In Geld we trust


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Magnet Mammon: In Geld we trust – OÖN
Als hätten sie die Finanzkrise vorausgeahnt, diskutierten die Teilnehmer beim „Philosophicum“ Lech dieser Tage über das Thema Geld. Ein Gespräch mit dem deutschen Literaturwissenschaftler und Philosophen Jochen Hörisch.

OÖN: Wie passen Geld, der schnöde Mammon, und die hochgeistige Philosophie zusammen?

Hörisch: Entweder gar nicht, oder ganz intim. Die Philosophen, die sich mit Geld beschäftigt haben, waren immer Außenseiter, zum Beispiel Friedrich Nietzsche, Karl Marx oder Georg Simmel. Andererseits: Geld ist das Thema der Philosophie. Ohne die Abstraktionskraft, die im Geld liegt, gäbe es keine Philosophie. Abstrahieren heißt philosophieren. Abstrahieren ist eine der größten Leistungen des Geldes. Geld setzt einfach Ungleiches gleich. Abstrahieren heißt ‚weg-sehen‘. Und man denkt ja nicht mehr dran, dass das Buch genau so viel kostet wie drei Flaschen Wein. Diese Dinge haben miteinander nichts gemeinsam, aber man kann sie gleichsetzen im Medium Geld. Also: Geld ist das Abstraktionsmedium, das Denkmedium schlechthin.

OÖN: Kann man sich heute noch als Philosoph à la Diogenes von Sinope der Bedürfnislosigkeit verschreiben und sich dem Geldsystem einigermaßen entziehen? Oder sind wir alle teilnahmepflichtig?

Hörisch: Wenn man am Geldsystem nicht teilnimmt, fliegt man raus. Man braucht zumindest eine reiche Frau, die einen erhält, oder einen Mäzen. Geld ist ein Medium, das man nicht vermeiden kann. Ergo: ein Leitmedium. Wer heute keinen Zugang zum Geldsystem hat – konkret – wer keine Bankomatkarte, kein Bankkonto hat, bekommt Probleme. Geld ist der große Schlüssel zu allem. Wir beschreiben uns immer als Medien-, und Informationsgesellschaft und vergessen dabei häufig, wer aus dieser Gesellschaft rausfliegt – nämlich diejenigen, die ohne Zugang zum Medium Geld dastehen.

OÖN: Sokrates lehrte ja, im Gegensatz zu den Sophisten, unentgeltlich …

Hörisch: … aber er ließ sich gerne beschenken!

OÖN: Wie deuten Sie den biblischen Aufruf, nicht zugleich Gott und dem Mammon dienen zu können?

Hörisch: Christus ist der erste Systemtheoretiker, der einfach weiß, dass unterschiedliche Sphären unterschiedlichen Logiken folgen. Man kriegt die Ökonomie und die Religion, etwa auch die christliche, nicht zur Deckung.

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21 Comments

  1. und nen buchtipp hab ich auch noch.
    „Die Globalisierungsfalle – Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand“
    erschienen im rororo verlag als sachbuch
    ISBN-3-499-60450-7
    ist von 1990, aber m.E. immer noch aktuell. insbesondere wenn es um hintergrundwissen geht.

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  2. Der neue DokumentationsFilm von Peter Joseph ist da. Zeitgeist Part 4 : Addendum – auf GoogleVideo. Leider nur in Englisch, aber ich denke und hoffe dass da noch zumindest eine Fassung mit Deutschen Untertiteln nachkommt. Der Film handelt, und das passt hier gut hin, vom alles versklavenden Geld- bzw. Bankensystem.
    Wer dazu Quellenangaben haben möchte findet diese, wie immer auf der Referenzseite zum Film. Diese Seite ist noch spärlich gefüllt, wird aber sicherlich wieder ausgebaut werden.

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  3. ok max hier brech ich ab. wird mir zu doof mit dir das haar klein auszudiskutieren. mit so internetnerds wie du es scheinbar bist, beschäftige ich mich schon lange nicht mehr.

    du hast recht und ich meine ruhe.

    ich will dich auch nicht überzeugen. frag lieber deine (dumm)studierten proffs an der uni. die wissen das ja alle ganz genau. sie haben das ja schliesslich eingepaukt.

    im übrigen scheint bei dir ne religion immer etwas mit gott zu tun zu haben. doch ist selbst der buddhismus das beste beispiel dass es nicht so ist. aber erstmal die doku „der geist des geldes“ schauen und dann die klappe soweit aufreissen, das geht scheinbar nicht.

    auf die worte die du mir einfach im munde rum drehst, auf die geh ich garnicht erst ein….. du hast recht!!!

    machs gut mr. oberschlau…….. wenn ich mit so leuten diskutieren will wie du es scheinbar bist, dann kann ich auch einfach zu heise.de gehen. da tummeln sich haufenweise internet nerds die eh alles besser wissen.

    axo nur noch so als tipp. abschalten von linearem newtonschen denken bedeutet nicht die logik zu missachten. aber hey dir etwas erklären zu wollen macht für mich nun keinen sinn mehr.

    pfffffttttt

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  4. @Bio

    „dein “ins lächerliche ziehen” es spricht bände und zeigt deine unwissenheit…..“

    Dazu muss erstmal „bewiesen“ werden, was nun „Wissen“ und „Unwissen“ ist, weisst Du ? 😉

    „deine welt scheint perfekt. das ist aber nur deine realität!“

    Und weshalb ist es „nur meine“ Realität ? Lebe ich in einer Paralleldimension ? Hat man mich in einer virtuellen Welt verfrachtet und ich betrachte den Planeten nur aus einem Glaskäfig ? Wäre mir neu 😉

    „die realität ist das was wir glauben was sie ist. und das was wir glauben wird überwiegend von anderen bestimmt.“
    nur so zum verständnis. schalte mal das lineare newtonsche denken ab.

    Wäre schön, wenn Du mir eine Möglichkeit aufzeigen würdest, wie man das „abgeschaltete newtonsche Denken“ erleben könnte. Es tut mir wirklich leid, wenn ich „logisch“ an die Sache rangehe und nicht ganz auf einige Hintergedanken verzichten möchte. Die Filme sind ja OK, nur gehen sie immer wieder auf das Kreditwesen, und dort insbesondere auf das Zinssystem ein. Von „Parallelwelten“ und religiösem Glaube an das Geld ist weiterhin nichts fassbares vorgetragen worden.
    Ich werde aber demnächst bei genügend Zeit mal an der Uni rumsuchen, ob ich eine Lehrkraft finde, die mir da „die Welt“ erklären kann. Vielleicht erschüttert mich die Erkenntniss einer vorgelogenen Finanzwelt ohne Wert vollends… oder auch nicht, da dies möglicherweise „ein bisschen“ übertrieben sei.

    „sicherlich ist nicht das geld ansich das übel, wie du wohl richtig erkannt hast. aber…. naja….. vertraue ruhig weiter lügnern, betrügern und verbrecher. das ist so gewollt!“

    Und ? Warum brichst Du den Satz denn so früh ab ? Was kommt danach ? Da fehlt doch noch was, das spüre ich ganz deutlich.

    „im übrigen beinhaltet der film matrix mehr wahrheiten als es dir wohlmöglich lieb ist. für dich ist es wahrschl. nur ein (netter) hollywood film des genres mindfuck.

    Nur zur Klarstellung: Ich bin ein kleines bisschen mehr als nur ein „mindfuck“ Kinogänger. 😉

    Matrix hat gewisse philosophische Ansätze, aber die haben die Cube Trilogie, Star Trek, Terminator 2, Dark City und das von Dir zitierte „Sie Leben!“ ebenfalls. Und im Anime-Bereich geht das Spielchen sogar mit größeren Zeichen weiter: Ghost in the Shell (generell alle Sachen von Shirow), Jin Roh, Shin Seiki Evangelion, Wolfs Rain und die gesammten Ghibli-Werke nur als Auswahl. Gerade als Anime sind eine Menge solcher Filme erschienen. Dennoch sind es weiterhin Filme, die nach Drehbüchern entstanden sind. Es sind es kleine Winks mit dem Zaunpfahl, die der Regisseur bzw. der Drehbuchautor da geschrieben hat. Sie sind weiterhin keine fundierte Dokumentationen über computersimulierten Welten oder gedankenmanipulierenden Botschaften von Ausserirdischen. Man sollte da bitteschön schon FIKTION von der REALITÄT trennen.

    „(..)auch nur ein ScienceFiction film!“

    Ja, auch ein Science Fiction Film, das hast Du schon richtig erkannt. Wenn auch das „nur“ dabei nicht bei mir zutrifft.
    Dennoch sind weder „Sie Leben!“ noch „Matrix“ für mich Grund genug, um z.Bsp. gegen „irgendwas“ zu demonstrieren oder sie als Argument gegen irgendwas zu benutzen. Sie sind aber eine klare Inspiration für die eigene, tiefer gehende Suche nach „der“ Wahrheit.
    Wenn Du dir ansiehst, was insbesondere in den 70er und 80er Jahren so alles an SciFi produziert wurde, welches alleinig den Kalten Krieg verarbeitet hatte, kann man die Liste weiter füllen. Als Computerwesen empfehle ich insbesondere „WarGames“ und „Computercode P1“. Es sind aber Hackerfilme. Matrix ist näher betrachtet ein reiner SciFi-Film mit einer Prise Philosophie im erstem Teil. Realitätsnah ist er ganz sicher aber nicht 😛
    Und dabei habe ich die Filme noch nicht aufgelistet, die den Vietnamkrieg „auf ihre“ Art verarbeiteten. Oder die Filme, die die IT-Blase auf die Schippe nahmen. Oder die Filme, die die Regierung kritisierten. Filme sind Filme. Bleiben wir hier aber lieber bei den Tatsachen.

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  5. axo @ ida

    es gibt aber einen tipp.
    wenn du genug kohle hast die du kurzfristig locker machen kannst, dann kauf dir gold, silber oder platin.
    aber nicht nur auf die bank gehen und ein papier geben lassen wo drauf steht dass du zb. gold gekauft hast! richtig festes materielles gold kaufen!
    der preis ist extrem niedrig und das zeigt, dass auch da was nicht mit rechten dingen zu geht.
    wenn du überhaupt noch was bekommst!
    die grossen goldhersteller vermelden so gut wie alle engpässe und lieferschwierigkeiten.
    der run auf diese festen wertanlagen läuft schon geraume zeit. hinter den kulissen und in informierten kreisen weiss man schon länger von dem was uns jetzt gezeigt wird!

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  6. ach max……

    dein „ins lächerliche ziehen“ es spricht bände und zeigt deine unwissenheit…..

    deine welt scheint perfekt. das ist aber nur deine realität!

    „die realität ist das was wir glauben was sie ist. und das was wir glauben wird überwiegend von anderen bestimmt.“

    nur so zum verständnis. schalte mal das lineare newtonsche denken ab.
    sicherlich ist nicht das geld ansich das übel, wie du wohl richtig erkannt hast. aber…. naja….. vertraue ruhig weiter lügnern, betrügern und verbrecher. das ist so gewollt!

    im übrigen beinhaltet der film matrix mehr wahrheiten als es dir wohlmöglich lieb ist. für dich ist es wahrschl. nur ein (netter) hollywood film des genres mindfuck.
    um dir noch solch einen film zu nennen.
    „sie leben“ von john carpenter. auch nur ein ScienceFiction film!
    😆

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  7. Also bei all den Aussagen kann ich nur bio vollständig zustimmen. Vor allem den Hinweis darauf, dass Geld nicht arbeitet finde ich wichtigst. Diese ganze System das in Stundenrythmus an Börsen „Werte“ schafft und vernichtet ist doch in sich schon fast „krank“.

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  8. @nickpol
    „ich sehe das ähnlich wie Bio, Geld hat mit den bestehenden Religionen nichts zu tun, es ist eine eigene Religion.“

    Nanü ? Ja oder Nein ? Bio „glaubt“ an das Geld als eine Form der Religion. Und im gleichem Satz sagst Du, Geld hätte mit den bestehenden Religionen zwar nichts zu tun, aber ist an sich selbst eine Religion ? Ist Geld also eine eigenständige Religion ? Was verspricht uns das Wesen „Geld“ ? Oder besser gesagt… welche (unerreichte) Welt werden wir besuchen können/dürfen, wenn wir weiterhin an den „Gelduismus“ glauben ?

    „Unsere Gesellschaft glaubt an Werte, insbesondere Zinsen, Verkehrswerte von Immobilien usw. usf.
    Z.B. ist der Glaube an Zinsen irrational, weil diese überhaupt nicht begründet werden können.“

    Dies bestreite ich auch nicht, nur ist das „Geld“ an sich nicht das selbe wie der Zins. Und beides sind immer noch nicht das selbe, wie eine „Religion“. Das Bankenwesen basiert auf Vertrauen, nicht auf bedingungslosem Glauben. Was passiert, wenn wir „zu viel“ Glauben, sieht man z.Zt. jede halbe Stunde in den Nachrichten. Aber im Gegensatz zur Religion, ist das Paradies, der Herrgott oder die vielen kleinen Engeln keinesfalls irgendwo auf einer fernen Insel, die wir erst nach dem Tode sehen oder uns ins Nirvana meditieren, sondern in unserer Brieftasche. Und würde ich der Bank kein Vertrauen entgegenbringen, dass sie den Wert der kleinen Zalen auf dem Display bzw. den Banknoten garantieren können, würde das gesammte Warensystem sowieso längst „bankrott“ sein und wir hätten das Wort „Geschäft“ längst aus unserem Wortschatz „getilgt“ 😉 .
    Doch wir bezahlen weiterhin unsere Steuern und unsere Waren, ganz unabängig irgendwelcher religiösen Anbetungen irgendwelcher Versprechungen.

    @Ida
    „Was macht das alles für einen Sinn? (..) Es hat doch alles keinen Sinn.“

    Eine klitzekleine Frage… bist Du rein zufällig mit dem Roboter namens „Marvin“ verwandt ? Womöglich aus der selben Baureihe ? Als ich im Restaurant am anderem Ende der Galaxis war, wo ich per Anhalter hinkam, traf ich ihn. Er war genauso depressiv wie Du z.Zt. 🙂 SCNR

    „Meine Mete bezahle ich mit Geld. Meinen Strom auch, mit dem ich meinen PC betreibe und meine Suppe warm mache. (..) Wenn ich ohne Geld leben will, bin ich auf Almosen anderer angewiesen. Oder ich nehme mir einen Strick und der hat auch Geld gekostet.“

    Amüsant. Aber genau hier sehe ich kein Problem mit unserer Währung namens „Geld“. Die Problematik baut sich erst auf, wenn man sich mangels Geld an einer Bank wendet und einen sogenannten „Kredit“ beantragt. Man leiht sich Geld bei der Bank und verspricht, es wieder zurück zu zahlen. Dazu gesellen sich aber einige Prozentpunkte, die die Bank als „Zins“ gerne zu der Summe dazu haben will. Schwierigkeiten ergeben sich, wenn man tatsächlich nur die gleiche Summe zurück zahlen kann/will, die man sich geliehen hat. Dann bricht man den Vertrag, den man unterschrieben hat. Oder man hält den Vertrag ein, zahlt die Summe UND den Zins, und muss zusehen, wie sich andere Menschen eben „abmühen“ müssen, um die eigenen Wahren zu kaufen… damit man vom Erlös dann die Leihsumme UND den Zins zurückzahlen kann. Aber im Normalfall hat man stets den Überblick, wieviel man sich leihen muss und was man machen muss, damit man das geliehene Geld wieder vollständig zurückzahlen kann.

    Der Otto Normalmensch auf der Strasse ist davon noch lange nicht so betroffen, wie die Unternehmer, die sich wirklich große Summen von den Banken leihen, und dann die Rückzahlung „irgendwie“ finanzieren müssen. Aber zu keinem Zeitpunkt wird „geglaubt“, dass das Geld da auf ominöse weise erschaffen und irgendwo in einem dunklem Geisterloch wieder verschwindet. Das ist das Extreme, welches zu den sogenannten „Bankenkrisen“ führt. Aber im Normalfall werden auch die größten Banken stets von Menschen, und weniger von Geistern, kontrolliert. Und diese Menschen unterliegen den von Menschen geschaffenen Gesetzen. Und wenn jemand aus der Reihe tanzt, „räumt“ er „seinen Stuhl“. Sprich… er wird gefeuert.
    Klar, Machtverhältnisse werden hier liebend gern hin und her geschoben, und nicht immer werden Idioten, die (mal wieder) ein Unternehmen in den Ruin getrieben haben, fachgerecht seziert und vernichtet. Aber ihren „Schutz“ verdanken sie keinen Kirchen, keinen Engel und keinen Mönchen – und erst recht keinen Bankgöttern.

    @Bio
    Danke für die Links, aber ich kann keinesfalls heute über 4 Stunden Filmmaterial sehen ! 😛
    Ich habe mir „Der Geist des Geldes“ mal downgeloaded (runtergeholt klingt komisch 😛 ) und schaue ihn mir ggf. an.
    „Fabian“ hatte die ersten Fehler schon nach 25 Minuten gezeigt. Nach 40 Minuten wurde es kristallklar und nach 45 Minuten – 5 Minuten vor schluss – ging es vollends in die Märchenwelt über. Vom „10 Punkte Plan“ will ich schon nicht mehr reden… da hatten die Zeugen Jehovas schon bessere Argumente für eine Existenz Gottes liefern können, als das dieser Film nur annähernd das Geld bzw. das Geldwesen erklärt. Summa Sumarum sind die meisten Filme stets im gleichem Kanon… das Zinssystem (und der Zinseszins) sind allesammt Müll. Und damit stehen die nicht alleine da, denn auch ich finde es „unoptimal“ 😉
    Doch das Geld an sich, das Baumwollpapier mit eingelassenem Metallstreifen und die geprägten Münzen mit aus Goldanlagen gesicherten Werten, wird mit diesen Filmen keineswegs in Frage gestellt. Und als Form der Religion zeigt es sich ebenfalls nicht. Das Geldverleihen ist und bleibt weiterhin eine Dienstleistung, die man annehmen kann oder auch nicht. Die Welteroberung im Sinne „Fabians“ oder die unendliche Versklavung der Gesellschaft, wie sie im „10 Punkte Plan“ veranschaulicht wurde, ist schlichtweg Fantasie des Filmemachers. Man kann damit viele DVDs und Bücher verkaufen… wie die doppelseitigen Anzeigen in Magazinen wie PM: „Lesen die die ganze Wahrheit über den Roswell Fall“, „Was war wirklich in der Cheops Pyramide ? Lassen sie sich in das Geheimnis einweihen“ oder „Weshalb das Finanzwesen von geheimen Organisationen geleitet wird und wie sie die Welt kontrollieren“.

    Und am Ende hatte „The Matrix“ doch recht… wir leben in einer Welt, die von Geheimmächten geführt wird. Und nur sehr wenige, die den „wahren Blick“ haben, können es sehen. Achja, und alle, die in den Banken arbeiten. Und alle BWL/VWL Studenten. Und alle, die Arbeiten und damit Lohn erhalten oder Selbsttätig sind. Und alle, die …

    Die Ware „Geld“ und die Funktion derselben wird weder angebetet noch angeglaubt. Sie ist voll und ganz existent. Wenn es in die Religiösität abdriftet, sehen wir dies in Form von Inflation ganz deutlich. Aus diesem Grunde bleibe ich dabei: Das Geld an sich ist keine Religion und hat mit religiösen Praktiken nicht gerade viel Gemeinsam. Das Kreditsystem mag zu recht kritisierbar sein, aber es mit Religion auf einer Stufe stellen zu wollen, käme mir in Anbetracht der realen Existenz nicht in Frage.

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  9. @ nickpol
    du sagst es. gerade der zins also das zinssystem ist mit das absurdeste am geldsystem was je erdacht wurde und ist in meinen augen ein system der verbrecher. und. es ist nur für eins gut. die die schon genug haben bekommen immer mehr, wohingegen die armen immer ärmer werden, bzw. die armen immer mehr werden.
    der glaube daran fusst auf der annahme dass das verwalten und beschützen von besitz (einlagen bei banken) entlohnt werden muss.
    in dem video „fabian – gib mir die welt plus 5 prozent“ wird das recht anschaulich erklärt.

    @ ida
    was macht das alles für einen sinn?
    verzeih mir, wenn ich aus deinem kommentar das heraus lese was ich zuvor als warnung angefügt hatte.
    du musst dir jetzt keinen strick kaufen. bezahle weiterhin deine (neben)kosten und benutze das geld auch weiterhin. es bleibt uns allen nicht viel übrig.
    was uns aber übrig bleibt ist, die dinge bewusster zu betrachten und die wahrheit zu erkennen.
    darin liegt für mich der sinn, wenn ich sowas poste. damit die menschen erfahren was los ist. damit immer mehr menschen sehen was sie wirklich sind. sie sind abeitssklaven für die bonzen.
    und wie wir ja laut goethe wissen (sinngemäss):
    „die ärgsten feinde der wahrheit und der freiheit sind glückliche sklaven.“
    viele wissen garnicht das sie das sind und blicken durch die rosarote brille in die welt.
    ich kann dir keinen sinn für dein leben geben aber kann dich auch nicht belügen! für mich pers. hat das leben ansich sowieso keinen sinn.
    der sinn liegt für mich aber darin, die informationen weiter zu tragen, zu verbreiten. was die leute damit machen liegt ausserhalb meines einflussbereichs.

    alles gute ida!

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  10. Was macht das alles für einen Sinn?

    Es hat doch alles keinen Sinn.

    Meine Mete bezahle ich mit Geld. Meinen Strom auch, mit dem ich meinen PC betreibe und meine Suppe warm mache.

    Die Zutaten für die Suppe und die Kanalisation, die die unverdaulichen Ausscheidungen von mir wieder in den unergründlichen und ewigen Kreislauf der Klärwerke spült berechnet mir mein Vermieter ebenfalls.
    Wenn ich ohne Geld leben will, bin ich auf Almosen anderer angewiesen. Oder ich nehme mir einen Strick und der hat auch Geld gekostet.
    Es hat doch alles keinen Sinn.

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  11. ich sehe das ähnlich wie Bio, Geld hat mit den bestehenden Religionen nichts zu tun, es ist eine eigene Religion. Unsere Gesellschaft glaubt an Werte, insbesondere Zinsen, Verkehrswerte von Immobilien usw. usf.
    Z.B. ist der Glaube an Zinsen irrational, weil diese überhaupt nicht begründet werden können.

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  12. axo ich muss noch ein nachtrag und eine warnung anfügen.

    wer lieber weiterhin die augen zu machen und in seiner kleinen welt, in seiner kleinen realität verharren möchte, der möge doch bitte die bildzeitung aufschlagen und die oben angeführten dokus nicht anschauen – denn, bei zarten gemüter kann das schon mal ein schock sein und angst auslösen. da können weltbilder zusammenbrechen und das was man da sieht ist nur ein kleiner ausschnitt von dem was wirklich los ist, hier auf der erde.

    und ein spruch hab ich auch noch:
    „wer in einer endlichen welt an den ständigen wachstum, an „immer weiter, höher, schneller“ glaubt, ist entweder wahnsinnig oder ökonom!“
    wobei das „oder“ auch durch ein „und“ ersetzt werden kann.

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  13. ach übrigens. die weltwirtschafts- bzw. finanzkriese war wirklich vorhergesagt worden.
    lyndon la rouch hatte in der dokumentation „Firewall – Verteidigung des Nationalstaates“ den totalkollaps des weltwirtschaftssystems noch für 2008 vorhergesagt und das dies nicht zu verhindern sei.
    ich bin nur gespannt ob er recht hatte und wie lange sie es noch mit dem hineinpumpen von unsummen an steuergeldern herauszögern können.
    aber selbst wenn sie es verhindern können bleibt es doch nur ein herumdoktorn am system. das system ist müll und ist was für kranke hirne!

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  14. hallo max,

    dann glaub mal schön weiter dass da noch soviel goldwert hinten drann steckt.
    das ganze system basiert auf buchgeld. geld das es garnicht gibt!! und nur eine zahl in einem buch/computer ist!!
    wenn doch nur subrime kredite das einzige übel wären. das GANZE geldsystem basiert auf lug und betrug!! (suprime) kredite sind das was man euch glauben lassen will.

    wer sich interessiert möge hier schauen:
    Der Geist des Geldes – Dokumentation
    Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent
    Wie funktioniert Geld? oder ein 10 Punkte Plan zur effizienten Ausbeutung eines Planeten mit halbintelligenten Lebensformen.
    Money as Debt — Geld als Schuld (deutsche Untertitel)

    wer das aufmerksam schaut wird auch entdecken warum das geldsystem mehr mit glauben und religion zu tun als man allgemein denkt.

    tut mir ja „leid“ das die welt, die realität nicht das ist was sie zu sein scheint – ist aber so!!!

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  15. Stimmt. Nicht nur (Subprime) Kredite, sondern generell das Bankenwesen und das GEldvertrauen basieren auf komplett andere Mechanismen als die Religion. Wir „vertrauen“ diesem Fetzen Baumwollpapier mit Farbe und Metallstreifen im Innerem nicht, weil die Banken uns ein Paradies und ein Erbarmen eines Gottes („Mammon“ ?) versprechen, sondern weil Goldreserven gebunkert werden. Mit Goldbarren und -klumpen zu bezahlen, eine harte Währung (und ebenfalls „knapp“), wäre an sich kein Problem… nur wäre die Brieftasche so unverschämt schwer ! Ausserdem ist es dann immer noch ein Problem, ein MP3-Album im Internet statt mit Micropayment dann mit Goldstaub per Post zu bezahlen.
    Baumwollpapierscheine, die uns die Banken mit Werten bedrucken und die der Staat mit Goldreserven an Wert „zusichert“ ist hier viel praktischer.

    Da hat Arrowmam recht. Geld entzieht sich der Religiösität und „wirkt“ auf eine ganz normale und erkennbare Art und Weise.

    Aus der Quelle…
    „OÖN: Sokrates lehrte ja, im Gegensatz zu den Sophisten, unentgeltlich …
    Hörisch: … aber er ließ sich gerne beschenken!“

    Vielleicht ist es ja für einen Philosoph was unglaubliches, aber normalerweise nimmt man Geschenke dankend an. Auch ich nehme Geschenke gerne an, zeigen sie doch eine besondere Form der Dankbarkeit an. Hat Sokrates da ein Fehler gemacht ? Ich denke, nein 😉

    „OÖN: Stichwort Managergehälter: Gibt es Grenzen, die einer oder eine verdienen darf?
    Hörisch: Ja. Es sind Grenzen des Anstands. (..)“

    Da gebe ich ihm Recht. Wenn ich mehr Verdienen würde als ich ausgeben könnte, wenn ich eine Grenze überschreiten würde, die mein jetziges Leben mehr als genügend erfüllen würde, dann würde auch ich den „überflüssigen“ Teil der Einnahmen ohne zögern „umverteilen“. Viele Menschen tun dies ja schon. Doch leider sind Menschen keine Maschinen und lassen sich mit festen „Geldspende“-Programmen füttern. OB er dies tut oder nicht, unterliegt immer noch der persönlichen Freiheit. Selbst Onkel Dagobert kannte dies 😉
    Gerade habe ich in der aktuellen Ausgabe des Welt der Wunder Magazins über Richard Branson (Gründer von „Virgin“) gelesen, und er entspricht genau dem Bild, den ich mir sehr gerne von allen „Bonzen“ wünschen würde. Sieht man sich aber an, was alleine hier in Germany alles an Anzugträger anstellen, um möglichst viel Geld am Fiskus vorbei zu schleussen, erdunkelt sich das Bild leider schnell wieder. Doch das Geld ist hierbei nicht Schuld, genausowenig der „Glaube“ an der Währung. Meiner Meinung nach befindet sich Herr Fischill da auf einem falschen Gleis. Der Bahnhof stimmt schon, wir haben ja viele (Dienst)leistungen an das Geld gekoppelt, aber der Zug des religiösen Glaubens hält da einfach nicht 😉 .

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  16. WAs Literaturfuzzies von Geld verstehen wollen ist mir schleierhaft. Ebensowenig hat Geld etwas mit Religion zutun.

    Das ganze hat viel mehr mit überbewerteten Subprime Krediten zutun. Und das ist wenn man sich in die Materie etwas reinliest handfester als es sich anhöhrt.

    DIe Leute die die Subprime Kredite vergeben haben haben die SChuldscheine weiterverkauft, und die die sie nun haben können nun das GEld nicht einholen, weil die Schuldner keins haben.
    SChuld haben neben den Kreditgebern auch die RAtingagenturen die Subprimekredite für eine gute ANlage hielten und damit daneben lagen.

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  17. „Hörisch: Reich ist man, wenn man von den Zinsen seines Vermögens luxuriös leben kann. Also wenn man wirklich das Kapital für sich arbeiten lässt.“

    axo geld arbeitet also.
    wem wollen sie damit ins hirn ficken? oder wissen sie es selbst nicht besser?
    geld arbeitet nicht!!!!!!
    aber die milliarden anderen die für die bonzen schuften und ihr sklavendasein glücklich hinnehmen (querverweis goethe)

    den rest lass ich mal unkommentiert.
    nur soviel noch.
    richtig ist. das geldsystem kommt wirklich einer religion gleich. geld wurde sogar, meines wissens, von priestern erfunden oder erstmals eingesetzt (opferstöcke die man zersägte und daraus münzen prägte).

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  18. oha.
    ohne geld keine philosophie?
    geld das denkmedium schlechthin?

    geld ist eine folge des denkens und nicht andersrum!

    aber wer sein denken dem geld unterwirft, der zeigt IMHO deutlich wie frei er wirklich und wessen geistig kind er ist……..

    lieber herr hörisch: klingt da nicht nur in ihrem namen die abhängigkeit mit?
    zwischen bezahlen lassen und beschenken lassen ist sehr wohl ein unterschied. auch wenn sie den nicht wahrhaben wollen oder verstehen können!

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