Über die innerste Wahrheit der ehelichen Liebe


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Vatikanstadt (AFP) — Papst Benedikt XVI. hat die strikte Haltung der katholischen Kirche zur Verhütung bekräftigt. Ein Mittel zur Empfängnisverhütung stelle „die innerste Wahrheit der ehelichen Liebe“ in Abrede, erklärte Papst Benedikt XVI. in einer Botschaft an die Teilnehmer eines Kongresses zum 40. Jahrestag der Enzyklika „Humanae Vitae“. Die einzige zulässige Verhütungsform sei „die Beobachtung der natürlichen Rhythmen der Fruchtbarkeit der Frau“.

Der Papst räumte jedoch ein, dass viele Gläubige „große Schwierigkeiten“ hätten, die Botschaft der Kirche zu begreifen, die sich für „die Schönheit der ehelichen Liebe“ einsetze. Auch bei „den großen menschlichen Fragen“ erscheine eine technische oft als die einfachste Lösung, betonte das Kirchenoberhaupt in der Erklärung, die vom Vatikan veröffentlicht wurde.

Mit der umstrittenen Enzyklika „Humanae Vitae“ hatte Papst Paul VI. 1968 jegliche Form der künstlichen Empfängnisverhütung verboten. Als einzigen Verhütungsweg erlaubte er, „den ehelichen Verkehr auf die empfängnisfreien Zeiten zu beschränken“. Kritiker sehen „Humanae Vitae“ nicht nur als Ausdruck einer verstaubten Sexualethik, sondern auch als Hindernis im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids.

10 Comments

  1. Lümmeltüten-Beny spricht also von der „Schönheit der ehelichen Liebe“! Das ist ja genauso als wenn ein Blinder von den Farben spricht!

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  2. Ach herrje.
    Der gute alte Ratzinger, manchmal kommt er einem so vor, als wolle er seinen Frust über die Lieblosigkeit seiner Existenz, gut eingekleidet in Worthülsen ohne selbst genau zu verstehen was er da eigentlich sagt anderen aufzwingen. Geteiltes Leid – Halbes Leid.
    Oder 3/4 Leid, denn Ehe kann er ja nun auch nicht haben, der gute Benedetto.

    Was bleibt ist das übliche Gesäusel alter Männer in Kutten, die weder Liebe noch Sexualität kenn…ach nein halt, so naiv bin ich dann nun auch nicht um nicht zu wissen was hinter den Fassaden abläuft.
    Also das übliche Gesäusel der alten bigotten Männer in Kutten um Geld und Macht zu erhalten.

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  3. ja, und es gibt noch den Rötzer, mit seiner natürlichen methode.

    und? Besondere kennzeichen?
    alle extrem unzuverlässig.

    selbst die Pille (als eine der zuverlässigsten methoden) hat einen Pearl-Index von ca 0,5 (schwankt je nach Studiendesign), was bedeutet, daß von 200 Frauen mit Pille ohne Einnahmefehler (die kanns extra noch geben) in einem Jahr eine ungewollt schwanger wird.

    Die alten Osmanen und Chinesen kannten ein zuverlässiges Verhütungsmittel.
    Man nannte es „das große Siegel“. GEfällt nur den Männern sicher nicht so besonders.

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  4. Anonym erreichten den Blog zwei Kommentare, die sich mit den vom Vatikan anerkannten Verhütungsmethoden beschäftigen

    Erst schlägt sie sich mit Schwarzmarktgeschäften durch. Ihre Produkte verkauft sie von Tür zu Tür und lernt dabei viele Hausfrauen und ihre Schwierigkeiten kennen: Die Kriegsrückkehrer wie ihre Frauen haben ein Bedürfnis nach Sexualität, die Familien haben aber Angst, Kinder zu bekommen, da „keine Wohnung, keine Einkommen und keine Zukunft“ für die Kinder existieren. Viele wissen sich nicht anders zu helfen, als zu Engelmacherinnen zu gehen und sich ihre Kinder „wegmachen“ zu lassen. Beate Uhse erinnert sich an die Lektionen über Sexualität, Sexualhygiene und Verhütung, die sie als junges Mädchen von ihrer während des Krieges verstorbenen Mutter erhalten hat. Sie sucht nach Informationen über die Verhütungsmethode nach Knaus-Ogino und gibt kurz darauf eine Broschüre heraus, in der sie beschreibt, wie Frauen ihre fruchtbaren und unfruchtbaren Tage bestimmen können.

    und
    Symptothermale Methode

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  5. Oh Mama Mia,
    armer Ponitfex. Hörst du das monotone Gerassel der Bartwickelmaschine unten im Keller. Träum weiter Herr Ratzinger.

    Eine ständig wiederholte Lüge wird dadurch nicht wahrer.

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  6. „Ein Mittel zur Empfängnisverhütung stelle “die innerste Wahrheit der ehelichen Liebe” in Abrede[…]“

    Vollkommen korrekt.

    Leider scheint der Pontifex dabei zu vergessen, dass entgegen der durch Bibel verordneten Regeln, der Großteil des Geschlechtsverkehrs außerhalb einer ehelichen Gemeinschaft stattfindet.

    Sinnvoller als das Verbot von Verhütungsmitteln wäre es, seine Kraft darauf zu konzentrieren, die christliche Moral und Ethik wieder in Herzen der Menschen zu bringen.

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  7. Guten Tag,

    das heisst in der Ehe geht es nicht um was Großartiges und Besonderes. Um das was den Menschen vom Tier unterscheidet. Es geht einfach ums Kinderkriegen. So wie Ratten und Karnickel auch. Stimmt ja, ich fühlte mich von der Katholiban beleidigt und bin dann auch gegangen. Also für höhere Motive sozusagen.

    Gruß

    Stefan

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  8. tja, wenn die Burschen jetzt noch wüssten wovon sie reden…schliesslich kennen die Herrschaften sich wenn überhaupt nur mit außerehelichem „Verkehr“ oder dem Verkehr mit gleichgeschlechtlichen Partnern (da ist das mit der Verhütung nicht relevant) aus…

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