Betet ohne Unterlass!


Die Christen.at
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„Die Christen“ treten bei der kommenden Nationalratswahl in Österreich an. Damit kommt eine evangelikal-fundamentalistische Gruppierung ins Spiel, welche die Evolutionstheorie ablehnt, Homosexualität als „heilbare Krankheit“ bezeichnet und für die Familie, insbesondere für die Frau, die drei K(Kinder, Küche, Kirche) gelten. Der Bundesspitzenkandidat, Dr. Adam, hat Fragen auf der Internet-Plattform vom ORF.at beantwortet.

Adam: „Politik nicht Atheisten überlassen“

Für eine Trennung von Kirche und Staat, aber für eine Verbindung von Religion und Politik spricht sich der Spitzenkandidat der Christen, Alfons Adam, in der ORF.at-Serie „20 Fragen an die Kandidaten“ aus. Politik, so Adam, dürfe man „nicht den Atheisten überlassen“.

„Homosexualität nur Selbstzweck“

Viele der Zusendungen an Alfons Adam von den Christen hatten das Verhältnis von Kirche und Staat, aber auch die Einstellung der Christen-Partei zur Homosexualität zum Thema. Adam meint dazu, die Homosexualität sei schon jetzt „in vielem“ der Ehe gleichgestellt. Er will eine Stärkung der Ehe. Denn: Die Ehe diene auch dem Fortbestand der Gesellschaft, während die Homosexualität „nur Selbstzweck“ sei.

Anonym

Inwiefern sind Sie tolerant gegenüber anderen Religionen?

Adam

Wir bekennen uns zur Religionsfreiheit in dem Sinn, dass jeder Mensch seine Religion frei ausüben, wählen, wechseln oder aufgeben kann. Zur Religionsfreiheit gehört weiters, dass der Staat sich nicht in innere Angelegenheiten der Religionsgemeinschaften einmischt. Wir sehen aber auch die Notwendigkeit, dass die Ausübung der Religionsfreiheit im Rahmen der Gesetze eines Staates erfolgt, wobei ihr möglichst breiter Raum zu geben ist und nur Extreme wie Kindesmissbrauch, Menschenopfer, Gewaltrituale, zu unterbinden sind. Um die Religionsfreiheit zu sichern, ist es aber auch notwendig, dass die Religionsgemeinschaften sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Staates mischen und die Gesellschaftsordnung grundsätzlich anerkennen. Problematisch ist dies insbesondere im Zusammenhang mit dem Islam, der sich als Religionsgemeinschaft und Gesellschaftsordnung versteht.

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Danke für den Tipp Roland