Bayern, Bischöfe, Bibel, B(P)apst und bairisch Broadcasting


ipsi.frauenhofer.de
Quelle: ipsi.frauenhofer.de

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 19.00 Uhr

Der Papst, die Bischöfe und die Bibel
Ein Film von Claus Singer und Katja Rieth

Etwa 300 Ortsbischöfe aus aller Welt, Kurienkardinäle, Ordensgeistliche, Experten und Beobachter kamen drei Wochen lang in Rom zur Weltbischofssynode zusammen, um über das Thema „Das Wort Gottes im Leben und der Sendung der Kirche“ zu beraten. Claus Singer fasst die Ergebnisse der Synode zusammen und wirft einen Blick auf die Lage der Kirche in den verschiedenen Regionen der Erde. Welche Antworten haben die Bischöfe auf die Probleme der Mission und Glaubensverkündung in ihren Ländern?

Freitag, 31. Oktober 2008, 16.45 Uhr

Das Recht, ein anderer zu sein
Ein Film zum Reformationstag
Von Melitta Müller-Hansen

Toleranz ist keine Erfindung der Aufklärung. Sie ist ein Herzstück der jüdisch-christlichen Tradition, festgeschrieben in der Bibel schon vor gut 2000 Jahren. Zum Reformationstag erinnert Pfarrerin Melitta Müller-Hansen an ein biblisches Gebot, das, neben allen notwendigen Regeln und Vereinbarungen, die Offenheit und Verantwortung des Einzelnen herausfordert. Der Film erzählt beispielhaft von zwei Kapiteln der bayerischen Geschichte, in denen religiöse Toleranz eine besondere Rolle spielt.

Sonntag, 02. November 2008, 10.15 Uhr

Sterbezeit ist Lebenszeit
Ein Film von Max Kronawitter

Das Ende des Lebens, fremdbestimmt und gefesselt an Apparate der modernen Medizin, gilt vielen als Schreckgespenst. Der Neurologe Gian Domenico Borasio entwickelt zusammen mit seinen Kollegen am interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Münchener Klinikum Großhadern ein Modell, wie Patienten auch im Krankenhaus bis zuletzt so leben können, dass nicht die Lebensqualität dem Therapieziel untergeordnet wird. Ein Modell, das Hoffnung macht, weil es den Tod wieder in das Leben integriert.

Mittwoch, 05. November 2008, 19.00 Uhr

Die Spielmänner Gottes
Franziskaner in Bayern
Ein Film von Andrea Kammhuber

„Franz is´ kaner“ – meinen die bayerischen Franziskaner augenzwinkernd. Und doch orientieren sich auch nach 800 Jahren weltweit 18.000 Ordensleute am Beispiel des Franz von Assisi. Sie geloben Armut, Keuschheit und Gehorsam, leben das Ideal von Einfachheit und Brüderlichkeit nah bei den Menschen. Das ist auch die Grundlage für etwa 100 Franziskaner in Bayern, ob im barocken Kloster Vierzehnheiligen, auf dem Kreuzberg in der Rhön oder im City-Kloster in München.

Unsere nächste Gottesdienstübertragung:

Freitag, 31. Oktober 2008, 17.00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst zum Reformationstag
Übertragung aus St. Stephan in Bamberg
Predigt: Landesbischof Johannes Friedrich

9 Comments

  1. Talkshows sind nicht das Problem. So lange dort Vertreter unterschiedlicher Weltanschauungen unzensiert zu Wort kommen, kann sich jeder unvoreingenommene Zuschauer sein eigenes Urteil bilden.

    Schlimm ist die Überrepräsentation der christlichen Kirchen in den Nachrichten. Wenn der Papst hustet, ist das in „heute“ die oberste Schlagzeile. Sehr gern wird dabei en passant die Legende von der ethischen Kompetenz der Religionsvertreter restauriert. Warum werden Theologen in Ethik-Kommissionen berufen? Warum nicht Klempner oder Taxifahrerinnen?

    Gefällt mir

  2. Es ist na nicht so das das unfair gegen Überatheisten und AGnostikern ist, sonder auch gegenüber Muslims Buddhisten, und andere, die weniger Sendezeit bekommen.

    Die Logische Alternative dazu allen Sendezeit zu geben ist, keinem Sendezeit zu geben.

    Mit Sendezeit meine ich hier, alles, was über die Berichterstattung und politische Talkshows hinaus geht.

    Gefällt mir

  3. @nickpol

    Du hast natürlich Recht, dass ‚Steuern‘ der falsche Ausdruck war, aber ob ‚unser aller Kohle‘ eine Metapher für GEZ oder Steuer ist, sollte relativ nebensächlich sein.

    === schnipp ===
    Von deinen “agnostischen Steuern” gehen etliche Cents in Richtung Kirchen oder Fördermittel für Reli-Gemeinschaften.
    === schnapp ===

    Möglicherweise sogar in Richtung Neue Atheisten, wenn sich MSS oder jemand von der GBS mal wieder in einer TalkShow zeigen darf.

    Süch is lifö, wie der Franzose sagt.

    Gefällt mir

  4. Das hat doch mit Steuern überhaupt nichts zu tun. Die GEZ ist die „Sammelbüchse“ und der Rundfunk-Fernsehbeirat verteilt die Gelder, bei schätzungsweise 30% Atheisten, gehen dort auch Gelder in Richtung religiöse Inhalte.
    Und mit neutralen Informationsangeboten der ÖRFA hat das wohl nichts zu tun. Von deinen „agnostischen Steuern“ gehen etliche Cents in Richtung Kirchen oder Fördermittel für Reli-Gemeinschaften.

    Gefällt mir

  5. @nickpol

    === schnipp ===
    Es geht mir eigentlich weniger um die Inhalte, der Post soll zeigen, welch ein Religionsstream im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, mit unser aller “Kohle”, betrieben wird.
    === schnapp ===

    das ist natürlich korrekt.

    Aber dieses Argument birgt Risiken und Nebenwirkungen: wieviele ‚von uns‘ zahlen wieviel Steuern im Vergleich ‚zu denen‘?

    Wieviel Prozent der Bevölkerung in Bayern gehören ‚zu uns‘, und wieviel ‚zu denen‘?

    Gefällt mir

  6. Es geht mir eigentlich weniger um die Inhalte, der Post soll zeigen, welch ein Religionsstream im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, mit unser aller „Kohle“, betrieben wird.

    Gefällt mir

  7. —Toleranz ist keine Erfindung der Aufklärung. Sie ist ein Herzstück der jüdisch-christlichen Tradition, festgeschrieben in der Bibel schon vor gut 2000 Jahren.

    Ich glaube meine Bibel ist nicht dieselbe die die haben.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.