Schlagwort-Archive: USA

Polizeistaat USA

Ferguson: Einsatzkräfte gingen mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Demonstranten vor. (Foto: AFP)

Ganz egal wie man den Showdown zwischen Anwohnern und Gesetzeshütern in Ferguson, Missouri, auch bewertet, es lässt sich die Tatsache nicht bestreiten, dass die örtliche Polizei den Protestlern wie ein Ableger des Militärs entgegengetreten ist. Leider werden wir uns im Polizeistaat, wie er im modernen Amerika nun einmal existiert, immer wieder in Ferguson wieder finden. Nämlich immer dann, wenn ein unbewaffneter Bürger durch einen bis zur Halskrause bewaffneten Polizisten niedergeschossen wird. Oder wenn ein Polizist dazu neigt, erst zu schießen, um danach Fragen zu stellen. Oder wenn ein Polizist sich derart besorgt um ihre persönliche Sicherheit zeigt, dass alles und jedermann zu einer potenziellen Bedrohung heranreift. Wir werden uns in Ferguson wiederfinden.

Von John W. WhiteheadTELEPOLIS

Menschen kämpfen für ihre Freiheit und gewinnen diese mittels einer sehr harten Schule. Ihre Kinder, aufgewachsen in Gelassenheit, lassen sie sich wieder entgleiten, diese armen Narren. Und deren Enkel avancieren einmal mehr zu Sklaven”.

D.H. Lawrence

Hierbei gibt es stets eine Sache zu bedenken. Ob über solche Vorfälle nun berichtet wird oder nicht, ob dadurch soziale Proteste, Protestmärsche oder handgreifliche Auseinandersetzungen mit der Polizei mit stetig wachsendem Aggressionspotenzial ausgelöst werden, oder ob diese Entwicklung nun Empörung unter den Bürgern hervorruft oder nicht – Ferguson spielt sich laufend um uns herum ab.

Derartige Dinge geschehen sowohl in Klein- als auch Großstädten, und zwar jedes Mal, wenn ein amerikanischer Bürger durch die Polizei angehalten und gefilzt wird, angeblich nur deshalb, weil er einen “verdächtigen Eindruck” erweckte. Das passiert auch auf unseren Autobahnen und Bundesstraßen aufgrund einer nahezu unbändigen Gier, unter dem Vorwand der Straßensicherheit Geld von Autofahrern einzunehmen, die das Pech haben, über eine rote Ampel gefahren oder in eine Radarfalle geraten zu sein.

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Christlicher Lehrer wollte schwulen Jugendlichen mit Homo-Sex “heilen”

Die Baptistenschule wurde 1971 gegründet und verlangt von Eltern pro Jahr rund 4.000 Dollar Schulgeld, Bild: QUEER.DE

In einer Baptistenschule in den USA soll ein Lehrer über Jahre einen Jugendlichen vergewaltigt haben, damit er sexuelles Interesse an Frauen entwickelt.

QUEER.DE

Ein 32 Jahre alter schwuler Mann hat am Dienstag seine ehemalige Schule im Nordwesten von Mississippi angezeigt, weil er darin drei Jahre lang von einem Lehrer sexuell missbraucht worden sei. Kläger Jeff White behauptet, dass der Lehrer der Bethel Baptist School im 2.000 Einwohner zählenden Städtchen Walls die sexuellen Übergriffe als “Therapie” gegen Homosexualität bezeichnet habe. “Er hat mich vergewaltigt, weil ich schwul war, und gesagt, so würde ich lernen, Männer zu hassen und mich zu verändern”, erklärte White gegenüber der LGBT-Zeitung “Washington Blade”. Der Lehrer arbeitet heute als Pfarrer.

White hatte 1996 als Siebtklässler sein Coming-out gegenüber seinen christlich-konservativen Eltern, die dann die Baptistenschule um Rat fragten. Die Schule empfahl wöchentliche Beratungsgespräche mit dem beschuldigten Lehrer. Der Lehrer habe sich dann bis 1999 immer wieder an dem Jugendlichen vergangen.

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Göring-Eckardt ist für Militäreinsatz

Gott_mit_uns_1WKMit den IS-Kämpfern könne man nicht verhandeln, sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Waffenlieferungen lehnt die Politikerin dagegen ab. Sie könnten in falsche Hände kommen. Humanitäre Hilfe sei oberstes Gebot.

evangelisch.de

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat sich für ein militärisches Eingreifen im Nordirak ausgesprochen. Göring-Eckardt sagte am Donnerstag dem Radiosender MDR Info in Halle, die IS-Kämpfer seien keine Gruppe, mit der man verhandeln könne. “Die muss man bekämpfen – sowohl politisch als auch militärisch.” Sie finde es daher “richtig, dass die USA dort eingegriffen haben”. Die Vereinigten Staaten hätten auch eine besondere Verantwortung.

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Stolze U.S.-Admiräle kapitulieren vor evangelikalen Fundamentalisten

us_flagge_bibel_kreuzAktivisten, Veteranen und Aktive verteidigen in der Armee den 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, in dem die Einführung einer Staatsreligion und die Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Religionen untersagt sind.

Von petrapezRadio Utopie

Eigentlich müssten sich die mit Orden und Sternen geschmückten Generäle und Admiräle der U.S-Armee, allen voran diejenigen in der U.S. Navy, vor Wut in die Finger beissen, nachdem sie ihre bunten Epauletten von den Schultern gerissen haben.

Da ruft der Vorsitzende des U.S.-Generalstabs General Martin E. Dempsey zu den Waffen, um als Vorwand, im Irak immer noch ein Wörtchen mit zu reden, die mitfinanzierten I.S.-Milizen zur Strecke zu bringen anstatt die Verfassung in seiner Truppe durchzusetzen.

Es ist eine Offenbarung einer Niederlage, nicht die biblische, auch wenn es in diesem Fall um dieses heilige Buch der Christen geht.

Nach jahrzehntelangem Kampf erreichten Zehntausende einschliesslich Veteranen und aktive Militärangehörige, dass die Bibel nicht mehr in jedem der 24000 Zimmer der Kasernen und Unterkünfte der Militärstützpunkte innerhalb der U.S.A. und Übersee ausgelegt werden. Die Bücher wurden von den eifrigen Missionaren der The Gideons International gespendet.

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Amazon: Bible sells

Das verheißene Land vom Berg Nebo aus: Amazon will einen Film darüber drehen, wie Josua die Israeliten in das Land führte
Foto: Flickr/Michael Liu | CC-BY-NC-SA 2.0

Das Versandunternehmen Amazon will die biblische Geschichte von Josua verfilmen. Das konzerneigene Filmstudio entwickelt zudem eine Serie über einen Juristen, der die Stimme Gottes hören kann.

pro Medienmagazin

Für seinen Film-Streaming-Dienst in den USA und Großbritannien hat Amazon den biblischen Josua auf den Schirm genommen. Der geplante Film „Promised Land“ soll erzählen, wie Josua zum Anführer der Israeliten wurde. Dies meldete das Magazin Hollywood Reporter. Nach Moses‘ Tod seien die jüdischen Stämme auf der Suche nach einem Nachfolger, nach dem verheißenen Land und einem neuen Leben in wirre Kämpfe geraten. Mit Josua an der Spitze seien die Israeliten zu einer Nation geworden. Dieses Geschehen soll im Film aus der Perspektive von zwei Brüdern geschildert werden. Für das Drehbuch und die Produktion stehen Noah Oppenheim („The Maze Runner“, „Allegiant“) und Chris Bremner bereit, sowie Adam Sher als Produzent.

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Ku-Klux-Klan lockt neue Mitglieder mit Süßigkeiten

Die Mitglieder der Ku-Klux-Klans aus Virigina gehen mit seltsamen Methoden auf Mitgliederfang.© Jim Lo Scalzo/EPA

Sie verteilen Süßigkeiten und skandieren Parolen gegen Einwanderer. Der Ku-Klux-Klan kämpft mit kuriosen Methoden gegen Mitgliederschwund

Von Katharina Blaßstern.de

Rund 100 Mitglieder des rassistischen Geheimbundes protestierten in der Stadt Troy im Bundestaat North Carolina gegen Einwanderer. Vor dem Gerichtsgebäude in Troy skandierten sie Parolen gegen “Mischlinge”, während auf der anderen Straßenseite die Verfechter der Zuwanderer Gospellieder sangen. Der Kampf der Weltanschauungen artete in ein stundenlanges “Schrei-Duell” aus, berichten Reporter des Fernsehsenders Fox. Ein Eingreifen der Polizei verhinderte eine Schlägerei.

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USA: “Wissenschafter” gekündigt, weil er Evolution ablehnt?

TheCreation_399In den USA bekämpft ein Wissenschaftler seine Kündigung. Die Universität, für die er gearbeitet hat, habe ihn gekündigt, weil er als Evangelikaler die Evolution ablehnt, sagt er.

kath.net

Ein amerikanischer Wissenschafter wurde von seiner Universität gekündigt, nachdem er Dinosaurierknochen entdeckt hatte, die möglicherweise nur 4.000 Jahre alt sind. Er hat jetzt sein ehemalige Arbeitgeberin, die California State University at Northridge (CSUN), geklagt. Dies berichtet der Nachrichtensender FoxNews in seiner Online-Ausgabe.

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USA: Christen-Fundis knocken Abtreibungs-Klinik aus

LifeNews.com

Die Pfarrei „Church of the Resurrection“ („Kirche der Auferstehung“) in Lansing, der Hauptstadt des Staates Michigan in den Vereinigten Staaten, hat mit innovativen Mitteln den Kampf gegen die dortige Abtreibungsklinik „WomanCare“ aufgenommen und für deren vorläufige Schließung gesorgt.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Laut Pfarrer Steve Mattson leaste die Pfarrei das Gebäude, welches das Abtreibungszentrum beherbergt. Diese Maßnahme erlaubt es der Pfarrei nun, die Vertreter der Abtreibungsindustrie kurzfristig hinauszuwerfen. Bischof Earl Boyea von Lansing unterzeichnete im Namen der „Church of the Resurrection“ den 33 Monate gültigen Leasing-Vertrag für das Erdgeschoss des Gebäudes, der am 1. Oktober 2014 in Kraft treten wird.

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Gesuchter Finanz-Hai arbeitet jetzt für die Muttergottes

Florian Homm wird vom FBI gejagt. Doch der ehemalige Hedgefonds-Manager gibt es geläutert
FBI

Florian Homm verdiente ein Vermögen mit skrupellosen Finanzgeschäften. Davon will er nichts mehr wissen – sondern lieber sein Können in den Dienst der Gottesmutter stellen.

FOCUS ONLINE

Die Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ konnten es selber kaum glauben, was ihnen der einstige Hedgefonds-Manager Florian Homm im Interview erzählte: „Ich habe mein Leben der Heiligen Mutter gewidmet“, offenbart er und holt wie zum Beweis ein abgegriffenes Marienbildchen aus der Hosentasche. Er werde künftig für eine christlich-katholische Stiftung arbeiten. „Wir wollen die Menschen für die Botschaft der Heiligen Mutter gewinnen. Ich will helfen mit meinen Kenntnissen von Abläufen, Strukturen und Webdesign.“ Der Name der Stiftung: „Friends of the mother of devine mercy“. “Irre war Homms Leben schon länger. Nur anders irre”, schreiben die beiden SZ-Redakteure über ihr Treffen in der Dienstagsausgabe der Zeitung.

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In Deutschland gilt auch US-Recht

justiz_grossWarum Edward Snowden nicht nach Deutschland kommen darf? Hier droht Auslieferung statt Asyl. Denn für die Bundesregierung ist die Partnerschaft mit den USA wichtiger als Recht und Verfassung. Eine bittere Erkenntnis.

Von Josef FoschepothSüddeutsche.de

Edward Snowden darf weitere drei Jahre in Russland bleiben und auch frei ins Ausland reisen. Sollte er je deutschen Boden betreten (was Snowden selbst und viele Deutsche sich wünschen) – nach welchem Recht würde man diesen Whistleblower hier behandeln? Als in den vergangenen Monaten über Aufenthaltsmöglichkeiten für Snowden diskutiert wurde, wurden drei Optionen genannt.

Erstens, das Asylrecht – es schied aus, weil ein Antrag auf Asyl nur von einer Person gestellt werden kann, die sich bereits im Lande aufhält. Eine zweite Möglichkeit wäre, Snowden nach dem Aufenthaltsgesetz aufzunehmen, das einem Ausländer “aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis” ermöglichen kann. Dies lehnte die Bundesregierung ab. Auch die dritte Möglichkeit lehnte sie ab: Den Whistleblower nur für eine Zeugenvernehmung durch den parlamentarischen NSA-Untersuchungsausschuss ins Land zu lassen.

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Kirchenmänner als Politik-Lobbyisten—Gottesstaat Deutschland

Martin Dutzmann (l) und Karl Jüsten während eines Ökumenischen Gottesdienstes | © Andreas Schoelzel/dpa

Die evangelische und katholische Kirche haben Vertreter in den Bundestag geschickt. Sie sind Seelsorger für Abgeordnete, aber auch knallharte Gesetzes-Unterhändler.

Von Claudia KellerZEIT ONLINE

Im Bundestag wird nicht nur geredet. Es wird auch gebetet. Donnerstags und freitags um 8.30 Uhr läuten im Andachtsraum die Glocken des Kölner Doms – vom Band. Eine halbe Stunde Psalmen statt Gesetzentwürfe, Evangelium statt Haushaltsdebatte, dafür steht mancher Abgeordnete früher auf.

Die Kirchen umwerben die Parlamentarier. Dafür haben sie zwei Theologen nach Berlin berufen. Martin Dutzmann vertritt die evangelische Kirche, Karl Jüsten die katholischen Bischöfe. Sie sind als Seelsorger für die Politiker da. Sie trösten, wenn die Mutter stirbt, sie taufen die Kinder und segnen Ehepaare. Dutzmann und Jüsten sind im Bundestag aber nicht nur Seelsorger, sondern auch eifrige Lobbyisten.

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Protestanten-Bischof Strohm in Bomben-Stimmung

Heinrich Bedford-Strohm, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/MichaelLucan

Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zeigt sich “sehr erleichtert” über die angekündigte Intervention der USA im Nordirak.

evangelisch.de

Nach allem, was er in den vergangenen Tagen gelesen habe, sei die “Notwendigkeit polizeiähnlichen Eingreifens zum Schutz unmittelbar von massenhafter Tötung bedrohter Menschen gegeben”, schrieb der Bischof am Freitag auf seiner Facebook-Seite. Dies sei ein Fall der “menschlichen Schutzverantwortung” und mit der ökumenischen Friedensethik vereinbar.

“Ich habe den ganzen Tag gestern an die Menschen in den bedrohten kurdischen Städten und Dörfern und Bergen Kurdistans, in die sie fliehen, gedacht und ich habe für sie gebetet”, schrieb der Bischof weiter.

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Wurde in Texas ein Unschuldiger exekutiert?

Der Hinrichtungsraum im Staatsgefängnis Huntsville im US-Bundestaat Texas
Reuters

Die Dunkelziffer der unschuldig exekutierten Häftlinge in den USA Studien zufolge erschreckend hoch. Offenbar wurde auch Cameron Todd Willingham im Februar 2004 in Texas unschuldig hingerichtet – aufgrund eines dubiosen Deals des Staatsanwalts.

FOCUS ONLINE

In einem Hinrichtungsfall aus Texas hat nach  Medienberichten ein Staatsanwalt einen Handel mit einem Zeugen geschlossen, um den Angeklagten zu belasten. Darauf deute neues Beweismaterial hin, berichteten die „Washington Post“ und die „Dallas Morning News“ am Sonntagabend übereinstimmend.

Im Jahre 2004 wurde Cameron Todd Willingham im Staatsgefängnis Huntsville wegen Mordes hingerichtet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er ein Feuer in seinem Haus legte, bei dem seine drei Töchter 1991 starben. Seine Verurteilung basierte zum Teil darauf, dass Willingham die Tat einem Zellengenossen gegenüber zugegeben haben soll.

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Kalifornien Bundesgericht: Todesstrafe verfassungswidrig

Bild: Die Presse.com

Die Todesstrafe im Bundesstaat Kalifornien ist verfassungswidrig. Das hat ein amerikanisches Bundesgericht entschieden. Die Begründung: Sie werde zu selten angewandt.

Frankfurter Allgemeine

Ein amerikanisches Bundesgericht hat die Todesstrafe im Bundesstaat Kalifornien für verfassungswidrig erklärt. Die Umsetzung funktioniere so mangelhaft und sei derart von Verzögerungen geprägt, dass sie gegen die Verfassung des Bundesstaates verstoße, urteilte Richter Cormac Carney am Mittwoch nach einem Bericht der Zeitung „Los Angeles Times“.

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Erster atheistischer Fernsehsender—GO!

Das Kreuz am Ground Zero ist ein Stein des Anstoßes für die amerikanischen Atheisten, die am 29. Juli einen Fernsehsender an den Start bringen wollen Foto: Wimkimedia / Urban

Am 29. Juli soll der weltweit erste atheistische Fernsehsender an den Start gehen. Deren Macher versprechen einen Sender, der frei von „sämtlichem Aberglaube“ ist.

pro Medienmagazin

„Mit dem Start des atheistischen Fernsehsenders schreiben wir Geschichte“, zitiert das amerikanische Nachrichtenportal Christian Post den Präsidenten der amerikanischen Atheisten, David Silverman. „Es gibt Hunderte von Fernsehsendern, die christliche Inhalte übertragen. Für die Atheisten gab es so etwas bisher noch nicht.“

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USA: Missionarischer Bastelladen Hobby Lobby

Bild: patheos.com

Das Unternehmen versorgt die USA mit Superkleber und Weihnachtsdeko – und kämpft erfolgreich gegen Verhütungsmittel.

Von Michaela KamplderStandard.at

David Green ist Unternehmer. Und evangelikaler Christ. Zwei Dinge, die für ihn nicht auseinanderzuhalten sind. Die Familie Green ist Eigentümer der Firma Hobby Lobby, die Amerika seit mehr als 40 Jahren mit Bastelbedarf versorgt. Und: Die Greens sind einer der größten Spender für christlich-evangelikale Organisationen in den USA.
Zu sagen, Green engagiere sich für die christlich-evangelikale Bewegung in den USA, ist beinahe ein wenig kurz gegriffen. Für ihn bestimmen die Vorgaben seines Glaubens sein unternehmerisches Leben. “Du kannst kein Wertesystem am Sonntag haben und die anderen sechs Tage nicht danach leben”, sagt Green über sich selbst.

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Menschengemachte Beben: Der Öl- und Gasboom erschüttert Amerika

Wikipedia Image courtesy Mike Norton

Der der Öl- und Gasboom erschüttert die Amerikaner. In mehreren Bundesstaaten treibt das Rückpumpen der Abwässer die Zahl der Erdbeben massiv in die Höhe. Die Folgen sind gravierend.

Von Horst RademacherFrankfurter Allgemeine

Was Naturkatastrophen betrifft, ist der amerikanische Bundesstaat Oklahoma eher für seine zerstörerischen Tornados als für Erdbeben bekannt. In den vergangenen sechs Jahren hat aber die Erdbebenhäufigkeit in dem weit von jeder tektonischen Plattengrenze entfernt liegenden Bundesstaat exponentiell zugenommen. Inzwischen werden in Oklahoma sogar mehr Erdbeben als in Kalifornien, der klassischen Erdbebenregion Nordamerikas, registriert.

Wie es zu diesem im geologischen Zeitmaßstab gemessenen „urplötzlichen“ Anstieg der Erbebenhäufigkeit gekommen ist, gibt Geowissenschaftlern noch viele Rätsel auf. Inzwischen verdichten sich aber die Anzeichen immer mehr dafür, dass die erhebliche Zunahme von Erdbeben in Oklahoma etwas mit der dort rasant ansteigenden Förderung von Kohlenwasserstoffen zu tun hat.

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US-Skandal: Walmart und Amazon verkaufen KZ-Poster

“Arbeit macht frei”, KZ Dachau. Bild: wikimedia.org/PD

Entrüstung in den USA: Walmart, Amazon und Sears haben im Internet ein Poster verkauft, auf dem das Eingangstor des Konzentrationslagers Dachau zu sehen ist – mit dem berüchtigten Spruch „Arbeit macht frei“.

FOCUS ONLINE

Poster-Skandal in den USA: Wie etliche Medien übereinstimmend berichten, hatten die US-Konzerne Walmart, Amazon und Sears ein Bild aus dem Konzentrationslager Dachau im Online-Angebot. Laut „digiday.com“ war auf  dem „Deko-Poster für Zuhause“ das Eingangstor des Lagers zu sehen. Auf diesem steht in schwarzen  Metallbuchstaben: „Arbeit macht frei“.

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Christliche Tätowierungen werden immer beliebter

Bild: .sin-skin.de

Tätowierungen werden auch bei Christen immer beliebter. Im sogenannten „Bibelgürtel“ der USA – den Südstaaten – lassen sich Pastoren und Gemeindeleiter zunehmend Kreuze oder Bibelworte in die Haut ritzen.

kath.net

Ron Hendon, Inhaber eines Tätowierladens in Athens (Bundesstaat Georgia), hat nach eigenen Angaben bis zu fünf Christen als Kunden pro Woche. Vielfach seien es Personen mit lateinamerikanischen Wurzeln. Dass eine Tätowierung lebenslang halte, passe für viele gut mit der Bindung an den Glauben zusammen. Noch nie habe er erlebt, dass jemand eine christliche Tätowierung entfernen oder überzeichnen lassen wollte, sagte Hendon der Internet-Zeitung Christian Post.

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“Gang of Five”: Fünf ältere Herren gegen das liberale Amerika

Image: Jorge Eugene Moran/FB

Image: Jorge Eugene Moran/FB

Justitia ist blind und ein Gericht hat kein Geschlecht. Soweit die Theorie. Doch die Praxis ist auch in Demokratien komplizierter: Der Altersdurchschnitt am Obersten Gerichtshof der USA liegt bei 68 Jahren, sechs der neun Richter sind Männer.

Von Johannes KuhnSüddeutsche.de

Normalerweise diskutiert Amerika über die politische Gesinnung seiner Richter (derzeit: fünf konservativ, vier liberal), doch nun rücken auch Alter und Geschlecht in den Mittelpunkt. Am Montag urteilte der Supreme Court, dass von Arbeitgebern bezahlte Krankenversicherungen die Ausgaben für Verhütungsmittel nicht übernehmen müssen, wenn die Firmenbesitzer dies aus religiösen Gründen ablehnen. Das Urteil gilt als Einschränkung von Obamacare, der Gesundheitsreform des US-Präsidenten.

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