Haider „wurde verunglückt“


Wikimedia Commons
Jörg Haider Juli 2006, Quelle: Wikimedia CommonsSo meinen es jedenfalls islamistische Fundamentalisten.

Es kann kein Zweifel bestehen, dass Jörg Haider wenig übrig hatte, für muslimische Österreicher…

Von Karl Pfeifer – haGalil.com

Die Islamische Föderation (Milli Görüs) hat etwa 60.000 Mitglieder in Österreich und ist fundamentalistisch. So berichtete Stefan Beig in der Wiener Zeitung vom 2.1.07 u.a.:

Wien. Die islamische Gemeinschaft in Österreich legt Wert auf gute Beziehungen: So war bei einem Koran-Rezitationswettbewerb im Oktober in der Wiener Stadthalle der Sieger der Nationalratswahl, SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer, Gast der Islamischen Föderation in Wien, einer der wichtigsten Vorfeldorganisationen der Islamischen Glaubensgemeinschaft. „Gusenbauer hielt eine zehnminütige Ansprache. Die Veranstaltung diente der Integration und dem Dialog, um sich besser kennen zu lernen.“ So erklärt SPÖ-Kommunikationschef Josef Kalina den Auftritt seines Chefs.1

Es kann kein Zweifel bestehen, dass Jörg Haider wenig übrig hatte, für muslimische Österreicher. Aus einer ORF Meldung im Sommer 2007:

Haider: Bauverbot für Moscheen und Minarette
LH Jörg Ha
ider (BZÖ) hat angekündigt, Kärnten werde „das erste Land mit einem Bauverbot für Minarette und Moscheen sein“. Die Islamische Glaubensgemeinschaft reagierte empört und bezeichnete die Pläne Haiders als Skandal.
Haider möchte mit dem Gesetz Kärnten zum „europäischen Vorreiter im Kampf gegen den radikalen Islamismus“ machen.
Als „Störung des Ortsbildes“ deklarieren
Geht es nach dem Landeshauptmann, soll im Herbst in der Kärntner Landesregierung eine Gesetzesverschärfung eingebracht und beschlossen werden, über die das Bauverbot durchgesetzt werden soll. „Moscheen und Minarette sollen als Störung des Ortsbildes deklariert und deren Bau mittels Sonderwidmungen verhindert werden“, so Haider. Ohne Sonderwidmung der Gemeinde soll es keine Moschee geben. „Wir wollen keinen Krieg der Kulturen und keine radikalislamistischen Tendenzen, sondern die Leitkultur in Kärnten schützen und erhalten“, so Haider.
„Kärnten wird damit zum europäischen Vorreiter im Kampf gegen den radikalen Islamismus und dem Schutz unserer westlich geprägten Leitkultur“, betonte der Landeshauptmann und forderte ein Bauverbot für Minarette und Moscheen in ganz Österreich.“

Dass Muhammed Turhan Vorstandsvorsitzender der Islamischen Föderation in Wien (IWFVIF) dem BZÖ zum Ableben von Jörg Haider kondoliert, kann noch mit Pietät begründet werden.
Wenn er aber behauptet: „Am 11. Oktober 2008 wurde Jörg Haider bei einem Autounfall in Klagenfurt verunglückt“ [3], dann kommt das Motiv der Kondolenz zum Vorschein, nämlich kruder Antisemitismus, wird doch in rechtsextremistischen Kreisen die Legende verbreitet, Jörg Haider hätte nicht 1,8 promille Alkohol im Blut gehabt und wäre nicht 142 Stundenkilometer gefahren wo nur 50 bzw. 70km erlaubt sind, sondern der Geheimdienst des Staates Israel, der Mossad hätte seinen Wagen von außen gelenkt. Turhan spielt mit seiner Aussage darauf an.

weiterlesen

1[1] http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=wzo&cob=263895

1 Comment

Kommentare sind geschlossen.