Jesus Freaks – Fundi-Bibel-Punks


Jesus-Freaks
Jesus-Freaks

Die Mitglieder der freikirchlichen Gemeinschaft »International Christian Fellowship« entsprechen nicht den Klischees vom Jesus-Fundi. Da werden andere Bekleidungsstücke getragen, einschließlich Piercing. Man versteht sich als Werbemittel für Jesus und erfüllt dabei alle Kriterien für eine Sekte. Evangelische Pfarrer reden sich das Problem schön. Die Botschaften, die von solchen Jugendgruppen vermittelt werden, verbergen die fundamentalen christlichen Inhalte.

In Gotha(Thüringen) fand das „Freakstock“- Festival der Sekte statt. Offizielle Vertreter der evangelischen Kirche in Deutschland reden die Situation pinkfarben. Hier ein Interview zum Thema:

Vom 30. Juli bis 3. August waren rund 6000 Anhänger, die nach eigenen Angaben »schrill und laut« den Weg zu Gott suchen, beim »Freakstock«-Festival in Gotha anwesend . Ellen Reglitz sprach daüber mit Michael Utsch von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin. Der Sonntag

Michael Utsch
Michael Utsch

Herr Utsch, die Jesus Freaks fallen durch ihre unkonventionellen Gottesdienste auf. Wie schätzen Sie die Bewegung ein?
Utsch: Die Jesus Freaks sind keine sektiererische Gruppe, von ihnen geht im Großen und Ganzen keine ernstzunehmende Gefahr aus. Sie wollen ihren Glauben zeitgemäß vermitteln und wählen dafür ungewöhnliche Wege. Das kann schwierig und provozierend sein, wenn man den klassischen kirchlichen Gottesdienst gewohnt ist. Aber für gefährlich halte ich das nicht. Die christliche Gemeinschaft lebt schließlich davon, dass die Menschen ihren Glauben unterschiedlich leben. Wichtig ist, dass das Christliche nicht zum bloßen »Event« verkommt, sondern als lebensgestaltende Kraft verstanden wird. Um Jugendliche für den christlichen Glauben zu öffnen, kann die Bewegung der Jesus Freaks sogar sehr wertvoll sein.

Steht die progressive Erscheinung der Jesus Freaks nicht im Kontrast zu ihren konservativen Ansichten?
Utsch:
Das stimmt. Und wie jede evangelikale Gemeinschaft sind auch die Jesus Freaks bisweilen gefährdet, in die fundamentalistische Richtung abzurutschen. Gerade bei Jugendlichen, die ja oft nach Orientierung suchen, können solche Ansichten auf offene Ohren stoßen. Denn die Sehnsucht nach Sicherheit, die viele junge Menschen sehr stark empfinden, lässt sich durch fundamentalistische Bibelinterpretationen, die genau vorschreiben, was zu tun ist, leicht befriedigen. Bei den Jesus Freaks spielen solche Tendenzen meiner Meinung nach allerdings nur in kleinen Randgruppen eine Rolle.

weiterlesen

So wird in der Wikipedia der Begriff Sekte definiert:

Sekte (lat. secta „Richtung“, von sequi, „folgen“, in der Bedeutung beeinflusst von secare, „schneiden, abtrennen“) ist eine ursprünglich wertneutrale Bezeichnung für eine philosophische, religiöse oder politische Gruppierung, die durch ihre Lehre oder ihren Ritus im Konflikt mit herrschenden Überzeugungen steht. Insbesondere steht der Begriff für eine von einer Mutterreligion abgespaltenen religiösen Gemeinschaft. So ist beispielsweise das Christentum als Sekte aus dem Judentum hervorgegangen.

Aufgrund seiner Geschichte und Prägung durch den kirchlichen Sprachgebrauch bekam der Ausdruck abwertenden Charakter und verbindet sich heute mit negativen Vorstellungen, wie der möglichen Gefährdung von etablierten religiösen Gemeinschaften oder Kirchen, Staaten oder Gesellschaften. Die moderne Religionswissenschaft hat das Wort Sekte durch neutrale Bezeichnungen wie religiöse Sondergemeinschaft oder neureligiöse Gemeinschaft ersetzt. In der Rechtswissenschaft findet der Begriff „neue religiöse Bewegung“ Verwendung.

14 Comments

  1. Ich finde es sehr interessant, dass sich viele Menschen vom christlichen Glauben (Freaks, Kirche, was auch immer) bedrängter fühlen, als es tatsächlich der Fall ist. Nur weil einem diverse Aussagen nicht passen, wird man noch lang nicht bedrängt…

    Liken

  2. @MMMaxHeadroom: Der Herr Nickpol hielt es nicht für nötig, auf meine Kritik an der bezeichnung Sekte zu antworten. Du bist für ihn in die Bresche gesprungen und hast seine Sicht verteidigt. Also spreche ich mit Dir.
    Also wenn wir nach der Sprachwissenchaftlichen Formulierung gehen, sind die Freaks selbstverständlich eine Sekte. Und zwar genauso wie die evangelische Kirche, sämtliche Freikirchen, die anglikanische Kirche usw. usw.
    Nur das es niemand wagen würde, das öffentlich zu vertreten.
    Dieser Begriff wird IMHO in eindeutiger Diffamierungsabsicht gebraucht und ist nichts weiter als verbale Gewalt. Sich mit dem „Wissenschaftlichen“ herauszureden ist einfach scheinheilig. ( wieder IMHO) Es geht um klare politische Ziele und Unterdrückung einer unbequemen Minderheit. So empfinde ich den „Geist“ hinter dieser Art Argumentation.
    Wo bitte bleibt die Toleranz der „Freigeister“?>/b>

    Das, was “gefährlich” ist, ist die Ideologie – das, was dahinter steckt – […]
    Sie orientieren sich zwar an aktuellen Jugendgruppen und deren Erscheinung, unterliegen aber weiterhin der IMHO archaischen Ideologie des Christentums.

    Mit anderen Worten ist das gesamte christliche Gedankengut gefährlich? (Du sollst Deinen Nächsten Lieben wie Dich selbst etc.) ja wo sind wir denn hier? Für wen ist das gefährlich? Für die Brights? Für den Atheismus? Oder für die Gesellschaft? Sollte man das böse Gedankengut lieber ausrotten? Bibel verbrennen? Oder was?

    Haben sich die “Sekte der Homosexuellen”, die der Welt ihre “Glaubensregeln” als Lebensweisheit aufstülpen wollen, auf dem “Sexstock” zusammengefunden und mit Flaggen und Tatoos darauf aufmerksam gemacht, dass sie auf der “richtigen Seite” stehen ?
    Christopher street day?
    Noch hat mich kein Homosexueller zum “Schwulsein” bekehren wollen, genausowenig wie ein “Linker” oder ein Greenpeace-”Jünger”. Sie stehe brav an Zelten und warten auf Kundschaft, sie laufen sicherlich keinem hinterher 😉

    Das Freakstock läuft auch keinem hinterher! Es gibt auch keine Zwangsbekehrung auf der Strasse. Die sitzen brav in ihrer Gemeinde und warten auf Kundschaft.
    Willst Du hier allen ernstes behaupten, daß die Linken und Umweltschützer NICHT missionarisch sind? Und selbstverständlich wollen auch die Schwulen aber auch Jeden davon überzeugen, daß ihre Lebensweise gesund und richtig ist. Davon fühle ich mich widerum belästigt und ich empfinde dieses provokative Zurschaustellen der eigenen sexuellen Ausrichtung als Störung meiner Privatshäre!

    erkläre mir bitte deine Behauptung “Das völlige Gegenteil ist bei den Jesus Freaks der Fall”, ohwohl die stark-konservative Haltung, insbesondere dem Thema Sexualität und Moral, eine alles andere als eine “weltoffene, lockere Glaubensgemeinschaft” suggeriert 😉

    Ich habe nur behauptet, daß es keine autoritäre Führerpersönlichkeiten bei den Fraks gibt. Was ist daran schwer zu verstehen?
    Oder ist eine „stark konservative Haltung“ schon sektiererisch für Dich? Ich kann Dich ja verstehen, wenn Du nicht konservativ sein willst, 🙂 aber Du musst doch deinen Mitmenschen zugestehen konservativ sein zu wollen. Und den Konservativen oder „stark“ Konservativen willst du einen Maulkorb anlegen, weil du dich durch sie belästigt fühlst? Vielleicht musst auch Du ja noch ein wenig Toleranz lernen. Tolerare=tragen oder ertragen der Andersartigen, auch wenn man sich belästigt fühlt.
    Oder kannst Du mir tatsächlich von Zwangsbekehrungen berichten? Nur raus damit!

    Liken

  3. @DonRalfo: „Ich benutze Wikipedia ja auch sehr oft, aber es hat bestimmt nicht die alleinige Deutungshoheit über den Begriff “Sekte”.Wenn man die Mainstreammedien der letzten Jahrzehnte gelesen und verfolgt hat weiß man, was der Großteil der Bevölkerung unter dem Begriff Sekte versteht(..)“

    Wie gesagt… nicht immer befindet sich eine Gruppe unter einer starken autoritären Führung, egal was eine B*LD-Zeitung oder die P.M. dazu schreibt. Tut mir leid, wenn dabei das eine oder andere Puzzlestückchen ggf. nicht mehr in das Gesammtbild passt, aber das ist leider so. Also muss man damit leben, dass zu dem Begriff „Sekte“ auch was sprachwissenschaftliches geschrieben wurde. „Jesus“ und „Glaube“ sind ja auch nicht beide das selbe, auch wenn es „im Mainstream“ so angesehen wird. Die Buddhisten würden ihre Schrotflinten nach meinem Gesicht ausrichten, würde ich es so behaupten wollen 😉

    Aber mach Dir nichts draus, auch ich sehe in den JF keine gemeingefährliche „Sekte“, die ihren nachts ihren dunklen Gott mit Räucherkerzen anbetet oder irgendwelche Opfertische zusammenschraubt. Es ist eine Gruppe von Leuten, die eine „eigene“ Möglichkeit, einen „eigenen Weg“ zu der Gebetspraxis gefunden haben. Sie sind streng genommen keine Sekte, und ich habe es auch nirgendwo was anderes unterstrichen. Aber die Freaks sind und bleiben eine eigene Unterorganisation der Glaubensgemeinschaften und dazu noch extrem konservatistisch veranlagt.

    In Deinem Post schriebst Du ja auch was vom „genauem Gegenteil“, das es einem geldgierigen Guru fehle oder ein Harem besäße. Ich bezweifle, dass dieses „Bild einer Sekte“ als wissenschaftliche Auslegung des Begriffes verstanden wird, oder ? 😉
    Schließlich kann nicht jeder mit einem Turban auf dem Kopfe als „Taliban“ beschimpft werden, nur weil die Medien das der Allgemeinheit präsentieren und die Hollywood-Filme da mitspielen. Wenn die Thematik ernster wird, sollten wir uns von solchen Bilder aber distanzieren.

    Also muss ich ja wohl nicht beweisen, daß die Freaks “Kein Problem” sind, sondern der Her Nickpol müsste besser belegen, warum die Freaks ein “Problem” sind. Gerade das vermisse ich ja in dem Artikel!

    Ja, dann bitte Herrn Nickpol, alle Punkte aufzulisten, mit dem die „Jesus Freaks“ dann als „Sekte“ deklariert werden könnte.
    Ich würde an Deiner Stelle folgende Zeile quoten: „Man versteht sich als Werbemittel für Jesus und erfüllt dabei alle Kriterien für eine Sekte.“ und ihn dann direkt die Frage nach den Kriterien stellen. Punkt.
    Aber wenn wir schon dabei sind… erkläre mir bitte deine Behauptung „Das völlige Gegenteil ist bei den Jesus Freaks der Fall“, ohwohl die stark-konservative Haltung, insbesondere dem Thema Sexualität und Moral, eine alles andere als eine „weltoffene, lockere Glaubensgemeinschaft“ suggeriert 😉

    Dein Zitat: “Die Ideologie ist IMHO in diesem Fall hierbei ausschlaggebend. Sie alle verfolgen das selbe “Ziel” und zeigen es mehr oder weniger deutlich in der Öffentlichkeit.”
    könnte man dann genauso auf die Humanisten, Atheisten und Naturwissenschaftler anwenden. Schwachsinnig oder?

    Falls es Dir vielleicht nicht ganz aufgefallen ist, werde ich es Dir mal etwas aufgeschlüsselter wiederholen, was ich damals meinte:

    Du: „Unter Sekte versteht man heutzutage z.B. eine Gruppe unter stark autoritärer Führung.“

    Ich: Die Führung bzw. die Leitung einer solchen Gruppe muss nicht „stark autoritär“ ablaufen. Das, was „gefährlich“ ist, ist die Ideologie – das, was dahinter steckt – nach dem sich die Gruppe richtet und sie dann allen „zeigen“ möchte, mit dem möglichem Ziel, andere Mitglieder „anzuwerben“. Dazu zeigen sie sich mit Flaggen, Symbolen und dem Sprachgebrauch der Öffentlichkeit.

    Sie orientieren sich zwar an aktuellen Jugendgruppen und deren Erscheinung, unterliegen aber weiterhin der IMHO archaischen Ideologie des Christentums.

    Achja, falls Du es nicht wissen solltest: „IMHO“ heisst soviel wie „meiner bescheidenen Meinung nach“. Es ist wortwörtlich „meine Meinung“, und kein Gesetz oder eine Formel. Aus dem Grunde sehe ich die Ideologie eben aus meiner Sicht als stark veraltet an, archaisch eben.
    Das das Zeigen von Symbolen oder das befolgen von gemeinsamen Zielen, das vereinende Element alles Gruppen und Bewegungen auf diesem Planeten, war nicht das ausschlaggebende. Die JF sind eine Gruppe, die das genauso „sektiererisch“ macht, wie die Brights, die Hillary Clinton-Fans und die Fans des südbergerischen Alpentrios auf dem Musikantenstadls. Es ist nicht die Praxis, das sie das Tun, sondern der Geist, der dem Ganzen die Legitimation verleiht, was einem Freigeist stört. Sie gehen z.Bsp. gegen die allgemeine Sexualmoral an und bieten eine pseudowissenschaftliche „Lösung“ dazu an. Unterstreichen dies wiederum mit einem Erfolgserlebnis und präsentieren dies möglicherweise gar als Fakt. Lese doch nach, was sie zum Thema Homosexualität zu bieten haben. So sieht für mich keine heitere, lockere und ..ähm.. „tollerante“ Gruppe aus 😉 Aus diesem Grunde sehe ich keinerlei Problem die Ideologie bzw. „den INHALT der jeweiligen Ideologie“ der Neo-Nazis und die der Brights zu vergleichen. Für die Nazis war es das Handeln eines verstorbenen Östereichers, was sie heute fasziniert und nach dem sie sich richten. Die Jesus-Freaks handeln nach den Regeln eines verstorbenen Mannes aus Nazareth. Seine Handlungen faszinieren sie bis heute.

    Und Ja… die Physiker handeln nach den Regeln eines verstorbenen Deutschen, Einstein. Seine Handlung faszinieren die Wissenschaftler bis heute. Dennoch behaupte ich mal ganz frech, dass du die gepiercten Science-Freaks mit freier Sexualmoral wohl kaum finden wirst 😉

    BTW: Was meinst Du genau mit dem „INHALT“ der Ideologie ? Habe ich etwa die Rechtschreibung, das mögliche „äußere“ der Ideologie, gemeint ? 😉

    Weißt Du, das macht doch jeder heutzutage: Die Schwulen und Lesben, die Feministinnen, die Linken, die Autonomen, die Tier und Klimaschützer usw. usw. Aber die Christen sollen gefälligst die Klappe halten? Igitt, wie undemokratisch.

    Hää ??? Von was redest Du ? Haben sich die „Sekte der Homosexuellen“, die der Welt ihre „Glaubensregeln“ als Lebensweisheit aufstülpen wollen, auf dem „Sexstock“ zusammengefunden und mit Flaggen und Tatoos darauf aufmerksam gemacht, dass sie auf der „richtigen Seite“ stehen ? Bieten sie „Lösungen“ zu Problemen wie „Mann und Frau“ an ? Gemäß dem Motto… „Lebe wie Hella von Sinnen und Du wirst erlöst von der bösen Männerherrschaft“ ??

    Wir leben in einer freien Demokratie und das mit einer freien Meinungsäußerung. Die Freiheit, einen Manga zu lesen, besitzen wir. Punkt. Das war’s !! Das „Problem“ fängt dann an, wenn ein solcher Leser seine „Ideologie“ („Lese den Manga, dann geht es Dir gut!“) der Umwelt unaufgefordert nahe bringen möchte. Liegt sowas im Schaufenster, ist es mir egal. Dann verhält es sich wie mit einem Kinofilm… ich kann es konsumieren, muss es aber nicht. Vor allem… mir wird kein schlechtes Gewissen suggeriert.
    Würde mir aber ein Manga-Leser auf die Pelle rücken und sagen, dass z.Bsp. Rumiko Takahashi (Manga-Autorin) die Lösung zu meinen Problemen hätte, ich müsse mich nur „hingeben“, dann würde ich dies schon als lästig und störend empfinden. Das Eindringen in die Privatsspähre wird hierzulande nicht gerade locker-flockig genommen.

    Das hat nichts mit Demokratie zu tun. Aus diesem Grunde verstehe ich nicht, was dies mit Tier- und Klimaschützer, Linken, Autonomen, Homosexuelle und Christen zu tun hat. Noch hat mich kein Homosexueller zum „Schwulsein“ bekehren wollen, genausowenig wie ein „Linker“ oder ein Greenpeace-„Jünger“. Sie stehe brav an Zelten und warten auf Kundschaft, sie laufen sicherlich keinem hinterher 😉

    Igitt, Wie unlogisch. 😉

    @Peter Semenczuk: Amen ! Was auch immer die „Theologie des lebendigen Gottes“ am Ende bringen wird… seit 2000 Jahren leben und sterben Menschen auf diesem Planeten tagtäglich mit und ohne „DEM HERRN“. Manche glauben glatt an DIE HERRIN oder DIE GRUPPE VON HERREN DORT OBEN. Denen war es mehr als total egal, ob Paulus ein MANN GOTTES war oder ob Pauline die FRAU SATANS, deren Leben verlief ganz ohne die Einmischung DES HERRNS. Anscheinend kommen sie ohne DEM HERRN genauso gut durchs Leben wie mit DEM HERRN. Denen ist der Sack Reis kostbarer als der SAMEN GOTTES. Macht aber nichts, andere Erdgebiete sind durch den SAMEN GOTTES genährt und folgen den Worten GOTTES so sehr, dass sie ihr eigenes Leben dafür hergeben. Statistisch gesehen bringt dies der Welt zwar überhaupt nichts, aber gehört wohl zum „Spaß“, ein echter MANN GOTTES zu sein, dazu. 😉

    Ich wünsche Dir viel Glück noch im hoffentlich erfülltem Leben. Und wenn Du mal eines Tages oben bist, schick‘ doch bitte mal eine Karte nach unten… die anderen Heiligen sind wohl zu geizig für eine simple Briefmarke 😉 (SCNR)

    Liken

  4. Wie jetzt? Troll? Darf man sich jetzt nich‘ mal mehr über gehaltloses Gelaber aufregen? Ich benutze Wikipedia ja auch sehr oft, aber es hat bestimmt nicht die alleinige Deutungshoheit über den Begriff „Sekte“. 😉
    Wenn man die Mainstreammedien der letzten Jahrzehnte gelesen und verfolgt hat weiß man, was der Großteil der Bevölkerung unter dem Begriff Sekte versteht: Eine Gruppe unter stark autoritärer Führung, deren Guru oder Leiter nicht selten Ausbeutung in verschiedensten Variationen betreibt! (Die sprachwissenschaftliche Erklärung in allen Ehren)
    @Max: „Evangelische Pfarrer reden sich das Problem schön.“ Steht ganz am Anfang des Artikels! Also muss ich ja wohl nicht beweisen, daß die Freaks „Kein Problem“ sind, sondern der Her Nickpol müsste besser belegen, warum die Freaks ein „Problem“ sind. Gerade das vermisse ich ja in dem Artikel!

    Dein Zitat: „Die Ideologie ist IMHO in diesem Fall hierbei ausschlaggebend. Sie alle verfolgen das selbe “Ziel” und zeigen es mehr oder weniger deutlich in der Öffentlichkeit.“
    könnte man dann genauso auf die Humanisten, Atheisten und Naturwissenschaftler anwenden. Schwachsinnig oder?
    Und der Vergleich mit den Neonazis hinkt auch auf mehr als nur einem Bein: Gerade bei denen gibt es ja gerade diese autoritären Machtstrukturen!
    Es kommt wohl schon doch ein wenig auf den INHALT der jeweiligen Ideologie an.

    Dein Zitat: Allerdings ist es “problematisch”, wenn ein Manga-Fan seine Ideologie – das Lesen der Comics – an unbescholtene Bürger weiterreichen möchte. Zumeist unaufgefordert.
    Weißt Du, das macht doch jeder heutzutage: Die Schwulen und Lesben, die Feministinnen, die Linken, die Autonomen, die Tier und Klimaschützer usw. usw. Aber die Christen sollen gefälligst die Klappe halten? Igitt, wie undemokratisch.

    Liken

  5. Gebe Euch Gott die Gnade,
    Bei Ihm die wahre Theologie des lebendigen Gottes
    zu studieren und durch sein persönliches Leben,
    den Mitmenschen zu predigen, dann werdet Ihr feststellen,
    dass alle, von den Anfängen des Urchristentum, agierenden Religionen, Kirchen, Tempeln, Gemeinden und Sekten, die Norm und Prinzip des lebendigen Gottes und seinem Christus nicht erfüllen.
    Keine von Menschen/Fleisch und Blut organisierte
    „christliche Institution“ kann sich mit den ersten, von Christus berufenen und zubereiteten Jüngern, Apoosteln und Propheten vergleichen und auf die selbe Stufe stellen.
    Paulus schreibt getrieben durch den Heiligen Geist, und Paulus war ein MANN GOTTES:
    „Der natürliche und (Psychikos/ungeistige Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes, es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, denn er; sie; es; muß geistlich gerichtet sein.
    Dieses „geistlich gerichtet werden“ des natürlichen und ungeistigen Menschen für Gott und seine Ewigkeit, bekommt man nicht, wenn man ein Mitglied dieser von mir genannten Institutionen ist und nach einem Buch,
    singen tut,
    beten tut, oder eine hausgemachte Predigt hört im menschlichen, weltlichen und wissenschaftlichen Geist des Irrtums, SONDERN,
    Wenn man durch das Wasser/Wort Gottes und Geist Gottes,
    Genannat auch Samen Gottes, für Gott und seine ewigkeit wiedergeboren ist und anschließend, das dreifache Zeugnis
    Gottes empfangen hat.
    Steht wohl alles im Neuen Testament, doch wer liest es und wer glaubt es, dass dieses alles Gelesene in mir, zu einem festen Bestandteil meines christlichen Werden und Sein
    bestimmt ist, sonst nützt es dem Leser nichts, gleich dem Wanderer zwischen den zweit Welten, wenn er am Weg-weiser stehen bleibt und sich am Wegweiser festhält, wird er niemals das Ziel erreichen, das ihm der Wegweiser verspricht. Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Internet uned Selbstverlag

    Liken

  6. Vielleicht ist dieser Link für Infos über die Jesus Freaks interessant: http://www.freakipedia.de oder der folgende, unter dem man die Inhalte der Bewegung lesen kann: http://www.freakipedia.de/Charta

    Für mich sind die Jesus Freaks keine Sekte. Ich habe Theologie studiert und bin jetzt seit ein paar Jahren dabei. Was ich erlebe ist eine riesen pluralistische Vielfalt, was auch nicht verwundert, da die Jesus Freaks genauso Leute unserer Zeit sind, wie andere. Ich empfinde sehr viel Möglichkeit zum Dialog, nichts (außer oberflächliche Beschreibungen) ist für alle einheitlich erklärt bzw. verbindlich. Also wenn da so Dinge wie Jesus ist Gottes Sohn, aber das würde auch die normalen Kirchen nicht bestreiten. Wenn man in Details geht, gibts es schon keine allgemeine Lehrmeinung mehr…

    Die Jesus Freaks haben sich in den letzten 2 Jahren sehr verändert, seit einige Leiter aus der Bewegung gegangen sind und sich auch Strukturen stark verändert haben. Checkt die Charta (oben verlinkt).

    Alles Gute euch
    fabse

    Liken

  7. @Max, die Mühe auf die Site von dem Troll zu gehen habe ich mir gar nicht gemacht.
    @Eule, gut gesagt, das Gebet ist noch besser 🙂

    Liken

  8. Ich habe einmal in einem Internetforum eine längelange Diskussion von Jesus-Freaks zur Frage „Was ist das Evangelium?“ mitgelesen – wenn sie nicht gestorben sind, dann debattieren sie noch heute. Das ist nicht weiter verwunderlich, zumal innerhalb der EKD und ihren Gliedkirchen schwere Versäumnisse kirchlicher Unterweisung – immer wieder zum Davonlaufen – zu beobachten ist. Wenn zudem evangelische Pfarrer in dieser Gemeinschaft eine wertvolle Bewegung ihnen entlaufener Sinnsucher sehen, dürfte eine entsprechende Diagnose über den geistigen Zustand der Evangelischen Kirche in Deutschland unschwer zu formulieren sein und darüberhinaus dazu anregen, das folgende Gebet Sören Kierkegaards nachzuvollziehen:

    Herr! Gib uns blöde Augen für Dinge, die nichts taugen – und Augen voller Klarheit in alle Deine Wahrheit.

    Liken

  9. @donralfo:
    Die Freaks sind eine weltoffene, lockere Glaubensgemeinschaft und keine Sekte! Diese Wort zu benutzen ist entweder Dumm oder böswillig.

    Nur zwei Alternativen für den Grund der Benutzung ? Nanü, ist einem da die Luft ausgegangen ? 😉

    Sch(m)erz beiseite…

    Die JF sind in etwa genauso „sektiererisch“ wie alle andere Glaubensgemeinschaften. Es sind eine Gruppe von Menschen, die ein gemeinsames Hobby betreiben. Ob man diese Gruppe „Sekte“ oder „Glaubensgemeinschaft“ nennt, unterliegt bestimmten Punkten. Lese die Wikipedia Seite und finde diese Punkte. Ich sage Dir, Du wirst nicht enttäuscht werden 😉

    Unter Sekte versteht man heutzutage z.B. eine Gruppe unter stark autoritärer Führung.

    Negativ. Die Führung einer solchen Gruppe muss nicht „stark autoritär“ verlaufen. Die Ideologie ist IMHO in diesem Fall hierbei ausschlaggebend. Sie alle verfolgen das selbe „Ziel“ und zeigen es mehr oder weniger deutlich in der Öffentlichkeit. Im Grunde genommen ähnlich der rechtsradikalen braunen Gefahr. Auch ihr Führer ist verstorben und existiert nicht einmal als Asche in einer Urne. Und dennoch… ihre Ideologie (Haare ab, Menschen ab) „lebt“ weiter und wird durch (politische) Aktionen zum Ausdruck gebracht. Eine „Sekte“ ist sie im engerem Sinne nicht, aber sektenähnliche Strukturen sind dort auf jedem Fall zu finden. In dieser Kerbe befinden sich auch die Jesus-Freaks, da besteht kein Zweifel.

    Zum Spaß: Die stark-autoritäre Führung durch Jesus zeigt sich doch schon im Namen. Sie befolgen alle „Jesus Regeln“ und verbreiten „sein Wort“, die Ideologie des Glaubens. 😉

    Und diese Gruppe ist auch kein “Problem” ! Für wen denn auch? Höchstens für spießige Humanisten und Atheisten, die glauben, gegen alles Fromme blindwütig anrennen zu müssen.

    in welcher Form zeigt sich das angebliche „Problem“, welches sie nicht sind ? Das verstehe ich nicht. Ich konnte im gesammten Artikel kein „Problem“ ausfindig machen.
    Atheisten haben mit diesen Freaks nicht das geringste „Problem“… solange sie mit ihrer Feier auch unter sich bleiben. Spießige Atheisten, fundamentalistische Humanisten und satanistische Physik-Anbeter leben ganz gut mit der Einstellung, dass die Erde Rund ist und ihr Leben ohne Gott weiterhin seinen gewohnten Gang geht. Sie erforschen neue Bereiche und streben ein Leben in Frieden und Harmonie an, fernab von „göttlichen Gesetzen“ und „blindes Luftanbeten“. Mag sein, dass dies in manchen Augen „spießig“ erscheint, aber das Festhalten an Aberglaube und Rituale der Vorantike ist dann mindestens genauso stark zu bewerten wie das „Glaubensbekenntniss“ dieser „spießigen“ Ungottesgesellschaft.

    Sie glauben nicht, gegen alles Fromme blindwütig anrennen zu müssen. Sie haben sich „ihre“ Welt erschaffen, und sie funktioniert fantastisch, ganz ohne himmlischen Führer bzw. Führerin oder Führergruppe. Wenn eine Glaubensgruppe ankommt und „glaubt“, andere bekehren zu müssen, dann zeigen sich Konfliktpunkte auf. Erst recht, wenn mehrere „Glaubenswelten“ zusammestoßen. Wer hat recht ? Der Anhänger des Vielgötterglaubes ? Der Allah-Anhänger oder der Jesus-Freak ? In wenigen Augenblicken werden „Bekehrungen“ geplant, zumeist mit Waffengewalt. Und der „aufgeklärte Humanist“ ? Der sitzt daneben und bestaunt mit Tränen, weshalb sich Normalsterbliche wegen uralte geschriebene Wüstengeschichten gegenseitig die Kehle durchschneiden.
    Das ist spießig und atheistisch, doch es ist leider ebenso realistisch. Die Geschichte dieses Planeten hat dies (leider) immer wieder gezeigt. Je „glaubensstärker“ die Truppe ist, je enger sie zusammenrücken, desto intensiver reagieren sie auf Veränderungen des Systems. Und wenn sie erstmal „loslegen“, dann umso gefährlicher. Ist in den Jahrtausenden der Erdgeschichte immer wieder aufgezeigt worden.

    Auf deinem Blog beschreibst Du dein Empfang der Gottesliebe. Ich bewundere dies und wünsche Dir viel Glück im Leben. Andere haben leider keine so schöne Erfahrungen gemacht. Die wurden ungefragt vergewaltigt, verprügelt oder durften vom Arzt hören, dass sie nur noch wenige Jahre zu leben haben. Eine „Aufladung der Energie“ fand bei ihnen nicht statt, eher zitterten sie am ganzen Körper und betetetn, dass das Martyrium ein baldiges Ende finden würde. Ich selbst durfte in ein Kinderhospiz in die Augen von krebskranken Kindern blicken und mir selbst die Frage aller Fragen stellen. Die Antwort fand ich tief im innerem meines Herzens. Von oben gab’s nur eine „Kein Anschluss unter dieser Nummer“ Bandansage 😉

    Das rumgefeiere der JF ist für mich genauso, als ob Rocker auf ein Konzert gehen oder Manga-Fans sich für ein Costume Play verkleiden. Es ist ihr Hobby. Allerdings ist es „problematisch“, wenn ein Manga-Fan seine Ideologie – das Lesen der Comics – an unbescholtene Bürger weiterreichen möchte. Zumeist unaufgefordert. Auch wird es zumeist als nervend empfunden, wenn ein Harley Davidson Rocker an die Tür klopft und einem den „Auspuff“, die Rockversion vom „Wachtturm“, andrehen möchte. Am besten Samstags morgens um 8:00 Uhr. Egal wie weltoffen und locker die Gemeinschaft ist, man will trotzdem nicht belästigt werden 😉

    All diese Glaubensgemeinschaften haben ein Recht auf Ausübung ihrer „freien Religion“. Dagegen habe ich nichts. Doch es sollte ein Überrecht geben, nach dem sich jede Religion hier richten sollte. Dieses Übergesetz dient allerdings nicht der Befolgung irgendwelcher „göttlichen Anbetungsregeln“, sondern dem Menschen. Ein „humanes“ zusammenwirken aller Mitmenschen. Es sollte garantieren, dass ein Jesus-Freak nicht in das Leben eines Hell’s Angels rumzufuchteln hat. Genausowenig darf ein Atheist das Hobby eines Christusgläubigen „vernichten“. Es sind getrennte Welten, getrennte Hobbies.
    Dafür zu sorgen, dafür stehen „spießige Humanisten und Atheisten“. Sie wollen eine Welt, die ganz mit der Natur und deren Gesetze im Einklang ist. Kein Zauberbuch und keine Gruppe von Hostienanbeter soll die Arbeit dieser Menschen behindern. Dynamische Menschenregeln sollten hier wirken, keine festgeschriebene Gesetze eines 3000 Jahre alten Wüstengottes.

    Ich hoffe, ich habe Dir meinen Blick auf die „Humanisten“ etwas klarer gemacht. So gaaaanz „spießig“ ist er nicht, glaube mir 🙂

    Liken

  10. Die Freaks sind eine weltoffene, lockere Glaubensgemeinschaft und keine Sekte! Diese Wort zu benutzen ist entweder Dumm oder böswillig.
    Unter Sekte versteht man heutzutage z.B. eine Gruppe unter stark autoritärer Führung. Das völlige Gegenteil ist bei den Jesus Freaks der Fall. Da gibt es keinen Guru, der Geld scheffelt oder einen Harem hat. Und diese Gruppe ist auch kein „Problem“ ! Für wen denn auch? Höchstens für spießige Humanisten und Atheisten, die glauben, gegen alles Fromme blindwütig anrennen zu müssen.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.