Subversiver Journalismus


privat
Wesley J. Smith - Foto:privat

Ein Interview mit Wesley J. Smith bei der Jungleworld. Jenem antideutschen, halb zeitgeistigem Szene-Trendblatt der Linken, welches nicht unwidersprochen sein darf. Smith, Senior Fellow des Discovery Institutes, jener Einrichtung also, die vor Jahren die Wedge-Strategie konzipiert hat. Jenen Versuch, der subversiven Unterwanderung einer säkularen Gesellschaft, mittels „Intelligent Design“. Smith der Anchorman jener Bewegung, Rechtsanwalt der International Task Force on Euthanasia and Assisted Suicide. Die Jungleworld, Spaltprodukt der Jungen Welt, dem Sprachrohr der jugendlichen Beton-Kommunisten, völlig unreflektiert im Interview mit Smith. Es geht um Tierrechts-und Ökoterror. Das Wort »Gott« fällt überhaupt nicht. Es wäre wichtig gewesen, dem Leser dieses Beitrages mehr Hintergrundinformationen zu vermitteln. So macht sich die Zeitung zum Handlanger einer subversiven, fundamentalistischen, religiösen Denkstruktur.

Der Mensch wird als Feind des Planeten betrachtet

In den USA fehlt Wesley J. Smith in kaum einer Talkshow oder Radiosendung, die sich mit Biotechnologie, Sterbehilfe oder der Tierrechtsbewegung befasst. Er ist ­einer der bekanntesten Kritiker dieser Bereiche und sieht sowohl in Umweltschützern als auch im Veganismus eine Bedrohung für den Wert des menschlichen Lebens. Smith ist Senior Fellow am Discovery Institute, Berater des Center for Bioethics and Culture und Anwalt der International Task Force on Euthanasia and Assisted Suicide. Er schreibt für alle großen amerikanischen Zeitungen und hat mehrere Bücher verfasst.

von Doris Akrap

Warum ist der Veganismus gerade in linken Szenen wie der Antiglobalisierungsbewegung so stark verbreitet?

Nun, ob das ein linkes Phänomen ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist der Veganismus ein Wider­spruch in sich selbst. Er ist ein Beweis dafür, dass der Mensch eine Ausnahmeerscheinung ist, denn die Veganer verweigern aus ethischen Prinzi­pien fleischliche Kost. Keine andere Spezies auf diesem Planeten würde jedoch auf die Idee kommen, so etwas zu machen. Ironischerweise wird dieser Beweis gerade von den Leuten erbracht, die leugnen, dass der Mensch eine Ausnahme- spezies ist. Der Veganismus ist außerdem mit dem Klosterleben verwandt, wo sich die Insassen Armut und Keuschheit geschworen haben. Das ist eine durch­aus bewundernswerte Leistung, so­lange sie nicht von allen anderen Menschen erwartet wird.

Sie haben mal den Witz gemacht, dass Menschen und Karotten durchaus vergleichbar seien, da sie beide aus Kohlenstoffmolekülen bestehen. Im April hat die Schweizer Ethikkommission den Vorschlag gemacht, dass Pflan­zen aufgrund einer spezifischen Würde respek­tiert werden müssen und dieser Schutz in der Verfassung festgeschrieben werden soll. Aus einem Witz wurde bizarrer Ernst?

Ja, das ist wirklich unglaublich. Aber wenn man sich anschaut, wie sehr die Sorge um den Planeten die Sorge um die hungernden Menschen in den Entwicklungsländern abgelöst hat, dann ist diese groteske Entwicklung kaum noch verwun­derlich. Der Mensch wird mittlerweile aus ver­meint­lich bioethischer Sicht als Feind des Planeten betrachtet. Und wenn das menschliche Leben derart degradiert wird und das oberste Ziel der Gesellschaften die Rettung des Planeten ist, werden dafür auch irgendwann Menschenleben geopfert werden. Insbesondere die ärmsten Re­gionen der Welt könnten das Opfer dieses Denkens werden.

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13 Comments

  1. „Wo steht das?“
    http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article1915664/Bewiesen_Vegetarier_leben_laenger.html

    „Das ergibt doch aber einen ganz anderen Sinn“
    der sinn ändert nichts an der tatsache.

    „gar nicht wegen ihrem Vegetarismus länger leben, “
    doch. nicht der völlige fleischverzicht ist schuld daran sonder wie man bei moderaten vegetariern sieht die seltenheit und die unregelmäßigkeit.
    der fleisch verzicht erklärt nicht alles aber mit am meisten. niemand hat behauptet ess kein fleisch und du wirst gesund. veget. die nur nudeln mit soße essen sich werden nur wenig gesünder sein. man ist so aber gezwungen sich umzuorientieren und dann stehen eben fast nur noch gesunde lebensmittel zur verfügung, milchprodukte, gemüse obst (natürlich auch pommes und margarita-pizza aber dies haben ohne die curry wurst oder die salamie enorm weniger kalorien, fett etc). der nicht-vegetarier gruppe leben die leute länger die ganz wenig fleisch essen. vergleicht man aber beide gruppen vegetarier und nicht-vegetarier in der gesellschaft gibt es absolut drastische abweichungen. innerhalb der 3 kategorien des vegetarismus nur geringe.

    wenn man jetzt nach den ursachen sucht warum das so ist ist wieder ein ganz anderes feld.

    und da kommt es wieder:

    vegetariern haben ein
    – geringeres körpergewicht
    -niedrigeren blutfettspiegel
    -niedrigeren blutdruck (eine der häufigsten todesursachen)

    weil man mit vegetarischer nahrung sich anstrengen muss, wenn man von diesen risiko faktoren höhere werte zu erzielen. möglich ist es aber.

    man kann sich auch mit seltenen fleischverzehr gesund ernähren. für otto-normal verbraucher ist es aber fast unmöglich da viele fleisch gerichte und vorallem das fleisch selber hohen fettanteil und kalorien anteil hat. vorallem die gesättigten fettsäuren sind hier hoch. diese sorgen vorallem für den hohen cholesterol wert, nicht wie man dachte das direkte cholersteol im eigelb etc. cholesterol wird durch kurzkettige fette synthetisiert.

    meeresfisch ist wiederum super, da sie viele omega 3,6 -fettsäuren haben und auch mineralien ohne ende.

    aber eine balaststoff reiche kost ist nur möglich wenn man überwiegend von pflanzlichen lebensmitteln ernährt, ballaststoffe sind in der ernährungswissenschaft stars, da sie gegen cholesterol, blutfett, darmkrebs und übergewicht schützen etc.
    es ist leichte gesund zuleben wenn man veg. ist.

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  2. „Nach einer Langzeitstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums über 21 Jahre leben Vegetarier deutlich länger.“

    Das ergibt doch aber einen ganz anderen Sinn, wenn du miteinbeziehst, dass die Vegetarier gar nicht wegen ihrem Vegetarismus länger leben, sondern weil sie davon unabhängig einen gesünderen Lebensstil (mehr Sport, kein Rauchen, Alkohol) haben! Ihr Vegetarismus kann sich sogar negativ auswirken, nur mehr als wettgemacht werden durch den Lebensstil!

    „ebenso kam raus “Dass Fleischverzicht zu Mangelerscheinungen führen würde, wie oft behauptet wird, kann wissenschaftlich allerdings nicht bestätigt werden”“

    Wo steht das?

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  3. „Sag mal, liest du eigentlich die Quellen, die du angibst?“

    andscheinend ließt du die quellen nicht. würdest du sie lesen wüsstest du dass die „Nach einer Langzeitstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums über 21 Jahre leben Vegetarier deutlich länger. Die Sterbequote der Frauen war bei den Vegetariern um etwa 30, bei den Männern um 50 Prozent reduziert.“
    Es ist eine Tatsache, nichts anderes habe ich behauptet, dass vegetariern länger leben!
    um das zu unterstreichen habe ich die quelle zitiert weil es das eindeutige ergebnis der studie ist…..

    du hast das gegenteil behauptet nun habe ich dir gezeit das es nicht so ist, und du gibt es nicht mal zu das du dich getäuscht hast sondern flüchtest dann in gebründungen, dessen was du eben noch bestritten hast, z.b.das es am anderen lebensstiel liegt dass vegetarier länger leben. eben hast du es noch bestritten jetzt versuchst du den fakt zu erklären. gebs wenigstens zu.

    dann auch noch behauten das quellen die zum ergebnis haben dass „vegetarier länger leben“ also bestätigung deiner meinung (das dem nicht so ist) zeugt von irrationalität.

    vegetarier leben länger. niemand hat behauptet dass dies am absoluten fleichverzicht liegt. die aussage bleibt auch wahr dass vegetarier länger leben, wenn dies zb. jeder vegetarier sportler wäre und es darauf zurück zuführen wäre. „…dass das längere Leben nicht direkt vom Verzicht auf Fleisch verursacht wird. Das heißt, die moderaten Vegetarier schnitten ähnlich gut ab wie die strengen Veganer. “ und die ovo-lakto am besten. (von der lebensdauer her aber mit nur geringen unterschieden) manche blutwerte sind bei den moderaten vegetarier besser weil seltener fisch verzehr sich dort positiv ausdrückt ist aber nur gering.

    Was du aber andscheinend nicht verstanden hast, dass merkt man daran wie du dieses zitat bewertest.

    “Vergleicht man diese drei Kategorien, so scheinen sich die gelegentlichen Fleischkonsumenten für die gesündeste Ernährungsweise entschieden zu haben. Somit kann das verringerte Sterblichkeitsrisiko nicht mit dem völligen Verzicht auf Fleisch und Fisch erklärt werden.”
    1. man kann es mit fleich verzicht erklären aber nicht mit dem völligen fleischverzicht.
    rauchen tötet aber wenn man einmal in 2 wochen eine zigarette raucht ist das auch zu vernächlässigen.
    Dir ist anscheinend völlig entgangen, dass mit dem „Vergleicht man diese drei Kategorien“ drei vegetarier kategorien verglichen worden sind ( ! ! ) und keine andere gesellschafts gruppe! beachte das mal!

    menschen die ganz selten und wenig fleisch essen sind in der medizin „moderate Vegetarier“, wenn man ganz selten fleisch isst lebt man genau so lange wie ein veganer.
    wie gesagt rauchen ist schädlich aber einmal in 2 wochen rauchen kann man vernachlässigen. aber weil der 2 wochen rauchende mensch keine großen unterschiede zu nicht rauchenden mensch hat schließt man auch nicht das raucher und nicht raucher gleich alt werden.

    ebenso kam raus „Dass Fleischverzicht zu Mangelerscheinungen führen würde, wie oft behauptet wird, kann wissenschaftlich allerdings nicht bestätigt werden“

    andscheinend hast du die studien nicht verstanden oder nur schlampig gelesen.

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  4. „wie kommst du dazu als literatur-student zuglauben besser als ein prof.in ernährung bescheid zuwissen?“

    Weil ich mir die Belege von beiden Seiten angesehen habe und entschieden, was mich mehr überzeugt. Man sollte jemandem nicht Ad Hominems vorwerfen, nur um dann eben diesen Fehler zu machen.

    „genau so wie viele kreationisten die nicht mal ein naturwissenschaftliches studium haben aber denken sie könnten die evolution wiederlegen……“

    Das ist völlig egal, und wenn Bauer Horst die Evolution widerlegt, dann sollte er den Nobelpreis dafür bekommen.

    „dass man wegen einem link behauptet, dass sei die ganze wissenschaftliche wahrheit.“

    Nur, wenn du diesem Link folgst und runterscrollst, wirst du feststellen, dass die Informationen dort auf über 100 Studien beruhen.

    „wie gesagt du bist kein fachman auf dem gebiet und deshalb kennst du auch nicht alle studien“

    Dafür weiß ich, dass es auf meinem Gebiet Leute gibt, die einen solchen Blödsinn von sich geben, dass sie Bauer Horst ohne jede Probleme widerlegen könnte. Und das meine ich wörtlich.

    Zudem bin ich ja offen für neue Belege und bessere Studien, ich habe mich mit dem Thema bislang ernsthaft genug beschäftigt. Und das hier ist mein aktuelles Ergebnis, was ja nicht für alle Zeiten feststeht.

    Deine Quellen sind interessant und bestätigen meine Einschätzung:

    „Kritisch bleibt anzumerken, dass die Erfassung von Surrogaten z.B. die Idee, dass das Ernährungsverhalten
    nur Ausdruck einer insgesamt geregelten Lebensweise ist, auf dem Boden dieser Datenerhebung nicht ausgeschlossen werden können.“

    „Vergleicht man diese drei Kategorien, so scheinen sich die gelegentlichen Fleischkonsumenten für die gesündeste Ernährungsweise entschieden zu haben. Somit kann das verringerte Sterblichkeitsrisiko nicht mit dem völligen Verzicht auf Fleisch und Fisch erklärt werden.“

    Und was sagt meine Quelle dazu?

    „There is no proof that a healthy vegetarian diet when compared to a healthy omnivorous diet will result in a longer life. Additionally, people who choose a vegetarian lifestyle typically also choose not to smoke, to exercise, in short, to live a healthier lifestyle. These things also factor into one’s longevity.“

    Sag mal, liest du eigentlich die Quellen, die du angibst?

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  5. „mal wieder alles über dich ausgesagt, “
    lustig dass du immer gleich persönlich wirst wenn dir was nicht passt. „ad hominem“sag ich da nur.

    „Es bringt herzlich wenig, wenn wir Singer und MSS zu neuen Göttern machen“
    macht auch niemand, es bringt aber auch nicht viel wenn man sich selber zum gott erhebt und denkt dass man überall alles besser weiß. professoren im gebiet der ernährungswissenschaft behaupten das gegenteil aber du sagst sie irren sich alle. wie kommst du dazu als literatur-student zuglauben besser als ein prof.in ernährung bescheid zuwissen?
    genau so wie viele kreationisten die nicht mal ein naturwissenschaftliches studium haben aber denken sie könnten die evolution wiederlegen……

    lustig ist auch, dass man wegen einem link behauptet, dass sei die ganze wissenschaftliche wahrheit.

    „Das stimmt nicht. Und angesichts dessen, dass du alle relevanten Studien im Internet findest“
    achso es sind mal wieder gleich ALLE studien die für deine auffassung sprechen. wie gesagt du bist kein fachman auf dem gebiet und deshalb kennst du auch nicht alle studien

    eine der neusten langzeitstudien vom deutschen krebsforschungs zentrum (dkfz) hat ein deutliches ergebnis „vegetarier leben länger“ ebenso wie die studien aus der uni gießen etc…
    http://www.dkfz-heidelberg.de/presse/pressemitteilungen/pm03-12.htm
    http://www.in-gho.de/img/ejbfile/Litref_Kolb_31_Vegetarier.pdf?id=7459

    da nützt es nichts quellen von 1982 zu zitieren. das ist eine beliebte methode sich nur studien zusuchen die einen bestätigen seien sie auch von 1982, wahrscheinlich haben die keinen neuen gefunden die sie stützen

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  6. „klar ist aber, dass ovolakto vegetarier die gruppe in der gesellschaft sind die gegenüber fleisch essern signifikant älter werden siehe zb Schlieper 2004“

    Das stimmt nicht. Und angesichts dessen, dass du alle relevanten Studien im Internet findest (als Student auch die ansonsten kostenträchtigen), hat dein Kommentar über „Fachliteratur“ mal wieder alles über dich ausgesagt, sowie auch deine mangelnde Bereitschaft, meine Quelle zu lesen und nicht Punkte aufzuführen, die dort sonnenklar widerlegt werden.

    Also hier für die ganz faulen:
    „For example, in a study published by Burr and Sweetnam in 1982, analysis of mortality data revealed that, although vegetarians had a slightly (.11%) lower rate of heart disease than non-vegetarians, the all-cause death rate was much higher for vegetarians (80).“

    80. ML Burr and PM Sweetnam. Vegetarianism, dietary fiber, and mortality. Amer J Clin Nutr, 1982, 36:873.

    Es bringt herzlich wenig, wenn wir Singer und MSS zu neuen Göttern machen und ihre Bücher zu neuen Bibeln, welche die pure Wahrheit verkünden. Beide meinen es sicherlich gut, können sich aber auch mal irren!

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  7. Ich weiß nicht warum ich diesen beitrag lesen sollte er trägt zu meinem ersten beitrag nichts bei (z.B.Vitamin B12 can be obtained from plant sources).

    „dieser Vegetarismus-Propaganda “
    das sind strohmänner niemand hat behauptet „It also did not consider mass vegetarianism to be a solution for world hunger. “
    zumindest regional ist es aber so (landschaften werden genutzt um rinder für den westen zu züchten statt getreide für normale die bevölkerung anzuauen) und ob es nun für den welt hunger garnichts bedeuten würde wenn auf einmal 10 mal mehr getreide zur verfügung steht ist auch äußerst fraglich… da natürlich spielt auch die ungerechte verteilung eine rolle aber sie kann hier nicht als ausrede dienen.

    klar ist aber, dass ovolakto vegetarier die gruppe in der gesellschaft sind die gegenüber fleisch essern signifikant älter werden siehe zb Schlieper 2004 (standartbuch der ernährungswissenschaft) weil,
    -niedrigere zufuhr an gesättigten fettsäuren
    – niedirgere fettzufuhr
    -hohezufuhr an balaststoffen
    vegetariern haben ein
    – geringeres körpergewicht
    -niedrigeren blutfettspiegel
    -niedrigeren blutdruck (eine der häufigsten todesursachen)

    unter 200 gesamtcholesterin sind 71% der veget. aber nur 43% der nicht veget.

    etc etc………

    ich verlass mich nunmal auf fachliteratur, besser als einzel meinungen aus dem internet. schade für den der dazu keinen zugang hat

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  8. @autor
    es ist klar es gibt unter dem vegetrarismus auch sekten. und das ist noch lange kein gegenargument gegen den vegetraismus er ist gut für die menschheit, die umwelt, die leiden der tiere etc.
    “ Eine Regelung für den Umgang mit den nicht menschlichen Lebewesen könnte dabei z.B. auffolgender Maxime beruhen: Füge nichtmenschlichen Lebewesen nur so viel Leiden zu, wie dies unbedingt für den Erhalt deiner Existenz erforderlich ist.
    Hier bei wären die Bedürfnisse sog. höherer Lebewesen (Lebewesen mit komplexer neurolnaler Struktur insbesondere Primaten und Wale, aber auch Schweine und Rinder) d.h. Lebewesen die uns ähnlich sind (auch hier können wir nicht anders als antrophorekational = speiziesistisch zu urteilen!!) besonders zu berücksichtigen. Eine praktische Konsequenz hieraus wäre – neben vielen anderen – ein relativ Konsequenter Vegetarismus, da der Verzehr von Gemüse auf der Seite der „Opfer“ wahrscheinlich Vergleichsweise geringes Leiden erzeugt.“
    MSS MIZ 2/97 S.18

    Ich schließe mich hier MSS wie immer voll und ganz an.

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  9. „Ich persönlich esse gerne Fleisch und stehe den Tierrechtsaktivisten auch sehr kritisch gegenüber.“

    Super! Dann müssen sich die Tierrechtsaktivisten in acht nehmen wenn DU ihnen kritisch gegenüber stehst!

    Wenn du dich in der bioethik einwenig einlesen möchtest, würde ich dir dringend anraten, dann lies am besten mal was von MSS, Peter Singer, Norbert Hoerster und allgemein mal im naturalistischen sprktrum.

    Wenn dir schon die Tiere egal sind dann sollten es wenigstens die Menschen nicht sein.
    Ein 1 kg fleisch kostet mehr als 10kg getreide etliche liter wasser und macht das klima kaputt. stopf dir dein luxus steak ruhig weiter mit reinem gewissen in den mund.

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  10. Bezüglich Veganismus: Naturalistischer Fehlschluss. Nur weil wir etwas natürlicherweise tun, ist es nicht automatisch ethisch hochstehend.

    Bezüglich Menschenrechte für Tiere führen zur Entwertung des Menschen durch Inflation: Dann sollten wir eigentlich auch dagegen sein, die Menschenrechte in China durchzusetzen. Immerhin sind das ziemlich viele Leute. Das führt zu einer Entwertung UNSERER Menschenrechte hier in Europa.

    Ist doch Quatsch, die Argumentation. Etwa so wie die Argumentation, dass sich seine Freundin umgebracht hat, weil sie gelesen hat, wie man das macht, und nicht etwa, weil sie das Leben nicht mehr für lebenswert hielt.

    Ich persönlich esse gerne Fleisch und stehe den Tierrechtsaktivisten auch sehr kritisch gegenüber. Mehr Rechte? Ja. Die gleichen wie für uns? Nein.

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