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Imkamp: ‘Selbstgespräche sind noch lange kein Dialogprozess’

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Beten statt sitzen, knien statt Memoranden schreiben. Wallfahrtsdirektor Wilhelm Imkamp über das Fünf-Punkte-Programm, wie ein Aufbruch im Glauben wirklich gelingen kann.

Von Regina Einigkath.net

Vatican-Magazin: Papst Benedikt reist bald nach Lateinamerika. Dort sind Katechesen sonntags in vielen Pfarreien eine Selbstverständlichkeit. Könnten Sonntagsschulen oder Christenlehre oder traditioneller Katechismusunterricht in unseren Breiten der Verdunstung des Glaubens gegensteuern?

Prälat Wilhelm Imkamp:Ich gehöre einer Generation an, die sich noch an die sonntagnachmittägliche Christenlehre in der Pfarrkirche gut erinnern kann. Ich sehe noch heute den Pfarrer von der Kanzel herab seine Katechese halten und habe erlebt, wie wir als Kinder oft in spannende Fragestellungen einbezogen wurden. Die Christenlehre war für mich ein rundum positives Erlebnis. Ich glaube allerdings nicht, dass sie sich heute in dem zeitlichen Umfang realisieren lässt. Hier gilt es, sich angesichts der Beschleunigung des Lebens neuer Möglichkeiten zu bedienen. Was wir sicherlich brauchen, ist eine erhöhte Anstrengung, die Glaubenswahrheiten den Jugendlichen, aber auch älteren Menschen zur Kenntnis zu bringen. Es fehlen die elementaren Grundrechenarten und die Alphabetisierung des Glaubenswissens! Manchmal könnte man den Eindruck haben, dass es einigen religionspädagogischen Profis gar nicht so sehr auf dieses Grundwissen in Glaubensfragen ankommt, um es einmal ganz vorsichtig zu formulieren!

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