Der Fall Joachim Bublath


Der Fall Joachim Bublath – »Wer schreit hat Recht« Ökotest

Im Februarheft 2005 veröffentlichte Ökotest unter dem Titel: „Heilpraktiker – ich geh kaputt“ einen grossen Heilpraktikertest [1]. Bei diesem wurden zwanzig Heilpraktiker und ihre Heilmethoden überprüft. Nachdem lediglich drei von zwanzig Heilpraktikern eine untadelige Leistung ablieferten, entbrannte ein Sturm der Entrüstung bei den Heilpraktikerverbänden und auch im Forum von Ökotest.

Am 5. September 2007 veröffentlichte Joachim Bublath eine Wissenschaftssendung unter dem Titel „Die modernen Wunderheiler“. Im Laufe der Sendung wies er auf die oft mangelhafte Ausbildung von Heilpraktikern hin und unterzog verschiedene alternative Heilverfahren einer wissenschaftlichen Betrachtung. Aufregung in der Heilpraktikerszene. Joachim Bublath formulierte all das, was man nicht gerne hört, wenn man sein Geld mit dem Versprechen von Heilung und Genesung verdient. Ruhig, gelassen und wenig aufgeregt präsentierte er den Stand der Wissenschaft zu verschiedenen alternativen Heilverfahren: Von mangelhafter Datenlage bis zu nicht vorhandener Forschung.

Wie auch Ökotest musste er die Erfahrung machen, dass die Lobbyisten alternativer sowie meist unwissenschaftlicher und teils gefährlicher Verfahren sich nur ungern einer Überprüfung stellen.

Wer heilt hat Recht?

Leider nein. Denn anstatt sich um den Nachweis zu bemühen, dass man heilen kann, äußerten sich Wunderheiler, Heilpraktiker und Homöopathen lieber im Internet-Forum des ZDF und über die E-Mail-Adresse von Joachim Bublath. Spam statt Beweise [2].

Noch in der gleichen Nacht gingen weit über dreissig Texte im Forum des ZDF ein. Joachim Bublath wurde der Lüge bezichtigt, als ein Handlanger der Pharmalobby bezeichnet und teils schwer beleidigt. Das ZDF brauchte lange, bis es wenigstens die Beleidigungen löschte. Zu lange. Tagelang tobte der Sturm organisierter Entrüstung fast ungehindert im Forum.

In einschlägigen Heilpraktikerforen unterhielt man sich rege darüber, wie man wohl noch mehr Druck aufbauen könne. So empfahl ein Heilpraktikerverein, die Redaktion mit Stellungnahmen zu überhäufen, der E-Post-Empfänger solle dort überlaufen. Gleichzeitig wurde die E-Mail-Adresse von Joachim Bublath veröffentlicht. Ein anderer will erfahren haben, dass die Redaktion in München sich vor den vielen E-Mails fürchtet und fordert seine Mitgliedern auf bei der E-Mail-Flut mitzuhelfen. Und natürlich weiss dieser Heilpraktikerverein zu berichten, dass es sich bei dieser E-Mail-Flut um die „Volksmeinung“ handelt [3].

Schaden kommt über die Homöopathie

Doch nicht nur bei den Heilpraktikern war man aufgeschreckt. Auch der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wittert einen grossen Schaden für die geschäftliche Grundlage, die Homöopathie.
So deutete Herr Bublath in seiner Sendung vorsichtig an, dass die Homöopathie bisher noch keinen Wirksamkeitsnachweis habe erbringen können. Dies war dem DZVhÄ wohl zuviel, weshalb er zunächst eine aufgeregte Pressemitteilung lancierte, die sich hauptsächlich mit Schweinen beschäftigte und ein klein wenig unverständlich erschien [4]. Man ist dann wohl noch mal in sich gegangen und verlautbarte am 8. Oktober, man wolle noch am gleichen Tage eine Einstweilige Verfügung erwirken, denn es stimme nicht, dass die Homöopathie bislang keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen konnte [5]. Als Beweis führt der DZVhÄ unter Anderem eine Studie zu Felde, welche vom Verfasser selbst später wieder negiert wurde, weil die methodischen Schwächen der homöopathischen Forschung allzu offensichtlich sind [6] [7]. Diesen Umstand verschweigt der DZVhÄ freilich, denn schliesslich will man vor Gericht.

Letztlich bleibt auch unklar, wie denn die rechtliche Grundlage einer solchen Klage aussehen soll. Da „die Homöopathie“ nicht als persönlicher Ansprechpartner in Frage kommt und der DZVhÄ keine Erwähnung in der Sendung fand, muss man sich einfach fragen, wann wohl ein Autohersteller auf die Idee kommt, die Aussage „Autos machen Lärm und stinken“ gerichtlich untersagen zu lassen.

Auf die Anfrage, wie es denn nun um die einstweilige Verfügung bestellt sei, äusserte der Pressesprecher des DZVhÄ, das Mainzer Landgericht habe sich für eine mündliche Verhandlung entschieden. Die Einstweilige Verfügung wurde demzufolge abgelehnt.

Eine Stilfrage

Der korrekte journalistische Umgang mit dererlei Ungemach ist nicht jedem gegeben. Den Medienprofis beim ZDF scheint er jedoch ferner zu sein, als man gemeinhin von einem grossen öffentlich rechtlichen Sender annehmen sollte, denn das ZDF knickt ein vor der Macht des Spams.

Spam ist erfolgreich, sonst gäbe es ihn nicht. Spam war auch hier wieder erfolgreich. Das ZDF löschte sein Internet-Angebot zur Sendung. Zensur, weil die Masse es so wollte.

Joachim Bublath äusserte sich gestern im Magazin Focus zum mangelnden Rückhalt des ZDF, Wissenschaft als Abstimmungsergebnis sei der Sieg des Irrationalen [8].

Natürlich kann man Wissenschaft nicht abstimmen und natürlich erwartet man von einer Wissenschaftssendung, dass sie Wissenschaft bringt und nicht Geschäftsgrundlagen von Wunderheilern bedient.

Darüber, warum ausgerechnet Joachim Bublath ein Opfer der Selbstzensur des ZDF wurde, mag man spekulieren. Auf die oft mangelnde, da unzureichend nachzuweisende Ausbildung von Heilpraktikern wurde bereits in anderen Sendungen und in Printmedien immer wieder hingewiesen. So übte z.B. Dr. Leonhard Hansen von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am 01. Oktober 2007 in einem Artikel des Ärzteblatts harsche Kritik an der Arbeit von Heilpraktikern [9]. Im Magazin „Kontraste“ des RBB wurde ein Bericht gesendet, welcher die Risiken inkompetenter Behandlungen durch Heilpraktiker aufarbeitete. Auch die Redaktion von Kontraste wurde mit E-Mails überhäuft. Trotzdem sah sich niemand veranlasst, das Internetangebot zu entfernen. Dieses ist bis heute einsehbar [10].

Da kochen Wunderheiler ein Gebräu aus unzähligen, unsinnigen, und inhaltslosen Texten und das ZDF springt mitten hinein in den wohlig bereiteten Hexenkessel und zensiert sich selbst. Kein besonders stilvoller Abgang, sondern ein Armutszeugnis.

Patient, was nun?

Letztlich geht es jedoch um den Patienten. Er ist das begehrte Objekt, nach dessen Gunst und Geld die Heiler trachten. Wie soll er sich entscheiden?

Wählt er die Sieger, die soeben bewiesen haben „Wer schreit, hat Recht“, oder entscheidet er sich für denjenigen, der die Fakten sorgfältig und gut belegt unterbreiten kann? Es lohnt sich darüber nachzudenken, denn weder Lobbyarbeit noch juristisches Säbelgerassel ersetzen einen Wirksamkeitsnachweis. Wenn man erkrankt, muss man sich darauf verlassen können, mehr angedient zu bekommen als heiße Luft.

Es war eine ausgezeichnete Sendung auf dem gewohnt hohen Niveau von Joachim Bublath. Es ist tragisch und beschämend, dass sich das ZDF derart einfach dazu bewegen lässt, den Pfad der Objektivität zu verlassen.


Kontakt / Ansprechpartner:

Tanja Hindemith
E-Mail: tanja.hindemith|at|gmx.de

Quellenangaben

1 http://www.oekotest.de/cgi/yabb2/YaBB.pl?num=1143460083
2 http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/sendungen/Bublath/F 498/
3 http://www.bdhn-ev.de/uploads/media/Die_modernen_Wunderheiler.pdf
4 http://openpr.de/news/156606/Verheerende-Zuschauerkritik-auf-Bublaths-Alternativ medizin-Veriss.html
5 http://openpr.de/news/162757/Homoeopathie-Aerzte-wollen-Gegendarstellung-vom-ZDF -gerichtlich-durchsetzen.html
6 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uid s=9310601
7 http://www.annals.org/cgi/reprint/138/5/393.pdf
8 http://www.focus.de/kultur/kino_tv/protest_aid_135847.html
9 http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/10/01/170a0405.asp?cat=/news
10 http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_6265727.html

26 Comments

  1. Die letzte Sendung die ich mit Joachim Bublath gesehen hatte war wo er hinausging, weil Nina Hagen mit ihren unqualifizierten Verhalten wesentlich dazu beitrug.

    Das einzig vernünftige was sie damals sagte war die Erwähnung des „Disclosure Project“, so hätte ich wohl genauso gehandelt wie Bublath.

    Nun etwas zum Aufrütteln, was Bublath bestimmt auch interresiert hätte!

    Gab es bereits einen extraterrestrischen Technologietransfer?
    http://jnaudin.free.fr/

    Ich persönlich finde das es sehr Wichtig ist das alle Menschen „Bescheid Wissen“ über echte Alternativen, die offenbar weitgehend unterdrückt werden, siehe auch meine Postings bei „wallstreet – online“,… 😉
    http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1139200-31-40/bestaetigt-geheime-ufo-debatte-bei-der-uno

    Falls Sie ein begnadeter Bastler sind ist diese HP bestimmt ein Freudenfest —> 😉
    http://www.panaceauniversity.org/

    und hier zu den neuen Theorien/Hypothesen
    http://www.panacea-bocaf.org/earthtech.htm

    Darüber hätte sich Joachim Bublath sicher sehr gefreut, wäre solches zur Sprache gekommen! 😉

    Vielleicht erreichen Ihm diese Infos irgendwann mal, würde mich sehr freuen da er ein exzellenter Analytiker ist und hierbei gut die Spreu vom Weizen trennen könnte.

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  2. Also die Homöopathen-Lobby will Kohle machen, viel Kohle.
    Werfen den Ärzten Verschreibungswut vor, kennen aber kein Symptom, für das sie nicht selbst etwas verkaufen könnten.

    Wie geht Kohle machen besser, wenn man leicht zu findende Substanzen als Medizin anbietet?

    Hundescheisse zum Beispiel, auch für Kinder:

    http://www.homoeopathieforschung.de/mittel.php?reper=19

    Hmmm, lecker.

    Das Ausmass des obigen Skandals kann man gar nicht genug anprangern.

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  3. Ich will nicht sagen, dass die Mediziner in Deutschland schlecht sind. Das Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin wurde aber zum Beispiel erst vor 7 Jahren gegründet, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erst 2004, von daher gibt es ist in diesem Bereich in Deutschland noch sehr viel zu tun (das schließt natürlich auch eine ausreichende Aufklärung der Patienten ein). Natürlich sind Heilpraktiker etc., die sich jeder Evidenz ihres unwirksamen Tuns rigoros verweigern in keinster Weise eine Alternative. Deswegen argumentierte ich, dass man zum Kostensparen lieber in die Evidenzbasierte Medizin investieren sollte, als das Geld bei irgendwelchen Heilpraktikern zu verschwenden, auch wenn die kurzfristig erst einmal billig sind.

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  4. Zit.: „…viel zu häufig…“

    Das bezweifle ich. Die „Schulmediziner“ sind besser als ihr (nicht zuletzt durch die HP-Lobby) geschädigter Ruf.

    Zit.: „Ziel sollte es aber in solchen Fällen nicht sein die Medikamente durch einen billigen Placebo zu ersetzen sondern den Patienten aufzuklären und gar keine Medikamente zu geben.“

    Richtig. Wadenwickel bei Fieber tuns manchmal auch…

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  5. Es werden leider auch von normalen Medizinern viel zu häufig Medikamente verordnen, die zwar prinzipiell wirken, bei der entsprechenden Erkrankung aber nicht zur Heilung beitragen (etwa Antibiotika bei einer Erkältung). Ziel sollte es aber in solchen Fällen nicht sein die Medikamente durch einen billigen Placebo zu ersetzen sondern den Patienten aufzuklären und gar keine Medikamente zu geben.

    Siehe auch http://www.gesundheitsinformation.de

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  6. Zit.:“Deshalb spart jede(r) Patient(in), der/die zum Heilpraktiker statt zum Arzt geht und homöopathische Präparate statt echter Arzneimttel schluckt, den Krankenkassen bares Geld“

    Ich glaube nicht, daß wirkungslose Medikamente Geld sparen. Man muss wissen, daß etwa 75% aller Krankheiten auch ohne Behandlung heilen, und genau da greift die „Wirksamkeit“ von Scharlatanerie.

    Zit.: „Nach meiner Überzeugung ist das der Grund, warum z. B. homöopathische Produkte trotz fehlenden Wirksamkeitsnachweises immer noch als Arzneimittel zugelassen sind.“

    Ein anderer Grund könnte sein, daß Quacksalberei ohnehin staatlich legitimiert wird (Heilpraktikergesetz). Die Arzneimittelbehörde folgt also dem Gesetz. Vielleicht jetzt ein Anlass für eine neue Petition zur Abschaffung des HPG?

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  7. „Heil“passt immer.
    Heiliger, Heilige, Heiliges, Wunderheiler, Heilpraktiker, Heil- (irgendeinem „Heilsbringer“), UnHEIL.

    Da fällt mir noch Heilanstalt ein. Aber das ZDF ist doch eine Anstalt des öffentlichen Rechts !?

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  8. Tja, das kommt bei raus, wenn charakterlose Karrieristen, Kuscher und Buckler Kultur machen. »Über mir der Intendant, neben mir der Intrigant, vor mir liegen einen Haufen Texte und hinter mir wartet schon der nächste«, sang die Biermösel Blosn schon so schön. — Zensur aus ideologischen Gründen hat ja schon fast was ›archaisch-romantisches‹ im Vergleich zu dieser Art von Weichei-Gefälligkeits-Selbstzensur. — Hat das ZDF nicht auch eigentlich einen Bildungsauftrag? Ist dieser Bildungsauftrag nicht eine der wesentlichen Begründungen für die Rundfunkgebühren? Na, wie schauts aus? Für einen Sender, der so charakterlos einknickt, würd ich (wenn ich einen TV-Anschluß hätte) keine Gebühr zahlen wollen.

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  9. Das zeigt, dass die Umgehung von (Selbst-) Zensur nicht nur in China und der Türkei ein Problem sein kann!

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  10. Gibt es die Sendung sonst irgendwo im Internet?

    Falls es sie bei youtube & co. gäbe, könnte man diese Adresse(n) verbreiten (und so evtl. die Aufgabe des ZDF übernehmen, eine Diskussion über den original Beitrag zu moderieren).

    Nur so als Idee…

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  11. Meines Erachtens gibt es einen ganz wichtigen Grund, warum Heilpraktiker, Homöopathen und andere Quacksalber eine so starke Stellung haben und warum auch Politik und Medien sich ihnen nicht wirklich entgegenstellen: Ihre „Therapien“ und insbesondere auch homöopathische „Medikamente“ sind in der Regel billiger als die entsprechenden Produkte aus der richtigen Medizin. Deshalb spart jede(r) Patient(in), der/die zum Heilpraktiker statt zum Arzt geht und homöopathische Präparate statt echter Arzneimttel schluckt, den Krankenkassen bares Geld. Nach meiner Überzeugung ist das der Grund, warum z. B. homöopathische Produkte trotz fehlenden Wirksamkeitsnachweises immer noch als Arzneimittel zugelassen sind.
    Diesen Zusammenhang hat Bublath natürlich ncht ausdrücklich erwähnt (habe die Sendung gesehen und fand sie ziemlich gut). Aber es läuft nicht nur dem Interesse der Alternativmedizin-Lobby, sondern auch den finanziellen Interessen der Krankenkassen zuwider, wenn die Leute an dem Hokuspokus zweifeln und stattdessen echte medizinische Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Ob das ZDF den Qucksalbern vielleicht auch deshalb so eilfertig zu Diensten war?

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  12. Man muss das Ganze positiv sehen. Durch diese Geschichte wird das Thema jetzt mal so richtig aufgemischt. Es gab schon oft kritische Fernsehberichte über Scharlatane, die aber nur einen geringen Wirkungsgrad hatten, zumeist nur in Kreisen Betroffener oder Geschädigter. Hier haben wir aber eine ganz neue Dimension. Es geht jetzt auch um die Pressfreiheit, um die wahrhaftige Informationspflicht der Medien. Die Alternativ“mediziner“ schimpfen allzu oft über die Pharma-Mafia, dabei gehören sie inzwischen selbst zu einer Zusammenrottung solcher Art.

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  13. dieser vorfall wird auch in einem guten text von michael schmidt-salomon erwähnt. wissen statt glauben heißt der. man findet ihn wenn man auf der brights-deutschland.de seite links auf artikel klickt.
    ich lese grade auch ein buch zu diesem thema welches ich nur weiter empfehlen kann es heißt „irrt die physik“ und ist von martin lambeck ( prof. für physik und bei der GWUP) verfasst. hab grade eine diskussion mit einer homöopathin.

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  14. Man könnte ja mal eine öffentliche Wahl des Dodos machen, also nicht nur durch das Forum.
    Da muss ich mal gucken wer sich alles als Kandidat empfohlen hat.

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  15. Wofür bezahle ich eigentlich Rundfunkgebühren? Hokuspokus-TV für Desinteressierte kann ich werbefinanziert bei der privaten Konkurrenz auch umsonst haben. Wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender wie das ZDF seiner Informationspflicht nicht mehr nachkommt, muss man das Existenzrecht dieser Sender doch grundsätzlich in Frage stellen.

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  16. Mächtige Quacksalber-Mafia ist schön formuliert, andererseits hat das ZDF kein Arsch in der Hose und macht es den Voodoo-Künstlern leicht. Zurück bleibt der ZDF-Zombie.
    Ein starker Kandidat für den Dodo des Monats.

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  17. Dank dieses Vorgangs müsste auch dem letzten Zeitungsfritzen klar geworden sein, wie mächtig die Quacksalber-Mafia inzwischen geworden ist. Ihr gelingt es doch tatsächlich einem renommierten Wissenschaftsjournalisten einer öffentlich rechtlichen Fernsehanstalt das Mikrofon abzuschalten. Das ist hoffentlich der Beginn einer wunderbaren Auseinandersetzung.

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  18. Vielleicht hat man sich beim ZDF gedacht, daß ein Dodo sich im Preisschrank ganz gut machen würde…

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  19. Wow, warum ist das bislang komplett an mir vorrübergegangen?
    Gibts den Bericht den noch irgendwo zu sehen oder wurde das tatsächlich alles zensiert? Das ZDF ist doch immer so stolz auf sein Online-Archiv…

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