Dodo des Monats August 2007


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Norwegens Prinzessin Märtha Louise kann hellsehen. Diese Fähigkeit will sie jetzt an andere weitergeben – mit Hilfe von ganz oben. Ihre Schüler sollen in speziellen Kursen lernen, mit Engeln zu kommunizieren und so „Wunder schaffen“.

Als Norwegens Prinzessin Märtha Louise 2002 dem skandalumwitterten Autoren Ari Behn das Ja-Wort gab, warnte ihn sein Schwiegervater vor. „Sie ist unberechenbar“, verriet er dem Bräutigam in seiner Hochzeitsrede augenzwinkernd. „Eine Menge Dinge werden passieren.“

König Harald hatte nicht zu viel versprochen: Märtha Louise, die ältere Schwester von Kronprinz Haakon und die Nummer vier in der Thronfolge, gilt als enfant terrible im norwegischen Königshaus. Erst legte sie den Titel „Königliche Hoheit“ ab und verzichtete damit auf ihren Anspruch auf eine fürstliche Apanage – etwa 500.000 Euro im Jahr. Dann schlug sie sich mehr schlecht als recht als Märchenvorleserin und Kinderbuchautorin durch. Und neuerdings versucht sie ihr Glück als Wunderheilerin.

Die norwegische Prinzessin spricht mit Engeln“, meldete die BBC jüngst. Und definierte den neuesten Coup der umtriebigen Geschäftsfrau damit exakt. Als Mitbegründerin eines spirituellen Schulungszentrums in Oslo will die 35-Jährige Kurse im Handauflegen und in Selbstheilung anbieten. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kostet umgerechnet 12.000 Dollar. Auf der Homepage ihrer neuen Firma schreibt Märtha Louise, die Teilnehmer sollten lernen, mit Engeln zu kommunizieren.

2 Comments

  1. Ich bewerbe mich für den nächsten Dodo.
    Ich sehe überall die schrecklichen Verhältnisse in meinem Elternhaus und die Nazizeit steht wieder kurz vor uns.

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