Der Mensch lebt


Der Themenabend bei arte – gestern 

Eine Krankheit kann mehrere Ursachen haben – die häufigsten von ihnen sind Bakterien, Viren, Schimmelpilze und Parasiten. Ein kleiner Überblick

Bakterien

Bakterien sind Mikroorganismen, die aus einer einzigen Zelle bestehen. Im Gegensatz zu Viren können sich Bakterien selbst vermehren, indem sie sich in der Mitte teilen und dann wieder zu eigenständigen Bakterien wachsen. Bakterien gibt es überall in unserem Körper. Allein auf unserer Haut sind es etwa eine Billion.

Parasiten
Parasiten sind pflanzliche oder tierische Schmarotzer, die sich auf Kosten eines anderen Lebewesens ernähren. Ohne ihren „Wirt“ sind sie nicht überlebensfähig. Parasitismus ist ein so häufiges Phänomen, dass sich praktisch alle Lebewesen damit auseinandersetzen müssen. Nicht selten findet man auf einem einzelnen Lebewesen dutzende verschiedener Parasiten. Selbst in Bakterien gibt es parasitierende Viren.
Zu den Parasiten, die auch Menschen befallen, zählen unter anderem Läuse, Flöhe und im Darm lebende Würmer.

Schimmelpilze
Schimmelpilze sind Mikroorganismen des täglichen Lebens, ihre Sporen finden sich überall in der Außenluft. Die große Mehrzahl der Schimmelpilze führt ein eher unauffälliges Dasein, einige Schimmelpilzarten haben jedoch für den Menschen besondere Bedeutung – zum Beispiel als Nahrungsmittel – Veredler im Schimmelkäse oder in Antibiotika und anderen Medikamenten. Schädlich werden sie, wenn sie ihre giftigen Stoffwechselprodukte (Mykotoxine) freisetzen, diese Arten treten vor allem beim Befall von Lebensmitteln und im Wohnbereich auf.

Viren
Viren sind kleinste Krankheitserreger. Sie bestehen nur aus Erbmaterial, das von einer schützenden Eiweißhülle umgeben ist. Da sie keinen eigenen Stoffwechsel besitzen, sind sie im Gegensatz zu Bakterien auch nicht in der Lage sich selbst zu vermehren. Dazu brauchen sie die Zelle eines Lebewesens, des sogenannten Wirtes.