Scientologische Mis(s)(t)verständnisse


Scientology Bunker Berlin
Scientology HQ in Berlin Foto:©Brightsblog

Scientology macht Druck

espace.ch
Schweizer Bibliotheken geraten ins Visier von Scientology: Mit Bücherpost, Telefonanrufen und «Kontrollbesuchen» versucht die Organisation, auf die Bücherbestände Einfluss zu nehmen. Zahlreiche Bibliotheken erhielten in den vergangenen Wochen aus Dänemark dicke Pakete mit Schriften von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard zugeschickt.

Auch Bern ist vom «Werbefeldzug» betroffen: Gleich zwei 16-Kilo-Pakete hat die Universitätsbibliothek Bern kürzlich von Scientology erhalten. Stösst die Organisation in den Katalogen auf Scientology-kritische Bücher, beschwert sie sich bei den Bibliotheken, spricht von «Diskriminierung» und scheut sich nicht, bei übergeordneten politischen Instanzen zu intervenieren.

Der Schweizer Bibliotheksverband verurteilt die Methoden und spricht von einer «gewissen Verunsicherung» bei der Basis. Für Scientology ist alles nur ein Missverständnis.

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