumentarfilm “Virgin Tales” Türen in die abgeschottete Welt evangelikaler Christen in den USA.

Von Gabriele SchoderBadische Zeitung

Eine offizielle Statistik über die Religionszugehörigkeit gibt es in den USA ja nicht, aber die Zahlen, die die Schweizerin Mirjam von Arx im Abspann ihres Films “Virgin Tales” nennt, dürften stimmen: “25 Prozent aller Amerikaner sind evangelikale Christen, 40 Prozent glauben an den Kreationismus”. Erst recht der Eröffnungssatz: “Die evangelikale Bewegung ist die christliche Glaubensrichtung, die am schnellsten wächst.” Deren unterschiedliche Erscheinungsformen verbindet die Bibeltreue bis zur Überzeugung von der Verbalinspiriertheit der Heiligen Schrift, der Gebetskreis sowie die persönliche Glaubensentscheidung.

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Metastudie: “Der Mensch schafft ein prähistorisches Klima”

Foto: IPCC/MPI/DKRZ

Eine Analyse Tausender Studien zum Klimawandel widerlegt die landläufige These, dass Forscher über dessen Ursachen streiten. Zwischen öffentlicher Wahrnehmung und Realität besteht eine Diskrepanz.

DIE WELT

Der angebliche Streit in der Wissenschaft um die Ursachen des Klimawandels ist einer neuen Studie zufolge klar entschieden.

Nach der Auswertung Tausender Studien zu dem Thema aus einem Zeitraum von 20 Jahren kamen Wissenschaftler aus den USA, Australien und Kanada zu dem Ergebnis, dass die überwältigende Mehrheit von knapp über 97 Prozent darin übereinstimmt, als Verursacher der Klimaerwärmung den Menschen anzusehen.

Bei Diskussionen über politische Maßnahmen gegen den Klimawandel wird immer wieder angeführt, die Ursachen des Klimawandels seien nicht eindeutig erwiesen.

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US-Bischöfe wollen keinen Papst-Klon

Bild: jedipedia.de

“Ein technischer Fortschritt im Klonen von Menschen ist kein Fortschritt für die Menschheit.”

Deutschlandradio Kultur

Mit dieser Haltung hat sich die katholische Bischofskonferenz der USA gegen ein neues Klon-Verfahren gestellt. Wissenschaftlern aus Oregon war es nach eigenen Angaben gelungen, normale menschliche Zellen in embryonale Stammzellen umzuwandeln. Damit, so die Bischöfe, würden menschliche Wesen zu Produkten. Das widerspreche der moralischen Pflicht, jeden Menschen als einzigartiges Geschenk Gottes zu behandeln. Von ihren Experimenten erhoffen sich die Wissenschaftler Therapien gegen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson. In ihrer Publikation weisen sie ausdrücklich darauf hin, dass ihre Methode sich nicht zum Klonen von Menschen eignet.

Romeike family denied asylum, face deportation

Familie Romeike

Familie Romeike

The Romeike family lost their appeal case today, May 14, 2013. The Sixth Circuit Court of Appeals upheld the Obama Administration’s challenge to their asylum.

Examiner.com

Mike Farris of the Home School Legal Defense Association (HSDLA) and legal counsel for the Romeike family says “We believe the Sixth Circuit is wrong and we will appeal their decision.” Todd Starnes of Fox Radio reported on the decision.

Background information: The Romeike family emigrated from Germany to the United States in 2008 and were granted asylum in 2010. They claim that they suffered persecution from the German Government because they homeschool their children. Under the advice of the HSDLA, the Romeike family applied for and were granted asylum. The family moved to Tennessee where the children are homeschooled.

In 2012, the Obama Administration challegened the asylum stating that the Romeike family’s situation did not fall under U.S. guidelines for asylum. The court agreed and arguments were heard from both sides as to why or why not the family should remain in the United States.

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Vatikan: Tagung über Sternenhaufen Cygnus OB2

Bild:vanderbilt.edu

Cygnus OB2, ein Sternenhaufen mit 200.000facher Leuchtkraft der Sonne und 4.700 Lichtjahre von der Erde entfernt, steht im Mittelpunkt einer wissenschaftlichen Tagung der vatikanischen Sternwarte. Von Mittwoch bis Freitag diskutieren 24 Astronomen aus Europa, den USA und Chile am Sitz der Forschungseinrichtung in Castel Gandolfo neue Erkenntnisse über die im Sternbild “Schwan” gelegene Formation.

kipa-apic

Entstehung, Geschichte und Zusammensetzung von Cygnus OB2 könnten wichtige Einsichten zum Verständnis solcher Sternenhaufen in der Milchstrasse und anderen Galaxien liefern, heisst es in einem Beitrag des “Osservatore Romano” (Dienstag). Neben Cygnus OB2 geht es auch um den Sternenhaufen Cygnus X, in dessen Inneren Cygnus OB2 liegt.

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Warten auf göttliche Heilung?

Foto: sridgway / flickr

Bereits das zweite Kind einer amerikanischen Familie ist verstorben, weil die strenggläubigen Eltern auf Arztbesuche verzichteten. Sie hofften auf Heilung durch Gott. Die Vorgehensweise hält Joel White von der Freien Theologischen Hochschule (FTH) Gießen für „vermessen und anmaßend“.

pro Medienmagazin

Der acht Monate alte Brandon litt unter starkem Husten und Durchfall, berichtet die Tageszeitung Die Welt. Die Eltern Catherine und Herbert Schaible, die der „First Century Gospel Church“ in Philadelphia (USA) angehören, wollten das Kind aber nicht ärztlich behandeln lassen. Dies sei Sünde, begründeten sie ihre Entscheidung. Die Bibel verbiete einen Arztbesuch. Sie hofften daher auf die Heilung des Kindes durch Gott. Brandon habe trotz der Krankheit Nahrung zu sich genommen, daher seien sie von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ausgegangen.

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Christian Couple Kills Their Second Child… with Prayer

Erstaunliche Botschaft einer lesbischen Schwester in Christus

regenbogenlichter„Ihr wollt uns nicht sehen, weil ihr uns entweder ignoriert oder weil es eure Gemeinde durcheinander bringen könnte. Wir SIND eure Gemeinde.“

kath.net

In einem erstaunlichen Brief wendet sich eine homoerotisch empfindende Christin an ihre Glaubensgeschwister. Dieser Brief, der von evangelischen Christen aus den USA stammt, verdient es, genauer gelesen zu werden:

„Viele von euch glauben, dass es uns in euren Gemeinden, euren Schulen, in eurer Nachbarschaft nicht gibt. Ihr glaubt, dass wir nur wenige sind und dass man uns leicht erkennen kann. Ich sage Euch aber: wir sind viele. Wir sind eure Lehrer, eure Ärzte, eure Buchhalter und Hochschulsportler. Uns gibt es in allen Hautfarben, Typen und Körpergrößen. Wir sind Singles, Ehemänner und Ehefrauen, Mütter und Väter. Wir sind eure Söhne und Töchter, eure Nichten und Neffen, eure Enkelkinder. Wir arbeiten im Kindergottesdienst mit, sitzen in euren Kirchenbänken, singen in euren Chören und stehen auf euren Kanzeln. Ihr wollt uns nicht sehen, weil ihr uns entweder ignoriert oder weil es eure Gemeinde durcheinander bringen könnte. Wir SIND eure Gemeinde. Wir kommen Woche für Woche in eure Kirchen, weil wir Orientierung und einen Hoffnungsschimmer suchen, dass wir uns verändern können. Wir haben genauso wie ihr Jesus in unser Herz aufgenommen. Genau wir ihr wollen wir sein, wie Christus uns haben will. Wir beten jeden Tag um Gottes Führung, wie ihr es auch tut. Und genauso wie ihr versagen wir oft.

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Der Glaube soll nicht an eine steuerliche Verbindung geknüpft sein

Wie passen Glaube und Steuern zusammen? – Foto: dpa

Der franziskanische Armutsappell kann bereichernd sein – für eine notwendige Debatte über die Kirchensteuer. Die Steuer muss ständig neu gerechtfertigt werden.

Von Stephan-Andreas CasdorffDER TAGESSPIEGEL

Der Philosoph Robert Spaemann erzählte vor zwei Jahren, wie ihm Papst Benedikt XVI. noch als Erzbischof von München auf einem Spaziergang gesagt habe: „Wissen Sie, was das größte Problem der Kirche in Deutschland ist? Sie hat zu viel Geld.“ Das war passend zur Reise Benedikts durch sein Heimatland. Zwei Jahre später ist mit der Wahl eines neuen Papstes das Thema von damals angekommen: der franziskanische Armutsappell. Er findet Widerhall. Denn die Kirche leidet am Ideellen, nicht an finanzieller Not.

In den Parteien wird jetzt diskutiert werden müssen, was aus der Kirchensteuer werden soll; ob etwas anderes daraus werden soll. Die sächsische FDP hat sich nun als erste Partei in Regierungsverantwortung getraut, diese Forderung zu beschließen: dass die Kirchensteuer nicht mehr vom Finanzamt eingezogen, sondern durch ein von den Kirchen selbst organisiertes Beitragssystem ersetzt werden soll. Und zwar für die katholische wie die evangelische Kirche.

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Zeitenwende für katholische Kirche in den USA

©Getty Images

Die katholische Kirche in den USA ist im Umbruch. Es gibt einen Generationswechsel und eine wachsende Zahl hispanischer Mitglieder. Das wird das Gesicht des amerikanischen Katholizismus sehr verändern.

Deutsche Welle

In den nächsten fünf Jahren wird sich innerhalb der viertgrößten katholischen Landeskirche der Welt ein dramatischer Wandel vollziehen. Dann nämlich wird die Generation der US-Katholiken, die 1940 oder früher geboren wurde, nur noch deutlich weniger als zehn Prozent der Gläubigen stellen und damit demografisch unbedeutend werden. Wie groß dieser Einschnitt ist, macht ein Blick auf die Zahlen deutlich: 1987 gehörten rund ein Drittel aller Erwachsenen amerikanischen Katholiken der sogenannten Prä-Vatikanicum (2. Vatikanisches Konzil – die Red.) II-Generation an und prägten das Gesicht des Katholizismus in den USA, wie wir ihn noch heute kennen.

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“Vatileaks”: Kardinäle setzen es auf ihre Agenda

Bild: vatileaks.com

Für den ehemaligen Papst schien das Thema abgeschlossen, doch jetzt setzen die Kardinäle es auf die Agenda.

Deutschlandradio Kultur

Bis zur Wahl eines neuen Papstes wollen die Kardinäle mehr zur “Vatileaks”-Affäre wissen. Laut Medienberichten erklärte ein französischer Kardinal, man wolle erfahren, was im Vatikan passiert, der in den letzten Jahren immer wieder erschüttert worden ist. Auch Kardinäle aus Südafrika und den USA fordern Aufklärung vor der Papstwahl. Wenn sie eine gute Entscheidung treffen wollten, müsse man über die Weitergabe von Dokumenten an die Medien mehr Informationen haben.

Dr. Gregory House: Unterhaltsame Bildung

Dr. Gregory House, Bild: en.wikipdia

In vielen TV-Serien und Filmen aus den USA werden Wissenschaftsthemen behandelt. Oft so anregend und spannend, dass die präsentierten Disziplinen und Berufe in der realen Welt populär werden. Aber wie korrekt ist der Umgang mit der Forschung im Fiktionalen wirklich?

Von Thomas GithDeutschlandradio Kultur

Der Arzt Dr. Gregory House ist nicht unbedingt das, was man einen sympathischen Helden nennt: Seinen Patienten gegenüber ist er oft abweisend, zynisch, manchmal sogar boshaft. Doch seine medizinischen Fachkenntnisse und Fähigkeiten sind genial. Er ist Spezialist für medizinische Diagnostik und hat ein hervorragendes Gespür für außergewöhnliche Krankheitsbilder. Was er etwa bei der Untersuchung einer ernsthaft erkrankten jungen Frau beweist:

“Meine Theorie lautet, dass ihr Körper den Parasiten abwehren konnte, aber winzige Reste, die auf der Eihülle geblieben sind, auf dem Scan nicht zu sehen waren. Dieser mikroskopisch kleine Rest bewirkte bei Abbey eine allergische Reaktion, die da heißt: zerebellare Schistosomiasis mit verzögerter Hypersensitivität.”

Höchste Forschungsstandards bei Dr. House

Dr. House wirft oft mit Fachvokabular um sich – das auf Anhieb vermutlich nur der medizinische Profi versteht. Kurz gesagt: Die junge Patientin leidet an einem Wurmbefall – für den Dr. House natürlich auch gleich noch die passende Behandlung kennt. Eine gebrochene, aber medizinisch imposante Figur, die durchaus den Stand der Forschung wiedergibt.

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Löcher im Schutzschild der Erde

NASA — US government agency/public domain

Das Erdmagnetfeld hält den Sonnenwind von uns fern, doch es beginnt zu schwächeln. Neue Daten zeigen: Es könnte innerhalb kurzer Zeit verschwinden. Die Folgen wären dramatisch.

Von Max Rauner - ZEIT ONLINE

Die Reise an den Rand der Ungewissheit dauerte eine Nacht und einen Tag und endete auf einer matschigen Wiese. Monika Korte war von Berlin über Amsterdam nach São Paulo geflogen, von dort nach Cuiaba und weiter in den Nationalpark Pantanal im Zentrum Brasiliens. Nachdem die Cessna gelandet war, stand die Geophysikerin aus Potsdam am Rande eines Sumpfgebiets, in Sichtweite ein Krokodil, Tausende Kilometer unter ihr ein rätselhafter Defekt im Geodynamo. Das Krokodil begnügte sich mit einigen Äpfeln, die ihnen die Nationalpark-Ranger zuwarfen. Die Sache mit dem Erdmagnetfeld ist komplizierter. Und gefährlicher.

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Ratzinger widersprechen hieß den Job riskieren

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Der Apostel Petrus versuchte, übers Wasser zu gehen. Das gelang nicht, weil auch der Glaube die Gesetze der Natur nicht außer Kraft setzen kann. Eine Wahrheit, die Benedikt XVI. zuweilen vergaß.

Von Alan PosenerDIE WELT

Den Apostel Petrus muss man auch deshalb mögen, weil er neben seinen vielen anderen Vorzügen, allen voran die Demut, als inoffizieller Schutzheiliger der Wissenschaftler gelten muss. Eines Nachts nämlich stellte der Fischer auf dem See Genezareth einen Versuch an: Würde es ihm möglich sein, allein vom Glauben getragen, übers Wasser zu gehen? Bekanntlich ging er unter. Und hatte damit bewiesen, dass der Glaube die Gesetze der Natur nicht außer Kraft setzt.

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Zeigt Daimler-Werbung Satan mit Freimaurer-Symbol?

© Daimler AG/Screenshot brightsblog

© Daimler AG/Screenshot brightsblog

Eine amerikanische Mercedeswerbung über eine Versuchung durch Satan erregt nicht nur in den USA die freimaurerischen Gemüter.

kath.net

Eine amerikanische Mercedeswerbung mit einem Satan erregt nicht nur in den USA die freimaurerischen Gemüter. Der Teufel trägt in einem neuen Werbespot für den Mercedes CLA einen Ring mit Winkelmaß und Zirkel (Foto), wie die Kameraführung detailliert zeigt.

Freimaurer aus den USA protestieren per Posts und Mails gegen die Verbindung der Freimaurerei mit dem Satan und drohen teilweise sogar mit dem Wechsel der Automarke, wie die Bildzeitung berichtete. Der deutsche Großmeister Axel Pohlmann sagte: „So gut und rasant der Werbespot ist, so dumm ist der Ring. Ich vermute zwar, dass kein böser Wille dahinter steckt, sondern Gedankenlosigkeit.“

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Vatikan-Millionen unterstützten alliierte Rüstung

Foto: picture alliance / akg-images Noch immer hält sich die Ansicht, Papst Pius XII. (M.; 1876-1958) sei ein Parteigänger Hitlers gewesen. Neue Aktenfunden belegen, wie sehr er die Alliierten mit Geld unterstützte. Das Foto zeigt den Pontifex beim Empfang amerikanischer Truppen in Rom 1944

Mit Devisen und Gold hat der Vatikan seit 1940 die Kriegführung der Alliierten gefördert. Die Historikerin Patricia McGoldrick fand lange gesperrte Anweisungen für Gelder, die bis nach Indien gingen.

Von Sven Felix KellerhoffDIE WELT

Die Vatikanbank hat während des Zweiten Weltkriegs durch bislang nicht bekannte Überweisungen in beträchtlicher Höhe die Anti-Hitler-Koalition unterstützt. Das ist das Ergebnis von Forschungen der Londoner Historikerin Patricia M. McGoldrick, die im aktuellen Heft des Zeitschrift “The Historical Journal” veröffentlicht wurden.

Demnach transferierte die damalige “Ammistrazione Pontificia per le Opere di Religione” (AOR), die Vorgängerinstitution des heutigen Istituto per le Opere di Religione, Werte in Höhe von vielen Millionen US-Dollar aus Europa in die USA und investierte das Geld dort in enger Abstimmung mit den Geschäftsbanken J. P. Morgan und Morgan Chase.

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Freie Anthroposophen und rechtspopulistischer Geschichtsrevisionismus

Freie Anthroposophen, Screenshot brightsblog

Freie Anthroposophen, Screenshot brightsblog

Die Freie Anthroposophische Vereinigung Pforzheim hat für das kommende Wochenende im Rahmen einer Veranstaltung den umstrittenen Historiker Stefan Scheil eingeladen.

Auf der Webseite der Freien Anthroposophischen Vereinigung lesen wir

Die Freie Anthroposophische Vereinigung wurde am 24. April 1988 gegründet. Die Gründungsmitglieder waren von der Anschauung durchdrungen, dass die gegenwärtige Zivilisation die Pflege und Fortentwicklung der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners dringender denn je benötigt. Sie fühlen sich mitverantwortlich für die Gestaltung der Zeitereignisse. Die Freie Anthroposophische Vereinigung erforscht die spirituellen Hintergründe gegenwärtiger menscheitsfeindlicher Zivilisationszüge. Sie stellt sich die Aufgabe, die kulturerneuernden Kräfte der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners zur Wirksamkeit zu bringen, ausgehend von der Tatsache, dass sie die wissenschaftliche Grundlage für eine Erweiterung der Erkenntnis auf allen Lebensgebieten bildet…

Ganz dem Werke Rudolf Steiners verpflichtet, akzeptiert man im Stillen auch seinen Rassismus. Mit dem Historiker Stefan Scheil formt man sich den kruden Geschichtsrevisionismus.

Rudolf Steiner(Über das Wesen des Christentums (GA 349), S. 52)

“Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.”

Das passt zur Apologetik der Kriegspolitik Adolf Hitlers, welche durch den Historiker Scheil vertreten wird. In Pforzheim will Scheil „nur“ über den transatlantischen Elitenwechsel zwischen USA und Deutschland sprechen, aber die Kriegsschuldfrage Deutschlands, Hitler habe den Krieg gegen die Sowjetunion präventiv führen müssen, da es sonst angegriffen worde wäre, dürfte bei den Eliten eine Rolle spielen. Scheil nahm wiederholt an Veranstaltungen teil, die auch von Rechtsextremisten ausgerichtet werden. Er war neben Gerd Schultze-Rhonhof und Walter Post Hauptreferent auf der Tagung Wollte Hitler den Krieg? vom 6. Mai 2006, die die Herausgeber der geschichtsrevisionistischen Zeitschriften „Deutsche Geschichte – Europa und die Welt“ (Druffel & Vowinckel-Verlag) und „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“ (Grabert Verlag) organisiert hatten. Spätestens seit 2002 schreibt er häufig Beiträge für die Wochenzeitung „Junge Freiheit“,auch die Zeitschrift „Sezession“ des Instituts für Staatspolitik führt ihn seit 2009 als regelmäßigen Mitarbeiter. Beide Blätter werden der “Neuen Rechten” zugeordnet.

Da braucht man sich dann über den elitären Gedanken des Steinerschen Rassismus keine Gedanken mehr zu machen, dass passt.

Rudolf Steiner(Über das Wesen des Christentums (GA 349), S. 53)

“Die Negerrasse gehört nicht zu Europa, und es ist natürlich ein Unfug, dass sie jetzt in Europa eine so große Rolle spielt.”

Solch brutalen Thesen, gepaart mit Geschichtsrevisionismus kann man getrost als das benennen was es ist, Faschismus.

Ägyptens Großmufti: Todesstrafe für sieben Exil-Kopten rechtmäßig(Unschuld der Muslime)

Bild: youtube

Bild: youtube

Mutmaßlicher Videoproduzent und Gründer der “National American Coptic Assembly” unter den Verurteilten

kathweb

Sieben koptische Christen, die in Amerika und Australien leben, sind in Ägypten in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden. Das entsprechende Urteil wurde am Dienstag vom Obersten Strafgericht in Kairo bestätigt, nachdem es die Zustimmung des Mufti Ali Gomaa eingeholt hatte, wie Radio Vatikan tags darauf berichtet.

Den Verurteilten wird vorgeworfen, den Islam beleidigt und die nationale Einheit bedroht zu haben. Einer der Angeklagten ist Nakoula Basseley Nakoula, dessen Internet-Film “Innocence of Muslims” im September vergangenen Jahres zu vielfachen Protesten bei Muslimen führte. Auch die weiteren Verurteilten standen offenbar mit diesem Film in Zusammenhang.

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Katzen dezimieren Wildtiere extrem

Bild: beller.lima-city.de

Das Bild vom harmlosen Stubentiger oder Streuner, der nur gelegentlich eine Maus oder einen unvorsichtigen Spatz erbeutet, sich aber sonst an die Fleischtöpfchen seines Herrchens hält, muss wohl gründlich revidiert werden:

Von Daniel LingenhöhlSpektrum.de

Laut einer neuen Metastudie verursachen frei herumlaufende sowie verwilderte Hauskatzen die stärksten anthropogen verursachten Verluste unter einheimischen Wildtieren – mehr jedenfalls als Tod durch Jagd, unabsichtliches Vergiften oder Kollisionen an Freileitungen, Glaswänden, Fahrzeugen und Gebäuden. Diese Zahlen sind weitaus höher, als frühere Untersuchungen nahelegen, die bislang allenfalls von mehreren hundert Millionen Opfern ausgegangen sind.

Bis zu 3,7 Milliarden Vögel und 20,7 Milliarden Säugetiere sterben jährlich in den USA durch Klauen und Zähne der Katzen, kalkulieren Scott Loss vom Smithsonian Conservation Biology Institute in Washington und seine Kollegen nach Auswertung Dutzender Studien zum Thema aus den unterschiedlichsten Regionen der USA und Europas sowie in verschiedenen Tiergruppen.

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Prince Charles’ vision of a “post-modern medicine” – answer from E. Ernst

Prinz Charles Foto: i-Images

His Royal Highness, the Prince of Wales has today published in the JOURNAL OF THE ROYAL SOCIETY his vision of what he now calls “post-modern medicine” and previously named integrated health care. As the article does not seem to be available on-line, allow me to quote those sections which, in my view, are crucial.

Von Edzard Ernst

“By integrated medicine, I mean the kind of care that integrates the best of new technology and current knowledge with ancient wisdom. More specifically, perhaps, it is an approach to care of the patient which includes mind, body and spirit and which maximizes the potential of conventional, lifestyle and complementary approaches in the process of healing”.

Charles believes that conventional medicine aims “to treat the symptoms of disease” his vision of a post-modern medicine therefore is “actively to create health and to put the patient at the heart of this process by incorporating those core human elements of mind, body and spirit

The article continues: “This whole area of work – what I can only describe as an ‘integrated approach’ in the UK, or ‘integrative’ in the USA – takes what we know about appropriate conventional, lifestyle and complementary approaches and applies them to patients. I cannot help feeling that we need to be prepared to offer the patient the ‘best of all worlds’ according to a patient’s wishes, beliefs and needs“.

Charles also points out that “health inequalities have lowered life-expectancy” in parts of the UK and suggests, if we ”tackle some of these admittedly deep-seated problems, not only do you begin to witness improvements in health and other inequalities, but this can lead to improvements in the overall cost-efficiency and effectiveness of local services“.

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Größte Kundgebung für das Lebensrecht in der US-Geschichte – Halbe Million bei Marsch für das Leben

Bild: katholisches Magazin

Am 23. Januar fand in den USA die bisher größte Kundgebung für den Schutz des Lebens statt, wie selbst die linksgerichtete Huffington Post berichtete.

Von Giuseppe NardiKatholisches Magazin für Kirche und Kultur

Mehr als eine halbe Million Menschen demonstrierten in der US-Bundeshauptstadt Washington für das Lebensrecht. Zum 40. Jahrestag des Urteils Roe gegen Wade durch den Obersten Gerichtshof der USA, mit dem die faktisch Abtreibung legalisiert wurde, versammelten sich mehr Menschen in der US-Bundeshauptstadt, um für den Schutz der ungeborenen Kinder und das Recht auf Leben zu demonstrieren, als je zuvor. In einem großen Demonstrationszug, der zum Sitz des Obersten Gerichtshof führte, forderten die Teilnehmer ein Ende der Abtreibung.

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