
Wolfgang Schneiderhahn, Quelle: wikipedia
Noch bis Dienstag sind die deutschen Soldaten in Lourdes. Für den ehemaligen Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhahn ist die Wallfahrt essentiell, sie dürfe nicht gestrichen werden im Zuge der Heeresreform. Hier kritisiert der General a.D. im domradio.de-Interview mangelnde Kommunikation mit den Soldaten.
domradio.de: Wie haben Sie diese Soldatenwallfahrt erlebt?
Schneiderhahn: Ich habe wieder mal Soldaten erlebt, wie ich sie mir eigentlich wünsche: Dass sie jung sind, dass sie fröhlich sind, aber im entscheidenden Moment auch besinnlich und ernsthaft sein können; und darüber nachdenken, was ihr Beruf bedeutet. Und diese Kombination hier ist etwas, was mich sehr bewegt. Das hat mich im aktiven Dienst bewegt, aber es bewegt mich auch jetzt als Pensionär: eine Bundeswehr, die es wirklich verdient hat, dass man sie achtet und ernst nimmt, junge Menschen, auf die wir stolz sein können in unserem Land. Auch, wenn man mit den Verwundeten hier konfrontiert wird und das viele Elend hier in Lourdes sieht, werden junge Menschen auch nachdenklich. Und es fällt ihnen ein zu sagen: Mein Gott, mit geht es eigentlich gut. Und dafür bin ich auch dankbar.










































































