Schlagwort-Archive: USA

Transwasser und Homöopathie

Image: Carmen/Pinterest

Gentechnisch verändertes Wasser aus den USA wird bald zu uns herüberschwappen – mit unabsehbaren Folgen für unsere Gesundheit und Wunschkultur.

Von Leo Fischertaz.de

Groß war die Aufregung, als herauskam, dass das geplante Freihandelsabkommen TTIP unter anderem auch die Zulassung von Chlorhühnchen aus den USA vorsieht. Viele Verbraucher sind zu Recht besorgt, dass ihre guten deutschen Batteriehühnchen nun mit einer fremdländischen Substanz („chlorine“) in Kontakt kommen, ihren typischen Geschmack verlieren und nach Schwimmbad riechen.

Doch enthält das ohnehin schon streng geheime TTIP-Abkommen noch geheimere Zusatzprotokolle, die unter anderem eine völlige Liberalisierung des Wassers vorsehen. Dabei können auch gentechnisch veränderte Wasser, sogenannte Transwasser oder Wassermischgetränke, in den deutschen Handel gelangen – ohne Kennzeichnungspflicht für den Hersteller.

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IS-Terroristen drohen Twitter mit Anschlägen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Mutmaßliche Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) haben Twitter mit Anschlägen gedroht. Der Grund: Das Online-Netzwerk sperrt Konten der Extremisten.

pro Medienmagazin

Mit mehreren Tweets haben Kämpfer des IS angedroht, Mitarbeiter von Twitter zu ermorden und das Unternehmen anzugreifen. Das meldete Bild Online am Mittwoch unter Berufung auf die amerikanische Nachrichtenseite Vocativ.com, das die arabischen Posts ins Englische übersetzte.

Die Terroristen antworten nach eigener Aussage auf die „virtuelle Kampagne“ von Twitter, Konten zu sperren, von denen aus islamistische Propaganda verbreitet wird. Wenn das Unternehmen diese Praxis nicht stoppe, würden „einsame Wölfe“ der Organisation in Europa und den USA den Krieg zu ihm in die reale Welt bringen.

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Die neuen Allianzen im Nahen Osten

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Die Wucht des Islamischen Staats wirbelt das Freund-Feind-Denken im Nahen Osten durcheinander: Der Iran schließt eine Allianz mit den USA nicht aus. Und könnte vielleicht Baschar al Assad helfen?

Von Niels Krusestern.de

Im Nahen Osten gilt seit langer Zeit: Jeder gegen jeden und alle gegen Israel. Auf den jüdischen Staat als Feindbild konnten sich die meisten arabischen Länder bislang einigen, selbst wenn sie sich gegenseitig nicht ausstehen konnten oder können, wie etwa Iran und Saudi-Arabien. Die Nischen, in denen sich die beiden großen Vertreter der wichtigsten islamischen Strömungen eingerichtet hatten, sind in den letzten Jahren unbequemer geworden – vor allem mit Beginn des Arabischen Frühlings. Seitdem aber die Dschihadisten des (sunnitischen) “Islamischen Staats” die Macht in Teilen Syriens und dem Irak an sich gerissen haben, ist die Unbequemlichkeit einer Panik gewichen, die längst über die Region hinauswirkt.

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Zehnerallianz gegen das Salafistenkalifat

Magog, biblischer Dämon. G.W.Bush zog mit biblischer Prophetie in den Irak, um die Dämonen Gog und Magog zu zerstören. technogypsie.com

Auf dem NATO-Gipfeltreffen im walisischen Casnewydd hat der amerikanische Außenminister John Kerry eine “Kern-Allianz” von zehn Staaten angeregt, die der Ausbreitung des Kopfabschneiderkalifats seiner Ansicht nach ein Ende setzen könnte. Dem Bündnis sollen neben den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Dänemark, Polen auch Deutschland und die Türkei angehören.

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Dass die Türkei mit einbezogen wird, ist insofern bemerkenswert, als Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie in der Vergangenheit bei Grenzübertritten von Salafisten beide Augen zudrückte, um damit im Nachbarland Syrien den gewaltsamen Sturz der Regierung zu fördern: Nach bisherigen Erkenntnissen westlicher Behörden reisten fast alle der mindestens 800 französischen, mindestens 500 britischen und mindestens 400 deutschen Dschihadisten über die Türkei in das Salafistenkalifat ein, das auf syrischer Seite zwei Grenzabschnitte kontrolliert.

Bis zum Juni wurde die Sekte von Ankara nicht als terroristische Organisation eingestuft und noch heute werden in türkischen Städten offen Devotionalien und Kleidungsstücke mit ihren Symbolen angeboten und Spenden für sie gesammelt. Die Anhänger, die die Sekte unter türkischen Sunniten hat, könnten sich im Falle eines halbwegs wirksamen Engagements schnell und direkt gegen die eigene Regierung wenden.

Hinzu kommt, dass die Kopfabschneider zahlreiche Mitarbeiter des türkischen Konsulats in Mosul als Geiseln gefangen halten, deren Leben gefährdet ist, wenn sich der “Islamische Staat” von der Türkei verraten sieht. Im Gegensatz zu den USA, wo man die vorhandenen Geiseln bereits geköpft hat, reichen die etwa 50 Angestellten aus der Türkei noch für viele Videoaufnahmen, die die dortige Regierung unter Druck setzen können.

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USA umschmeicheln die Todfeinde von einst

Quelle: GQ Article

Quelle: GQ Article

Die USA kündigten an, mit aller Schärfe gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) vorzugehen. Bei ihrem Kampf setzen sie nach Recherchen des ARD-Magazins „Panorama“ auch auf die einstigen Todfeinde im Umkreis von Saddam Hussein.

Von Stefan BuchenCicero

Seit einigen Monaten ist Raad al-Hamdani ein gefragter Mann. Emissäre der Macht, die ihn vor elfeinhalb Jahren aus dem Amt gebombt haben, klopfen jetzt bei ihm an, um ihn als Verbündeten zu gewinnen. US-Militärs, Diplomaten und Geheimdienstler wollen wissen, wie der General a.D. helfen kann, die Lage im Irak in den Griff zu bekommen.

Raad al-Hamdani war bis April 2003 General der Revolutionsgarden von Saddam Hussein. Nach dem Einmarsch hatten die US-amerikanischen Besatzer Leuten wie ihm keine aktive Rolle im neuen Irak zugedacht. Der damalige Vizeverteidigungsminister Paul Wolfowitz begründete das Abseits mit den Worten, Hamdani und seinesgleichen seien „Sunni Nazi generals“ – sunnitische Nazigeneräle. Die irakischen Streitkräfte wurden aufgelöst und die Baath-Partei verboten. Mit „Order Number One“ und „Order Number Two“ schaffte der US-Statthalter Paul Bremer im Mai 2003 das alte Regime ab.

Vom „sunnitischen Nazigeneral“ zum Partner

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Wie Facebook Antisemiten gewähren lässt

facebook-welt-karte

Trotz Kritik in den USA und in Europa lässt das soziale Netzwerk eine Seite zu, die die Ritualmordlüge über die Juden verbreitet

Von Irene BricknerderStandard.at

Dass die sich globalisierende Menschheit – also jener Teil, der Zugang zum Internet hat – zunehmend miteinander vernetzt ist, wird allgemein als Fortschritt gesehen. Auch die von Facebook und anderen sozialen Medien eröffnete Möglichkeit, weltweit Inhalte miteinander zu teilen, wird großteils als positiv gewertet.

Doch dieser intensive Austausch geht mit einer dunklen Seite einher, auf die nur unzureichend reagiert wird. Gemeint ist der Umgang mit hetzerischen, ja gesellschaftlich brandgefährlichen Inhalten, denen Facebook, eines der größten und wichtigsten sozialen Medien, eine Plattform mit Abermillionen potenziell ansprechbaren Teilnehmern und Teilnehmerinnen bietet.

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Die Gruppe bei Facebook, so wie sie sich gestern darstellte:

Facebook Gruppe: Jewish Ritual Murder. Bild. BB

Facebook Gruppe: Jewish Ritual Murder. Bild. BB

Polizeistaat USA

Ferguson: Einsatzkräfte gingen mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Demonstranten vor. (Foto: AFP)

Ganz egal wie man den Showdown zwischen Anwohnern und Gesetzeshütern in Ferguson, Missouri, auch bewertet, es lässt sich die Tatsache nicht bestreiten, dass die örtliche Polizei den Protestlern wie ein Ableger des Militärs entgegengetreten ist. Leider werden wir uns im Polizeistaat, wie er im modernen Amerika nun einmal existiert, immer wieder in Ferguson wieder finden. Nämlich immer dann, wenn ein unbewaffneter Bürger durch einen bis zur Halskrause bewaffneten Polizisten niedergeschossen wird. Oder wenn ein Polizist dazu neigt, erst zu schießen, um danach Fragen zu stellen. Oder wenn ein Polizist sich derart besorgt um ihre persönliche Sicherheit zeigt, dass alles und jedermann zu einer potenziellen Bedrohung heranreift. Wir werden uns in Ferguson wiederfinden.

Von John W. WhiteheadTELEPOLIS

Menschen kämpfen für ihre Freiheit und gewinnen diese mittels einer sehr harten Schule. Ihre Kinder, aufgewachsen in Gelassenheit, lassen sie sich wieder entgleiten, diese armen Narren. Und deren Enkel avancieren einmal mehr zu Sklaven”.

D.H. Lawrence

Hierbei gibt es stets eine Sache zu bedenken. Ob über solche Vorfälle nun berichtet wird oder nicht, ob dadurch soziale Proteste, Protestmärsche oder handgreifliche Auseinandersetzungen mit der Polizei mit stetig wachsendem Aggressionspotenzial ausgelöst werden, oder ob diese Entwicklung nun Empörung unter den Bürgern hervorruft oder nicht – Ferguson spielt sich laufend um uns herum ab.

Derartige Dinge geschehen sowohl in Klein- als auch Großstädten, und zwar jedes Mal, wenn ein amerikanischer Bürger durch die Polizei angehalten und gefilzt wird, angeblich nur deshalb, weil er einen “verdächtigen Eindruck” erweckte. Das passiert auch auf unseren Autobahnen und Bundesstraßen aufgrund einer nahezu unbändigen Gier, unter dem Vorwand der Straßensicherheit Geld von Autofahrern einzunehmen, die das Pech haben, über eine rote Ampel gefahren oder in eine Radarfalle geraten zu sein.

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Christlicher Lehrer wollte schwulen Jugendlichen mit Homo-Sex “heilen”

Die Baptistenschule wurde 1971 gegründet und verlangt von Eltern pro Jahr rund 4.000 Dollar Schulgeld, Bild: QUEER.DE

In einer Baptistenschule in den USA soll ein Lehrer über Jahre einen Jugendlichen vergewaltigt haben, damit er sexuelles Interesse an Frauen entwickelt.

QUEER.DE

Ein 32 Jahre alter schwuler Mann hat am Dienstag seine ehemalige Schule im Nordwesten von Mississippi angezeigt, weil er darin drei Jahre lang von einem Lehrer sexuell missbraucht worden sei. Kläger Jeff White behauptet, dass der Lehrer der Bethel Baptist School im 2.000 Einwohner zählenden Städtchen Walls die sexuellen Übergriffe als “Therapie” gegen Homosexualität bezeichnet habe. “Er hat mich vergewaltigt, weil ich schwul war, und gesagt, so würde ich lernen, Männer zu hassen und mich zu verändern”, erklärte White gegenüber der LGBT-Zeitung “Washington Blade”. Der Lehrer arbeitet heute als Pfarrer.

White hatte 1996 als Siebtklässler sein Coming-out gegenüber seinen christlich-konservativen Eltern, die dann die Baptistenschule um Rat fragten. Die Schule empfahl wöchentliche Beratungsgespräche mit dem beschuldigten Lehrer. Der Lehrer habe sich dann bis 1999 immer wieder an dem Jugendlichen vergangen.

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Göring-Eckardt ist für Militäreinsatz

Gott_mit_uns_1WKMit den IS-Kämpfern könne man nicht verhandeln, sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Waffenlieferungen lehnt die Politikerin dagegen ab. Sie könnten in falsche Hände kommen. Humanitäre Hilfe sei oberstes Gebot.

evangelisch.de

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat sich für ein militärisches Eingreifen im Nordirak ausgesprochen. Göring-Eckardt sagte am Donnerstag dem Radiosender MDR Info in Halle, die IS-Kämpfer seien keine Gruppe, mit der man verhandeln könne. “Die muss man bekämpfen – sowohl politisch als auch militärisch.” Sie finde es daher “richtig, dass die USA dort eingegriffen haben”. Die Vereinigten Staaten hätten auch eine besondere Verantwortung.

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Stolze U.S.-Admiräle kapitulieren vor evangelikalen Fundamentalisten

us_flagge_bibel_kreuzAktivisten, Veteranen und Aktive verteidigen in der Armee den 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, in dem die Einführung einer Staatsreligion und die Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Religionen untersagt sind.

Von petrapezRadio Utopie

Eigentlich müssten sich die mit Orden und Sternen geschmückten Generäle und Admiräle der U.S-Armee, allen voran diejenigen in der U.S. Navy, vor Wut in die Finger beissen, nachdem sie ihre bunten Epauletten von den Schultern gerissen haben.

Da ruft der Vorsitzende des U.S.-Generalstabs General Martin E. Dempsey zu den Waffen, um als Vorwand, im Irak immer noch ein Wörtchen mit zu reden, die mitfinanzierten I.S.-Milizen zur Strecke zu bringen anstatt die Verfassung in seiner Truppe durchzusetzen.

Es ist eine Offenbarung einer Niederlage, nicht die biblische, auch wenn es in diesem Fall um dieses heilige Buch der Christen geht.

Nach jahrzehntelangem Kampf erreichten Zehntausende einschliesslich Veteranen und aktive Militärangehörige, dass die Bibel nicht mehr in jedem der 24000 Zimmer der Kasernen und Unterkünfte der Militärstützpunkte innerhalb der U.S.A. und Übersee ausgelegt werden. Die Bücher wurden von den eifrigen Missionaren der The Gideons International gespendet.

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Amazon: Bible sells

Das verheißene Land vom Berg Nebo aus: Amazon will einen Film darüber drehen, wie Josua die Israeliten in das Land führte
Foto: Flickr/Michael Liu | CC-BY-NC-SA 2.0

Das Versandunternehmen Amazon will die biblische Geschichte von Josua verfilmen. Das konzerneigene Filmstudio entwickelt zudem eine Serie über einen Juristen, der die Stimme Gottes hören kann.

pro Medienmagazin

Für seinen Film-Streaming-Dienst in den USA und Großbritannien hat Amazon den biblischen Josua auf den Schirm genommen. Der geplante Film „Promised Land“ soll erzählen, wie Josua zum Anführer der Israeliten wurde. Dies meldete das Magazin Hollywood Reporter. Nach Moses‘ Tod seien die jüdischen Stämme auf der Suche nach einem Nachfolger, nach dem verheißenen Land und einem neuen Leben in wirre Kämpfe geraten. Mit Josua an der Spitze seien die Israeliten zu einer Nation geworden. Dieses Geschehen soll im Film aus der Perspektive von zwei Brüdern geschildert werden. Für das Drehbuch und die Produktion stehen Noah Oppenheim („The Maze Runner“, „Allegiant“) und Chris Bremner bereit, sowie Adam Sher als Produzent.

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Ku-Klux-Klan lockt neue Mitglieder mit Süßigkeiten

Die Mitglieder der Ku-Klux-Klans aus Virigina gehen mit seltsamen Methoden auf Mitgliederfang.© Jim Lo Scalzo/EPA

Sie verteilen Süßigkeiten und skandieren Parolen gegen Einwanderer. Der Ku-Klux-Klan kämpft mit kuriosen Methoden gegen Mitgliederschwund

Von Katharina Blaßstern.de

Rund 100 Mitglieder des rassistischen Geheimbundes protestierten in der Stadt Troy im Bundestaat North Carolina gegen Einwanderer. Vor dem Gerichtsgebäude in Troy skandierten sie Parolen gegen “Mischlinge”, während auf der anderen Straßenseite die Verfechter der Zuwanderer Gospellieder sangen. Der Kampf der Weltanschauungen artete in ein stundenlanges “Schrei-Duell” aus, berichten Reporter des Fernsehsenders Fox. Ein Eingreifen der Polizei verhinderte eine Schlägerei.

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USA: “Wissenschafter” gekündigt, weil er Evolution ablehnt?

TheCreation_399In den USA bekämpft ein Wissenschaftler seine Kündigung. Die Universität, für die er gearbeitet hat, habe ihn gekündigt, weil er als Evangelikaler die Evolution ablehnt, sagt er.

kath.net

Ein amerikanischer Wissenschafter wurde von seiner Universität gekündigt, nachdem er Dinosaurierknochen entdeckt hatte, die möglicherweise nur 4.000 Jahre alt sind. Er hat jetzt sein ehemalige Arbeitgeberin, die California State University at Northridge (CSUN), geklagt. Dies berichtet der Nachrichtensender FoxNews in seiner Online-Ausgabe.

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USA: Christen-Fundis knocken Abtreibungs-Klinik aus

LifeNews.com

Die Pfarrei „Church of the Resurrection“ („Kirche der Auferstehung“) in Lansing, der Hauptstadt des Staates Michigan in den Vereinigten Staaten, hat mit innovativen Mitteln den Kampf gegen die dortige Abtreibungsklinik „WomanCare“ aufgenommen und für deren vorläufige Schließung gesorgt.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Laut Pfarrer Steve Mattson leaste die Pfarrei das Gebäude, welches das Abtreibungszentrum beherbergt. Diese Maßnahme erlaubt es der Pfarrei nun, die Vertreter der Abtreibungsindustrie kurzfristig hinauszuwerfen. Bischof Earl Boyea von Lansing unterzeichnete im Namen der „Church of the Resurrection“ den 33 Monate gültigen Leasing-Vertrag für das Erdgeschoss des Gebäudes, der am 1. Oktober 2014 in Kraft treten wird.

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Gesuchter Finanz-Hai arbeitet jetzt für die Muttergottes

Florian Homm wird vom FBI gejagt. Doch der ehemalige Hedgefonds-Manager gibt es geläutert
FBI

Florian Homm verdiente ein Vermögen mit skrupellosen Finanzgeschäften. Davon will er nichts mehr wissen – sondern lieber sein Können in den Dienst der Gottesmutter stellen.

FOCUS ONLINE

Die Journalisten der „Süddeutschen Zeitung“ konnten es selber kaum glauben, was ihnen der einstige Hedgefonds-Manager Florian Homm im Interview erzählte: „Ich habe mein Leben der Heiligen Mutter gewidmet“, offenbart er und holt wie zum Beweis ein abgegriffenes Marienbildchen aus der Hosentasche. Er werde künftig für eine christlich-katholische Stiftung arbeiten. „Wir wollen die Menschen für die Botschaft der Heiligen Mutter gewinnen. Ich will helfen mit meinen Kenntnissen von Abläufen, Strukturen und Webdesign.“ Der Name der Stiftung: „Friends of the mother of devine mercy“. “Irre war Homms Leben schon länger. Nur anders irre”, schreiben die beiden SZ-Redakteure über ihr Treffen in der Dienstagsausgabe der Zeitung.

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In Deutschland gilt auch US-Recht

justiz_grossWarum Edward Snowden nicht nach Deutschland kommen darf? Hier droht Auslieferung statt Asyl. Denn für die Bundesregierung ist die Partnerschaft mit den USA wichtiger als Recht und Verfassung. Eine bittere Erkenntnis.

Von Josef FoschepothSüddeutsche.de

Edward Snowden darf weitere drei Jahre in Russland bleiben und auch frei ins Ausland reisen. Sollte er je deutschen Boden betreten (was Snowden selbst und viele Deutsche sich wünschen) – nach welchem Recht würde man diesen Whistleblower hier behandeln? Als in den vergangenen Monaten über Aufenthaltsmöglichkeiten für Snowden diskutiert wurde, wurden drei Optionen genannt.

Erstens, das Asylrecht – es schied aus, weil ein Antrag auf Asyl nur von einer Person gestellt werden kann, die sich bereits im Lande aufhält. Eine zweite Möglichkeit wäre, Snowden nach dem Aufenthaltsgesetz aufzunehmen, das einem Ausländer “aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis” ermöglichen kann. Dies lehnte die Bundesregierung ab. Auch die dritte Möglichkeit lehnte sie ab: Den Whistleblower nur für eine Zeugenvernehmung durch den parlamentarischen NSA-Untersuchungsausschuss ins Land zu lassen.

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Kirchenmänner als Politik-Lobbyisten—Gottesstaat Deutschland

Martin Dutzmann (l) und Karl Jüsten während eines Ökumenischen Gottesdienstes | © Andreas Schoelzel/dpa

Die evangelische und katholische Kirche haben Vertreter in den Bundestag geschickt. Sie sind Seelsorger für Abgeordnete, aber auch knallharte Gesetzes-Unterhändler.

Von Claudia KellerZEIT ONLINE

Im Bundestag wird nicht nur geredet. Es wird auch gebetet. Donnerstags und freitags um 8.30 Uhr läuten im Andachtsraum die Glocken des Kölner Doms – vom Band. Eine halbe Stunde Psalmen statt Gesetzentwürfe, Evangelium statt Haushaltsdebatte, dafür steht mancher Abgeordnete früher auf.

Die Kirchen umwerben die Parlamentarier. Dafür haben sie zwei Theologen nach Berlin berufen. Martin Dutzmann vertritt die evangelische Kirche, Karl Jüsten die katholischen Bischöfe. Sie sind als Seelsorger für die Politiker da. Sie trösten, wenn die Mutter stirbt, sie taufen die Kinder und segnen Ehepaare. Dutzmann und Jüsten sind im Bundestag aber nicht nur Seelsorger, sondern auch eifrige Lobbyisten.

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Protestanten-Bischof Strohm in Bomben-Stimmung

Heinrich Bedford-Strohm, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/MichaelLucan

Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zeigt sich “sehr erleichtert” über die angekündigte Intervention der USA im Nordirak.

evangelisch.de

Nach allem, was er in den vergangenen Tagen gelesen habe, sei die “Notwendigkeit polizeiähnlichen Eingreifens zum Schutz unmittelbar von massenhafter Tötung bedrohter Menschen gegeben”, schrieb der Bischof am Freitag auf seiner Facebook-Seite. Dies sei ein Fall der “menschlichen Schutzverantwortung” und mit der ökumenischen Friedensethik vereinbar.

“Ich habe den ganzen Tag gestern an die Menschen in den bedrohten kurdischen Städten und Dörfern und Bergen Kurdistans, in die sie fliehen, gedacht und ich habe für sie gebetet”, schrieb der Bischof weiter.

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Wurde in Texas ein Unschuldiger exekutiert?

Der Hinrichtungsraum im Staatsgefängnis Huntsville im US-Bundestaat Texas
Reuters

Die Dunkelziffer der unschuldig exekutierten Häftlinge in den USA Studien zufolge erschreckend hoch. Offenbar wurde auch Cameron Todd Willingham im Februar 2004 in Texas unschuldig hingerichtet – aufgrund eines dubiosen Deals des Staatsanwalts.

FOCUS ONLINE

In einem Hinrichtungsfall aus Texas hat nach  Medienberichten ein Staatsanwalt einen Handel mit einem Zeugen geschlossen, um den Angeklagten zu belasten. Darauf deute neues Beweismaterial hin, berichteten die „Washington Post“ und die „Dallas Morning News“ am Sonntagabend übereinstimmend.

Im Jahre 2004 wurde Cameron Todd Willingham im Staatsgefängnis Huntsville wegen Mordes hingerichtet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er ein Feuer in seinem Haus legte, bei dem seine drei Töchter 1991 starben. Seine Verurteilung basierte zum Teil darauf, dass Willingham die Tat einem Zellengenossen gegenüber zugegeben haben soll.

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Kalifornien Bundesgericht: Todesstrafe verfassungswidrig

Bild: Die Presse.com

Die Todesstrafe im Bundesstaat Kalifornien ist verfassungswidrig. Das hat ein amerikanisches Bundesgericht entschieden. Die Begründung: Sie werde zu selten angewandt.

Frankfurter Allgemeine

Ein amerikanisches Bundesgericht hat die Todesstrafe im Bundesstaat Kalifornien für verfassungswidrig erklärt. Die Umsetzung funktioniere so mangelhaft und sei derart von Verzögerungen geprägt, dass sie gegen die Verfassung des Bundesstaates verstoße, urteilte Richter Cormac Carney am Mittwoch nach einem Bericht der Zeitung „Los Angeles Times“.

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