Schlagwort-Archive: USA

USA: Homosexuelle beliebter als Evangelikale – wundert niemanden

Homosexuelle Partnerschaften haben in den USA eine höhere Akzeptanz als Evangelikale, zeigt eine Studie Foto: San Diego Shooter /flickr) | CC-BY-NC-ND 3.0

Amerikaner stehen Homosexuellen wohlwollender gegenüber als Evangelikalen. Das zeigt eine Studie der Schwulenrechtsgruppe Human Rights Campain (HRC). Fast die Hälfte junger Evangelikaler befürwortet zudem die gleichgeschlechtliche Ehe.

pro Medienmagazin

Die Studie mit dem Titel „Sieg in Sicht“ untersuchte die wachsende gesellschaftliche Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Ehen in der amerikanischen Gesellschaft. Dabei seien Personengruppen befragt worden, die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften tendenziell kritisch gegenüber ständen, wie Katholiken, Republikaner und ältere Menschen, berichtet das Nachrichtenportal USNews.com.

53 Prozent der Befragten sind danach Homosexuellen gegenüber positiv eingestellt. Evangelikale Christen hingegen favorisierten die Studienteilnehmer nur zu 42 Prozent. 18 Prozent standen Homosexuellen eher negativ gegenüber, Evangelikalen wurden zu 28 Prozent als negativ empfunden. Eine Umfrage aus dem Jahr 2011 kam zu ähnlichen Ergebnissen: Damals standen 40 Prozent der Befragten Homosexuellen wohlwollend gegenüber, 25 Prozent hatten ihnen gegenüber eine negative Einstellung. Die Meinung über Evangelikale sei nicht abgefragt worden, heißt es.

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“Climate Time Machine” – für die letzten Zweifler

Die “Climate Time Machiche” zeigt den Klimawandel per Landkarten.

Und das aus dem Land der großen Klima-Skeptiker: Die NASA-Seite “Climate Time Machine” zeigt die “unbequeme Wahrheit”. Gemeinsam mit dem …

WAZ

Und das aus dem Land der großen Klima-Skeptiker: Die NASA-Seite “Climate Time Machine” zeigt die “unbequeme Wahrheit”. Gemeinsam mit dem California Institute of Technology und dem Jet Propulsion Labor hat die US-Bundesbehörde eine Kartenübersicht über den Klimawandel veröffentlicht. Mithilfe von vier Kategorien – Meereis, Meeresspiegel, Kohlenstoffdioxid-Ausstoß und globale Durchschnittstemperatur – kann sich der Nutzer das Ausmaß der Temperaturveränderungen vor Augen führen. Mit einem Regler lassen sich jeweils der Zeitraum und bei der Kategorie Meeresspiegel dessen erwartete Höhe ändern.

NASA Climate Time Machine

Der „humanistische“ Kampf gegen das Kreuz

Bladensburg Peace Cross, Bild: patheos.com

„In den USA wurde eine neue Form der Jagd auf Christen eingeläutet. Ohne Regeln, dafür aber systematisch und permanent, ideologisch, wild und diabolisch. Ohne Schonung. Sie läßt keinen Atem noch gibt es ein Entkommen“, so beschreibt die Voice oft the Persecuted ein neues antichristliches Phänomen in den USA.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Aktivisten der antichristlichen American Humanist Association erstatteten sogar gegen das Bladensburg Peace Cross Anzeige, ein Kreuz, das bereits 1925 errichtet wurde, ohne daß bisher jemand Anstoß daran genommen hätte.

Das Bladensburg Peace Cross erinnert an 49 Gefallene aus dem County Prince George im Staat Maryland. US-Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Das Denkmal ist Ausdruck des amerikanischen Patriotismus, doch für die „Humanisten“ ist ihr Haß auf das Kreuz stärker als ihr Patriotismus.

Selbst Unfallkreuz ist „Humanisten“ unerträglich

Auf der gegenüberliegenden Westküste der USA, in Lake Elsinore in Kalifornien zeigte dieselbe Organisation ihre ganze Grausamkeit. Ohne Herz und ohne Mitleid zwangen sie eine Mutter, ein Kreuz am Straßenrand zu entfernen, das an den Unfalltod ihres Sohnes erinnerte, der an jener Stelle ums Leben gekommen war. Für die „Humanisten“ war der Anblick des Kreuzes so unerträglich, daß sie die Entfernung selbst dieses Kreuzes mit einem Gerichtsbeschluß erzwangen.

In Lake Elsinore verhinderte ein Richter die Errichtung eines Denkmals, das einen Soldaten zeigen sollte, der vor dem Grab eines gefallenen Kameraden kniet. Die befremdliche Begründung des richterlichen Verbots: weil das Projekt vorsah, daß das Grab durch ein Kreuz gekennzeichnet ist.

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Wo Babys harte Hände spüren: USA-30 Prozent der Eltern schlagen ihre Kinder

Bild: U.S. National Archives and Records Administration; gemeinfrei

Die Mehrheit der US-amerikanischen Eltern züchtigt ihre Kinder mit Schlägen. Das ist an sich schon eine irritierende Feststellung, die Sozialforscher der University of Michigan in ihrer Untersuchung treffen, wobei der dort verwendete Begriff “spank” bekanntlich vieles umfasst: von Klapsen bis hin zu Prügeln. Was der trockenen Feststellung “The majority of U.S. parents spank their children” folgt, stellt noch mehr Fragen.

Von Thomas PanyTELEPOLIS

Die drei Wissenschaftler der School of Social Work untersuchten Daten von 2.788 Familien, die an einer Longitudinalstudie teilnahmen, ein kürzlich geborenes Kind hatten und in städtischen Wohnvierteln lebten. Ihr Forschungsinteresse richtete sich darauf, ob diese Familien schon einmal in Verbindung mit dem Child Protection Services (CPS) standen.

Dabei kamen sie zu einem Ergebnis, das darauf “hindeutet”, dass 30 Prozent, also fast ein Drittel, aller einjährigen (!) Kinder “mindestens ein Mal im vergangenen Monat” geschlagen (“spanked”) wurde.

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Globalisierung christlicher Kulturkämpfe

Bild:nrhz.de

Amerikanische Evangelikale agitieren weltweit gegen Homosexualität

Neue Rheinische Zeitung

US-Evangelikale mit guten Kontakten nach Deutschland gehören zu den treibenden Kräften hinter der Entstehung des neuen ugandischen Anti-Homosexuellen-Gesetzes. Dies bestätigen Recherchen mehrerer Publizisten aus den USA und Sambia. Demnach wurden einflussreiche amerikanische Evangelikale, die sich seit Jahren um Einfluss in diversen Staaten Afrikas bemühen, bei der Arbeit an dem Gesetzestext zu Rate gezogen.

Sie hätten keinerlei Einwände geäußert, bekräftigt der ugandische Verfasser des Gesetzesentwurfs, der in ihren Netzwerken aktiv ist und sie über das Projekt auf dem Laufenden gehalten hat. Hintergrund der US-evangelikalen Bemühungen in zahlreichen Staaten Afrikas ist das Bestreben, den “Kulturkampf” gegen die Gleichstellung verschiedenster Formen sexueller Orientierung im eigenen Land zu “globalisieren”, urteilt ein Kritiker aus der anglikanischen Kirche Sambias. Einer der maßgeblichen US-evangelikalen Unterstützer der ugandischen Anti-Homosexuellen-Aktivisten ist Autor eines christlichen Bestsellers, der in Deutschland binnen weniger Jahre eine Auflage von Hunderttausenden Exemplaren erreichte. Seine Kirche hat kürzlich eine Filiale in Berlin eröffnet.

Vom Aufschwung der Homophobie in Afrika

Bild: Uganda Gay On Move

Bild: Uganda Gay On Move

Bis 2003 wurde Homosexualität in Afrika geduldet, solange sie sich im Verborgenen abspielte. Seitdem die Anglikanische Kirche über schwule Bischöfe streitet nimmt auf dem Kontinent die Repression zu.

Tagesspiegel – Dagmar Dehmer

Bis 2003 ist Homosexualität in Afrika kein explosives Thema gewesen. Aber der Konflikt in der Anglikanischen Kirche um die Weihe eines schwulen Bischofs brachte seinerzeit die Kirche an den Rand der Spaltung – und führte zu einer Rebellion der afrikanischen anglikanischen Kirchen. Als Erste wehrten sich die Nigerianer gegen diese Zumutung aus dem liberalen Westen. Aber daraus wurde schnell ein Flächenbrand – es kam zu einem Grundsatzstreit zwischen den afrikanischen Anglikanischen Kirchen und denen in England und den USA.

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Schulverweigerer scheitern vor höchstem US-Gericht

Bild: Die Presse.com

Asyl in den USA suchte eine evangelikale Großfamilie aus dem Kreis Esslingen. Die Eltern wollten ihre acht Kinder partout Zuhause unterrichten. Ihr Antrag wurde in der letzten Instanz abgelehnt.

DIE WELT

Ein streng religiöses Elternpaar mit fünf Kindern aus Baden-Württemberg hat bei seinem Kampf um Asyl in den USA einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Familie scheiterte am Montag beim Obersten Gerichtshof in Washington mit ihrem Einspruch gegen einen abgelehnten Asylantrag. Damit gilt das Urteil einer unteren Instanz, dass nach amerikanischem Recht kein Schutz vor der Schulpflicht in Deutschland gewährt werden kann.

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Gottes Wort in Dolby Surround

Bild: imdb.com

Die Bibel-Renaissance im Filmjahr 2014 zeigt nicht unbedingt, dass sich Hollywood mit dem Glauben auseinandersetzt.

Von Michael PrüllerDie Presse

Manche katholischen Freunde klagen, dass heute im Film der Glaube keine Rolle mehr spielt. Das ist natürlich Unsinn. Gerade Hollywood bedient sich gern der Bibel. Allein schon an den 90 Millionen evangelikalen Christen in den USA kommt eine so gewinnorientierte Institution wie die Filmindustrie nicht vorbei.

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Ist der Klimawandel bewiesen? Im Namen der Akademie

Bild: t-online.de

Zwischen zwei Weltklimaberichten zeigen zwei der ehrwürdigsten Großakademien Flagge. Amerikas und Englands Gelehrte wollen mit einem neuen Populärgutachten den Klimaskeptikern Wind aus den Segeln nehmen.

Von Joachim Müller-JungFrankfurter Allgemeine

Viel wichtigeres als den Klimawandel kann es nach Überzeugung der beiden bedeutendsten Wissenschaftsakademien der Welt nicht geben in der heutigen Zeit, und: „Es ist sicherer als jemals zuvor, dass der Mensch das Klima verändert“.  Mit diesen Worten und einer Reihe weiterer Im-Namen-der-Wissenschaft-Statements gehen die amerikanische National Academy of Science und die schon 1660 gegründete Royal Society in eine gemeinsame Offensive gegen Zweifler und Verschwörungstheoretiker. Ihr Bericht „Klimawandel: Evidenz  und Ursachen“  wird in einer Zeit veröffentlicht, die von Klimagutachten nur so strotzt.

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Ein ugandisches Gesetz und sein möglicher US-Ursprung

oto: ap photo/stephen wandera Immer wieder veröffentlichen Tageszeitungen Listen von Homosexuellen. Das aktuelle Beispiel wurde am Dienstag in der Tageszeitung “Red Pepper” veröffentlicht

US-Evangelikale sollen das Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda beeinflusst haben – Die Befürworter des neuen Gesetzes bestreiten das vehement.

Von Michaela KamplderStandard.at

Am Montag hat der ugandische Präsident Yoweri Museveni ein Gesetz unterzeichnet, das homosexuelle Beziehungen unter Strafe stellt – unter bestimmten Umständen ist auch lebenslange Haft möglich. Auch die “Förderung von Homosexualität” wird kriminalisiert. Damit, so befürchten Aktivisten für die Rechte Homosexueller, könnte auch ihre Arbeit als gesetzeswidrig eingestuft werden.

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Darwin und kein Ende – immer noch nicht…

Aktuelle Studien zum Verhalten von US-Amerikanern und EU-Bürgern zum Thema Wissenschaft erscheinen ziemlich erschreckend:

Von Prof.Dr. Reinhold LeinfelderAch du lieber Darwin!

Nach diesen Studien bezweifeln sogar 90% der US-Amerikaner die Evolutionstheorie und auch etwa 36% der Deutschen meinen, dass wir uns zu sehr auf die Wissenschaft und zu wenig auf den Glauben verlassen. Allerdings sagten bei einer aktuellen Umfrage der EU zu diesem Thema  laut Stuttgarter Zeitung aber auch “mehr als zwei Drittel .., dass sie Wissenschaft und Glaube für unabhängig halten oder für komplementär. Fast 40 Prozent der Befragten – auch der wissenschaftsnahen Probanden – finden, dass sich Wissenschaft und Glaube gegenseitig unterstützen könnten. Das mag sich irgendwann als Irrtum herausstellen, aber es zeigt doch einen verbreiteten Wunsch. …”

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Papst macht glücklicher als Richard Dawkins

Paapst9Christen sind glücklicher und denken weniger analytisch als Atheisten – das berichten US-Psychologen, die Textnachrichten auf Twitter untersucht haben. Das Ergebnis ihrer Studie liege aber nicht am Glauben selbst, sondern am sozialen Zusammenhalt, den eine Glaubensgemeinschaft bietet.

Von Lukas Wieselbergscience.ORF.at

Der Psychologe Ryan Ritter von der University of Illinois hat mit seinen Kollegen einen recht eigenwilligen Versuch unternommen, die seligmachende Wirkung von Religionen zu untersuchen. Die Forscher werteten Tweets von rund 16.000 Personen aus – die Hälfte von ihnen Gläubige, die andere Atheisten.

Als “gläubig” wurden dabei Menschen betrachtet, die einen von fünf hochrangigen Christen – allen voran: den im Vorjahr zurückgetretenen Papst Benedikt XVI – auf Twitter folgten. Als “atheistisch” eingestuft wurden jene, die etwa dem Evolutionsbiologen und bekannten Religionskritiker Richard Dawkins folgten.

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Die Studie:

“Christians Are Happier, More Socially Connected, and Less Analytical Than Atheists on Twitter” von Ryan S. Ritter und Kollegen ist in der Märzausgabe 2014 von “Social Psychological and Personality Science” erschienen.

Obama empfängt “Glückskeks” im Weißen Haus

Foto: brightsblog

Foto: brightsblog

Orange-rote Kutte neben dunklem Anzug: Als der Dalai Lama 2011 mit Obama posierte, war China entzürnt. Auch bei ihrem erneuten Treffen dürfte die Antwort aus Peking nicht lange auf sich wartenlassen.

evangelisch.de

US-Präsident Barack Obama empfängt den Dalai Lama am Freitag (16.00 Uhr MEZ) in Washington. Es ist das erste Treffen der beiden Friedensnobelpreisträger seit Juli 2011, teilte das Weiße Haus mit. Zu dem auf rund eine Stunde angesetzten Treffen wolle Obama das geistliche Oberhaupt der Tibeter als “international respektierten religiösen und kulturellen Führer” begrüßen. Das sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Caitlin Hayden, am Donnerstagabend (Ortszeit).

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Können erzkonservative und bibeltreue Christen einen saufenden Noah ertragen?

Bild: filmstarts.de

Streit um Noah-Darstellung in Hollywoodfilm

Deutschlandradio Kultur

Können in den USA erzkonservative und bibeltreue Christen einen saufenden Noah auf der Filmleinwand ertragen?

Aus Sorge vor einem Flop an der Kinokasse hatten Manager der Paramount-Studios mehrere Marktforschungs-Unternehmen beauftragt, Testvorführungen zu veranstalten – gegen den Willen von Star-Regisseur Darren Aronofsky. Denn immerhin soll der Monumentalfilm 125 Millionen Dollar kosten. Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, kam die Rohfassung des Films beim strenggläubigen Testpublikum allerdings entgegen den Befürchtungen gut weg. Eigentlich sollten diese Ergebnisse gar nicht veröffentlicht werden. Die Paramount-Studios sahen sich aber dazu gezwungen, nachdem die Zeitschrift “Variety” von negativen Ergebnissen einer Umfrage zu dem Noah-Film berichtet hatte.

USA: Den Henkern geht der Stoff aus

Der Raum für die letale Injektion im San Quentin State Prison Bild: wikimedia.org

Für die Hinrichtung eines Gefangenen im US-Staat Missouri verweigert eine Apotheke die Lieferung der tödlichen Medikamente. Diese sind kaum mehr erhältlich.

taz.de

Die Strafvollzugsbehörden im US-Staat Missouri müssen sich einen neuen Lieferanten für das bei Hinrichtungen eingesetzte tödliche Medikament suchen.

Eine Apotheke in Tulsa im Nachbarstaat Oklahoma verständigte sich mit dem Anwalt eines Todeskandidaten darauf, weder das Medikament Pentobarbital noch eine andere Substanz für die Hinrichtung zu liefern. Das geht aus Gerichtsdokumenten vom Montag hervor.

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